Sind wir ebenbürtig in einem Kaiserrreich?
Der Kaiser entschied, aber zum Wohle seines Volkes. Dem war er verpflichtet.
An seiner Entscheidung kam die Opposition kaum vorbei.
Das Vorbeikommen ist geblieben, trotz der Blockflöten, über die man sich doch so arg echauffiert hatte nach dem Niedergang der DDR.
Weimarer Republik - wir haben heute ähnliche Verhältnisse, nur auf anderem Niveau. Oder meint irgendjemand, die Hollywoodfilme spiegeln irgendwie auch immer die Realität der Zwanziger nach?
Es gab Armut und Verzweiflung, meine Oma bekam ein Stück einer Schokoladentafel zum Geburtstag, mehr war nicht drin, obwohl ihre Mutter in der Schoko-Firma arbeitete. Saus und Braus gab es nur für die wenigen Gewinner ganz oben, wie heute auch, - wer den Krimi gesehen hat, kann Parallen ziehen.
Und die Erlösung aus diesem Elend brachte ein anderer...
Was ist "Demokratie? "Deutsche Demokratische Republik"? Die sorgte für ALLE,
für ein grundlegendes Leben ohne Not, wie es der "Krimi" erschreckend konterte.
Heute verachtet, vergessen, verpönt. Die im Krimi hätten sich gefreut, und dem DDR-Bürger wäre sowas nie gezeigt worden, dafür gab es "Derrick", wir kommen", und alles war wieder gut.
Wählt die Richtigen, die Opposition gegen die verkrusteten Verhältnisse im Land, egal, ob man mit diesen nur kurze Zeit reist, meine ich.
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Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.