Zehn Thesen zur Schule

Sligo @, Dienstag, 01.03.2016, 19:50 vor 3633 Tagen 3561 Views

und dann noch aus dem Wallis (CH) und von Oskar Freysinger. Wow!


Die intensiven Debatten über die Schule, die Experimente mit verschiedenen Schulsystemen in der Schweiz und Europa, die Herausforderungen einer Gesellschaft, die zunehmend vom technischen und industriellen Fortschritt geprägt wird, drängten geradezu nach einem einfachen und verständlichen Handbuch für alle Schulpartner.

In einer zweisprachigen Broschüre, die an die Lehrpersonen und alle weiteren interessierten Personen verteilt werden soll, fasst das Departement für Bildung und Sicherheit, zusammen mit der Dienststelle für Unterrichtswesen, die ethischen und methodischen Grundsätze zusammen, die es als Grundlage seiner schulischen Vision sieht. Zu jedem Grundsatz wird in den kommenden Monaten eine konkrete Anwendung herausgegeben werden.

http://oskaretvous.ch/post/zehn-thesen-uber-die-schule-eine-roadmap

http://postachio-files.s3-website-us-east-1.amazonaws.com/93659d9b-5450-43ab-b8d8-3d758...

Abendgruß,
Sligo.

Anmaßung des Staates

Falkenauge @, Mittwoch, 02.03.2016, 10:39 vor 3632 Tagen @ Sligo 1875 Views

Das Ganze krankt von vorneherein daran, dass der Staat sich anmaßt, die Bildung der Jugend zu betreiben.

Wenn Demokratie auf der Selbstbestimmung und Freiheit des Menschen beruht, ist Schule eine Angelegenheit der Lehrer und Eltern in einem vom Staat und auch von der Wirtschaft unabhängigen Bildungswesen.

Ein von oben verordnetes Schulwesen mit staatlichen Bildungsplänen - und wären diese noch so gut - hebt die Freiheit der Beteiligten auf und ermöglicht es den jeweils Herrschenden, die Jugend in ihrem Sinne zu indoktrinieren. (Vgl. die Frühsexualisierung, sexuelle Vielfalt, die gegenwärtig in die Schulen hineinverordnet wird, auch in der Schweiz und das Elternrecht aushöhlt.)

Die staatliche Schule ist Relikt des Obrigkeitsstaates.

Enorme Wichtigkeit

Falkenauge @, Mittwoch, 02.03.2016, 12:38 vor 3632 Tagen @ Falkenauge 1670 Views

Ergänzung:

Die Wichtigkeit der Problematik des staatlichen Bildungssystems wird leider zu wenig erkannt.

Eine staatliche Hierarchie sorgte im Obrigkeitsstaat für die Erziehung zum gehorsamen Untertanen, Beamten und Soldaten.

Ist das heute prinzipiell anders?
Eine staatliche Hierarchie sorgt für die Erziehung zum "demokratischen" Untertanen, der das System der Demokratie als Fassade einer Oligarchie nicht durchschaut, der die Medien als Propagandainstrumente der Herrschenden nicht durchschaut, der nicht erkennt, wie die Kinder in der Schule zu Kompetenzen für die kapitalistische Wirtschaft, zur Sexualisierung abgerichtet werden usw. usw.

Die staatliche Hierarchie ermöglicht es, dass die EU, die gar nicht für die Bildung zuständig ist, über ihre Lakaien in den Einzelstaaten ihre neoliberalen Ziele in den Schulen und Hochschulen durchsetzen kann usw.
Siehe hier und dort.

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