Zum Thema Unverträglichkeiten: Bakterien Freund oder Feind

Waldläufer @, Freitag, 25.03.2016, 10:36 vor 3610 Tagen 2207 Views

Habe durch Zufall folgende Doku gesehen und kann sie nur sehr weiterempfehlen:
Planet Wissen: Bakterien – unsere unsichtbaren Helfer
http://www.planet-wissen.de/video-bakterien--unsere-unsichtbaren-helfer-100.html

Sie handelt über das große Potential, das in "unseren"körpereigenen Bakterien steckt, die unsere Verdauung ermöglichen. Sie sind evtl. der Grund für Diabetes, MS und so; nur genaues weiß man nicht, sagen die Wissenschaftler.

Dazu 2 Erlebnisse, die ich gemacht habe, zu unseren Nahrungsmitteln, die mich sehr erschreckt haben und mich zu der Erkenntnis haben kommen lassen, möglichst wenig industriell hergestelltes zu essen.

Das eine war: Ich bekomme von Freunden und Bekannten immer getrocknetes Brot/ Semmeln (industriell hergestellt) für meine Tiere. Teilweise habe ich Milch übrig von den Ziegen und dann weiche ich Semmeln/ Weißbrot in der Milch ein und verfütter das an die Hühner. Was mich schockiert: die Milch nimmt nicht mehr eine Konsistenz an, wie sauere Milch (was normal wäre), sondern wie überbackener Käse. Wohlgemerkt: es sind immer fertig gebackene, unverdorbene Produkte. Was werden da für Enzyme/ Backhilfsmittel verwendet, die das Backen offensichtlich überstehen (!!); was sie nicht dürften (!!). Was richten die in unserem Verdauungssystem an?...Denn sie verändern die (richtige) Bakterienflora der Milch!
Was ich damit sagen will: (z.B. an Olivia) Vielleicht haben Sie keine Glutenunverträglickkeit, vielleicht verändern nur die verxxx Backhilfsstoffe die Microflora in Ihren Verdauungsorganen?
Wir essen nur noch "richtiges Brot und richtige Semmeln" ...es gibt bei uns im Umkreis von 20 km nur noch einen kleinen Bäcker, der ohne Chemiezusatz bäckt.

Das zweite waren Abfallknochen von schutzbegastem Fleisch (das sind die Supermarkt-Verpackungen, wo frisches Fleisch draufsteht, welches aber schon 3 Wochen alt ist. Es ist haltbar gemacht durch bakterienabtötende Gase.) Ich hatte die Knochen im Freien wohin gestellt und ca. einen Tag vergessen; wollte die eigentlich an den Hund verfüttern. Die Packung war umschwirrt von Schmeißfliegen, aber keine hatte ihre Eier da abgelegt. Ich weiß nicht, ob Sie die Bedeutung dessen erkennen?! Denn die haben noch Instinkte... Denn es ist ein völliges Unding, dass die Mücken sich das nicht "unter den Nagel gerissen haben". Und wir essen sowas?

Allen ein schönes Osterfest!

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Mikrobiom

re-aktionaer @, Freitag, 25.03.2016, 11:44 vor 3610 Tagen @ Waldläufer 1809 Views

Als Mikrobiom werden alle Mikroorganismen bezeichnet, die unseren Körper "besiedeln". So wie der Mensch seine Habitat und sein Aussehen gestaltet, könnte es schon bald daran gehen, auf unser Mikrobiom gestalterischen Einfluss zu nehmen. D.H. diese Bakterien bewusst zu verändern um sie nutzen zu können.
Dazu zwei spekulative Filme:
E-Chromi - Darmbakterien, die Krankheiten detektieren:
https://vimeo.com/19759432

In-Visible - Das Mikrobiom der Haut übernimmt Kleidungsfunktionen:
http://bio-fiction.com/videos/invisible/

Es ist ein sehr, sehr weites Feld,

Waldläufer @, Freitag, 25.03.2016, 11:59 vor 3609 Tagen @ re-aktionaer 1557 Views

was sich da bietet und ehrlich gesagt, graust es mir ein wenig davor, wo der Mensch überall drin rumpfuscht.
Was ich mich spontan bei dem Wissen Planet Film gefragt habe, wenn man einer Maus die "passenden" Bakterien imlantiert und die dann exorbitant zunimmt, wann wird sowas in der Nutztierhaltung auftauchen? [[kotz]]

Dazu zwei spekulative Filme:
E-Chromi - Darmbakterien, die Krankheiten detektieren:
https://vimeo.com/19759432

In-Visible - Das Mikrobiom der Haut übernimmt Kleidungsfunktionen:
http://bio-fiction.com/videos/invisible/

Hab jetzt nur kurz geschaut, werde heute Abend in Ruhe nochmal...Sieht interessant aus.
Geh jetzt in den Garten, Salat pflanzen, den Vögel zuhören und mich auf den Frühling freuen. [[lach]]

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

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