Mahnwachen: Wenn etwas nicht funktioniert, ändere den Weg, aber niemals das Ziel
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 30.03.2016, 12:11
Hallo zusammen,
ich bin sehr enttäuscht darüber, dass die Mahnwachen eingestellt wurden.
Da ich mich aber normalerweise nie nach dem ersten Versuch geschlagen gebe, möchte ich, dass wir das Ganze nochmal von hinten aufrollen.
Ich denke, viele hat es abgeschreckt, dass wir kein (offizielles) Thema hatten bzw. kein (offizielles) Ziel. Ich habe bei einigen geglaubt, sinngemäß herauszuhören, dass sich viele gedacht haben: "Warum soll ich mich dahin stellen, wenn nicht mal die Stadt so richtig weiß, wofür ich da stehe?"
Campact bspw. macht das genauso. Die sagen ganz klar, wofür/ wogegen sie sind und die Leute rennen in Scharen auf die Demos.
Natürlich werden wir damit auch eine Gegenbewegung erzeugen, aber wenn die wirklich größer werden sollte als "unsere", dann - entschuldigt bitte, wenn ich das jetzt mal so sage - haben die Deutschen wirklich nichts Besseres verdient.
Deswegen mein Vorschlag: Ein kleines "Thesenpapier" mit klaren Forderungen und Zielen schreiben und die Mahnwachen wieder zum Leben erwecken. Und hoffen, dass die Deutschen wenigstens ein bisschen zur Vernunft kommen.
Was haltet ihr von der Idee?
LG
NurEinBürger
(Zahlreiche Rechtschreibfehler korrigiert)
) Wucht der Mahnwachenidee aus, daß nichts ausgesagt wird, daß keine Thesen proklamiert werden, daß keine Themen besetzt werden. Und damit sich alle wiederfinden in Zeiten von allgemeinem Unbehagen.