Persönliche Erfahrungen mit freier Energie (Gravitationskraft - Gravitationskonverter)

Plancius @, Sonntag, 06.03.2016, 15:37 vor 3629 Tagen 7163 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 31.03.2016, 15:17

Im Jahr 1997 traten der Wissenschaftsjournalist Gottfried Hilscher und der Erfinder Karl Grüter-Blasius im Fernsehen in der Talkshow „Fliege“ auf. In der Sendung ging es um Außenseiter und Erfinder. Gottfried Hilscher hat weite Teile seines beruflichen Lebens Erfindungen gewidmet und welchen schweren Gang Erfinder gehen, wie ihnen Steine in den Weg gelegt und wie sie in vielen Fällen beruflich, finanziell und privat ruiniert werden. In der Sendung erzählte er darüber, durch welche gesellschaftlichen und institutionellen Mechanismen Erfinder gebremst und damit wichtige Entdeckungen dem Wohle der Menschheit vorenthalten werden.
Karl Grüter-Blasius erklärte in der Sendung kurz seinen Gravitationskonverter und wie man mit ihm ohne äußere Energiezufuhr potentielle Energie in ein Drehmoment wandeln kann.

Mein Vater hatte damals die Sendung gesehen und die Idee des Gravitationskonverters ließ ihn von diesem Zeitpunkt an nicht mehr los. Er war Ingenieur und lange Jahre in der DDR als Betriebsleiter tätig. Mein Vater war ein Tüftler und entwickelte Maschinen, baute Maschinen um und verbesserte Prozesse in der Arbeitsorganisation. Auf diese Weise konnte er die Arbeitsproduktivität in seinem Betrieb um ein Vielfaches steigern. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und war anerkanntes Mitglied der Neuererbewegung. Da er als Betriebsleiter über umfangreiche Vollmachten in seinem Betrieb verfügte, brauchte er in der DDR nicht gegen starke Widerstände ankämpfen. Vielmehr konnte er seine Ideen per Dekret umsetzen und solange es kein Geld und keiner zusätzlichen Investmittel bedurfte, ließen ihn die Kommunisten gewähren. Dennoch galt er im Kombinat wegen seines Tatendrangs, seiner originellen, unkonventionellen Ideen und seiner sprühenden Energie als Querulant und Sonderling.

Nach der Wende wurde sein Betrieb von einem westdeutschen Investor aufgekauft und anschließend wie so viele Betriebe plattgemacht. Er fand zum Glück Anstellung in einer anderen Firma. Auch dort tüftelte er weiter und setzte seine Ideen in die Praxis um, wobei er hier nur kleine Brötchen backen durfte. Hier hatte er gegen starke Widerstände anzukämpfen, obwohl der Betrieb davon profitierte. Die Firma wollte ihn am Erfolg nicht teilhaben lassen, worauf er seinen gesetzlichen Anteil gemäß Gesetz über Arbeitnehmererfindungen eingeklagt hat. Von diesem Zeitpunkt an wurde er von der Geschäftsleitung und vielen seiner Kollegen gemobbt und kaltgestellt. Da er seine Energien und seinen Tatendrang nicht mehr ausleben konnte, wurde er anschließend psychisch krank.

Im Bau eines Gravitationskonverters sah er die Möglichkeit, seinen Tatendrang weiter auszuleben. Er handelte mit der Firma einen Aufhebungsvertrag und die Zahlung einer Abfindung aus, ging dann in die Arbeitslosigkeit und widmete sich voll dem Bau des Gravitationskonverters. Soweit es ging, unterstützte ich ihn und fuhr mit ihm zu mittelständischen Betrieben, um Mitstreiter und Partner zu gewinnen. Die mechanischen Teile des Gravitationskonverters müssen genau gefertigt werden. Dazu bedarf es Spezialmaschinen, die man zu Hause in der Scheune natürlich nicht stehen hat. Wir verlangten kein Geld, sondern nur das Bearbeiten der Werkstoffe aus Material bzw. Kunststoff. Aber außer Hohn, Gelächter und Spott haben wir nichts erreicht.

Leider verstarb mein Vater kurze Zeit später an Krebs, ohne den Gravitationskonverter vollenden zu können. Das was er begonnen hat, konnte ich nicht weiterführen. Ich habe dann alles verschrottet und entsorgt.

Einen kurzen Abriß über ein Modell und die Wirkungsweise des Gravitationskonverters findet sich hier.

Funktionsweise des Gravitationskonverters

[image] [image]

Wie hat nun alles begonnen?

Nach der Sendung „Fliege“ kaufte mein Vater das Buch „Energie für das 3. Jahrtausend“ von Gottfried Hilscher. Hier ist u.a. der Gravitationskonverter von Grüter-Blasius beschrieben. Über den Verlag nahm mein Vater Kontakt zum Autor Gottfried Hilscher auf, der ihn dann weiter an Karl Grüter-Blasius vermittelte. Wir fuhren dann zwei mal zu Herrn Grüter-Blasius nach München. Er erzählte uns die ganze Geschichte, die sich um den Bau des Gravitationskonverters rankte. Sie war für mich spannender als ein Krimi.

Er konnte seinen Gravitationskonverter beim Deutschen Patentamt in München nicht patentieren lassen, weil Gravitationsmaschinen als Perpetuum mobile gelten und nicht patentierbar sind. Maschinen, die ihre Energie aus Gravitationskraft beziehen, werden vom Patentamt abgewiesen. Nach seiner Aussage kam dieser Passus vor einigen Jahrzehnten auf Drängen der Industrie in das Patentgesetz.

Er baute gemeinsam mit einem befreundeten Handwerksmeister ein Pilotmodell, um seine Erfindung in der Praxis verifizieren zu können. Sein Ziel war es, dass sich die Wissenschaft seiner Erfindung annahm, Physiker die theoretische Grundlage erarbeiteten und Kinematiker und Ingenieure an der mechanischen Weiterentwicklung seines Modells arbeiteten. Professoren und Dozenten von Universitäten und Technischen Hochschulen aus München, Salzburg und Wien gaben sich bei ihm die Klinke in die Hand. Ein Professor aus Wien und einer aus München zeigten sich interessiert und wollten die Idee wissenschaftlich vorantreiben. Bald darauf erhielt Herr Grüter-Blasius ein Schreiben aus Wien, dass der Professor die weiteren Forschungen zum hydromechanischen Paradoxon eingestellt hat, da er sonst Repressionen seitens der Universitätsleitung zu erwarten habe.

Eines Tages erschien die Ehefrau des Münchner Professors bei ihm und erklärte ihm wutentbrannt, ob er denn die berufliche und finanzielle Existenz ihres Mannes vernichten wolle. Er habe heftigen Gegenwind von Seiten der Universitätsleitung und Industrie bekommen. Seitens der Universität sind ihm die Forschungsmittel und seitens der Wirtschaft sind ihm die Drittmittel gestrichen worden. Sie habe ihren Mann nun angewiesen, von diesem „Blödsinn“ Abstand zu nehmen oder sie reicht die Scheidung ein.

Herr Grüter-Blasius sagte uns auch, dass er Kontakt zu Vertretern der Firmen Shell und BP hatte, die ihm auch konkrete Drohungen aussprachen. Kurze Zeit später wurde in die Werkstatt eingebrochen und sein Pilotmodell wurde zerstört. Ich konnte das zerstörte Pilotmodell persönlich in Augenschein nehmen.

Herr Grüter-Blasius sagte zum Abschied noch, dass wir von nun an vorsichtig sein sollen, was wir am Telefon sagen, da es sein kann, dass unser Telefon jetzt angezapft wird. Sein Telefon wird abgehört und er geht davon aus, dass auch die Personen, die mit ihm telefonieren überwacht werden.

Und tatsächlich, in den folgenden Monaten häuften sich bei mir merkwürdige Vorfälle mit dem Telefon. Folgende zwei Phänomene traten auf: Ersten wurden Gespräche plötzlich unterbrochen und zweitens klingelte in der Nacht das Telefon, wobei ich auf der anderen Seite eine atmende und schnaufende Stimme hörte, die dann auflegte bzw. die andere Seite legte nach einigen Sekunden auf, nachdem ich das Gespräch angenommen hatte. Diese Phänomene hörten erst auf, nachdem ich einige Monate später in eine neue Wohnung mit einem anderen Telefonanschluss gezogen bin.

Die Sache beunruhigte mich und ich nahm Kontakt zu einer Person auf, die bei der Staatssicherheit gearbeitet hatte. Die Person vermittelte mich weiter an jemanden, der bei der Abteilung M (Post- und Fernmeldeüberwachung) beim MfS tätig war. Dieser Mann erklärte mir, dass die unterbrochenen Gespräche eindeutige Indikatoren dafür seien, dass das Band voll sei bzw. der Überwacher unaufmerksam zu einem anderen Gespräch gewechselt hat. Für die nächtlichen Anrufe hatte er keine Erklärung.

Ich weiß, dass viele Leser, die sich noch nicht abseits des politischen und naturwissenschaftlichen Mainstreams bewegt haben, meine Ausführungen belächeln oder als Ergüsse eines Überspannten halten werden. Vieles, was Herr Grüter-Blasius berichtet hat und ihm widerfahren ist, kann ich nicht durch Beweise untermauern. Auch seine Ausführungen über das von ihm entdeckte hydromechanische Paradoxon kann ich nicht theoretisch und praktisch nachvollziehen. Dazu fehlt mir einfach die Zeit. Wenn man jedoch sieht, wie mit vielen Erfindern umgegangen wird, die die Menschheit wirklich nach vorn gebracht hätten, dann erscheinen mir die Erlebnisse des Herrn Grüter-Blasius durchaus plausibel. Man denke dabei nur an Namen wie Tesla oder Schauberger. Echten Genies, Erfindern und Innovatoren werden immer Knüppel zwischen die Beine geworfen. Im schlimmsten Fall werden sie umgebracht. Sonst würde die Menschheit nicht immer noch auf diesem jämmerlich niedrigen sozio-kulturellen Niveau dahinvegetieren.

Gruß Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Sorry, aber "Perpetuum mobiles"

Dragonfly @, Sonntag, 06.03.2016, 17:45 vor 3629 Tagen @ Plancius 4717 Views

Sorry, aber "Perpetuum mobiles" halte ich als Wissenschaftler fuer Quatsch^3.

Was war es denn fuer eines? 1. Art oder 2. Art?

Die Gesetze der Thermodynamik sind Erfahrungssaetze. D.h., ich bin jederzeit bereit, mit ein solches Objekt anzuschauen. Aber die Naturgesetze sprechen einfach dagegen.

Danke für die zielführenden Argumente

Plancius @, Sonntag, 06.03.2016, 17:58 vor 3629 Tagen @ Dragonfly 4691 Views

Sorry, aber "Perpetuum mobiles" halte ich als Wissenschaftler fuer
Quatsch^3.

Hallo @Dragonfly,

Deine Reaktion ist leider keine Grundlage eines Diskurses.

Anstatt mit Argumenten zu kommen, wähnst Du Dich im Besitz der Wahrheit. Schließlich gibst Du Dich erstens als "Wissenschaftler" aus und erstickst "Quatsch ^3" jegliche Diskussion.

Ein Unwissenschaftler

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Seven Warning Signs of Bogus Science

Dragonfly @, Montag, 07.03.2016, 05:00 vor 3629 Tagen @ Plancius 3793 Views

1. The discoverer pitches the claim directly to the media.

The integrity of science rests on the willingness of scientists to expose new ideas and findings to the scrutiny of other scientists. Thus, scientists expect their colleagues to reveal new findings to them initially. An attempt to bypass peer review by taking a new result directly to the media, and thence to the public, suggests that the work is unlikely to stand up to close examination by other scientists.

One notorious example is the claim made in 1989 by two chemists from the University of Utah, B. Stanley Pons and Martin Fleischmann, that they had discovered cold fusion—a way to produce nuclear fusion without expensive equipment. Scientists did not learn of the claim until they read reports of a news conference. Moreover, the announcement dealt largely with the economic potential of the discovery and was devoid of the sort of details that might have enabled other scientists to judge the strength of the claim or to repeat the experiment. (Ian Wilmut's announcement that he had successfully cloned a sheep was just as public as Pons and Fleischmann's claim, but in the case of cloning, abundant scientific details allowed scientists to judge the work's validity.)

Some scientific claims avoid even the scrutiny of reporters by appearing in paid commercial advertisements. A health-food company marketed a dietary supplement called Vitamin O in full-page newspaper ads. Vitamin O turned out to be ordinary saltwater.

2. The discoverer says that a powerful establishment is trying to suppress his or her work.

The idea is that the establishment will presumably stop at nothing to suppress discoveries that might shift the balance of wealth and power in society. Often, the discoverer describes mainstream science as part of a larger conspiracy that includes industry and government. Claims that the oil companies are frustrating the invention of an automobile that runs on water, for instance, are a sure sign that the idea of such a car is baloney. In the case of cold fusion, Pons and Fleischmann blamed their cold reception on physicists who were protecting their own research in hot fusion.

3. The scientific effect involved is always at the very limit of detection.

Alas, there is never a clear photograph of a flying saucer, or the Loch Ness monster. All scientific measurements must contend with some level of background noise or statistical fluctuation. But if the signal-to-noise ratio cannot be improved, even in principle, the effect is probably not real and the work is not science.

Thousands of published papers in para-psychology, for example, claim to report verified instances of telepathy, psychokinesis, or precognition. But those effects show up only in tortured analyses of statistics. The researchers can find no way to boost the signal, which suggests that it isn't really there.

4. Evidence for a discovery is anecdotal.

If modern science has learned anything in the past century, it is to distrust anecdotal evidence. Because anecdotes have a very strong emotional impact, they serve to keep superstitious beliefs alive in an age of science. The most important discovery of modern medicine is not vaccines or antibiotics, it is the randomized double-blind test, by means of which we know what works and what doesn't. Contrary to the saying, "data" is not the plural of "anecdote."

5. The discoverer says a belief is credible because it has endured for centuries.

There is a persistent myth that hundreds or even thousands of years ago, long before anyone knew that blood circulates throughout the body, or that germs cause disease, our ancestors possessed miraculous remedies that modern science cannot understand. Much of what is termed "alternative medicine" is part of that myth.

Ancient folk wisdom, rediscovered or repackaged, is unlikely to match the output of modern scientific laboratories.

6. The discoverer has worked in isolation.

The image of a lone genius who struggles in secrecy in an attic laboratory and ends up making a revolutionary breakthrough is a staple of Hollywood's science-fiction films, but it is hard to find examples in real life. Scientific breakthroughs nowadays are almost always syntheses of the work of many scientists.

7. The discoverer must propose new laws of nature to explain an observation.

A new law of nature, invoked to explain some extraordinary result, must not conflict with what is already known. If we must change existing laws of nature or propose new laws to account for an observation, it is almost certainly wrong.

I began this list of warning signs to help federal judges detect scientific nonsense. But as I finished the list, I realized that in our increasingly technological society, spotting voodoo science is a skill that every citizen should develop.

Ich bin sehr geneigt, diesen Unsinn zu löschen…

Chef @, Sonntag, 06.03.2016, 18:15 vor 3629 Tagen @ Plancius 4683 Views

… aber ich lasse ihn als abschreckendes Beispiel stehen.
Gleichzeitig verwarne ich dich, solchen Blödsinn zukünftig zu unterlassen.

Bitte nicht...

Köpi @, Berlin, Montag, 07.03.2016, 00:05 vor 3629 Tagen @ Chef 4327 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.03.2016, 00:34

Ich bin sehr geneigt, diesen Unsinn zu löschen…

… aber ich lasse ihn als abschreckendes Beispiel stehen.

Gleichzeitig verwarne ich dich, solchen Blödsinn zukünftig zu
unterlassen.


Hallo Chef,

auch wenn unsere universitäre Wissenschaft sich auf dem Gipfel der Erkenntnis sehen mag, so gibt es doch vielerlei Dinge, die sie nicht erklären kann...

Natürlich kann ich nicht @Plancius Geschichte überprüfen, aber mit einem hat er auf jeden Fall Recht:

"Wenn man jedoch sieht, wie mit vielen Erfindern umgegangen wird, die die Menschheit wirklich nach vorn gebracht hätten, dann erscheinen mir die Erlebnisse des Herrn Grüter-Blasius durchaus plausibel. Man denke dabei nur an Namen wie Tesla oder Schauberger. Echten Genies, Erfindern und Innovatoren werden immer Knüppel zwischen die Beine geworfen. Im schlimmsten Fall werden sie umgebracht. Sonst würde die Menschheit nicht immer noch auf diesem jämmerlich niedrigen sozio-kulturellen Niveau dahinvegetieren.

Gruß Plancius"

Das ist nun mal Fakt, und.....
auch hier könnte man Absicht erkennen, wenn man annimmt, das es Kräfte gibt, welche die Menschheit "dumm" halten möchte.

Sehr geehrter Chef,

nur mal als Beispiel:
Bitte sehe Dir Fotos der gewaltigen Monolithe aus Baalbek an.

http://www.pacal.de/baalbek.htm

Oder zum Beispiel diese weltweit vorkommenden, sogenannten "Zyklopenmauern".

http://www.bing.com/images/search?q=zyklopenmauern+&FORM=AWIR

Natürlich kann man anmerken, das alles hat mit Wirtschaft und Börse wenig zu tun.
Das ist sogar richtig, denn ich kenne zurzeit keine Aktiengesellschaft und auch keine Volkswirtschaft, die im Stande wäre Ähnliches zu leisten.

ABER!

Wenn wir über eine vergleichbare Technologie verfügen würden, die diese und andere "Wunder" längst untergegangener Kulturen ebenfalls real werden lassen könnte, dann denke ich wären auch andere gravierende Probleme unserer Zeit lösbar.

Ich habe nur den Verdacht, dass das Wissen um vergleichbare Technologien womöglich wieder in falsche Hände und nicht zum Segen der Menschheit verwendet würde.

Danke fürs lesen und Nachdenken...

Musikalische Grüße in die Nacht
https://www.youtube.com/watch?v=adKwG9ZuzFw

Schon richtig

sensortimecom ⌂ @, Montag, 07.03.2016, 09:27 vor 3628 Tagen @ Köpi 3465 Views

Einzelerfinder und Querdenker ("early birds") werden immer kaputt gemacht, egal ob nun wirklich Essentielles und Zukunftsträchtiges hinter den Erfindungen steckt oder nicht

Mit Gravitationsenergie-Konvertern hab ich allerdings so meine Zweifel.. <img src=" />

Erkenntnistheoretische Anmerkung zur "wissenschaftlichen Unmöglichkeit", vulgo "Blödsinn"

nvf33 @, Montag, 07.03.2016, 11:52 vor 3628 Tagen @ Plancius 3378 Views

Lieber Chef und liebe Mitforisten & Leser,
ich bitte Euch, Eure Abwehrreflexe im Zaum zu halten, wenn es um diese Themen geht. Was da den meisten nämlich so sehr automatisch in den Sinn schießt ("Crank", "Spinner", "Ewiggestriger", "inventor's disease" etc.), offenbart bei genauerer Betrachtung ein erhebliches Dilemma - und zwar unbequemerweise kein wissenschaftlich-technisches, sondern ein zwischenmenschliches! Das will ich im Folgenden versuchen zu erläutern.

Dieses Dilemma gehört entscheidend zu dem, was man heute unter "Erkenntnistheorie" bucht, als zur Lehre dessen, wie man solides Wissen erkennen kann. Jedes Wissen fußt nun ab einer bestimmten Tiefe auf Vertrauen, und das heißt konkret nichts anderes, als dass kein Mensch ständig alle seine Annahmen und Voraussetzungen im "Vorder"-Bewußtsein erwägen kann. Man agiert mit der Spitze dieses Bewußtseins-Eisbergs, d.h. mit einer kleinen Untermenge abgeleiteter Annahmen. In NLP-Sprech: Man bleibt im "Framing", und das fast immer unbewußt.

Den Begriff Vertrauen benutzt man heute aber nicht mehr gern für diese Ebene, man spricht eher von Konditionierung, aber es läuft auf das Gleiche hinaus. Allerdings mit einem tragischen Unterschied: "Konditionierung" tut so, als handele es sich um eine im Grunde passive Sache, gewissermaßen um eine "App", die man sich zulegt, und die man bei Bedarf "einfach" updatet. So ist die menschliche Seele aber nicht beschaffen. "Konditionierungen" sind tatsächlich Gewohnheiten, denen wir ungefragt vertrauen. Und Vertrauen ist ein kostbares Gut. Vertrauen wechseln wir nicht wie Unterhosen.

Die Wirkung des Vertrauens wird v.a. in der wissenschaftlichen Praxis massiv unterschätzt. Man meint heute, die "Religion" überwunden zu haben, und trägt dabei doch tief im Herzen die ganze alte, metaphysische Gewohnheitsstruktur in die Wissenschaft hinein. Wo schlichteren Gemüter sich früher einen bärtigen Mann auf einer Wolke als Weltenlenker vorstellten, da stellen deren Seelenverwandten sich heute gelbe Kügelchen namens "Elektronen" vor. Und wenn jemand sagt, das gibt es gar nicht, dann muss das ein Ketzer/Narr/CrankDissident sein. Und ja, es ist möglich, das ein solcher "Blödsinn" erzählt, damals wie heute, auch beim vorgestellten Schwerkraftwandler.

ABER: Wir wissen es nicht! Und wir können es akut auch nicht wissen! Wir sind in der äußerst mühseligen Lage, dass wir nicht sicher wissen können, ob irgendeines dieser sonderbaren "Crank"-Geräte nicht doch funktionieren könnte. Demgegenüber steht unser dringendes, geradezu existenzielles Bedürfnis, diese Dinge zu "bannen" - wenn schon nicht in die Begriffswelt der gewohnten Wissenschaft, dann doch ins Reich der Ketzerei oder der Idiotie.

Nun mag man einwenden: "Messt doch einfach nach, wenn ihr könnt, statt über Gefühle zu schwafeln". Da ist etwas dran, zugegeben.
Allein: Diese Rechnung ist ohne "Wirt" gemacht, nämlich ohne die unbewußte Konditionierungsmechanik in uns, und insbesondere ohne Rechenschaft über unser Vertrauen in die Wissenschaften. Wer je einmal in der Lage war, bei einer Alltagshandlung ernsthaft an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit zu kommen, der wird wissen, dass sowas kein Spaziergang ist. Es ist viel einfacher in solchen Grenzlagen, die "Unmöglichkeit" zu externalisieren, und den "Blödsinn" außerhalb zu vermuten, als das eigene Vertrauen oder Mißtrauen als Illusion zu erkennen. Meistens ist das eigene Mißtrauen ja auch wohlbegründet, aber sicher ist es eben nicht!
Der Schaden, den man anrichtet, wenn man anderen bei diesen zaghaften versuchen ins Neuland in den Arm fällt, der ist schwer abzuschätzen - und ich halte ihn für hoch.

Also, meine Empfehlung: Setzt Euch der Mühe aus, die eigenen Grenzen zu überwinden, auch wenn es schwerfällt - und lasst auch andere diese Versuche ertragen! Nur so kommen wir weiter.

Viele Grüße
nvf33

Sprengstoff

nemo, Montag, 07.03.2016, 16:46 vor 3628 Tagen @ nvf33 3220 Views

bearbeitet von nemo, Montag, 07.03.2016, 16:57

Hallo nvf33,

man kann das Problem auch noch aus einer anderen Perspektive betrachten.
Der Sprengstoff dieser Thematik wird dadurch vielleicht deutlicher.

Viele Menschen gehen davon aus, dass Wissenschaft und Forschung dem
Nutzen der Allgemeinheit dienen. Das ist jedoch nur zum Teil richtig.
Man erinnere sich an Nicola Tesla und seine Forschung zur kabellosen
Stromübertragung. In erster Linie dient Wissenschaft und Forschung
dem Militär und den Konzernen. Daher auch das ganze Patentwesen.

(Eine Studie hat ergeben, dass die Kosten des deutschen Gesundheits-
systems zehn mal höher sind, als in Marokko. Die Anzahl der Krankheiten,
die pro Person erfolgreich behandelt werden können, sind in beiden Ländern
jedoch gleich.)

Erst in zweiter Linie profitiert die Allgemeinheit davon und das auch
nur zu einem bestimmten Preis – also erst das vermarktete Produkt,
das billig in Massen produziert und an den Endverbraucher teuer
weiter verkauft wird.

Anders profitiert die Allgemeinheit nicht davon. Nur über den Markt
und nur über Konzerne mit den entsprechenden Rechten und Patenten.
Wir sprechen hier also nicht darüber, wie das Leben einfacher,
sinnvoller und intelligenter organisiert werden könnte, sondern
davon, dass Profite erwirtschaftet werden müssen. Das wiederum
ist die Bedingung, um das Geld- und Machtsystem aufrecht zu
erhalten.

Das alles würde mit einem Gravitationskonverter oder ähnlichen
Apparaten nicht mehr funktionieren. Sobald die Allgemeinheit
unabhängig von Energie wäre, würde einfach das Herrschaftssystem
zusammen brechen. Auch Kriege um Öl und Gas wären nicht mehr
nötig. Auch keine Wirtschaftsabkommen wie TTIP oder ähnliches.
Jedes Land und jeder Mensch könnte selbständig wirtschaften
und produzieren, ohne irgendeine Abgabe darauf zu bezahlen.
Es wäre das Ende des Energie-Monopols.

Kurz: Es wäre das Ende der kapitalistischen Geldherrschaft samt
ihren militärisch/wirtschaftlichen Machtstrukturen. Und damit das
Ende von Sklaverei und Ausbeutung.

Im Umkehrschluss heißt das: Solche Instrumente könnten unser
System völlig auf den Kopf stellen und müssen daher mit allen
Mitteln unterdrückt werden. Und das trifft auf jedes Machtsystem
zu – egal ob in den USA, China oder sonst wo.

Gruß
nemo

...vielleicht auch unreflektierte Bequemlichkeit?

nvf33 @, Montag, 07.03.2016, 17:13 vor 3628 Tagen @ nemo 2967 Views

Hallo nemo,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich dachte schon, die jüngsten Disziplinarmaßnahmen hätten den Foristen hier den Schneid abgekauft!

Trotzdem bin ich nicht Deiner Meinung: Denn kein Wirtschaftssystem kann m.E. so offensichtlich menschenfeindlich funktionieren, wie Du es beschreibst. Das bestehende funktioniert aber doch zumindest auf der Ebene der kurzfristigen Selbsterhaltung sehr gut.
Das heißt, seine Abstoßung von Störungen ist nicht nur von der Kontrollebene her wirksam, sondern sie ist gespiegelt in der aggressiven Ablehnung der Mehrheit, sich Ungewohntem zu stellen. Und wer die Verantwortung gedankenlos abgibt, bekommt, was er verdient: Bevormundung.

Deine beschriebene Abstoßung unkonventioneller Technologien hat m.E. keineswegs rein destruktive Hintergründe. Die gibt es zwar, aber es gibt eben auch den erzieherischen Aspekt: Zuviel Energie lässt nämlich nicht nur Sicherungen durchbrennen. Wer mit hochwirksamen Techniken hantiert, braucht wie überall eine spezielle Befähigung, um daran nicht zu Grunde zu gehen. Manche sind jedoch so sehr domestiziert, dass allein der Gedanke an solche Möglichkeiten Sicherungen durchbrennen lässt. Zum Beispiel, weil der Gedanke einen dazu bringen kann, die eigene Bequemlichkeit als gewählte und nicht mehr als zwingende Unmündigkeit zu erkennen.

Solche Einsicht macht nicht nur Kinder wütend, und man begegnet dieser Wut verwaltungstechnisch z.B. mit dosierter Geheimhaltung. Unsere Verwaltung besteht daher keineswegs rein aus fanatisierten NWO-Wasserköpfen. Sie ist vielmehr präzises Abbild des mittleren Charakterhorizontes - wenn auch immer mit etwas zeitlichem Rückstand <img src=" />.

Viele Grüße
nvf33

Das "hydromechanische Paradoxon" ist Technische Mechanik 1. Semester

HansMuc, Montag, 07.03.2016, 15:00 vor 3628 Tagen @ Plancius 3535 Views

Dieses so genannte "hydromechanische Paradoxon" löst jeder Maschinenbau Student
nach dem 1.Semester Technische Mechanik mit Hilfe der Hebelgesetze.

Da der Wasserbehälter über ein Hebelsystem mit dem Waagenträger verbunden ist,
bewirkt die über die Hebel wirkende Auftriebskraft eine Auslenkung der Waage,
wie sie beschrieben wurde. Von Paradoxon keine Spur.

PS: Solche Postings wie das obige beschädigen leider die Glaubwürdigkeit des
Gelben Forums. Wer kann ein Forum noch ernst nehmen, wo solch ein Schwurbel-
Käse stehen bleibt. Ein Mindestmaß an Qualität sollte schon sein. Sorry, aber
das musste mal gesagt werden.

"Paradoxon" heißt nicht, dass etwas unmöglich ist..

nvf33 @, Montag, 07.03.2016, 15:46 vor 3628 Tagen @ HansMuc 3084 Views

.. es heißt lediglich, dass etwas gegen die erwarteten Gesetze passiert. Das passiert sehr regelmäßig, es gibt ganze Kompendien dazu, siehe z.B. William Corliss' Sammlungen.

Die Wissenschaft taugt jedoch überhaupt nichts zur Ersatzreligion, die einem verbindlich sagt, "A" geht und "B" nicht, und schon gar nicht zu Folgerungen, wie "Wer 'B' sagt, muss ein Idiot sein."
Wer "B" sagt, kann wohl ein Idiot sein, aber das gilt auch für die Leute, die "A" sagen, auch wenn sie sich in der Mehrheit befinden.
Die akademische Wissenschaft ist ein sehr empfindliches geistiges Instrument dafür, Üblichkeiten zu klassifizieren, aber sie versagt völlig darin Unübliches zu beurteilen.
Für den Verkehr in unserer technischen Gesellschaft ist ein eigenständiges Urteil zu Naturphänomenen Sand im Getriebe, und auch in den meisten Fällen überflüssig. Man sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass hinter Deinem hier gezeigten Reflex "Pseudowissenschaft!" psychischer Norm-Pragmatismus steckt, aber kein fundiertes Urteil.

Der Irrtum, die Naturwissenschaft für Möglichkeits- und sogar Seinsaussagen
zu missbrauchen, ist grauenhaft verbreitet, aber das macht ihn nicht kleiner. Es ist eine Unsitte aus der Finanzwelt, bei der man Gesamtheiten behauptet und über einen Kamm schert. Es funktioniert, solange sich alle "normal" bzw. definiert normabweichend verhalten.
Wenn jemand Dinge zum ersten Mal tut, dann gibt es jedoch keine "Norm". Es gibt viel Blödsinn an dieser Grenze, aber ohne Menschen, die es wagen, diese Grenze zu berühren und zu bearbeiten bleiben wir als Menschheit stehen.

Echte Wissenschaft heißt, die Möglichkeit des Scheiterns vollumfassend zu akzeptieren. Wenn jemand Blödsinn redet im Grenzland der Wissenschaft, dann ist das sicherste Mittel, das zu erkennen, ihn ausreden und gewähren zu lassen. Das sicherste Mittel sich selbst zu schonen ist das Gegenteil davon. Aber erkenntnisförderlich ist es nicht.

Dieses so genannte "hydromechanische Paradoxon" löst jeder Maschinenbau
Student
nach dem 1.Semester Technische Mechanik mit Hilfe der Hebelgesetze.

Genau, er löst es, und denkt danach nicht weiter darüber nach. Wer es dann dennoch tut, bekommt den Stempel "renitenter Stümper" oder schlimmer, das hast Du richtig erkannt.

...
PS: Solche Postings wie das obige beschädigen leider die Glaubwürdigkeit
des
Gelben Forums. Wer kann ein Forum noch ernst nehmen, wo solch ein
Schwurbel-
Käse stehen bleibt. Ein Mindestmaß an Qualität sollte schon sein.
Sorry, aber
das musste mal gesagt werden.

Meinst Du Deines oder das von Plancius ? <img src=" />
Ich weiß nicht ob ich Pauschalurteile oder Wunderglaube schlimmer finden soll...


Grüße
nvf33

Sorry, Lesen lernt man bereits in der 1.Klasse

Plancius @, Montag, 07.03.2016, 15:50 vor 3628 Tagen @ HansMuc 3154 Views

Dieses so genannte "hydromechanische Paradoxon" löst jeder Maschinenbau
Student
nach dem 1.Semester Technische Mechanik mit Hilfe der Hebelgesetze.

Jeder Schüler/angehende Physiker kennt das "Hydrostatische Paradoxon". Grüter-Blasius leitet aufbauend auf dem hydrostatischen Paradoxon das hydromechanische Paradoxon ab, das jedoch noch keine Verbreitung gefunden hat.

Es würde die Qualität des Forums erhöhen, wenn ein Kommentator zunächst mal das vorhergehende Posting lesen würde und sich mit der Thematik beschäftigen würde.

Nur mal so nebenbei gesagt.

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Mechanik-Äpfel und Freie-Energie-Birnen

HansMuc, Montag, 07.03.2016, 19:22 vor 3628 Tagen @ Plancius 3291 Views

Dieses so genannte "hydromechanische Paradoxon" löst jeder Maschinenbau
Student
nach dem 1.Semester Technische Mechanik mit Hilfe der Hebelgesetze.


Jeder Schüler/angehende Physiker kennt das "Hydrostatische Paradoxon"
Grüter-Blasius leitet aufbauend auf dem hydrostatischen Paradoxon das
hydromechanische Paradoxon ab, das jedoch noch keine Verbreitung gefunden
hat.

Das Hydrostatische Paradoxon besagt, dass der Schweredruck,
den eine Flüssigkeit in einem Gefäß auf den Boden des Gefäßes bewirkt, zwar
abhängig von der Füllhöhe der Flüssigkeit ist, aber nicht von der Form des
Gefäßes und damit der enthaltenen Flüssigkeitsmenge.

Mit dem "Hydromechanisches Paradoxon" soll wohl gemeint sein, dass sich der
Waagbalken entgegen derjenigen Richtung bewegt, welche ein flüchtiger
Beobachter annehmen würde.

Die Bewegung des Wagbalkens erfolgt auf Grund der Hebelgesetze. Die wirkende
Hebelkraft des Auftriebs ist größer als die Hebelkraft der Schwerkraft des
eingefüllten Wassers + Behälter.

Resultat: der Waagbalken bewegt sich entgegen derjenigen Richtung, welche ein
flüchtiger Beobachter annehmen würde.

Nach Einfüllern der Flüssigkeit ist:

l_a * F_a > l_s * F_s

mit

l_a = effektive Länge des Hebels an dem die Auftriebskraft wirkt
l_s = effektive Länge des Hebels an dem die Schwerkraft wirkt
F_a = Auftriebskraft
F_s = Schwerkraft

Der Wagbalken bewegt sich nun so lange, bis ein Gleichgewicht erreicht ist:

l_a * F_a = l_s * F_s

F_s = constant
F_a ändert sich, falls der Auftriebskörper nicht vollständig in der
Flüssigkeit eingetaucht ist bzw. mit der Eintauchtiefe des Stabes an dem der
Auftriebskörper befestigt ist.
Die effektive l_a ist eine Funktion des Angriffwinkels. Es gilt
L_a_effektiv = L_a * cos( Angriffswinkel_a )

genauso gilt L_s_effektiv = L_s * cos( Angriffswinkel_s )

Wo hier "freie Energie" im Spiel sein soll, wissen nur diejenigen, die vom
Wissensballast der Technischen Mechanik befreit, munter drauflos phantasieren.


Es würde die Qualität des Forums erhöhen, wenn ein Kommentator
zunächst mal das vorhergehende Posting lesen würde und sich mit der
Thematik beschäftigen würde.

Nur mal so nebenbei gesagt.

Es würde die Qualität des Forums erhöhen, wenn man nur über Themen schreiben
würde, von denen man zumindest Grundkenntnisse hat und ansonsten einfach ...

Nur mal so nebenbei gesagt.

Das war doch mal ein vernünftiger Beitrag

Plancius @, Montag, 07.03.2016, 20:24 vor 3628 Tagen @ HansMuc 3026 Views

Danke für Deine Ausführungen.

Warum denn nicht gleich ein solcher konstruktiver Beitrag?
Warum musstest Du denn erst ausfallend und beleidigend werden?

Übrigens, ich bin in meinem Beitrag nicht mit freier Energie missionieren gegangen. Ich habe nur dargestellt, welche persönliche Erfahrungen ich mit diesem Thema gemacht habe, in das ich durch familiäre Beziehungen hineingezogen wurde. Eine fachliche Auseinandersetzung meinerseits hat aus Zeit- und wohl auch aus Interessegründen - wie dargestellt - nicht stattgefunden.

Was mich eben wirklich stutzig gemacht hat, ist die Sache mit meinem Telefon kurz nach dem Besuch bei Grüter-Blasius.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Ein Beitrag zur QS - Die physikalische Idee des Gravitationskonverters für Mechaniker

nvf33 @, Dienstag, 08.03.2016, 15:10 vor 3627 Tagen @ Plancius 2706 Views

Nochmals vielen an Plancius für seinen Beitrag und den Mut, ihn hier öffentlich zu machen. Ich bin selbst Physiker, aber trotzdem kann ich nicht sicher wissen, wieviel an Deiner Geschichte dran ist. Was ich aber kann, ist mit gutem Willen das Prinzip des Gravtationskonverters nachzuerzählen. Denn Deine Weblinks machen das m.E. nicht so sehr durchschaubar. Und HansMuc hat ja dankenswerter Weise schon die Formeln beigesteuert, aber er hat noch nicht die "deutungsweichen" Anteile des Aufbaus klargelegt. Kurz: Er hat nichts zum Prinzip der energetischen Rückkopplung gesagt.

Jede Maschine beruht auf einer Rückkopplung, jede konventionelle und auch jede visionäre. Die Gretchenfrage ist, inwieweit die Maschine ihre Rückkopplungspfade abnutzt. Dazu kann aber keine ehrliche Theorie etwas beitragen, weil eine Rückkopplung eine Nichtlinearität bedeutet, und eine Nichtlinearität mit der Zeit u.U. erheblich anwachsende mathematische Unbestimmtheit.
Man kommt dann dazu, das man Funktionsweisen nur plausibilisieren kann, oder eben mit Schema-Argumenten ablehnen kann. Besser geeignet ist das Experiment. Aber auch dort wird man niemals die Fiktion "freier Energie" sehen, aus dem einfachen Grund, weil in der Zeit sich alle Dinge wandeln und altern. Man kann aber überraschend saubere Rückkopplungen sehen. Das Ausmaß der Überraschung ist eine sehr subjektive Sache - die im Mittelfeld geringer ausfällt als an den sehr schlauen und sehr schlichten Extremen.

Zur Rückkopplungsidee also des G-Konverters, ausgehend von dieser Zeichnung. Es geht mir darum, die Idee klarzumachen, nicht die experimentellen Details.
Rechts ist ein Wasserbehälter W, und links der Schwimmer S in einem Eimer E, die beiden verbunden durch den Aufhängestab L, der etwas mehr bei S in LW und LS geteilt ist. Der idealisierte Ablauf:

A) W ist gefüllt und im Gleichgewicht mit W, L ist horizontal

B) W entleert sich in E (über einen raffinierten Mechanismus, der in der Prinzipskizze fehlt),

C) E erfährt einen Auftrieb durch das einlaufende Wasser, so dass S aufsteigt und W absinkt (obwohl das Subsystem der Waage an L bei W leichter wird!)
L kippt nach links.

D) W sinkt solange ab, bis E gefüllt ist, und das Wasser aus S wieder zurückläuft in W (wiederum über einen raffinierten Mechanismus, der ebenfalls nicht skizziert ist)

E) Durch das ablaufende Wasser aus E sinkt der Auftrieb von S, dadurch steigt W wieder nach oben bis (oder eben FAST) bis L wieder horizontal liegt.

Die Frage ist nun, wie mechanisch robust und genial man diesen Aufbau hinbekommt, d.h. wieviel Energie aus dem System dissipiert oder eben nicht. Das ist aber keine physikalische, sondern eine ingenieurstechnische Frage. Es ist nicht statthaft für Physiker, Ingenieuren ihre (vermeintlich "gesetzeslose") Raffinesse zu verbieten. Physiker sind keine Priester, und Ingenieure keine Magier (jeweils meistens jedenfalls...)

Aber beide können manchmal richtiger liegen als die mittlere Vorstellungskraft. Ich halte es für eine große Chance, dieser Möglichkeit Raum zu gewähren, und ihn nicht mit dogmatischer Besserwisserei zu bedrohen. Es gibt nichts Besseres, als Spinner dosiert ernst zu nehmen. Die echten Spinner werden nämlich kleinlaut, wenn sie merken, dass sie sich nicht mehr hinter der Ablehnung ihrer Umwelt verstecken können. Widerrede bewirkt das Gegenteil.

Grüße
nvf33

Wieviel Energie dissipiert

Kurt @, Dienstag, 08.03.2016, 16:51 vor 3627 Tagen @ nvf33 2864 Views

Ich bin selbst Physiker

[...]

Zur Rückkopplungsidee also des G-Konverters, ausgehend von dieser Zeichnung.

[...]

Die Frage ist nun, wie mechanisch robust und genial man diesen Aufbau
hinbekommt, d.h. wieviel Energie aus dem System dissipiert oder eben nicht.

Sicher, dass Du Physiker bist?

Ich schlage einen vereinfachten Gravitationskonverterâ„¢ vor:
[image]

In einem schweren massereichen Rad am besten aus rotem Gusseisen (Vorschlag für einen Arbeitstitel: "sog. oder auch Schwungrad") bewegen sich Masseteilchen links nach oben, werden oben nach rechts verschoben, und bewegen sich rechts wieder nach unten bis (oder eben FAST) sie unten (über einen raffinierten Mechanismus, der in der Abbildung fehlt) wieder nach links verschoben werden.

"Die Frage ist nun, wie mechanisch robust und genial man diesen Aufbau hinbekommt, d.h. wieviel Energie aus dem System dissipiert oder eben nicht."

Angenommen, man bekommt diesen Aufbau mechanisch so robust und genial hin, dass faktisch keinerlei Energie aus dem System dissipiert (Vorschlag: sog. "Kugellager").

An der blauen, sog. --> Generatoreinrichtung links im Bild kann in diesem Idealfall exakt null Überschussenergie entnommen werden.

Das ist doch
[image]

SBCNR
[image]

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Der Untote: das mechanische Perpetuum mobile

aliter @, Dienstag, 08.03.2016, 17:10 vor 3627 Tagen @ HansMuc 2715 Views

Ich bewunder jeden, der sich viel Mühe macht, die banalen mechanischen oder hydrostatischen Lücken dieser Konzepte nachzuweisen, aber es scheint mir vergebene Liebesmühe, wie wenn man mit einem überzeugten Homöopathen über die Probleme der Loschmittschen Zahl diskutieren möchte.

Kurz der von R. Mayer (übrigens Arzt) aufgestellte Energieerhaltungssatz gilt. Zumindestens im makroskopischen. Ich will nicht ausschliessen, dass wir noch im Bereich der Teilchen und Wellenphysik Überraschungen erleben können.

Aber "natura non saltat" die Natur macht keine Sprünge. Ich habe immer das Gefühl, dass die, die am engagiertesten von irgendwelchen "Energien" reden, spätestens in der Mittelstufe Physik abgewählt hatten, dies ist auch meine Erfahrung mit "energetisch Heilenden, "energetischer Medizin"... "Kosmische Energie Vertreter".

Falls unter irgendwelchen Apparaten das, was man als Energieumwandlung bezeichnet, stattfinden soll, so ist das natürlich möglich und Deutschland hatte in vergangenen Jahrhunderten genügend kluge Köpfe, die gegen zahlreiche Widrigkeiten diese Vorstellungen apparativ durchsetzten (Daimler, Diesel, Otto...), dazu zähle ich die "freie Energie Vertreter" nicht.

Äpfel im Gleichgewicht

HansMuc, Mittwoch, 09.03.2016, 08:46 vor 3626 Tagen @ HansMuc 2517 Views

Die Bewegung des Wagbalkens erfolgt auf Grund der Hebelgesetze. Die
wirkende
Hebelkraft des Auftriebs ist größer als die Hebelkraft der Schwerkraft
des
eingefüllten Wassers + Behälter.

Resultat: der Waagbalken bewegt sich entgegen derjenigen Richtung, welche
ein
flüchtiger Beobachter annehmen würde.

Nach Einfüllern der Flüssigkeit ist:

l_a * F_a > l_s * F_s

mit

l_a = effektive Länge des Hebels an dem die Auftriebskraft wirkt
l_s = effektive Länge des Hebels an dem die Schwerkraft wirkt
F_a = Auftriebskraft
F_s = Schwerkraft

Der Wagbalken bewegt sich nun so lange, bis ein Gleichgewicht erreicht
ist:


l_a * F_a = l_s * F_s

F_s = constant
F_a ändert sich, falls der Auftriebskörper nicht vollständig in
der
Flüssigkeit eingetaucht ist bzw. mit der Eintauchtiefe des Stabes an dem
der
Auftriebskörper befestigt ist.
Die effektive l_a ist eine Funktion des Angriffwinkels. Es gilt
L_a_effektiv = L_a * cos( Angriffswinkel_a )

genauso gilt L_s_effektiv = L_s * cos( Angriffswinkel_s )

Wo hier "freie Energie" im Spiel sein soll, wissen nur diejenigen, die vom

Wissensballast der
Technischen
Mechanik
befreit, munter drauflos phantasieren.

Es ist noch zu betonen, dass sich der Waagbalken nur so lange bewegt, bis das
Gleichgewicht erreicht ist. Und dann bleibt er stehen. Eine
"freie Energie" Maschine würde dann wohl weiterdrehen, denn die "freie
Energie" muss ja irgendwo hin ;)

FREIE - Energie ist eng verbunden...

satsangi @, Montag, 07.03.2016, 17:19 vor 3628 Tagen @ Plancius 3265 Views

Hallo Plancius

Danke für Deinen Beitrag.

Die freie Energie ist leider Gottes eng verbunden und verbandelt im tiefsten Mittelalter. Es betrifft nicht nur die Energie. Hier geht es um die Erhaltung der Macht, d.h. eine Zitrone erscheint in einer anderen Form und Farbe. Neuartige Dogmen erstellen und ausquetschen.

In dieser Dogmatischen Erstarrung Wissenschaft mit ihrem engstirnigen Tunnelblick ist so schnell keine Besserung zu erwarten. "Wissenschaft" ist eine Ware, die jedermann sich heute mit Zeit und Geld erkaufen kann.[[freude]]
Denn - ALLE Welt verfälscht und verhindert bewusst, oder unbewusst Wahre Weisheit.

Tesla - Schauberger - Wilhelm Reich - etc., wurden von dieser Macht gezielt vernichtet. Leider regiert die negative Kraft.

P.S. Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird. Und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. \"Goethe\"
Gruss satsangi

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