GB hat großen Einfluß auf ein EU-Staatenbundmodell ...
... und dieser würde ab dem Brexit noch schwächer werden als er bislang schon ist. Der EU-Bundesstaat würde in größere Nähe rücken. Und wenn sich Deutschland wie bisher diesem institutionellen Magnetismus der Brüsseler Technokratie weiter beugen wird, dann besteht nach dem Brexit die Gefahr eines autoritären Zentrums, das die Mitspracherechte der Einzelbürger freiheitlich denkender Menschen weiter beschneidet.
Dass sich GB interessenoptimiert bewegt, sollte sich Deutschland zum Vorbild nehmen. Bislang nickte Deutschland zu viel ab, was ihm selbst schadete, z. B. die "Kleinigkeit" der EZB-Rats-Majorität durch ehemalige Weichwährungsstaaten.
GB lässt sich nicht erpressen, die Türkei auch nicht, die USA auch nicht. Aber Deutschland gerne, es lechzt geradezu danach, sich wie ein masochistisch geneigtes Wesen weiter und weiter zu degradieren, seine Wahloptionen immer weiter einzuschränken und sich seiner Umgebung auszuliefern.
Korrektur, es ist nicht Deutschland, es sind seine politischen Entscheider.
Blum
--
It's not what you don't know that gets you into trouble, it's what you know that just ain't so that gets you into trouble. (Satchel Paige)