Nein, die 30 an den Staat fehlen nicht

pigbonds, Montag, 15.02.2016, 14:41 (vor 3650 Tagen) @ Silke3178 Views

Die 30 für Staat müssen aber beigebracht werden, egal ob Gerste, Silber
oder weiße Blätter - und zwar am allerersten Anfang - bei Start des
Wirkens der Zentralinstanz, die die Wahrung der Währung garantiert.
Das ist meines Wissens das Vorfinanzierungsproblem das Staat bei seiner
Entstehung lostritt.

Nein, die 30 an den Staat fehlen nicht, sondern werden durch diese
Forderung selber geschaffen.

Das siehst Du am einfachsten am FED System, der Staat gibt die 30 aus, die
der Staat dann dem FED schuldet, das wiederum den Geschäftsbanken 30 schuldet,
welche den Einlegern 30 schulden.
Die Geschäftsbanken wiederum müssen dem Staat die Schulden finanzieren, indem
sie Bonds per Auktion zeichnen und die zahlen eben jeden denkbaren Preis, zahlen
sie nur 10, dann sind die "Zinsen" (Rendite) relativ hoch, ...

Staat würgt die Wirtschaft zu Tode und provoziert das Verrentungssyndrom,
so dass alle nur noch von Staatsgehalt und Zinsen/Renten leben wollen und
nicht von körperlicher Arbeit im Wald, Stall und Feld.

Ohne Staat gibt es gar keine Wirtschaft, den Kapitalismus schon gar nicht. Das
Verrentungssyndrom ist eine politische Entscheidung, die nicht funktionieren wird,
weil dann, wie wir sehen, die Renditen beginnen, negativ zu werden oder das System
implodiert.

Ohne kollektive Strukturen gibt es auch keine Arbeit, geschweige denn einen Stall
oder ein Feld.


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