Steht der VW-Konzern vor der Zerschlagung ?!

Mr.Dux @, Mittwoch, 09.03.2016, 13:52 vor 3626 Tagen 5408 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 09.03.2016, 13:59

Steht der VW-Konzern vor der Zerschlagung ?!

Droht dem Volkswagen-Konzern die Zerschlagung wegen der Schulden ?
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/03/volkswagen-konzern-droht-zerschla...

http://www.konjunktion.info/2016/01/vw-wird-deutschlands-groesster-konzern-durch-die-us...

Zweimal hat General Motors in der Vergangenheit versucht, den VW-Konzern zu übernehmen, angeblich mit Hilfe unlimitierter FED-Kredite. Beim ersten Mal ist ihnen der Porsche-Konzern zuvor gekommen. Beim zweiten Mal scheiterten sie mit ihrer Klage gegen das Niedersachsen-Recht bei VW (Veto-Recht).

Nun versucht GM zum dritten Mal, sich die derzeitige Nummer zwei der Weltrangliste, durch von ihnen beauftragte Behörden und Anwälte in den USA, zur Übernahme sturmreif zu schießen. Der Abgas-Skandal könnte und wird vermutlich den VW-Konzern so sehr zur Ader lassen und billig machen, dass er mittelfristig übernommen werden könnte.

Die Planmäßigkeit dahinter sieht man allein schon daran, dass sich die deutsche Regierung derzeit nicht hinter VW stellt, da sie sich mehr der US-Macht als den 100.000 Beschäftigten von VW verpflichtet fühlt.

General Motors hat in der Vergangenheit ja schon FORD und OPEL übernommen. Weiß noch einer, wie das damals verlaufen ist? Sollte Deutschland nun auch VW verlieren, so geht uns ein weiterer nationaler und internationaler Leuchttürme planmäßig abhanden.

Wenn der VW im Laufe des Jahres für schuldig befunden wird, werden nach Schätzungen bis zu 90 Milliarden US-Dollar auf den VW-Konzern zu kommen. Dies entspricht in etwa dem Gewinn von acht Jahren, wenn man die Jahresbilanz 2014 von VW als Berechnungsgrundlage heranzieht. Eine Summe, die VW alleine nie stemmen kann.

VW droht Strafe von bis zu 90 Milliarden Dollar !
http://www.welt.de/wirtschaft/article150612530/VW-droht-Strafe-von-bis-zu-90-Milliarden...

Und nun wird seit heute durch den VW Bankenbetrug noch ein weiteres Fass aufgemacht …
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/09/us-justiz-wendet-bei-vw-offenbar-...

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/USA-wenden-im-Volkswagen-Fall-jetzt-auch-Finan...

Und als nächster Leuchtturm droht Deutschland und Europa die Abwicklung der Deutschen Bank, dies steht uns wahrscheinlich auch noch bevor ?!
http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/sargnagel-des-euros-und-was-wenn...

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8324191-deutsche-bank-pleite-guenstig

In diesem Sinne hoffe ich, hiermit eine kleine Diskussion anregen zu können, ob VW eine Zerschlagung droht und ob GM den VW-Konzern letztlich übernehmen könnte ?!

Beste Grüße
Mr. DiFranko

??? General Motors hat ... ja schon FORD ... übernommen ???

valuereiter @, Mittwoch, 09.03.2016, 14:46 vor 3626 Tagen @ Mr.Dux 4103 Views

Ist mir neu ...

Hast Du da irgendwelche Belege dazu???

(dachte immer, die "big three" seien - nachdem sie den Rest der US-Autoindustrie + Volvo/Saab/Jaguar/... verfrühstückt haben - jeweils eigenständige Konzerne)

...

Zweimal hat General Motors in der Vergangenheit versucht, den VW-Konzern
zu übernehmen, angeblich mit Hilfe unlimitierter FED-Kredite. Beim ersten
Mal ist ihnen der Porsche-Konzern zuvor gekommen. Beim zweiten Mal
scheiterten sie mit ihrer Klage gegen das Niedersachsen-Recht bei VW
(Veto-Recht).

...

Wenn Governmental Motors nicht ganz blöd ist, dann versuchen sie eher, VW zu Notverkäufen (von Audi und evtl. Seat und/oder Skoda) zu nötigen ... und überlassen den verbleibenden VersagerWasserkopf seinem Schicksal ...

Kenneth Feinberg: "The Leader in Mediation and Alternative Dispute Resolution"

Ostfriese @, Donnerstag, 10.03.2016, 15:34 vor 3625 Tagen @ Mr.Dux 2537 Views

Hallo Mr.Dux,


Die Planmäßigkeit dahinter sieht man allein schon daran, dass sich die
deutsche Regierung derzeit nicht hinter VW stellt, da sie sich mehr der
US-Macht als den 100.000 Beschäftigten von VW verpflichtet fühlt.

es verläuft alles gemäß der inneren Logik der Machttheorie und des Debitismus von Paul C. Martin. Deutschland ist eben tributpflichtig gegenüber dem Imperium. Die teilweise oder vollständige Zerschlagung mit der Einverleibung von VW in den GM-Konzern kann dann zur Besicherung der imperialen Passiva beitragen – auch wenn sie nur gering sein mag. Dazu dient ja auch das TTIP-Abkommen, das die ökonomische – wie die NATO die militärische – Beherrschung Europas durch Amerika sicherstellen soll. Hastings Lionel Ismay, der 1. NATO-Generalsekretär hatte ja die Funktion des Bündnisses schön beschrieben: „… to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“.

Das Gesetz eines Imperiums ist eben das, was die Machthalter in den imperialen Instanzen setzen und durchsetzen – darum heißt es ja auch Gesetz! So einfach ist das.

Der amerikanische Opferanwalt Kenneth R. Feinberg1, der die Fonds für die Opfer „From 9/11 to BP to GM“2/3 verwaltete, vertritt ebenfalls den VW-Konzern juristisch im Hinblick auf die Schadensersatzklagen4.

Die Vermutung, dass diese Angelegenheit die Politiker wenig interessiert, ist richtig – sie sind vielleicht nur willige Quislinge im Dienste der imperialen Ordnung.


In diesem Sinne hoffe ich, hiermit eine kleine Diskussion anregen zu
können, ob VW eine Zerschlagung droht und ob GM den VW-Konzern letztlich
übernehmen könnte ?!

Angesichts unserer eigenen resignativen Handlungsunfähigkeit stoßen die Diskussionen über das VW-Thema in der Öffentlichkeit und im Forum mit den wenigen Wortmeldungen in deinem Faden auch nur auf ein geringes Interesse und auf Gleichgültigkeit.

Gruß

Ostfriese

Quellen:
1 http://feinberglawoffices.com/
2 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-129095200.html
3 http://www.nytimes.com/2014/07/01/opinion/joe-nocera-from-9-11-to-bp-to-gm.html?_r=1
4 http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/staranwalt-kenneth-feinberg-im-in...

Michael D. Hausfeld: “Our guiding principle is to seek …

Ostfriese @, Samstag, 02.04.2016, 15:56 vor 3602 Tagen @ Mr.Dux 2044 Views

and achieve justice for those who suffered acts of injustice.”1

Hallo Mr.Dux,

nachdem in den Vereinigten Staaten eine einvernehmliche Lösung der Schadenersatzforderungen gegen VW mithilfe von Kenneth Feinberg möglich erscheint, läuft es in Europa wohl auf eine Konfrontation mit der auf Sammelklagen spezialisierten Washingtoner Kanzlei Hausfeld2 hinaus, wie die Süddeutsche Zeitung3 berichtet.

„Hausfeld ist eine führende internationale Kanzlei im Bereich Kartellschadensersatz und komplexer Verfahren. Zum Managing Partner der Hausfeld Rechtsanwälte LLP in Berlin hat die Kanzlei den deutschen Kartelljuristen Christopher Rother berufen. Die Bestellung des deutschen Managing Partners zum 1. Januar 2016 unterstreicht Hausfelds Stellung als führende Kanzlei im Bereich der privaten Kartellrechtsdurchsetzung in Europa.“4

Christopher Rother war bis Ende des letzten Jahres Leiter5 der Kartellrechtsabteilung bei der Deutschen Bahn AG.

Wie war das noch mal mit den Beraternetzwerken?

Gruß

Ostfriese

Quellen:
1 http://www.hausfeld.com/our-people/michael-d-hausfeld
2 http://www.hausfeld.com/
3 http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/volkswagen-harter-gegner-in-den-usa-1.2930260
4 http://www.hausfeld.com/news/eu/kartelljurist-christopher-rother-wird-zum-1.1.2016-mana...
5 http://www.lto.de/recht/kanzleien-unternehmen/k/hausfeld-christopher-rother-managing-pa...

GM-Übernahme von Opel

Schlaumayr @, Samstag, 02.04.2016, 18:18 vor 3602 Tagen @ Mr.Dux 1978 Views

General Motors hat in der Vergangenheit ja schon FORD und OPEL
übernommen. Weiß noch einer, wie das damals verlaufen ist?

Einfach mal Wikipedia gucken, hier der Auszug:

Opel war 1928 mit 44 Prozent aller produzierten Kraftfahrzeuge größter Fahrzeughersteller im Deutschen Reich. Am 3. Dezember 1928 wurde die Rechtsform des Unternehmens von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft geändert. Das Grundkapital betrug 60 Millionen Reichsmark. Am 17. März 1929 verkauften Wilhelm von Opel und sein Bruder Friedrich Opel zunächst 80 Prozent der Unternehmensanteile an den amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM). Bis 1931 übernahm GM das Unternehmen dann vollständig. Hauptgrund war die hereinbrechende Weltwirtschaftskrise. Der Verkaufspreis betrug für damalige Verhältnisse gewaltige 33,352 Millionen US-Dollar bzw. 154 Millionen Reichsmark. (Nach heutiger Währung wären dies etwa 523 Millionen Euro). Die Opel-Brüder konnten dabei durchsetzen, dass sie Mitglieder des Aufsichtsrates blieben und Fritz von Opel den Vorstand leitete. Außerdem blieben der Name Opel und eine eigenständige Modellpolitik erhalten.

Im Jahr 1930 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von knapp 14 Millionen Reichsmark. Im Jahr 1931 hatte Opel nur noch 5.892 Beschäftigte und die Jahresproduktion aller Kraftfahrzeuge ging 1932 auf 20.928 zurück.

Ich denke, dass die Brüder Opel den Zeitpunkt (zufällig) gut gewählt haben, da so GM die Weltwirtschaftskrise abreiten musste, und die Opel-Erben bis heute in Saus und Braus leben.

VW emissions scandal vs. “Deepwater Horizon” oil spill

Ostfriese @, Donnerstag, 07.04.2016, 18:25 vor 3597 Tagen @ Mr.Dux 1612 Views

Hallo Mr.Dux,


Wenn der VW im Laufe des Jahres für schuldig befunden wird, werden nach
Schätzungen bis zu 90 Milliarden US-Dollar auf den VW-Konzern zu kommen.
Dies entspricht in etwa dem Gewinn von acht Jahren, wenn man die
Jahresbilanz 2014 von VW als Berechnungsgrundlage heranzieht. Eine Summe,
die VW alleine nie stemmen kann.

nachdem ein US-Richter eine Einigung

http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/energie-deepwater-horizon-katastropheeinigun...

mit dem Energiekonzern BP über die Schadensersatzzahlung von rund 20,8 Milliarden Dollar in Folge der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko erzielt hat, steht jetzt vielleicht die weitere Entwicklung des VW-Konzern im Mittelpunkt des Interesses. Dazu berichtet die

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/bp-bekommt-milliardenstrafe-bedeu...

zum Vergleich einiges in der gestrigen Ausgabe. Die Fortsetzung folgt.


Beste Grüße
Mr. DiFranko

Beste Grüße zurück

Ostfriese

„Ich bin sehr angetan, mitteilen zu können, …

Ostfriese @, Donnerstag, 21.04.2016, 18:16 vor 3583 Tagen @ Mr.Dux 1483 Views

Hallo Mr.Dux

… dass die Parteien einen konkreten Plan vorgelegt haben“, sagte Breyer1 zum Auftakt der Gerichtsanhörung in San Francisco.

Die große Inszenierung der Politik und ihrer Gegenseite als Show der Massenmanipulation sehen wir am Wochenende zur Eröffnung der Hannover-Messe. Einerseits ist die Einigung in der VW-Angelegenheit, die von den Banken – egal in welcher Höhe auch immer – gerne finanziert wird, nur ein kleiner Teil, der die Gesamtshow nicht stören soll – andererseits schwelgen die Medien in Euphorie2. Es geht natürlich um den TTIP-Beherrschungsvertrag, wobei es nicht um den Handel in der Sphäre der Güter geht, sondern um die Kontrolle aller Schulden innerhalb des debitistischen Machtkreislaufes, der ja die Besicherung des Geldes(=der Macht) darstellt und heute global geprägt ist. Von den Vorstellungen einer zentralisierten Macht auf Regierungsebene und einer sich karnevalistisch-kabarettistisch austobenden – aber im Grunde gleichzeitig systemkonformen – Gegenseite, die etwas bewegen könnte, müssen wir Abschied nehmen. Jede Regierung ist aus debitistischen Gründen machtlos. Die Zwingherren sind heute die weltweit vernetzten Beraternetzwerke3, die überall und gleichzeitig nirgends – entterritorialisiert – sind und die ihre Dienste für viel Geld zur Aufrechterhaltung der imperialen und staatlichen Abenteuer bereitstellen. Es sind finanzielle Beraternetzwerken des IWF, Militärberaternetzwerke z.B. Smith Richardson Foundation, Association of Former Intelligence Officers (AFIO) oder Magic Circle(London) usw. usf.. Dazu wurden im Beitrag4 und in den Diskussionen des Fadens5 von den ausgewiesenen Debitisten des Forums die nötigen Aussagen und Feststellungen getroffen.
Nur darum geht es – alles, was wir in den Medien lesen und sehen, ist „just for show“!

Außer Spesen nichts gewesen und Gruß

Ostfriese

1 http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-us-richter-verkuendet-einigung-...
2 http://www.welt.de/wirtschaft/article154501635/Obama-bringt-1000-koepfige-Delegation-na...
3 http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wemgehoertdieeu/wg2004.pdf
4 http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379074
5 http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=321684

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