SMK: «@ELLI wurde ausgestoppt und close bei 8960 - also unter 9000.»
Schade, aber bei seiner Sicht war es mit der richtigen Ausstiegsentscheidung m. E. dennoch eine notwendiger "Versuch", den frühsten Einstieg zu finden.
SMK: «Game Over?
.»
Nee, weiter "spielen"! ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Hallo, @SMK,
bitte schalte auf die das Chartbild mit Monatsintervall und betrachte die Zeitspanne 2002-2003 sowie das Ende in 2009 und Du siehst, dass die drei mächtigen roten Monatskerzen nicht unbedingt ein Zeichen fürs "Game Over" sein müssen (eine Musterauswertung könnte vielleicht eine statistische Aussage liefen - reizvoll ... mal schauen, ob ich die Gelegenheit habe, diese durchzuführen).
DAX-Future-Monatschart von finviz.com
In den hier aufgezeigten Fällen, kam es zu einer in etwa 10%igen Unterschreitung der jeweiligen zuvor jüngst markierten Tiefpunkte.
Da ich zuvor jedoch darauf verwies, dass auch für kurzfristige Einschätzung ich den "Abgleich" im Chartbild mit länger Intervallteilung als nützlich zur Lagebestimmung in einer Welle ansehe und der Wochenchart eben am Ende der 6.KW (13.02.2016) keinen Hammer ausgebildet hat, bleibt man meiner Einschätzung nach derzeit weiter in einer Korrekturwelle mit kurzfristigen Erholungspotential.
Schalte ich nun auf den Stundechart, so beschränkt sich das Erholungspotential m. E. bis auf das Kursniveau von ~9170 Punkte (etwa der Mittelpunkt der längsten Stundenkerze vom 08.02.2016 und vielleicht knapp über dem Tageshoch vom 10.02.2016.
Das ist in der jetzigen Situation kein wirklich erfolgversprechender langfristiger Long-Einstiegspunkt, da im Korrekturfall erneut der Fall unter die Tiefs der 8750-Punkte riskiert werden müsste.
DAX-Future-Stundenchart von finviz.com
Im 5min-Cartbild, wird m. E. deutlich, dass man die Startbewegung vom Tief am 11.02.2016 durchaus als Impulswelle betrachten kann, die durch die erste Korrekturwelle bis auf das zweiten Tief des Handelstags (11.02.2016) zurückgeführt wurde.
DAX-Future-5min-Chart von finviz.com
Der weitere Verlauf ist m. E. aus EW-Sicht schwierig zu beschreiben, so dass ich hier lieber die "Zuflucht" zum Stundenschart suche. Dort verstecken sich die drei Tiefs vom 11.02.2016 in einem "Hammer" und zusammen mit dem Rest vom 11. und 12.02.2016 bildet sich eine dazu übergeordnete Welle 1 als Dreieck. Diese Welle 1 kann nach meiner Sicht ohne Verletzung der EW-Regeln erneut bis zum Tief vom 11.02.2016 (~8750) korrigiert werden, sodass also bis dahin das o. g. Ziel von 9170 möglich bleibt.
Mag alles nicht hilfreich sein, doch wenn auf 5min oder kleiner Intervallebene die Dinge betrachtet werden, dann darf es nicht verwundert, dass man auch im 5-Minuten-Takt oder noch kürzerer Taktzeit seine Zählung überprüfen muss.
Alles dies nur für nachfolgendes kurze Fazit:
Auf Deine Frage "Und jetzt?" vermag ich nur zu antworten: "Schau’n wir mal, wie das Spiel weitergeht!"
Gruß,
Uwe