Céline war's, ...
... der schon 1937 schreibt, sollte Angloamerika den nächsten Krieg gewinnen, den es dabei ist, vorzubereiten, und der wahrscheinlich 50 Millionen Tote fordern dürfte, wird das Resultat davon u.a. die *Vernegerung Europas* sein.
Von woher er seine hellseherischen Einsichten bezogen hat, weiß ich leider nicht, so wenig wie bei Bardèche und Raspail.
Für die USA findet er in seinen Pamphleten nur Worte von Ekel, Abscheu, Haß und Verachtung; wie für die Demokraten, die er als beim Völkerbund angestellter Mediziner aus nächster Nähe erleben konnte.
Das wiegt doppelt schwer, denn er kannte das Land aus eigener Erfahrung und zeichnet in seiner Reise an's Ende der Nacht noch ein sehr viel positiveres Bild.
Irgendetwas muß zwischen 1932 und 37 vorgefallen sein, weshalb er gegenüber Amerika eine derart heftige und glänzend begründete Abneigung entwickelte.
Seine Pamphlete sind bis heute nicht in's Deutsche übersetzt worden...
In den Kommentarspalten von E&R habe ich Beiträge gelesen, wo sich die Autoren über das hysterische Affentheater wegen Mein Kampf wundern. Célines Pamphlete seien doch viel gefährlicher.
Monterone