Deflation / Kaufkraftverlust

CWA, Donnerstag, 25.02.2016, 07:10 (vor 3639 Tagen) @ Broesler4596 Views

Ein solches Szenario würde bedeuten, daß alle Vermögenswerte an EUR-Wert verlieren, und zwar prozentual genauso viel wie ein Goldpreisrückgang auf 300.
In diesem Fall müßte man viel Cash horten, entweder als Bank-Guthaben oder als Bargeld. Oder man kauft kurzlaufende Staatsanleihen von sicheren Staaten.
Aber, Bargeldhaltung soll durch Wegfall großer Scheine erschwert warden.
Und die Bankguthaben-Haltung soll durch Einführung von Negativzinsen ebenfalls unattraktiv gemacht warden. Außerdem werden hohe Sparguthaben zur Sanierung einer Bank (bail-in) herangezogen.
Staatsanleihen beinhalten auch die Gefahr von Verlusten bei einem Schuldenschnitt wegen Staatsbankrott oder einer Währungsumstellung.


Was bleibt?

Ein Ausweg könnten die DM- und EUR-Silbermünzen sein, da diese einen Neenwert besitzen und somit einem möglichen Silberpreisverfall entgehen. Gleichzeitig kann man davon ausgehen, daß diese Art der Bargeldhaltung nicht verboten wird, da es zu wenige solcher Münzen gibt. Außerdem hat man durch den Silberanteil einen Inflationsschutz. Und die Silberhaltung (im Gegensatz zur Goldhaltung) wurde m.W. noch nie verboten.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.