OT: Zeitumstellungen und ihre Folgen

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Dienstag, 29.03.2016, 23:23 vor 3606 Tagen 3547 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 30.03.2016, 12:12

Wieder haben wir gerade eine Zeitumstellung hinter uns, welche eine Mehrheit der Menschen a) gar nicht wünscht und b)für Mensch und Tier schädlich ist.


Statistische Aufzeichnungen der letzten 20 Jahre bestätigen, dass durch die Zeitumstellung im Frühling alleine in Deutschland eine Zunahme von 20 % an Herzinfarkt-Patienten festgestellt wurde. 80 % der gesamten Bevölkerung haben nachteilige Auswirkungen auf ihre Gesundheit, so die Statistik.

Der Mensch leidet durch die Umstellung an einer sog. Desynchronisation, was ihn besonders in den ersten Tagen nach der Zeit-Umstellung stark belastet, mit teilweise bedenklichen Folgen bei älteren Personen.


Kürzliche Umfragen in Europa bestätigen, dass eine grosse Mehrheit die Zeitumstellung: Sommer-/Winterzeit ablehnt. Der Nutzen daraus ist ungleich schwächer als der daraus folgende Schaden.

Quelle: Deutsche Welle Köln, Gesundheit Sprechstunde vom 29.3.2016

Apo'

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"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Die Sommerzeitumstellung ist energetisch destruktiv

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Mittwoch, 30.03.2016, 10:28 vor 3606 Tagen @ Apostroph 2493 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 30.03.2016, 12:13

Die Sommerzeitumstellung zeigt sehr gut, wie die EU tickt.

Kürzliche Umfragen in Europa bestätigen, dass eine grosse Mehrheit
die Zeitumstellung: Sommer-/Winterzeit ablehnt. Der Nutzen daraus ist
ungleich schwächer als der daraus folgende Schaden.

Es gibt keinen Nutzen aus der Sommerzeit. Leider kann ich zu Folgendem keine Quelle nennen. Es wurde vor vielen Jahren in der Presse berichtet.

Nach einer Untersuchung der Bundesregierung (?) gibt es keinen energetischen Nutzen aus der Sommerzeitumstellung. Die Umstellung erzeugt im Gegenteil einen höheren Energieverbrauch, da die propagierten Einsparungen an anderer Stelle mehr als aufgebraucht werden. Die Sommerzeit wird dennoch beibehalten im Zuge der Harmonisierung der EU.

Hier habe ich noch etwas dazu gefunden. Das ist aber nicht die ursprüngliche Meldung, die ich meine:
Deutscher Bundestag Drucksache 15/5459 11.5.2005 (Pdf)
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/054/1505459.pdf

Auf Seite 2 wird auf die Untersuchung von 1996 hingewiesen.
"... Danach wird die Einsparung an Strom für Beleuchtung, insbesondere bei vermehrtem Einsatz effizienter Beleuchtungssysteme, durch den Mehrverbrauch an Heizenergie durch Vorverlegung der Hauptheizzeit überkompensiert. Neue Erkenntnisse hierzu liegen der Bundesregierung nicht vor."

Dazu folgender Spruch:
"Eine Kommission kann Beschlüsse fassen die dümmer sind als das dümmste Mitglied der Kommission"

Rainer

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Nachtrag: Unsinnige Sommerzeit wird beibehalten, weil alle den Unsinn mitmachen

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Mittwoch, 30.03.2016, 11:36 vor 3606 Tagen @ Rainer 2182 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 30.03.2016, 12:14

... Die Sommerzeit wird dennoch beibehalten im Zuge der Harmonisierung der EU.

In der genannte Drucksache 15/5459 11.5.2005 (Pdf) http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/054/1505459.pdf wird am Ende von Seite 3 und auf Seite 4 darauf hingewiesen, dass mit einem Unsinn dann weitergemacht wird, wenn es alle machen:

"Bereits damals ging es neben der zusätzlichen Stunde mit Tageslicht am Abend vorrangig um die Harmonisierung der Sommerzeit in Europa. ... Die Gründe für die Zeitumstellung haben sich auch heute nicht geändert. Angesichts der zunehmenden Globalisierung in allen Bereichen ist an einer dauerhaften einheitlichen Zeit in Europa festzuhalten. ... Die Bundesregierung wird deshalb an der Sommerzeit festhalten, sofern nicht die Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam die Absicht haben, die Sommerzeit abzuschaffen."

Rainer

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Was sich tatsächlich dadurch ändert ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 30.03.2016, 11:34 vor 3606 Tagen @ Apostroph 2551 Views

Statistische Aufzeichnungen der letzten 20 Jahre bestätigen, dass durch die Zeitumstellung im Frühling, alleine in Deutschland eine Zunahme von 20 % an Herzinfarkt-Patienten festgestellt wurde. 80 % der gesamten Bevölkerung haben nachteilige Auswirklungen auf ihre Gesundheit, so die Statistik.
Der Mensch leidet durch die Umstellung an einer sog. Desynchronisation, was ihn besonders in den 1. Tagen nach der Zeit-Umstellung stark belastet, mit teilweise bedenklichen Folgen bei älteren Personen.

Durch die Umstellung der Uhrzeit ändert sich an dem Ablauf der natürlichen Dinge (wie Tag und Nacht) nicht das geringste. Was sich ändert, ist nur der Zeitpunkt des morgendlichen Aufstehens und des abendlichen Zubettgehens, d.h. die Arbeitszeiten, relativ zum Tageslicht bzw. Sonnenlauf.
Falls dies gesundheitlich schädlich ist, dann ist jede Umstellung der Arbeitszeit schädlich .. erst recht eine häufige. Und wer beklagt sich darüber? Niemand.

Kürzliche Umfragen in Europa bestätigen, dass eine grosse Mehrheit die Zeitumstellung: Sommer-/Winterzeit ablehnt. Der Nutzen daraus ist ungleich schwächer als der daraus folgende Schaden.

Na ja, den Nutzen haben die Arbeit"geber", den Schaden die Arbeit"nehmer". Das ist ja auch der Sinn der Übung.

Mit Gruß, Beo2

Unfug

POM Fritz @, Mittwoch, 30.03.2016, 16:41 vor 3605 Tagen @ Beo2 1995 Views

Falls dies gesundheitlich schädlich ist, dann ist jede Umstellung der
Arbeitszeit schädlich .. erst recht eine häufige
. Und wer beklagt
sich darüber? Niemand.

Ein Irrtum. Es gibt eine Menge Menschen, denen genau dies erhebliche Probleme bereitet und die dies auch laut betonen. Krankenschwestern, Feuerwehrleute und Polizisten z. B., die in Vollschicht arbeiten. Einer arbeitsmedizinischen Binsenweisheit zu Folge kosten 10 Jahre in Wechselschicht (Früh-Spät-Nacht) ein Jahr Lebenserwartung.

Gr. Fritz

Genau das wollte ich von Dir lesen. Danke. (oT)

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 30.03.2016, 19:19 vor 3605 Tagen @ POM Fritz 1492 Views

- kein Text -

Kannst Du mir bitte in einfachen Worten erklären, was einem Arbeitgeber die Zeitumstellung nutzt? (oT)

Gaby @, Mittwoch, 30.03.2016, 20:36 vor 3605 Tagen @ Beo2 1502 Views

- kein Text -

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Kostenersparnis ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 30.03.2016, 22:06 vor 3605 Tagen @ Gaby 1725 Views

Kannst Du mir bitte in einfachen Worten erklären, was einem Arbeitgeber die Zeitumstellung nutzt?

Sie sparen eine Stunde lang z.B. ihre morgendlichen Energie- und Materialkosten für die Beleuchtung des Firmengeländes, der Hallen und Büros, der Baustellen etc.. Bei vielen Arbeitgebern ist ja um 16 oder 16:30 Uhr Winterzeit Schicht im Gelände, wenn es dunkel zu werden beginnt .. da fallen kaum Beleuchtungskosten an.

Das muss uns doch ein Stück unserer Gesundheit wert sein, oder?

Gruß, Beo2

Nachtrag ...

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 30.03.2016, 23:11 vor 3605 Tagen @ Beo2 1534 Views

Kannst Du mir bitte in einfachen Worten erklären, was einem Arbeitgeber die Zeitumstellung nutzt?

Sie sparen eine Stunde lang z.B. ihre morgendlichen Energie- und Materialkosten für die Beleuchtung des Firmengeländes, der Hallen und Büros, der Baustellen etc.. Bei vielen Arbeitgebern ist ja um 16 oder 16:30 Uhr Winterzeit Schicht im Gelände, wenn es dunkel zu werden beginnt .. da fallen kaum Beleuchtungskosten an.

Außerdem sind die Arbeitskräfte bei morgendlicher Dunkelheit nicht so produktiv, wie wenn es bereits hell ist.

Gruß, Beo2

Diese Argumentation ist nicht logisch

Eugippius @, Donnerstag, 31.03.2016, 19:43 vor 3604 Tagen @ Beo2 1370 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 31.03.2016, 19:46

Kannst Du mir bitte in einfachen Worten erklären, was einem Arbeitgeber
die Zeitumstellung nutzt?

Sie sparen eine Stunde lang z.B. ihre morgendlichen Energie- und
Materialkosten für die Beleuchtung des Firmengeländes, der Hallen und
Büros, der Baustellen etc.. Bei vielen Arbeitgebern ist ja um 16 oder
16:30 Uhr Winterzeit Schicht im Gelände, wenn es dunkel zu werden beginnt
.. da fallen kaum Beleuchtungskosten an.

Hier meine überschlägigen Überlegungen:
Zum Datum der Zeitumstellung - näherungsweise Tag- und Nachtgleiche - geht die Sonne um etwa 6 Uhr auf und um etwa 18 Uhr unter. Durch die Verwendung der Sommerzeit verschieben sich diese Zeiten auf 7 Uhr Sonnenaufgang und 19 Uhr Sonnenuntergang. Das sind etwa die Extremwerte für die kürzesten Tageslängen während der Periode der Sommerzeit; während des Sommers verlängert sich die Sonnenscheindauer - abhängig von der geographischen Breite des Ortes - indem sich der Sonnenaufgang weiter zurück in den frühen Morgen und der Sonnenuntergang weiter in den späteren Abend verschiebt.

Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen kann ich nicht erkennen, wieso der Arbeitgeber einen Vorteil durch die Zeitumstellung haben sollte: Für Einrichtungen, die während 24 Stunden beleuchtet werden müssen, ändet sich nichts. Während der Regelarbeitszeiten scheint die Sonne (mindestens von 7 bis 19 Uhr, meistens aber noch länger. Die in der zitierte Argumentation genannten Uhrzeiten von 16:00 und 16:30 kann ich nicht nachvollziehen, zu diesen Zeitpunkten scheind die Sonne im Sommerhalbjahr gleichgültig ob man Sommerzeit oder Normalzeit zu Grunde legt; auch die im anderen Posting angeführte Argumentation mit bei Tageslicht noch frischeren Arbeitnehmern ist nicht zielführend, weil ja ohne Sommerzeit die Sonne noch früher aufgehen würde, der Arbeitgeber also keinen Vorteil durch die Verwendung der Sommerzeit hätte.

War auch verwundert

CalBaer @, Donnerstag, 31.03.2016, 20:26 vor 3604 Tagen @ Eugippius 1334 Views

Winterzeit ist naemlich Normalzeit. Bei Normalzeit ist es im Sommerhalbjahr in Mitteleuropa spaetestens ab 6 Uhr hell.

--
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Die Praxis ist nicht immer logisch; dennoch ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 31.03.2016, 21:28 vor 3604 Tagen @ Eugippius 1351 Views

Sie sparen eine Stunde lang z.B. ihre morgendlichen Energie- und Materialkosten für die Beleuchtung des Firmengeländes, der Hallen und Büros, der Baustellen etc.. Bei vielen Arbeitgebern ist ja um 16 oder 16:30 Uhr Winterzeit Schicht im Gelände, wenn es dunkel zu werden beginnt .. da fallen kaum Beleuchtungskosten an.

Hier meine überschlägigen Überlegungen: Zum Datum der Zeitumstellung - näherungsweise Tag- und Nachtgleiche - geht die Sonne um etwa 6 Uhr auf und um etwa 18 Uhr unter. Durch die Verwendung der Sommerzeit verschieben sich diese Zeiten auf 7 Uhr Sonnenaufgang und 19 Uhr Sonnenuntergang. Das sind etwa die Extremwerte für die kürzesten Tageslängen während der Periode der Sommerzeit; während des Sommers verlängert sich die Sonnenscheindauer - abhängig von der geographischen Breite des Ortes - indem sich der Sonnenaufgang weiter zurück in den frühen Morgen und der Sonnenuntergang weiter in den späteren Abend verschiebt.

Die meisten Betriebe hierzulande (und anderswo), öffentliche wie private, haben eine feststehende Arbeitszeit von ca. 7:30 - 16:00 Uhr ± 30 Minuten, egal ob Normal-/Winter- oder Sommerzeit. Dazu zähle ich auch den gesamten Bildungssektor, d.h. die Schulen aller Art, die Unis etc.. Diese Betriebe sparen nach der Rückstellung zur Normal-/Winterzeit bis zu 1 Stunde Beleuchtungskosten in den Morgenstunden etwa während der Monate Mitte-November bis Mitte-Februar (= ca. 3 Monate). Für alle anderen Betriebe bringt die Normal-/Winterzeit nichts.

Ein weiterer großer Teil der Unternehmen arbeitet im 2-Schichten-Modus, d.h. meistens von ca. 6:00 bis 22:00 Uhr feststehend. Diese Unternehmen sparen bis zu 1 Stunde Beleuchtungskosten in den Abendstunden der Sommermonate, insbesondere in den Monaten Mitte-Mai bis Mitte-August (= ca. 3 Monate).

Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen kann ich nicht erkennen, wieso der Arbeitgeber einen Vorteil durch die Zeitumstellung haben sollte: Für Einrichtungen, die während 24 Stunden beleuchtet werden müssen, ändet sich nichts.

Richtig .. das wären die restlichen Betriebe, d.h. die mit einer 3-Schichten- bzw. Non-Stop-Arbeitszeit.

Ich bleibe bei meiner Ausgangsthese und stelle nochmals fest, dass die Arbeitszeiten durch die Zeitumstellung im überwiegenden Teil der Betriebe, öffentlich wie privat, möglichst in die hellen Stunden der Tage "geschoben" werden, und zwar aus Kostengründen .. was allerdings auch der Arbeitsproduktivität zugute kommt und somit einen weiteren Vorteil für die Arbeitgeber darzustellen scheint. Dies war und ist jedenfalls der offizielle Sinn und Begründung der Zeitumstellung - ob faktisch völlig rational begründbar, mag in Frage gestellt sein - siehe dazu auch die geschichtliche Entwicklung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sommerzeit

Mit Gruß, Beo2

Was wäre eigentlich,

Kaladhor @, Münsterland, Mittwoch, 30.03.2016, 15:26 vor 3605 Tagen @ Apostroph 2068 Views

wenn die Bürger für sich ausmachen, dass sie diesen Blödsinn einfach nicht mehr mitmachen wollen und stumpf bei einer Zeit bleiben?

Jeder stöhnt rum, wenn mal wieder die Zeitumstellung vor der Tür steht, aber jeder macht diesen Quatsch mit.

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Das wäre ja ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 30.03.2016, 19:29 vor 3605 Tagen @ Kaladhor 1770 Views

Was wäre eigentlich, wenn die Bürger für sich ausmachen, dass sie diesen Blödsinn einfach nicht mehr mitmachen wollen und stumpf bei einer Zeit bleiben?
Jeder stöhnt rum, wenn mal wieder die Zeitumstellung vor der Tür steht, aber jeder macht diesen Quatsch mit.

Das wäre nur in einer echten, nämlich einer Direkten oder Basisdemokratie möglich. Die haben wir aber nicht .. damit genau das (und anderes), was Du vorschlägst, nicht passieren kann.

Wo kämen wir denn hin, wenn die angeblich "mündigen" Bürger hierzulande mehrheitlich selbst bestimmten, wie sie zu leben und zu funktionieren haben?!

Gruß, Beo2

Nutzen der Sommerzeit

Eugippius @, Donnerstag, 31.03.2016, 09:31 vor 3605 Tagen @ Apostroph 1666 Views

Der Nutzen daraus ist ungleich schwächer als der daraus folgende Schaden.

Es gibt aber auch einen immateriellen Nutzen: Während bei der Normalzeit die hellen Morgenstunden im Sommer vom Großteil der Bevölkerung einfach verschlafen werden, ist es bei Anwendung der Sommerzeit einfach abends eine Stunde länger hell. Dann ist für die meisten Leute Freizeit, und Aktivitäten bei Tageslicht sind im Allgemeinen einfacher als bei Dunkelheit, z.B. nach der Arbeit noch kurz ins Schwimmbad, oder Rasenmähen im Garten, etc.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie sich vor der Einführung der Sommerzeit (50er und 60er Jahre) die Leute wehmütig an die langen hellen Abende der Kriegszeit erinnert haben, und das sind persönliche Erinnerungen, nicht Ergebnisse von Meinungsumfragen.

Zu den Umfragen: Bei entsprechender Fragestellung und Situation kann man wohl jedes gewünschte Ergebnis erheben. Und es ist wohl so, dass sich viele Menschen gerade das wünschen, was sie gerade nicht haben, in der Hoffnung, dass sich dann etwas für sie verbessert.

Abends länger hell

Köpi @, Berlin, Donnerstag, 31.03.2016, 20:58 vor 3604 Tagen @ Eugippius 1394 Views

Hallo,


Ich kann mich noch gut erinnern, wie sich vor der Einführung der
Sommerzeit (50er und 60er Jahre) die Leute wehmütig an die langen hellen
Abende der Kriegszeit erinnert haben, und das sind persönliche
Erinnerungen, nicht Ergebnisse von Meinungsumfragen.

Zu den Umfragen: Bei entsprechender Fragestellung und Situation kann man
wohl jedes gewünschte Ergebnis erheben. Und es ist wohl so, dass sich
viele Menschen gerade das wünschen, was sie gerade nicht haben, in der
Hoffnung, dass sich dann etwas für sie verbessert.


Abends länger hell gefällt mir auch sehr gut, dafür könnte man doch das ganze Jahr die Uhr eine Stunde vorgehen lassen.

Es entfällt der Stress bei der zweimaligen Zeitumstellung im Jahr.[[zwinker]]

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