Gluten und Glutenunverträglichkeit

Olivia @, Montag, 14.03.2016, 19:35 vor 3672 Tagen 7515 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 14.03.2016, 19:38

Aus gegebenem Anlass möchte ich das Thema hier einmal aktualisieren, da es offenbar in Deutschland bereits sehr viele Menschen betrifft, die in der Regel (genau wie ich) keine Ahnung davon haben.

Bisher habe ich mich um „solche“ Dinge nie gekümmert, bemerkte allerdings, dass mir bestimmte Nahrungsmittel nicht gut bekamen und stellte fest, dass es mir immer sehr gut ging, wenn ich fastete, also gar keine Nahrung zu mir nahm. Der wunderbare Zustand verschwand aber,wenn ich wieder das Essen begann.

Nachdem es mir in den letzten Wochen nicht gut ging, plante ich eine 4-wöchige Fastenkur ein, um meinen Allgemeinzustand zu verbessern. Diese Kur wollte ich vorbereiten, d.h. nicht nach Buchingers Regeln vornehmen, sondern nach meinen eigenen Regeln. In diesem Zusammenhang machte ich mir eine umfangreiche Zusammenstellung über die Inhaltsstoffe verschiedener Lebensmittel (nicht Nahrungsmittel). An erster Stelle Kräuter, Gewürze, Getreide, Gemüse etc.

Nun muss ich sagen, dass ich gutes Brot liebe und besonders die Kombination von Brot und Käse mich entzückt. Zur Vorbereitung meiner „Kur“ beschäftigte ich mich also auch mit den Inhaltsstoffen von Getreiden und bin auf GLUTEN gestoßen. Zum Glück!

Seit einer Woche nun lebe ich glutenfrei, esse aber sonst völlig normal. Das „Gefühl“ ist genauso wie ich es beim Fasten geliebt habe. Nur ist es jetzt bei einer normalen Ernährung da.

Ich stelle daher zunächst einmal einen Link ein, der aufzeigt, WELCHE Probleme durch eine Glutenunverträglichkeit entstehen können. Anschließend einen Link über glutenfreie Lebensmittel und einen über glutenhaltige LM.

Es würde mich freuen, wenn es dem einen oder anderen von Euch auch etwas nützen würde.

Sechs Zeichen für Glutenunverträglichkeit
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutenintoleranz.html

Gluten vernebelt die Sinne
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gluten.html

Glutenfreie Lebensmittel
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutenfreie-lebensmittel-ia.html

Versteckte Glutenquellen
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutenquellen.html

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Seit Anfang Februar keine Milch, -produkte und Gluten um über 50% reduziert.

Vatapitta @, Montag, 14.03.2016, 23:41 vor 3671 Tagen @ Olivia 5666 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 16:53

Moin moin Olivia,

schön, dass Du das Thema Ernährung wieder aufgreifst. Weglassen kann viel wichtiger sein, als Nahrungsergänzung. Anfang Februar war ich als Assistent bei einer Schmerztherapie Fortbildung in Bad Homburg. Die Referentin ist Heilpraktikerin. Sie sagte, dass es eine Studie gibt, die zeigen sollte, wie gut Milch und Milchprodukte für Patientinnen mit Osteoporose sind. Die Studie musste vorzeitig abgebrochen werden, weil in der Gruppe, die Milchprodukte zu sich nahm, es zu gesundheitlichen Problemen kam, die in der Vergleichsgruppe nicht auftraten. Zusammengefasst verstärkt der Verzehr von Milchprodukten die Gefahr an Osteoporose zu erkranken. Es soll ebenfalls einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milch und dem Auftreten von Brustkrebs und Prostatakrebs geben. Schafs- oder Ziegenmilch bzw. -produkte sind keineswegs besser, da auch diese Wachstumshormone enthalten, die möglicherweise zu den angesprochenen Problemen beitragen.

Ich fühle mich seit dieser Umstellung erheblich besser. Bin viel leistungsfähiger, unternehmungslustiger und besser drauf. Den Jogurt für das Müsli habe ich durch Sojamilch ersetzt, in den Haferflocken ist kein Gluten. Mittags gibt es meist Gemüse, Eier, Fisch oder Fleisch und Reis, Nudeln oder Süßkartoffeln, Abends zwei oder drei Scheiben Brot mit Veggieaufstrich oder auch mal Schinken, je nach Appetit und zwischendurch viel unterschiedliches Obst. Einziges Nahrungsergänzungsmittel sind Bierhefetabletten.

Bierhefe fällt als Abfallprodukt bei der Produktion von Bier in riesigen Mengen an. Ihr kennt vielleicht Tartex. Das besteht überwiegend aus Bierhefe. Gab es vor gut 20 Jahren noch in der 500 Gramm Dose für ein paar Mark. Heute kostet die 125 Gramm Dose mehr in Euro. Bierhefe wird weltweit als wichtiges Produkt der Nahrungsergängung in der Tierhaltung eingesetzt. Dort soll es die Darmgesundheit fördern, für gute Abwehrkräfte sorgen und gut für das Fell sein. Im Futterhandel kosten 3 kg um 20 €.

Bierhefe enthält B-Vitamine, die gerade bei geringem Fleischkonsum ausreichend ergänzt werden sollten. 400 Bierhefetabletten = 200 Gramm kosten ca. 3,45 €. Dosis 3 x 5 Tabs zu den Mahlzeiten.

An anderer Stelle hat Elli einen Artikel zu Michael Mross verfasst. In dem Thread geht es auch um das Thema Depressionen und deren Behandlung mittels Nahrungsergänzung. Ich sehe zwischen Ernährung und Depressionen auch einen Zusammenhang. Nicht nur Ergänzen kann die Situation verbessern, sondern auch Weglassen!

Einen Beitrag zum Thema Depressionen aus der Sicht der "Traditionellen chinesischen Medizin" werde ich dort einstellen. Falls die Lage dort zu unübersichtlich für das Thema ist, werde ich dafür einen eigenen Thread öffnen.

Viele Grüße

Vatapitta

PS: Es kann durchaus Menschen geben, die Milch und Milchprodukte gut vertragen. Wir sind in der Physiologie unseres Verdauungsapparates unterschiedlich. Übertreiben sollte man es aber nicht.

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Die "Gluten-Thematik" scheint viele zu betreffen, wobei es kaum einer weiß.

Olivia @, Dienstag, 15.03.2016, 08:20 vor 3671 Tagen @ Vatapitta 5073 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 08:38

Moin moin Olivia,

schön, dass Du das Thema Ernährung wieder aufgreifst. Weglassen
kann viel wichtiger sein, als Nahrungsergänzung. Anfang Februar war ich
als Assistent bei einer Schmerztherapie Fortbildung in Bad Homburg. Die
Referentin ist Heilpraktikerin. Sie sagte, dass es eine Studie gibt, die
zeigen sollte, wie gut Milch und Milchprodukte für Patientinnen mit
Osteoporose sind. Die Studie musste vorzeitig abgebrochen werden, weil in
der Gruppe, die Milchprodukte zu sich nahm, es zu gesundheitlichen
Problemen kam, die in der Vergleichsgruppe nicht auftraten.
Zusammengefasst verstärkt der Verzehr von Milchprodukten die Gefahr an
Osteoporose zu erkranken. Es soll ebenfalls einen signifikanten
Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milch und dem Auftreten von Brustkrebs
und Prostatakrebs geben. Schafs- oder Ziegenmilch bzw. -produkte sind
keineswegs besser, da auch diese Wachstumshormone enthalten, die
möglicherweise zu den angesprochenen Problemen beitragen.

....................

Hallo und guten Morgen.

Ich vermute, dass Gluten und Molkereiprodukte viele körperliche Probleme "befördern". Das Ausmaß der Unverträglichkeit variiert natürlich von Person zu Person. Und wie man aus dem Artikel "6 Zeichen für Glutenunverträglichkeit" ersehen kann, variieren auch die Symptome erheblich.

Der Glutenanteil in Getreiden soll sich in den letzten Jahrzehnten um ein vielfaches erhöht haben, wobei Weizen an erster Stelle steht. Aber auch Dinkel, Roggen, Hafer beinhalten nicht unerhebliche Glutenmengen. Meine Vollkornflocken sind demgemäß vom Frühstückstisch verschwunden.

Ersetzt werden können diese Getreideprodukte durch Hirse, Mais, Buchweizen, Kartoffel, Reis, Amaranth, Quiona, etc. - entsprechende Listen sind im Internet verfügbar. Bio-Läden verkaufen auch Brot etc., das mit diesen Produkten hergestellt wurde. Wobei man auch hier Vorsicht walten lassen sollte, denn der Gesetzgeber hat die "Werte" für "glutenfrei" festgelegt und die gesetzlichen Vorgaben sollen gewisse "Toleranzen" haben.

Ich werde jetzt zunächst einmal den Getreidefaktor komplett umstellen (also keinerlei "übliche" Getreide mehr). Anschließend kommt das Thema "Milchprodukte" auf den Prüfstand. Da ich periodisch "plötzlich" regelrechte rheumatische "Schübe" bekam, die vollkommen verschwanden, wenn ich fastete, gehe ich davon aus, dass ich genau diese "Vorkommnisse" den Milchprodukten zu verdanken habe.

Gluten hat bei mir einen regelrechten "Verklebungseffekt" ausgelöst. Die Symptome sollte man sich wirklich einmal genau anschauen, wobei der Schwerpunkt auf "kann" liegt. Es können somit auch andere Ursachen vorhanden sein. Ich liste hier nur auszugsweise ein paar Stichworte auf:

Kopfschmerzen
Übergewicht (kaum abbaubar)
"Reizdarm"
Migräne-Attacken
Depressionen
Schlafstörungen
Konzentrationsstörungen
ADHS, ADS
Autismus-Symptome
Stimmungsschwankungen
Auto-Immunerkrankungen
BRAIN FOG

Entnommen aus dieser Quelle:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutenintoleranz.html
Brain Fog
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gluten.html

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Milch: Perfekt für Kälbchen, um ihr Gewicht binnen drei Monaten zu verdreifachen

Gaby @, Dienstag, 15.03.2016, 15:29 vor 3671 Tagen @ Vatapitta 4350 Views

Moin,

das Problem (neben der Unverträglichkeit von Milchproteinen oder Lactose) ist m.E die Molke in der Kuhmilch. Sie fördert die rasche Gewichtszunahme von Kälbchen (Verdreifachung innerhalb von drei Monaten), das ist ja auch so in der Natur vorgesehen (nebenbei: Deshalb ist es ja auch bei Bodybuildern so beliebt, macht Muckimasse). Ein Menschenbaby verdreifacht sein Gewicht allerdings innerhalb von zwei Jahren und so ist auch die Muttermilch konzipiert.

Und die präventive Wirkung von Milch bezüglich Osteoporose ist eine Mär. Bestens belegt durch eine Studie an türkischen Frauen (ich meine, das war tief in Anatolien, jedenfalls aber eine Region, in der Milch nicht auf der Speisekarte steht). Null Osteoporose bis ins hohe Alter. Grund: Viel Sonne (Vitamin D) und Feldarbeit (Bewegung, Stimulation des Knochenwachstums bzw. der Chondroblasten).

Viele Grüße

Gaby

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Gluten-Hype

CalBaer @, Dienstag, 15.03.2016, 00:15 vor 3671 Tagen @ Olivia 5722 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 00:24

Gluten ist z.B. in Brot schon immer natuerlicher Bestandteil und wird schon seit Jahrtausenden mitgegessen. Das Problem ist, dass die Nahrungsmittelindustrie Gluten als billigen Zusatsstoff entdeckt hat, um z.B. Joghurt schoen sahnig und geschmeidig zu machen. Es ist Gluten heute in so vielen Lebensmitteln, wo es eigentlich nicht reingehoert. Auf Grund der erhoehten Zufuhr, vor allem in Lebensmitteln, wo ihn unser Verdauungstrakt nicht erwartet, haben viele Menschen eine Gluten-Sensitivitaet entwickelt. Genetisch sollen nur ca. 3% der Bevoelkerung eine Glutenunvertraeglichkeit besitzen. Es ist natuerlich richtig, dass man keine Lebensmittel isst, wo Gluten nicht reingehoert. Lebensmittel wo Gluten schon immer natuerlich drin ist, sollte man aber bedenkenlos (natuerlich nicht in uebermaessigen Mengen) essen koennen, ausser man gehoert zu den 3%.

Wenn man sich von biologischen und natuerlichen Lebensmitteln ernaehrt, sollte es sowieso weitestgehend glutenfrei sein, bis auf die Lebensmittel mit natuerlichen Gluten. Wenn ein Biohersteller seinen Joghurt als glutenfrei bewirbt, ist das eher ein Markting-Gag, denn bei der Fermentierung von Kuhmilch zu Joghurt kann gar kein Gluten entstehen und es ist nun keine grosse Leistung, das Gluten in den Joghurt nicht reinzumachen.

Ich habe mich mal mit dem Thema beschaeftigt, da ich selbst Brot* backe und meine Abnehmer immer nach den Gluten fragen.

* hauptsaechlich reines Roggen-Sauerteig, Roggen hat ca. nur ein Drittel des Glutenanteils wie Weizen und die Sauerteigfermentierung fuehrt zum Abbau von Gluten (auch eine moegliche Ursache fuer steigende Glutenunvetraeglichkeit, da heute kaum noch Sauerteigbrot gegessen wird)

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Danke für den Hinweis zum "Joghourt".

Olivia @, Dienstag, 15.03.2016, 08:33 vor 3671 Tagen @ CalBaer 4861 Views

Wenn ein Biohersteller seinen Joghurt als

glutenfrei bewirbt, ist das eher ein Markting-Gag, denn bei der
Fermentierung von Kuhmilch zu Joghurt kann gar kein Gluten entstehen und es
ist nun keine grosse Leistung, das Gluten in den Joghurt nicht
reinzumachen.

................

Danke für diesen Hinweis. Auf die Idee wäre ich nun überhaupt nicht gekommen, dass die Industrie sogar dort das "Klebereiweiß" hineinwirft. Ich werde Deinen Vorschlag sofort aufgreifen und den Joghourt im Bioladen kaufen. Hast Du auch eine Idee, was die anderen Milchprodukte betrifft?

Bezüglich Deiner Aussagen zum Gluten-Unterschied zwischen biologisch angebauten Getreiden und den üblichen Produkten kann ich leider nichts sagen. Ich habe lediglich einen Betrag gelesen, der sich darüber äußerte, dass der Glutengehalt der Getreide (speziell im Weizen aber auch in anderen Getreiden) in den letzten Jahrzehnten extrem gestiegen sein soll.

Wie gesagt, ich habe ja früher keinerlei "Beschwerden" gehabt und wir haben schon als Kinder sehr viel Brot gegessen. Und auf diese "Lösung" bin ich nur durch Zufall gekommen.

Jetzt werde ich mich erst einmal nach glutenfreiem Brot im Bioladen erkundigen. Später wird dann meine Panasonic-Maschine "angeworfen", damit sie entsprechendes Brot backt. Ist zwar kein Steinofenbrot, aber die Maschine macht das auf jeden Fall besser als ich es kann.

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Das Getreide wird nach dem Glutenanteil bezahlt + Sitzen die Vertreter von Monsanto, Bayer, BASF und ...

Vatapitta @, Dienstag, 15.03.2016, 10:32 vor 3671 Tagen @ Olivia 4638 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 16:56

Syngenta im Restaurant, um zu besprechen, wie es mit Glyphosat weiter gehen soll. Fragt der Kellner: "Was darf ich den Herren bringen?" - "Bitte 4 mal das Biomenü und zwei Flaschen von ihrem Biorotwein."

Dieser kleine Scherz fiel mir ein, nachdem ein Mitglied des Bundesinstituts für Risikobewertung (die besteht unter anderen aus Angestellten der Chemiekonzerne) gesagt hat, wenn man Glyphosat vermeiden möchte, könne man ja Bioprodukte essen. - Da war ich erst mal sprachlos.

Zitat: "Für den Berufungszeitraum 2014 bis 2017 benannte der Berufungsbeirat insgesamt 187 Expertinnen und Experten als BfR-Kommissionsmitglieder. Sie kommen aus Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, Behörden des Bundes und der Länder, Wirtschafts- und Verbraucherverbänden, privaten Laboratorien und der Industrie. Insgesamt stammen etwa 50 % der Sachverständigen aus dem Bereich Hochschule und Universitätskliniken einschließlich Vergiftungszentralen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie den Fraunhofer-Instituten, 34 % aus Behörden wie Bundesforschungsinstitutionen und Landesuntersuchungsämtern und 16 % aus Unternehmen und Industrieverbänden. Etwa 12 % der Kommissionsmitglieder arbeiten nicht in Deutschland." Quelle

Bezüglich Deiner Aussagen zum Gluten-Unterschied zwischen biologisch
angebauten Getreiden und den üblichen Produkten kann ich leider nichts
sagen. Ich habe lediglich einen Betrag gelesen, der sich darüber
äußerte, dass der Glutengehalt der Getreide (speziell im Weizen aber auch
in anderen Getreiden) in den letzten Jahrzehnten extrem gestiegen sein
soll.

Da das Klebereiweiß Gluten nicht nur die "Qualität" der Backprodukte verbessert, sondern auch vielfältig eingesetzt werden kann, wird das Getreide nach seinem Glutengehalt bezahlt. Viele Bäckereien verwenden fertige Backmischungen. - Mein Bäcker wollte das Roggenbrot beim letzten Kauf nicht schneiden. "Wenn ich es mit der Maschine schneide, dann zerbröselt das Brot. Unser Sauerteig ist im Moment nicht so, wie sonst." - Da kaufe ich doch gerne. Wenn mal was nicht klappt, ist das ein guter Hinweis für ordentliches Handwerk.

VG Vatapitta

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Frisches Brot bitte nicht schneiden

CalBaer @, Dienstag, 15.03.2016, 16:45 vor 3671 Tagen @ Vatapitta 4358 Views

Danke fuer die Infos zur Gluten-"Industrie".

Mein Bäcker wollte das Roggenbrot beim letzten
Kauf nicht schneiden. "Wenn ich es mit der Maschine schneide, dann
zerbröselt das Brot. Unser Sauerteig ist im Moment nicht so, wie sonst."

Frisches Roggensauer bitte nicht schneiden. Dass es zerfaellt, ist eigentlich normal, weil es sehr feucht ist. Einfach ueber Nacht auf dem Kuechentisch sitzen lassen, am naechsten Morgen laesst es sich sehr gut schneiden. Keine Sorge, es trocknet nicht aus und Roggensauer bleibt auch bis zu zwei Wochen weich (bei einfacher Lagerung in einer Brotbox).

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Ergänzung Getreideverträglichkeit

Teetrinker @, Dienstag, 15.03.2016, 13:57 vor 3671 Tagen @ Olivia 4301 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 16:57

Wie gesagt, ich habe ja früher keinerlei "Beschwerden" gehabt und wir
haben schon als Kinder sehr viel Brot gegessen. Und auf diese "Lösung" bin
ich nur durch Zufall gekommen.

Jetzt werde ich mich erst einmal nach glutenfreiem Brot im Bioladen
erkundigen. Später wird dann meine Panasonic-Maschine "angeworfen", damit
sie entsprechendes Brot backt. Ist zwar kein Steinofenbrot, aber die
Maschine macht das auf jeden Fall besser als ich es kann.

Grundsätzlich gibt es bewährte Kulturtechniken, um mit Getreide und Milchprodukten umzugehen, z.B. mehrstufige Sauerteiggärung, Fermentation und Keimung.

Bei Milchprodukten empfehle ich, Kefir selber zu machen, die Starterkulturen bekommt man im Internet, gutes Roggenbrot mit mehrstufiger Sauerteiggärung aus dem Holzofen gibt es da auch.
Auch Reis kann man, u.a. zum Abbau von Phytinsäure, vor dem Kochen einweichen. Man behält hierbei einen Teil der Flüssigkeit und setzt sie beim nächsten mal direkt als Starterkultur hinzu, so beschleunigt man den Abbau.


http://www.team-andro.com/zubereitungstipps-zur-erhoehung-der-mineralstoffaufnahme-aus-getreide.html

Glutenfreies Brot im Bioladen. Vorsicht

Gaby @, Dienstag, 15.03.2016, 14:56 vor 3671 Tagen @ Olivia 4491 Views

Moin Olivia,

ich wäre sehr vorsichtig, mich nach glutenfreien Produkten in Bioläden oder Reformhäusern zu erkundigen. Wir haben das Glutenthema seit nun fast 20 Jahren in der Familie - und was ich da teilweise an "Beratungskompetenz" erlebt habe, spottet jeglicher Beschreibung. Da wird Dir Dinkelbrot als glutenfrei verkauft oder Kartoffelbrot (das so heisst, weil ein wenig Kartoffelmehl drin ist - tatsächlich glutenfrei - aber der Rest ganz normales Weizenmehl ist) etc.

Mein Tipp: Bei Querfood bestellen. Die haben eine wirklich unglaubliche Auswahl, sind verlässlich - und liefern innerhalb Deutschlands auch Frischbackwaren (mein Neid ist Dir sicher :-) ).

Tipp zu Pasta: Die besten haben Barilla und Schär.

Viele Grüße

Gaby

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Danke für den Link. - Habe heute zum ersten Mal ein Buchweizen-Brot gegessen.

Olivia @, Mittwoch, 16.03.2016, 01:06 vor 3670 Tagen @ Gaby 3874 Views

Moin Olivia,

ich wäre sehr vorsichtig, mich nach glutenfreien Produkten in Bioläden
oder Reformhäusern zu erkundigen. Wir haben das Glutenthema seit nun fast
20 Jahren in der Familie - und was ich da teilweise an "Beratungskompetenz"
erlebt habe, spottet jeglicher Beschreibung. Da wird Dir Dinkelbrot als
glutenfrei verkauft oder Kartoffelbrot (das so heisst, weil ein wenig
Kartoffelmehl drin ist - tatsächlich glutenfrei - aber der Rest ganz
normales Weizenmehl ist) etc.

...................

Der Link schaut wirklich gut aus. - Ich war heute bei uns im Bio-Laden und habe mir die Brote und ihre Inhaltsstoffe "erklären" lassen. Soweit ich das mitbekommen habe, waren keinerlei Getreidereste drin. Dass es gut schmeckt, kann ich wirklich nicht sagen...... aber man gewöhnt sich ja an vieles. Das nächste Brot werde ich bestellen. Vielleicht schmeckt es ja besser.

Danke für die Hinweise zum Thema Milch. Da werde ich also auch heftige Abstriche machen. Vitamin D ist wirklich ein Wundervitamin. Es hat mir bereits etliche Male aus heftigen Klemmen geholfen. Die Vigantoletten habe ich auch schon häufiger weiterempfohlen.

Inzwischen habe ich mich in Hirse verliebt, auch eine wirkliche Wunderpflanze. In China sollen Untersuchungen ergeben haben, dass die Bevölkerung in den Landstrichen, wo täglich Hirse statt Reis gegessen wird erheblich gesünder war. Sie war ja bei uns auch lange Volksnahrungsmittel. Ich erinnere mich noch an den Hirsebrei aus den Märchen.

Wahrscheinlich kennst Du das ja alles. Ich stelle den Link über die Hirse trotzdem noch mal rein.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/hirse.html

Viele Grüsse nach Griechenland.

--
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Wer Hirse mag, sollte Quinoa und Amaranth mal kosten!

Gaby @, Mittwoch, 16.03.2016, 06:25 vor 3670 Tagen @ Olivia 3906 Views

Moin,

also, Hirse gehört schon lange fest auf unseren Speiseplan. Versuche mal Quinoa und Amaranth. Beides liebe ich ebenfalls sehr. Wo Du hingucken kannst, ist Hafer. Er ist sehr, sehr glutenarm, manche sagen, glutenfrei. Deshalb werden häufig Haferprodukte auch als "glutenfrei" deklariert. Ich betrachte das mit Skepsis und lasse ihn lieber weg, insbesondere, weil eines unserer Familienmitglieder sehr empfindlich reagiert. Aber es soll genügend Leute geben, die glutensensibel sind, Hafer aber tolerieren. Das müsstest Du im Zweifel mal ausprobieren, denn dann ist das Spektrum ja scho viel breiter.

Wenn Du Milch weglassen oder reduzieren willst: Für mich ist eine wirklich geniale Alternative Kokos. Aber den Geschmack muss man halt mögen. Entweder man liebt ihn - oder nicht. Kokosmilch aus der Dose gebe ich sogar an den Kaffee. Ist dann Kokoskaffee :-). Ist mir lieber als die reine Sojamilch, die gibt finde ich gerade im Kaffee einen eher gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Ausnahme bildet dieser Sahneersatz. Finde ich lecker. Wenn man Kokos nicht mag, ist Mandelmilch auch eine gute Sache.

Der online shop hat übrigens auch sehr leckere Alternativen gerade für Käse. Nun kann man von den Soja-Ersatzprodukten halten, was man will (in der Regel ist ihr Nährwert eher beschränkt und der Energieaufwand für ihre Herstellung hoch) aber wenn man mal einen schönen Streich"käse" oder ne Scheibe "Gouda" nicht vermissen will gibt es hier auch wirklich geschmacklich sehr ähnliche Produkte. Finde ich gelegentlich auch lecker.

Viele Grüße

Gaby

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Fladen statt Brot

Tensegrity @, Hannover, Mittwoch, 16.03.2016, 06:30 vor 3670 Tagen @ Gaby 3957 Views

Moin zusammen!

Brot und dessen teils nicht zu deklarieren müssende Inhaltsstoffe, weil sie sich nach dem Backvorgang verflüchtigt haben, beschäftigt mich schon lange.
Ich bin dazu übergegangen, Fladen zu backen - wenn auch nicht auf heißen Steinen wie vor Ururzeiten, sondern in einer beschichteten Pfanne. Die neuen, mit der weißen Keramikbeschichtung sind super. Zum Mahlen der Körner nutze ich eine Fidibus Getreidemühle XL, die ist schnell und das Ergebnis super.

Hier mein Rezept, das man je nach Bedarf doppeln oder verdreifachen, oder sonst in der Menge, aber nicht in der Gewichtung der Zutaten verändern kann. Die Fladen lassen sich prima einfrieren und im Toaster auftauen und/oder anrösten.

200 g Dinkel
100 g Hirse (guter Eisen- und Kalziumlieferant
100 g Buchweizen
100 g Polenta-Maisgries
... natürlich alles in Bio-oder besser noch Demeter-Qualität

- nach Gusto etwas grobes Meersalz und wenn man mag, 2-3 El Sesam ungeschält.
Ich mische zum Schluss meist noch eine Handvoll Schmelzflocken und 5 El Goldleinsamen darunter. Keine Hefe oder sonstige Backtriebmittel hinzufügen.

Alles, außer den Flocken und den Leinsamen in die Getreidemühle, fein mahlen und dann
mit den anderen Zutaten und lauwarmem (abgekochten) Wasser zu einem sämigen Brei verrühren. Stehenlassen und immer wieder mal mit einem Schneebesen aufschlagen. Meist muss noch etwas Wasser nachgegeben werden, da der Brei quillt.

Nach 1 - 2 Stunden sollte der Brei bei einer Probe auf einem Teller (für Neulinge!) als Fladen weich geformt bleiben, aber nicht zu flüssig sein.

Nun eine - unbedingt! - beschichtete Pfanne erhitzen, etwas sehr gutes, natives Distelöl aufstreichen und dann nach und nach die Fladen auf beiden Seiten goldbraun ausbacken. Backzeit je nach Größe unterschiedlich. Muss man ausprobieren.

Die Fladen schmecken gut mit (selbstgemachter Konfitüre), hervorragend mit Hagebuttenmus, aber auch salzig belegt. Auch vegane Aufstriche aus roten Linsen und sonstigen Zutaten sind sehr lecker. Ist halt eine Sache der Gewohnheit - ich zumindest mag auf "meine Fladen" nicht mehr verzichten, konventionelles Brot schmeckt mir schon lange nicht mehr. Was aber nicht heißt, dass ich unterwegs nicht mal herzhaft in belegte Fastfood-Brötchen beiße.

Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!

--
Legastheniker - aber ich bemühe mich!

Gluten als kuenstliche Zutat

CalBaer @, Dienstag, 15.03.2016, 17:18 vor 3671 Tagen @ Olivia 4131 Views

Was ich gefunden habe: Kaugummi, Kartoffelchips, Salatdressing, Fertigsaucen, Pudding- und Kuchenfueller, Instantkaffee, Fertigsuppen und natuerlich Milchprodukte.

Und erscheckend: Sogar die Kuhmilch enthaelt mittlerweile Gluten, weil Kuehe mit Getreide gefuettert werden.

Nun haben die Lebensmittelhersteller die Besorgnis zu Gluten wahrgenommen und vermarkten extra "glutenfreie" Produkte. Man muss einen Aufpreis zahlen, damit die Hersteller kein Gluten reinmachen. Und die Konsumenten finden das gut. Das meinte ich mit Gluten-Hype.

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Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
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Wie??? Instantkaffee????? Ohhhh - meine bequeme Tasse zwischendurch....

Olivia @, Mittwoch, 16.03.2016, 01:13 vor 3670 Tagen @ CalBaer 3888 Views

Was ich gefunden habe: Kaugummi, Kartoffelchips, Salatdressing,
Fertigsaucen, Pudding- und Kuchenfueller, Instantkaffee, Fertigsuppen und
natuerlich Milchprodukte.

Und erscheckend: Sogar die Kuhmilch enthaelt mittlerweile Gluten, weil
Kuehe mit Getreide gefuettert werden.

................

Also doch wieder normalen Kaffee. Schmeckt eh besser. Hols der Teufel. Auf die Alu-Hütchen habe ich mich trotzdem nicht eingelassen. Habe eine kleine Kaffeemaschine (2 Tassen) gefunden. Die funktioniert super. Und fürs Auto habe ich eine andere, die an den 12 V Stecker paßt (1 Tasse).

Aber das mit der Milch ist traurig. Ein Kaffee ohne Milch oder Sahne.... das ist doch nix. Also der Kaffee mit Milch bleibt.... Gluten hin oder her.
Der Instantkaffee kommt weg. Den Rest esse ich eh nicht.

Danke für die Tips.

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Der Mensch sollte eigentlich gar kein Getreide essen…

Prophet @, Dienstag, 15.03.2016, 09:01 vor 3671 Tagen @ CalBaer 5563 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 17:04

Gluten ist z.B. in Brot schon immer natuerlicher Bestandteil und wird schon
seit Jahrtausenden mitgegessen. Das Problem ist,...


... da Getreide gar nicht auf den Teller gehört. Wenn, dann nur in verschwindend geringen Mengen. Was sind schon Jahrtausende in der Menschheitsgeschichte? - Gar nichts!

Alle Getreidearten sind künstliche Züchtungen des Menschen, die kommen "einfach so" in der Natur gar nicht vor. Und deswegen haben sie auch in der Ernährung nichts zu suchen. Das sind alles Züchtungen aus Grassorten.

Genauso wie die meisten "Zucker-Pflanzen" wie Äpfel, Erdbeeren etc. etc. Das sind alles reine Kunstprodukte die über hunderte Jahre herausgezüchtet werden und nur durch die Eingriffe in die Natur durch den Menschen überleben. Ohne Pflanzenkultur würden diese ganzen Züchtungen binnen weniger Generationen wieder verschwinden.

Ich esse seit vielen Jahrzehnten weder Milchprodukte noch Fleisch (und kein Fisch). Ich habe viele Bekannte überlebt. Ich war noch nie im Krankenhaus wegen irgendwelcher "dubiosen" Erkrankungen (sie sind praktisch völlig unbekannt für mich). Klopapier brauche ich so gut wie gar nicht mehr. Es graust mir vor jenen Leuten, die 20 Blatt brauchen, um sich den breiartigen Kot abzuwischen. Wer solche Symptome bei sich feststellt, der macht bei der Nahrung etwas falsch.
Ich spreche aus Erfahrung, denn als Kind und Jugendlicher war ich sehr dick. Als ich dann eines Tages die Nahrung komplett umstellte, verlor ich binnen 15 Monaten 40 kg Gewicht und halte dies seit gefühlten Ewigkeiten. Vom Schulpummel zum Langstreckenläufer.

Achja, alle Zuckerprodukte meide ich. Esse vielleicht auf den Tag umgerechnet 1/4 sauren Bioapfel vom eigenen Baum. Honig, Agavendicksaft usw. esse ich auch nicht (ist ja auch alles reiner Zucker, es spielt keine Rolle ob der Zucker aus dem Rohr, der Rübe, der Agave oder dem Bienenmagen kommt). Der Mensch ist absolut süchtig nach Süßem. Und warum? - Weil der Süßgeschmack etwas unglaublich wertvolles ist, den der "Ur-Mensch" selten kosten durfte. In seinem biologischen Programm ist Zucker als eßbare Substanz nicht vorgesehen, allenfalls in extrem kleinen Mengen. Und wenn der Körper das bekommt, dreht er durch, und will mehr und mehr davon. Es ist erschreckend, welche Mengen Zucker man in meiner Verwandtschaft verzehrt. Da wird eine Sahnetorte gegessen, dann zweimal Kaffee getrunken (à 2 TL Zucker pro Tasse), gezuckerte Sahne auf den Kuchen gehäuft, und danach trinkt man noch einen Likör und eine Stunde später ißt man einen Schokoriegel. Und zum Frühstück geht's dann mit (zuckerhaltigem) Weißbrot und Nutella weiter. Zuzüglich Zucker-Kaba und Zucker-Kaffee. Und dann wird wieder ein Knoppers gemampft und in der Mittagspause ißt man noch schnell ein "kleines" Eis.


Zucker ist eine üble Suchtdroge. Der Blutzuckerspiegel hüpft auf und ab, und Wärme liefert das Zeug gar nicht. Ist allenfalls ein Strohfeuer. Fett und Eiweiß sind dagegen die Briketts für den Körper. Zusammen mit viel Grünzeug ist das die Power-Nahrung für den Körper.


Das ist übrigens alles schon lange bekannt, seit über 100 Jahren. Man muß nur die Naturkostbücher der Lebensreformer von 1900 lesen.

Ich gehe daher eine Wette ein und behaupte, daß die meisten Menschen sich in 100 Jahren noch genauso ungesund ernähren wie heute. Tja, traurig eigentlich. Der Schaden geht in die Milliarden, ganz abgesehen vom persönlichen Leid und Schmerz, wenn sich mal wieder jemand mit den Zähnen das eigene Grab gegraben hat. Und dann wollen sie immer ganz viel Mitleid, weil's ihnen "ja so dreckig geht". Dann aber über die "doofen Salatfresser" schimpfen, die einem jeden "Genuß" verleiden wollen. Aber so ist der Lauf der Dinge, die Bilanz wird irgendwann gezogen. Das ist ein Naturgesetz.

Grüße vom Naturapostel,
Prophet

Der Mensch sollte auf Fleisch und Fisch und Feuer nicht verzichten

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 15.03.2016, 10:58 vor 3671 Tagen @ Prophet 4894 Views

... daß Getreide gar nicht auf den Teller gehört. Wenn, dann nur in
verschwindend geringen Mengen. Was sind schon Jahrtausende in der
Menschheitsgeschichte? - Gar nichts!

Ja. Über eine Million Jahre bestand die Nahrung des Menschen kalorienmäßig größtenteils aus Fleisch und Fisch.
Erst Fleisch und Fisch machten uns zu Menschen.

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=31913899
http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/anthropologie/-/journal_content/56/12054...

Und zur Zubereitung und Haltbarmachung benötigt man nun mal Feuer - oder anders gesagt, ohne Fleisch und Fisch würde der Mensch kein Feuer benötigen.

Niemals sind die Affen nach Europa, Nordasien oder Nord- und Südamerika ausgewandert, obwohl sie ein Fell haben. Und die Nacktaffen wären auch niemals dorthin gelangt, wenn sie nicht ihrer Jagdbeute nachgezogen wären.

In den Bezug auf Zucker und ganz allgemein die Kohlehydrate gebe ich dier Recht.

Das ist übrigens alles schon lange bekannt, seit über 100 Jahren. Man
muß nur die Naturkostbücher der Lebensreformer von 1900 lesen.

Ich gehe daher eine Wette ein, und behaupte, daß die meisten Menschen
sich in 100 Jahren noch genauso ungesund erhähren wie heute. Tja, traurig
eigentlich. Der Schaden geht in die Milliarden, ganz abgesehen vom
persönlichen Leid und Schmerz wenn sich mal wieder jemand mit den Zähnen
das eigene Grab gegraben hat. Und dann wollen sie immer ganz viel Mitleid,
weil's ihnen "ja so dreckig geht". Dann aber über die "doofen
Salatfresser" schimpfen, die einem jeden "Genuß" verleiden wollen. Aber so
ist der Lauf der Dinge, die Bilanz wird irgendwann gezogen. Das ist ein
Naturgesetz.

Von Salaten können sich Rinder ernähren und Kaninchen

Grüße vom Naturapostel,
Prophet

Welcher Naturapostel?
Die natürliche Ernährung des freien Raubtiers Mensch besteht aus Fleisch und Fisch und Grünzeug (aus dem er zwar niemals genügend Kalorien ziehen kann, die der Mensch aber für seine Versorgung mit Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen benötigt.
Fleischlose Ernährung kam in der Geschichte nur bei Sklaven vor.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ungläubige sterben langsam aus...

satsangi @, Dienstag, 15.03.2016, 14:54 vor 3671 Tagen @ Mephistopheles 4461 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 17:06

Hallo
...zum Glück, kann man da nur sagen[[freude]]

Ja. Über eine Million Jahre bestand die Nahrung des Menschen

aus allerlei Kraut wolltest Du doch sagen, oder?

kalorienmäßig größtenteils aus Fleisch und Fisch.

Fleisch ist eine tote Nahrung und belastet den Darm, viel Glück[[freude]]

Erst Fleisch und Fisch machten uns zu Menschen.

Was für ein Unfug, Du wolltest sagen - Un-Menschen!
"Solange es Schlachthöfe gibt - wird es Schlachtfelder geben" Tolstoi

Weltweit müssen Tiere in KZ-Anstalten leiden, wegen sog. Menschen, welche sich keinerlei Gedanken machen, nach mir die Sintflut.

Da kann man nur sagen: "Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun".

Das Traurige an der Sache sind die Rückwirkungen, die darfst Du dann auskosten, Stück für Stück.

Gruss satsangi

.

Steinzeitdiaet waere gut, nur wer kann sich das schon leisten?

CalBaer @, Dienstag, 15.03.2016, 16:49 vor 3671 Tagen @ Prophet 4259 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 17:07

Edit: Getreide wird eigentlich schon immer gegessen, nur eben nicht in grossen Mengen, da die Sammler und Jaeger es nicht kultiviert haben. Ich habe allerdings von einer neueren Studie gelesen, wo herausgefunden wurde, dass Brot im Prinzip schon in der Steinzeit hergestellt wurde (Koerner kann man auch schlecht pur essen, sie wurden zu Mehl zerrieben und dann fermentierte feuchtes Mehl auf natuerliche Weise, die blubbernde Pampe hat man dann auf heisse Steine oder so aehnlich gelegt). Leider finde ich den Artikel nicht mehr.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

@Prophet: Was hast Du denn heute gegessen?

stokk, Dienstag, 15.03.2016, 19:43 vor 3671 Tagen @ Prophet 4082 Views

Jetzt wo der Frühling kommt, bin ich sehr neugierig auf deine Tagesration. Kam aus Deinem Posting nicht rüber.

Danke.

Gruß
stokk

Nicht nur Gluten

Kaladhor @, Münsterland, Dienstag, 15.03.2016, 09:12 vor 3671 Tagen @ Olivia 4910 Views

Wenn man sich mal genauer ansieht, wovon wir uns mittlerweile so "ernähren" dürfen, wird einem einfach nur noch schlecht.

Bei Fleischprodukten habe ich seit einigen Jahren das ungute Gefühl, dass die Qualität ganz massiv abgenommen hat und die "Produkte" teilweise nur noch durch den massiven Einsatz chemischer/synthetischer Beimengungen überhaupt genießbar sind. Weiterhin habe ich den Eindruck, dass die allgemeine Qualität von Tierfutter mittlerweile vielfach über der von menschlicher Nahrung liegt. Das war mal andersrum.

Ich finds immer wieder erheiternd, wenn ich meine Mitmenschen das Gesicht verziehen sehe, wenn denen gezeigt wird, wovon sich unsere Vorfahren als Jäger und Sammler ernährt haben....das war aber immerhin noch natürlich gegenüber dem heutigen Chemie-Fraß.

Allgemein bin ich aber auch der Meinung, dass sehr viele Krankheiten der heutigen Zeit, und hier speziell Unverträglichkeiten und Allergien, eine Folge unserer verhunzten Ernährung ist.

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Getreideflocken einmal anders.

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Dienstag, 15.03.2016, 10:57 vor 3671 Tagen @ Kaladhor 4854 Views

Ich finds immer wieder erheiternd, wenn ich meine Mitmenschen das Gesicht
verziehen sehe, wenn denen gezeigt wird, wovon sich unsere Vorfahren als
Jäger und Sammler ernährt haben....das war aber immerhin noch natürlich
gegenüber dem heutigen Chemie-Fraß.

Dann zeig denen mal dies hier (nichts für zarte Gemüter):

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3488034/Disgusting-video-shows-man-urinating-ce...

http://www.zerohedge.com/news/2016-03-14/man-urinates-cornflakes-conveyor-belt-fda-laun...

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Allergie

TurnAround @, Dienstag, 15.03.2016, 11:32 vor 3671 Tagen @ Kaladhor 5026 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 17:12

Servus Kaladhor,

betreffend Allergie kann ich ein Lied singen.

Mir ist vor einigen Jahren bei einem beruflichen Aufenthalt in GB morgens nach dem Frühstück (Full English) passiert, dass mir urplötzlich der Schweiß aus allen Poren lief, schwindlig und schwarz vor Augen wurde fast bis zur Bewusstlosigkeit. Nach einer Stunde ausruhen bin ich deutscher Dummdödelhamster wieder arbeiten gefahren [[sauer]].

Ärzteaussagen: Wahrscheinlich etwas Falsches gegessen.[[top]]

Glücklicherweise [[ironie]] habe ich mir einige Zeit später das Kreuz gebrochen (Fraktur Lendenwirbelsäule) und konnte dadurch in Ruhe der Geschichte intensiver nachgehen. Nach Besuchen bei unterschiedlichen Ärzten mit unterschiedlichen Befunden landete ich schließlich bei einer Spezialistin, die mich über den Sachverhalt umfassend aufklärte und mit Notfallmedikamenten, Notfallpass etc. ausstattete. Es hatte sich herausgestellt, dass ich an einer relativ seltenen sogenannten Pseudoallergie leide und das Erlebnis in GB wahrscheinlich ein anaphylaktischer Schock war, der glücklicherweise nicht zum leicht möglichen Exitus geführt hat.

Das wiederum führte zur Beantragung eines GdB von 70 %, welcher abgelehnt wurde (in der Tabelle GdB sind für meine Krankheit 50 % angegeben, bei Beeinträchtigung des Kreislaufsystems höher), der Widerspruch auf die Ablehnung auch abgelehnt wurde, die Klage jedoch zu Anerkenntnis von einem GdB 50 geführt hat. Dieser Zinnober hat ca. 1,5 Jahre gedauert. In dieser Zeit musste im Hamsterrad Leistung erbracht werden, da der Ausgang ungewiss war (Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand).

Es ist nicht bekannt und anscheinend auch aufgrund der selbst in Spuren vorhandenen Nahrungsmittelzusätze nicht herausfindbar, welche Substanzen oder Umstände genau den Trigger für einen anaphylaktischen Schock setzen.

Das wirklich Gefährliche ist die Schnelligkeit, mit der dieser Schock einsetzt. Bei meinen bisherigen drei Erlebnissen hatte ich ca. 20 Sekunden Reaktionszeit bis zur Reaktionsunfähigkeit. Glücklicherweise seit 2,5 Jahren kein Erlebnis mehr.

Wozu eine Wirbelsäulenfraktur alles gut sein kann [[freude]].

Gruß
TurnAround

--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Respekt, mit sowas 50% Behinderung rauszuschlagen!

Volker @, Dienstag, 15.03.2016, 12:38 vor 3671 Tagen @ TurnAround 4663 Views

Welche Versicherung hat dir das denn zugebilligt?

Deutsche Rentenversicherung (Landesversorgungsamt)

TurnAround @, Dienstag, 15.03.2016, 13:08 vor 3671 Tagen @ Volker 4623 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.03.2016, 17:13

Servus Volker,

Landesversorgungsamt (Deutsche Rentenversicherung).

Die von mir hinzugezogene Anwaltskanzlei hatte vor meinem Fall bereits in zwei ähnlich gelagerten Fällen Erfolg.

Versorgungsmedizinische Grundsätze:
http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=3&ved=0ahUKEwjbv-XD0MLLAhXH7hoKHWWFDmkQFggfMAI&url=http%3A%2F%2Fwww.versorgungsmedizinische-grundsaetze.de%2FGdS-Tabelle.html&usg=AFQjCNEoMIf-ZnnZZrXKxi0kIiUEqUciuA

Legt man diese Grundsätze zugrunde, wäre unter Berücksichtigung der Kreislaufproblematik (anaphylaktischer Schock) und der Wirbelsäulenversteifung lt. Gutacherangabe ein GdB von 70 angemessen.

Edit: In meinem Fall gibt es keine Sensibilisierung bei Erstkontakt und bei Folgekontakt die Schockreaktion (ohne den Auslöser zu kennen), sondern die Schockreaktion setzt sofort ein. Dann habe ich ca. 20 Sekunden, um meine Adrenalinspritze in den rechten Oberschenkel zu jagen, sonst eventuell Exitus. Wegen unbekannter Ursachen, eventuell auch aufgrund von physischem Stress, rege ich mich kaum noch über etwas auf. Du könntest also Rindvieh, Ochse, Schwein zu mir sagen - oder noch schlimmer: Nazi! Das geht mir links und rechts am A... vorbei.
Lebt sich ganz gut mit der Einstellung.

Bin auch noch uneingeschränkt berufstätig, damit unsere Politiker von meinem Steuergeld etwas zu beißen haben[[top]], die lieben Kleinen.

Die 70 % GdB setze ich noch um, bin ja nicht auf einer Vergnügungsfahrt.[[top]]

Gruß
TurnAround

--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Mit "herausschlagen" hat das wenig zu tun.

TurnAround @, Dienstag, 15.03.2016, 19:37 vor 3671 Tagen @ Volker 4132 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.05.2016, 18:34

Servus Volker.

Noch kurz ein Nachtrag.

Es gibt Gesetze, wie dieses hier:
http://www.gesetze-im-internet.de/versmedv/BJNR241200008.html

Darin sind den Diagnosen eindeutige GdB-Werte zugeordnet.
Also nichts mit "herausschlagen".

Das Problem bei solchen Sachen sind eher die Gutachter. Auch der meinige war nicht unbedingt Spezialist und hatte sich mir gegenüber über seine Hinzuziehung verwundert geäußert. Meine mich behandelnde Professorin verpasste mir bei der nächstfolgenden Vorstellung eine Abreibung, warum ich nicht sie als Gutachterin benannt habe.[[nono]]
Der Gutachtervorschlag kam vom Rechtsanwalt und man kann es sich mit dieser Klientel nicht immer verscherzen, zumal er bereits zweimal in ähnlichen Fällen obsiegt hatte[[top]].
Nach 10 Minuten Gerichtsverhandlung mit kleinlaut vorgetragener entschuldigender Anerkenntnis des Beklagtenvertreters war der Käse gegessen.

Der von Dir verwendete Begriff "herausgeschlagen" impliziert die eine Vermutung "so schlimm ist das ja gar nicht". Lass Dir gesagt sein, dass man bei jedem Essen im Restaurant, Hotel oder Imbiss in Hab-Acht-Stellung ist, ob etwas passiert. Was weiß ich, mit welchen Medikamenten das Schnitzel aufgezogen wurde und ob es mich in Folge umhaut? Gleiches bei pflanzlichen Lebensmitteln? Oder Du bringst im Sommer Deine fein säuberlich und vorbildlich vorsortierten Flaschen und Gläser zum Sammelpunkt und da wimmelt es von Wespen? Stich, Schock, Exitus?

Eine Lappalie ist das sicher nicht.

Gruß
TurnAround

--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Habs nicht verstanden!

Volker @, Dienstag, 15.03.2016, 21:21 vor 3671 Tagen @ TurnAround 3992 Views

Servus, einerseits schreibst du, dass du 100% arbeitsfähig bist, dir eigentlich 70% zustünden und 50% dir schon anerkannt wurden. Wer trägt den Schaden? Das Restaurant offenbar nicht, sondern die RV. Ich kann das ganze eh nicht beurteilen, also freue dich über die Rente oder Schadenersatz.
Andererseits verstehe ich die Restaurants, die am Eingang darauf hinweisen, daß der Zutritt für Allergiker verboten ist. Reiner Selbstschutz.

Erklärung

TurnAround @, Dienstag, 15.03.2016, 23:44 vor 3670 Tagen @ Volker 3923 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.05.2016, 18:36

Servus, einerseits schreibst du, dass du 100% arbeitsfähig bist,

Ja, ich bin nicht nur arbeitsfähig, sondern arbeite auch Vollzeit. Eine Behinderung schließt das ja nicht aus.

dir eigentlich 70 % zustünden

Laut Angabe der mich behandelnden Professorin, welche selbst als Gutachterin tätig ist. Diese habe ich beantragt, 30% wurden vom Versorgungsamt anerkannt trotz Vorlage aller Arztbriefe.

und 50% dir schon anerkannt wurden.

Nach zweimaliger Ablehnung der beantragten 70 % durch das Versorgungsamt und anschließender Klage.

Wer trägt den Schaden? Das Restaurant offenbar nicht, sondern die RV.

Was für einen Schaden? Welches Restaurant?
Das Restaurantbeispiel war nur gewählt, um aufzuzeigen, dass es sich nicht um Pillepalle handelt, wie Deine Verwunderung über das "herausschlagen" wegen "so etwas" vermuten ließ.
Es gab eine schriftliche Diagnose einer Professorin mit dem Spezialgebiet meiner chronischer Erkrankung, es gibt ein Gesetz und es gibt ein Versorgungsamt, welches weder Professorenmeinung noch Gesetz interessiert hat. Da ich nicht der Erste war, dem das geschilderte Szenario widerfährt, handelt es sich nicht um einen Einzelfall.

Ich kann das ganze eh nicht beurteilen,

Dachte ich mir schon, da Du nach Versicherung fragtest. Ansprechpartner ist nicht die Versicherung, sondern das Landesversorgungsamt. Eine staatliche Stelle also, die bei anderen Gelegenheiten die Füllhörner weit geöffnet hat.

also freue dich über die Rente oder Schadenersatz.

Rente zwei Jahre früher ohne Abzüge. Dazu als sogenannten Nachteilausgleich eine kleine Steuererleichterung. Und darum macht das Land (Versorgungsamt) einen solchen Bohei, als wären sie dadurch am Verhungern.

Andererseits verstehe ich die Restaurants, die am Eingang darauf > hinweisen, daß der Zutritt für Allergiker verboten ist. Reiner
Selbstschutz.

Ja, logisch. Was glaubst Du, was immer los ist, wenn ich die Zucht-, Schlacht- und Verarbeitungsnachweise verlange, bevor ich den ersten Happen mundgerecht tranchiere. Und wenn die Bedienung kommt und fragt: "Alles in Ordnung bei Ihnen?", dann zu würgen beginne.[[ironie]]

Aber eigentlich hatte ich wegen Allergien geschrieben mit der Aussage, dass in jedem Nahrungsmittel Zusatzstoffe oder Reste von Pestiziden, Medikamenten etc. vorhanden sind, die Trigger auslösen können - auch tödliche -, mitunter aber - wie in meinem Fall - nur schwer oder gar nicht zu identifizieren sind.
Das Groteske dabei: Die Nahrungsmittel, welche bei meiner Krankheit in Verdacht stehen, die Schockerlebnisse auszulösen, vertrage ich problemlos.

Aber in der nächsten Portion leckerer Hühnerfüße könnte ja ein trojanisches Pferd versteckt sein.

Gruß
TurnAround

--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Gluten und Glutenunverträglichkeit – Zweifel

Leserzuschrift @, Dienstag, 15.03.2016, 16:26 vor 3671 Tagen @ Olivia 4384 Views

Hallo Olivia, hallo Forum,

die von Dir beschriebenen Sympthome und einige mehr kenne ich gut. Nur sind bei mir nicht die bösen Gluten schuld, sondern Pestizide, Herbizide und Fungizide. Ganz oben auf der Liste steht das altbekannte Glyphosat.

Esse ich Lebensmittel, die "Bio" sind, geht's mir gut, andernfalls: siehe oben.

Alle Nahrungsmittel in den Supermärkten sind mehr oder weniger mit Glyphosat durchseucht und wir haben es alle im Blut.
Wer das nicht glauben mag, bringe eine Urinprobe in ein Labor und lasse auf Glyphosat testen.

Dass da so ein Hype um die Gluten gemacht wird, ist m.M.n. nur Ablenkung von den wahren Ursachen.

Viele Grüße und Gesundheit

Manni

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