ZDF: Markus Lanz und Ulrich Kienzle ./. Sabatina James

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.02.2016, 00:43 vor 3652 Tagen 8465 Views

Eigentlich schaue ich schon lange keine Blöd-Sendungen mehr nach der Erfahrung mit ZDF-heute-Show, oder Maybrit Illner usw.
Auf diese Sendung wurde ich allerdings hingewiesen, - und ich habe erst mal abgewartet, ob hier im Forum jemand darüber spricht.

Über Mediathek zu kriegen, mit dem Titel:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2650046/Markus-Lanz%22-vom-10-Februar-2016

In der Zeit von Min. 24 - 58 kommt mehrfach Sabatina James zu Wort. Sie spricht von und über die Frauen des Islam, die sich im sog. freien Westen selbständig von den Herarchien machen wollen und welches Leid diesen Frauen widerfährt.

Mein Kommentar dazu:

Selten, dass ich sprachlos bin, aber da war ich es beim Ansehen dieses Videos. Nicht über das, was die Frau berichtet hat, - nein, - über die Art und Weise der Präsentation von Lanz und Kienzle. Ich habe hohen Respekt vor der Frau, die sich trotz Morddrohungen in einer Gesprächsrunde artikuliert, aber ich bin fassungslos über so manche der Äußerungen von den beiden genannten Herren.

Die Spitze war die Äußerung von Kienzle, dass man doch differenzieren muss, - beim Islam und seinen Koranschulen. Sicher würden drei davon die Frauen, die sich vom Islam lösen und konvertieren, zum Tode verurteilen, - aber doch nicht alle. Eine dieser Schulen spräche sich nicht für das Todesurteil aus, sondern "nur" für lebenslanges Gefängnis.

Nach dem Motto, - das ist ja alles gar nicht so schlimm. Wenn ich etwas bedauere, dann ist es die Tatsache, dass man solchen Leuten nicht einfach, - so wie es noch vor Jahrzehnten üblich war - einfach eine schallende Ohrfeige verabreichen kann. Ich bin keiner, der zu Tätlichkeiten neigt, - aber hier drängt sich das manchmal auf. Das, was diese beiden Spezialisten von sich gegeben haben, ordne ich schlicht und einfach irgendwo zwischen Dummheit und Frechheit ein.

Unfassbar. Niederträchtig. (oT)

re-aktionaer @, Montag, 15.02.2016, 01:11 vor 3652 Tagen @ helmut-1 4747 Views

- kein Text -

Bitte nächstes mal genauere Zeitangaben;-)

siggi, Montag, 15.02.2016, 02:44 vor 3652 Tagen @ helmut-1 5238 Views

Hallo helmut-1,

Eigentlich schaue ich schon lange keine Blöd-Sendungen mehr nach der
Erfahrung mit ZDF-heute-Show, oder Maybrit Illner usw.
Auf diese Sendung wurde ich allerdings hingewiesen, - und ich habe erst
mal abgewartet, ob hier im Forum jemand darüber spricht.

Über Mediathek zu kriegen, mit dem Titel:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2650046/Markus-Lanz%22-vom-10-Februar-2016

In der Zeit von Min. 24 - 58 kommt mehrfach Sabatina James zu Wort. Sie
spricht von und über die Frauen des Islam, die sich im sog. freien Westen
selbständig von den Hierarchien machen wollen und welches Leid diesen
Frauen widerfährt.

Jetzt mußte ich mir 38 kostbare Minuten wegen dieser "Blöd-Sendung", wie du ganz richtig schreibst, rein ziehen<img src=" />

Die Spitze war die Äußerung von Kienzle, dass man doch differenzieren
muss, - beim Islam und seinen Koranschulen. Sicher würden drei davon die
Frauen, die sich vom Islam lösen und konvertieren, zum Tode verurteilen, -
aber doch nicht alle. Eine dieser Schulen spräche sich nicht für das
Todesurteil aus, sondern "nur" für lebenslanges Gefängnis.

Tatsächlich, in der letzten Minute deiner Zeitspanne, fällt dieser Satz von Kienzle und er fühlt sich sichtlich unangenehm dabei. Und erklärt auch im selben Atemzug, dass er es nur als Faktum erwähnt, wie es vielleicht in jeder Wikipedia-Notiz zu dem Thema stehen könnte.

Daraus zu schließen, er würde es nicht verurteilen oder sogar gut finden, wie du das hier suggerierst, ist eine böswillige Unterstellung.

Nach dem Motto, - das ist ja alles gar nicht so schlimm.

Unsinn, es wurden mehrfach und intensiv auf die Probleme hingewiesen. Originalzitat von Kienzle: "Die Frau hat in vielen Dingen Recht"

Ich lese deine Posting wegen der Ausgewogenheit immer gerne, aber sorry, davon ist in diesem Beitrag leider gar nichts zu sehen.

LG

siggi

Ich sehe da manches anders

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.02.2016, 05:46 vor 3652 Tagen @ siggi 5370 Views

Hallo, siggi,
ich will jetzt nicht krampfhaft behaupten, dass ich unbedingt recht habe. Fest steht, es resultiert ein bestimmter Eindruck aufgrund dieser Sendung. Zumindest bei mir.

Wenn Du mal Satz für Satz zerpflückst, was da gesprochen wurde, - dann hat man zwar- wie Du auch richtig behauptest - der Frau öfters recht gegeben. Der rhetorische Trick aber war (und der ist mir ziemlich geläufig), dass man sofort oder im selben Atemzug mit der verbalen Zustimmung automatisch versucht hat, das wieder zu entkräften.

Beispiel von Lanz mit den Muslimen resp. Türken in Deutschland. Er gibt Zustimmung zu Sabatina, korrigiert aber sofort, dass es die überwiegende Zahl der Muslime, bestehend aus jahrzehntelang ansässigen Türken, in Deutschland gibt, die da ganz anders wären. (ich hab das Ding jetzt nicht wieder angeklickt, ich geb das aus der Erinnerung wieder, - wenn ich mir Satz für Satz reinziehen würde, könnte ich das jedes Mal anführen, - aber es würde mindestens zwei Seiten benötigen).Es läuft darauf raus, einen Eindruck zu manifestieren, - "ja, schlimm, was Dir passiert ist, - aber insgesamt gesehen ist ja alles nicht so dramatisch, sind ja nur wenige Einzelfälle von Fehlgeleiteten", wie er es ausdrückt.

Du kannst Dir vorstellen, dass wir am Bau auch in Deutschland mit Türken zusammengearbeitet haben, auch mit Bosniern, also auch mit Muslimen. Aber was waren das für Muslime? Die gehen alle heiligen Zeiten nur in die Moschee, wenn überhaupt. Ramadan, - machen sie nach außen hin mit, - viele von ihnen waren noch nie in Mekka (ich kenne den Koran und weiß, was da drin steht), usw. Ich kenne Türken, die nennen sich von der Religionszugehörigkeit "Moslem", dem ist das aber relativ egal, was der futtert, ob das nun Schwein ist oder nicht, - Hauptsache es schmeckt.

Genauso hält er es mit dem Alkohol. Seine Begründung: Allah sieht nicht in jede Wohnung hinein, - da hätte er viel zu tun. Übrigens bekomme ich beim Türken, wenn ich meinen Döner im Lokal verspeise, auch einen original türkischen Raki als Aperitiv. Schmeckt ziemlich genau wie beim Griechen der Ouzo. Hat natürlich genauso Alkoholgehalt. Aber ich erinnere mich da dunkel an einen Türken, der mir das mal erklärt hat, warum man das als Muslim trinken darf.

Warum erzähle ich das so dezidiert: Weil das nicht die Moslems sind, die uns Schwierigkeiten machen, - die wollen einfach nur leben. Aber genau das sagt Lanz nicht in dieser Art, damit man auch weiß, was gemeint ist, - er widerspricht einfach, ohne Beispiele anzuführen oder die Beispiele zu erläutern.

Er geht auf viele Dinge nicht ein, genauso wie Kienzle, die unserer Lebensweise entgegenstehen, - z.B. auch die von ihnen selbst gewollte Ghettoisierung vieler Moslems.

Die Minutenangabe war tatsächlich über die gesamte Bandbreite des Gesprächs mit Kienzle und Sabatina. Klar hätte ich diese Minuten herausnehmen können, als nur mit Sabatina gesprochen wurde. Da ich aber nicht ausschließen kann, dass die von Kienzle angesprochene Thematik auch im Zusammenhang mit der Meinung von Sabatina gesehen werden muss, wollte ich nicht auf die partialen Minuten hinweisen. Denn dann könnte man mir auch wieder Meinungsmache unterstellen, wenn ich nur die Spitzen angeführt hätte.

Was mir gefallen hat, war das Publikum. Bei dieser Diskussion bekam mehrfach Sabatina Applaus, Kienzle oder Lanz so gut wie nie. Im übrigen bewundere ich diese Frau. Wenn ich in der Situation wäre, - ich weiß nicht, ob ich den Mumm gehabt hätte, da in einer TV-Sendung aufzutreten.

Gleichfalls beste Grüße zurück!

Muß Dir zustimmen

Dieter, Montag, 15.02.2016, 09:19 vor 3651 Tagen @ helmut-1 4300 Views

bearbeitet von Dieter, Montag, 15.02.2016, 13:04

Hallo Helmut,
auch ich hatte zufällig exakt diesen Ausschnitt der Sendung gesehen und irgendwann auch weggeschaltet, weil:

ich durch die Art und Weise, wie der Moderator oder Kienzle versuchten, die angesprochenen Fakten und Thesen der unter Morddrohung stehenden Frau sofort zu relativieren, angewidert war.

Mein Fazit zum Moderator: Entweder ist der sehr naiv oder eine außerordentliche Systemhure.

Gruß Dieter

Sabatina James hat ja auch nichts mit dem Islam zu tun ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 15.02.2016, 09:25 vor 3651 Tagen @ Dieter 4552 Views

ich durch die Art und Weise wie der Moderator oder Kienzle versuchten die angesprochenen Fakten und Thesen der unter Morddrohung stehenden Frau sofort zu relativieren, angewidert war.

Denn: Kann man Apostaten trauen?

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Apostaten handeln immer aus tiefster Überzeugung

Dieter, Montag, 15.02.2016, 09:42 vor 3651 Tagen @ CrisisMaven 4144 Views

bearbeitet von Dieter, Montag, 15.02.2016, 13:05

ich durch die Art und Weise wie der Moderator oder Kienzle versuchten die

angesprochenen Fakten und Thesen der unter Morddrohung stehenden Frau
sofort zu relativieren, angewidert war.

Denn: Kann man Apostaten trauen?

Apostaten sind typischerweise überzeugter von der Richtigkeit ihrer Handlung als der Durchschnitt (innere Rechtfertigung).

Nur im Allgemeinen leben doch solche lockeren Gesprächsrunden dadurch, daß man den Beteiligten ihre Meinung zubilligt. Und innerhalb dieser Sendung hatte ich nun gar nicht den Eindruck von Toleranz seitens des Moderators und auch seitens von Kienzle. Es ist nun mal keine Nachrichten-Sendung.

Zu Apostaten:
Ähnlich verhält es sich mit Aussiedlern, also Leute die beispielsweise aus Deutschland abhauen und z.B. sich in die USA, Kanada, Spanien, Italien, Portugal oder Südamerika aufmachen. (Halt Apostaten auf anderem Gebiet)

Gruß Dieter

Markus Lanz ist die größte (vorsichtshalber gelöscht vom Moderator) (oT)

Das_Orakel_aus_Oberlahnstein @, Montag, 15.02.2016, 10:07 vor 3651 Tagen @ Dieter 3901 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.02.2016, 19:36

- kein Text -

Gemein & unfair. Markus Lanz war 2010 am Südpol! Wo warst Du?

Leserzuschrift @, Montag, 15.02.2016, 15:38 vor 3651 Tagen @ Das_Orakel_aus_Oberlahnstein 3847 Views

Servus @DOAO.


Du tust dem größten lebenden Sohn Südtirols ........................................................................................................................................... seit Andreas Hofer, Luis Trenker und Reinhold *YETI* Messner definitiv UNRECHT.

Das hat der Mann aus Olang am Kronplatz nicht verdient. Markus Lanz war 2010 zusammen mit Joey Kelly von den Flippers (= oder wie hießen die 21 Kölner BOAT PEOPLE nochmals?) anläßlich des 100-jährigen Südpol-Jubiläums in der Antarktis. Darüberhinaus war er zuvor bereits am Nordpol ........, wo warst Du in der ganzen Zeit?

Zusammen mit dem österreichischen Nationalheld (= dem Ski-Herminator) & ein paar weiteren Auserwählten bezwang er in einem atemberaubenden WETT-Rennen den "geografischen und/oder magnetischen Südpol". Die Leitung dieses Jahrhundertprojekts hatte der weltberühmte Professor Doktor HISTORY-Shaker Guido Knopp inne. Eine körperlich topfitte ZDF Hochleistungssportler-Film-Crew dokumentierte das Event für die Nachwelt. Noch Fragen Kienzle? Nein, Lanz!


Mit MARKUS LANZ und JOEY KELLY zum SÜDPOL 2010:

http://www.open-report.de/164375/mit-markus-lanz-und-joey-kelly-zum-suedpol/

S.c.h.l.u.ß.b.e.m.e.r.k.u.n.g.e.n.

Das nächste, große und anstehende Jahrtausendprojekt (= so munkelt es aus "knopp`schen Fachkreisen" heraus) ist die "Wiederholung der MOND*LANDUNG zum 66-jährigen Jubiläum" im Jahr 2035 mit Markus Lanz & Joey Kelly. Diesmal plant das ZDF eine 33-teilige Dokureihe bei der auch die Ex-Frau von Markus (= Biggi Schrowange) als ERSTE FRAU & deutsche Fernsehmoderatorin LIVE auf dem MOND mit von der Partie sein soll.

Anstatt der alten SATURN V - Rakete soll diesmal die neue LANZ 1 von Tesla Motors zum Einsatz kommen. Gestartet wird nicht wie gewohnt von Cape Canaveral aus, sondern direkt von Musk Island in Elonville bei Peenemünde.

Birgit Show-wange

https://de.wikipedia.org/wiki/Birgit_Schrowange

Hermann Maier (Herminator) hat bereits laut seiner eigenen Presseagentur abgesagt, weil es auf dem MOND weder EIS noch SCHNEE gibt sowie an einen ordentlichen Abfahrtslauf und/oder Super-G nicht zu denken ist. Als Ersatz brachte sich sein ehemaliger Kollege Werner Grissmann ins Spiel. Der Erfinder des RED BULL DOLOMITENMANN`s hat beste Chancen den Herminator lunartechnisch erfolgreich zu vertreten.

Werner Grissmann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Grissmann


Es bleibt dabei. Markus Lanz ist das größte Talent des deutschen Fern-, und Nahsehens seit der Erfindung des Törggelens mit frischem Kren, Speck, gefüllten Schlutzkrapfen mit Bergkaas od. Spinat zuzüglich leckerem "Vino Alto Adige" in allen möglichen Sorten.

VINI ALTO ADIGE:

http://www.suedtirolwein.com/de/home.html


Den einzigartigen Ma.La. als "größte Systemhure" zu bezeichnen, wird den Hopi auf ewig ein Rätsel bleiben. Das Forum braucht sich nicht zu wundern, daß immer mehr treue User & Leser wegbleiben, wenn man verdiente TV/VT - Moderatoren so abkanzelt wie das das "Orakel aus Oberlahnstein" tut. "Schäme und orakel Dich!"


Nachdenklichst,
H:-)pi

In der Ruhe liegt die Kraft

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.02.2016, 21:15 vor 3651 Tagen @ Leserzuschrift 3181 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.02.2016, 21:27

Oder anders ausgedrückt: In der Differenzierung liegt die Wahrheit.

Was meine ich damit:

Die sportliche Leistung von Lanz stelle ich nicht in Frage. Um die geht es bei den Talkshows auch gar nicht.

Es geht um die Art und Weise, wie er diese Moderation vornimmt. Er hat nun mal keine Eier in der Hose, - biedert sich an seine Auftraggeber und Chefs an, artikuliert sich als reiner Befehlsempfänger, - ich kann hier kein Rückgrat erkennen.

Genau das kritisiere ich, - insbesonders bei jemanden, der in Südtirol geboren wurde. Von dort bin ich hauptsächlich Leute gewohnt, die an ihren Prinzipien festhalten und sich nicht verbiegen lassen. Deshalb ist es auch gut, dass er die italienische Staatsbürgerschaft behalten hat. Wäre er Österreicher, dann würde ich mich noch mehr aufregen.

Ums an einem anderen Beispiel zu verdeutlichen:

Als Österreicher bin ich mein Leben lang Schi gefahren. Genauso habe ich nun 5 Jahrzehnte in meinem Beruf zugebracht.

Ich werde nie von mir behaupten, dass ich ein guter Schifahrer bin. Aber ich bin in meinem Beruf als Fachmann uneingeschränkt anerkannt.

Wie ich eingangs sagte, - man muss differenzieren.

Ohrfeigen

siggi, Montag, 15.02.2016, 19:40 vor 3651 Tagen @ helmut-1 3323 Views

Hallo helmut,

ich will jetzt nicht krampfhaft behaupten, dass ich unbedingt recht habe.

Prima, ich auch nicht<img src=" />

Fest steht, es resultiert ein bestimmter Eindruck aufgrund dieser Sendung. > Zumindest bei mir.

Diesen subjektiven Eindruck darfst du auch völlig zu Recht beanspruchen. Ich hätte mich wahrscheinlich gar nicht geäußert, wenn du nicht abschließend diese Statement gemacht hättest:

„Wenn ich etwas bedauere, dann ist es die Tatsache, dass man solchen Leuten nicht einfach, - so wie es noch vor Jahrzehnten üblich war - einfach eine schallende Ohrfeige verabreichen kann. Ich bin keiner, der zu Tätlichkeiten neigt, - aber hier drängt sich das manchmal auf."

Deine Betroffenheit gestehe ich dir gerne zu, aber sie sollte nicht zu solchen Aussagen führen. Zumal in meinen Augen diese Forderung in Anbetracht des Vorgefallen auch völlig überzogen ist.

Wenn Du mal Satz für Satz zerpflückst, was da gesprochen wurde, - dann hat
man zwar- wie Du auch richtig behauptest - der Frau öfters recht gegeben.
Der rhetorische Trick aber war (und der ist mir ziemlich geläufig), dass
man sofort oder im selben Atemzug mit der verbalen Zustimmung automatisch
versucht hat, das wieder zu entkräften.

Wobei dabei Frau James ja auch nicht ganz unbeteiligt ist. Wer sich in so eine Sendung begibt, auch aus finanziellen Interessen, (darf man das hier noch ungeohrfeigt erwähnen<img src=" />) der muss damit rechnen , dass einem auch Widerspruch entgegen schlägt. Vor allen Dingen dann, wenn man pauschalisiert.

Beispiel von Lanz mit den Muslimen resp. Türken in Deutschland. Er gibt
Zustimmung zu Sabatina, korrigiert aber sofort, dass es die überwiegende
Zahl der Muslime, bestehend aus jahrzehntelang ansässigen Türken, in
Deutschland gibt, die da ganz anders wären. (ich hab das Ding jetzt nicht
wieder angeklickt, ich geb das aus der Erinnerung wieder, - wenn ich mir
Satz für Satz reinziehen würde, könnte ich das jedes Mal anführen, - aber
es würde mindestens zwei Seiten benötigen).Es läuft darauf raus, einen
Eindruck zu manifestieren, - "ja, schlimm, was Dir passiert ist, - aber
insgesamt gesehen ist ja alles nicht so dramatisch, sind ja nur wenige
Einzelfälle von Fehlgeleiteten", wie er es ausdrückt.

Ich glaube, da geheimst du doch jetzt zu viel hinein und überforderst auch das Sendeformat.

dass es die überwiegende Zahl der Muslime, bestehend aus jahrzehntelang ansässigen Türken, in Deutschland gibt, die da ganz anders wären.

An dem Satz ist doch jedenfalls so nichts auszusetzen, oder?

Du kannst Dir vorstellen, dass wir am Bau auch in Deutschland mit Türken
zusammengearbeitet haben, auch mit Bosniern, also auch mit Muslimen. Aber
was waren das für Muslime? Die gehen alle heiligen Zeiten nur in die
Moschee, wenn überhaupt. Ramadan, - machen sie nach außen hin mit, - viele > von ihnen waren noch nie in Mekka (ich kenne den Koran und weiß, was da
drin steht), usw. Ich kenne Türken, die nennen sich von der
Religionszugehörigkeit "Moslem", dem ist das aber relativ egal, was der
futtert, ob das nun Schwein ist oder nicht, - Hauptsache es schmeckt.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, einer meiner besten Freunde und ehemaliger Arbeitskollege (übrigens auch Bau<img src=" />), ist Türke. Ich kenne seine ganze Familie sehr gut. Er ist eine Seele von Mensch und würde das letzte Hemd für mich geben und umgedreht. Auch sehr liberal, aber eben auch Moslem. Ich diskutiere sehr oft mit ihm über die aktuellen Probleme.
Seine Ehe wurde übrigens arrangiert und ich habe in unseren diesbezüglichen Diskussionen lernen müssen, dass es mir nicht zusteht, über diese jahrtausende alte Tradition zu urteilen, schon gar nicht abschätzig. Die beiden Eheleute machen übrigens einen sehr glücklichen Eindruck<img src=" />

Arrangierte Ehen soll es übrigens bis in die jüngste Zeit in ländlichen Gebieten Bayerns gegeben haben<img src=" />

Was meinst du, wie der sich fühlt, wenn, wie bei den Aussagen von Frau Jones geschehen, mal wieder alle männlichen Moslems in Bausch und Bogen verdammt werden.
Da würde ich, wenn ich mit ihm bei so einer Diskussion dabei wäre, schon aus Anstand sofort widersprechen, statt populistisch in Beifallsgeklatsche auszubrechen.
Angenommen, bei Lanz wäre eine deutsche Frau gewesen, die über Jahrzehnte von Ihrem deutschen Mann auf übelste gequält und fortwährend vergewaltigt worden wäre. Das soll ja durchaus häufiger vorkommen. Und die hätte jetzt ein Buch geschrieben und behautet jetzt öffentlich alle deutschen Männer sind potenzielle Vergewaltiger und Folterer.
Würdest du da nicht auch sagen, Moment mal, so pauschal kann man das nicht sagen?

Genauso hält er es mit dem Alkohol. Seine Begründung: Allah sieht nicht in > jede Wohnung hinein, - da hätte er viel zu tun. Übrigens bekomme ich beim
Türken, wenn ich meinen Döner im Lokal verspeise, auch einen original
türkischen Raki als Aperitif. Schmeckt ziemlich genau wie beim Griechen der > Ouzo. Hat natürlich genauso Alkoholgehalt. Aber ich erinnere mich da dunkel > an einen Türken, der mir das mal erklärt hat, warum man das als Muslim
trinken darf.

Warum erzähle ich das so dezidiert: Weil das nicht die Moslems sind, die
uns Schwierigkeiten machen, - die wollen einfach nur leben. Aber genau das > sagt Lanz nicht in dieser Art, damit man auch weiß, was gemeint ist, - er
widerspricht einfach, ohne Beispiele anzuführen oder die Beispiele zu
erläutern.

Danke meine Frage von oben bezüglich der Türken ist damit benatwortet<img src=" /> Aber das überrascht mich jetzt ein bisschen, denn, wenn du das mit Recht so siehst, müsstest du doch auch ein Interesse daran haben, dass in solchen Sendungen nicht pauschalisiert wird. Und alleine darum haben doch Lanz und Kienzle gebeten. Als Antwort auf pauschale Verurteilungen, die Bitte geäußert, zu differenzieren und dabei die aktuellen, vorhanden Probleme erwähnt bis zu der Aussage: „Wir schaffen das nicht“

Natürlich hätte man noch stärker auf das wirklich, furchtbare Schicksal von Frau Jones eingehen können, aber dafür ist diese Sendung nicht gemacht. Blödfernsehen halt<img src=" /> Aber doch kein Grund gewalttätig zu werden?

Nicht ohne Grund muss auch ein Richter, wegen Befangenheit abgelehnt werden, wenn er in einem Prozess zu sehr persönlich verstrickt ist. Und so ist auch Frau Jones nur eine Stimme in diesem Orchester, aber aus guten Grund nicht der Dirigent.

Auf weitere, fruchtbare Diskussionen, möglichst ohne Ohrfeigen<img src=" />

LG

siggi

Nett, dass Du da ausführlicher drauf eingehst

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.02.2016, 21:10 vor 3651 Tagen @ siggi 3375 Views

Hallo helmut,

ich will jetzt nicht krampfhaft behaupten, dass ich unbedingt recht

habe.

Prima, ich auch nicht<img src=" />

Fest steht, es resultiert ein bestimmter Eindruck aufgrund dieser

Sendung. > Zumindest bei mir.

Diesen subjektiven Eindruck darfst du auch völlig zu Recht beanspruchen.
Ich hätte mich wahrscheinlich gar nicht geäußert, wenn du nicht
abschließend diese Statement gemacht hättest:

„Wenn ich etwas bedauere, dann ist es die Tatsache, dass man solchen
Leuten nicht einfach, - so wie es noch vor Jahrzehnten üblich war -
einfach eine schallende Ohrfeige verabreichen kann. Ich bin keiner, der zu
Tätlichkeiten neigt, - aber hier drängt sich das manchmal auf."

Deine Betroffenheit gestehe ich dir gerne zu, aber sie sollte nicht zu
solchen Aussagen führen. Zumal in meinen Augen diese Forderung in
Anbetracht des Vorgefallen auch völlig überzogen ist.

Dazu habe ich in dem Kommentar am Ende des Threads Stellung genommen, - das wiederhole ich hier nicht. O.k.?

Wenn Du mal Satz für Satz zerpflückst, was da gesprochen wurde, - dann

hat

man zwar- wie Du auch richtig behauptest - der Frau öfters recht

gegeben.

Der rhetorische Trick aber war (und der ist mir ziemlich geläufig),

dass

man sofort oder im selben Atemzug mit der verbalen Zustimmung

automatisch

versucht hat, das wieder zu entkräften.


Wobei dabei Frau James ja auch nicht ganz unbeteiligt ist. Wer sich in so
eine Sendung begibt, auch aus finanziellen Interessen, (darf man das hier
noch ungeohrfeigt erwähnen<img src=" />) der muss damit rechnen , dass einem auch
Widerspruch entgegen schlägt. Vor allen Dingen dann, wenn man
pauschalisiert.

Würde mich interessieren, wer von den Anwesenden bei dieser TV-Show am meisten absahnt. Denke, dass es Herr Lanz sein wird. Allerdings kenne ich die Summen nicht, die hier im Raum stehen. Ich wußte auch nicht, dass man da als Eingeladener bei einer Talkshow auch finanziell bedacht wird. Mit der Ausnahme natürlich, wenn man Helmut Schmidt (oder auch anders) heißt.

Beispiel von Lanz mit den Muslimen resp. Türken in Deutschland. Er gibt

Zustimmung zu Sabatina, korrigiert aber sofort, dass es die

überwiegende

Zahl der Muslime, bestehend aus jahrzehntelang ansässigen Türken, in
Deutschland gibt, die da ganz anders wären. (ich hab das Ding jetzt

nicht

wieder angeklickt, ich geb das aus der Erinnerung wieder, - wenn ich mir

Satz für Satz reinziehen würde, könnte ich das jedes Mal anführen, -

aber

es würde mindestens zwei Seiten benötigen).Es läuft darauf raus,

einen

Eindruck zu manifestieren, - "ja, schlimm, was Dir passiert ist, - aber

insgesamt gesehen ist ja alles nicht so dramatisch, sind ja nur wenige
Einzelfälle von Fehlgeleiteten", wie er es ausdrückt.


Ich glaube, da geheimst du doch jetzt zu viel hinein und überforderst
auch das Sendeformat.

Nein, ich überfordere das Format von Lanz sowie die ihm auferlegte Art und Weise, wie solche Interviews zu führen und zu lenken sind. Er hat nun mal keinen A. in der Hose und möchte seinen gut bezahlten Job behalten.


dass es die überwiegende Zahl der Muslime, bestehend aus
jahrzehntelang ansässigen Türken, in Deutschland gibt, die da ganz anders
wären.

An dem Satz ist doch jedenfalls so nichts auszusetzen, oder?

Nein, wenn man das auf die Zeit vor 2015 bezieht. Was danach war, - da haben selbst die Regierungen keinen Überblick mehr, wieviel Immigranten nun tatsächlich im Land sind, offiziell registrierte und untergetauchte zusammengenommen. Für mich wirds da zunehmend schwieriger, hier zu beurteilen, ab wann das Wort "überwiegend" schon zahlenmäßig nicht mehr zutrifft, weil es von der Aktualität überholt wurde.

Du kannst Dir vorstellen, dass wir am Bau auch in Deutschland mit

Türken

zusammengearbeitet haben, auch mit Bosniern, also auch mit Muslimen.

Aber

was waren das für Muslime? Die gehen alle heiligen Zeiten nur in die
Moschee, wenn überhaupt. Ramadan, - machen sie nach außen hin mit, -

viele > von ihnen waren noch nie in Mekka (ich kenne den Koran und weiß,
was da

drin steht), usw. Ich kenne Türken, die nennen sich von der
Religionszugehörigkeit "Moslem", dem ist das aber relativ egal, was der

futtert, ob das nun Schwein ist oder nicht, - Hauptsache es schmeckt.


Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, einer meiner besten
Freunde und ehemaliger Arbeitskollege (übrigens auch Bau<img src=" />), ist Türke.
Ich kenne seine ganze Familie sehr gut. Er ist eine Seele von Mensch und
würde das letzte Hemd für mich geben und umgedreht. Auch sehr liberal,
aber eben auch Moslem. Ich diskutiere sehr oft mit ihm über die aktuellen
Probleme.
Seine Ehe wurde übrigens arrangiert und ich habe in unseren
diesbezüglichen Diskussionen lernen müssen, dass es mir nicht zusteht,
über diese jahrtausende alte Tradition zu urteilen, schon gar nicht
abschätzig. Die beiden Eheleute machen übrigens einen sehr glücklichen
Eindruck<img src=" />

Das sagten viele meiner Bekannten in der Phase meiner ersten Ehe auch. Sie konnten die Scheidung absolut nicht nachvollziehen, denn wir spielten perfekt unsere Rolle, bis die Kinder auf eigenen Füßen standen.


Arrangierte Ehen soll es übrigens bis in die jüngste Zeit in ländlichen
Gebieten Bayerns gegeben haben<img src=" />

Kenne ich nur von Adeligen und Königshäusern. Könnte ich mir aber auch bei landwirtschaftlichen Betrieben vorstellen, bei denen man den Eigentümer als "Großbauern" bezeichnet.


Was meinst du, wie der sich fühlt, wenn, wie bei den Aussagen von Frau
Jones geschehen, mal wieder alle männlichen Moslems in Bausch und Bogen
verdammt werden.

Da muß ich nochmal ins Video reinsehen, die in Bausch und Bogen zu verdammende Muslim-Männerwelt ist mir nicht aufgefallen. Aber aus meiner Erinnerung her hat doch die Frau betont, dass sich die Männer da eher heraushalten und dass die Frauen (die Mütter)hier das Heft in der Hand haben. Frau Sabatina hat auch erklärt, warum. Das hängt mit dem Ehrbegriff der Muslima-Mütter zusammen.

Da würde ich, wenn ich mit ihm bei so einer Diskussion dabei wäre,
schon aus Anstand sofort widersprechen, statt populistisch in
Beifallsgeklatsche auszubrechen.
Angenommen, bei Lanz wäre eine deutsche Frau gewesen, die über
Jahrzehnte von Ihrem deutschen Mann auf übelste gequält und fortwährend
vergewaltigt worden wäre. Das soll ja durchaus häufiger vorkommen. Und
die hätte jetzt ein Buch geschrieben und behautet jetzt öffentlich alle
deutschen Männer sind potenzielle Vergewaltiger und Folterer.
Würdest du da nicht auch sagen, Moment mal, so pauschal kann man das
nicht sagen?

Es ist immer problematisch, wenn man etwas pauschal bezeichnet. Allerdings trifft es zu, dass nur eine absolut untergeordnete Zahl von muslimischen Frauen in der arabischen Welt über ihren Ehepartner frei entscheiden dürfen. Hier kann man schon mit Fug und Recht diese Tatsache generalisieren. Die wenigen Ausnahmen bestätigen doch nur die Regel.

Anders siehts bei der muslimischen Beschneidung der Mädchen aus. Das wird nur mehr teilweise angewendet, hauptsächlich in den afrikanischen Ländern, und da höchstens in den exponierten ländlichen Gegenden. Hier zu pauschalisieren, wäre unangebracht.

Aber das mit den Zwangsverheiratungen ist auch keine rein muslimische Angelegenheit. Das kennt man auch in anderen Kulturen, insbesonders bei den Hindus. Was mir da so meine Tochter von ihren Indienbesuchen so erzählt hat, - grausam. Ich weiß nicht, ob Du mich da verstehst, - aber ich rege mich mächtig über so was auf.

Noch ein Beispiel aus Rumänien: Es ist eine alte Tradition der Zeltzigeuner (im Fachausdruck: Cortorar), dass die Familie des Mädchens mit dem vom Mädchen ausgesuchten Bräutigam einverstanden sein und da schon etwas mitreden will. Manchmal gehen da die Vorstellungen des Mädchens nicht mit denen der Eltern konform. Aber da gibts einen traditionellen Ausweg, - den "Brautraub".

Das geht so vor sich: Der verliebte Jüngling klaut das Mädchen bei einer passenden Gelegenheit aus der elterlichen Obhut (nachts, - oder sonst wie) und versteckt sich irgendwo an einem sicheren Ort. Klar geht der Papi her, und sucht zusammen mit Freunden seine liebe Tochter. Findet er sie, sogar noch zusammen mit dem nicht akzeptierten Bräutigam, dann artet es schon in Handgreiflichkeiten aus, und das Mädchen kommt wieder brav zurück.

Schafft es allerdings das Paar, sich so zu verstecken, dass man es drei Tage nicht findet, dann muss die Familie des Mädchens dessen Entscheidung akzeptieren und darf sich nicht mehr gegen die Heirat mit dem vom Mädchen ausgesuchten Bräutigam stellen. Diese alte Tradition ist auch heute noch gültig, - obwohl mir wissentlich keine praktizierten Fälle dieser Art zu Gehör gekommen sind. Was aber nichts zu bedeuten hat, weil die Cortorar eine verschworene Gemeinschaft untereinander bilden, kaum mit Leuten außerhalb ihres Clans Kontakt haben und sich generell nur untereinander verheiraten.

Genauso hält er es mit dem Alkohol. Seine Begründung: Allah sieht

nicht in > jede Wohnung hinein, - da hätte er viel zu tun. Übrigens
bekomme ich beim

Türken, wenn ich meinen Döner im Lokal verspeise, auch einen original

türkischen Raki als Aperitif. Schmeckt ziemlich genau wie beim Griechen

der > Ouzo. Hat natürlich genauso Alkoholgehalt. Aber ich erinnere mich da
dunkel > an einen Türken, der mir das mal erklärt hat, warum man das als
Muslim

trinken darf.

Warum erzähle ich das so dezidiert: Weil das nicht die Moslems sind,

die

uns Schwierigkeiten machen, - die wollen einfach nur leben. Aber genau

das > sagt Lanz nicht in dieser Art, damit man auch weiß, was gemeint ist,
- er

widerspricht einfach, ohne Beispiele anzuführen oder die Beispiele zu
erläutern.


Danke meine Frage von oben bezüglich der Türken ist damit benatwortet<img src=" />
Aber das überrascht mich jetzt ein bisschen, denn, wenn du das mit Recht
so siehst, müsstest du doch auch ein Interesse daran haben, dass in
solchen Sendungen nicht pauschalisiert wird. Und alleine darum haben doch
Lanz und Kienzle gebeten. Als Antwort auf pauschale Verurteilungen, die
Bitte geäußert, zu differenzieren und dabei die aktuellen, vorhanden
Probleme erwähnt bis zu der Aussage: „Wir schaffen das nicht“

Wieder sehe ich das anders als Du. Sie haben in dem Moment, als von Zwangsverheiratungen im Islam die Rede war, die Relativierung ins die Diskussion gebracht. Mit dem Ziel, diejenigen, die nun in Scharen ins Land kommen, nicht unter "Anklage" zu stellen. Genau von dort weht doch der Wind her, was auch Herrn Lanz "von oben" auferlegt wird.

Lassen wir das Wort "Pauschalierung" mal auf der Seite. Hätte man das so von Lanz und Kienzle relativiert, dass man gesagt hätte, - bei den seit den 60er Jahren in Deutschland lebenden Türken wird das Problem mit den Zwangsverheiratungen ein untergeordnetes , - wenn nicht sogar die Ausnahme sein, aber bei den nun einströmenden Immigranten mit muslimischer Orientierung würde es eher im mehrheitlichen Bereich liegen, - dann hätte ich gar nichts dagegen einzuwenden.


Natürlich hätte man noch stärker auf das wirklich, furchtbare Schicksal
von Frau Jones eingehen können, aber dafür ist diese Sendung nicht
gemacht. Blödfernsehen halt<img src=" /> Aber doch kein Grund gewalttätig zu
werden?

???? Verstehe das Wort "gewalttätig" hier nicht in diesem Zusammenhang.


Nicht ohne Grund muss auch ein Richter, wegen Befangenheit abgelehnt
werden, wenn er in einem Prozess zu sehr persönlich verstrickt ist. Und so
ist auch Frau Jones nur eine Stimme in diesem Orchester, aber aus guten
Grund nicht der Dirigent.

Das sehe ich völlig anders. Die Frau ist aufgrund eigenen Erlebnisses zu diesem Engagement gekommen. Wenn man Deine Logik aufgreift, dann müßte man sämtliche Organisationen, gemeinnützige Vereine und Stiftungen ablehnen, die von Leuten aufgrund von persönlich Erlebtem gegründet wurden und die sich für ihr jeweiliges Ziel einsetzen. Egal, ob es die Vereinigung für die verschwundenen Kinder ist, oder gewisse Aids-Stiftungen, oder die Krebs-Stiftung von Carreras.


Auf weitere, fruchtbare Diskussionen, möglichst ohne Ohrfeigen<img src=" />

LG

siggi

LG-Helmut

Buchwerbung.

siggi, Dienstag, 16.02.2016, 03:26 vor 3651 Tagen @ helmut-1 3089 Views

Hallo helmut,

Deine Betroffenheit gestehe ich dir gerne zu, aber sie sollte nicht zu
solchen Aussagen führen. Zumal in meinen Augen diese Forderung in
Anbetracht des Vorgefallen auch völlig überzogen ist.


Dazu habe ich in dem Kommentar am Ende des Threads Stellung genommen, -
das wiederhole ich hier nicht. O.k.?

Habe ich gelesen. Mich hat das halt am meisten gestört, wobei ich auch zu bedenken gebe, das aus einer Ohrfeige dann doch schnell Hauen und Stechen werden kann<img src=" /> Es ist eben nur ein schlagkräftiges Argument und kein intellektuelles.

Wobei dabei Frau James ja auch nicht ganz unbeteiligt ist. Wer sich in
so eine Sendung begibt, auch aus finanziellen Interessen, (darf man das
hier noch ungeohrfeigt erwähnen<img src=" />) der muss damit rechnen , dass einem
auch Widerspruch entgegen schlägt. Vor allen Dingen dann, wenn man
pauschalisiert.


Würde mich interessieren, wer von den Anwesenden bei dieser TV-Show am
meisten absahnt. Denke, dass es Herr Lanz sein wird. Allerdings kenne ich
die Summen nicht, die hier im Raum stehen. Ich wußte auch nicht, dass man
da als Eingeladener bei einer Talkshow auch finanziell bedacht wird. Mit
der Ausnahme natürlich, wenn man Helmut Schmidt (oder auch anders)
heißt.

Ups, dass Frau James gerade auf einer Verkaufstour für ihr Buch ist, ist dir entgangen? Es wurde doch sogar eingeblendet während der Sendung. Und es ist auch nicht ihre erste Talkshow.

https://portal.dnb.de/opac.htm;jsessionid=4A3BFF902CB829A202F57A53A2480435.prod-worker0...

Nein, ich überfordere das Format von Lanz sowie die ihm auferlegte Art
und Weise, wie solche Interviews zu führen und zu lenken sind. Er hat nun
mal keinen A. in der Hose und möchte seinen gut bezahlten Job behalten.

Was die Person Lanz generell angeht wirst du in mir sicherlich keinen Verteidiger finden<img src=" /> Nur den konkreten Anlass sehe ich etwas anders.

dass es die überwiegende Zahl der Muslime, bestehend aus
jahrzehntelang ansässigen Türken, in Deutschland gibt, die da ganz

anders

wären.[/b]

An dem Satz ist doch jedenfalls so nichts auszusetzen, oder?


Nein, wenn man das auf die Zeit vor 2015 bezieht. Was danach war, - da
haben selbst die Regierungen keinen Überblick mehr, wieviel Immigranten
nun tatsächlich im Land sind, offiziell registrierte und untergetauchte
zusammengenommen. Für mich wirds da zunehmend schwieriger, hier zu
beurteilen, ab wann das Wort "überwiegend" schon zahlenmäßig nicht mehr
zutrifft, weil es von der Aktualität überholt wurde.

Tja, da können wir beide nur spekulieren.

Das sagten viele meiner Bekannten in der Phase meiner ersten Ehe auch. Sie
konnten die Scheidung absolut nicht nachvollziehen, denn wir spielten
perfekt unsere Rolle, bis die Kinder auf eigenen Füßen standen.

Kann ich nicht beurteilen<img src=" />
Das deutsche Ehen glücklicher sind als türkische, da die Partnerwahl bei Deutschen freier vor sich geht, wäre doch mal interessant zu untersuchen.

Arrangierte Ehen soll es übrigens bis in die jüngste Zeit in
ländlichen Gebieten Bayerns gegeben haben<img src=" />


Kenne ich nur von Adeligen und Königshäusern. Könnte ich mir aber auch
bei landwirtschaftlichen Betrieben vorstellen, bei denen man den
Eigentümer als "Großbauern" bezeichnet.

Stichworte wären hier zum Beispiel:

Nicht unter dem Stand heiraten,
Keinen Protestanten heiraten,
Keinen Preussen heiraten,

Keinen Piefke heiraten<img src=" />)

und ganz allgemein:

beim Brautvater um die Hand der Tochter anhalten.

Also so ganz frei scheint mir das alles auch nicht gewesen zu sein.

Aber das mit den Zwangsverheiratungen ist auch keine rein muslimische
Angelegenheit. Das kennt man auch in anderen Kulturen, insbesonders bei den
Hindus. Was mir da so meine Tochter von ihren Indienbesuchen so erzählt
hat, - grausam. Ich weiß nicht, ob Du mich da verstehst, - aber ich rege
mich mächtig über so was auf.

Natürlich regt mich das auch auf. Die Frage ist doch, ob wir, zufällig in einer anderen Kultur geborenen, uns anmaßen sollten, diese oft tausendjährigen Sitten und Gebräuche zu verurteilen. Steht uns das zu?

Noch ein Beispiel aus Rumänien: Es ist eine alte Tradition der
Zeltzigeuner (im Fachausdruck: Cortorar), dass die Familie des Mädchens
mit dem vom Mädchen ausgesuchten Bräutigam einverstanden sein und da
schon etwas mitreden will. Manchmal gehen da die Vorstellungen des
Mädchens nicht mit denen der Eltern konform. Aber da gibts einen
traditionellen Ausweg, - den "Brautraub".

Das geht so vor sich: Der verliebte Jüngling klaut das Mädchen bei einer
passenden Gelegenheit aus der elterlichen Obhut (nachts, - oder sonst wie)
und versteckt sich irgendwo an einem sicheren Ort. Klar geht der Papi her,
und sucht zusammen mit Freunden seine liebe Tochter. Findet er sie, sogar
noch zusammen mit dem nicht akzeptierten Bräutigam, dann artet es schon in
Handgreiflichkeiten aus, und das Mädchen kommt wieder brav zurück.

Schafft es allerdings das Paar, sich so zu verstecken, dass man es drei
Tage nicht findet, dann muss die Familie des Mädchens dessen Entscheidung
akzeptieren und darf sich nicht mehr gegen die Heirat mit dem vom Mädchen
ausgesuchten Bräutigam stellen. Diese alte Tradition ist auch heute noch
gültig, - obwohl mir wissentlich keine praktizierten Fälle dieser Art zu
Gehör gekommen sind. Was aber nichts zu bedeuten hat, weil die Cortorar
eine verschworene Gemeinschaft untereinander bilden, kaum mit Leuten
außerhalb ihres Clans Kontakt haben und sich generell nur untereinander
verheiraten.

Das hört sich richtig romantisch an. Danke, für den kleine Einblick

Lassen wir das Wort "Pauschalierung" mal auf der Seite. Hätte man das so
von Lanz und Kienzle relativiert, dass man gesagt hätte, - bei den seit
den 60er Jahren in Deutschland lebenden Türken wird das Problem mit den
Zwangsverheiratungen ein untergeordnetes , - wenn nicht sogar die Ausnahme
sein, aber bei den nun einströmenden Immigranten mit muslimischer
Orientierung würde es eher im mehrheitlichen Bereich liegen, - dann hätte
ich gar nichts dagegen einzuwenden.

Kann ich mit leben.

Natürlich hätte man noch stärker auf das wirklich, furchtbare
Schicksal von Frau James eingehen können, aber dafür ist diese Sendung
nicht gemacht. Blödfernsehen halt<img src=" /> Aber doch kein Grund gewalttätig zu
werden?

???? Verstehe das Wort "gewalttätig" hier nicht in diesem Zusammenhang.

Na ja, gewaltfreie Ohrfeigen sind noch nicht erfunden<img src=" />

Nicht ohne Grund muss auch ein Richter, wegen Befangenheit abgelehnt
werden, wenn er in einem Prozess zu sehr persönlich verstrickt ist. Und
so ist auch Frau James nur eine Stimme in diesem Orchester, aber aus guten
Grund nicht der Dirigent.

Das sehe ich völlig anders. Die Frau ist aufgrund eigenen Erlebnisses zu
diesem Engagement gekommen. Wenn man Deine Logik aufgreift, dann müßte
man sämtliche Organisationen, gemeinnützige Vereine und Stiftungen
ablehnen, die von Leuten aufgrund von persönlich Erlebtem gegründet
wurden und die sich für ihr jeweiliges Ziel einsetzen. Egal, ob es die
Vereinigung für die verschwundenen Kinder ist, oder gewisse
Aids-Stiftungen, oder die Krebs-Stiftung von Carreras.

Ich hatte absichtlich von Richtern gesprochen und da halte ich den Befangenheitsparagrafen schon für sehr sinnvoll.

Alle anderen, ausgenommen die öffentlich Medien, dürfen natürlich parteiisch unterwegs sein.

LG

siggi

Hab da nur noch zwei Punkte

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.02.2016, 06:35 vor 3651 Tagen @ siggi 3057 Views

Hallo, Siggi,

na ja,- da haben wir nun schon die meisten Unterschiedlichkeiten bereinigt. Zwei Punkte habe ich noch:

Buchwerbung:

Finde ich legitim. Warum: Ich bewundere zwar die Aktivität von Frau Sabatina, - aber ich habe deshalb noch keinen einzigen Cent für ihre Organisation gespendet. Es gibt viele Einrichtungen, die auf Unterstützung angewiesen sind und die sehen müssen, wie sie zurecht kommen. Ein Buch ist da schon eine Einnahmequelle, die ich als sinnvoll empfinde.

Würde ich jede Einrichtung, die sinnvolle Aufgaben wahrnimmt, finanziell unterstützen, dann würde das meine finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Zumal ich selbst an einem Projekt arbeite, wofür ich auf Betteltour gehen muß. Berufsausbildung im dualen System interessiert hier keinen, auch nicht das zuständige Ministerium, und schon gar nicht die dafür in Frage kommenden Betriebe.

Mein erstes Buch habe ich an Freunde und Bekannte verschenkt, mein zweites, das derzeit in Arbeit ist, werde ich schon verkaufen und den Gewinn in mein Ausbildungsprojekt stecken, - obwohl es sich um ein politisches Buch handelt und mit der Ausbildungsgeschichte gar nichts zu tun hat.

Das zweite:

Die Frage ist doch, ob wir, zufällig in einer anderen Kultur geborenen, uns anmaßen sollten, diese oft tausendjährigen Sitten und Gebräuche zu verurteilen. Steht uns das zu?

Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Das unterschreibe ich sofort.
Warum:
Wir hatten bis zum Ende des letzten Jahrhunderts Regierungen in den arabischen Ländern, bei denen die Regierungschefs teilweise selbst von den USA inthronisiert oder zumindest unterstützt und hofiert wurden. Aus reinem Machtinteresse sowie aus Gründen der Sicherung der Rohstoffresourcen war es Ziel der USA, diese Länder zu destabilisieren und für sich zu vereinnahmen. Dazu waren alle Mittel recht, auch die Lügen (Hussein - Massenvernichtungswaffen).

Ich beziehe mich aber auf das, womit oftmals im Westen diese Angriffskriege gerechtfertigt wurden, wie man das oftmals auch an die Europäer verkauft hatte. Da war in vielen Fällen das Wort "Demokratie" sowie "Menschenrechte" im Einsatz. Natürlich verwendete man das nur als Vorwand.

Denn: Mit welchem Recht maßen wir uns an, in Länder, in denen jahrtausende alte Kulturen herrschen, unsere zweifelhafte Errungenschaft "Demokratie" einzurichten, die letztlich keinen Nutzen, sondern nur Chaos über die Bevölkerung gebracht hat. Die Folgen in Form der vielen Immigranten haben die Europäer nun auszubaden.

Der richtigere Weg wäre gewesen, diese Völker samt ihren Regenten in Ruhe zu lassen, und eventuell über Wirtschaftsbeziehungen in gemäßigter Form Einfluß auszuüben. Niemals kann es einen Vorteil für ein Volk bringen, wenn man von außen versucht, Veränderungen im entsprechenden Land zu erreichen. Wenn das Volk die bestehenden Verhältnisse ablehnt, dann wird es von innen heraus eine Veränderung herbeiführen, sei es in gemäßigter Form oder in einer Revolution.

Das aber, was von innen heraus initiiert wird, hat letztlich Bestand, weil es im Land selbst "geboren" und nicht von außen aufgepfropft wurde. Beispiele dafür gibt es auf der ganzen Welt. Auch Negativbeispiele in Verbindung mit den USA, der NATO und den selbsternannten "Koalitionen der Willigen".

Was heißt das für mich im Zusammenhang mit den Zwangsverheiratungen:

Laßt die Völker in ihren Ländern leben, wie sie es gewohnt sind. Wenn sie aber meinen, unbedingt ihren Mittelpunkt der Lebensinteressen in der westlichen Hemisphäre zu stabilisieren, dann sollen sie sich gefälligst an die hier geltenden Regeln halten. Wenn ich umgekehrt in ein arabisches Land gehe, dann muß ich mich dort genauso anpassen, oder ich bekomme dort erhebliche Schwierigkeiten.

Deshalb lehne ich Vorgehensweisen wie Zwangsverheiratungen, den respektlosen Umgang mit Frauen (Köln-Silvester), und ähnliche Dinge in Europa strikt ab und wehre mich dagegen, so etwas hier zu akzeptieren. Ich lehne diese Einstellungen auch in den Herkunftsländern der Immigranten ab, werde aber mit Sicherheit nichts unternehmen, um dort die Zustände zu ändern. Dafür fehlt mir die Kompetenz und außerdem die Möglichkeit.

ich glaube wir sind durch.

siggi, Mittwoch, 17.02.2016, 03:52 vor 3650 Tagen @ helmut-1 2871 Views

Hallo Helmut,

na ja,- da haben wir nun schon die meisten Unterschiedlichkeiten
bereinigt. Zwei Punkte habe ich noch:

Buchwerbung:

Finde ich legitim. Warum: Ich bewundere zwar die Aktivität von Frau
Sabatina, - aber ich habe deshalb noch keinen einzigen Cent für ihre
Organisation gespendet. Es gibt viele Einrichtungen, die auf Unterstützung
angewiesen sind und die sehen müssen, wie sie zurecht kommen. Ein Buch ist
da schon eine Einnahmequelle, die ich als sinnvoll empfinde.

Natürlich, völlig legitim. Gehört aber eben zum Gesamtbild auch dazu.

Würde ich jede Einrichtung, die sinnvolle Aufgaben wahrnimmt, finanziell
unterstützen, dann würde das meine finanziellen Möglichkeiten
übersteigen. Zumal ich selbst an einem Projekt arbeite, wofür ich auf
Betteltour gehen muß. Berufsausbildung im dualen System interessiert hier
keinen, auch nicht das zuständige Ministerium, und schon gar nicht die
dafür in Frage kommenden Betriebe.

Mein erstes Buch habe ich an Freunde und Bekannte verschenkt, mein
zweites, das derzeit in Arbeit ist, werde ich schon verkaufen und den
Gewinn in mein Ausbildungsprojekt stecken, - obwohl es sich um ein
politisches Buch handelt und mit der Ausbildungsgeschichte gar nichts zu
tun hat.

Drück dir die Daumen, dass viel dabei rein kommt und Respekt vor deinem Engagement.

Das zweite:

Die Frage ist doch, ob wir, zufällig in einer anderen Kultur
geborenen, uns anmaßen sollten, diese oft tausendjährigen Sitten und
Gebräuche zu verurteilen. Steht uns das zu?

Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Das unterschreibe ich sofort.

Warum:
Wir hatten bis zum Ende des letzten Jahrhunderts Regierungen in den
arabischen Ländern, bei denen die Regierungschefs teilweise selbst von den
USA inthronisiert oder zumindest unterstützt und hofiert wurden. Aus
reinem Machtinteresse sowie aus Gründen der Sicherung der
Rohstoffresourcen war es Ziel der USA, diese Länder zu destabilisieren und
für sich zu vereinnahmen. Dazu waren alle Mittel recht, auch die Lügen
(Hussein - Massenvernichtungswaffen).

Ich beziehe mich aber auf das, womit oftmals im Westen diese
Angriffskriege gerechtfertigt wurden, wie man das oftmals auch an die
Europäer verkauft hatte. Da war in vielen Fällen das Wort "Demokratie"
sowie "Menschenrechte" im Einsatz. Natürlich verwendete man das nur als
Vorwand.

Denn: Mit welchem Recht maßen wir uns an, in Länder, in denen
jahrtausende alte Kulturen herrschen, unsere zweifelhafte Errungenschaft
"Demokratie" einzurichten, die letztlich keinen Nutzen, sondern nur Chaos
über die Bevölkerung gebracht hat. Die Folgen in Form der vielen
Immigranten haben die Europäer nun auszubaden.

Der richtigere Weg wäre gewesen, diese Völker samt ihren Regenten in
Ruhe zu lassen, und eventuell über Wirtschaftsbeziehungen in gemäßigter
Form Einfluß auszuüben. Niemals kann es einen Vorteil für ein Volk
bringen, wenn man von außen versucht, Veränderungen im entsprechenden
Land zu erreichen. Wenn das Volk die bestehenden Verhältnisse ablehnt,
dann wird es von innen heraus eine Veränderung herbeiführen, sei es in
gemäßigter Form oder in einer Revolution.

Das aber, was von innen heraus initiiert wird, hat letztlich Bestand, weil
es im Land selbst "geboren" und nicht von außen aufgepfropft wurde.
Beispiele dafür gibt es auf der ganzen Welt. Auch Negativbeispiele in
Verbindung mit den USA, der NATO und den selbsternannten "Koalitionen der
Willigen".

Was heißt das für mich im Zusammenhang mit den Zwangsverheiratungen:

Laßt die Völker in ihren Ländern leben, wie sie es gewohnt sind. Wenn
sie aber meinen, unbedingt ihren Mittelpunkt der Lebensinteressen in der
westlichen Hemisphäre zu stabilisieren, dann sollen sie sich gefälligst
an die hier geltenden Regeln halten. Wenn ich umgekehrt in ein arabisches
Land gehe, dann muß ich mich dort genauso anpassen, oder ich bekomme dort
erhebliche Schwierigkeiten.

Deshalb lehne ich Vorgehensweisen wie Zwangsverheiratungen, den
respektlosen Umgang mit Frauen (Köln-Silvester), und ähnliche Dinge in
Europa strikt ab und wehre mich dagegen, so etwas hier zu akzeptieren. Ich
lehne diese Einstellungen auch in den Herkunftsländern der Immigranten ab,
werde aber mit Sicherheit nichts unternehmen, um dort die Zustände zu
ändern. Dafür fehlt mir die Kompetenz und außerdem die Möglichkeit.

Völlige Übereinstimmung:-)

LG

siggi

Vielleicht sollte das als Beispiel auch der Chef registrieren

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 17.02.2016, 05:05 vor 3650 Tagen @ siggi 2947 Views

Hallo, Siggi,
ja, das Thema wäre durch.

Wobei es nicht notwendig ist, dass es letztlich - wie bei dieser Diskussion - zu einem Konsens führt. Man kann durchaus unterschiedliche Meinungen haben, aber man sollte auch in der Lage sein, sich "zivilisiert" miteinander zu unterhalten.

Meinungen, auch seine persönliche, in akzeptabler Form zu formulieren und auch zu vertreten, geht natürlich nur, wenn man auch eine Meinung hat. Oft ist es der Fall, dass es zu verbalen Auswüchsen kommt, weil einfach die Argumente fehlen oder man sogar zugeben müsste, dass der andere recht hat.

Wobei ich mit letzterem auch kein Problem hätte. Im Gegensatz zu manchen unserer Zeitgenossen bin ich mir schon dessen bewußt, was ich bin und was ich kann, und kann mir deshalb auch erlauben, Fehler oder Fehleinschätzungen zuzugeben, ohne, dass mir dabei ein Zacken aus der Krone fällt.

Diese Bemerkung bezieht sich jetzt nicht auf Dich, sondern auf so manche Kommentatoren, deren Begründungen und Ausdrucksweisen ich manchmal nicht nachvollziehen kann.

Allerdings ist auch vieles eine Sache des Stils und begründet sich damit, wie man erzogen wurde und was man in jungen Jahren gelernt hat. Es hat sich schließlich keiner selbst gemacht. Da bin ich schon froh darüber, so geschult worden zu sein, dass ich auch in der direkten Anrede bei einer Diskussion trotz Gegensätzlichkeit der Ansichten immer in der Lage bin, eine Form der Höflichkeit und der Akzeptanz des Gegenübers zu wahren.

Zumal ich mir im andern Fall eingestehen müsste, dass meine Schatulle mit vernünftigen Argumenten leer geworden ist. Wenn es aber notwendig ist, dann bin ich schon in der Lage, mich mit deftiger Ausdrucksweise, gepaart mit entsprechendem Sarkasmus oder Ironie, auszudrücken. Aber das werde ich allenfalls in der 3. Person anwenden, und niemals im Dialog.

Beste Grüße - Helmut

Eigentlich könnte alles so einfach sein.

siggi, Mittwoch, 17.02.2016, 16:16 vor 3649 Tagen @ helmut-1 2759 Views

bearbeitet von siggi, Mittwoch, 17.02.2016, 16:35

Hallo helmut,

Wobei es nicht notwendig ist, dass es letztlich - wie bei dieser
Diskussion - zu einem Konsens führt. Man kann durchaus unterschiedliche
Meinungen haben, aber man sollte auch in der Lage sein, sich "zivilisiert"
miteinander zu unterhalten.

Meinungen, auch seine persönliche, in akzeptabler Form zu formulieren und
auch zu vertreten, geht natürlich nur, wenn man auch eine Meinung
hat. Oft ist es der Fall, dass es zu verbalen Auswüchsen kommt,
weil einfach die Argumente fehlen oder man sogar zugeben müsste, dass der
andere recht hat.

Wobei ich mit letzterem auch kein Problem hätte. Im Gegensatz zu manchen
unserer Zeitgenossen bin ich mir schon dessen bewußt, was ich bin und was
ich kann, und kann mir deshalb auch erlauben, Fehler oder
Fehleinschätzungen zuzugeben, ohne, dass mir dabei ein Zacken aus der
Krone fällt.

Diese Bemerkung bezieht sich jetzt nicht auf Dich, sondern auf so manche
Kommentatoren, deren Begründungen und Ausdrucksweisen ich manchmal nicht
nachvollziehen kann.

Allerdings ist auch vieles eine Sache des Stils und begründet sich damit,
wie man erzogen wurde und was man in jungen Jahren gelernt hat. Es hat sich
schließlich keiner selbst gemacht. Da bin ich schon froh darüber, so
geschult worden zu sein, dass ich auch in der direkten Anrede bei einer
Diskussion trotz Gegensätzlichkeit der Ansichten immer in der Lage bin,
eine Form der Höflichkeit und der Akzeptanz des Gegenübers zu wahren.

Zumal ich mir im andern Fall eingestehen müsste, dass meine Schatulle mit
vernünftigen Argumenten leer geworden ist. Wenn es aber notwendig ist,
dann bin ich schon in der Lage, mich mit deftiger Ausdrucksweise, gepaart
mit entsprechendem Sarkasmus oder Ironie, auszudrücken. Aber das werde ich
allenfalls in der 3. Person anwenden, und niemals im Dialog.


Damit ist sicherlich theoretisch alles richtig beschrieben, nur leider spielen uns in der Praxis dann doch die Emotionen öfter mal eine Streich. Ich schließe mich da gar nicht aus.
Aber es gilt für mich dann: "Der Weg ist das Ziel", also immer wieder aufs Neue versuchen, die Emotionen im Zaum zu halten.

Allerdings gibt es hier auch Zeitgenossen, denen nicht die Emotionen eine Streich spielen, sondern die die Provokation bis zur persönlichen Verunglimpfung einsetzen, um, wie ich vermute, dem Forum eine neue Funktion aufzudoktrinieren. So zu sagen, dass sich das Forum an die Spitze einer neuen Bewegung stellt. Dazu müssen Andersdenkende, sie werden dann oft auch als Querulanten verunglimpft, raus gedrängt werden.

Wie soll man als Betroffener damit umgehen?

Ich bin nun jemand, der sich mindesten 150-prozentig dafür einsetzt, dass jeder hier seine Argumente darlegen kann, wenn er dabei ein Mindestmaß an RESPEKT den Diskutanten gegenüber, aber auch unbeteiligten Personen gegenüber an den Tag legt.

Aber bei offensichtlich böswilligen Absichten, bin ich, wie du, nicht bereit, auch noch die rechte Wange hin zuhalten.

Oder von Fall zu Fall dann eben gar nicht darauf zu reagieren, da, wie du sehr schön beschrieben hast, wo keine Anstand und Respekt gelehrt wurde auch nichts Entsprechendes da sein kann. Das muß man dann dem entsprechenden Gegenüber zu Gute halten. <img src=" />

LG

siggi

PS: Hast du schon mal daran gedacht, dein Ausbildungsprojekt in Rumänien @Chef vorzustellen? Vielleicht kann er das hier mal ab und zu anpinnen.

Afrikanische Bahnhofsklatscher.

ebbes @, Montag, 15.02.2016, 07:03 vor 3652 Tagen @ helmut-1 6426 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.02.2016, 07:07

Bringe es mal hier unter. Will keinen neuen Thread anfangen.

Hoffe es ist kein Fake aus einer ausländischen Stadt (Würde natürlich nichts ändern). Sieht aber nach einer Deutschen Stadt aus (Fritz am Schaufenster).

Keiner hilft den Frauen. Die Afrikaner haben wahrscheinlich auch Messer dabei.

Gut, wir kennen die Ursache nicht. Aber wenn 2 Männer mit den Füßen auf die Köpfe der Frauen schlagen, dann müssen wir die auch nicht kennen.

https://www.youtube.com/watch?v=CrwDIvbMIXI

Falls es schon gepostet wurde und ich es nicht gelesen habe, kannst du es ja auch löschen.

Gruß

ebbes

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Metrostation in Paris?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 15.02.2016, 07:41 vor 3651 Tagen @ ebbes 5062 Views

Der eine spricht Französisch. Auch die Kacheln an der Wand kenn ich als typisch für die Pariser Metro ...

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Nordafrikaner sprechen ebenfalls französisch und die Kacheln... Können sich Hamburger hier erinnern?

azur @, Montag, 15.02.2016, 12:08 vor 3651 Tagen @ FOX-NEWS 4105 Views

Hallo FOX,

finde auch, man muss prüfen, wo das her ist. Nur das spricht nicht automatisch gegen das angegebene Hamburg:

Der eine spricht Französisch. Auch die Kacheln an der Wand kenn ich als
typisch für die Pariser Metro ...

So welche kenne ich auch aus Berlin.

Zur Sprache: "Sprachen

Im Maghreb wird hauptsächlich Maghrebinisches Arabisch gesprochen, Französisch ist in den Maghrebstaaten als Handels-, Bildungs- und Kultursprache von großer Bedeutung."
https://de.wikipedia.org/wiki/Maghreb#Sprachen

Hab die Plakate beurteilen können, aber kann die Schriftsprache darauf nicht erkennen. Vielleicht sind unlängst Leute in Hamburg unterwegs gewesen, die die Motive wiedererkennen?

Für mich ist der angegebene Ort noch nicht widerlegt.

Sollte es ein Hoax sein? Eine Falle, bei der gezeigt wird, wie sitzender Frau an den Kopf geschlagen wird?

Und die Merkel kämpft mit einer angeblichen Koalition der Vernunft für den Zuzug weiterer solcher gefährlichen Idioten?

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Kienzle wirkte auf mich senil/dement (oT)

Das_Orakel_aus_Oberlahnstein @, Montag, 15.02.2016, 09:03 vor 3651 Tagen @ helmut-1 4335 Views

- kein Text -

Das wollte ich auch sagen,

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.02.2016, 10:36 vor 3651 Tagen @ Das_Orakel_aus_Oberlahnstein 4279 Views

war aber nicht sicher, ob das nicht eine rein persönliche Beurteilung ist.

Denke aber, dass er von seinen Kenntnissen und Erfahrungen zehrt, die aus den 70er Jahren stammen, als er in Nahost tätig war. Aber in den 70er Jahren war vieles noch in Ordnung, oder zumindest ganz anders als heute.

Ja, er wirkte auf mich auch so, als ob er in der Vergangenheit lebt.

Olivia @, Montag, 15.02.2016, 12:37 vor 3651 Tagen @ helmut-1 3720 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.02.2016, 13:13

war aber nicht sicher, ob das nicht eine rein persönliche Beurteilung
ist.

Denke aber, dass er von seinen Kenntnissen und Erfahrungen zehrt, die aus
den 70er Jahren stammen, als er in Nahost tätig war. Aber in den 70er
Jahren war vieles noch in Ordnung, oder zumindest ganz anders als heute.

.................

Ich habe mir früher seine Sendungen gerne angeschaut.

--
For entertainment purposes only.

Habe die Sendung seinerzeit angeekelt gesehen!

Olivia @, Montag, 15.02.2016, 12:13 vor 3651 Tagen @ helmut-1 4019 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.02.2016, 13:10


Über Mediathek zu kriegen, mit dem Titel:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2650046/Markus-Lanz%22-vom-10-Februar-2016

.......................

Es gibt eine ganze Reihe sehr mutiger muslimischer Frauen, die sich unter Einsatz ihres Lebens darum bemühen, die Öffentlichkeit auf diese Situation aufmerksam zu machen. Es kümmert sich NIEMAND darum.

Markus Lanz dürfte die Hosen gestrichen voll haben und Angst, seinen Job zu verlieren. Er tanzt ja nahezu Spitzenballet, um kein falsches Wort zu sagen und nicht den Hauch "eines falschen" Eindrucks zu hinterlassen.

Bei Kienzle denke ich, haben der Altersstarrsinn und die "Tunnel Vision" inzwischen die Oberhand gewonnen. Der bekommt überhaupt nicht mehr mit, was um ihn herum vorgeht.

Schämen sollten sich beide. Die junge Frau hat mehrfach verächtlich die Mundwinkel nach unten gezogen. Ich kann das verstehen. Kienzle verstieg sich sogar zu der Behauptung, die Frau könne doch FREI reden in der Sendung, worauf die junge Frau antwortete: Aber nur weil ich mit Bodyguard hier bin, mein Wohnsitz nicht bekannt ist, ich pausenlos den Wohnsitz wechsele und hoffen muss, dass mich niemand erkennt! - Genau das aber hatte sie bereits zu Beginn der Sendung mitgteilt! Kienzle muss es also ganz sicher auch gehört haben. Die Art und Weise, wie er die junge Frau anging, ist also eine sehr plumpe Art der "Ruhigstellung". Für so etwas schäme ich mich inzwischen stellvertretend! Kienzle ist nicht in Lebensgefahr! Er kann ohne jegliche Gefährdung herumschwadronieren. Da er sicherlich bereits verrentet ist, wäre es an der Zeit gewesen, eine solche Frau zu unterstützen und sie nicht abzukanzeln und ihr "gnädig" ab und zu "Recht" zu geben.

Diese Männer können einen nur noch anekeln.
Aufregen braucht man sich über solche Dinge nicht mehr. DAS läuft seit Jahren. Das Einzige, was man tun kann, ist solchen Frauen zu helfen und sie zu unterstützen.

Und was das Allerabsurdeste ist, ist die Tatsache, dass sie mit diesen Verhaltensweisen genau den Muslimen, die in Deutschland gut integriert sind, einen Bärendienst erweisen. Statt dessen sollten sie diese aufrufen, darauf zu achten, dass GENAU SOLCHE DINGE nicht passieren! Statt junge Frauen, die sich trauen, INDIREKT zu disqualifizieren.

--
For entertainment purposes only.

Hofschranzen - TV

TurnAround @, Montag, 15.02.2016, 13:15 vor 3651 Tagen @ helmut-1 3810 Views

Servus.


Hofschranze (die, in älterer Zeit auch der Hofschranze) ist eine seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche abwertende Bezeichnung für einen Höfling am Hof eines Fürsten, deren Bedeutung negative Charakterzüge und Verhaltensweisen umfasst, die innerhalb der sehr hierarchischen Hofgesellschaft in einer durch Gunst-Konkurrenz geprägten Gruppe entstehen können. Zu typischen Verhaltensweisen gegenüber dem Gunstgeber zählen beispielsweise Gefallsucht, Schmeichelei und Heuchelei; gegenüber Konkurrenten Intrigantentum, Demütigungen, Verleumdung, üble Nachrede. Übertragen wird das Wort auch für Personen im nicht-höfischen Umfeld einer hochgestellten oder einflussreichen Persönlichkeit gebraucht.

Quelle: Wikipedia


"Auf der individuellen Ebene ist er (der Narzissmus) eine Persönlichkeitsstörung, die gekennzeichnet ist durch eine übertriebene Pflege des eigenen Image auf Kosten des Selbst. Narzißtische Menschen sind mehr daran interessiert, wie sie anderen erscheinen, als an dem, was sie fühlen. Tatsächlich leugnen sie Gefühle, die dem von ihnen angestrebten Image widersprechen. Da sie ohne Gefühl handeln, neigen sie zu verführerischem und manipulativem Verhalten und streben nach Macht und Herrschaft. Sie sind Egoisten, auf ihre eigenen Interessen ausgerichtet, aber ihnen fehlen die wahren Werte des Selbst - nämlich Selbstausdruck, Gelassenheit, Würde und Integrität. Auf der kulturellen Ebene kann man den Narzißmus an einem Verlust menschlicher Werte erkennen - an einem Fehlen des Interesses für die Umwelt, an der Lebensqualität, an den Mitmenschen. Eine Gesellschaft, die die natürliche Umwelt dem Profit und der Macht opfert, verrät, dass sie für menschliche Bedürfnisse unempfindlich ist. Wenn Reichtum einen höheren Rang einnimmt als Weisheit, wenn Bekanntheit mehr bewundert wird als Würde, wenn Erfolg wichtiger ist als Selbstachtung, überbewertet die Kultur selbst das 'Image', und man muss sie als narzißtisch ansehen.“

– Alexander Lowen, Narzißmus. Die Verleugnung des wahren Selbst (1992)

Das heutige pseudoreligiöse und neofeudale System spült selbstverliebte Günstlinge an die Oberfläche und diese schwimmen wie Fettaugen auf der Brühe.

Lecker!
[[kotz]]

Gruß
TurnAround

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Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Helmut, ich gebe dir vollkommen recht…

Elli ⌂ @, Montag, 15.02.2016, 13:34 vor 3651 Tagen @ helmut-1 4413 Views

… und dieses Schönreden von Lanz ist mir schon oft aufgefallen. Seine Art, Leute zu interviewen, gefällt mir zwar sehr gut, aber wenn sie kritisch antworten, sieht er sich sofort gezwungen, alles zu relativieren bzw. schönzureden. Und diesmal hat ihn Kienzle noch dabei unterstützt. [[kotz]]

Wußte gar nicht, dass du so rabiat veranlagt bist;-)

siggi, Montag, 15.02.2016, 16:34 vor 3651 Tagen @ Elli 3768 Views

Hallo Elli,

falls deine Zustimmung auch diesen Satz aus helmuts Posting mit einbezieht:

"Wenn ich etwas bedauere, dann ist es die Tatsache, dass man solchen Leuten nicht einfach, - so wie es noch vor Jahrzehnten üblich war - einfach eine schallende Ohrfeige verabreichen kann.
"

Was ein Glück, das wir hier im virtuellen Raum diskutieren<img src=" />

Aber mit ein bisschen Hauen und Stechen wäre es vielleicht auch nicht schlecht. Mal für das nächste Forumstreffen auf Wiedervorlage legen<img src=" />

LG

siggi

Denke, dass man nicht am Petry-Syndrom erkrankt

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 15.02.2016, 19:55 vor 3651 Tagen @ siggi 3465 Views

Hallo Elli,

falls deine Zustimmung auch diesen Satz aus helmuts Posting mit
einbezieht:

"Wenn ich etwas bedauere, dann ist es die Tatsache, dass man solchen
Leuten nicht einfach, - so wie es noch vor Jahrzehnten üblich war -
einfach eine schallende Ohrfeige verabreichen kann.
"

Was ein Glück, das wir hier im virtuellen Raum diskutieren<img src=" />

Aber mit ein bisschen Hauen und Stechen wäre es vielleicht auch nicht
schlecht. Mal für das nächste Forumstreffen auf Wiedervorlage legen<img src=" />

LG

siggi

Hallo, Siggi,
mach mir bitte den Gefallen und nimm nicht so einen Satz aus dem Zusammenhang heraus. So etwas nennt man neuerdings das "Petry-Syndrom". Mit dem "Schießbefehl" auf Immigranten an der Grenze wars ja genauso.

1) sagte ich, dass ich das bedaure, was aber auch mit einschließt, dass man sich dessen bewußt ist, dass man in der heutigen Zeit solche Methoden nicht mehr anwendet.

2) muss man das im Zusammenhang mit dem Respekt vor der Frau sehen, der meiner Meinung nach in mehreren Phasen dieser Show nicht mehr gegeben war. Aber das ist meine Auffassung, - Du kannst da anderer Meinung sein. Insbesonders das Beispiel, das Kienzle anführt, - hinsichtlich der Meinungsfreiheit für die Frau - dass sie sich doch in der TV-Show frei äußern könne, - das ist nichts anderes als eine Verhöhnung dieser mutigen Frau. Aber es waren noch andere Phasen dabei.

3) sehe ich einen eklatanten Unterschied zwischen der von mir benannten schallenden Ohrfeige und dem Begriff "Hauen und Stechen". Nur ein Beispiel aus meiner Sicht und Erinnerung. Als ich mich als 14-jähriger mal eigenmächtig ins Auto eines Nachbarn setzte, der bei uns zu Besuch war, dabei den Zündschlüssel betätigte und dadurch das Fahrzeug ruckweise (weil der Gang drin war) auf eine in der Nähe befindliche Betonmaschine beförderte, was der Scheinwerfer mit seinem Leben bezahlen mußte, kassierte ich als Affekthandlung meines Vaters diese sprichwörtliche schallende Ohrfeige.

Damals, als 14-jähriger, verstand ich natürlich nicht, wie sich das mit meiner Beobachtung vereinen ließ, dass ich meinen Vater danach etwas abseits mit Tränen in den Augen angetroffen habe. Ich hatte das als Kind auf das Auto des Nachbarn bezogen, - später verstand ich den wahren Grund. Aber mein Vater hätte auf mich niemals "gehaut" oder "gestochen".

4) im übrigen hat das Publikum diese schallende Ohrfeige ausgeteilt, - weil wenn man das Video betrachtet, - dann hat Lanz und Kienzle nur bei der Begrüßung einen Applaus bekommen. Im Verlaufe des Gesprächs mit der Frau Sabatina hat das Publikum teilweise mit Szenenapplaus ragiert, - aber immer nur für die Frau, niemals für Lanz oder Kienzle.

Beste Grüße - Helmut

Helmut, er will/kann nicht verstehen. Perfide Sticheleien in politisch korrektem Geschwalle, das ist seine einzige Taktik. (oT)

Tünnes @, Montag, 15.02.2016, 20:50 vor 3651 Tagen @ helmut-1 3181 Views

- kein Text -

Programmbeschwerden wie diese zu Russland häufen sich

Reffke @, Dienstag, 16.02.2016, 13:23 vor 3650 Tagen @ helmut-1 3382 Views

Hallo Helmut,
Mach es wie inzwischen Viele: beschwere dich!
Kurz und bündig genügt [[zwinker]]

Aktuell diese Beschwerde, auf die ich bei "RT Deutsch" aufmerksam wurde:
Der ehemalige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam hat gemeinsam mit Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, Programmbeschwerde gegen den ARD-Beitrag "Russische Außenpolitik - Die Gabelstrategie des Kreml" eingereicht. Laut ihrer Argumentation besteht der Beitrag "aus unwahren Behauptungen, speist sich aus einseitigen Informationsquellen, denunziert und spekuliert. Er ist mit den gesetzlich normierten Prinzipien der Nachrichtengestaltung unvereinbar".
Quelle: RT deutsch

Es gibt eine hervorragende Seite zu allen laufenden Beschwerden:
==> Ständige Publikumskonferenz der öff.-rechtl. Medien
Da ist diese Beschwerde nochmals wörtlich zu finden!

Nur zu!

MfG, Reffke

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Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Danke, - diese Seite kannte ich nicht! (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.02.2016, 13:42 vor 3650 Tagen @ Reffke 2978 Views

- kein Text -

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