DAX: Nochmal langfristig

-ELLI- ⌂ @, Dienstag, 09.02.2016, 19:55 vor 3651 Tagen 12781 Views

Zunächst noch einmal der langfristige Chart mit Zählung vom 24. Mai letzten Jahres:

[image]
– http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=355295 –

Das Hoch bis dahin lag bei etwa 12.400 und ich erwartete für den Abschluss der Welle 5 (grün) = Welle 3 (blau) einen Bereich von 13.000-13.500 Punkten und danach eine Korrektur zurück zur vorherigen Welle 4, also bis etwa 8500, bevor die letzte Welle 5 beginnt.
Ich schrieb damals: „…allerdings wird es meines Erachtens kein „Big Bang“, sondern „nur“ eine kräftige Korrektur.

Hier nun der aktualisierte Chart:

[image]

Nun, die 13.000-13.500 Punkte sind nicht mehr gekommen, die Welle 3 (blau) war zu diesem Zeitpunkt bereits beendet – was ich leider erst später erkannt hatte. Aber seit einiger Zeit sind wir wieder in der Spur. Und die Korrektur zurück zur vorherigen Welle 4 ist fast fertig. Die vorherige Welle 4 lag bei 8355 Punkten. Wenn Welle c von Welle 4 (blau) genau so lang wird wie Welle a, dann landen wir bei 8365 Punkten (linear) bzw. etwa 8500 logarithmisch (ich habe es nicht ausgerechnet).

Und wenn die kommende Welle 5 (blau) so lang wird wie Welle 1 es war, landen wir bei etwa 18.000 Punkten. [[top]]

Danke Elli

Cliff @, Bad Homburg, Dienstag, 09.02.2016, 20:11 vor 3651 Tagen @ -ELLI- 7654 Views

Das sind krasse Aussichten und es dürfte interessant werden, wie dann von den Zentralbanken zum letzten Ritt geblasen wird ("alle haften für alle").

Noch interessanter die genau gegenteilige Aussicht von dem von mir sehr geschätzten Tony Caldaro, der einen neuen langfristigen Bärenmarkt nach einem 6-jährigen Bullenmarkt ausgerufen hat (versagende Welle 5 und mit einem erwarteten Bottom in 2017).

Cliff

Bärenmarkt

-ELLI- ⌂ @, Dienstag, 09.02.2016, 20:14 vor 3651 Tagen @ Cliff 8845 Views

…der einen neuen langfristigen Bärenmarkt nach
einem 6-jährigen Bullenmarkt ausgerufen hat

Wer weiß, wer weiß…
Ich glaube es zwar (noch) nicht, aber falls 8300 unterschritten werden sollten, werde ich skeptisch.

@ELLI - Wie sieht deine schwärzest mögliche Einschätzung aus? + Dr. Jens Ehrhardt- Finanzwoche + Europäische Banken + China

Vatapitta @, Donnerstag, 11.02.2016, 01:40 vor 3650 Tagen @ -ELLI- 5383 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 11.02.2016, 01:47

…der einen neuen langfristigen Bärenmarkt nach
einem 6-jährigen Bullenmarkt ausgerufen hat


Wer weiß, wer weiß…
Ich glaube es zwar (noch) nicht, aber falls 8300 unterschritten werden
sollten, werde ich skeptisch.

Moin moin ELLI,

zuerst meinen herzlichen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz und deine unendliche Geduld auch großen Schwachsinn zu ertragen. [[zwinker]]

Die aktuelle Unruhe an den Börsen scheint der Lage im europäischen Bankensektorsektor geschuldet. Die italienischen Banken sind streng genommen Konkurs, schreibt Dr. Ehrhardt in seiner neuesten Finanzwoche. Er hält auch einen Kapitalabzug von den italienischen Banken nach den neuen Gesetzen zu Bali-ins für möglich.

Dazu passt, dass die italienischen Banken und die Deutsche Bank schon wieder um Unterstützung durch den Steuerzahler betteln:
"… es gibt einen großen Bedarf an einer starken Koordination der großen Zentralbanken der Welt – in den USA, Europa, Japan und vielleicht China, sagte Federico Ghizzoni … " Quelle

Ulrich Stephan von der Deutschen Bank stimmt ebenfalls für eine weitere Lockerung der Geldpolitik.

In diesem Artikel geht es um den Sinn des Anleihenrückkaufs der Deutschen Bank. - M. E. weist eine solche Aktion eher auf große Schwierigkeiten hin, als dass sie die Lage beruhigen kann.

Besonders interessant finde ich die Ausführungen von Dr. Ehrhardt zur Lage in China:
China legt beim Luftverkehr um 10% zu, bei der Einfuhr von Öl um 9%, Kupfer um 26% und Eisenerz um 11%. Das bedeute, dass die niedrigen Rohstoffpreise nicht ein Nachfrage, sondern ein Angebotsproblem sind. Der chinesische Immobilienmarkt sei stabil.

Und zum Schluss das Beste:
Eine vom chinesischen Finanzsystem ausgehende Krise, hält Dr. Jens Ehrhardt trotz der gewaltigen Leerverkäufe der US- Hedge Fonds, die danach(!) werbewirksam in Davos den Zusammenbruch Chinas vorhersagten, für unrealistisch.

So sieht "die ehrliche Arbeit" der Fondsmanager und Banker aus, wenn sie sich die Taschen füllen wollen.


VG Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Ich bin zwar nicht Elli

SMK ⌂ @, Donnerstag, 11.02.2016, 11:30 vor 3649 Tagen @ Vatapitta 5149 Views

aber mein schwärzestes Szenario sieht folgendermaßen aus:

Beginnend in Italien kommt es zu neuerlichen (quasi) Bankenpleiten, auch die DeuBa ist betroffen. Staatspleiten folgen kurz darauf, zu allererst Griechenland. Aufgrund der Staatspleiten und des damit einhergehenden staatlichen Kontrollverlusts, werden sich die Flüchtlingsströme nochmals stark erhöhen (die Grenzen sind dann erst recht nicht schützbar), denn Europa ist natürlich immer noch im Vgl. ein lebenswerterer Ort als die globalen Kriegs - und Elendshotspots. Die dringendste Sorge des alteingesessenen Deutschen bzw. Europäers wird nicht sein Wertpapierdepot sein, sondern seine körperliche Unversehrtheit. Außerdem wird der Europäer sein Geld ohnehin nicht in Sicherheit bringen können, da er entweder am Aktienmarkt seinen Bail-In erfährt oder wenn seine Bank abgewickelt wird. Die Flucht ins Bargeld wird ihm durch simple Verbote versperrt sein.

Genau deshalb glaube ich, dass es nicht so kommen wird.

Die Eliten in Politik und Wirtschaft haben die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen, dass ihnen Recht, Gesetz und abgeschlossene Verträge herzlich egal sind, wenn es um ihr eigenes Überleben geht. Es wird also mit Sicherheit niemand Pleite gehen, wozu auch? Übergeordnet hat sich die Bevölkerung Europas in 2 Jahren alleine durch Flüchtlingszuzug um 2-3 mio erhöht. In Deutschland wurde schon die heilige schwarze Null geopfert, um die neuen Schäfchen zu versorgen und zu "integrieren". 2016 wird dadurch nur in Deutschland ein Konjunkturpaket von ~50 Mrd. anlaufen. Außerdem sind die Grenzen nach wie vor offen und werden ohnehin nie völlig geschlossen. 2016 wird mit Sicherheit nochmals eine Million hinzukommen.

Die Sanktionen gegen Iran wurden aufgehoben, das Land hat einen riesigen Investitionsstau und muss dringend seinen alten Ramsch vom Schwarzmarkt aus Zeiten des Embargos erneuern. Das wird es insbesondere in Deutschland tun - evtl. erinnert sich noch jemand an die stuxnet Geschichte, Iran setzt Siemens Hardware ein. Iran hat außerdem bekannt gegeben, sein Öl in Euro zu verkaufen. Offenkundigerweise tun sie das, weil sie planen die Einnahmen im Euroraum (vornehmlich Deutschland) ausgeben zu wollen und sich daher die Umtauschkosten sparen.

Die Russland Sanktionen werden Mitte des Jahres auslaufen, sobald Putin an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Er wird das zwangsläufig tun müssen, da Russland ansonsten im September Pleite ist. Horst Seehofer hat schon für die süddeutsche Exportwirtschaft einen Fuß für diese Zeit in die Türe gestellt.

Die Versicherungswirtschaft hat angekündigt ihre Aktienquoten hochzufahren. Was sollen sie angesichts des Rentenmarkts auch tun. Die Allianz plant in den nächsten Jahren von 5% auf 30% bei der Aktienquote zu gehen. Allein die Allianz verwaltet 230 Mrd €.

Zu guter Letzt sucht auch das Geld aus Übersee lukrative Anlagemöglichkeiten. Draghi hatte schon im Dezember angekündigt, dass sich die großen Zentralbanken geldpolitisch noch lange Zeit getrennte Pfade beschreiten werden.

Das ist natürlich alles keine Garantie, aber das negative Szenario wäre so katastrophal, dass man dann ohnehin nicht ungeschoren davonkommt. Geld auf dem Konto liegen lassen wird durch einen Bail-In Marke Zypern bestraft werden. Bargeld wird in Massen zu unhandlich sein, weil man keine größere Anschaffungen damit mehr tätigen können wird - mal vom Risiko soviel Geld zu Hause zu lagern mit lauter Invasoren drumherum [[zwinker]] , abgesehen.

nachvollziehbar

aliter @, Donnerstag, 11.02.2016, 12:05 vor 3649 Tagen @ SMK 4878 Views

scheint mir dies eher zu sein als graphische Analysen. Man muss sich in Erinnerung rufen, dass das ebenso wie 2008 eine nicht eigentlich reale Katastrophe ist. Wenn man das mit einem (Welt)krieg vergleicht, so sind die Häuser, die Firmen, die Infrastruktur und nicht zuletzt die Menschen alle noch vorhanden. Es müssen lediglich auf dem Papier bzw. dem Computer die richtigen Striche durch die richtigen Zahlen gemacht werden. Ich hoffe, dass die Politiker entgegen allen Erfahrungen klug handeln werden.
Also denke ich wohl das die Zukunft zwischen den genannten beiden Szenarien liegt. Vielen Dank für die Analyse. mfg

Danke. "Wir schaffen das."

SevenSamurai @, Dienstag, 09.02.2016, 20:54 vor 3651 Tagen @ -ELLI- 7433 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.02.2016, 20:59

Und wenn die kommende Welle 5 (blau) so lang wird wie Welle 1 es war,
landen wir bei etwa 18.000 Punkten. [[top]]

Wenn die Wirtschaft tatsächlich so gut laufen sollte, dann werden wir die Invasoren ohne weiteres an unserer wirtschaftlichen Leistung teilhaben lassen können.

Der Chart zeigt, dass all die Crash-Propheten seit 2009 FALSCH lagen. Und liegen.

2008/2009 hatte nun rein GAR NICHTS mit der grössten Weltwirtschaftskrise seit 1929 zu tun. Im Gegenteil. Es war die Verschnaufpause vor der allergrössten Rallye aller Zeiten.

Warum habe ich mir nur Sorgen gemacht? Bernanke hat alles richtig gemacht. Ich könnte mir in den Hintern beissen, dass ich damals nicht massivst long gegangen bin. Die Profis haben es verstanden.

Und die Neocons haben tatsächlich das Perpetuum Mobile erfunden. Seit Anfang der 80er geht es nur aufwärts mit kleinen Verschnaufpausen. Ein 35-jähriger Aufschwung! Starke Leistung.

P.S. Die Deutschen müssen es jetzt nur noch schaffen, durch etwas Druck bei den Lohn- und Gehaltsverhandlungen einen Teil vom Kuchen zu bekommen.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Du hast den Zynismus-Smiley zu den einzelnen Sätzen vergessen (oT)

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 10.02.2016, 08:04 vor 3650 Tagen @ SevenSamurai 5438 Views

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Danke. "Wir schaffen das."

SevenSamurai @, Mittwoch, 10.02.2016, 13:27 vor 3650 Tagen @ sensortimecom 5279 Views

Das meine ich ernst:

Warum habe ich mir nur Sorgen gemacht? Bernanke hat alles richtig gemacht. Ich könnte mir in den Hintern beissen, dass ich damals nicht massivst long gegangen bin. Die Profis haben es verstanden.

[[sauer]]

Und ein DAX von 18000 ist definitiv kein Crash. Schon gar nicht der, den viele erwarten.

Eine richtig heftiger Crash wäre sogar gut, dann würden wir wegen der Invasoren anders handeln.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

18.000 oder auch mehr

Leserzuschrift @, Mittwoch, 10.02.2016, 12:53 vor 3650 Tagen @ -ELLI- 5878 Views

Hallo Elli,

ein Danke auch von mir, dass du unverdrossen am Ball bleibst.
Auch Fehleinschätzungen seien dir zugestanden - niemand ist perfekt.

Im großen Bild aber bin ich durchaus auf der selben Seite.
Ich sehe nicht warum China und Indien plötzlich keine Lust mehr hätten ihren Lebensstandard zu verbessern.
Facebook und Co. sind dabei eher unbedeutend.

18000 oder auch mehr - sehe ich ebenso.

Merci

DAX: Wendepunkt erreicht?!

Broesler, Mittwoch, 10.02.2016, 13:08 vor 3650 Tagen @ -ELLI- 6400 Views

[image]

In diesem Fall hätten wir es mit verkürzten Welle C zu tun...ma schaun.

Ahoi

Die Wendepunkt-Theorie näher betrachtet

Broesler, Mittwoch, 10.02.2016, 14:51 vor 3650 Tagen @ Broesler 5726 Views

[image]

[image]

Alles sehr theoretisch und mit extremer Unsicherheit behaftet. Sollte der Kurs jedoch
wie angedacht verlaufen, werde ich wahrscheinlich long gehen.

Ahoi

Ich bin bereits long gegangen im DAX…

-ELLI- ⌂ @, Mittwoch, 10.02.2016, 16:54 vor 3650 Tagen @ Broesler 6330 Views

… auch wenn es vielleicht zu früh sein mag.
Stopp beim bisherigen Tief, knapp unter 8800.

Möglichkeit des "Umkehrpunktes" im DAX-Furure Wochenchart

Uwe @, Donnerstag, 11.02.2016, 13:33 vor 3649 Tagen @ Broesler 4947 Views

Hallo, @Broesler,

danke, für Dein Engagement zum Thema Kursentwicklung, dessen schriftliche Ausarbeitung ich hier immer gerne verfolge.

Es ist wohl so, dass Du eine kurzfristige Zeitebene präferierst. Dennoch plädiere ich dafür, die längerfristig Zeitteilung und deren Muster, auch ohne konkrete Kursdaten bei der Betrachtung zu berücksichtigen und deren Muster in die Überlegungen einzubeziehen , insbesondere bei Ansagen von möglichen Trendumkehrpunkten, gerade da nicht alles immer punktgenau vorhersagbar ist, was ich sofort gerne unterschreiben werde.

Aktuell hat m. E. bei Wochenschluss über 9000 (Ausbildung eines „Hammers“ im Kerzenchart auf Wochenebene“ beim Future nach finviz-Notierung 11.02.2016 -13:00) durchaus das Potential, das Ende der Korrekturwelle (als ZZ gezählt) seit dem 2015-Höchstkurs zu markieren.

Gruß und weiterhin viel Erfolg,
Uwe

Und jetzt?

SMK ⌂ @, Samstag, 13.02.2016, 00:34 vor 3648 Tagen @ Uwe 4472 Views

@ELLI wurde ausgestoppt und close bei 8960 - also unter 9000.

Game Over? [[zwinker]]

Auf kurze, klare Fragen, kurze, klare Antworten ;)

Uwe @, Sonntag, 14.02.2016, 22:33 vor 3646 Tagen @ SMK 4087 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 14.02.2016, 22:37

SMK: «@ELLI wurde ausgestoppt und close bei 8960 - also unter 9000.»

Schade, aber bei seiner Sicht war es mit der richtigen Ausstiegsentscheidung m. E. dennoch eine notwendiger "Versuch", den frühsten Einstieg zu finden.

SMK: «Game Over? [[zwinker]].»

Nee, weiter "spielen"! [[zwinker]]


Hallo, @SMK,

bitte schalte auf die das Chartbild mit Monatsintervall und betrachte die Zeitspanne 2002-2003 sowie das Ende in 2009 und Du siehst, dass die drei mächtigen roten Monatskerzen nicht unbedingt ein Zeichen fürs "Game Over" sein müssen (eine Musterauswertung könnte vielleicht eine statistische Aussage liefen - reizvoll ... mal schauen, ob ich die Gelegenheit habe, diese durchzuführen).

DAX-Future-Monatschart von finviz.com

In den hier aufgezeigten Fällen, kam es zu einer in etwa 10%igen Unterschreitung der jeweiligen zuvor jüngst markierten Tiefpunkte.

Da ich zuvor jedoch darauf verwies, dass auch für kurzfristige Einschätzung ich den "Abgleich" im Chartbild mit länger Intervallteilung als nützlich zur Lagebestimmung in einer Welle ansehe und der Wochenchart eben am Ende der 6.KW (13.02.2016) keinen Hammer ausgebildet hat, bleibt man meiner Einschätzung nach derzeit weiter in einer Korrekturwelle mit kurzfristigen Erholungspotential.

Schalte ich nun auf den Stundechart, so beschränkt sich das Erholungspotential m. E. bis auf das Kursniveau von ~9170 Punkte (etwa der Mittelpunkt der längsten Stundenkerze vom 08.02.2016 und vielleicht knapp über dem Tageshoch vom 10.02.2016.

Das ist in der jetzigen Situation kein wirklich erfolgversprechender langfristiger Long-Einstiegspunkt, da im Korrekturfall erneut der Fall unter die Tiefs der 8750-Punkte riskiert werden müsste.

DAX-Future-Stundenchart von finviz.com


Im 5min-Cartbild, wird m. E. deutlich, dass man die Startbewegung vom Tief am 11.02.2016 durchaus als Impulswelle betrachten kann, die durch die erste Korrekturwelle bis auf das zweiten Tief des Handelstags (11.02.2016) zurückgeführt wurde.

DAX-Future-5min-Chart von finviz.com


Der weitere Verlauf ist m. E. aus EW-Sicht schwierig zu beschreiben, so dass ich hier lieber die "Zuflucht" zum Stundenschart suche. Dort verstecken sich die drei Tiefs vom 11.02.2016 in einem "Hammer" und zusammen mit dem Rest vom 11. und 12.02.2016 bildet sich eine dazu übergeordnete Welle 1 als Dreieck. Diese Welle 1 kann nach meiner Sicht ohne Verletzung der EW-Regeln erneut bis zum Tief vom 11.02.2016 (~8750) korrigiert werden, sodass also bis dahin das o. g. Ziel von 9170 möglich bleibt.

Mag alles nicht hilfreich sein, doch wenn auf 5min oder kleiner Intervallebene die Dinge betrachtet werden, dann darf es nicht verwundert, dass man auch im 5-Minuten-Takt oder noch kürzerer Taktzeit seine Zählung überprüfen muss.

Alles dies nur für nachfolgendes kurze Fazit:
Auf Deine Frage "Und jetzt?" vermag ich nur zu antworten: "Schau’n wir mal, wie das Spiel weitergeht!" [[zwinker]]

Gruß,
Uwe

Danke Uwe (mT)

SMK ⌂ @, Mittwoch, 17.02.2016, 15:09 vor 3643 Tagen @ Uwe 3724 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.02.2016, 15:58

Deine Erläuterungen sind allesamt schlüssig. Ich frage mich mittlerweile nur, inwiefern man das Geschehen noch aus technischer (Chartistik oder EW) beurteilen sollte - oder vielleicht auch kann.

Es geht meiner Meinung nach für die Eliten um's nackte Überleben und wir konnten ja hinreichend begutachten, wie viel Stellenwert Recht, Gesetz und Moral da noch haben.

Das Szenario von @Cheftrader weiter unten ist mMn eine gute Roadmap, wie es kommen wird und die sanfte Erholung der letzten Tage deutet darauf hin, dass die großen Player schon auf die Longseite wechseln. Im Dezember hat ja bereits die Allianz in Stellvertretung für die gesamte Versicherungswirtschaft bekanntgegeben, dass man trotz aller Unsicherheiten gedenkt, von 5 % Aktienanteil auf 30 % (!) zu gehen. Das wird natürlich lange brauchen, da so ein Dickschiff wie die Allianz über ein paar mehr Schekel verfügt als wir kleinen Fische im Gelben.

Aber die generelle Richtung ist klar: nach oben. Die Alternative wäre ein wirtschaftlicher Totalzusammenbruch (wenn die QE-Atombombe nicht kommt) mitten drin in einer Völkerwanderung mit 2-3 Mio muslimischer Analphabeten auf dt. Boden ohne Jobaussicht und Staatsknete, weiterhin sperrangelweit offene Grenzen und eine Bevölkerung die mit Mistgabeln und Fackeln Jagd auf Politiker macht.

Das ist wie gesagt nur meine Sicht der Dinge, ohne dir und anderen Technikern widersprechen zu wollen.

Nach klassischer CT sieht es auch nicht schlecht aus

nesco, Mittwoch, 10.02.2016, 17:32 vor 3650 Tagen @ -ELLI- 5417 Views

[image]

Die 18000 könnten dann Anfang 2018 fällig werden, falls Daxi nicht vorher schon nach oben aus dem Trendkanal ausbrechen will. [[zwinker]]

Falls die heutige Tageskerze in etwa so bleibt, hätten wir dann mit der gestrigen Kerze zusammen ein Bullish Engulfing Muster.

Grüße, nesco

Wie seht ihr die Lage bei der Deutschen Bank

Vatapitta @, Mittwoch, 10.02.2016, 18:38 vor 3650 Tagen @ nesco 5237 Views

[image]

Die 18000 könnten dann Anfang 2018 fällig werden, falls Daxi nicht
vorher schon nach oben aus dem Trendkanal ausbrechen will. [[zwinker]]

Falls die heutige Tageskerze in etwa so bleibt, hätten wir dann mit der
gestrigen Kerze zusammen ein Bullish Engulfing Muster.

Grüße, nesco

Moin moin,

ich schaue gerne auf die Einzelteile, um eine Idee davon zu bekommen, wie es weitergeht.

Die Deutsche Bank ist so ein beachtenswertes Einzelteil.


VG Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Schwer da etwas zu sagen

nesco, Mittwoch, 10.02.2016, 19:34 vor 3650 Tagen @ Vatapitta 5268 Views

Der Chart sieht bei mir so aus:

[image]

Für mich ist das immer noch ein fallendes Messer, und würde da erstmal auf der Seitenlinie bleiben, wenn ich investieren wollte.
Ok, der RSI zeigt eine starke Überverkauftheit an, aber das muss noch nicht unbedingt für eine Trendumkehr sprechen.
Die Wochenkerze sieht zur Zeit auch ganz nett aus, aber die muss man ja eh erstmal noch abwarten.
Ansonsten rein charttechnisch für mich noch nichts bullishes erkennbar.

Grüße, nesco

PS: Falls der Chart sich noch nicht aktualisiert hat, wird er das in Kürze tun.

Katastrophenhausse: DAX monthly

Cheftrader @, Sonntag, 14.02.2016, 14:25 vor 3646 Tagen @ -ELLI- 5304 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 14.02.2016, 18:55

Hallo Elli, erst einmal ein Kompliment zum Gold, hast Du super getroffen. Ich hatte nach 1050 nochmal mit einem selloff gerechnet, dieser rounding bottom sah mir zu harmonisch aus für diesen krassen Abverkauf der letzten Jahre. Werden uns wohl weiter Richtung 1400 -1500 bewegen.

Nun mal zum DAX.
Ich sehe ein weltweites QE-Programm unlimited, vielleicht kaufen die Notenbanken direkt Aktien, in Japan wird das ja schon offiziell mittels ETFs getan. In USA das PPT, und in China sowieso. Also vielleicht kauft Supermario neben den gammligen Autokrediten auch Aktien direkt. Fazit: Die Märkte werden nochmal mit unvorstellbaren Summen geflutet, dies wird die Blase zum Platzen bringen. Ein leichter Vorgeschmack war Japan Ende der 80er.
Hier mal mein Szenario:

[image]

Das passt zu diesem Szenario

stokk, Sonntag, 14.02.2016, 14:33 vor 3646 Tagen @ Cheftrader 4710 Views

[image]

Nur Deine Zeiten stimmen nicht[[zwinker]]

DAX und QE

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 14.02.2016, 19:01 vor 3646 Tagen @ Cheftrader 5179 Views

Nun mal zum DAX.
Ich sehe ein weltweites QE-Programm unlimited, …
Fazit: Die Märkte werden nochmal mit unvorstellbaren Summen geflutet,…

Ja, das vermute ich auch.

Hier mal mein Szenario:

Interessant. Das Hoch in 2000 als eine Welle 1 zu sehen ist mir neu – aber warum nicht?

[image]

@stoxx: Es ging mir mehr um die Levels

Cheftrader @, Sonntag, 14.02.2016, 20:58 vor 3646 Tagen @ -ELLI- 4159 Views

Ehrlich gesagt habe ich den Zeitaspekt gar nicht berücksichtigt.

Passt schon! Auf gute Zusammenarbeit. (oT)

stokk, Sonntag, 14.02.2016, 21:03 vor 3646 Tagen @ Cheftrader 4258 Views

- kein Text -

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