Heute tagt die EU zum Flüchtlingsthema. Die Abschlusserklärung ist aber schon fertig. Ganz GR wird zum "Hotspot Europas"

Gaby @, Montag, 07.03.2016, 11:58 vor 3628 Tagen 5459 Views

Moin,

großes Gegacker um nichts. Heute tagt die EU zum Flüchtlingsthema. Aber die Abschlusserklärung ist schon quasi fertig, sie liegt einer griechischen Zeitung vor. Quintessenz

1) Die Grenzen bleiben zu

2) Griechenland wird zu einem gigantischen "HotSpot" erklärt und soll dafür "alle erdenkliche Hilfe der EU bekommen." Widerlich "in so einer schweren Stunde ist es die solidarische Pflicht aler EU-Staaten einem Mitglied bei zu stehen." Das ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Wer solche Freunde hat, braucht ....

3) Es wird versucht, mit der Türkei eine Rückführungsvereinbarung zu treffen. Diese soll ab 1. Juni gelten (1. Juni? Na klar. Bis dahin sind konservativen Schätzungen zu Folge ca. 400.000 Flüchtlinge in GR angekommen, die bleiben dann wohl).

4) 700.000 Mio Euro soll GR bekommen (damit es den Dreck aufsammelt und aushält, den Mutti Merkel angerichtet hat mit ihrem "Kommt alle an meine Brust, wir wollen Euch laben").

Daneben läuft bereits hier in Idomeni eine gigantische humanitäre Katastrophe. Habe heute mit einer Rettungssanitäterin gesprochen, die gestern dort einen Einsatz gefahren hat ... wenn ich Zeit habe, dazu vielleicht später mehr.

Viele Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Mehr ist halt nicht drin

Michael Krause @, Montag, 07.03.2016, 12:08 vor 3628 Tagen @ Gaby 4269 Views

4) 700.000 Mio Euro soll GR bekommen (damit es den Dreck aufsammelt und
aushält, den Mutti Merkel angerichtet hat mit ihrem "Kommt alle an meine
Brust, wir wollen Euch laben").

Mehr ist halt nicht drin, man muss schließlich der Türkei schon 3 Milliarden zahlen.

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Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Manchmal frage ich mich, ob man GR zwingen möchte, von sich aus die EU zu verlassen

Gaby @, Montag, 07.03.2016, 12:16 vor 3628 Tagen @ Michael Krause 4451 Views

Moin,

auch wieder wahr: "Mehr ist halt nicht drin, man muss schließlich der Türkei schon 3 Milliarden zahlen.[[sauer]]

Manchmal frage ich mich, ob man GR dazu bewegen möchte, die EU von sich aus zu verlassen. Das meine ich Ernst. Denn dann hätte man das unter Juristen auch heftig umstrittene Thema Euro-Austritt gelöst (der ja eigentlich nach den Verträgen nicht möglich ist). Denn nur durch einen Austritt (auch ein Ausschluss ist unmöglich!) aus der EU ist ein Ausscheiden aus dem Euro "legal."

Ich weiss, dass schon alle möglichen Verträge gebrochen wurde. Aber so wäre das doch echt "sauber."

Viele Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Nun mal langsam Gaby!

Volker @, Montag, 07.03.2016, 12:24 vor 3628 Tagen @ Gaby 4724 Views

Hallo Gaby, bitte nicht mehr hyperventilieren. Bislang war ja Griechenland in der komfortabelen Situation, dass die Migranten nach spätestens 24 Stunden das Land verlassen haben und die anderen das Problem an der Backe hatten. Ich hatte ja schon mal prophezeit, dass in dem Augenblick, wo Griechenland erkennt, dass das Spiel nach anderen Regeln gespielt wird, die Aussengrenze sehr effektiv geschützt werden wird. Habe doch einfach mehr Zutrauen in deine Neulandsleute. So wie Spanien die Grenzen verschlossen hat, wird es ab morgen auch Griechenland tun. Ich habe da vollstes Vertrauen in die Griechen, das sind keine Kinder, sondern die besten Taktiker, die ich kenne. Und meine Unterstützung für alle Maßnahmen, die die Türken in ihre Grenzen weist, sollen sie haben! Sie können gerne die gesamte Bundesmarine dort anfordern. Grüße.

"Spätestens nach 24 Stunden" ... leider falsch

Gaby @, Montag, 07.03.2016, 12:31 vor 3628 Tagen @ Volker 4799 Views

Moin,

erstens: Ich hyperventiliere nicht. Wenn, dann sieht das anders aus. Aber es lebt sich halt deutlich bequemer vor Deinem PC als vor meinem derzeit. Ansonsten finde ich den Anwurf wenig hilfreich, um mit Deiner Altmitbürgerin zu sprechen.

Es ist auch nicht richtig, dass die Flüchtlinge "spätestens nach 24 Stunden" das Land verlassen haben bislang. Im Schnitt blieben sie drei bis vier Wochen. Und dass Griechenland seine Aussengrenzen nicht schützen kann (nur, indem es Leute ersäuft), darüber hatten wir bereits mehrere, auch tiefergehende Threats. Bitte bei Informationsbedarf Forensuche bemühen. Danke

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Zitat von Herrn Minister Kurz.

Volker @, Montag, 07.03.2016, 12:53 vor 3628 Tagen @ Gaby 4291 Views

Hallo Gaby, da wollte ich dem Herrn Minister Kurz die Ehre tun und habe ihn quasi zitiert. Du hast recht, ich kann keine Zahlen beurteilen, da ich sie nicht selbst ermitteln konnte. Aber spielt es wirklich eine Rolle ob es 24 Stunden oder 24 Tage sind? Griechenland war auf jeden Fall nur Transitland und kein Zielland.
Ich kann verstehen, dass Du als taffe, anpackende Geschäftsfrau in manchen Dingen an den Griechen verzweifeln gelernt hast und ihnen nichts mehr zutraust. Ich hingegen traue den Griechen genügend Selbstbehauptungstrieb zu und noch einmal, es sind keine Kinder.

Das Flussbett ändert sich, der Fluss fließt weiter

Ulli Kersten, Heinsberg, Montag, 07.03.2016, 12:24 vor 3628 Tagen @ Gaby 4354 Views

2) Griechenland wird zu einem gigantischen "HotSpot" erklärt und soll
dafür "alle erdenkliche Hilfe der EU bekommen." Widerlich "in so einer
schweren Stunde ist es die solidarische Pflicht aler EU-Staaten einem
Mitglied bei zu stehen." Das ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Wer
solche Freunde hat, braucht ....

Aus dem Kopf ein paar Folgerungen aus Artikeln der letzten Tage.

Mag Griechenland auch noch so schön sein, die Flüchtlinge wollen nach Deutschland. Ich glaube, im Focus wurde die drei Alternativen aufgezeigt, die sich bieten:

1. Gleich von der Türkei an der Schwarzmeerküste nach Bulgarien
2. Durch die Berge Albanies nach Norden.
3. Mit dem Kahn rüber nach Otranto.

Tut mir leid, das mit Otranto zu erwähnen, Modesto, das wird dir nicht gefallen.

Aber es stimmt schon, der Stau wird erstmal in Griechenland stattfinden.

--
Impf-frei und gesund

Richtig, die kommen trotzdem.

modesto, Montag, 07.03.2016, 12:52 vor 3628 Tagen @ Ulli Kersten 4232 Views

bearbeitet von modesto, Montag, 07.03.2016, 12:56

Guten Tag Ulli,

vielen Dank für Deinen Beitrag, Du hast Recht bis auf eins:

Sie werden in Bari/ Brindisi landen wie vor Zig-Jahren, als wir schon eine Einwanderungswelle aus Albanien hatten.
Otranto interessiert nicht, ist auch viel zu klein.

Mich selber betrifft es nicht, da ich auf der anderen Seite am ionischen Meer bin und weiter unten. Außer dem Quoten-regeN vorm Supermarkt will hier keiner bleiben.
Jeder kennt jeden, die Frauen sind zugeknöpft und die Männer heißblütig und wehrhaft.
Es gibt keine Großstadt, keine lohnende Drogenszene, mausen is nich..

Aber es wundert sehr, dass man mit Italien nicht verhandelt, wenn die einfach ihre Route ändern, wird es sich in Norditalien zu Österreich hin stauen.
Oder - wie gehabt - Italien setzt sie in Züge nach München.

Da muss viel mehr passieren, als Griechenland zum Lager umzubauen.
Das ist nur ein Stückchen des Puzzles.

Einen guten Start in die Woche wünscht Dir
modesto

edit: politisch unkorrektes Wort umgedreht zum Wohle des Forums

An die Italienroute glaube ich nur bedingt

Gaby @, Montag, 07.03.2016, 15:18 vor 3628 Tagen @ Ulli Kersten 3748 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.03.2016, 15:33

Moin,

an die Italienroute glaube ich nicht wirklich. Jedenfalls nicht für die Masse. Dafür sind große und wirklich seetaugliche Schiffe nötig. Ich meine, es ertrinken ja jetzt schon Hunderte auf den extrem kurzen Strecken von der türkischen Küste auf die Inseln. Guckt Euch mal auf einer Karte die Distanz in der Adria an.

Und dann die Wellen/Wetterverhältnisse. Hier ein Screenshot der aktuellen Wellensituation an der griechischen Westküste/Übergang Adria. Und dann mal auf das tiefe, friedliche Blau in der Ostägäis gucken. 3,5 Meter durchschnittliche Wellenhöhe bedeutet: Die höchste, durchaus anzutreffende Welle ist doppelt so hoch. Kaum eine Option, oder?

[image]

Und wer mal mit der Fähre von Ancona nach Igoumenitsa gefahren ist, der weiss, wie sehr das schaukeln kann. Und das sind riesige, riesige Pötte aus Stahl mit drei, vier, fünf Decks voll mit Autos, LKW und Bussen ...

Viele Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

EU plant wohl zentrale Flüchtlingsbehörde

Ikonoklast @, Montag, 07.03.2016, 14:36 vor 3628 Tagen @ Gaby 3855 Views

Hallo Zusammen,

ich häng's mal hier dran.
Die EU plant wohl eine zentrale Flüchtlingsbehörde, die dann wahrscheinlich die zentrale Verteilung der Neuankömmlinge auf die Mitgliedsstaaten übernimmt.

Jetzt ist auch klar, warum so lange am Kurs festgehalten wurde(wird)...

--
Grüße

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... and girls of course!

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Klasse!

SMK ⌂ @, Montag, 07.03.2016, 15:17 vor 3628 Tagen @ Ikonoklast 3537 Views

Das wäre tatsächlich gut für Deutschland und Europa! Sobald sichergestellt ist, dass die Migranten individuell nicht mehr entscheiden können, in welchem Land sie bleiben dürfen, wird fast niemand mehr kommen.

Die Pull-Länder sind doch allen voran Deutschland, dann Schweden und Österreich. Wenn nun der einzelne Migrant nicht sicher sein kann, in welchem Land er landet, wird er sich die Kosten für Schlepper sparen und sich nicht in Lebensgefahr bringen. Die tatsächlich hilfebedürftigen kann man dann nach sorgfältiger Prüfung direkt in den Lagern abholen und die ganzen Glücksritter und Schmarotzer haben das nachsehen. Der derzeitige "First come First served" modus operandi muss schleunigst abgestellt werden und sobald die Flüchtlingsbehörde samt Verteilschlüssel steht, hört auch der run auf Hellas auf. Nebenbeibemerkt - so schätze ich - wird mit dem neuen System die gesamte Zahl an jährlichen Einwanderern in die gesamte EU bei unter 200.000 liegen.

Zu kurz gedacht...

Ikonoklast @, Montag, 07.03.2016, 15:23 vor 3628 Tagen @ SMK 3350 Views

... denn so sind wir einen entscheidenden Schritt weiter zum Superstaat Europa.

Es werden ein EU-Finanzamt, -Sozialamt usw. usf. folgen. Alles alternativlos versteht sich...

Europa ist in Sicht, ob wir wollen oder nicht. [[top]]

Das wäre tatsächlich gut für Deutschland und Europa!

Das liegt wohl im Auge des Betrachters...

--
Grüße

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... and girls of course!

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Die bleiben in anderen Ländern nicht

sensortimecom ⌂ @, Montag, 07.03.2016, 15:49 vor 3628 Tagen @ SMK 3316 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.03.2016, 15:54

Die gehen von dort weiter in die ursprünglich angepeilten Zielländer. Kein Problem.

Das funktioniert alles nicht. Das Einzige, was funktioniert, wäre dass man die Leutchen schon in der Türkei dran hindert, in Boote zu steigen. Und zwar ohne Knebelvertrag und Erpressung durch die Türkei. Man müsste dort nur genügend verdeckt arbeitende EU-Polizisten bzw. Geheimdienstleute platzieren, die die Schlepper blockieren und die Boote vernichten. Und ausserdem Prämien für jedes vernichtete Schlauchboot zahlen. Die Küsten können mit Drohnen überwacht werden, dazu braucht man keine Nato. Man muss nur wollen. Es gäbe durchaus genug kreative Möglichkeiten. Und noch dazu kommen die viel billiger als alles andere.

Nachtrag

sensortimecom ⌂ @, Montag, 07.03.2016, 16:40 vor 3628 Tagen @ sensortimecom 3003 Views

Lt. einer Meldung des Guardian verlangen die Türken nicht 3 Milliarden Euro für das Zurückhalten der Flüchtlinge, sondern 20 Milliarden !!

Hab mir gerade ausgerechnet, dass man für dieses Geld 2 Millionen Türken mobilisieren könnte, damit sie ein ganzes Jahr Jagd auf Schlauchboote und Schlepper machen. Und man könnte ihnen dafür 10 000 Euro im Jahr an Prämien zahlen. Ein schönes Einkommen für türkische Verhältnisse... <img src=" />

Klar bleiben die nach der Verteilung in den anderen Ländern

Ankawor, Montag, 07.03.2016, 17:11 vor 3628 Tagen @ sensortimecom 3018 Views

Man muss nur de Grenzen zwischen allen innereuropäischen Länder richtig feste zumachen, denn sonst kann ja jeder mit der Bahn von Portugal nach Duisburg fahren. Geht schnell und kost nix. Wo kämen wir da hin?

Nato-Stacheldraht long.
</sarc off>

da kann ich nur hoffen, daß der Kelch an Portugal vorbei geht

Dieter, Montag, 07.03.2016, 15:30 vor 3628 Tagen @ Ikonoklast 3515 Views

aber bei derartig niedrigen Sozialleistungen würden in Portugal ohnehin nur die bleiben, die sich assimilieren wollen und arbeiten.

Gruß Dieter

Wir brauchen ein deutsches Mellila und Ceuta!

Leser23 @, Montag, 07.03.2016, 19:38 vor 3628 Tagen @ Gaby 2802 Views

Wir brauchen ein deutsches Mellila oder Ceuta!

Nachdem ich das Netz bzgl. Asylfordererkrise „quergelesen“ habe, komme ich zu folgender Erkenntnis:

Wir brauchen ein deutsches Mellila und/oder Ceuta genauer gesagt deutsche Gebiete, nach dem Vorbild der seit 500 Jahren vorgenannten spanischen Exklaven in Nordafrika!

Gründe

1. Ausweisung aus unserem Land in irgendwelche echten oder angeblichen Herkunftsländer die Ihre Leute wegen fehlender Pässe oder sonstiger Gründe nicht wieder haben wollen gelingt nicht.

Ergo weisen wir ins gleiche südliche Territorium aber innerhalb unserer Hoheitsgebietes aus!

2. Einsatz der Marine hinsichtlich Schiessbefehl oder ertrinken lassen hinfällig. Die Fluchtwilligen werden aufgefischt und in das deutsche Mellila oder Ceuta verbracht, wobei eines wie das geschichtliche Vorbild in Nordafrika, das andere jedoch in Asien befindlich sein sollte. Ein Areal in der Türkei, welches früher mal zu Syrien gehört hat, bietet sich dazu offenkundig an!

3. Sind wir als hochindustrialisiertes Land es Menschen aus weniger industrialisierten gebieten früher oder später in der Tat schuldig ihnen in dieser einstweilen provisorischen Form, eine Art „Grundversorgung“oder auch Grundeinkommen angedeihen zu lassen.

Alles wissenschaftlichen Abhandlungen aller Weltanschauungen münden nach erfolgreicher Industrialisierung und Automatisierung in einer solchen Grundversorgung der Menschen.

Einzig der Kapitalismus will es als letzter nicht wahrhaben, daß er die Kehrseite der Exportweltmeisterschaftskriterien irgendwann zu leisten hat.

Genau das forder schließlich die Wandernden aus dem Süden ein.
Es ist ein wandern nach den verbliebenen oder nach Zentraleuropa mittels vorgenannter Technik „gesogenen“ Arbeitsplätze!

Die Wanderungsbewegung ist also eine zutiefst menschliche und ich verstehe gar nicht, warum man Wirtschaftsflüchtlinge irgendwie im Wert hinter politische Flüchtlinge abmindert!

Ganz Deutschland ist heute derart gegliedert, weil auch wir Wirtschaftsflüchtlinge innerhalb unseres Landes sind oder waren.

Halb Mitteldeutschland flüchtet gegenwärtig wochentags Richtung Bayern uns Baden Württemberg aus ausschließlich wirtschaftlichen und damit existenziellen Gründen!

Vorher waren es die Einwohner nordbayerischen Gebiete, die ganz regulär wochentags nach München fuhren und erst Freitag wieder zu Hause waren.

Noch weiter zurück entsinnen wir uns an den Vorgang, wie das Ruhrgebiet seine Bevölkerung eigentlich „gewonnen“ hat. Nicht unwesentlich waren dabei Zuwanderungen aus den polnischen Gebieten. Familiennamen wie Abramzik oder Littbarski weisen nach Generationen noch darauf hin!

Die meisten Flüchtlinge der Welt sind also Wirtschaftsflüchtlinge und sie sind es nicht, weil sie oder ihre Vorfahren eigenverantwortlich den Weg in die Katastrophe wählten, sondern weil die nördlichen industrialisierten Länder ihre wirtschaftliche Überlegenheit schamlos ausnutzten, und zwar so, wie es nur der Kapitalismus macht!

Innerhalb der vorherigen Weltanschauungen gab es keine solche Vorgehensweise, denn dort war leben und leben lassen, also moral noch ein Kriterium.

Ich hoffe ich muss niemanden erklären, daß menschliche Moral gemäß vorgenannter Prägung und Kapitalismus sich gegenseitig ausschließen!

Die Wanderung der Menschen Richtung Norden ist also neben all den bereits genannten tragischen Auswirkungen aus unserem Blickwinkel, auch und vor allem die in der Tat allerletzte Notwehr der Bewohner der südlichen Hemisphäre.

Wir haben sie bis hier hin dort unten aus den Augen aus dem Sinn vor sich hingammeln lassen. Diese Nachlässigkeit, die hier und dort in Kriege gipfelt, fällt uns heute auf die Füße zurück!

Alles quatscht vom Wort „Ursachen“ ohne den Inhalt „Ursachen“ wirklich zu benennen!

4. Das Geld statt in quasi deutsche Hoheitsgebiete am Mittelmeer zu investieren, siehe die Mrd. nach Türkei („wer will noch mal wer hat noch nicht“) ist sprichwörtlich aus dem Fenster geworfenes Geld!

Die gegenwärtige Übung hinsichtlich der Türkei und dem hämischen Grinsen des türkischen MP beim Geldempfang mit Merkel ist das passende Vorgeplänkel dafür.

Die Türkei wird mit Ansage keine dem Betrag entsprechenden angemessene Ergebnisse vorzuweisen haben. Eine Gebiet unserer Zuständigkeit und Hoheit wird die logische Folge sein, an dem Tag vergeht dem türkischen MP das Grinsen wieder.

Es wird einzig noch darüber zu sprechen sein, wie groß die Gebiete zu sein haben.

Irgendwelche ernsten Einwände dagegen?

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

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Wandere aus, solange es noch geht.