Hallo Ahitaka,
dadurch, dass unsere Lügenmedien auf einem Berg von Unwahrheiten sitzen,
der inzwischen unüberschaubare Dimensionen angenommen hat und jeder
Journalist heutzutage höllisch aufpassen muss was er schreibt oder
sagt, ist die Lage so wie sie ist: Ein geistiges Minenfeld.
Wie in dem sehenswerten Film: Und täglich grüßt das Murmeltier. Nur mit dem
Unterschied, dass der Held im Film tatsächlich dazu lernt, während er Tag für
Tag denselben Ablauf erlebt.
Womit wir beim Thema wären: Kann ein Mensch, der in einer Simulation der
Wirklichkeit gefangen ist, tatsächlich dazu lernen?
Nein, würde ich sagen. Nicht solange er seinen eigenen Zustand nicht
erkennt und ändert. Er bleibt solange in der Vorstellung gefangen, bis er
keine andere Wahl mehr hat. Und deshalb hat Hinterbänkler Recht:
Jeder Tag ist der 1. April.
Und so lange das so ist, kann Müll von Nicht-Müll nicht mehr unterschieden
werden.
Es macht etwas nachdenklich, dass sich der Held im Film mehrere Male
das Leben nimmt, bevor er beginnt zu verstehen. Auf die Gesellschaft
übertragen bedeutet das wohl, dass hier kein Stein auf dem anderen
bleibt, wenn sich die hinterbänklerische Erkenntnis erstmal durchsetzt,
dass wir jeden Tag den 1. April haben.
Gruß
nemo
Nur dass meine ernst gemeinten Fragen mittlerweile als Müll bezeichnet
werden und ich deswegen auf der Abschussliste stehe. Eigentlich dürfte ich
doch heute mal einen Rundumschlag zum Thema Terroranschlag in Brüssel
niederschreiben, oder? Was da heute alles so an Scherzen aufgetaucht ist,
die wahre Wonne!
Ich meine, jeder könnte die Eingehungen auf das Ereignis in Brüssel
später als einen Aprilscherz deuten, um auch weiterhin alles medial
Konstruierte in Einklang zu halten. Ich würde mich nur noch einmal im Jahr
am 01. April mit Hinterfragungen und das eigenständige Denken anregenden
Impulsen eines in den letzten 365 Tagen stattgefundenen Events zu Wort
melden.
Wie wäre das?