Generell richtig. Aber zwei deiner drei Aspekte können beeinflusst werden.
Hallo Leisereiter,
1.
Die Nivellierung war bereits durch die EU-Erweiterung und die Öffnung aller Grenzen zu erwarten. Es hat allerdings noch nicht richtig durchgeschlagen. Ansonsten wird es immer Menschen geben, denen es materiell schlechter geht als den Deutschen.
2.
Angeblich sind ja viele von Arabien nach Deutschland gelaufen, aber das möchte ich bezweifeln. So sehen die Ankömmlinge nicht aus, als seien sie 4.000 km zu Fuß gelaufen. Auch gibt es keine Logistik für eine Million Wanderer auf der Strecke. Aber es gibt die Transportlogistik der Schleuser.
Es gibt also motorisierte Transportmöglichkeiten nach Europa. Die können jedoch unterbunden werden. Auch in Kanada oder Australien führt man ein schönes Leben wie in Deutschland, aber dort fahren keine Busse und Züge hin, sondern nur Flugzeuge, und wer kein Visum hat, kommt nicht mal in ein Flugzeug rein.
Wie man den motorisierten Transport nach Europa konsequent unterbindet, zeigt Spanien, Herr über die afrikanische Küste bis runter zum Senegal.
3.
Auch Grenzen lassen sich schließen, wenn es zur Zeit oben auch nicht gern gehört wird. Wer es nicht glaubt, möge versuchen, in bestimmte Länder hineinzukommen. Wie wäre es mit einem Grenzübertritt zwischen den beiden Koreas?
Da nun immer mehr in Bewegung gerät, denke ich, dass die Punkte 2 und 3 früher oder später von der Politik angegangen werden, eher früher. Daher dürfte es keine unendliche Völkerwanderung geben.
Die Saugwirkung Europas wird auch dann nachlassen, wenn der "Brain Drain" Wirkung zeigt. Ein Telefonat mit einem Freund in England ergab, dass es diese Abwanderung der Leistungsträger schon in erheblichem Maße gibt, und zwar in die Länder, die Heinsohn als Kompetenzfestungen bezeichnet (plus USA):
"drei Kompetenzfestungen (nur Asse passieren die Grenze) Australien, Kanada und Neuseeland"
https://blog.malik-management.com/wie-viele-afrikaner-nach-europa/
Ein Umschwenken der Armenströme in diese Kompetenzfestungen wird es nicht geben, da sie mit robusten Grenzen in Form von Meeren gesichert sind. Sollten sich Millionen wie in "Heerlager der Heiligen" mit Frachtern dorthin auf den Weg machen, werden diese Länder nicht wie es in diesem Buch Frankreich tut wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen, sondern es verhindern. Ich habe zahlreiche Kontakte in eines dieser Länder und weiß daher, dass die Ereignisse in Europa sehr genau verfolgt werden und dass sich die dortige Einstellung "Die armen Flüchtlinge" langsam ändert.
Gibt es die Abwanderung der Leistungsträger eigentlich auch schon in Deutschland? Hier im Forum wird ja gelegentlich vom Abhauen geschrieben. Konkret kenne ich allerdings noch niemanden, der es gemacht hat. Oder ist die Finca Bayano jetzt schon voll?
Ich habe im Bekanntenkreis allerdings drei Leute/Familien, die sich konkret darauf vorbereiten, in Neuseeland gemeinsam etwas Größeres zu kaufen und wahrscheinlich noch in diesem Jahr dorthin zu übersiedeln. Übrigens "Leistungsträger", was sonst?
Gruß
A.