OT: Klimawandel, Globale Erwärmung, Kohlendioxid, Methan und andere 'Klimagase', Meteorologie, Klimatologie und Bauernregeln

Literaturhinweis @, Freitag, 04.03.2016, 13:37 vor 3631 Tagen 8016 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 04.03.2016, 13:46

Ein Überblick über die aktuelle Literatur zum Klimawandel, globaler Erwärmung, "neuer Eiszeit" und der Kritik an der Klimaforschung.


Weiterhin Literatur zur Klimawissenschaft/Klimatologie allgemein, zu Grenzbereichen sowie, weil es sich bei der bibliographischen Suche so ergab, Sammlungen von Bauernregeln zur Wettervorhersage für Landwirtschaft und Gartenbau.

Der Beitrag gliedert sich grob in drei Bereiche:

- Literatur/Bücher zum Thema "Klimawandel" oder, wie es vor dem Erwärmungs-Hiatus hieß, "Globale Erwärmung".

- Internet-Fundstellen zur Klimaforschung allgemein, dem "Klimawandel" und zu einschlägigigen Seiten, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen (folgt demnächst).

- Ein paar Diskussionen und Fundstellen im heutigen Gelben Forum und dessen Vorgänger "Elliott-Wellen-Forum".

Forist Taxass hatte ein "todsicheres Rezept gegen die Erderwärmung": "habe einen großen Spiegel in meinen Garten gelegt, der die Sonnenstrahlen in den Weltraum reflektiert".

Das könnte ein echtes wissenschaftlich testbares Konzept sein. Schade nur, dass es gleichzeitig Bestrebungen gibt, wegen des Energiemangels auf Erden ebensolche Spiegel aus dem Weltraum auf die Erde zu richten, um diese um weit höhere Beträge aufzuheizen.

Gehebelt wird aller Orten: Hannover wollte Gasanschlüsse in Vorranggebieten für Fernwärme abschaffen.

Viele Argumente sind nur noch für langjährig studierte Physiker überhaupt nachvollziehbar: Dr. Penner an Dr. Merkel: "... Infrarot-Absorption durch das Kohlendioxid der Luft praktisch gesättigt ... Selbst eine Verdoppelung des Kohlendioxidgehaltes der Luft würde deshalb keine zusätzliche Erwärmung der Luft bewirken."

"Geht man davon aus, dass der Fahrwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt, die momentane Durchschnittsgeschwindigkeit auf freien Strecken 130 km/h beträgt und die Gewindigkeitsbeschrenzung 100 km/h (so nicht vorgeschlagen) betrüge, so könnte man rund 40 % Treibstoff oder CO2-Emissionen auf freien Autobahnstrecken einsparen." - mit Formeln, in: Eingesparte Arbeit bedeutet eingesparter Kraftstoff oder eingesparte CO2-Emission

Wie verwirrend das Thema Klimawandel oder "Globale Erwärmung" ist, sieht man allein an diesem Wortwechsel:

"Alpengletscher wachsen". Darauf erfolgt, wie aus der Pistole geschossen, die Antwort: "... und gleichzeitig eine Rekordschmelze in der Arktis".

Es ist dieses ewige Hin und Her zwischen Berichten über "das wieder mal heißeste Jahr oder Monat seit Beginn der Aufzeichnungen", gefolgt von "fast zwanzig Jahre Temperaturstillstand" bis zu "es droht eine neue Eiszeit". Alle drei Aussagen fußen meist angeblich auf denselben Daten(reihen). Oder, um die Verwirrung für Laien perfekt zu machen, die Datenreihen werden gegenseitig diskreditiert, als schlichtweg erfunden oder als bewußt manipuliert bezeichnet. Der Manipulationsvorwurf wieder gründet sich entweder darauf, daß behauptet wird, der Beginn einer Datenreihe sei bewußt so gewählt, daß sich ein angeblicher Anstieg ergibt, "ab Beginn der gezeigten Daten", oder daß behauptet wird, die Meßreihen seien lückenhaft, z.B. weil auf den Ozeanen nur ganz vereinzelt bzw. erst seit ein paar Jahren verläßlich gemessen werde.

Dann wiederum liegen bestimmte langjährig betriebene Meßstationen in "Wärmeinseln", d.h. deren unmittelbare Umgebung hat sich in den letzten Jahren durch näherrückende Wärmequellen verändert. Der nächste behauptet, daß nun aber Satellitenmessungen diese oder jene These bestätigten. Aber wenn man alle Satellitendaten und -bilder zusammenfaßt, meint man schon wieder, nichts als Widersprüche zu entdecken. Mal steigen die Meeresspiegel, dann wieder steigen sie aber nicht so (stark), wie es eigentlich sein müßte, d.h. wie die Modelle es vorhersag(t)en. Dann wieder argumentiert der nächste, daß gerade die von Überschemmung bedrohten Inselstaaten Küstenlinie und Fläche hinzugewonnen hätten, obwohl man ihnen doch als erstes den Untergang durch Meeresspiegelanstieg prophezeit hatte.

Es mangelt auch nicht an Datenmanipulationen seitens der Klimaforscher, vgl. z.B. "Climategate", wo kritischen Forschern z.B. der Zugang zu Rohdaten verweigert wurde und sich aus begleitenden EMails ergibt, wie rüpelhaft sich der eine oder andere "Klimapapst" über seine Kritiker ausließ, bzw., wie er versucht hat, die Datenreihe seiner Theorie anzupassen und nicht umgekehrt.

Selbst Nobelpreisträger finden sich auf beiden Seiten, auch auf Seiten der Kritiker.

Vielleicht ist das Problem auch einfach zu komplex für den derzeitigen homo sapiens. Vielleicht wird sich alles eines Tages darauf reduzieren lassen, was @dottore schon vor knapp 16 Jahren zur Intelligenz von Al Gore und Gerorge Bush sagte.

Wer jedenfalls sich nicht nur aus den meist kurzen und z.T. tendenziösen Artikeln im Internet informieren möchte, findet hier weiterführende

Literatur/Bücher zum Thema "Klimawandel"


Klimapolitik/-politologie, Recht und Völkerrecht, Wirtschaftliche Auswirkungen

Wirtschaftliche Auswirkungen/Klimafolgen, Nachhaltigkeit, Resilienz u.a.    |    Klimadiplomatie, Klimaverträge    |    Politische Entscheidungen rund um Klimafolgen, Politische Auswirkungen von Klimaveränderungen    |    Recht, Internationales und Völkerrecht in Klimafragen


Geschichtliches

Geschichte der Meteorologie    |    Geschichte des Klimas und der Klimaänderungen und Geschichte der Klima- und Wetterkunde    |    Geschichte der Klimatologie im Besonderen    |    Biographien von Klimaforschern und Meteorologen


Klima in Biologie, Medizin, Ernährung, Gesundheit, Umweltwissenschaften ...

Klimabiologie, Einflüsse des Wetters auf Lebensprozesse    |    Ernährungsfragen im Zusammenhang mit Klimaveränderungen/Veganismus/Welthungerproblem    |    Klima und Medizin, speziell Balneologie/Bäderkunde    |    Klima und Medizin allgemein    |    Umwelt, Ökologie und Klima bzw. Klimawandel


Klimatologie und Meteorologie/Wetterkunde

Klimatologie als Wissenschaft    |    Meteorologie/Wetterkunde allgemein    |    Chemie der Atmosphäre usw.    |    Klimaphysik, Physik der Atmosphäre, Geophysik    |    Kohlendioxid/CO2 und Klima im Besonderen    |    Meteorologische Methoden im Einzelnen    |    Sonstige Themen in der Meteorologie


Klimageographie, Regionale Klimaten

Klimageographie, Klimaten und Breiten usw.    |    Regionale Klimaveränderungen und Regionale Klimate    |    Regionale Wetterphänomene, kleinräumige Wettervorhersage


Die "Energiewende" in Sachbuch, Wissenschaft, im Unterricht und in der Kritik

Kritik an der gegenwärtigen Klimawissenschaft, des "Global Warming", am Geo-Engineering u.v.a.    |    Energiewende, Regenerative Energie zur Klimavorsorge    |    Sachbücher rund um die Fragen des Klimawandels und der sog. Erderwärmung    |    Klima und Wetter im Unterricht, Didaktische Handreichungen


Bauernregeln/Wetterweisheiten/"Folklore"

Bauernregeln für Gärtner, Landwirtschaft, Gartenbau    |    Bauernregeln, Bauernkalender, Bauernweisheiten zum Wetter


Wetterkunde für bestimmte Berufsgruppen, für Bergsteiger, Segler, Luftfahrt etc.

Meteorologie für Bergsteiger/Alpinisten    |    Meteorologie für die Luftfahrt/Ballonfahren, Segel- und Motorflug, Piloten    |    Meteorologisches Wissen für Kapitäne und Seefahrer, Nautik/Navigation


Literarisches

Romane, Gedichte, Geschichten und Literatur rund um's Klima und die Erderwärmung


Sonstiges

Sonstiges, was in keine der vorgenannten Kategorien paßte

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Ist ja eine ziemlich ausführliche Auflistung

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 05.03.2016, 13:43 vor 3630 Tagen @ Literaturhinweis 5344 Views

Die Frage stellt sich: Bin ich, wenn ich das alles gelesen habe, dann gescheiter oder weiß ich dann noch weniger als zuvor.

Aber was anderes, was in etwa zum Thema paßt:

Da soll sich (angeblich9 jemand eine Gemeinschaftsmüllkippe von mehreren Dörfern unter den Nagel gerissen haben. Das Ganze wäre in einer großen Senke deponiert worden, er hätte das dann abgedeckt (zugeschüttet?), gewisse technische Einrichtungen da installiert und investiert, und nun würde er da irgendwelche brennbare Gase in Flaschen abfüllen und verscherbeln.

Klingt so fantastisch, dass es schon wieder interessant klingt. Kann da was dran sein, - lohnt sich das, sich da vor Ort näher zu informieren, oder kann man das gleich am Anfang in die Mülltonne werfen, solche Infos.

Neue Bauernregeln braucht das Land - und der Bauernregelverband 'is not amused' über Ministerin Hendricks poetische Anflüge

Literaturhinweis @, Freitag, 03.02.2017, 23:29 vor 3294 Tagen @ Literaturhinweis 4094 Views

Unter der Domain neue-bauernregeln.de veröffentlicht das Bundesbauernlegeministerium neue Sprüche für Stall und Küche, etwa:

"Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein"

aber man sehe selbst.

Nicht, daß die Politik diese umwelt-, tier- und menschengefährdenden Praktiken nicht aktiv herbeigefördert hätte.

Vermutlich eine Kampagne von Lulz & Frenz in Zusammenarbeit mit Bayer.

Weitere Bauernregeln hier: Bauernregeln für Gärtner, Landwirtschaft, Gartenbau | Bauernregeln, Bauernkalender, Bauernweisheiten zum Wetter

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Weinbauern und Klimawandel - Meteorologe stellt erstaunt fest, daß es an Forschung mangelt - Frostschutzmaßnahmen im Weinbau

Literaturhinweis @, Samstag, 29.04.2017, 14:52 vor 3210 Tagen @ Literaturhinweis 3896 Views

Da schreibt die FAZ: "Spätfröste - Mit Feuer und Eis" es sei u.a. der Kimawandel, der "vermehrt" Bauern in den Wahnsinn treibe, weil ihnen die Reben durch Fröste nach dem Austreiben einfrören.

Dann liest man wieder, daß die Bauern aber heute ein frühes Austreiben herbeimanipulierten, und diese zu früh ausgetriebenen Pflanzen eben dann besonders anfällig seien. Hauptsache Klimawandel ...

Das Problem ist aber nicht neu, ich erinnere mich an ein Deutschbuch vor Jahrzehnten, in dem eine Geschichte, die wir dann prompt besprechen mußten, schilderte, wie die Bauern nachts im Weinstock begannen, die Pflanzen gegen Frost zu beregnen. Daß in den Jahrhunderten davor und in den Jahrzehnten danach lieber am Weltraumflug geforscht wurde, als dieses drängende Agrarproblem zu lösen, ist natürlich typisch für die Art, welche Forschungsthemen Mode werden.

Diese Beregnung ist ein durchaus wirksamer Frostschutz, da Wasser aufgrund seiner extremen spezifischen Wärme der Umgebung beim Gefrieren solange bei exakt NULL Grad Wärme zuführt, bis es durchgefroren ist. Spritzt man also alle empfindlichen Pflanzenteile solange kontinuierlich mit Wasser an, daß sie stets mit flüssigem Wasser benetzt sind, können deren Temperaturen nie unter Null Grad sinken. Da das Zell-Innenleben aber nicht nur Wasser, sondern auch gelöste Salze und Zucker enthält, bewirkt deren Konzentration, daß das Zellwasser wegen der Gefrierpunkterniedrigung nicht schon bei Null Grad Celsius, sondern deutlich darunter erst gefriert.

Das Gefrieren ist dabei i.W. überhaupt deshalb für die Pflanze gefährlich, weil sich dann in den Zellen spitze Kristalle bilden können, die die Zellwand perforieren und so den Zellaufbau zerstören, wie auch, weil durch die Anomalie des Wassers das Eis sich gegenüber dem flüssigen Wasser um ca. 10% ausdehnt; auch das kann zum Platzen von Zellstrukturen führen. Deshalb hat ja die Titanic den Eisberg unter Wasser gerammt, weil er nur zu ca. 10% über Wasser aufragt, unten daher i.d.R. wesentlich dicker und breiter ist.

Die erstaunlichste Aussage in diesem Artikel aber ist, daß es bis jetzt kaum systematische Forschungen zur Frostvermeidung gegeben zu haben scheint - obwohl das Problem Weinbauern seit Jahrtausenden bedroht und es sich um eine Milliardenindustrie handelt.

Die dort beschriebenen Verfahren ("Einiges können sie sich sparen.") halte ich aber für wesentlich verbesserungsbedürftig:

a) Die erwähnte Beregnung ist nicht nur extrem teuer ("... pro Stunde und Hektar etwa dreißig Kubikmeter."), es werden auch nur (grobe) Wassertropfen verwendet. Diese aber:

- fallen (zu) rasch zu Boden und

- benetzen die Pflanzenteile i.W. nur von oben. Zudem

- sind über zehn Stunden 300 Kubikmeter/Hektar (solange wird man wohl beregnen müssen) nicht nur teuer (cbm selbst mit Rabatt zwischen einem und zwei Euro!), sondern diese Niederschlagsmengen führen auch zu Bodenveränderungen. 300 cbm/10 Stunden sind 300.000 Liter. Ein Hektar hat 10.000 qm - das sind 30 Liter/qm. Bei ca. drei Tagen Frost wären das ca. 100 Liter/qm, entsprechend ca. 100 mm Niederschlags-Äquivalent - das sind schon recht heftige Wassermengen gemessen an den üblichen deutschen Niederschlagswerten. Das ist ggf. -je nach Region- ein Mehrfaches eines üblichen Monatsmittels!

Nicht nur führt dies dem Boden Salze zu, die Regen nicht zuführen würde (Regen ist "demineralisiertes" bzw. "destilliertes" Wasser), es schwemmt u.U. auch Nährstoffe aus dem Boden aus, die bei normaler (geringerer) Beregnung unangetastet geblieben wären.

Eine bessere -und wesentlich sparsamere- Variante wäre die "Benebelung", wie man sie in manchen Supermärkten mittlerweile an Gemüsetheken findet. Da -anders als im wohltemperierten Supermarkt- die Wassertröpfchen sich einerseits wie Nebel in Bodennähe verteilen würden, was einen Rückstrahlungs- und Auskühlungsschutz des Bodens bewirkte (auch dies wird ja schon gemacht, aber i.W. mit Rauch), da Wasserdampf aufsteigt, würde die gesamte Pflanze von unten wie von oben mit gefrierendem Wasser eingehüllt.

b) Daneben werden -unter den wirksamen Verfahren- noch (elektrische) Heizanlagen beschrieben: "... wer seine Reben mit elektrischen Heizdrähten schützen will, muss mit rund 12 000 Euro pro Hektar rechnen."

Auch das ein m.E. unnötiges Unterfangen. Da unterhalb der Frostgrenze ab ca. 80cm Bodentiefe die Temperatur des Erdbodens auch im tiefsten Winter nicht unter Null Grad absinkt, und schon in wenigen Metern Tiefe 10-12 Grad beträgt (stabil im gesamten Jahr in ca. 20 m Tiefe), würde ein Wärmetauscherkreislauf, der statt teurer Heizenergie lediglich eine oder mehrere Umwälzpumpen und ein klug verlegtes Rohrnetz direkt neben den Rebwurzeln in ca. 50 cm Tiefe sowie einen Wärmetauscher-Vorlauf in z.B. 3-5 m Tiefe umfaßte (wobei dieser Wärmegewinnungs-Tauscher auch zentral an einer oder wenigen Stellen zusammengefaßt sein könnte und nicht parallel zu den ganzen Rebenreihen verlaufen müßte), m.E. denselben Anforderung zu geringeren Betriebs- und vermutlich auch zu bereits wesentlich geringeren Verlegekosten genügen. Aus dem Bauch heraus würde ich schätzen, daß sich eine solche Anlage schon im ersten Frostwinter amortisieren dürfte. Vgl. auch Thema Wärmepunpe.

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