Hallo azur,
ich sehe es aus der Perspektive eines vom "Recht" Betroffenen und nicht wie Staatsoberhäupter, Minister, Parlamentarier, die zwar auch vom Recht betroffen sind, aber auch Schaffende des "Rechts" sind, unabhängig ob es rechtens ist oder nicht.
- Und es geht ganz einfach um Betrug im menschlichen Sinne. Inwieweit das herrschende Rechtssystem dies sanktioniert, ist bei der grundsätzlichen Frage, ob es sich dabei um Betrug handelt, zweitrangig.
Kommt man zu dem Schluß, daß es sich um Betrug handelt und sollte ein Außenstehender den Eindruck gewinnen, daß dieser Betrug nicht bereut wird, was sich z.B. dadurch manifestiert, wenn von einer fortgesetzten Betrugshandlung auszugehen ist, dann muß sich ein Außenstehender auch fragen, in welchem Maße diese Person geeignet ist, Einfluß auszuüben auf unser Rechtssystem und dessen Handhabung.
Betrug ist nicht gleichzusetzen mit Partnerwechsel. Denn dieser kann auch in Absprache mit dem bestehendem Partner erfolgen, halt einer Vereinbarung, daß beide Seiten frei sind und sich zukünftig neu orientieren können.
Gruß Dieter
Hallo Dieter,
es gab eine Reihe von Politikern, die ihre Partner wechselten, ohne das
Staat und Recht kollabierten.
Der Staat muß ja nicht kollabieren, letztendlich entscheidet die Macht, was als Unrecht sanktioniert wird.
Auch früher haben häufig Herrscher und Höherrangige ihre Partner
gewechselt, ohne das Recht und Staat dadurch in Schwierigkeiten kamen.
Stellenweise blutig und grausam wie bspw. in England, oder nur dezent kalt
gestellt, wie FdG.
Das passiert auch nicht, wenn der Justizminister seine Partnerin ändert.
Natürlich nicht, aber deshalb kann man als Wähler ja durchaus die Meinung vertreten, daß er im persönlich-moralischem Sinne für die Arbeit nicht vertrauenswürdig ist. Man kann auch die Meinung vertreten, daß er exakt der Richtige für sein Amt ist, weil Rechtsprinzipien ohnehin nicht mehr durchgängig existieren, bzw. Gleichheit vor dem Recht längst nicht mehr gewahrt ist.
Wo gab es denn solcher Art "Rechtsbakrott"? Und vor allem durch Ehebetrug?
Das dort Beschriebene meint ja nicht Ehebetrüger.
Am Ende ist es nicht unüblich in einer Welt, wo 35 % der Ehen scheitern.
Ist schon klar, deshalb ist es ja auch nichts Besonderes, sondern gängige Praxis bei unserer Elite, politischen Elite.
Sind Seehofer und Gauck besser, die ihren Ehefrauen Ehefrauen sein lassen
und sich einen anderen Weg suchen? Oder sind Wulff, Schröder und Fischer
(Beckenbauer) schlimmer?
Vermutlich nicht, habe mich aber nicht für die Einzelfälle interessiert, in welcher Form das ablief. Oder nehmen wir Brand, der Betrüger per se.
Freundliche Grüße zurück
Dieter