Fremdenfeindlichkeit und Notwehr
bearbeitet von Dieter, Mittwoch, 10.02.2016, 21:28
Fremdenfeindlichkeit und Notwehr
Ein paar Begriffe:
feindlich - freundlich
fremd - heimisch
Wenn Menschen aus welchen Gründen auch immer in die Fremde gehen oder gegangen werden, also ihre Heimat verlassen, dann haben sie versch. Möglichkeiten auf ihr neues gesellschaftliches Umfeld, die Fremde, zu reagieren, nämlich freundlich oder feindlich.
Annahme der fremden Gesellschaft, Verständnis zeigen sowie den dortigen Menschen nicht zur Last fallen wären freundliche Attribute gegenüber der Fremde. Demnach ist Assimilation ein Zeichen von Fremdenfreundlichkeit.
Festhalten am gewohnten, die fremde Gesellschaft, in die man sich begibt, mit seinen Werten nicht anzuerkennen und sogar zu oppunieren und das fremde System auszunutzen wären eindeutige Attribute von Feindlichkeit, also von Fremdenfeindlichkeit.
Insofern ist die Mißachtung der neuen aber auch zuerst fremden Gesellschaft, in die Flüchtlinge oder Migranten kommen, immer ein Akt der Fremdenfeindlicheit. Wenn der türk. Moslem-Bruder Erdogan z.B. seinen Landsleuten nicht nur persönlich, sondern auch durch seine in Deutschland exist. türk.Moslembruder-Vereine, die Ditib, eintrichtert, daß Integration etwas ganz Übles ist, so ist dieses Vorgehen Erdogans auf deutschem Boden ein extrem starkes Zeichen von Fremdenfeindlichkeit und sollte eigentlich wie sonst üblich sofort den Staatsschutz auf den Plan rufen mit den Konsequenzen.
Wenn also Fremde der hiesigen Gesellschaftsform feindlich begegnen, so kann man zwar in Mißdeutung der Bibel wie es die Kirchen, Politik und Gutmenschen machen, auch noch die "andere Wange" hinhalten, aber eigentlich heißt es doch: Du sollst Deinen nächsten lieben wie dich selbst, da heißt es nicht, Du sollst alle lieben wie dich selbst. Die Nächsten sind nach meinem Verständnis Familie, Freunde und Gesinnungsgenossen. Das wars.
Also die natürlichste Vorgehensweise von Feindlichkeit ist Abwehr, die bis zur Notwehr reichen kann, wenn die Feindlichkeit nicht anders ausgemerzt werden kann.
Stellt man nun fest, daß die gesellschaftlich Bestimmenden, also Staatsmacht mit Gewaltmonopol, Parteien, Presse nicht willens sind eine adäquate Abwehr einzuleiten, dann führt das unter normalen Bedingungen und der natürlichen menschlichen Vorgehensweise zu einer Abwehrreaktion beim Individium, was dann nichts anderes ist als Notwehr.
Komischerweise betitelt die Gesetzgebung und Staatsmacht diese Notwehr als Fremdenfeindlichkeit und die eigentliche Fremdenfeindlichkeit, wie wir sie täglich von Migranten erleben, die z.B. schon in der 2.Generation in Deutschland sind, steht unter dem massiven Schutz des Staates sowie seiner willigen Lakaien.
Verkehrte Welt.
Gruß Dieter
Ja was denn nun? ![[[top]]](images/smilies/top.gif)
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