Die Kontraktion der Erdölzivilisation als nicht lösbares Dilemma

Mercury @, Sonntag, 07.02.2016, 20:59 vor 3654 Tagen 4439 Views

Hallo,

vor einigen Tagen hat @Positiv die Grenzsicherung als Dilemma beschrieben.

Die Idee hat mich ein wenig beschäftigt, weshalb ich einen Text dazu geschrieben habe. Vielleicht ist es für den einen oder anderen eine Anregung - eine Lösung bietet er nicht. Allerdings löst er ein wenig die Frontstellungen auf, in einer vielleicht unerwarteten Weise.

Die Behauptung steht im Raum, dass die USA schuld an der Flüchtlingssituation ist. Sie würden die Kriege in Gang setzen, vor denen die Menschen fliehen. Sie lösten die Unruhen aus, die zur Flucht führten.

Doch woher kommen die Flüchtlinge? @Rotstein hat dieses anschauliche Video verlinkt – die Einkommenssituation von Milliarden Menschen liegt unter 2$ pro Tag. Heinsohn behauptet entsprechendes. Schaut man sich die Einkommensverteilung bspw. in China an, so ist auch dort die Armut erheblich.
Die Behauptung, die Armut der Welt läge ausschließlich an den USA, ist schlicht und ergreifend falsch. Dazu haben wir im Gelben auch sehr detaillierte mathematische Modelle gesehen (deren Link ich gerade nicht finde): Geschäftstätigkeit für immer über die Zeit zu einer erheblichen Ungleichverteilung.

Die Ungleichverteilung kann in jeder Strukur gesehen werden: National, auf europäischer oder US-amerikanischer Ebene, Weltweit, geschichtlich und aktuell. Wenig Reiche, viele Arme ist das Standardmodell. Dabei bestehen Abhängigkeiten: Die Reichen können auf keiner Ebene reich sein, ohne die Rohstoffe und Arbeitskraft der Armen. Die Armen allerdings können auch nicht existieren ohne die Leistungen der Reichen: Kein afrikanisches Land könnte bspw. eine Automobilindustrie aufbauen, die auch nur annähernd vergleichbare Produkte liefern könnte wie VW oder Toyota (weder die Finanzmittel noch die Technologie).
Das ist vielschichtig: Reich sind nicht nur die Oligarchen, die recht wenig Leistung erbringen. Reich sind auch die Firmenmanager, Techniker, die Technologie tragende Schicht.

Im Weltmaßstab gibt es also nur zwei Möglichkeiten: Die Armen werden beteiligt, so wie die Arbeiterklasse in Europa/USA im letzten Jahrhundert. Oder die Armen werden so verarmt, dass sie keinen Widerstand leisten können.
Wie Heinsohn es sagt: Man muß einen gewissen Reichtum haben, um überhaupt in andere Länder fliehen zu können.

Die erste Variante scheidet schon aus mathematischen Gründen aus. Selbst wenn es ökonomisch möglich wäre – wer soll das ganze Zeug kaufen, das 7 Milliarden Menschen produzieren können? Es ist unmöglich, alle in eine für den Lebensunterhalt reichenden Arbeit zu bringen.
Die zweite Variante ist also technisch (und nur technisch, Ethik ist dabei ausgeklammert) die einzig mögliche. Herzlos, aber machbar.

Noch einmal einen Schritt zurück. Die Situationen in den Hauptfluchtländern sind Umbruchsituationen. Auch von Außen gesteuerte Rebellionen benötigen eine vorhandene Unzufriedenheitskraft, die gesteuert werden kann. Der Beginn des arabischen Frühlings in Tunesien startete wegen der Nahrungsmittelpreise und der hohen Arbeitslosigkeit, speziell der besser ausgebildeten jungen Menschen.
Natürlich kann man die Idee vertreten, die USA benutzen diese Menschen „gegen“ uns. Genauso berechtigt kann man vermuten, dass der demographische Druck (mehr Menschen leben, als gut zu ernähren sind) auf jeden Fall zu ähnlichen Unruhen und Fluchtbewegungen führen würden. An der Vermehrungsquote sind die USA nicht schuld.

Die Völkerwanderungen sind also auf jeden Fall so lange unvermeidbar, wie der Niedergang in den Ländern der 2. bzw. entwickelteren 3. Welt andauert. So lange gibt es eine Schicht relativ gut ausgebildeter, halbwegs vermögender Menschen, die zu Wanderung motiviert und in der Lage sind.
Eine weltweite, halbwegs angemessene und faire Wohlstandsverteilung ist ein Ideal und aus vielen Gründen eher unwahrscheinlich.
Die Entwicklung dieser Regionen erhöht die Gefahr für die „reichen“ Regionen, da sie die Fluchtbewegungen verstärkt (mehr Schlauköpfe mit ausreichendem Fluchtgeld).

Fazit ist: Die Flüchtlinge, egal ob sie als Kriegsflüchtlinge oder Armutsflüchtlinge ihr Bündel packen, kommen auf jeden Fall.

Es geht also nur und ausschließlich um den Erhalt unseres (relativen) Reichtums. „Unsere“ Kinder sollen in „ihren“ Turnhallen spielen können. Das hat nichts mit nationalen Qualitäten zu tun, im Gelben wurde auf die Frage „was ist deutsch?“ auch keine Richtung entwickelt, die über ein gestottertes „ähm“ hinausging oder Eigenschaften beschrieb, die man auf „besonders gute Knechte“ reduzieren kann.

In der Tagespolitik steht nun die große Frage im Raum: Grenzsicherung, Ja oder Nein? Wenn wir unsere deutschen Grenzen schließen, geht das nur mit Gewalt. Diese könnten wir an die Außengrenzen der EU verlagern. Oder die Türkei als Söldner einspannen. Doch egal, an welcher Grenze wir die Menschen niederschießen: Was ist daran besser als die Politik der USA, sie gleich in ihren Heimatländern niederzukartäschen?
Die Politik des Imperiums war bisher immer auch in unserem Sinn. Als Vasallenstaat leben wir in einer Zwischenzone, in der wir von der Politik des Imperiums profitieren, ohne Mitsprache zu haben. Wir sind die Sandsäcke im Ballon des Imperiums: Unter guten Bedingungen steigen wir mit. Sinkt der Ballon, werden wir zu Gunsten des imperialen Ballons abgeworfen.

Politisch könnte man jetzt die Strategie denken, dass wir nur gut ausgebildete Menschen aus der niedergehenden 2. und 3. Welt aufnehmen und damit unseren Status als nützliche Peripherie des Imperiums erhalten. Eine dreigeteilte Welt aus Imperium, technisch zuarbeitende Vasallenregion Europa, Armutsregionen. Das ist allerdings in etwa die Struktur der Welt in den letzten Jahrzehnten gewesen, die sich gerade auflöst.

Wir kommen deshalb um die Frage der materiellen Substanz nicht herum. Die technologische Entwicklung macht den Mittelbau überflüssig, ähnlich der Streichung des mittleren Managements in Unternehmen. Die Rolle Europas hat sich erübrigt. Es kann zerschlagen werden und sollte es aus imperialer Sicht auch möglichst schnell, um wiederum Flüchtlingsbewegungen aus Europa ins Imperium zu verhindern. (Noch einmal, zur Erinnerung: Die Ausweitung der Produktion und Integration der armen Schichten analog zur industriellen Revolution ist auf globalem Niveau nicht möglich). Für die „niederen“ Arbeiten ist beispielsweise Bildung mit Erkenntnisfähigkeit nicht nötig. Während sich die jungen Internetfans bspw. für gebildet halten, sind sie doch nur informiert und vollgestopft mit ergoogelten Wissensfragmenten (vgl. Mausfeld), die sie nicht zu einem Gesamtbild zusammensetzen können. Erkennen können sie es nicht, da sie die Erkenntnisfähigkeit nicht gelernt haben, mittels derer sie ihre Beschränktheit bewerten könnten.

So macht Soros Politik Sinn: Sowohl die Zerschlagung Europas als auch die der „überflüssigen“ US-amerikanischen „gebildeten“ Mittelschicht. Und den Rest der Welt in die Armut prügeln.
Wenn wir mitmachen, an unseren Grenzen, an der Außengrenze der EU, im Waffeneinsatz in Syrien oder sonstwo, dann schaufeln wir an unserem eigenen Grab mit.

Das Dilemma ist nicht aufhebbar. Wir haben nur die Wahl, mit dem Imperium zu bomben und schießen und anschließend als überflüssig entsorgt zu werden. Oder direkt als überflüssig entsorgt zu werden und uns dem Niedergang der 2. und 3. Welt anzuschließen. Oder uns der Opposition anzuschließen, die uns dank der kolonialen Vergangenheit und treuen Dienste als Vasallen in den letzten Jahrzehnten nicht als „Freunde“ sehen. Außer wir akzeptieren das, was „wir“ den USA vorwerfen: Die „ethnische Vermischung“ und Auflösung.

Auch ein Zusammengehen mit Russland ist unter dieser Sicht nicht zielführend. Selbst für den Fall, man baut „zusammen“ ein neues Imperium und „besiegt“ die USA, so hat man es doch mit der demographischen Entwicklung der ehemaligen Schwellenländer zu tun. Ein neues Imperium wird ebenso imperiale Politik betreiben müssen. Auch ein Vereintes Eurorussland wird die Grenzen Richtung ehemalige Schwellenländer dicht machen müssen. Die geographische Lage, insbesondere hinsichtlich Nordafrikas, wird auch in diesem Fall und wegen der Energieabhängigkeit von Russland eher noch mehr als im Verbund mit den USA, Europa zum Frontsoldaten des Imperiums degradieren. Europa wird auch dann Schütze Arsch sein. Müssen. (Ein Vorspiel dessen sieht man im Zusammengehen Russlands mit den USA gegen Islamismus. Dass dabei beide Seiten auf unterschiedliche Fraktionen setzen, hebt das grundsätzlich gemeinsame Interesse an der Niederhaltung der islamischen Länder nicht auf).

Ergebnis der Überlegungen ist: Wir befinden uns nicht mehr vor der Kontraktion der Industriegesellschaft. Sie hat tatsächlich mit der Lehman-Pleite begonnen, als die USA begannen, die vorhandenen und zu erwartenden sozialen Unruhen gesteuert gegeneinander zu richten, anstatt sie sich mit unnötigen Risiken für das Imperium frei entwickeln zu lassen. Die Völkerwanderung ist keine von der klassischen Sehnsucht nach mehr Wohlstand getragene. Sie ist eine der Grenze des globalen Wohlstands. Deshalb gibt es keine Lösung, alle Wege führen zum gleichen Ergebnis und die zeitlichen Unterschiede der verschiedenen Wege dürften minimal sein.

Gruß

Mercury

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Dein Klagelied ist in den Wind gesungen

Weiner @, Montag, 08.02.2016, 01:01 vor 3654 Tagen @ Mercury 3285 Views

Fazit ist: Die Flüchtlinge, egal ob sie als Kriegsflüchtlinge oder
Armutsflüchtlinge ihr Bündel packen, kommen auf jeden Fall.

Hallo Mercury, vielen Dank für Deine Überlegungen! Sie sind nachvollziehbar, und in die von Dir aufgezeigte Richtung wird es so ungefähr gehen. Du übersiehst aber zwei Dinge.

1) Die menschliche Leidensfähigkeit. Die Mehrzahl der 3-Milliarden-2-Dollar-Menschen geht nicht in die Migrationsbewegung sondern hält vor Ort durch. In China und Indien beispielsweise herrschen ganz krasse soziale Unterschiede, noch schlimmer wie in Deutschland vor 150 Jahren. Ungeachtet dessen bestehen dort aber bereits stabile Strukturen. Wie auch bei uns seinerzeit. Die Chinesen lassen heute Roboter auf dem Mond rumfahren. Das kriegen wir hier offenbar nicht mehr auf die Reihe, haben zwischen 1850 und 1950 der Welt aber eine komplett neue technische Struktur verpasst. In 50 Jahren nun werden die sozialen Unterschiede in Indien und China äußerlich und gefühlt genauso nivelliert sein wie inzwischen bei uns (Besitz von Wohlstandsutensilien, Übernahme von Wohlstandsverhalten), auch wenn dann dort die Grundbücher, Wertpapiere und Bankkonten, wie gegenwärtig auch bei uns, real eine andere Eigentumssprache sprechen werden. Aber egal, wie man es betrachtet: die Migration ist weltgeschichtlich gesehen überhaupt kein Problem. Selbst wenn 200 Millionen umhervagabundieren. Die anderen 2,8 Milliarden werden sich vor Ort durchkämpfen. Und die schaffen das.

2) Die geschichtlichen Zyklen. Staatlichen Komplexe sind wie Gewächse, die je ihre eigene Lebenserwartung haben. Ihre Biographien zeigen starke Phasen und schwache Phasen. Sie folgen dabei zyklischen Mustern, die sich rational abbilden und prognostizieren lassen. Die USA und Frankreich besipielsweise sind recht alt (1780er). GB ist schon bald ein Tattergreis (1689). Alle drei haben bereits Parkinson und leiden an Demenz. Demnächst im Rollstuhl für einige Jahre. Deutschland befindet sich im mittleren Alter, es wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geboren. Man hat es nicht kaputtbekommen und wird es künftig nicht kaputtkriegen. Auch zwei Millionen ISIS-Kämpfer, selbst wenn sie jetzt schon da wären und alle eine Kalaschnikoff hätten mit ausreichend Munition - sie würden es nicht schaffen. Viele Tote und neues Leid wird es natürlich geben. Russland wurde Anfang des 20. Jahrhunderts geboren. Es wird demnächst grandios auf die Schnauze fallen, aber ebenso grandios wieder aufstehen. Es hat sehr gute Reserven. Die Youngsters der Weltgeschichte sind China, Indien oder etwa auch Israel, zur Mitte des 20. Jahrhunderts geboren. Manchmal stirbt ein Organismus, weil etwas in seinen Genen nicht stimmt. So ist es mit Israel. Juden sind aus sich heraus nicht staatsfähig (sie haben stattdessen andere Vorzüge). Und deshalb wird auch das neue Israel als autonomer Staat nur wenig länger existieren als das Reich Davids oder als die anderen israelitischen Reichsversuche (nach dem babylonischen Exil, unter den Makkabäern oder unter den Idumenäern). China und Indien dagegen haben sehr gute Gene. Bei allen Krisen, die ihnen bevorstehen, werden sie sich, ähnlich wie Deutschland, immer wieder fangen. Auch Afrika wird überleben, auch Südamerika. Die schaffen das.

Die Probleme, die Du siehst, sind allein Probleme eines Europäers oder Nord-Amerikaners, der mehr als 2 Dollar hat. Und somit Zeit zum Nachdenken. Die Probleme, die Du siehst, gehen mithin an der täglichen 2-Dollar-Problematik der 3 Milliarden völlig vorbei. Und die Multimilliarden-Menschen und ihre Lakaien, die Rockefellers, die Rothschilds, die Soros, Gates und Buffet, die Kissingers, Brzezinkis , Friedmans - und wen immer man hier aufzählen möchte, das sind die erwähnten Leute mit Demenz und Paralyse. Weil sie große Tassen in den Händen haben, können sie ein bißchen mehr Wasser verschütten. Aber das war's dann schon. In 50 Jahren kräht kein Mensch mehr nach ihnen.

Sonstiges: Die Energiefrage ist gelöst. Es ist wahrscheinlich, dass das nicht mehr allgemein bekannt wird, bevor hier die Kugeln fliegen und das Chaos ausbricht. Aber wenn die Rauchschwaden sich verzogen haben, wird man in dieser Frage neu und ganz anders anfangen.

Parallel war heute ein Thread über das "Wahlverhalten". Auch so eine verkopfte Frage. Der wahre Souverän wählt nicht, sondern er handelt. Was heißt das konkret? Zum Beispiel: nicht Wählen gehen, sondern (ggfs. zusammen mit anderen kompetenten Fachleuten) ein neues Wahlgesetz schreiben. Ich sage das nur, weil heute auch die Seite "wahlrecht.de" zitiert wurde. Es ist eine sehr gute Webseite. Und dennoch: man hat es dort bei aller Expertise nicht geschafft, ein neues Wahlgesetz zu entwerfen (hoffentlich täusche ich mich, ich war seit einigen Monaten nicht mehr dort). Genauso hier das Forum. Da gibt es nicht Wenige, die sich extrem gut mit dem Thema Geld auskennen. Aber wenn ich jetzt anregen und bitten würde, einen praktisch umsetzbaren Vorschlag für eine Neustrukturierung des Geldsystems auszuarbeiten, inklusive aller dafür nötigen Gesetzesänderungen, dann würde ich wohl keine Antwort bekommen. Wenn ich aber sagen würde, dass der Vollgeldentwurf von Huber nicht schlecht sei und ein akzeptabler Anfang wäre (Respekt vor diesem Mann, der sich einer großen Mühe unterzogen hat!), dann würde hier ein Gewitter von Einwänden und Bemerkungen losbrechen.

Mit 2 Dollar am Tag stellen sich all diese Fragen natürlich nicht. Da sind die Verhältnisse eindeutig und klar. Deswegen werden die 2-Dollar-Menschen immer überleben. Auch ohne Wahlgesetz und neues Geldsystem. Und an allen Staaten, Staatstheoretikern und Nicht-Staats-Theoretikern vorbei. Auch wenn es ihnen täglich weh tut und ihnen so viel abverlangt: die 2-Dollar-Menschen schaffen das.

MfG, Weiner

Energiefrage geloest? Taete mich interessieren ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 08.02.2016, 02:54 vor 3653 Tagen @ Weiner 3107 Views

Sonstiges: Die Energiefrage ist gelöst.

Celente sagte das fuer "in zwei Wochen" auch voraus ... das ist ca. ein halbes Jahrzehnt her.

Es ist wahrscheinlich, dass das nicht mehr allgemein bekannt wird, bevor hier die Kugeln fliegen und das Chaos ausbricht.

Bisher ist jede "neue", "saubere", "unerschoepfliche" oder sonstwie "unkonventionelle" Energie ein Rohrkrepierer geblieben.

Aber wenn die Rauchschwaden sich verzogen haben, wird man in dieser Frage neu und ganz anders anfangen.

Das waere besonders interessant, weil, mit und ohne Rauchschwaden, da auch noch ein paar Altlasten der letzten "neuen" Energie zu bedenken waeren.

P.S.: Besonders suess fand ich neulich, weiss nicht mehr wo, einen Do-it-yourself-Energiebastler, der ganz aufgeregt in einem Forum p(r)ostete er sei jetzt schon "fast bei 99% Wirkungsgrad". [[lach]] Tja, wenn da nur nicht die Thermodynamik usw. waeren.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Die Energiefrage,

Weiner @, Montag, 08.02.2016, 09:16 vor 3653 Tagen @ CrisisMaven 2898 Views

werter CrisisMaven,

ist, wie die meisten anderen auch, primär eine Frage der sozialen Organisation. Wenn ich es richtig weiß (müßte es erst nachkontrollieren), dann haben die USA beispielsweise immer noch kein Gezeitenkraftwerk (außer vielleicht ein paar Gorlovturbinen da oben rechts in der Ecke). Tatsächlich hatte Roosevelt in den 30ern mit dem Passamaquoddydamm schon angefangen, und Kennedy liess sich wenige Tage vor seinem Tode die geplante neue Baustelle nochmals zeigen. Wenn man 1000 Milliarden jährlich fürs Militär ausgeben kann, dann sollten 10 Milliarden für ein Gezeitenkraftwerk heute kein Betrag sein. Wahrscheinlich wird es aber gar nicht so viel kosten. De Gaulle hat sein Attentat überlebt und La Rance läuft heute noch.

Davon abgesehen liegen, sekundär, endlos Erfindungen vor - ganz im Rahmen Deiner allerliebsten thermodynamischen Gesetze usw. -, die uns tatsächlich sehr weit bringen würden, jetzt schon, und die uns weit bringen werden, wenn es dann so weit ist. Darüberhinaus gibt es die unkonventionellen Erfindungen, von denen ich Dir schon geschrieben habe, die Du aber nicht ernst nehmen willst. Wir sagen hier (im Ländle): des Menschen Kopf und Wille ist sein Himmelreich. Es könnte ja sein, dass die Physiker noch gar nicht alles durchschaut haben? Und bist Du wirklich auf dem neuesten Stand (unten ist eine Literaturempfehlung ***)? Transmutationsreaktoren, um den Müll zu verbrennen, wurden inzwischen mehrere Konzepte vorgeschlagen. Wiederum konventionelle (Russland hat schon einen laufen, China und Indien bauen wohl gerade) wie auch unkonventionelle (LENR-Basis). Auch diese Geschichte wird aufgearbeitet werden.

Beste Grüsse, Weiner

*** nicht mal bei der ganz banalen Stromleitung im Kabel hat die Physik und Technik den wirklichen Durchblick: http://adopol.de. Von der ganzen Quarksscheixxxe und den hirnverkrampften Gottesteilchen mal ganz abgesehen. Es ist eine Schande, für eine Kulturnation wie D mal eine war. Aber man soll nicht klagen. Es sind immer noch genug hervorragende Leute bei uns hier. Das gibt ein gutes Gefühl. Und auch die Russen haben gegenwärtig einige ganz geniale Köpfe.

Mehr Falsches als Richtiges

Leserzuschrift @, Montag, 08.02.2016, 13:09 vor 3653 Tagen @ Mercury 2329 Views

...ist hier meiner Meinung nach beschrieben.

Hallo Mercury, sicher sind das sehr wichtige und für alle bedeutsame Fakten und mögliche Entwicklungen, danke dafür.
Man sollte das Folgende aber imho nicht außer Acht lassen:

Ich gehe mit Lafontaine völlig kondom, dass allein die Hälfte nur des amerikanischen Militär-Budgets ausreichen würde, alle derzeitigen ökonomischen Probleme u n d den Hunger weltweit zu beseitigen!
Denn man kann Öl schließlich auch ganz einfach käuflich erwerben, statt es mit der Waffe in der Hand zu erkämpfen und über korrupte Kanäle zu sichern und ganz bewusst nach der Regel "Divide et impera"(Trenne und herrsche) zusätzlichen Unfrieden zu stiften.

Die Menschen der öl- und rohstoffreichen Länder könnten dann, statt US-Waffen zu kaufen, mit den gerecht verteilten Einnahmen ihren Lebensstandard vernünftig erhöhen und ihre vorwiegend asiatischen Gastarbeiter-Sklaven auch vernünftig bezahlen.

Mehr "Produktion" als bisher ist da - bei sinkenden Bevölkerungsraten - also gar nicht nötig; es ist schlicht und einfach ein Umverteilungsproblem!

Wer sagt auch, dass es erneut ein Imperium geben muss - und warum sollte sich ein solches dann "imperial" á la USA verhalten?
Ein Riesenland wie Russland z.B.wird die nächsten 100 Jahre für die innere Entwicklung benötigen (was sicher angesichts der Größe "demokratisch" nicht möglich ist - Deutschland als Pseudodemokratie beweist es derzeit im Kleinen).

Das ginge doch nur, wenn ein von oben gesteuerter (sicher islamischer!) Bevölkerungs-Vermehrungsdruck über den Glauben und die Illusion der Weltvormachtstellung entstünde.
Schon Hitler wollte "mehr Lebensraum im Osten" für das deutsche Volk - in Wahrheit ging es um die kaspischen Ölquellen.

Die europäische Sonderrolle sähe ich historisch bedingt in einer Art "Universitätstätte" für die Welt, in kultureller, technisch-wissenschaftlicher, also forschungs- und bildungspolitscher Hinsicht.

Die von bestimmten israelischen Kreisen gebremsten USA haben offensichtlich auch das nicht leisten können oder wollen.

Gruß! Webmax

Die Diskussion führen

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 13:58 vor 3653 Tagen @ Leserzuschrift 2134 Views

Hallo Webmax,

...ist hier meiner Meinung nach beschrieben.

Kann ich nachvollziehen. Ich wollte einerseits etwas sortieren, andererseits aber auch die Diskussion mal wieder auf die Sache lenken. Immer nur tagesaktuelle Flüchtlingspanik lenkt doch sehr ab davon.

Hallo Mercury, sicher sind das sehr wichtige und für alle bedeutsame
Fakten und mögliche Entwicklungen, danke dafür.
Man sollte das Folgende aber imho nicht außer Acht lassen:

Ich gehe mit Lafontaine völlig kondom, dass allein die Hälfte nur
des amerikanischen Militär-Budgets ausreichen würde, alle derzeitigen
ökonomischen Probleme u n d den Hunger weltweit zu beseitigen!
Denn man kann Öl schließlich auch ganz einfach käuflich erwerben,
statt es mit der Waffe in der Hand zu erkämpfen und über korrupte Kanäle
zu sichern und ganz bewusst nach der Regel "Divide et impera"(Trenne und
herrsche) zusätzlichen Unfrieden zu stiften.

Ja, so habe ich früher auch gedacht. Wie viele Krankenhäuser kann man für den Preis eines Bombers bauen!

Die Menschen der öl- und rohstoffreichen Länder könnten dann, statt
US-Waffen zu kaufen, mit den gerecht verteilten Einnahmen ihren
Lebensstandard vernünftig erhöhen und ihre vorwiegend asiatischen
Gastarbeiter-Sklaven auch vernünftig bezahlen.

Mehr "Produktion" als bisher ist da - bei sinkenden
Bevölkerungsraten - also gar nicht nötig; es ist schlicht und einfach
ein Umverteilungsproblem!

Bis ich dann auf dieses "Umverteilungsproblem" stiess. Beispiel 1: Wenn das Öl nur gekauft (statt erobert) wird, sammelt sich das Geld z.B. in Saudi Arabien. Wie kriegen wir es da wieder heraus? Sonst sind die plötzlich die neuen USA.
Beispiel 2: Es gibt verschiedene Umverteilungsmöglichkeiten. Nach Leistung, nach Bedarf, nach Kopf. Es wird also immer schon darum Streit geben, welche Umverteilungsregel sich durchsetzt. Diese Regeln müssen am Ende durchgesetzt werden, womit du bei Gewalt bist.
Beispiel 3: Da du nicht mehr produzieren willst, werden auch nicht mehr Arbeitsplätze entstehen. Wovon bestreiten diese Menschen dann ihren Unterhalt? Bedingungsloses Grundeinkommen für die Weltbevölkerung wird die Lage nicht entschärfen, weil dann das Problem der Freizeitgestaltung entsteht, was Ressourcen verbraucht, was Umwelt verbraucht. Das Problem der natürlichen Grenzen der Welt wird von der Produktion zur Freizeit verlagert.

Wer sagt auch, dass es erneut ein Imperium geben muss - und warum
sollte sich ein solches dann "imperial" á la USA verhalten?
Ein Riesenland wie Russland z.B.wird die nächsten 100 Jahre für die
innere Entwicklung benötigen (was sicher angesichts der Größe
"demokratisch" nicht möglich ist - Deutschland als Pseudodemokratie
beweist es derzeit im Kleinen).

Du sagst es selber: "Demokratisch" geht das nicht, also von Partial- oder Teilgruppeninteressen bestimmt, die den Anderen die Beteiligung verwehren müssen. Dazu brauchen sie Gewalt. Um ihre Position zu sichern, werden sie sich also nach und nach imperial verhalten müssen.

Das ginge doch nur, wenn ein von oben gesteuerter (sicher
islamischer!) Bevölkerungs-Vermehrungsdruck über den Glauben und die
Illusion der Weltvormachtstellung entstünde.
Schon Hitler wollte "mehr Lebensraum im Osten" für das deutsche Volk
- in Wahrheit ging es um die kaspischen Ölquellen.

Ja. Religion ist ein Thema für sich. Mit dem "Lebensraum" liess sich der Schuldendruck gut verkaufen.

Die europäische Sonderrolle sähe ich historisch bedingt in einer Art
"Universitätstätte" für die Welt, in kultureller,
technisch-wissenschaftlicher, also forschungs- und bildungspolitscher
Hinsicht.

So war es in Deutschland ja lange Jahre. Bis Bertelsmann kam. Inzwischen ist die Technologie einfach so entwickelt, dass man nicht mehr so viel Bildung braucht. Womit unsere Sonderrolle entfällt.

Die von bestimmten israelischen Kreisen gebremsten USA haben
offensichtlich auch das nicht leisten können oder wollen.

Da kenne ich mich nicht aus.

Danke für deine Antwort.

Grüße

Mercury

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Glas noch halb voll oder schon halb leer?

Leserzuschrift @, Montag, 08.02.2016, 16:07 vor 3653 Tagen @ Mercury 2112 Views

Hallo Mercury,

ich gebe dir Recht, über dem Asyl-Tagesgeschäft (Schäuble freut sich, dass sein Bundesbank-Deal sang- und klanglos durchzugehen scheint: BuBa-Selbstmord http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/08/bundesbank-fordert-weitgehende-au... man nicht den weiten Blick für den Horizont verlieren.

Jedoch läuft unsere Debatte bereits nach der Devise "Glas noch halb voll - oder schon halb leer?" Dabei ist beides richtig.

Beispiel:
Selbstverständlich entsteht durch Ölverkaufseinnahmen, die nicht in Waffenerwerb gesteckt werden müssen, in den Ölländern Mehrkonsum. Diese Kosten sind zum Einen durch Mengenfertigung und Produktivitätsfortschritt aufzufangen - und stellen ja zum anderen beim Produzenten Mehreinnahmen dar. Mit denen dieser dann gerecht, d.h. arbeitnehmerfreundlich umzugehen hätte (Märkte ohne Regulierung sind bekanntlich keine, sondern freie Wildbahn).

Es kommt nur darauf an, gleichzeitig noch Wachstum und Ressourcenverbrauch im Auge zu behalten - übrigens auch beim Kapital!
Für Zinsen ist da kein Platz, das meine ich schon länger.

Also auch nicht für Anleihen! Beispiel:
Wohl aber für Beteiligungsfonds, die den Bürgern eine Erfolgsdividende ausschütten können: Und das mitzutragende unternehmerische Risiko solcher Beteiligungen sorgt dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Wenn jeder Bürger an der Müllabfuhr seiner Stadtwerke beteiligt ist, werden wohl kaum an Silvester Mülltonnen in die Luft gejagt oder angezündet.
Das kann man auch kosmopolitisch hochrechnen. Aber ein weiter Weg dahin...

Gru?! Webmax

Herausragend @Weiner. Ein Beitrag für die Ewigkeit / von Hopi

Leserzuschrift @, Montag, 08.02.2016, 16:10 vor 3653 Tagen @ Weiner 2253 Views

@Weiner sei herzlichst gegrüßt.


Im Gelben stehen *WIND-Beiträge* momentan hoch im Kurs. Scheinbeiträge, verfaßt als westlich-arrogante "Klagelieder", und dennoch nichts anderes als "in & für den Wind" geschrieben.

Obwohl sich der geschätzte @Mercury analytisch bemüht, die bevorstehende "Kontraktion der Erd-Öl-Zivilisation als nicht lösbares Dilemma" darzulegen, begegnet er dem Lauf der Geschichte des Menschen auf Erden mit "EYES wide SHUT".

Nur wenige Erdlinge verstehen es wie die @WEINER paradoxonal-übergreifend zu denken, weil sie zwei gravierende Faktoren in ihre persönliche "Unified Field Theory" par tout NICHT INTEGRIEREN können/wollen/dürfen ... .


Zitat @Weiner :-)

1) DIE MENSCHLICHE LEIDENSFÄHIGKEIT.

Die Mehrzahl der 3-Milliarden-2-Dollar-Menschen geht nicht in die Migrationsbewegung sondern hält vor Ort durch. In China und Indien beispielsweise herrschen ganz krasse soziale Unterschiede, noch schlimmer wie in Deutschland vor 150 Jahren. Ungeachtet dessen bestehen dort aber bereits stabile Strukturen. Wie auch bei uns seinerzeit.

Die Chinesen lassen heute Roboter auf dem Mond rumfahren. Das kriegen wir hier offenbar nicht mehr auf die Reihe, haben zwischen 1850 und 1950 der Welt aber eine komplett neue technische Struktur verpasst.

In 50 Jahren nun werden die sozialen Unterschiede in Indien und China äußerlich und gefühlt genauso nivelliert sein wie inzwischen bei uns (Besitz von Wohlstandsutensilien, Übernahme von Wohlstandsverhalten), auch wenn dann dort die Grundbücher, Wertpapiere und Bankkonten, wie gegenwärtig auch bei uns, real eine andere Eigentumssprache sprechen werden.

Aber egal, wie man es betrachtet: die Migration ist weltgeschichtlich gesehen überhaupt kein Problem. Selbst wenn 200 Millionen umhervagabundieren. Die anderen 2,8 Milliarden werden sich vor Ort durchkämpfen. Und die schaffen das.


A.N.M.E.R.K.U.N.G.E.N. ...

Bis auf den Satz, daß Chinesen auf dem Mond gelandet wären & dort Roboter herumfahren lassen, ist es ein Beitrag für die Ewigkeit. Nur die Deutschen wußten seit Entwicklung der V1, 2, 3 ... 4? <!> Raketen um die "genaue Beschaffenheit des uns umgebenden WELT-Raums" in der NEUZEIT bestens BESCHEID <img src=" />.

http://www.dailymotion.com/video/x18era4_sensation-chinesische-raumsonde-auf-mond-gelan...

Zitat @Weiner :-)

2) DIE GESCHICHTLICHEN ZYKLEN.
Siehe Originaltext unter: "Dein KLAGELIED ist in den WIND gesungen."


Zitat @Weiner :-)

SONSTIGES: Die Energiefrage ist gelöst. Es ist wahrscheinlich, dass das nicht mehr allgemein bekannt wird, bevor hier die Kugeln fliegen und das Chaos ausbricht. Aber wenn die Rauchschwaden sich verzogen haben, wird man in dieser Frage neu und ganz anders anfangen.

*>> Voll ins *** BULL EYE *** getroffen @Weiner. Chapeau! <<*


Zitat @Weiner :-)

"Mit 2 Dollar am Tag stellen sich all diese Fragen natürlich nicht. Da sind die Verhältnisse eindeutig und klar. Deswegen werden die 2-Dollar-Menschen immer überleben. Auch ohne Wahlgesetz und neues Geldsystem. Und an allen Staaten, Staatstheoretikern und Nicht-Staats-Theoretikern vorbei. Auch wenn es ihnen täglich weh tut und ihnen so viel abverlangt: die 2-Dollar-Menschen schaffen das."

S.c.h.l.u.ß.b.e.m.e.r.k.u.n.g.e.n. .................

Die Hopi sahen vor kurzem einige Reisefilme mit Selfie-Stick & GoPro Kamera von Jugendlichen, die zur dritt eine Thailandreise machten. Es interessierte sie speziell, was aus den Inseln Koh Samui & deren kleiner Nachbarinsel Koh Phangan im Süden Thailands wurde. 1986 selbst mit dem Rucksack quer durch Thailand alleine unterwegs wollten sie wissen wie JUGENDLICHE HEUTE reisen, was sie unternehmen, denken & wie sie die Welt im Allgemeinen heute sehen.

Koh Samui war damals eine Hippie-Insel mit geschätzten 1o Millionen Palmen ohne Airport, Koh Phangan daneben war die "Hardcore Hippie-Insel" mit gerade mal 500 Meter asphaltierter Straße rund um den kleinen Hafen. Eine damals nahezu intakte Micro-WELT = ein abgelegenes Inselparadies entdeckt von Extrem-Aussteigern aus der Konsumwelt.

Auf Koh Phangan finden heute (= seit wann genau weiß man nicht) bizarre FULL MOON PARTIES statt, die inzwischen pro Monat bis zu "30 Tausend barbarisch-westliche Partyinvasoren" anlocken & die imgrunde nur noch verbrannte Inselerde, Strände, Dörfer & Infrastruktur hinterlassen.

*** <<<

Die folgenden GoPro-Dokus dreier Jugendlicher & BVB-Anhänger (= um die 20 bis geschätzt 25 Jahre) zeigen uns eindrucksvoll das geistige "Innenleben dieser Generation PARTY XXL". Zur Ehrenrettung muß jedoch gesagt werden, daß die drei Jungs nicht DUMM sind, im Gegenteil. Der Anführer Chris (vermutlich Thailänder mit deutschem Vater & thailändischer Mutter) entpuppt sich im Laufe der sieben Reisedokus als veritabler "Dokumentarfilmer" mit sehenswerten Infos über Land & Leute.

Speziell in Bangkok, einer 8-Millionen Metropole plus x ? ..., sehen wir exakt die Fähigkeiten die "TWO DOLLAR <$> MENSCHEN" haben & warum genau !SIE! überleben werden wie alles sinngemäß in Deinem Beitrag unter *Teil Nr.2* beschrieben @Weiner.

Nach den sieben Teilen dieser "GoPro Privatdokumentation" mußten die Hopi ihre Vorurteile über heutige "angeblich verlorene Generationen deutscher ... et cetera ... Wesensart" in weiten Teilen revidieren.


Thailand Reiseblog - Kapitel 1 von 7:

https://vimeo.com/117246492

Thailand Reiseblog - Kapitel 2 von 7:

https://vimeo.com/117246493


....... wen`s weiter interessiert, findet die restlichen Reiseblogkapitel unter og. Videos. Wer in seinem Leben schon mal in Thailand war und/oder vorhat dorthin zu reisen, wird definitiv reich belohnt innerhalb dieser Reiseblogserie. Sei es im POSITIVEN wie auch im NEGATIVEN <img src=" />.


Die Hopi danken @Weiner für einen der besten Beiträge, die sie bis dato im Gelben lesen durften.

Ein Beitrag für die Ewigkeit.

Two Dollar Human Greetings,
Hopi


N.a.c.h.m.u.s.i.k.a.l.i.s.i.e.r.t. zur E.n.t.s.p.a.n.n.u.n.g., Bewegung & F.r.e.u.d.e. .......


Aerobic DISCO * Television Gymnastic :-)

Bizarr-entspannendes "SPIEGEL-Bild" des täglichen WAHNSINN`s / Made in Germany - von den Machern des Thailand-Reiseblogs.

https://vimeo.com/102109754

Endlich mal wieder ein Diskussion um Wirtschaft i.w.S. im Gelben ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 08.02.2016, 18:00 vor 3653 Tagen @ Weiner 2438 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.02.2016, 18:20

... allerdings muss ich mir die interessanten adopol-Beitraege erst erarbeiten. Das sind ja 300 Seiten, das erinnert mich an Einsteins Reden vor der Preussischen Akademie der Wissenschaften ...

Habe mich dann gefragt, ob ich erst solange warten sollte, bis ich antwortete, aber das waere unhoeflich spaet oder gar nie. Und letzteres suggerierte auch noch voellig unzutreffend Desinteresse.

Die Energiefrage ... ist, wie die meisten anderen auch, primär eine Frage der sozialen Organisation.

Hier stellt sich die Frage "was ist soziale Organisation". Ein Hayekianer wuerde sagen, das macht der Markt (automatisch), wenn man ihn laesst. Alle anderen Versuche haben bisher meist in Gewalt/Zwang geendet, da nie alle Teilnehmer der "Veranstaltung" mit der Richtung einverstanden waren. So mussten Trotzki und dann Stalin erst den Kulaken das Saatgetreide wegnehmen, dann die Kulaken vernichten, weil sie erkennbar von der sozialen Organisation nicht dasselbe hielten wie diese beiden, die wohl nie selbst den Zusammenhang zwischen Aussaat und Ernte "von innen" kennengelernt hatten.

Wenn ich es richtig weiß (müßte es erst nachkontrollieren), dann haben die USA beispielsweise immer noch kein Gezeitenkraftwerk (außer vielleicht ein paar Gorlovturbinen da oben rechts in der Ecke).

Hier meine ich den haeufigen Irrtum zu entdecken, "Strom" sei die wesentliche Energie. Wie auch "Physikerin" Merkel nicht kapiert, dass Sonne besser als Waerme denn durch Photovoltaik eingefangen wuerde. Sie schickt daher keine Rechnung, sondern gleich den Gerichtsvollzieher. Hunderttausende Haushalte ohne Strom, wegen Geldmangel, weil eine Mehrheit der deutschen Waehler meint, Energie sei eine Frage der "sozialen Organisation"?

Tatsächlich hatte Roosevelt in den 30ern mit dem Passamaquoddydamm schon angefangen, und Kennedy liess sich wenige Tage vor seinem Tode die geplante neue Baustelle nochmals zeigen.

Ja, aber mit Strom aus Staudaemmen heizen? Nur, um zu riskieren, dass flussabwaerts bei einem Dammbruch Millionen Tote zu beklagen waeren, die stattdessen viel lieber, haetten sie die Wahl gehabt, besser gedaemmt und mit Solarthermie geheizt und geduscht haetten ... Wenn das Aspekte Deiner "sozialen Organisation" sind, dann: a) taugt sie nicht fuer den Haupt-Energiebedarf, b) verursachen vermehrte Staudaemme Erdbeben, c) Flutgefahren, d) vernichten grosse Ackerflaechen und verdraengen e) so wie Braunkohletagebau, Menschen aus ihren angestammten Siedlungen. Was diese wohl von solcher "Organisation" halten moegen?

Wenn man 1000 Milliarden jährlich fürs Militär ausgeben kann, dann sollten 10 Milliarden für ein Gezeitenkraftwerk heute kein Betrag sein.

Einerseits richtig, aber Gezeiten koennen nicht sehr viel weiter helfen. Die Moeglichkeiten sind sehr begrenzt, insbes., wenn man sie ins Verhaeltnis setzt zu steigenden Energieverbrauchsraten pro Jahrzehnt.

Wahrscheinlich wird es aber gar nicht so viel kosten. De Gaulle hat sein Attentat überlebt und La Rance läuft heute noch.

Dennoch, s.o., zwar ein Tropfen auf den heissen Stein bzgl. Stromversorgung, aber NIE fuer den Gesamt-Energiebedarf relevant.

Davon abgesehen liegen, sekundär, endlos Erfindungen vor - ganz im Rahmen Deiner allerliebsten thermodynamischen Gesetze usw. -,

Was zu beweisen waere. Wer glaubt, dass diese sich nicht durchsetzen, weil poehse Konzerne sie hintertreiben, der muss sich fragen lassen, warum Salamander-Schuh Zalando nie verhindert hat.

die uns tatsächlich sehr weit bringen würden, jetzt schon,

Bisher sehe ich weit und breit keinerlei Konzept, nur Behauptungen.

und die uns weit bringen werden, wenn es dann so weit ist.

Ja, aber wann ist es denn soweit?

Darüberhinaus gibt es die unkonventionellen Erfindungen, von denen ich Dir schon geschrieben habe, die Du aber nicht ernst nehmen willst.

Bin ich da der einzige? Zuviel der Ehre!

Wir sagen hier (im Ländle): des Menschen Kopf und Wille ist sein Himmelreich.

Ich bin bloss bescheidener Agnostiker.

Es könnte ja sein, dass die Physiker noch gar nicht alles durchschaut haben?

Absolut. Aber bis dahin halt ...

Und bist Du wirklich auf dem neuesten Stand (unten ist eine Literaturempfehlung ***)?

Die ist tatsaechlich sehr interessant - auch wenn ich nicht sehe, warum das niemand aufgriffe.

Beispiel: ein von Existenzsorgen betroffener Stahlkonzern erfand sich neu und heisst heute TUI. Warum sollte sich z.B. Kabel-Hersteller Felten & Guillaume nicht besinnen, da Arbeit hineinzustecken?

Transmutationsreaktoren, um den Müll zu verbrennen, wurden inzwischen mehrere Konzepte vorgeschlagen.

Ja, Konzepte vorgeschlagen. Auf anderer Leute Kosten. Immer in fuenfzig Jahren ... "Soziale Organisation" anyone? Habe ich neulich auch gemacht, wurde aber auch brutal unterdrueckt.

Wiederum konventionelle (Russland hat schon einen laufen, China und Indien bauen wohl gerade) wie auch unkonventionelle (LENR-Basis). Auch diese Geschichte wird aufgearbeitet werden.

Habe damit hier schon mal begonnen ...

*** nicht mal bei der ganz banalen Stromleitung im Kabel hat die Physik und Technik den wirklichen Durchblick: http://adopol.de. Von der ganzen Quarksscheixxxe und den hirnverkrampften Gottesteilchen mal ganz abgesehen.

Da gaebe es viel zu philosophieren. Aber, auch wenn der Mensch nicht vom Brot alleine lebt - bisher haben diese Konzepte eben (leider z.T. zu gut) funktioniert. Millionen fahren mit GPS-Navi herum und leugnen die Existenz von Satelliten.

Es ist eine Schande, für eine Kulturnation wie D mal eine war.

Da waren bestimmte rassische Elemente daran beteiligt und ein Bildungssystem. Seitdem ist das alles a) ausgewandert/vertrieben/ermordet worden und b) verbloedet.

Aber man soll nicht klagen. Es sind immer noch genug hervorragende Leute bei uns hier. Das gibt ein gutes Gefühl. Und auch die Russen haben gegenwärtig einige ganz geniale Köpfe.

Da bin ich einfach mal gespannt. Z.B. bis auf Prof. Turtur habe ich bisher noch kein Konzept gesehen, das netto ggf. ueber 100% Energie "erzeugt" (und dessen Methode halte ich nach Abzug der allfaelligen Reibungsverluste immer noch fuer untauglich, das "Energie"-Problem als solches zu loesen). Und wenn es das koennte, hielte ich es fuer verbotswuerdig. Da waere dann tatsaechlich soziale Organisation gefordert, um bestimmte Energieerzeugungspfade zu verhindern, analog dem Atomwaffensperrvertrag.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

soziale Organisation der Lösung der Energiefrage ..

Weiner @, Dienstag, 09.02.2016, 22:31 vor 3652 Tagen @ CrisisMaven 2712 Views

Hallo CrisisMaven,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!

Habe mich dann gefragt, ob ich erst solange warten sollte, bis ich
antwortete, aber das waere unhoeflich spaet oder gar nie. Und letzteres
suggerierte auch noch voellig unzutreffend Desinteresse.

Ich dürfte hier eigentlich gar nicht schreiben, denn ich werde aus Zeitgründen an einer wirklichen Diskussion gehindert, und so bin ich es, der eigentlich unhöflich ist. Da bitte ich also um Entschuldigung, wenn ich zwischen Tür und Angel irgendwelche Gedankenbrocken reinwerfe, und nicht wirklich zu Ihnen stehen kann.

Die Energiefrage ... ist, wie die meisten anderen auch, primär

eine Frage der sozialen Organisation.

So wenig wie im politischen Bereich (Organisation auf Wahlkreisebene, Finden von geeigneten "Direktkandidaten", Gesetzentwürfe für eine Staatsreform) so wenig habe ich eine umfassende Idee, wie eine soziale Bewegung aussehen müßte, um die Lösung der Energiefrage, die technisch absolut möglich ist, praktisch zu organisieren. Es darf keine rein technische Lösung sein, weil wir sonst auf dem gleichen zerstörerischen Weg weitergehen würden, den wir bereits jetzt eingeschlagen haben. Denn wäre Energie kostenlos und in unbegrenzter Menge verfügbar, gäbe das die absolute Katastrophe, weil dann andere Ressourcen noch schneller geplündert und verschwendet würden (da enstehen dann nicht nur "rebound"- sondern "backward"-Effekte). Also muss die technische Lösung nicht nur instrumental sondern auch strukturell mit einer neuen sozialen Organisation und mit einer neuen "ethischen Einstellung" gekoppelt sein.

Mit Solarthermie, PV und einigen wenigen überschaubaren weiteren Maßnahmen, im Bestandsbau evtl. mit kleinen KWK-Anlagen, kann man beispielsweise ein Wohnhaus nicht nur autark/passiv sondern aktiv stellen. In kleinen Netzen (Straßenzug, Dorfebene, Stadtteil) könnte also ein koordiniertes Zusammenspiel hergestellt werden, das die nächste Ebene der Autarkie und Dezentralität bedeuten würde. Wenn jemand das aber organisieren wollte, stünde er vor eminenten rechtlichen und gleichzeitig "sozialen" Problemen: weil die meisten seiner Mitmenschen nicht mitmachen würden und sich lieber weiter mit den Energie-Monopolisten rumärgern würden als mit ihren direkten Nachbarn, die sie sowieso bzw. ebenfalls nicht leiden können. Das Schaf schaut nur aufs Gras direkt vor seiner Nase. Also wird es weiter so gehen wie bisher. Der Crash ist die einzige Lösung. Und dafür muss man vorbereitet sind. Und zwar nicht mit einem neuen EGO-Ansatz (my home, my car, my gun, my world). Sondern an diesem äußerst schmerzhaften Punkt, der nicht allzuweit mehr vor uns liegt, muss dann der technische und zugleich der neue soziale Vorschlag auf den Tisch gelegt werden können. Wer annehmen will, ist eingeladen. Oder eben weiterschauen, wie er allein zurechtkommt.

Ja, aber mit Strom aus Staudaemmen heizen? Nur, um zu riskieren, dass
bei einem Dammbruch Millionen Tote zu beklagen waeren, die
stattdessen viel lieber, haetten sie die Wahl gehabt, besser gedaemmt und
mit Solarthermie geheizt und geduscht haetten ... Wenn das Aspekte Deiner
"sozialen Organisation" sind, dann: a) taugt sie nicht fuer den
Haupt-Energiebedarf, b) verursachen vermehrte Staudaemme Erdbeben, c)
Flutgefahren, d) vernichten grosse Ackerflaechen und verdraengen e) so wie
Braunkohletagebau, Menschen aus ihren angestammten Siedlungen. Was diese
wohl von solcher "Organisation" halten moegen?

Der Staudamm in Maine war für ein Gezeitenkraftwerk gedacht, da ersaufen bei Bruch nichtmal ein paar Biber. Staudämme an Land kann man sich sparen. Bei kleinen, angepassten Flusskraftwerken ist noch ganz erheblicher Spielraum. Um 1900 gab es hier in D wohl mehr Mühlen als heute kleine Flusskraftwerke. Mit der heutigen Generatortechnologie würden die alle wirtschaftlich laufen und für die oben genannten kleinen Netze einen gemeinschaftlichen Beitrag leisten können.

Einerseits richtig, aber Gezeiten koennen nicht sehr viel weiter helfen.
Die Moeglichkeiten sind sehr begrenzt, insbes., wenn man sie ins
Verhaeltnis setzt zu den Energieverbrauchsraten pro Jahrzehnt.

Der Festlandssockel im Westen von Europa ist sehr weit hinaus nur 100 Meter tief. Die EU-Kommission hat 2001 die Potentiale der Wellenkraft ermitteln lassen. Wir könnten nach dieser Expertise unseren gesamten Strombedarf damit decken (nicht dass ich das vorschlagen würde, aber es soll die Potentiale zeigen. Da ist offshore Wind noch gar nicht dabei. Kann man anlagenmäßig kombinieren). Wenn nun Menschen Pyramiden für tote Pharaonen bauen und tagaustagein die auch noch füttern können (und die Fütterer, sprich Priester, dazu), warum können sie dann nicht auch derartige Energieanlagen, von denen sie einen direkten Nutzen hätten, gemeinsam aufbauen. Das meine ich mit sozialer Organisation.

Das EEG und die Förderung von PV und Windkraft: vielleicht war das eine super soziale Organisation? Es gibt nichts Schrägeres als diese EEG-Geschichte (inklusive Vorläufer), finanziell gesehen: wo der Strom fünf Male so viel kostet wie seine Produktion, und wo diejenigen das Geld bekommen, die es ohnehin schon haben. Und dennoch hat diese (eigentlich deutsche?) Pionierleistung die Kosten für PV und Windkraft so dramatisch reduziert, dass letztere sich heute in der Breite durchsetzen können. Wir hier in D haben es (noch) nicht so richtig gepackt (weil wir die Speicherproblematik übersehen haben), aber Länder wie Portugal, Dänemark und China haben diesen Ball aufgegriffen und spielen ihn gekonnt. Also war es das Ganze doch nicht umsonst - und ein positives Beispiel sozialer Organisation?

Transmutationsreaktoren, um den Müll zu verbrennen, wurden inzwischen

mehrere Konzepte vorgeschlagen.

Ja, Konzepte
vorgeschlagen
. Auf anderer Leute Kosten.

Mit konventionellem Transmutationsreaktor meinte ich z.B. den BN-800 Beloyarsk. Kurzinfo etwa unter: http://nuklearia.de/atommuell/. Diese Dinge laufen bereits. Deutschland steht abseits. Die Empfehlungen der Delphi-Experten gehen dahin, zu beobachten und international mitzuarbeiten. Motto: wasch mich, aber mach mich nicht nass (Partitionierung und Transmutation, hrsg. von Ortwin Renn, ACAtech-Studie, 2014).

Bezüglich unkonventioneller Transmutation verweise ich auf die Arbeiten von Egely. http://www.egely.hu/?lang=eng&page=letoltes. Da siehst Du Dinge, die Dich abstoßen werden; und Dinge, die Du nicht verstehst; und Dinge, die Du nicht glauben willst. Ist aber Deine Sache, wie Du Dich entscheidest - und was Du daraus machst. Egely ist nur einer von einem Dutzend Ansätzen. Ich stecke da mitten drin. Es war nicht Hahn, der die Kernspaltung entdeckt hat, sondern 1932 hat man sie, natürlich hier in D, bereits am Lithium beobachtet. Mit Lithium liesse sich ein aneutronischer Fusions- und Spaltungsreaktor entwickeln. Da hat aber niemand Interesse daran. Und außerdem brauchen wir das Lithium ja für die Batterien. Wir könnten es aber auch aus Wasser "synthetisieren", und dabei noch Energie gewinnen. Das Problem hier heißt Tritium.

(zum Lithium)
http://www.p-j-hahn.de/word/Richter.pdf
http://martin-kirschke.de/fundbuero_agfischer.html
(Letzterer ein typisch deutsches Schicksal: hat in den USA bei RCA wichtige Dinge geleistet, von denen heute die ganze Welt zehrt; wurde dann "nach Hause geschickt"; seine weitergehenden Visionen verlacht).

Letztes Jahr wollte ich einen Investor mit einem Erfinder zusammenbringen (Deuteriumfusion in Palladium). Der Investor hat eine Überprüfung an einer Universtität verlangt. Der Erfinder war sofort bereit. Ich schreibe also an ein geeignetes Uni-Institut. Sagt mir der Leiter: für diese Messung haben wir keine Genehmigung vom Kultusministerium (Text ist ganz unten). Im Grund aber hat der Mann an der Universität völlig Recht. In diesem Bereich Forschung und Entwicklung zu machen, verlangt Bereitschaft für absolute Transparenz und soziale Kontrolle. Deswegen gibt es in Indien keine Patente im Bereich der Kernphysik. Es soll damit ausgedrückt werden, dass die Arbeit in diesem Bereich eine öffentliche Angelegenheit ist, mithin einen ausgereiften Grad von sozialer Organisation und offenem Diskurs erforderte. Der ist aktuell auf allgemeiner Ebene praktisch nicht vorhanden, nur in kleinen, überschaubaren Zirkeln. Und deswegen mußt Du leider noch ein wenig warten. Es sei denn, Du willst Dich anschließen.

Wie eingangs gesagt: ich tue mich schwer, mit regelmäßigem Schreiben. Habe vermutlich auch noch Schreibschulden bei Dir bezüglich Toynbee. Der war zwar sehr fleissig, aber hat auch keine wirklich ausgereifte Theorie für das Phänomen der menschlichen Kultur bzw. Hochkultur/Zivilisation entwickeln können. Das entscheidende Moment ist die Akzeptanz, dass die geschichtlichen Prozesse, wie im Übrigen fast alle anderen Prozesse in diesem Universum, zyklisch oder schwingungsmäßig organisiert sind.

Beste Grüße, Weiner

++++++++++++

Anhang / Auszug aus der Korrespondenz mit deutscher Uni wegen Strahlungsmessung / LENR-Anordnung / Beispiel für praktische Probleme bei der Entwicklung neuer Technologien im Kernforschungbereich

"Sehr geehrter Herr XYZ, an unserem Institut steht das Equipment für Neutronendetektion zur Verfügung, und rein technisch können wir eine solche Messung vornehmen.

Als Strahlenschutzbeauftragte für den betreffenden Bereich stellt sich mir allerdings die Frage, ob dieser Test in meiner Genehmigung enthalten ist. Neutronendosen in dieser Höhe erfordern zweifelsfrei eine Genehmigung - haben Sie ein Strahlenlabor für ihre Tests, das die Anforderungen eines Kontrollbereiches erfordert? Arbeiten Sie mit radioaktiven Stoffen, oder wirklich nur mit (stabilem) Deuterium?

Der Betrieb eines solchen Gerätes ist (bis jetzt noch ohne Rücksprache mit der Behörde) in unserer Genehmigung nicht enthalten und falls radioaktive Stoffe oder auch nur eine abschaltbare Quelle solch hoher Neutronendosen vorliegen, muss ich Sie nach einer Genehmigung für das Gerät bzw. die radioaktiven Stoffe fragen, bevor ich Ihnen die Objekte wieder ausgeben darf. Wenn Sie keine Genehmigung haben, das Gerät aber ein Strahler ist, darf ich es Ihnen dann nicht wieder mitgeben.

Eventuell könnten wir vereinbaren, dass wir mit Messequipment in Ihren Strahlenschutzbereich kommen und die Messung vornehmen - natürlich in Absprache mit Ihrem Strahlenschutzbeauftragten. Ich müsste natürlich sicherstellen, dass mein Messgerät in Ihrem Kontrollbereich nicht kontaminiert oder signifikant aktiviert wird, so dass ich es gemäß den in §44 der Strahlenschutzverordnung getroffenen Regelungen nach der Messung mittels "Herausgabe" wieder mitnehmen kann.

Für einen solchen Messbesuch kann ich, wenn Sie das möchten, eine Kostenabschätzung vornehmen.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. ABC"

+++++++
Nur ein Satz zu Prof. Turtur: Ich hatte ihn gebeten, das elektrostatische Experiment mit der magnetischen Kraft zu wiederholen (sie ist ein Vielfaches der Coulomb-Kraft und technisch leichter zugänglich). Das wollte/konnte er nicht. Jetzt ist alles in die Raumenergie abgedriftet, die eine Sackgasse ist.

Neustrukturierung des Geldsystems

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Mittwoch, 10.02.2016, 07:23 vor 3651 Tagen @ Weiner 1868 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 10.02.2016, 16:42

Hallo Weiner,

Genauso hier das Forum. Da gibt es nicht Wenige, die sich
extrem gut mit dem Thema Geld auskennen. Aber wenn ich jetzt anregen und
bitten würde, einen praktisch umsetzbaren Vorschlag für eine
Neustrukturierung des Geldsystems auszuarbeiten, inklusive aller dafür
nötigen Gesetzesänderungen, dann würde ich wohl keine Antwort bekommen.

nun, die Antwort kam schon vor Deiner Frage.
Ein funktionierender Vorschlag für eine Neustrukturierung des Geldsystems ist seit 2009 schon im Einsatz. Auch wenn es hier im Gelben noch nicht allzu ernst genommen wurde, so gibt es doch ein paar Beiträge, in denen es zur Sprache kommt:
http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=minuto

Hier die Webseite des Selbstmach-Geldes: www.minutocash.org

Danke für diesen Satz:

Der wahre Souverän wählt nicht, sondern er handelt.

Genau so geht es mit dem Geld:
Der wahre Souverän fordert kein neues Geldsystem, sondern er macht sein eigenes Geld selber!

Im übrigen sind keine Gesetzesänderungen nötig.
Es muss allerdings das Denken geändert werden.

Man kann locker behaupten, dass vorhandene Herrschaftssysteme mit dieser Art Geld nicht machbar sind. Nun, das mag sein. Aber was ist, wenn die Menschen die Herrschaft nicht mehr nach außen delegieren und beginnen, ihr eigener Chef zu werden? Der wahre Souverän braucht kein Herrschaftssystem, das über ihn herrscht.

Wenn ich gerade schon beim Schreiben bin, gebe ich noch einen Kommentar auf diese Aussage aus dem Post
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=394554

so wenig habe ich eine umfassende Idee, wie eine soziale Bewegung aussehen
müßte, um die Lösung der Energiefrage, die technisch absolut möglich ist,
praktisch zu organisieren.

Nun, auch das ist längst geklärt: Die soziale Bewegung mit Lösung der Energiefrage ist schon seit Jahren extrem am Wachsen, vorrangig in Russland. Dort sind schon Millionen Menschen aktiv dabei. Hunderte Siedlungen nach diesem Konzept gibt es dort schon und das Ganze wird staatlich gefördert. Hierzulande ist diese Bewegung immerhin schon da, klein, oft übersehen oder nicht ernst genommen. Noch.

Viele Grüße
Konstantin

--
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