Drecksjournaille wie sie leibt und lebt – Schreibtischtäter aus Österreich

nereus @, Donnerstag, 17.03.2016, 10:21 vor 3669 Tagen 6396 Views

Die Lügenpresse ändert sich nicht – es war auch kaum zu erwarten, denn warum sollen Höflinge ihren Strippenziehern abschwören, die ihnen Bezahlung und Karriere ermöglichen.
Das war beim Neuen Deutschland nicht anders als jetzt bei der Frankfurter Rundschau .
Dort echauffiert man sich gerade über die „Schreibtischtäter aus Österreich.“

Es beginnt mit einem Foto des Außenministers und dem Text: Der österreichische Außenminister Kurz macht sich die Haare schön.

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Jeder der nicht total erblindet ist, sieht, daß Herr Kurz gerade einen Kopfhörer aufsetzt oder zurechtrückt und sich eben nicht „schön“ macht.

Niemals würden die der Gegenwart selbst Menschen im Morast vegetieren, geschweige denn im Meer ertrinken lassen.
Wohl aber sind sie der Nächstenliebe verpflichtet, und die Nächsten sind ja die Menschen im eigenen Land: Die Abwehr von Menschen in Not wird so zur Notwehr im Namen derer, die viel weniger Not leiden. Griechenland ist weit weg, St. Florian aber nah.

Quelle: http://www.fr-online.de/gastbeitraege/eu-gipfel-die-schreibtischtaeter-aus-oesterreich-...

So schreiben sie, die Dreckspatzen der Zunft.
Aus den Schreibtischtätern werden die politisch korrekten SchreibtischtäterInnen.
Man hat ja wirklich keine anderen Probleme.
Und dann lügt man sich die Wirklichkeit zurecht.
Der scharfsinnige Herr Kurz hat schon vor Monaten erkannt, was Phase ist und die Willkommenskultur der Kanzlerin als Todesfalle der Angelockten entlarvt.
Und als ein freche Slowake in einer deutschen Quassel-Show die Sache auf den Punkt brachte, ein Dutzend Tote an der spanischen Grenze gegen knapp 3.000 Ertrunkene im Mittelmeer "verrechnete", da schossen die geistig-minderbemittelten Furien in die Höhe und kotzten sich aus.

SchreibtischtäterInnen moralisch zu beurteilen, macht keinen Sinn. Das Kriterium ihres Handelns ist nicht Moral, sondern Opportunität. Ist die Stimmung gutmenschlich, gibt man sich selbst gutmenschlich, kippt die Stimmung, dann fällt man/frau selber um.
SchreibtischtäterInnen erfüllen die Demokratie mit neuem Leben. Das Parlamentarische reicht ihnen nicht, sie spüren dem Volksempfinden nach und seiner Spiegelung und Produktion in volksdümmlichen Medien.

Eigentlich ergibt es keinen Sinn (Sinn machen ist Blödsinn, Herr Schulmeister – der heißt tatsächlich so, diese Quarktasche [[freude]]) ihr Geschreibsel zu kommentieren, aber da sehr viele Menschen diesen Stumpfsinn als Wahrheit konsumieren, muß etwas dazu gesagt werden.
Das Parlamentarische und die Gesetze sind längst über Bord gegangen, weil die deutsche Monarchin selbstherrlich entscheidet, was gestattet ist und was nicht.
Wenn man die rosarote Brille abnähme, würde man der Wirklichkeit einen Schritt näher kommen.

Nur zum Vergleich: Jordanien hat syrische Flüchtlinge im Ausmaß von zehn Prozent seiner Bevölkerung aufgenommen, der Libanon 50 Prozent. Das Elend ist dort nah und spürbar, ein schlechter Boden für Schreibtischtäter.

Da ist sie wieder die moralische Keule.
Weil die Einen etwas taten, müssen es automatisch auch die Anderen tun, völlig sinnfrei von möglicherweise spezifischen Sachlagen und Zusammenhängen.
Mit dieser Logik kann man alles Mögliche einfordern.
Das typische Empörungspotential der Gutmenschen, die in den allermeisten Fällen kein Problem damit haben sich auf die Leistungen anderer zu verlassen, weil sie nur von diesen Fremdleistung leben (können).
Die Frage, warum die Amis keine Flüchtlinge "importieren", stellt der Bückling erstaunlicherweise nicht. Doch die hätten die Rechnung eigentlich zu zahlen, weil sie das "Menü" bestellt oder besser "angerichtet" haben.

Im Januar 2016 schwenkt die österreichische Regierung endgültig zu einer Flüchtlingsabwehrpolitik um.

Das hatte man auch von der deutschen Bundesregierung erwartet, aber der Tiger aus Bayern landet seit Monaten als Bettvorleger und muß sich dem Verdacht aussetzen, Teil des großen Spiels zu sein.

Merkel möge doch Flüchtlinge direkt aus Griechenland oder Jordanien einfliegen. Solch staatsmännischer Humor wärmt die Seele des Volkes und heizt sie vielleicht sogar auf.

Nein, es ist die Wahrheit, um die sich die Lügenpresse nicht kümmern will.
Die deutsche Kanzlerin hat den Strom der Menschen losgetreten und sie wußte ganz genau was sie tat. Die Alte gehört sofort vor ein Strafgericht!
Auf ihr Konto gehe die Toten im Mittelmeer, denn sie hat es zu verantworten, daß sich Menschen auf den gefahrwollen Weg machten und Haus, Auto und Arbeit erhofften.
Die Mama Merkel Rufe kann man heute noch hören, wenn man keine Stöpsel in den Ohren hat.

Auch die Persönlichkeit spielt eine Rolle. So sind Vorzugsschüler prädestinierte Schreibtischtäter. Seit früher Kindheit haben sie gelernt, sich intelligent anzupassen, das Opportune rasch zu erfassen und in geläufiger Sprache auszudrücken. Als politische Jahrhunderttalente werden sie jung Minister. Schnelldenker sind allerdings meist Kurzstreckendenker.
..
Die deutsche Kanzlerin ist das nicht. Auch hat sie moralische Wurzeln, die in Zeiten des Opportunismus weh tun, ihr und vielen Volksempfindlern.

Die Patin hat angeblich moralische Wurzeln.
Herr Schulmeister ist eine geistige und moralische Niete und ein bezahlter Agent des Systems.
Wie kann man so viel Stumpfsinn in so wenig Text unterbringen?
Das kürzlich 3 Menschen in einem reißenden Fluß ihre von Gutmenschen inszenierte Flucht mit dem Leben bezahlten, interessiert solche Schwachköpfe nicht.
Dabei könnten die Schlamm-Menschen sofort in ein Lager umziehen, wenn sie denn wollten. Aber die Gutmenschenfraktion opfert viel lieber ein paar Leute, um ihre boshafte moralinsaure Botschaft in die Welt zu senden.
Und hier ein Bild der verlogenen Inszenierung!

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Quelle: http://blogs.faz.net/deus/files/2016/03/idomenim.jpg

Man kann nur noch speien, wenn man das alles zur Kenntnis nimmt. [[kotz]]

Scheitert Merkel, scheitert Europa.

Und so etwas schreibt ein Forscher!
Merkel zerstört Europa mit all ihrem Tun und man kann es täglich mit Händen greifen.
Nur an der Uni Wien hockt man im dunstigen Nebel und palavert sinnfrei vor sich hin.
Die wenigen Kommentare bestätigen meine Annahme.

Der Artikel war mit "Schreibtischtäter" aus Österreich betitelt und hat zumindest in diesem Fall nicht gelogen, denn der Autor kann sich diesen Titel an's Revers heften. [[lach]]

mfG
nereus

Sehe ich ganz genauso

stocksorcerer @, Donnerstag, 17.03.2016, 11:19 vor 3669 Tagen @ nereus 4305 Views

Und heute wird man ja beim Gipfel tendenziell schon sehen können, was für ein Gewicht Merkel in Europa noch hat, nachdem ihre Partei bei allen drei Landtagswahlen an den "Iden des März" Potential eingebüßt hat. Das Spiel auf einen klaren Nenner gebracht, wenn man die angebotenen Größenordnungen von zu akzeptierenden Flüchtlingen der EU Mitgliedsländer (außer Deutschland) aufsummiert heißt doch am Ende, wenn man sich nicht selbst belügen will: "Einer gegen alle" oder "Einer steht allein".

Und da können Schmierfinken schreiben, was sie wollen. Ein Problem wird nicht dadurch geöst, dass man es nicht wahrnehmen will, sondern nur dadurch, dass man geeignete Maßnahmen ergreift.

Gruß
stocksorcerer

Mußte ich natürlich drauf reagieren

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 18.03.2016, 04:32 vor 3669 Tagen @ nereus 3400 Views

Einfach nur aus Eigennutz, - denn andernfalls bekäme ich Magendrücken.

Habe an Herrn Schulmeister ("nomen est omen") einen Leserbrief geschrieben (die Kommentarfunktion hat man ja bei der FR wohlweislich schnell gesperrt).

Inhalt:

Sehr geehrter Herr Schulmeister,
mit Ihrem Artikel stellen Sie die Sache auf den Kopf. Schreibtischtäter sind nicht die anderen, sondern Sie selbst. Das hängt mit dem Verdrehen der Tatsachen zusammen. Die erste (und auch dümmste) ist bereits der Untertitel auf dem Foto. Jeder normal sehende Mensch kann erkennen, dass sich der Minister die Kopfhörer aufsetzt resp. zurechtrückt, - das hat nichts mit "Haare schön machen" zu tun.

Im selben Stil geht es weiter.

Es endet mit dem Unisono-Satz: Scheitert Merkel, scheitert Europa.
Auch das stellt die Tatsachen auf den Kopf. Es müßte wahrheitsgemäß heißen: Die einseitige, nicht mit den EU-Staaten abgesprochene Politik von Merkel bringt Europa zum Scheitern.

Warum Frau Merkel das macht, darüber kann man spekulieren, - mit humanitären Gründen hat das in Wirklichkeit wenig zu tun, - die werden als Alibi vorgeschoben.

Das geschriebene Wort in gedruckter (und seit Jahrzehnten auch in digitaler) Form war schon immer ein willkommenes Mittel, um der Öffentlichkeit die Politik nahe zu bringen, die von oben her gewünscht wird.

Ich erinnere an Julius Streicher und seinen "Stürmer". Da stand als Fußzeile immer der Spruch "Die Juden sind unser Unglück". Nun werden diejenigen, die mit der Immigrationspolitik von Merkel nicht einverstanden sind, als Unglück für Europa bezeichnet, - weil durch sie "Europa scheitern wird".

Meiner Meinung nach ist die Bewertung der Immigrationspolitik in der EU nicht das Gebiet, bei dem Sie sich profilieren sollten, da Sie offensichtlich nicht in der Lage sind, hier ausgewogen zu schreiben.

Mein Rat: Bleiben Sie bei dem, was eher Ihren Kenntnissen entspricht, nämlich der Bereich Wirtschaft. In diesem Metier (Beispiel Syriza) verfügen Sie nach meiner Einschätzung über wesentlich umfangreichere Kenntnisse.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut N.
Siebenbürgen

Es gibt noch einen Nachtrag an meinen Leserbrief

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 20.03.2016, 12:46 vor 3666 Tagen @ nereus 2593 Views

Die Frankfurter Rundschau bekam noch einen Nachtrag mit der Bitte, diesen an Herrn Schulmeister weiterzuleiten.

Der Inhalt:

Sehr geehrter Herr Schulmeister,

nach Versenden dieses Leserbriefes an verschiedene Kommilitonen sowie an einige Foren mußte ich zu meiner Überraschung feststellen, dass meine Zeilen sehr interessiert aufgenommen und im Schneeballsystem bereits weiterversendet wurden. Nun ist diese Entwicklung ja ohnehin durch mein Einverständnis bei der Frankfurter Rundschau, dass dieser Leserbrief auch veröffentlicht werden kann, abgedeckt, - denn dieses Einverständnis ist ja generell und bezieht sich nicht nur auf die Frankfurter Rundschau.

Trotzdem möchte ich Sie von diesem Umstand in Kenntnis setzen, das entspricht meiner Vorstellung eines "Fair-Play". Möglicherweise erhalten Sie ein "feedback" aus Übersee oder aus einem sonstigen entfernten Winkel auf dem Globus. Diese Zeilen kursieren mittlerweile nicht nur in Südostasien, sondern auch auf dem amerikanischen Kontinent. Um ehrlich zu sein, ich hätte nicht gedacht, dass hier ein derartiges Interesse besteht. Schließlich habe ich ja nur das kommentiert und zum Ausdruck gebracht, was in den meisten Medien in Österreich und Deutschland täglich als Information dargeboten wird.

Möglicherweise erhalten Sie nun dadurch eine Art der Publicity, die Ihren Namen in einen erhöhten Bekanntheitsgrad bringt. Ob das aber nun die ideale Form der Erhöhung des persönlichen Bekanntheitsgrades darstellt, das lasse ich mal dahingestellt.

Das wars, was ich Ihnen noch mitteilen wollte. Mit einer Antwort Ihrerseits rechne ich erst gar nicht, - offen gesagt, - ich wüßte an Ihrer Stelle auch gar nicht, was man auf meinen Leserbrief substantiell antworten könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut N.
Siebenbürgen

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