"Der letzte Deutsche" unter dem Blickwinkel der Wir-schaffen-Deutschland-Fraktion - So sieht es das Ausland

azur, Donnerstag, 10.03.2016, 11:19 (vor 3624 Tagen)5098 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 10.03.2016, 11:37

Hallo allen,

unten wurde die Aktion der Prominenten besprochen, die der Noch-Bundeskanzlerin, bei der nicht umsonst gefragt wird, wessen Interessen sie eigentlich vertritt, Blumen (angeblich anlässlich zum Frauentag) und einen Unterstützerbrief zukommen ließen(während die Noch-Kanzlerin stundenlang allein mit dem türkischen MP kungelte, um mit ihm gemeinsam die anderen Amtskollegen der EU zu überraschen und noch mehr Geld und Freizügigkeit für die Türkei auszuverhandeln und noch mehr Zuzug zu organisieren - nun wird stetig auch vom Irak geredet, den die USA in die Steinzeit bombte, wobei sie wieder einmal über eine Millionen Tote verursachten, woran sich Deutschland beteiligt hätte, wenn es nach Angela Merkel gegangen wäre).

Anlass soll ein Artikel über deutsche Denker gewesen sein, die gründlicher über mögliche Konsequenzen der aktuellen deutschen Bundespolitik nachgedacht haben.

Das ist für manche einfach nur störend. Sie reden dann zwar auch, wie der ungarische MP von einer Völkerwanderung, glauben aber dieser nur begegnen zu können, in dem man alle Tore aufreist und jeden einreisen lässt, der es nur will. In deren Vorstellung scheint es ohne Ende Arbeit und Wohnraum zu geben. Auch für welche, die nicht nur keine Landessprache beherrschen, sondern oft auch gar nicht lesen oder schreiben können. Dafür aber "in unseren Sozialsystemen zuhause sind", wie KGE unlängst sagte:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=398669

Einer der Auslöser war ein Beitrag des Schriftstellers Botho Strauß (darin wird schon tüchtig abgerechnet: https://de.wikipedia.org/wiki/Botho_Strau%C3%9F )

Am 2. Oktober 15:
"Debatte
Der letzte Deutsche

Uns wird die Souveränität geraubt, dagegen zu sein."

Eine Glosse von Botho Strauß
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139095826.html

Siehe auch: "Botho Strauß zur Flüchtlingskrise: Entwurzelt unter Entwurzelten"
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/botho-strauss-schreibt-anschwellenden-bocksgesan...

Unerhört!

Die Reaktionen lassen nicht lang auf sich warten, und fallen dabei noch verscheiden aus. Gemeinsam ist der Vortwurf nur Gespenster zu sehen. Deutschsein wäre zudem nicht wie Franzose oder Engländer zu sein, wofür es historische Gründe gäbe... Und überhaupt: Warum hat sich der Autor nicht gemeldet, als Rot-Gründ die Verelendung der Deutschen forciert hätten?

"10.10.2015 Debatte
Deutsche Zuversicht

Nie war dieses Land besser als heute. Eine Antwort auf Botho Strauß. Von Nils Minkmar"
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139226847.html

Klar, wer so etwas sagt, den muss man als "sich selbst" erledigt erklären:

"Botho Strauß: Die Selbstvernichtung eines Autors

Botho Strauß gilt als wichtiger Intellektueller. Nun äußert er sich zur Flüchtlingskrise. Über das Resultat kann man nur erschrecken. Es ist ein Dokument des Wahns."
Von Hans Hütt
8. Oktober 2015
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-10/botho-strauss-glosse-fluechtlingskrise-spie...

"Flüchtlingskulturstreit
Deutschstunde bei Botho Strauß

Der „Spiegel“ nennt Botho Strauß den „letzten Deutschen“. Die Abschiedsrolle spielt der Dichter gut. Nur: Das Deutschtum, das er verabschiedet, ist bei uns leider unsterblich. Eine Widerrede."
07.10.2015, von Dietmar Dath
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ist-botho-strauss-der-letzte-deutsche-ei...

Er hat einen Fürsprecher, der (ebenfalls abgekanzelt wird) erläutert:

"Botho Strauß' Flüchtlingskulturstreit
"Etwas problematisch zu finden, wird als rassistisch gebrandmarkt"

Botho Strauß habe in seiner Glosse im "Spiegel" nicht die Abwehr von Migranten thematisiert, sondern die Bedrohung der Nationalliteratur durch die Deutschen selbst, sagte der Schriftsteller Martin Mosebach im DLF. Die Stimmung in Deutschland sei so sehr auf Harmonie eingestellt, dass man das Gefühl einer eingeführten "Reichsbeschwichtigung" habe, sagte Mosebach.

Martin Mosebach im Gespräch mit Christopher Heinemann"
http://www.deutschlandfunk.de/botho-strauss-fluechtlingskulturstreit-etwas-problematisc...

Ist hier noch nicht erwähnt worden, aber gleichwohl sehr interessant.

Und so sieht die internationale Presse derzeit Deutschland: Tschechien, Frankreich, England:

Politik Flüchtlingskrise 07.03.16
"In Tschechien wäre Merkel längst abgesetzt"

Auf dem Flüchtlingsgipfel in Brüssel bemüht sich die Kanzlerin um eine international einheitliche Linie. Eine Umfrage unter Deutschland-Korrespondenten zeigt, wie das Ausland über ihre Politik denkt."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article153034211/In-Tschechien-waere-Merkel-laen...

Vielleicht sollten sich die, welche meinen, dass Franzosen und Briten eine ganz andere, viel besser entwickelte Nationalität hätten, fragen, warum ausgerechnet in Deutschland so besonders mit der "Völkerwanderung" umgegangen wird und eine solche Naivität herrscht. Als ob die Hergezogenen das selbe Verhältnis zur deutschen Sprache, Kultur und Geschichte entwickeln würden, wie damit groß gewordene. Von wegen die Neuankömmlinge würden ihre Kultur ablegen (wollen) und eines Tages mehr für unser Erbe tun wollen...

Viele freundliche Grüße

azur

--
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