Sowas nennt man noch Interview?
Das sind die Methoden des Volksgerichtshofs, sonst nichts. Wäre ich Petry gewesen, hätte ich das Interview nach der zweiten Frage abgebrochen. Es hat keinen Sinn, sich mit solchen "Journalisten" abzugeben - sie wollen nicht berichten sondern vernichten. Jeder Kontakt mit solchen Leuten wird dazu benutzt Material zu erzeugen, das der eigenn Diskreditierung dient. Die AFD sollte sich ihre eigene Medieninfrastrukur aufbauen und mit den bisherigen Journaillen das machen, was diese am meisten schmerzt - nicht reden! Das war auch das großartige an PEGIDA.
Erst wenn wieder ein normaler Stil und ein Wille zur Objektivität aufkommt, sollte man diese Leute wieder zum Interview bitten. Es ist nämlich erstaunlich, wie schnell solche Opportunisten ihr Verhalten ändern können, wenn es nötig ist. Ein Presstituierter, der nur über jemanden schreibt, ohne mit ihm zu sprechen, wird den Nimbus des Schmierfinken nicht los. Er braucht also Petry als Legitimation für seine Information. Nicht umgekehrt. Das könnte die AFD weidlich ausnützen. Ihre Wähler gewinnt sie ohnehin nicht durch die traditionellen Medien.
Die andere Strategie könnte natürlich sein, sich ausschließlich solchen Irren auszuliefern und damit das Opferschema zu forcieren. Die dritte Methode hatte bislang nur einer drauf, nämlich Jörg Haider - die Journalisten während des Interviews umzudrehen:
https://www.youtube.com/watch?v=RgA4wlrs8aQ