USA / "Soziales Experiment" ? / 1999-2013: 500.000 Tote ?
Guten Abend!
Wurde das hier schon besprochen? Im September letzten Jahres veröffentlichte der Wirtschaftsnobelpreisträger 2015, Angus Deaton (USA), eine Studie über die zunehmende Sterblichkeit unter weißen Amerikanern (Altersgruppe 45-54). Er hatte die Studie mit seiner Frau (Anne Case) zusammen erarbeitet, und die beiden kamen zu der Schlußfolgerung, dass im Zeitraum 1999-2013 eine halbe Million Todesfälle weniger zu verzeichnen gewesen wären, wenn die Sterblichkeitsrate der Jahre 1979-1998 im (fallenden) Trend geblieben wäre. Was sind die Ursachen für diese dramatische Zunahme der Sterblichkeit - die gegenläufig ist zum Trend in anderen entwickelten (westlichen) Nationen, also einmaliges Kennzeichen der USA? Deaton and Case nennen an erster Stelle Drogen und Selbstmord. Einige andere Krankheiten nehmen ebenfalls zu (z.B. Leber, also Ernährung!). Parallel beobachtete man erhöhte Fallzahlen bei psychiatrische Einweisungen, Schmerzsyndromen, allgemeiner Arbeitsunfähigkeit. Die eigentlichen Ursachen werden in der wirtschaftlichen Entwicklung vermutet (niedere Löhne, Arbeitslosigkeit, finanzielle Unsicherheit, fehlende Heilbehandlung bzw. gesundheitliches Monitorung). Kurz: die (weißen!) USA sind krank ...
http://www.pnas.org/content/112/49/15078.abstract
Weil diese Veröffentlichung eine dramatische Nachricht war, hat sich die New York Times des Themas angenommen und eine sehr umfangreiche Nachrecherche und Erweiterung der Fragestellung unternommen. Die Ergebnisse wurden Ende Januar veröffentlicht, bestätigen die Untersuchung von Deaton/Case und werden als "schockierend" bezeichnet. Vor allem die graphische Darstellung zeigt deutlich eine regelrechte Volkszerstörung - im Augenblick noch ganz ohne Bürgerkrieg, der in einigen Jahren sich dann außerdem noch verschärfend dazugesellen wird.
http://www.nytimes.com/interactive/2016/01/07/us/drug-overdose-deaths-in-the-us.html
Im Artikel der NYT wrid noch deutlicher auf Drogen abgestellt (die bei Deaton/Case nur eine Komponente unter vielen waren). Gerade hier gibt es auch in der Gruppe der Jugendlichen ernorme Zuwächse, die sich fast wie die Ausbreitung einer Epidemie ansehen.
http://www.nytimes.com/2016/01/17/science/drug-overdoses-propel-rise-in-mortality-rates...
Ich darf diese Phänomene erwähnen, weil sie möglicherweise eine systematische Ursache haben. Es ist wohl nicht nur eine Vernächlässigung im Regierungshandeln sondern wurde vielleicht aktiv gefördert. In meinem Beitrag von heute Nacht über den "schwarzen Schnee" habe ich Betrand Russell zitert, der bereits 1931 darüber reflektierte, dass Herrschaft künftig auch mit Hilfe der Biochemie ausgeübt werde. Er kannte natürlich die britische Tradition der Kriegführung und Volkszerstörung mit Hilfe von Opium (in China). Man darf also bestimmte Sparten der Pharmaindustrie, der Genussmittelindustrie, der Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie natürlich das Drogengeschäft, möglicherweise auch des GeoEngeneering zu Instrumenten der moderner Herrschaftsausübung zählen. Die Aktivitäten eines Herrn Soros, der die Freigabe von Cannabis unterstützt, deuten das ja an. Vermutlich würde er auch nichts gegen eine Freigabe sämtlicher Drogen haben - getraut sich aber nicht, das laut auszusprechen.
Die entscheidende Frage ist nun: warum nehmen die Herren der Welt aktuell derartig destruktive Tendenzen nicht nur in Kauf (und das vor der eigenen Haustür!), sondern führen sie vielleicht absichtlich herbei? Der Vordenker Bertrand Russell hatte doch herausgestellt, dass die Zufriedenheit der Sklavenschicht das Augenmerk der Herrschenden sein müsse (panem et circenses)! Was also ist gerade das Kalkül in der Chefetage? Oder ist man der Lage einfach nicht mehr Herr?
Fragt (rhetorisch ...), mit freundlichen Grüßen, Weiner
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