Wölfe im Schafpelz?

Nico @, Samstag, 12.03.2016, 01:25 vor 3623 Tagen 5905 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.03.2016, 02:23

Mehrfach wurde im Bezug auf den uns entgegeneilenden Wahl-Sonntag von „Schicksalswahlen gesprochen. Auch ich selbst habe noch nie zuvor Landtagswahlen so entgegen gefiebert wie heute, und das, obwohl ich selbst in keinem der betroffenen Länder wohnhaft bin.

Ich setze hier für den Leser nun einfach voraus, dass die zur Wahl stehenden etablierten Parteien ein gemeinsames Blockparteisystem bilden, während gleichzeitig nur eine Partei zur Wahl steht, welche vielleicht als eine Alternative zu diesem Block gelten könnte, und der gleichzeitig das überspringen der 5%-Hürde in allen drei Landtagen sicher in Aussicht steht – nämlich die AfD (bei der das „A“ übrigens auch für „Alternative“ steht). Für die „Linke“ scheint dabei diese Konstellation wohl nur in Sachsen-Anhalt gegeben zu sein.

Um mich kurz zu fassen, möchte ich nun nur die vordergründigen Aspekte ansprechen, welche die Bedeutung dieser Wahlen hervorheben. Im Rahmen der zumeist als „Flüchtlings-Krise“ bezeichneten gegenwärtigen Situation, konfrontiert die bestehende Regierung Deutschlands ihre Bevölkerung mit einer beispiellosen Politik mit unvorhersehbaren Folgen. Es erscheint kaum noch zu bezweifeln, dass das bestehende Regime eine ebenso gezielte wie gravierende Destruktion im Sinne der Natürlichen Interessen der von dieser regierten Menschen herbeiführen will. Viele Zeitzeugen erachten es als dringend geboten, dem herrschenden Regime Einhalt zu gebieten. Andere erscheinen wiederum von der kontinuierlich verharmlosenden („wir schaffen das“-) Propaganda paralysiert. Viele erweisen sich für jegliche Belehrung als unerreichbar.

Nun besteht dem Anschein nach zugleich eine nicht unerhebliche Gruppe von Zeitzeugen, welche zu einer aus meiner Sicht realistischen Einschätzung der Gefahren-Lage gelangt sind – welche aber auf unrealistische Konzepte zu deren Bewältigung setzen. So glauben heute viele Menschen, sie könnten sich am effektivsten dem herrschenden Regime widersetzen, indem sie anstehende Wahlen boykottieren. Diese Ansicht wurde in der vergangenen Zeit von dem Anschein nach voneinander unabhängigen Wortführern in der des ansonsten Begrüßens würdigen „Wahrheitsbewegung“ massiv propagiert. Die einschlägige untermauernde Argumentation erweist sich aber unter genauerer Betrachtung als vollständig substanzlos. Es wird suggeriert, dass die „Abgabe seiner Stimme“ einen entsprechenden Verlust seiner Stimme bedeuten würde. Man würde dem System mit der Wahlstimme „Energie“ liefern, auf welche es wohl angeblich angewiesen wäre. Es wird auch gesagt, dass man dem System mit der Wahl Legitimation verleihen, oder gar einen Vertrag mit ihm schließen würde, und dergleichen.

Es lässt sich schon in Betracht ziehen, dass hier der „Falschen Seite“ womöglich ein lohnendes Geschäft gelingt, wenn diese eine vielleicht auch beträchtliche Menge erstaunlicher Wahrheiten als Trojanisches Pferd preisgibt, wenn sie damit im Gegenzug den Widerstand in eine so verheerende Fehlleistung locken kann. Das gilt um so mehr, wenn dabei auch in Betracht gezogen wird, dass wir uns dabei in einem Spiel gegen die Uhr befinden.

Während ich selbst vielen Investigationen wie in Richtung „BRD-GmbH“ und ähnlichem sehr aufgeschlossen gegenüber stehe, scheinen aber genau solche Sichtweisen am stärksten in diese Fatalität zu führen. Deshalb unterminieren die Wortführer in diesen Fragen eine wirksame politische Gegenwehr, weil diese auch typischerweise zur Enthaltung bei politischen Wahlen raten.

Dafür ein paar wichtige Beispiele:

Die Inhalte eines Andreas Clauss interpretiere ich in diese Richtung, der somit auch dazu rät:

„Geben Sie nie wieder ihre Stimme ab“ (4:47)

https://www.youtube.com/watch?v=HnVAq0Iq1CU

Alexander Wagandt argumentiert stets in eine ähnliche Richtung und sagte in seiner neuesten Ausgabe der Tagesenergien:

„Bei den anstehenden Wahlen, vor dehnen ich übrigens ausdrücklich warnen möchte – es ist enorm wichtig, dass du deine Stimme dort nicht abgibst ... (29:20)

https://www.youtube.com/watch?v=IVyJax2rRyU

Wie Andreas Popp in der BRD-GmbH-Frage eingestellt ist, vermag ich derzeit nicht zu sagen, aber sein Statement lautet:

„Die Politik hat eine gnadenlose Angst, dass wir nicht mehr zum wählen gehen, weil dann fehlt ihnen optisch die Legitimation, und deshalb fordere ich zum Nichtwählen auf.“ (1:10)

https://www.youtube.com/watch?v=HQ7may1prMA

Und last, but not least Ken Jebsen:

„Wir wollen, dass du dieser Wahl fern bleibst …" (0:20)

https://www.youtube.com/watch?v=7-YND9ryxzc

Was Ken Jebsen (oder Ken FM) anbelangt, sind mir noch verschiedene Sachen aufgefallen. So hat er mehrfach darauf hingewiesen, das er das Wort „Lügenpresse“ nicht verwenden würde. Mir scheint, wir sollen das wohl auch nicht machen, weil das wohl gar nicht geht. So möchte ich an dieser Stelle noch auf ein m.M.n. empfehlenswertes Video über Ken FM aufmerksam machen.

https://www.youtube.com/watch?v=FwAkcvmW5Pg

Es ist aber so, dass die nun mal gültigen Regularien das Nicht-Wählen als eine annehmbare Handlungs-Option völlig ausschließen, und der Nichtwähler faktisch das bestehende Regime wählt – was auch übrigens für ungültig-wählen genauso gilt. Es kann und muss deshalb eindeutig festgestellt werden, dass die zuvor aufgeführten Wortführer – ob bewusst oder unbewusst – das System auf perfide Weise unterstützen, indem sie den aufkeimenden Widerstand neutralisieren, denn dieser würde sich bei den kommenden Wahlen am wirk- mächtigsten äußern.

Es bedarf wohl keiner langen Beweisführung dafür, dass jeder der die vorherrschende Politik, oder sogar das gesamte politische System in Frage stellt, bei kommenden Wahlen am ehesten AfD wählen würde, wenn er denn wählt. Da nun aber alle hier aufgeführten Redner nichts anderes nahe legen, erreichen sie auch nur solche potentielle AfD-Wähler. Deshalb laufen auch alle hier aufgeführten Statements nur auf ein Boykott genau dieser Partei hinaus. Das Merkel-Regime kann sich nur darüber freuen.

Dabei scheint die Entwicklung der AfD einen anderen Verlauf genommen zu haben, als dieses ursprünglich geplant war, denn es mutet so an, dass die „Alternative“ zunächst nur eine vermeintliche bedeuten sollte, welche aber mit Lucke und Henkel einen systemkompatiblen neoliberalen Kurs zu steuern hatte. Jetzt erst, nachdem sich die AfD dieses Personals entledigt hat, ist die AfD dem System zu einer ernsthaften Bedrohung geworden, und so wie ich es sehe, auch zu der einzig denkbaren. So riecht zwischenzeitlich auch eine im Internet weit verbreitete Weisheit nach gezielter Irreführung. Diese lautet:

Wenn Wahlen etwas bewirken könnten, dann wären sie verboten.

Natürlich ist das falsch und der Spruch müsste lauten:

Wahlen kann man nicht verbieten, und deshalb muss man dafür sorgen, dass sie nichts bewirken.

Die Wahlen bedeuten immer den vordergründigen Einfluss auf die Politik, aber der Wähler hat ihn bisher zu keiner Zeit klug zu nutzen gewusst. Im heutigen Internetzeitalter kann sich das aber radikal ändern. Jetzt ist es uns möglich geworden, unseren politischen Willen auch länderübergreifend zu gestalten. Die Parteien können nun nicht weiter damit kalkulieren, dass ihre Wahllügen nach 4 Jahren vergessen sind, weil sie nun direkt bei der nächsten Landtagswahl abgestraft werden können. Dieser Aspekt galt zwar im Prinzip auch schon zuvor, er wir mit dem Internet aber erst wirklich wirksam werden, wenn die Internet-Gemeinde mehr und mehr lernt, dynamisch zu wählen.

Ich wüsste nicht, dass schon jemand vor mir die hier geschilderten Zusammenhänge klar aufzeigen konnte, und ich würde vermuten, dass diese sich dann auch längst zu mir hindurch-gesprochen hätten. Vorgefunden habe ich immer nur „Nicht-Wähl-Videos“ und Anleitungen, wie man seine Wahlunterlagen fachgerecht zurück schickt. Ich selbst fühle mich etwas enttäuscht über mich selbst, dass ich das hier geschilderte nicht schon viel früher erkannt habe. Es ist aber noch längst nicht zu spät und ich glaube, dass wir den Untergang des bestehenden Parteisystems schon bald sehen werden. Vor allem müssen endlich die Sperrklauseln fallen, denn dann hätten wir wirklich freie Wahlen, und der Wandel wäre nicht mehr aufzuhalten.

Schöne Grüße

PS:

An dieser Stelle möchte ich mich noch über freundliche und anerkennende Worte innerhalb verschiedener über dieses Forum an mich gesendete E-Mails bedanken.

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Sehr gut dargestellt.

WACO @, Samstag, 12.03.2016, 07:32 vor 3623 Tagen @ Nico 3535 Views

Hallo Nico,

wirklich sehr gut dargestellt, wie ich finde.
Aus welchem Grund sollten die Blockparteien Angst vor
Nichwählern haben, wo doch auch 10% Wahlbeteiligung zu
einer "Mehrheit" führen würden?
Deine Ansicht, dass die AFD dazu erfunden wurde, um "Proteststimmen"
aufzufangen, um sie danach nutzlos verdampfen zu lassen, teile ich.
Auch könnte man wegen der unsäglichen Schlammschlacht gegen die AFD der
letzten Wochen, die auch heute noch in unserem Käsblättchen bis zuletzt
geführt wird, auf die Idee kommen, dass da "was" aus dem Ruder gelaufen ist.
Ich bin gespannt.

Nebenbei, ich hatte gestern ein Gespräch mit einem (noch?) strammen CDU Mann aus unserer Gemeinde,
der sich seit längerem in Merkels Politik selber nicht mehr sieht.
Es sagte offen, bereits per Brief die AFD gewählt zu haben.
Na, wenn das Mutti erfährt, gibts aber Haue.[[lach]]

Grüße

Parteien sind ein Auslaufmodell

Michael Krause @, Samstag, 12.03.2016, 09:02 vor 3623 Tagen @ Nico 3327 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.03.2016, 09:06

CDU und SPD als selbsternannte Volksparteien haben seit 1990 ungefähr die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Das durchschnittliche SPD/CDU Mitglied ist fast 60 Jahre alt. Das wird natürlich im MSM nicht berichtet. Hauptaugenmerk der sog. Volksparteien ist es, ihre Privilegien zu verteidigen. Deshalb auch die Ablehnung der AfD. Ist die AfD erst einmal an den Futtertrögen der Macht, wird sie sich genauso entwickeln, wie die derzeit agierenden Parteien. Nur noch 26% der Bevölkerung vertrauen den Parteien.
Folge: Die Wahlbeteiligung sinkt. Mit 10% der Wahlberechtigten hinter sich, wird man heute Bürgermeister einer deutschen Großstadt. Da ist Putin besser demokratisch legitimiert.

Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er wählt oder nicht. Eine Wahlpflicht gibt es nicht. Das wurde bei der Erarbeitung des Grundgesetzes erwogen aber angesichts der Erfahrungen des Nationalsozialismus fallen gelassen. Man sollte sich aber klar werden, die Parteien und damit auch ihre Abgeordnete vertreten in erster Linie ihre eigenen Interessen. Warum also soll ich also wählen?

Wir brauchen kleinere antifragile Einheiten und auf dieser Ebene stärkere Mitwirkungsrechte des Einzelnen, die über das Wahlrecht hinaus gehen. Das haben wir hier schon oft diskutiert. Hierauf sollte man sich konzentrieren und nicht darauf, ein sterbendes System zu legitimieren.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Wenn es brennt muß schnell gelöscht und nicht diskutiert werden.

nereus @, Samstag, 12.03.2016, 11:34 vor 3623 Tagen @ Michael Krause 2935 Views

Hallo Michael!

Du schreibst: Hauptaugenmerk der sog. Volksparteien ist es, ihre Privilegien zu verteidigen. Deshalb auch die Ablehnung der AfD. Ist die AfD erst einmal an den Futtertrögen der Macht, wird sie sich genauso entwickeln, wie die derzeit agierenden Parteien.

Um solche Allgemeinplätze geht es jetzt aber nicht.
Die Regierung verspielt in kürzester Zeit Vertrauen bei den Nachbarstaaten, hunderte Milliarden und läßt eine ungebremste Menschenflut bedingungslos einwandern.
Hier muß ZWINGEND die Notbremse gezogen werden!

Warum also soll ich also wählen?

Siehe oben, um das herrschende System schnellstmöglich zu Fall zu bringen.

Wir brauchen kleinere antifragile Einheiten und auf dieser Ebene stärkere Mitwirkungsrechte des Einzelnen, die über das Wahlrecht hinaus gehen. Das haben wir hier schon oft diskutiert.

Für akademische Diskussionen ist aber gerade keine Zeit.
Deutschland wird nachhaltig destabilisiert und jetzt gilt es ENDLICH zu handeln.
Ein Wahlkreuzchen an der richtigen Stelle zu machen ist immer noch besser als sich später gewaltsam verteidigen zu müssen.

Hierauf sollte man sich konzentrieren und nicht darauf, ein sterbendes System zu legitimieren.

Mit dem Setzen falscher Prioritäten spielt man denen in die Hände auf die @Nico in seiner großartigen Analyse aufmerksam machte.

mfG
nereus

Du verwechselst Legitimierung mit Delegitimierung

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 12.03.2016, 11:38 vor 3623 Tagen @ Michael Krause 2622 Views

Hierauf sollte man sich konzentrieren

und nicht darauf, ein sterbendes System zu legitimieren.

Im Moment dient jede nicht abgegebene Stimme zur Legitmierung des Systems.
Im Moment ist jede Stimme für die AFD eine Delegitimierung des Systems.

Das wird sich erst dann ändern, wenn die AFD an den Fleischtöpfen Ägypterns angekommen und an der Regierung beteiligt ist.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der AFD"

Isländer @, Samstag, 12.03.2016, 09:40 vor 3623 Tagen @ Nico 3529 Views


Ich setze hier für den Leser nun einfach voraus, dass die zur Wahl
stehenden etablierten Parteien ein gemeinsames Blockparteisystem bilden,
während gleichzeitig nur eine Partei zur Wahl steht, welche vielleicht als
eine Alternative zu diesem Block gelten könnte...


https://de.wikipedia.org/wiki/Manifest_der_Kommunistischen_Partei


Für das Volk haben sie später Alles gegeben.

Und für Westgeld noch viel mehr...


LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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Lustig, daß du das Manifest der kommunistischen Partei zitierst

Julius Corrino @, Sur l'escalier des aveugles, Samstag, 12.03.2016, 14:16 vor 3623 Tagen @ Isländer 2524 Views

Bis auf Punkt 4* sind alle Forderungen daraus heute sozusagen der Minimal- oder Grundkonsens aller Splitterparteien. Papiergeldberge und Zentralbankenvoodoo, progressive Einkommensteuern, staatliche Eingriffe in den Erbgang, staatliche Aufsicht über's Transportwesen, usw. usf. Die "A"fD unterscheidet sich hierin kein Jota von der neuen SED.

Das mit der endgültigen Verstaatlichung unserer heutigen "Privat"banken kommt ja gewißlich auch noch.


*"Allgemeine Volksbewaffnung" klingt nur solange toll, wie man selber noch nicht im gefüllten Trog sitzt. [[zwinker]]

--
Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari

Schlussfolgerung?

Nico @, Samstag, 12.03.2016, 14:52 vor 3623 Tagen @ Julius Corrino 2482 Views

"A"fD unterscheidet sich hierin kein Jota von der neuen SED.

Ich verstehe überhaupt nicht, was an dieser Stelle gerade für eine Diskussion entsteht.

Könnte mir mal jemand erklären, woraus gerade die zitierte Schlussfolgerung hergeleitet wurde. Aus dem Wikipedia-Artikel über das Manifest ja wohl kaum.

Das mit der endgültigen Verstaatlichung unserer heutigen "Privat"banken
kommt ja gewißlich auch noch.

Vielleicht können wir beim Verstaatlichen mal mit der Zentralbank beginnen?!

--
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Tödliches Thema

Isländer @, Sonntag, 13.03.2016, 01:12 vor 3622 Tagen @ Julius Corrino 2347 Views


Das mit der endgültigen Verstaatlichung unserer heutigen "Privat"banken
kommt ja gewißlich auch noch.

Aber nur über Leichen.
Daran starb schon Kennedy (Als es für ein paar Tage wieder staatliches Geld gab).
Der Zug ist seit 1913 abgefahren.

http://wirsindeins.org/hinter-den-kulissen-der-macht/finanzen/federal-reserve-bank/das-...

Auch der Verfassungsschutz wird über den amerikanischen Geheimdienst durch die Privatbankiers beherrscht, aber da braucht es noch Erhebliches, um das zum Allgemeingut der Denke werden zu lassen.


LG
Isländer

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der "made in Germany"-Effekt bei der AfD

Dieter, Samstag, 12.03.2016, 09:49 vor 3623 Tagen @ Nico 3597 Views

Hallo,
sollte es die AfD richtig machen, also eine echte Alternative mit Substanz sein oder werden, also nicht wie die anderen in fernen Parteien-Luftschlössern denken und handeln, dann dürfte mit ihr exakt das passieren, was deutschen Industrie-Produkten passierte, als sie gebrandmarkt wurden mit "made in Germany" um sie zu diffamieren, aber exakt das Gegenteil bewirkt wurde.

So und nicht anders verhält sich die allgemeine Presse, und vor allem die konkurrierenden Parteien mit ihren Oligarchen und Suboligarchen.
Wir werden im Laufe der nächsten Jahre sehen, ob bei der AfD im Unterscheid zu den z.Zt. herrschenden Parteien Qualität herauskommt oder nicht.
Ein Anfang bei den Ländern ist mit größter Wahrscheninlichkeit gemacht.

Gruß Dieter

Man kann der AFD nur wünschen, dass ihre beste Wahlhelferin noch lange im Amt bleibt (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 12.03.2016, 14:17 vor 3623 Tagen @ Dieter 2604 Views

- kein Text -

Nach der Wahl ist vor der Wahl

NST ⌂ @, Südthailand, Montag, 14.03.2016, 04:31 vor 3621 Tagen @ Nico 2057 Views

Mehrfach wurde im Bezug auf den uns entgegeneilenden Wahl-Sonntag von „Schicksalswahlen gesprochen.

Die Regierung verspielt in kürzester Zeit Vertrauen bei den Nachbarstaaten, hunderte Milliarden und läßt eine ungebremste Menschenflut bedingungslos einwandern.Hier muß ZWINGEND die Notbremse gezogen werden!

Ich würde den obigen Zitaten zustimmen können, wenn im Rückblick auf die Geschichte bewiesen werden könnte, dass demokratische Wahlen jemals etwas entscheidendes verändert hätten. Auch A. H. ist ganz regulär gewählt worden und ich glaube nicht, dass den damaligen Wählern bewusst war, voll auf den dann kommenden Kriegskurs gesetzt zu haben und allen weiteren Folgen daraus.

Wenn eine Notbremse gezogen wird, kann das aus meinem Verständnis heraus niemals durch eine Wahl erfolgen. Nehmen wir als Bsp. einen Zug, mit dem Lockführer und den Passagieren. Eine Notbremsung könnte von dem Lockführer veranlasst werden oder von einem Passagier. Egal wer die Notbremsung einleitet, wurde die Bremse betätigt kann niemand diesen Not Stopp mehr verhindern, der Zug muss halten. Genau diesen erzwungen Halt wird es mit Wahlen niemals geben, denn anschliessend werden immer Kompromisse geschlossen und Koalitionen geschmiedet. Alles wird unternommen, um einen Halt zu verhindern, das ist der tiefere Sinn von demokratischen Wahlen - die Illusion einer Veränderung.

Soweit meine Meinung zu Wahlen, aber hier habe ich ein sehr interessantes Video entdeckt, das sehr gut beschreibt was passiert, es handelt von den Beobachtungen einer russischen Einwanderin nach Frankreich. Mir war das ähnlich ergangen vor mehr als 25 Jahren als ich das 1. Mal für längere Zeit in Thailand war durch die andere Kultur und das Fehlen der gewohnten Umgebung (Freunde und Bekannte) waren mir Dinge aufgefallen, die ich zuvor niemals beobachtet hatte. Seither ist meine Wahrnehmung eine andere.
Die Umerziehung der Europäer

Ich sehe das so, wer heute noch überzeugt ist, dass durch demokratische Wahlen, der Prozess der in Gang gesetzt wurde noch abänderbar wäre, hat die Umerziehung voll adaptiert.

Wie war noch gleich der Spruch: Wir sind die *Borg Widerstand ist zwecklos *Borg könnte man auch ersetzten durch: Regierung, NWO, etc.
Gruss

--
Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
Seit 2020 Facebook Mitarbeiter+Forentroll

Bei dem ganzen Gewähle muss ich immer an Michael Ende denken.

trosinette @, Montag, 14.03.2016, 07:58 vor 3621 Tagen @ NST 1922 Views

Guten Tag,

wenn im Rückblick auf die Geschichte bewiesen werden könnte, dass demokratische Wahlen jemals etwas entscheidendes verändert hätten.

"Auf einem Dampfer, der in die falsche Richtung fährt, kann man nicht sehr weit in die richtige Richtung gehen." - Michael Ende

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

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