Hallo Albrecht,
danke, habe dadurch diesen 12 min Beitrag von Bayrischen Rundfunk gefunden: Wie denken Flüchtlinge wirklich über Frauen? || PULS im TV - YouTube
Darin werden auch die Vergewaltigungen in Libyen angesprochen und am Ende eine Runde Zuwanderer gezeigt, die staunen, dass hier jederman nacht allein unterwegs sein kann. In etlichen Gegenden der Welt gilt offenbar ein unbegleitete Frau als Freiwild (und es gibt auch hier welche, die das so sehen - vornehmnlich aus Kreisen der schon länger hier lebenden Zuwanderer). Und auch hier gibt es Leute, die keien küssenden Homos sehen wollen, womit sich neue Allianzen bilden könnten.
Verwandt mit dem Thema ist dieses, das hier auch schon angesprochen wurde:
"Der von der Bundesregierung eingesetzte Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindermissbrauchs schlägt Alarm: Die Bundesregierung tue zu wenig für den Schutz vor sexuellen Übergriffen in Flüchtlingsunterkünften. Er bedauere "außerordentlich", sagt Johannes-Wilhelm Rörig, "dass die Koalition Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingszentren aus dem Asylpaket II wieder herausgestrichen hat". Sie verstoße damit gegen europäische Richtlinien.
Konkret kritisiert der Missbrauchsbeauftragte, dass im aktuellen Gesetzesentwurf Betreiber von Flüchtlingsunterkünften nicht verpflichtet würden, für Kinder und Jugendliche, aber auch für Frauen getrennte Räume und beispielsweise auch eigene Duschen und Toiletten zu schaffen. Auch eine Schulung des Personals zu diesem Thema sei nicht vorgesehen."
Wenn man Leute hie runterbringt, muss man für deren Schutz sogern:
"Viele Missbrauchsfälle - nahezu wöchentlich
Das Problem sexueller Gewalt gegen Kinder sei in Flüchtlingsunterkünften traurige Realität. Seinem Büro würden "fast jede Woche" Fälle von Übergriffen in Flüchtlingsunterkünften gemeldet, berichtet Rörig. Täter seien sowohl Helfer und Wachpersonal, als auch Flüchtlinge."
Das Wachpersonal besteht übrigens auch oft aus Altmigranten. Die Leser kritisieren besonders diese Darstellung.
Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-schutz-103.html
(Darüber auch zu den Leserdiskussionen.)
Fakt ist, dass da nichts einreißen darf. Niemand darf gefährdet sein, und kein Täter darf annehmen, es sei irgendwie machbar.
Problematisch ist es, wenn ein erweitertes Führungszeugnis für Flüchtlingsbetreuung nicht als ausreichend gelten soll, was für den Schutz von Schul- und Kitakidern ausreichend ist.
Dazu passend eine weitere Diskussion, weil eine Kitaleiterin in Bleckede einen Syrier ohne Prüfung mit Arbeiten am Rande der Kitabetreuung einbinden wollte. Soffort wird Diskriminierung geschrieen, dabei müssend doch die Zulassungskriterien für alle gelten, die in der Kita arbeiten:
http://www.tagesspiegel.de/politik/bleckede-in-niedersachsen-evangelische-kita-lehnt-ei...
http://www.stern.de/politik/deutschland/kita-in-bleckede--diakonie-distanziert-sich-von...
Das war der Aushang: http://bilder.bild.de/fotos/auf-druck-der-eltern---kita-will-keinen-fluechtling-einstel...
Man siehe z. B. die Leserdiskussion hier: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Syrer-als-Gefahr-...
Wenn es nicht möglich ist für Zuwanderer Führungszeugnisse zu besorgen, weil es keinen Zugriff auf polizeiliche und gerichtliche Daten geben kann, dann sollte was gelten? Weniger Sorgfalt?
Am Ende noch mal zu dem Unterbringungsproblem: Berlin wird eines der Ballungszentren, in denen sie sich sammeln werden, wie man weiß (da gibt es Untersuchugnen auf Grund Befragungen). Und da die Turnhallen voll sind (man beachte die Formulierung, diese könnten "vielleicht" leerziehen), soll nur schnell und einfach gebaut werden. Natürlich vorzugsweise in den ärmeren Ecken. Und mal wieder sind Einrichtungen der Armen- bzw. Obdachlosenhilfe bedroht:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-bezirke-beklagen-fehlende-absp...
"Hanke rechnet mit einer weiteren Million Flüchtlinge in Deutschland in diesem Jahr; gegen Herbst werde auch in die Familiennachzüge deutlich Bewegung kommen. Pro Person sei dann mit weiteren drei bis vier Familienmitgliedern zu rechnen.
In Friedrichshain-Kreuzberg kommen die Franz-Künstler-Str./Alte Jakobstr., die Vorhalteflächen für die Stadtautobahn A 100 und der Standort der Traglufthalle der Kältehilfe in Friedrichshain als künftige Flüchtlingswohnorte in Frage."
Auch hier in der Nähe werden solche 500erBlöcke errichtet. Aus den Leserkommentaren ist zu erfahren, dass es daneben auch Ecken gibt, wo sie zu tausenden konzentriert werden. Wozu auch Infrstrukturen gehörten.
Keine Wunder, dass sich andere Länder überlegen müssen, ob sie so etwas für Fremde leisten können. Viele kleine osteuropäische Staaten haben das nicht einmal für Einheimische leisten könnten.
Allen ein schönes Wochenende.
Viele freundliche Grüße
azur
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