Land in Sicht
Langsam habe ich wieder einen klaren Kopf.
Immerhin ist jetzt meine Versorgung für die nächsten Wochen weitgehend gesichert. Gerade hatte ich ein Gespräch mit einer Pflegerin, die ich vor sechs Jahren im Pflegeheim kennen gelernt hatte. Sie wird mich tatsächlich in den nächsten Wochen (notfalls zusammen mit ihrer Mutter und Cousine) versorgen. Insofern ist die nächste Zeit erstmal gesichert, bis ich das Persönliche Budget beantragt bzw. genehmigt habe: http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Finanz_Leistungen/Pers_Budget/pers_budget_node....
Vor drei Jahren hatte ich es schon einmal vor mit dem Persönlichen Budget, habe dann aber wieder einen Rückzieher gemacht, weil ich nicht zum Sozialfall werden wollte; man wird dann nämlich enteignet, und das wollte ich nicht. Aber inzwischen sehe ich das als das kleinere Übel, denn auf Spenden kann und möchte ich mich nicht verlassen, zumal hier eine Summe von 10.000-15.000 € monatlich erforderlich wird. Das wäre ja auch unfair, wenn vollkommen Unbeteiligte auf Dauer dafür zahlen müssten. Dann soll eben der Staat bluten, für alles andere ist ja auch Geld da. Ein Pflegeheim, und dabei bleibe ich, ist einfach keine lebenswerte Alternative, jedenfalls nicht für mich. Mag sein, dass meine Ansprüche zu hoch sind, aber so ist es halt.
Angeblich dauert es erfahrungsgemäß mehrere Monate, bis ein Persönliches Budget genehmigt wird – wobei gar nicht sicher ist, ob es überhaupt genehmigt wird. Aber ich hoffe es. Und bis dahin sind die Spenden sehr nützlich, vielen Dank dafür. Danach aber müssen die Spenden wieder eingestellt werden, denn sonst sackt der Staat sie ein. Ich sage dann Bescheid.
Jedenfalls fühle ich mich im Moment erst einmal gesichert.