Tragedy and Hope, jetzt auch in deutscher Sprache

nereus @, Donnerstag, 31.03.2016, 07:22 vor 3605 Tagen 3836 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 31.03.2016, 14:54

Meine Hoffnung, daß dieses Standardwerk irgendwann in deutscher Sprache erscheinen wird, hat sich erfüllt.

Herr Böttiger (früher schrieb er für die Neue Solidariät, heute betreibt er die Spatzseite, bei Bedarf bitte hier entlang: http://www.spatzseite.com/) hat sich des Mammut-Projektes angenommen und den Wälzer übersetzt.

Erschienen ist das Werk beim Kopp-Verlag, der es merkwürdigerweise in seinem aktuellen gedruckten Katalog nicht aufführt und selbst die Telefon-Hotline war überfordert und verwies auf die Ausgabe, die vor Jahren von Andreas Bracher zu ca. einem Drittel in deutscher Sprache erschien, siehe hier: http://www.gerhard-wisnewski.de/Allgemein/TV-Tipps/Tragedy-and-Hope-auf-Deutsch-Gesprae...

Wenn es die Anzeige in der Jungen Freiheit nicht geben würde, dann hätte ich nicht mal um dessen Existenz gewußt. Nach erneutem Nachhaken und diesmal mit Bestell-Nr. [[zwinker]] wurde es gestern geliefert.

Auf Seite 5 wird das „Opus“ wie folgt eröffnet.

Tragödie und Hoffnung

Die Mächte des Finanzkapitals hatten ein anderes, weit gestecktes Ziel, und zwar kein geringeres als die Einrichtung eines Systems der weltweiten Finanzkontrolle in privaten Händen, das in der Lage wäre, das politische System eines jeden Landes und die Weltwirtschaft in Gänze zu beherrschen.
Dieses System sollte auf feudalistische Weise von den Zentralbanken der Welt kontrolliert werden, und zwar auf Grund geheimer Vereinbarungen, die in regelmäßigen privaten Treffen und Konferenzen getroffen werden.
An der Spitze des Systems sollte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, in der Schweiz, stehen. Es handelt sich dabei um eine private Bank im Besitz und unter Kontrolle der Zentralbanken der Welt, die selbst private Unternehmen waren. Jede Zentralbank versuchte ihre Regierung dadurch zu beherrschen, dass sie die Kontrolle über die Ausgabe der Staatsanleihen ausübt und ausländische Börsen manipuliert, um das Niveau der Wirtschaftstätigkeit im Land zu beeinflussen und das sie kooperationsbereite Politiker durch entsprechende wirtschaftliche Begünstigungen in der Geschäftswelt gewinnt.

Caroll Quigley

Das Werk ist Standardlektüre für alle Verschwörungstheoretiker die noch einigermaßen Boden unter ihren Füßen haben. [[zwinker]]
Es kostet knapp 40 Euronen, aber im Gegensatz zu einem Restaurant-Besuch, der am nächsten Tag wieder heraus geschi .. wird, zehrt man davon Monate, wenn nicht Jahre.

Wie ich gerade sehen konnte ist man nun auch beim KOPP-Verlag aufgewacht.
http://www.kopp-verlag.de/?websale8=kopp-verlag&pi=951100&refhex=5753506172746e...

Geht doch. [[freude]]

mfG
nereus

Sehr zu empfehlen

Falkenauge @, Donnerstag, 31.03.2016, 09:54 vor 3605 Tagen @ nereus 2322 Views

Ich habe schon länger die schweizer Ausgabe eines guten Drittels des Buches von Quigley, der ja ein Insider ist und das Establishment im Prinzip gar nicht kritisiert, sondern nur der Ansicht ist, dass die Dinge veröffentlicht gehören.

Er veröffentlicht z. B. gewisse Methoden der Insider des berühmten "Round Table" in GB, der einen großen Einfluss auf die Außenpolitik Großbritanniens und das Drängen zum 1. Weltkrieg gegen Deutschland hatte. Wenn man die Öffentlichkeit in eine bestimmte Richtung beeinflussen und lenken wollte, ging man ganz planmäßig vor.

Und zwar so, dass in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens ´loyale´ Fellows und Logenbrüder wirkten, die scheinbar unabhängig voneinander zur selben Zeit den gleichen Impuls in die Welt setzten.

Quigley:
"Beispielsweise verkündet ein Staatsmann (und Mitglied der Gruppe) eine politische Entscheidung. Ungefähr zur selben Zeit veröffentlicht das Royal Institute of International Affairs eine Studie über dasselbe Thema, und ein führender Akademiker aus Oxford, ein Fellow aus All Souls (und Mitglied der Gruppe) veröffentlicht ebenfalls einen Band über das Thema (…). Die politische Entscheidung des Staatsmanns wird in einem Leitartikel von ´The Times´ einer kritischen Analyse unterzogen und schließlich gutgeheißen, während die beiden Bücher in einer einzigen Rezension in ´The Times Literary Supplement´ besprochen werden. Sowohl der Leitartikel wie die Buchbesprechung sind anonym, aber von Mitgliedern der Gruppe verfasst. Und schließlich tritt, ungefähr gleichzeitig, ein anonymer Artikel in (der eigenen Hauszeitschrift)´The Round Table´ für die gleiche politische Entscheidung ein.“

Ich habe mich schon vor längerem hier damit befasst.

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