Viellecht ganz realistisch: Wahlbörse 2016 (mL)

DT @, Freitag, 05.02.2016, 07:43 vor 3656 Tagen 7809 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 07:46

http://boerse.prognosys.de/markt/ltw-bw-2016

BaWü:

CDU 31.7%
Grüne 25.5%
AfD 14.9%
SPD 14.9%
FDP 6%
Linke 3%

[image]

Sieht nach einer großen Koalition als Minderheitsregierung oder einer CDU/SPD/FDP Koalition aus.

Rlp:

CDU 33.8%
SPD 30.0%
AFD 13.1%
Grüne 8.3%
FDP 5.5%
Linke 4.4%

[image]

Ob sich Malu Dreyer tatsächlich einer MPin Julia Klöckner anschließt?


Sachsen-Anhalt:

CDU 30.6%
Linke 20.6%
AfD 17.1%
SPD 16.5% (auf Platz 4)
Grüne 4.9%
FDP 4.1%

[image]

Gibt es hier die erste Schwarz-Linke Regierung :-) Sonst paßt ja nix,
CDU und SPD sind 47%, also noch mehr als in BaWü eine große Koalition als Minderheitsregierung.

Und DAX 12.000 weil IM Erika endlich geht :-)

Meierding @, Freitag, 05.02.2016, 08:51 vor 3656 Tagen @ DT 6328 Views

Die 25% der Kinderfi..partei, dem Hauptantreiber der Invasoren schockieren einfach.

Somit bleibt das mit IM Erika wohl Abteilung Traum [[sauer]].

Schwarz-Grün

Sylvia @, Freitag, 05.02.2016, 09:15 vor 3656 Tagen @ DT 6234 Views

http://boerse.prognosys.de/markt/ltw-bw-2016

BaWü:

CDU 31.7%
Grüne 25.5%
AfD 14.9%
SPD 14.9%
FDP 6%
Linke 3%

In BaWü wird zusammenwachsen was zusammengehört: Schwarz-Grün.

[image]

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Die ideologische Selbstverortung der Wähler neigt zu CSU und AfD

Yellow++ @, Freitag, 05.02.2016, 10:54 vor 3656 Tagen @ DT 6157 Views

Hallo DT.

Eine andere Methode die Stimmung der Wahlberechtigten zu erfassen, ist ein Vergleich der eigenen ideologischen Selbstverortung mit der Verortung der Parteien. Demnach zeigt der Bevölkerungsschnitt die höchste Nähe zur CSU und AfD. Hintergründe, die zur Entfremdung der Politiker gegenüber der Bevölkerung führen, und die Methode mit der politischen Selbsteinschätzung liefert folgende Quelle bei journalistenwatch. Ein Umfrageergebnis wird auch geliefert und die Umfrage ist noch offen.

Wähler der Apokalypse: Die letzten Tage des Berliner Parteiensystem?

--
Mit Grüßen
Yellow++

Les Brigandes - Jeanne d'Arc (Ich fand ein Schwert)
Enchanter - Dragon Age Inquisition (Gingertail Cover)

Die Welt: Angela Merkels neue Partei heißt: Schwarz-grün-rot - Brandstiftungen durch Zuwanderer

azur @, Freitag, 05.02.2016, 14:39 vor 3656 Tagen @ DT 6239 Views

Hallo DT,

siehe dies: " Wir werden von der unbekannten Merkelpartei regiert!

Bisher wählte das Volk Abgeordnete fürs Parlament, das dann den Kanzler stellte. Bei der Merkelpartei läuft es so: Die Kanzlerin, einmal gewählt, tut, was sie will, und bastelt sich ihre Parteibasis."
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/unterwegs/article151855754/Wir-werden-von-der-unbek...

Weil wir schon bei Fundstellen sind: http://www1.wdr.de/studio/aachen/nrwinfos/nachrichten/studios163734.html

Ein Leser dazu: "Hier haben gestern "Gäste" in einer kleinen Gemeinde am Niederrhein schon zum zweiten Mal ihre Unterkunft selbst in Brand gesteckt, die zuvor mit 80.000€ (vermutlich Steuergeldern...) eingerichtet wurden...
Also wieder sanieren, Steuergelder her..."

Aus der Diskussion über die neueste Schwafelei des Bundesgaucklers, in der er mal wieder versucht die Deutungshoheit zu erlangen: http://www.tagesschau.de/inland/gauck-wdr-interview-101.html

Was für ein Schwätzer. Wie etliche derer, die u. a. schon bei der Verwendung der Begriffe Volksverräter und Lügenpresse (und natürlich das nicht von der AfD-Chefin verwendete Wort Schießbefehlt) abgemacht sehen, dass es sich um eine Nazi-Verbrecher-Organisation handelt.

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

"Der erfundene Schießbefehl" - ein schöner Beitrag, der das AfD-Bashing demaskiert

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 14:58 vor 3656 Tagen @ azur 7168 Views

Was für ein Schwätzer. Wie etliche derer, die u. a. schon bei der
Verwendung der Begriffe Volksverräter und Lügenpresse (und natürlich das
nicht von der AfD-Chefin verwendete Wort Schießbefehlt) abgemacht sehen,
dass es sich um eine Nazi-Verbrecher-Organisation handelt.

Zu diesem Schießbefehl-Aspekt empfehle ich folgenden Artikel auf ef:

http://ef-magazin.de/2016/02/05/8367-petry-interview-der-erfundene-schiessbefehl

Der Autor Klaus Peter Krause zeigt hier, was wirklich dahinter steckt und was von dem ganzen "Oh Ekel, Ekel, Ekel"-Geplärre der Asylat-Fluter und Merkelparteiversteher zu halten ist...
[image]

Wie so oft, sind es die Originalzitate der Betroffenen, die am besten Aufschluss geben:

Petry: „Ich habe das Wort ‚Schießbefehl‘ nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.“

Also: Schießen sollen die anderen

Orlando ⌂ @, Freitag, 05.02.2016, 15:12 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 5567 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 15:44

Petry: „Ich habe das Wort ‚Schießbefehl‘ nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.“

ZB Österreicher und Griechen.

Das ist übrigens im Kern ganz genau das verlogene aktuelle Flüchtlingskonzept der EU, was ihr seit einem dreiviertel Jahr auf die Füsse fällt.

Victor Orbans Weg und ein paar Hintergründe - noch Fragen?

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 16:10 vor 3656 Tagen @ Orlando 5834 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 16:30

Petry: „Ich habe das Wort ‚Schießbefehl‘ nicht benutzt. Kein
Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht.
Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend
ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit
Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom
bremsen.“

ZB Österreicher und Griechen.

Das ist übrigens im Kern ganz genau das verlogene aktuelle
Flüchtlingskonzept der EU, was ihr seit einem dreiviertel Jahr auf die
Füsse fällt.

Victor Orban hat seine Grenzen geschlossen, ohne dass geschossen wurde.

[image]

Laut Frontex hat ca. 60 Prozent des ankommenden Asylats sowieso keinen rechtlich tragenden Asylgrund. Da gibt´s aufgrund der Umstände nicht viel zu prüfen.

Deutschland ist das EINZIGE LAND auf der Welt, welches mit offenen Grenzen alle versorgt, die hier ankommen.

Und das im Rahmen eines millionenfachen Rechtsbruches einer einzelnen verrückten Kaiserin namens "Frau Merkel von der Merkelpartei".

Der Strom wird erst versiegen, wenn klar ist, dass die Grenzen geschützt werden.

Echten Flüchtlingen kann viel kostengünstiger und effektiver in sicheren Gebieten in ihrer Heimat oder der Nähe ihrer Heimat geholfen werden.

Und was die Glücksritter-Migranten angeht: funktionale Analphabeten als "Fachkräfte" braucht hier niemand!

Echte Fachkräfte - wie Ärzte - werden in ihrer Heimat gebraucht (Brain-Drain-Effekt).

Auch mathematische Hintergründe sind zu beachten, welche sonnenklar aufzeigen, dass Migration das Armutsproblem nicht lösen kann, sondern es noch verschlimmert.

Gewisse Kräfte sorgen aktiv für die Flutung (z.B. Soros) und reden den Leuten ein, sie würden hier ein Haus und ein Auto bekommen.

Siehe auch die lokale Herkunft der lockenden Twitter-Botschaften an die vielen kulturfremden Glücksritter (Herkunft der Lock-Tweets: angelsächsischer Raum).

Naivität kann man sich in der Geopolitik nicht leisten.

Noch Fragen?

Ungarn ist kein Modell für die EU

Orlando ⌂ @, Freitag, 05.02.2016, 17:00 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 5240 Views

Also, erst einmal muss ich Dich zurechtweisen: Den Begriff Asylat möchte ich Dich bitten nicht mehr zu verwenden. Das ist eine Entmenschlichung, sozusagen innere "moralische" Stärkung für kommende Schießbefehle.

Zur Sache:
Ungarn hat ungefähr ein BSP von 10.000 EUR pro Kopf. Die jährl. Einfuhr (das ist Zeug, was, meist in LKW, die Grenze passiert), liegt bei rd. 75 Mrd.

Deutschland hat ein BSP von ca 46.000 pro Kopf und einen Import über die Grenzen von ca 1.100 Mrd.

Wenn man sich klarmacht, dass "Grenzen für Flüchtlinge wirksam schließen" nicht nur heißt, einen Zaun hochzuziehen und Schüsse an denselbem abzugeben, sondern vor allem bedeutet, jeden LKW, jeden Waggon und jeden Container darauf zu überprüfen, ob nicht darin Flüchtlinge stecken, sieht man gleich, dass eine solche Maßnahme zu einem großen Wirtschaftseinbruch führen muss.

Deshalb befürwortet das außer den Phantasten von der AfD auch niemand. Die können das, weil sie das nie umsetzen müssen, selbst dann nicht, wenn sie an Regierungen beteiligt wären (siehe Grüne und Atomausstieg).

Was die Verlogenheit angeht, so hat die EU in der Vergangenheit gesagt: Wir sind ganz große Befürworter der Menschenwürde, bei uns kriegt jeder Bedürftige Asyl. Bloß muss er dazu, leider, leider , bereits in der EU sich befinden. Das verhindern wir aber an den Außengrenzen nach Kräften, ätsch.

Seit letztem Sommer klappt das mit dem Verhindern nicht mehr, wegen Masse, deshalb nun die Probleme.

Konsequenz vs. Zeichen setzen

Positiv @, Freitag, 05.02.2016, 17:18 vor 3656 Tagen @ Orlando 5081 Views

"Wenn man sich klarmacht, dass "Grenzen für Flüchtlinge wirksam schließen" > nicht nur heißt, einen Zaun hochzuziehen und Schüsse an denselbem abzugeben, > sondern vor allem bedeutet, jeden LKW, jeden Waggon und jeden Container > darauf zu überprüfen, ob nicht darin Flüchtlinge stecken, sieht man gleich, > dass eine solche Maßnahme zu einem großen Wirtschaftseinbruch führen muss."

Wenn es denn ein politisches Interesse gäbe, wäre erstmal etwas mit Signalwirkung gefragt.

Mann muss nicht alles kontrollieren und auch nicht jeden anschießen - es reicht, wenn Einzelfälle medial hochgespielt werden und die Konsequenzen für die Erwischten drastisch sind oder zumindest so dargestellt werden.

Abschreckung, so wie eigentlich das gesamte Strafrecht.
Aber offensichtlich ist ja genau das nicht gewollt.

Gruß,

Positiv

Was ist gewollt?

Orlando ⌂ @, Freitag, 05.02.2016, 18:07 vor 3656 Tagen @ Positiv 5031 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 18:17

Ich bin ja bekanntlich kein Freund von VTs, so à la des Teufels Großmutter will Deutschland plattmachen, um dann dort Karotten zu ziehen oder so, mir sind die auch nicht alle geläufig.

Was aber bspw. von Frau Merkel, die ich nicht für dumm oder blöd halte (und auch nicht für fremdgesteuert, siehe oben), mMn gewollt ist, ist, dass unser Land sich auf den REALISTISCHEN Umgang mit Flüchtlingen, seien es Kriegs- oder Wirtschafts- oder "Klima"flüchtlinge, einstellt. Mit "unser Land" ist gemeint, alle Ämter und Bürger auf allen Ebenen, vor allem auf den Landes- und kommunalen Ebenen, wo hauptsächlich die Auseinandersetzung mit den Migranten stattfindet. Dazu gehören vor allem auch Justiz und Polizei. Dort herrschten bislang nämlich die von den "Bösmenschen" als "Gutmenschen" bezeichneten. Das hieß bspw., Asylbewerber wurden zwar formal abgelehnt, aber nicht abgeschoben usw., weil das ist ja unangenehm.

Frau Merkel hatte nämlich die unbestreitbare Tatsache erkannt, dass zukünftig mit großen und heftigen Migrationswellen zu rechnen ist - kommen sie nicht heute, kommen sie morgen oder spätestens übermorgen (Heinsohn lesen). Und da das Land als Ganzes nicht auswandern kann - was Heinsohn dem Einzelnen, sofern smart und jung, empfiehlt - muss es dafür fit gemacht werden. Deshalb hat sie uns diesen "Crashkurs" verordnet.

Und er scheint ganz gut anzuschlagen, wenn sogar Kollege @DT ins Grübeln kommt. Dass Grüne und SPDler in den Städten die CDU noch rechts überholen, zB, weil sie mit der Praxis zu tun haben. Das Land hat sich in den vergangenen Monaten so stark verändert, das wäre auf dem Weg des Diskurses nie gelungen.

Originalzitate können nie schaden

Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 16:29 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 5302 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 16:33

Was für ein Schwätzer. Wie etliche derer, die u. a. schon bei der
Verwendung der Begriffe Volksverräter und Lügenpresse (und natürlich

das

nicht von der AfD-Chefin verwendete Wort Schießbefehlt) abgemacht

sehen,

dass es sich um eine Nazi-Verbrecher-Organisation handelt.


Zu diesem Schießbefehl-Aspekt empfehle ich folgenden Artikel auf ef:

http://ef-magazin.de/2016/02/05/8367-petry-interview-der-erfundene-schiessbefehl

Der Autor Klaus Peter Krause zeigt hier, was wirklich dahinter steckt und
was von dem ganzen
"Oh Ekel,
Ekel, Ekel
"-Geplärre der Asylat-Fluter und Merkelparteiversteher zu
halten ist...

Du arbeitest also trotz Mahnung auf eine endgültige Sperre von uns hin. Meinetwegen.


Wie so oft, sind es die Originalzitate der Betroffenen, die am besten
Aufschluss geben:

Petry: „Ich habe das Wort ‚Schießbefehl‘ nicht benutzt. Kein
Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht.
Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend
ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit
Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom
bremsen.“

„Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.“

Das ist nichts anderes als ein Schiessbefehl. Was soll er denn sonst machen mit der Waffe? Ueber einen Warnschuss können waschechte AfD'ler doch nur lachen, wie man gestern in diesem Forum erfahren durfte.

Hier noch ein paar Originalzitate dieser Intelligenzbestien:

http://www.die-partei-dortmund.de/blog/afd-waehler-stellen-sich-vor/

Dann stelle Dich der Realität...

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 16:34 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 5307 Views

...die ich in der Antwort auf Orlando hier beschrieben habe:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=393975

...und erzähle keine Geschichten, wie schlimm die AfD ist, die nie etwas anderes wollte, als den Rechtsstaat in der Migrationsfrage wieder herzustellen.

Ähnlich wie die CSU.

Das ist aus geopolitischen Zwängen heraus dringend nötig.

Die Realität ist, dass die Polizei den Schiessbefehl, den die Unterirdischen fordern,

Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 16:40 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 5282 Views

... verweigert. Und aus Deinem Text geht hervor, dass also 40 Prozent einen triftigen Asylgrund haben. Der Rest sucht ein besseres Leben, was Frau Lauert aus Pakistan genauso machen würde und dann heilfroh wäre, wenn sie kurz vor dem Ziel nicht auf ihre bewaffneten Spiegelbilder treffen würde.

Was Du absichtlich verdrehst und missverstehst..

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 17:17 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 5192 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 17:25

... verweigert. Und aus Deinem Text geht hervor, dass also 40 Prozent einen
triftigen Asylgrund haben. Der Rest sucht ein besseres Leben, was Frau
Lauert aus Pakistan genauso machen würde und dann heilfroh wäre, wenn sie
kurz vor dem Ziel nicht auf ihre bewaffneten Spiegelbilder treffen würde.

Frontex ist für den Schutz der EU-Außengrenze zuständig. Aus den Umständen (Anreiseland etc.) ergeben sich hier, dass ca. 60 Prozent keinen Asylgrund haben.
Die Prüfungen hier in Schland ergeben dann weitere, die bekanntlich sehr hohe Ablehnungsquoten, weil es eben in der Masse keine Flüchtlinge, sondern ein gesteuerter Migrantenstrom ist.

Ansonsten machst Du das Übliche: Du gehst nur auf einen Aspekt ein, schreibst irgendwas Provozierendes (Frau Lauert aus Pakistan) und bringst keine Argumente. Und Du weißt das.

Aber mich ficht das nicht an.

Die Realität ist, dass es keine Perspektive gibt.

Positiv @, Freitag, 05.02.2016, 17:39 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 5141 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 17:51

Hallo Zara,

kurze Frage: Was ist das kleinere Übel? (edit: Unter dem Gesichtspunkt der Leidensminimierung für die Flüchtlinge.)

Möglichst viele der Unwillkommenen, welche hier mittelfristg mit Elend und Verfolgung rechnen müssen, abschrecken, oder sie im momentanen Rausch der Menschlichkeit ins offene Messer laufen lassen?

Was, wenn ein angeschossener Flüchling 100 andere davon abhält, auf ein absurd überladenes Mittelmeerboot zu steigen?

Keine Provokation, ich selbst habe keine Lösung für das Dilemma anzubieten.

Gegen Missverständnisse: ich halte nichts von Schusswaffengebrauch zur Grenzsicherung. Warum? Wenn dieser Geist ersteinmal aus der Flasche gelassen wird, enden wir mit Vollgas im Polizeistaat. Erst Flüchlinge, dann Demonstranten, am Ende alle Systemkritiker. Da sehe ich keinen Weg zurück.

Beste Grüße,

Positiv.

Gut gesprochen - es ist ein Dilemma

Mercury @, Freitag, 05.02.2016, 18:43 vor 3656 Tagen @ Positiv 5362 Views

Hallo Positiv,

gut gesprochen!

Mitmenschlichkeit und Ende oder Schießen und Ende.

Dabei führt die Mitmenschlichkeit durch die Spannungen zwischen den aufeinander gehetzten verarmenden Gruppierungen ebenfalls zu Schießen und Ende.

Eigentlich wie immer: Tun die Kleinen sich nicht zusammen, erfüllen sie die Planungen der Großen. Tun sie sich zusammen, reinigen sie das Feld für neue "Große".

Der gute Fischer in der ZEIT sieht das ziemlich klar. Der Ablauf ist auf einer höheren Systemebene der gleiche wie vor dem Faschismus: Die verarmende Mittelschicht und die verarmten Schichten wollen gewalttätige "Lösungen". Und sie lassen sich dann einen x-beliebigen Unterschied zwischen Bevölkerungsgruppen als angebliche "Ursache" verkaufen, um Krawall zu machen. Eigentlich kriegt "der Europäer" vom Fundamentalisten aufs Maul, weil der enttäuscht ist von seinem Wüstenleben. Und "der Europäer" haut "dem Islamisten" aufs Maul, weil er enttäuscht ist von seinem Industrielandleben. Die verarmenden Schichten sind so enttäuscht wie die Migranten es sein werden.

Viele Juden waren "gute Deutsche", Frontkämpfer. Aber "die Deutschen" machten dann lieber einen Unterschied zwischen "guten" und "nicht so guten" "Deutschen".

Und jetzt sind es weltweit verarmende Mittelschicht und die weltweit verarmenden kleinen Leute. Und der Unterschied ist diesmal nicht das Judentum, sondern der mittelalterliche Islam. Und diesmal lassen sich alle im globalen Maßstab aufeinander hetzen.

Die großen Durchblicker schauen auf die ihnen vorgehaltenen Pappschildchen und schreien "Hurra". Hier wie dort. Weil ihr Leben ihnen nicht gibt, was sie sich versprochen haben. Sie ahnen die eigene Schlichtheit und verzweifeln an einer Welt, von der sie nur ahnen, dass sie über ihren Horizont hinaus geht.

Enttäuschungsmanagment wäre der einzige Weg. Allerdings ist das für 7 Milliarden Menschen ein wenig anspruchsvoll. Also bleibt wohl nur, dem Blutdurst zuzuschauen, der inzwischen auch im Gelben manchem leicht aus der Feder spritzt. Und zu hoffen, die kommenden Blutmonate heil zu überstehen. Nachher werden dann rituell ein paar Politiker als Schuldige geopfert und man kann so tun, als hätte man mit der Sache nichts zu tun gehabt.

Have You Ever Seen The Rain?

Kannste machen nix. Musste gucken zu. Ist der Zyklus der Heuschrecken.

Gruß

Mercury

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Auch sehr gut gesprochen!

Rybezahl, Samstag, 06.02.2016, 01:25 vor 3656 Tagen @ Mercury 4575 Views

Mitmenschlichkeit und Ende oder Schießen und Ende.

Dabei führt die Mitmenschlichkeit durch die Spannungen zwischen den
aufeinander gehetzten verarmenden Gruppierungen ebenfalls zu Schießen und
Ende.

Eigentlich wie immer: Tun die Kleinen sich nicht zusammen, erfüllen sie
die Planungen der Großen. Tun sie sich zusammen, reinigen sie das Feld
für neue "Große".

Hallo Mercury!

Auch sehr gut gesprochen!

Den Blick auf das Ende dieser originellen Schulden-Orgie gerichtet, ist eine geringere Menge Menschen wahrscheinlich vorteilhafter für alle, als eine größere Menge Menschen. Andererseits vermag ein Bevölkerungswachstum das Ende in die Zukunft zu verlagern (potentieller rettender Zeitgewinn, sprach der Ungläubige). Es dürfte einleuchten, dass dieser Zustand durch Staatsgrenzen erst eintreten konnte.

Wie auch immer: Politik - sollen andere machen.

Ich bestaune das prächtige Rosenbeet, das sich mir, als Folge unserer Art zu Leben, zeigt; und kümmere mich um meine nähere Umgebung (ohne sie unnötig mit Ballast zu beladen).

Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Danke für den Link zu Fischer! (oT)

Positiv @, Samstag, 06.02.2016, 16:17 vor 3655 Tagen @ Mercury 4711 Views

- kein Text -

Migrationsbremse aus "geopolitischen Zwängen"? Was soll das denn sein?

Mercury @, Freitag, 05.02.2016, 17:05 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 5088 Views

"Geopolitische Zwänge" ist ja noch schlichter als Verschwörungstheorien.

Global gesehen ist das doch völlig wurscht.

Persönlicher Egoismus (du willst nicht teilen), verständlich.
Nationale Dummheit ("Wir Deutschen können das nicht stemmen"), kann rechnerisch richtig sein und wäre aus dem gleichen Egoismus heraus verständlich, wie die Flucht der Flüchtlinge. Man muß sich halt manchmal entscheiden zwischen Menschlichkeit und den neuen Tablet, alles geht halt nicht. Wäre auch noch verständlich, wenn "wir" was davon hätten und nicht nur das eine Prozent.

Aber "geopolitische Zwänge"?

Da wird die Grenzsicherung zur Märtyrerpflicht. (Im Notfall mit Sprengstoffgürtel in die flutenden Massen rennen? "Unser Langemarck heisst Spielfeld"?)

Oder mehr im Sinn von "Wir Deutschen und unsere Grenzen sind das letzte Bollwerk vor dem geopolitischen Zusammenbruch!"? (Hatten wir als "Germans to the front" auch schon).

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Was daran ist "geopolitischer Zwang"?

Mercury @, Freitag, 05.02.2016, 19:18 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 4694 Views

Das beschreibt nur, dass da viele in Armut leben.

Vielleicht sollten die bleiben, ihre Minen besetzen und so viel Geld verlangen, dass du für dein Laptop 100.000 Euro (nicht DM) bezahlen musst.

Vielleicht willst du dann ´runtermachen, statt die ´rauf.

So wie es jetzt ist, unterstützt du nur eine Politik von "Amisoldaten für meine Benzinversorgung, deutsche Grenzer für meinen Zahnarzt".

Ein wenig mit Empörung aufgepumpt, damit es keiner merkt. So wie die guten Menschen, die über die Arbeitsbedingungen in Bangladesh jammern, aber bei italienischer Ware dann doch wieder großzügig sind. ("Ach, habe ich nicht gewusst!")

Aber in einer Hinsicht danke ich dir sogar: Durch deine Postings ist mir, nach anfänglicher vorhandener Sympathie für Grenzschließungen, sehr deutlich geworden, was für ein geopolitisch sinnloser, menschenverachtender Irrsinn sich dahinter verbirgt.

Schreib weiter so! Dann wird die Welt menschlicher.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

USA destabilisiert die Welt; Soros et al. lotsen die Leute nach Europa (Endstation: Deutschland)

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 19:43 vor 3656 Tagen @ Mercury 5180 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 19:47

Beleg: https://www.youtube.com/watch?v=bd_7hXuv9aQ

Das nennt sich Geopolitik, Mercury. Versuche bitte, weniger naiv zu sein.

Und warum Massenmigration nach Deutschland keine Armutsprobleme löst (wegen der Du glitzernde Augen bekommst) hatte ich eh erläutert.

"Geopolitische Zwänge" sind merkelsche Alternativlosigkeit - also ein politischer Offenbarungseid

Mercury @, Sonntag, 07.02.2016, 21:19 vor 3654 Tagen @ Bernadette_Lauert 4539 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.02.2016, 21:23

Das ist aus geopolitischen Zwängen heraus dringend nötig.

Beleg: https://www.youtube.com/watch?v=bd_7hXuv9aQ

Das nennt sich Geopolitik, Mercury. Versuche bitte, weniger naiv zu sein.

Und warum Massenmigration nach Deutschland keine Armutsprobleme löst
(wegen der Du glitzernde Augen bekommst) hatte ich eh erläutert.

Wenn du "geopolitische Zwänge" annimmst, machst du dich zum "Alternativlos"-Kasper. Du reagierst, statt zu agieren. Damit hast du schon verloren. Gratulation zu so viel Durchblick.

Die Massenmigration wurde übrigens schon vor Jahrzehnten aus genau den von Heinsohn genannten Gründen vorausgesagt. Sie war unausweichlich aus demographischen Gründen erwartbar und wäre nur durch das zu verhindern gewesen, was du so angreifst: Im Verbund mit den USA alles zusammenschießen, was zu uns kommen könnte.

Was du vorschlägst ist doch nur: Die den USA beim massakrieren Entkommenen dann vor unserer Haustüre fertig zu machen.

Das nenne ich einmal ein richtig schlüssiges Politikkonzept.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Nö, ich schlage sichere und finanzierte Lager in deren Heimat vor, wie schon mehrmals geschrieben. (oT)

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 09:22 vor 3653 Tagen @ Mercury 4024 Views

- kein Text -

Für die von Heinsohn vorhergesagten Millionen Armutsflüchtlinge ohne Perspektive? (oT)

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 10:17 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 4042 Views

- kein Text -

Für wen auch immer, denn Armutsmigration löst keine Probleme, sondern verstärkt sie (Vid)

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 10:40 vor 3653 Tagen @ Mercury 4192 Views

Langsam wird Dein Nachfragen echt zur Farce, da ich Dir immer wieder bereits mehrfach Gebrachtes wiederholen muss:

Armutsmigration löst keine Probleme, sondern verstärkt sie
https://www.youtube.com/watch?v=YsRQNu9Jg7k

Ich habe den Eindruck, dass Du gar nicht debattierst. Viele Antworten bekommst Du nicht mehr von mir, Mercury.

P.S. Bist Du eigentlich ein Deutscher?

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 10:48 vor 3653 Tagen @ Mercury 4039 Views

Ich frage, weil Dir die Forderung nach Selbstaufopferung unseres Volkes als Ausländer (z.B. Ami) grundsätzlich nicht gut zu Gesicht stünde.
Als Deutscher wärst Du nur vom Gutmensch_Innen-Virus befallen. Eine Krankheit, die gerade an der normativen Kraft des Faktischen zugrunde geht:

80 Prozent sind inzwischen unzufrieden mit Merkel und ihren weiterhin geöffneten Grenzen für zu versorgende, in der Mehrzahl nicht asylberechtigte Migranten.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/04/80-prozent-der-deutschen-glauben-...

Was meinst du mit "Deutscher"?

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 11:24 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 4020 Views

Deutscher Staatsbürger?

Nach Rassenlehre? Volldeutsch, halbdeutsch, vierteldeutsch?

Nach einer noch zu erfindenden Lehre genetisch, habe ich "deutsche Gene"?

Oder reicht dir eine Sichtkontrolle, ob ich deutsch genug aussehe?

Kaufe ich in ausreichender Häufigkeit bei "deutschen Firmen"? Wieviel "deutsches Geld" müssen die für ihre Finanzierung haben?

Oder meinst du, ob ich meinen Tribut an das deutsche Staats- und Sozialsystem entrichte? Aber was sagt das dann über meine Person?

Wenn du mir also "deutsch" ordentlich definierst, dann kriegst du vielleicht eine Antwort.

Ich frage, weil Dir die Forderung nach Selbstaufopferung unseres Volkes als
Ausländer (z.B. Ami) grundsätzlich nicht gut zu Gesicht stünde.
Als Deutscher wärst Du nur vom Gutmensch_Innen-Virus befallen. Eine
Krankheit, die gerade an der normativen Kraft des Faktischen zugrunde
geht:

Du verstehst nicht, dass deine "Sicherung der Grenzen" in logischer Konsequenz dann tatsächlich am Hindukusch oder in Syrien etc. stattfinden muss? Also genau da, wo Merkel mitmischt? Und genau auf die Weise, in der die Amis das tun, durch massakrieren oder gnadenloses im Elend halten? Weil die sonst trotzdem kommen?
Es wird auch nicht besser, wenn du zig Millionen dort in Lager steckst.

Du bist nur zu feige zu sagen: Lasst sie doch einfach verrecken. Hauptsache, mir gehts gut.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Passdeutscher, Du Troll (plus Begründung)

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 12:03 vor 3653 Tagen @ Mercury 4038 Views

Du bist nur zu feige zu sagen: Lasst sie doch einfach verrecken. Hauptsache, mir gehts gut.

Und das ist der Beleg, dass Du nur trollst.
Hatte mehrmals beschrieben, warum Armutsmigration nach Deutschland nicht hilft, gut finanzierte Lager in sicheren Gegenden vor Ort aber sehr wohl.

Du willst einfach nur beleidigen und provozierend draufhauen.

So wie die Millionen "passdeutscher" Migranten? (Plus Edit)

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 12:20 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 4071 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.02.2016, 12:24

Ja, das bin ich. Sogar in der Tradition der "Dichter und Denker"[[freude]] .

Habe sogar mehr Kinder als zum Erhalt nötig. Wieviele Kinder hast du zum Erhalt Deutschlands beigetragen?

Du bist nur zu feige zu sagen: Lasst sie doch einfach verrecken.

Hauptsache, mir gehts gut.

Und das ist der Beleg, dass Du nur trollst.

Man wird nicht zum Troll, nur, weil du es nicht verstehst.

Hatte mehrmals beschrieben, warum Armutsmigration nach Deutschland nicht
hilft, gut finanzierte Lager in sicheren Gegenden vor Ort aber sehr wohl.

Nach Heinsohn stehen 500 Millionen in der Warteschlange. Etwas viel für "gut finanzierte Lager in sicheren Gegenden".

Du willst einfach nur beleidigen und provozierend draufhauen.

Im Unterschied zu dir eben nicht. Wer will denn hier "die Grenzen sichern, notfalls mit Gewalt"? Was du mit "geopolitischem Zwang" begündet hast. Wenn du das tun willst, dann bedeutet es am Ende einfach: Jeden, der kommen könnte, einsperren oder erschießen.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Und Du denkst, D sollte 500 Millionen Armutsflüchtlinge hier aufnehmen?

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 12:22 vor 3653 Tagen @ Mercury 3962 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 12:30

Oder wäre es vielleicht sinnvoll den sozialen Frieden und die öffentliche Ordnung hier zu sichern, in dem andernorts geholfen wird.
siehe auch: Armutsmigration verstärkt weltweite Armut: https://www.youtube.com/watch?v=YsRQNu9Jg7k

Warum die unnötige Selbstaufgabe? Zieh uns doch nicht in diese gedankliche Kotnascherei hinein, die da lautet: Alle nach D, wir sorgen für Euch, auch wenn wir daran zugrunde gehen.

Das ist grober Unfug.

Ich denke

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 12:30 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 3915 Views

Überleben ist sowieso ein Glücksspiel.

Also lebe ich lieber mit Anstand und hoffe das Beste.

Als zum Schlächter zu werden und dabei trotzdem drauf zu gehen.

Ich sterbe lieber als Mensch.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

"Glückssache" - auch so ein grober Unfug

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 12:33 vor 3653 Tagen @ Mercury 3871 Views

Überleben ist sowieso ein Glücksspiel.

Sinnfreie Behauptung.

Also lebe ich lieber mit Anstand und hoffe das Beste.

Glücklicherweise trägst Du keine Verantwortung für Deine Mitmenschen.

Als zum Schlächter zu werden und dabei trotzdem drauf zu gehen.

Was man als Nationalstaat hat zu schützen und andernorts zu helfen macht niemanden zum "Schlächter".
Zugegeben brauchen wir dazu ein Umdenken in der internationalen Politik unserer "Regierung". Die lädt wirklich Schuld auf sich. Da ich sie aber nie unterstützt habe, nehme ich keine Kollektivschuldbehauptungen an, die mir einreden wollen, mein Land und den inneren Frieden aufgeben zu müssen.

Ich sterbe lieber als Mensch.

Einverstanden.

Oh Mensch, versuche doch wenigstens einmal, mehr zu sehen

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 12:45 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 4076 Views

Überleben ist sowieso ein Glücksspiel.


Sinnfreie Behauptung.

Geh doch einmal in ein Krankenhaus: Da liegen lauter Menschen, die völlig ungeplant krank geworden sind. Armut, Reichtum, Gesundheit - das alles ist nicht planbar.

Also lebe ich lieber mit Anstand und hoffe das Beste.


Glücklicherweise trägst Du keine Verantwortung für Deine Mitmenschen.

Noch einmal die Frage: Hast du Kinder?

Als zum Schlächter zu werden und dabei trotzdem drauf zu gehen.


Was man als Nationalstaat hat zu schützen und andernorts zu helfen macht
niemanden zum "Schlächter".

Doch. Genau das: Der Nationalstaat macht und braucht Schlächter. Ob an der eigenen Grenze oder outgesourct.

Zugegeben brauchen wir dazu ein Umdenken in der internationalen Politik
unserer "Regierung". Die lädt wirklich Schuld auf sich. Da ich sie aber
nie unterstützt habe, nehme ich keine Kollektivschuldbehauptungen an, die
mir einreden wollen, mein Land und den inneren Frieden aufgeben zu
müssen.

Na, wenn du die Regierung nicht unterstützt hast, dann ist ja alles gut. Dann sind die ganzen wirtschaftlichen Verflechtungen, die du sehr gerne genommen hast, völlig egal. Angefangen vom von Amis erkämpften Öl, den Ressourcen für dein Laptop, dein Auto, den Nahrungsmittelsubventionen, deiner Kleidung ....
Völlig logisch.

Und der Stom kommt aus der Steckdose.

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Ist gut jetzt, Mercury

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 12:55 vor 3653 Tagen @ Mercury 3930 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 12:59

Überleben ist sowieso ein Glücksspiel.


Sinnfreie Behauptung.


Geh doch einmal in ein Krankenhaus: Da liegen lauter Menschen, die völlig
ungeplant krank geworden sind. Armut, Reichtum, Gesundheit - das alles ist
nicht planbar.

Was hat das mit Deiner kranken Forderung zu tun, D solle sich an 500 Millionen Armutsmigranten kaputt heben?

Da ich der Überzeugung bin, dass niemand aus Unverständnis oder Dummheit heraus so argumentieren kann, gehe ich davon aus, dass Du hier Schabernack treibst.

Mir reicht´s endgültig. Besprich diesen groben Unfug bitte mit anderen Foristen, falls sich jemand dafür hergibt.

Schabernack mit dir

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 13:03 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 3848 Views

würde ich doch nie treiben[[freude]]

Hast du nun Kinder und Verantwortung oder nicht?

Oder erschöpft sich dein Gerede in "nationalem Denken"?

Wieso zum Schlächter werden?

TurnAround @, Montag, 08.02.2016, 13:11 vor 3653 Tagen @ Mercury 3969 Views

Servus Mercury.

Als zum Schlächter zu werden und dabei trotzdem drauf zu gehen.

Wenn es keine Rundumversorgung für Wirtschaftsmigranten gäbe, dann käme auch kaum einer. Schießbefehldiskussion erledigt. Obergrenzendiskussion erledigt. Pedida und AfD erledigt.
Wo nichts zu holen ist...

Die glorreiche deutsche Justiz hat genau hier
https://m.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/08/2014-08-27-asylbewerberleistungsgesetz-kabinett.html
ihre Einladung an "Flüchtlinge" ausgesprochen.

Meinem Spieltrieb folgend rechne ich 500 Mio. potentielle "Flüchlinge" mal fiktiven 2.000 Euro monatliche momentane Versorgungsleistung und komme ohne mathematisches Studium auf 1 Billion monatliche Versorgungsleistung.

Wir schaffen das! Hellau, liebe Narren und Narresen! Ab morgen scheint um Mitternacht die Sonne!

Aaaarrghhhhh!

Ich sterbe lieber als Mensch.

Und Deine Kinder und Enkel?

Gruß
TurnAround

--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Der Zustrom ist keine Frage deutscher Gesetze

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 13:34 vor 3653 Tagen @ TurnAround 3927 Views

Hallo TurnAround

Als zum Schlächter zu werden und dabei trotzdem drauf zu gehen.


Wenn es keine Rundumversorgung für Wirtschaftsmigranten gäbe, dann käme
auch kaum einer. Schießbefehldiskussion erledigt. Obergrenzendiskussion
erledigt. Pedida und AfD erledigt.
Wo nichts zu holen ist...

Der Zustrom ist eine Frage der Suche nach einem besseren Leben. Da ist alles besser als Afrika. Heinsohn eben: Riesige Kohorten junger Menschen, die sich durchbringen wollen. Die Wanderungen finden ja auch innerhalb deutlich ärmerer Regionen statt.

Meinem Spieltrieb folgend rechne ich 500 Mio. potentielle "Flüchlinge"
mal fiktiven 2.000 Euro monatliche momentane Versorgungsleistung und komme
ohne mathematisches Studium auf 1 Billion monatliche Versorgungsleistung.

Ich will nicht 500 Mio nach D holen, wie Bla behauptet. Meine Behauptung ist: Wir stehen vor einem globalen Massensterben. Die energiebasierte Zvilisation löst sich auf. Wer zuerst schießt, stirbt nur als zweiter. Also, wo ist da der Sinn drin? Grenzen schützen?

Vielleicht ist die Folge der merkelschen Politik, die Verarmung, von Vorteil: "Wo nichts zu holen ist ..."

Ich sterbe lieber als Mensch.


Und Deine Kinder und Enkel?

Gerade deshalb weiß ich: Am Ende ist es Glückssache. Oder sind in deiner Familie alle geplant in hohem Alter friedlich im Bett gestorben? Kinder sind ein Zeichen der Hoffnung, dass sie durchkommen. Garantien gibt es nirgendwo.

Wenn es keine Lösung gibt, dann will ich wenigstens meine Würde behalten. Auf die 500 Mio schiessen, und sei es an der deutschen Grenze, macht mich doch nur zum Kapo der Oligarchie.

Abgesehen davon, dass die ganze Flüchtlingsfrage zur Ablenkung von den wirklichen Sauereien dient.

Grüße

Mercury

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Traurige Weltuntergangspropheten hat es immer gegeben und sie lagen immer falsch.

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 13:39 vor 3653 Tagen @ Mercury 3884 Views

Ich will nicht 500 Mio nach D holen, wie Bla behauptet. Meine Behauptung
ist: Wir stehen vor einem globalen Massensterben. Die energiebasierte
Zvilisation löst sich auf. Wer zuerst schießt, stirbt nur als zweiter.
Also, wo ist da der Sinn drin? Grenzen schützen?

Sag´ das mal den Leuten auf den Osterinseln. Oder den Maya. Und - hast DU Kinder? (oT)

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 14:01 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 3870 Views

- kein Text -

Danke, lieber unbekannter Leserzuschrifts-Schreiber

Mercury @, Montag, 08.02.2016, 14:15 vor 3653 Tagen @ Mercury 3876 Views

Sie werden sicher verstehen, dass ich Ihre Mail schon wegen der vielen Schreibfehler hier nicht einstelle?

Ihr Wunsch, dass ich und einige Andere das Forum verlassen, wird vermutlich nicht in Erfüllung gehen.

Ansonsten: Sie dürfen mich nicht Duzen.

Viel Feind, viel Ehr. ;-) LG (oT)

siggi, Montag, 08.02.2016, 14:44 vor 3653 Tagen @ Mercury 3834 Views

- kein Text -

Geburtenregelung wie in China als Teillösung?

TurnAround @, Montag, 08.02.2016, 14:34 vor 3653 Tagen @ Mercury 3919 Views

Servus Mercury.

Der Zustrom ist eine Frage der Suche nach einem besseren Leben. Da ist
alles besser als Afrika. Heinsohn eben: Riesige Kohorten junger Menschen,
die sich durchbringen wollen. Die Wanderungen finden ja auch innerhalb
deutlich ärmerer Regionen statt.

Die Suche nach einem besseren Leben ist niemandem anzulasten. Die angeführten 500 Millionen sind meiner Ansicht nach nur in einem gewissen Zeitfenster zu betrachten. Ohne wirksame Geburtenkontrolle speziell in Afrika wird ein kontinuierlich erzeugter Menschenstrom dorthin fließen, wo ein vermeintlich besseres Leben zu erwarten ist. Was zwangsläufig zu einem Zusammenbruch der Einwanderungsländer führen muss mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. Fakt ist nun einmal, dass Ressourcen endlich sind. Bei Verknappung der Ressourcen wird es bei den dann anstehenden Verteilungskämpfen blutig - sehr blutig. Wer gewinnt? Derjenige, welcher mit intellektuellem Anspruch dem Messerträger erklären will, dass dieser nicht zustechen darf wegen Gesetz und Menschenrecht und Blabla oder der Messerträger, der den Intellektuellen vor Beendigung seines Monologes das Messer zwischen die Rippen rammt?

Meinem Spieltrieb folgend rechne ich 500 Mio. potentielle "Flüchlinge"
mal fiktiven 2.000 Euro monatliche momentane Versorgungsleistung und
komme ohne mathematisches Studium auf 1 Billion monatliche
Versorgungsleistung.

Ich will nicht 500 Mio nach D holen, wie Bla behauptet. Meine Behauptung
ist: Wir stehen vor einem globalen Massensterben. Die energiebasierte
Zvilisation löst sich auf.

Ja, so sieht es aus.

Wer zuerst schießt, stirbt nur als zweiter.
Also, wo ist da der Sinn drin? Grenzen schützen?

Wer nicht schießt, hat schon verloren. Es wird zwangsläufig irgendwann geschossen werden müssen. Wenn Grenzen nicht mehr geschützt werden sollen, brauchen wir keine EU-Aussengrenzen, keine Bundeswehr, keine NATO - Abschaffung von dem ganzen Quatsch.

Vielleicht ist die Folge der merkelschen Politik, die Verarmung, von
Vorteil: "Wo nichts zu holen ist ..."

Ich sterbe lieber als Mensch.
Und Deine Kinder und Enkel?

Gerade deshalb weiß ich: Am Ende ist es Glückssache. Oder sind in deiner
Familie alle geplant in hohem Alter friedlich im Bett gestorben? Kinder
sind ein Zeichen der Hoffnung, dass sie durchkommen. Garantien gibt es
nirgendwo.

Glück sehe ich nur als Teilaspekt. Glück muss auch erarbeitet werden.
Ein Großteil meiner Familie ist in hohem Alter verstorben.

Wenn es keine Lösung gibt, dann will ich wenigstens meine Würde
behalten. Auf die 500 Mio schiessen, und sei es an der deutschen Grenze,
macht mich doch nur zum Kapo der Oligarchie.

Das ehrt Dich.

Abgesehen davon, dass die ganze Flüchtlingsfrage zur Ablenkung von den
wirklichen Sauereien dient.

Da sind wir uns einig.

Gruß
TurnAround

--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Der Afrikaner schnackselt gern.

TurnAround @, Montag, 08.02.2016, 12:09 vor 3653 Tagen @ Mercury 4110 Views

Servus Mercury.

Bei allen stark intellektuell vorgetragenen Diskussionen wegen Flüchtlingsproblematik ist in meiner laienhaften Denkweise eine Frage nicht beantwortet:
Weshalb werde ich, TurnAround, gezwungen, eine aus starker afrikanischer Libido gezeugte "Menschenmasse" zu versorgen?
http://m.welt.de/politik/deutschland/article144603847/Afrikas-Bevoelkerung-vervierfacht-sich.html

Gruß
TurnAround

--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Schiessbefehl

Fabio ⌂ @, München, Freitag, 05.02.2016, 17:06 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 5301 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 17:10

„Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der
Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.“

Das ist nichts anderes als ein Schiessbefehl. Was soll er denn sonst
machen mit der Waffe? Ueber einen Warnschuss können waschechte AfD'ler
doch nur lachen, wie man gestern in diesem Forum erfahren durfte.

Hi Zara,

ich finde die Vorwürfe gegen Petry auch unfair und Deine Interpretation entsprechend auch (so wenig ich sonst mit der AfD anfangen kann und es z.B. zum Kotzen finde, wenn Frau Bla z.B. ständig von "Asylat" redet).

Unter "Schiessbefehl" versteht man schon noch etwas anderes, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl.
Nach Deiner Logik hätte ja jeder Streifenpolizist oder Mindestlohn-Kontrolleur einen "Schiessbefehl". Oder jeder Disco-Türsteher einen Körperverletzungsbefehl.

LG und bleib uns* bitte erhalten

Fabio

Edit: bleib "mir" erhalten, jetzt hab` ich`s ja doch mal gemacht und "für uns Gelbe" gesprochen...

--
“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

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Das sehe ich ein...

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 17:24 vor 3656 Tagen @ Fabio 5146 Views

ich finde die Vorwürfe gegen Petry auch unfair und Deine Interpretation
entsprechend auch (so wenig ich sonst mit der AfD anfangen kann und es z.B.
zum Kotzen finde, wenn Frau Bla z.B. ständig von "Asylat" redet).

...Worte des Zorns, die absichtlich der politischen Korrektheit entgegengeschleudert werden...

Aber ich kann verstehen, wenn Dir das nicht behagt und versuche mich zu mäßigen. So ganz glücklich bin ich auch nicht mit dem Begriff, denn es sind ja schließlich auch echte Flüchtlinge dabei.

Danke!

Fabio ⌂ @, München, Freitag, 05.02.2016, 17:38 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 5109 Views

Aber ich kann verstehen, wenn Dir das nicht behagt und versuche mich zu
mäßigen. So ganz glücklich bin ich auch nicht mit dem Begriff, denn es
sind ja schließlich auch echte Flüchtlinge dabei.

Danke, ganz ehrlich! Freut mich wirklich, dass Du das so siehst. Sieht vielleicht nicht immer so aus, aber ich streite mich eigentlich nicht besonders gerne.
Ich werfe in Sachen Polemik auch lieber keine allzu großen Steine, aber das sieht man bei anderen ja oft besser als bei einem selbst.

Der Punkt ist, dass es ja nix bringt. Es verschärft ja nur die Fronten und Du wirst damit sicher keinen "Gutmenschen" überzeugen. Er wird sich nur völlig verständlicherweise von Dir abwenden. Ging zumindest mir so, es hat mich echt jedes Mal abgestoßen das zu lesen, weil das so entmenschlicht klingt. Weiss ja nicht, was Du genau damit asoziieren wolltest, aber ich musste da an Worte wie "Substrat" denken, also eine nicht-menschliche amorphe Masse.

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Wenn Du als Grenzpolizist den gesetzlichen Befehl hast

Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 17:41 vor 3656 Tagen @ Fabio 5189 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 17:46

.. gegebenenfalls zu schiessen, dann ist das für mich ein Schiessbefehl.

Hi Zara,

Hallo Fabio,

ich finde die Vorwürfe gegen Petry auch unfair und Deine Interpretation
entsprechend auch (so wenig ich sonst mit der AfD anfangen kann und es z.B.
zum Kotzen finde, wenn Frau Bla z.B. ständig von "Asylat" redet).

Unter "Schiessbefehl" versteht man schon noch etwas anderes, siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl.

Da steht geschrieben:

In der Praxis wurde durch die DDR-Grenzsoldaten der Tod von Flüchtlingen zumindest billigend in Kauf genommen. Die militärischen Vorgesetzten ermutigten die Grenzsoldaten ausdrücklich zur Anwendung der Schusswaffe. Schon in der Ausbildung sollten die Grenzsoldaten zum „Hass“ auf „Grenzverletzer“ erzogen werden

Das deckt sich doch mit den Forderungen von Petry und von von Storch und vor allem auch von deren Anhängern, nur dass es nicht die Ausreisewilligen, sondern die Einreisewilligen betrifft.

Der Hass auf Flüchtlinge wird doch notorisch geschürt in diesen Kreisen. Wir kennen die pauschalisierend abwertenden Begriffe hier doch zur Genüge: Bereicherer, Smartphone-Neger, Asylat etc., und die genannten Politiker ermutigen die Grenzsoldaten ausdrücklich zur Anwendung der Schusswaffe. Oder habe ich etwas verpasst?

Nach Deiner Logik hätte ja jeder Streifenpolizist oder
Mindestlohn-Kontrolleur einen "Schiessbefehl". Oder jeder Disco-Türsteher
einen Körperverletzungsbefehl.

Ein Streifenpolizist hat auf jeden Fall einen Schiessbefehl, aber eben gegen gefährliche Gewalttäter als ultima ratio, und nicht als ultima ratio gegen jemanden, der einen simplen Grenzübertritt wagt.

LG und bleib uns* bitte erhalten

Fabio

Edit: bleib "mir" erhalten, jetzt hab` ich`s ja doch mal gemacht und "für
uns Gelbe" gesprochen...


Danke und Gruss

Zara

Frau Petry

Fabio ⌂ @, München, Freitag, 05.02.2016, 17:53 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 5078 Views

Hello again,

In der Praxis wurde durch die DDR-Grenzsoldaten der Tod von
Flüchtlingen zumindest billigend in Kauf genommen. Die militärischen
Vorgesetzten ermutigten die Grenzsoldaten ausdrücklich zur Anwendung der
Schusswaffe. Schon in der Ausbildung sollten die Grenzsoldaten zum
„Hass“ auf „Grenzverletzer“ erzogen werden

Das deckt sich doch mit den Forderungen von Petry und von von Storch und
vor allem auch von deren Anhängern, nur dass es nicht die
Ausreisewilligen, sondern die Einreisewilligen betrifft.

Das ist schonmal ein Riesenunterschied (Aus- vs. Einreise).
Mir ging es ja nur um Frau Petrys Interview im Mannheimer Morgen und was daraus gemacht wurde. Bei Frau von Storch war es ja glaub` ich nur das "Ja" bei Facebook, ob zur Not (!!!) auch Waffengewalt angewendet werden muss.
Das ist beim Staat ja eine Binse. "Zur Not" setzt der ja alles was er so beschließt mit (Waffen)gewalt um. Auch im utopischen Ankapistan oder Deinen Kommunen wird es ja verteidigende Gewalt geben. Unter "Schiessbefehl" verstehe ich, dass eben befohlen wird auf Flüchtlinge zu schiessen und zwar gerade nicht als "ultima ratio", sondern aktiv und aggressiv.


Der Hass auf Flüchtlinge wird doch notorisch geschürt in diesen Kreisen.
Wir kennen die pauschalisierend abwertenden Begriffe hier doch zur Genüge:
Bereicherer, Smartphone-Neger etc., und die genannten Politiker
ermutigen die Grenzsoldaten ausdrücklich zur Anwendung der
Schusswaffe
. Oder habe ich etwas verpasst?

Da bin ich ja völlig Deiner Meinung.
Ich hab` bisher weder von Frau Petry noch von Frau von Storch sowas gelesen.
Was hier im Forum z.T. so von sich gegeben wird, ist unter aller Kanone, keine Frage.
Keine Ahnung, wen diese Foristen damit überzeugen wollen. Mir scheint es eher wie eine Form der Raserei, weil es jetzt irgendwie akzeptierter ist, so vom Leder zu ziehen und man sich hier dann gegenseitig bestätigt.

Ein Streifenpolizist hat auf jeden Fall einen Schiessbefehl, aber eben
gegen gefährliche Gewalttäter als ultima ratio, und nicht als ultima
ratio gegen jemanden, der einen simplen Grenzübertritt wagt.

Naja. Wenn Du das so sehen willst...

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du nicht doch ein bißchen das Verleumderische am Umgang mit Frau Petrys Interview (nur davon red` ich gerade!) sehen kannst...

LG

Fabio

--
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Libertäre Brille

Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 18:15 vor 3656 Tagen @ Fabio 4998 Views

Hello again,

In der Praxis wurde durch die DDR-Grenzsoldaten der Tod von
Flüchtlingen zumindest billigend in Kauf genommen. Die militärischen
Vorgesetzten ermutigten die Grenzsoldaten ausdrücklich zur Anwendung

der

Schusswaffe. Schon in der Ausbildung sollten die Grenzsoldaten zum
„Hass“ auf „Grenzverletzer“ erzogen werden[/i]

Das deckt sich doch mit den Forderungen von Petry und von von Storch

und

vor allem auch von deren Anhängern, nur dass es nicht die
Ausreisewilligen, sondern die Einreisewilligen betrifft.


Das ist schonmal ein Riesenunterschied (Aus- vs. Einreise).

Warum? Aus libertärer Sicht sollte man Reisende nicht aufhalten, egal in welcher Richtung. Nur aus Sicht der Organisierten Gewalt (Staat), der das 'Recht' setzt, ist unbewilligte Ein- oder Ausreise ein Verbrechen, also je nach Gusto der Staatsgewalt. Aus libertärer Sicht ist sowohl ein Ausreise- wie ein Einreiseverbot das tatsächliche Verbrechen, und zwar kein geringes.


Der Hass auf Flüchtlinge wird doch notorisch geschürt in diesen

Kreisen.

Wir kennen die pauschalisierend abwertenden Begriffe hier doch zur

Genüge:

Bereicherer, Smartphone-Neger etc., und die genannten Politiker
ermutigen die Grenzsoldaten ausdrücklich zur Anwendung der
Schusswaffe
. Oder habe ich etwas verpasst?


Da bin ich ja völlig Deiner Meinung.
Ich hab` bisher weder von Frau Petry noch von Frau von Storch sowas
gelesen.
Was hier im Forum z.T. so von sich gegeben wird, ist unter aller Kanone,
keine Frage.

Ja, die Politiker können sich dies nicht leisten. Deren Anhänger glauben aber, damit zu punkten.

Keine Ahnung, wen diese Foristen damit überzeugen wollen. Mir scheint es
eher wie eine Form der Raserei, weil es jetzt irgendwie akzeptierter ist,
so vom Leder zu ziehen und man sich hier dann gegenseitig bestätigt.

Ein Streifenpolizist hat auf jeden Fall einen Schiessbefehl, aber eben
gegen gefährliche Gewalttäter als ultima ratio, und nicht als ultima
ratio gegen jemanden, der einen simplen Grenzübertritt wagt.


Naja. Wenn Du das so sehen willst...

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du nicht doch ein bißchen das
Verleumderische am Umgang mit Frau Petrys Interview (nur davon red` ich
gerade!) sehen kannst...

Klar, die sind nicht zimperlich, zumal sie als Journalisten ständig als Vertreter der Lügenpresse bezeichnet werden.

Beste Grüsse

Zara

Libertäre Brille

Fabio ⌂ @, München, Freitag, 05.02.2016, 18:45 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 4991 Views

Warum? Aus libertärer Sicht sollte man Reisende nicht aufhalten, egal in
welcher Richtung. Nur aus Sicht der Organisierten Gewalt (Staat), der das
'Recht' setzt, ist unbewilligte Ein- oder Ausreise ein Verbrechen, also je
nach Gusto der Staatsgewalt. Aus libertärer Sicht ist sowohl ein Ausreise-
wie ein Einreiseverbot das tatsächliche Verbrechen, und zwar kein
geringes.

Es ist aus meiner Sicht nicht egal, in welche Richtung die Reise geht. Ich kann Dich z.B. aus meiner Sicht durchaus legitimerweise davon abhalten mein Haus zu betreten, aber nicht es wieder zu verlassen.
In der libertären Utopie gibt es ja nur Privateigentum (geht ja auch mit Millionen Eigentümern, siehe eine AG).
Wie ist das denn in Deiner Vorstellung? Darf Deine Kommune niemanden abweisen?

In der Frage sind - wenn meine Facebook-Timeline ein Indikator ist - die Libertären übrigens heillos zerstritten, also "open borders" vs. "closed borders". Letztere argumentieren aber eher so, dass man nicht gleichzeitig einen Sozialstaat haben kann, der nunmal auch von Leute finanziert wird, die das nicht wollen, UND offene Grenzen, deren Übertritt ja Leistungsansprüche nach sich zieht. Ich weiss nicht, wie ich mich da positionieren soll.

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Legitime und illegitime Grenzen

Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 20:42 vor 3656 Tagen @ Fabio 4862 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 20:55

Warum? Aus libertärer Sicht sollte man Reisende nicht aufhalten, egal

in

welcher Richtung. Nur aus Sicht der Organisierten Gewalt (Staat), der

das

'Recht' setzt, ist unbewilligte Ein- oder Ausreise ein Verbrechen, also

je

nach Gusto der Staatsgewalt. Aus libertärer Sicht ist sowohl ein

Ausreise-

wie ein Einreiseverbot das tatsächliche Verbrechen, und zwar kein
geringes.


Es ist aus meiner Sicht nicht egal, in welche Richtung die Reise geht. Ich
kann Dich z.B. aus meiner Sicht durchaus legitimerweise davon abhalten mein
Haus zu betreten, aber nicht es wieder zu verlassen.
In der libertären Utopie gibt es ja nur Privateigentum (geht ja auch mit
Millionen Eigentümern, siehe eine AG).

Ja, Staatsgrenzen sind nach meinem libertären Verständnis etwas, was es gar nicht geben darf, etwas kriminelles, per organisierter Gewalt erzwungenes, willkürliches (Kürwille).
Es gibt nach meinem Verständnis keine legitimen Staatsgrenzen, weil bereits der Staat nichts Legitimes ist.

Wie ist das denn in Deiner Vorstellung? Darf Deine Kommune niemanden
abweisen?

Eine Gemeinschaft ist das moralische Gegenstück zur Gesellschaft. Wesenwille statt Kürwille (Willkür). Gemeinschaftsgrenzen sind vom moralischen und natürlichen Standpunkt aus legitim; Staatsgrenzen sind nur vom machtpolitischen, widernatürlichen und amoralischen Standpunkt aus legitim:

Für Oppenheimer ist der Staat „seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Legitimit%C3%A4t#Theorien_zur_Legitimit.C3.A4t_von_Staat_...

Und seither herrscht dieses illegitime Prinzip.

In der Frage sind - wenn meine Facebook-Timeline ein Indikator ist - die
Libertären übrigens heillos zerstritten, also "open borders" vs. "closed
borders". Letztere argumentieren aber eher so, dass man nicht gleichzeitig
einen Sozialstaat haben kann, der nunmal auch von Leute finanziert wird,
die das nicht wollen, UND offene Grenzen, deren Übertritt ja
Leistungsansprüche nach sich zieht. Ich weiss nicht, wie ich mich da
positionieren soll.

Grundsätzlich kann man als Libertärer vom Staat und von Politikern eigentlich gar nichts fordern, ausser, dass er sich einfach überall vom Acker macht, also weder Grenzen zieht noch Sozialtransfers erzwingt.

Grüsse, Zara

Libertäres Privateigentum ist ein Oxymoron

pigbonds @, Samstag, 06.02.2016, 21:15 vor 3655 Tagen @ Fabio 4474 Views

In der libertären Utopie gibt es ja nur Privateigentum (geht ja auch mit
Millionen Eigentümern, siehe eine AG).

Utopie. Nein, es ist ein Oxymoron. Libertäre können sich nicht auf Eigentum stützen. Ich
möchte sehen, wie Libertäre "Eigentum" konstruieren wollen... oder "Grenzen".

Spätestens nach @dottores Machttheorie wird das klar:
http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Macht-der_Staat-Eigentum.htm

Macroanalyst

Bernadette_Lauert, Samstag, 06.02.2016, 22:28 vor 3655 Tagen @ Fabio 4621 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Samstag, 06.02.2016, 22:32

Hi Fabio,

bei mir hat der Macroanalyst kognitive Dissonanzen aufgelöst, als ich mit dem Libertarismus geliebäugelt habe:

Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC7MHcG0OmbAr9VF4kHKh-ww
Passendes Vid zum Thema Libertarismus: https://www.youtube.com/watch?v=dT0TqOISV5Q

Den Knackpunkt mit den Grenzen hat er hier gar nicht besprochen. Aber ich denke vor dem Hintergrund dieses Themas wird irgendwann sogar noch ein Oliver Janich vernünftig, den ich trotz Libertarismus-Religiösität als richtig gute Quelle betrachte.

Wobei: Wenn Du Libertarismus als "Utopie" bezeichnet, ist eigentlich alles korrekt eingeordnet.
Das oben verlinkte Passende Vid zum Thema Libertarismus könnte vor diesem Hintergrund dennoch sehr hilfreich sein.

Es fehlen da ein paar Conditio-sine-qua-non ganz arg. „Bedingung, ohne die nicht“

Gegenwärtig würde Libertarismus jedenfalls voll in die falschen Hände spielen (!!!Vid!!!)

Gruß, Bernadette

Das Video

Fabio ⌂ @, München, Sonntag, 07.02.2016, 16:41 vor 3654 Tagen @ Bernadette_Lauert 4417 Views

Hi Bernadette,


bei mir hat der Macroanalyst kognitive Dissonanzen aufgelöst, als ich mit
dem Libertarismus geliebäugelt habe:

Danke. Ich habe es mir angesehen, aber bei mir hat es eher ungläubiges Staunen ausgelöst. Ich würde mir ja wünschen, dass der Herr Recht hat, aber ich kann beim besten Willen die libertären Tendenzen, die er sieht, nicht erkennen.

Den Knackpunkt mit den Grenzen hat er hier gar nicht besprochen. Aber ich
denke vor dem Hintergrund dieses Themas wird irgendwann sogar noch ein
Oliver Janich vernünftig, den ich trotz Libertarismus-Religiösität als
richtig gute Quelle betrachte.

So wie ich ihn kenne, wird das nix, ganz bestimmt nicht mit so einem Video.
Ich tippe, dass er eher den teilweise vernichtenden Kommentaren bei Youtube zustimmen würde. Er ist übrigens im Ton ähnlich apodiktisch/überheblich wie Du, was ich bei ihm auch nicht besonders toll finde (ich finde es z.B. sehr unglücklich, dass er damals die "Partei der Vernunft" so genannt hat).

Gegenwärtig würde Libertarismus jedenfalls voll in die falschen Hände
spielen (!!!Vid!!!)

Genau den Teil empfinde ich als Nonsens. Die EU als libertäres Projekt zu bezeichnen, finde ich z.B. sehr gewagt. Alan Greenspan ist auch nicht gerade der erste, der mir unter "Libertarian" einfällt, selbst wenn er sich selbst so sehen mag.
Ich sage es immer wieder: wenn die Libertären so mächtig und einflussreich wären, wäre Ron Paul Präsident geworden, anstatt in beiden Kampagnen (2008 und 2012) ausgegrenzt, ignoriert und ridikülisiert zu werden.

LG

Fabio

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“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

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Forsche bitte weiter, Fabio

Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 17:07 vor 3654 Tagen @ Fabio 4257 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 17:12

Auf das Vid habe ich auch schon andere Reaktionen bekommen, von s.g. Libertären, beispielsweise (Auszug):

"[...] Meine Zustimmung zu dem, was der Macroanalyst hier vorträgt, könnte gar nicht größer sein. Einen Schritt weiter gedacht: Das, was da "Libertarismus" genannt wird (erst jetzt verstehe ich den Ausdruck "libertäres Gaga" richtig einzuordnen), ist eine "Verschwörung" der sogenannten 0,01 Prozent zur Machtfestigung. [...]"

Ich will jetzt nicht sagen, er hat´s kapiert und Du nicht. Aber er hat´s kapiert :3

Meiner Einschätzung nach sehen Libertäre den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, weil sie die Polarität nicht erkennen.

Beispielsweise die guten und die schlechten Seiten des marktordnungsstiftenden Staates (Ordoliberalismus)... die Macht der Geldelite, als potenzielle Herrscher, die staatliches, geregeltes Gewaltmonopol mit Privatarmeen ersetzen können (und empirisch bereits mehrfach unter Beweis gestellt haben)... Der hart erkämpfte Rechtsstaat...

"Zwischen dem Starken und dem Schwachen ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit."

Die Grenzen eines funktionierenden NATIONALSTAATES, der noch als solcher funktioniert!!! [EU-Problematik...(!)]

Ich baue darauf, dass Du hier noch mehr hinterfragen wirst...

Gruß, Bla

Ron Paul

Fabio ⌂ @, München, Sonntag, 07.02.2016, 17:15 vor 3654 Tagen @ Bernadette_Lauert 4407 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.02.2016, 17:20

"[...] Meine Zustimmung zu dem, was der Macroanalyst hier vorträgt,
könnte gar nicht größer sein. Einen Schritt weiter gedacht: Das, was da
"Libertarismus" genannt wird (erst jetzt verstehe ich den Ausdruck
"libertäres Gaga" richtig einzuordnen), ist eine "Verschwörung" der
sogenannten 0,01 Prozent zur Machtfestigung. [...]"[/i]

Nochmal: warum ist Ron Paul dann nicht zumindest der Kandidat der Republikaner geworden? Warum wurde er nicht gepusht und propagiert und mit Millionen an Spenden zugeschmissen?
Die einzigen, die gespendet haben, waren einfache Bürger, z.B. aus dem Militär.
Warum, wenn die 0,01% doch so libertär sind? Ron Paul war der einzige Kandidat in Jahrzehnten (vielleicht sogar "ever"), den man als libertär bezeichnen könnte.
Ich habe beide Kampagnen sehr genau verfolgt (siehe http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.de, mein Blog).

Edit: ist nur wenige Minuten lang:

Ron Paul explains Capitalism vs Crony Capitalism Debate
https://www.youtube.com/watch?v=Z8EplJSNWqs

Ich baue darauf, dass Du hier noch mehr hinterfragen wirst...

Ich habe den Eindruck, dass Deine Beschäftigung mit der Thematik bisher ziemlich oberflächlich war, wenn Dich dieses Video so beeindruckt hat.

LG

Fabio

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Die Synthese in der Libertarismus-Debatte: "Die Frage ist, wie weit man die Utopie im Sinne der reinen Lehre zuende denkt."

Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 17:41 vor 3654 Tagen @ Fabio 4339 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 17:44

...denkt man sie so weit wie Ron Paul, steht auf der Agenda "Audit the FED" und "schlanker Staat". Beides sind wirklich verdammt wichtige (und richtige) Forderungen! Und er wird noch weitere verdammt gute Forderungen haben. Ron Paul ist definitiv "ein Guter".

Korrigiere mich, was die von mir unterstellten Ron-Paul-Forderungen angeht, wenn ich da falsch liege, denn Du bist der Ron-Paul-Experte (Cooler Blog, übrigens, Fabio).

Der Libertarismus eines Ron Paul ist meines Wissens keiner, der den (National-)Staat abschaffen will, sondern er kämpft meines wissens nach für einen schlanken, smarten Staat und gegen die FED und den IMK. Top-Sache. Ich bin zu 100 Prozent dabei!

Aber wenn man nah am wirklichen Bedeutungsinhalt von Libertarismus bleibt, steht eben die Abschaffung des Staates im Fordergrund, wie im Macroanalysten-Vid beschrieben.

Das mag eine tolle Utopie sein, die in 1000 Jahren vielleicht ein gutes Ziel sein könnte.

Aber wir Deutschen müssen in der jetzigen Situation erst einmal souverän im Handeln werden (den Status als US-Vasall hinter uns lassen) und die Grenzen unseres Nationalstaates schützen.

Paul ist nicht Molyneux.
Böhringer ist nicht Janich.
Minimalstaat ist nicht staatenlose Gesellschaft.

In der s.g. reinen Lehre des Libertarismus geht es aber um die extremen Ausprägungen, und die blenden einiges aus und landen dann in so Nonsens-Maximen wie:

Staatsgrenzen auflösen
Wasser privatisieren
Infrastruktur privatisieren

...und würde nur der Konzernwirtschaft in die Hände spielen.

...also letztlich den Oligarchen der US-Oligarchie(Princeton-Studie): http://www.neopresse.com/politik/usa/princeton-university-usa-ist-eine-oligarchie-keine...

...den 62 Leuten, denen die halbe Welt gehört (Oxfam-Studie): http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/oxfam-studie-62-superreiche-besi...

...den Privaten Oligarchen, die Geopolitik betreiben: https://www.youtube.com/watch?v=bd_7hXuv9aQ

...den 147 Unternehmen, die laut ETH Zürich die Weltwirtschaft kontrollieren und hinter denen wiederum Banken und EIgentümer stehen: http://www.fr-online.de/wirtschaft/maechtige-konzerne-147-unternehmen-kontrollieren-die...

Dieses ganze 0,1-Prozent-Elitendingens halt...

Wenn Du mich fragst, ob Ron Paul ein guter Mann ist, lautet meine Antwort: So weit er nicht ideologisch blindlings die Fallstrike der "reinen Lehre" des Libertarismus, ausblendet: eindeutig Ja.

Ich gehe beispielsweise schwer davon aus, dass Paul keine Destabilisierung der USA durch Migrationsfluten zulassen würde. Dafür ist er viel zu sehr (Verfassungs-)Patriot.

Gruß, Bla

P.S. Audit the FED!!!

Du hast meine Frage nicht beantwortet

Fabio ⌂ @, München, Sonntag, 07.02.2016, 18:02 vor 3654 Tagen @ Bernadette_Lauert 4343 Views

Korrigiere mich, was die von mir unterstellten Ron-Paul-Forderungen
angeht, wenn ich da falsch liege, denn Du bist der Ron-Paul-Experte (Cooler
Blog, übrigens, Fabio).

Danke! Soweit stimme ich allem zu, was Du über ihn schreibst.


Der Libertarismus eines Ron Paul ist meines Wissens keiner, der den
(National-)Staat abschaffen will, sondern er kämpft meines wissens nach
für einen schlanken, smarten Staat und gegen die FED und den IMK.
Top-Sache. Ich bin zu 100 Prozent dabei!

Damit bist Du libertär, Glückwunsch [[top]]

Ron Paul ist Minarchist, also Minimalstaatler, wie Du richtig schreibst. Damit gilt man auch als libertär. Du meinst Anarchokapitalisten, wie z.B. Murray Rothbard, Oliver Janich, Hans-Herrmann Hoppe (oder mich, wobei ich das wie gesagt nur als Maximalforderung sehe, weil ich es wichtig finde, es nicht für unmöglich zu halten, ohne Staat klarzukommen).


Aber wenn man nah am wirklichen Bedeutungsinhalt von Libertarismus bleibt,
steht eben die Abschaffung des Staates im Fordergrund, wie im
Macroanalysten-Vid beschrieben.

Das stimmt so nicht, siehe Ron Paul.

Staatsgrenzen auflösen
Wasser privatisieren
Infrastruktur privatisieren

Wie an anderer Stelle gesagt, ist das aus meiner Sicht kein Nonsens sondern zT. einfach nur eine Re-Privatisierung, siehe das Beispiel London oder die Eisenbahn in D, die Bismarck nur verstaalicht hat, um sie militärisch nutzen zu können.


...und würde nur der Konzernwirtschaft in die Hände spielen.

...also letztlich den Oligarchen der US-Oligarchie(Princeton-Studie):
http://www.neopresse.com/politik/usa/princeton-university-usa-ist-eine-oligarchie-keine...

Komisch. Und das alles trotz Mega-Staat und so vielen lieben Politikern?
Ron Paul greift das als "crony capitalism" an.

...den 62 Leuten, denen die halbe Welt gehört (Oxfam-Studie):
http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/oxfam-studie-62-superreiche-besi...

Schöne libertäre Replik:

Superreiche: genau hingesehen
http://prometheusinstitut.de/superreiche-genau-hingesehen/

Dieses ganze 0,1-Prozent-Elitendingens halt...

Zum dritten Mal: Warum haben die Elite-Leute denn nicht den einzigen Mann gepusht, der Libertärer ist, wenn die so libertär sind?


Wenn Du mich fragst, ob Ron Paul ein guter Mann ist, lautet meine Antwort:
So weit er nicht ideologisch blindlings die Fallstrike der "reinen Lehre"
des Libertarismus, ausblendet: eindeutig Ja.

Das habe ich Dich zwar nicht gefragt, es freut mich aber.

Ich gehe beispielsweise schwer davon aus, dass Paul keine Destabilisierung
der USA durch Migrationsfluten zulassen würde. Dafür ist er viel zu sehr
(Verfassungs-)Patriot.

Ja, das glaube ich auch. Hier nachzulesen: http://www.ronpaul.com/on-the-issues/border-security/


P.S. Audit the FED!!!

END the FED <img src=" />

Gruß

Fabio

--
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Eigentlich war das ganze Post die Antwort, aber hier ist eine Kurzfassung... (Libertarismus-Frage endlich gelöst)

Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 19:35 vor 3654 Tagen @ Fabio 4364 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 19:57

Korrigiere mich, was die von mir unterstellten Ron-Paul-Forderungen
angeht, wenn ich da falsch liege, denn Du bist der Ron-Paul-Experte

(Cooler

Blog, übrigens, Fabio).


Danke! Soweit stimme ich allem zu, was Du über ihn schreibst.


Der Libertarismus eines Ron Paul ist meines Wissens keiner, der den
(National-)Staat abschaffen will, sondern er kämpft meines wissens

nach

für einen schlanken, smarten Staat und gegen die FED und den IMK.
Top-Sache. Ich bin zu 100 Prozent dabei!


Damit bist Du libertär, Glückwunsch [[top]]

Wenn Du meinst. "Danke."

Ron Paul ist Minarchist, also Minimalstaatler, wie Du richtig schreibst.
Damit gilt man auch als libertär. Du meinst Anarchokapitalisten, wie z.B.
Murray Rothbard, Oliver Janich, Hans-Herrmann Hoppe (oder mich, wobei ich
das wie gesagt nur als Maximalforderung sehe, weil ich es wichtig finde, es
nicht für unmöglich zu halten, ohne Staat klarzukommen).

Naja, ich denke, genau das ist der Knackpunkt. S.u.

Aber wenn man nah am wirklichen Bedeutungsinhalt von Libertarismus

bleibt,

steht eben die Abschaffung des Staates im Fordergrund, wie im
Macroanalysten-Vid beschrieben.


Das stimmt so nicht, siehe Ron Paul.

Knackpunkte darf man nicht einfach mit Zirkelschlüssen wegwischen. S.u.

Staatsgrenzen auflösen
Wasser privatisieren
Infrastruktur privatisieren


Wie an anderer Stelle gesagt, ist das aus meiner Sicht kein Nonsens
sondern zT. einfach nur eine Re-Privatisierung, siehe das Beispiel London
oder die Eisenbahn in D, die Bismarck nur verstaalicht hat, um sie
militärisch nutzen zu können.

Es mag sein, dass Du das was Du schriebst auch an anderer Stelle gesagt hast, dennoch geht der Libertarismus zu weit, wenn er fordert, das Wasser zu privatisieren oder Staatsgrenzen aufzulösen.
Klingt nicht mal komisch. Ist aber trotzdem so.

...und würde nur der Konzernwirtschaft in die Hände spielen.

...also letztlich den Oligarchen der US-Oligarchie(Princeton-Studie):

http://www.neopresse.com/politik/usa/princeton-university-usa-ist-eine-oligarchie-keine...


Komisch. Und das alles trotz Mega-Staat und so vielen lieben Politikern?
Ron Paul greift das als "crony capitalism" an.

Wie gesagt: Ron Paul ist ein Guter. S.u.

...den 62 Leuten, denen die halbe Welt gehört (Oxfam-Studie):

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/oxfam-studie-62-superreiche-besi...

Schöne libertäre Replik:

Superreiche: genau hingesehen
http://prometheusinstitut.de/superreiche-genau-hingesehen/

Hast Du denn überhaupt meine Quellen gesichtet? So läuft das nicht.

Dieses ganze 0,1-Prozent-Elitendingens halt...


Zum dritten Mal: Warum haben die Elite-Leute denn nicht den einzigen Mann
gepusht, der Libertärer ist, wenn die so libertär sind?

Ruhig bleiben, Fabio. S.u.

Wenn Du mich fragst, ob Ron Paul ein guter Mann ist, lautet meine

Antwort:

So weit er nicht ideologisch blindlings die Fallstrike der "reinen

Lehre"

des Libertarismus, ausblendet: eindeutig Ja.


Das habe ich Dich zwar nicht gefragt, es freut mich aber.

Ich gehe beispielsweise schwer davon aus, dass Paul keine

Destabilisierung

der USA durch Migrationsfluten zulassen würde. Dafür ist er viel zu

sehr

(Verfassungs-)Patriot.

Ja, das glaube ich auch. Hier nachzulesen:
http://www.ronpaul.com/on-the-issues/border-security/


P.S. Audit the FED!!!


END the FED <img src=" />

Gruß

Fabio

Hier die Zusammenfassung: Ich habe Dir dargelegt, dass der Libertarismus in seiner reinen Lehre viel zu weit führt, was in Nonsens-Maximen mündet, wie beispielsweise Staatsgrenzen auflösen, den Staat schwächen, wo es nur geht. Allerdings gibt es auch falsche Stellen, wo "den Staat schwächen" gleichbedeutend wäre mit "den Bürger schwächen". Beispielsweise wenn Wasserversorgung von einer kommunalen Zweckgemeinschaft (die Preise nach unten und Qualität nach oben maximiert) in die Hände von Konzernen gelegt wird, die nur Gewinne nach oben maximieren. Nur so als Beispiel...
Ron Paul gehtr den Libertarismus genau so weit, wie es vernünftig ist. Er ist aber an den Stellen, wo es nötig ist so viel (Verfassungs-)Patriot, dass es ihm nie in den Sinn käme, den Staat zu schwächen. Beispielsweise würde er nie offene Grenzen für Zuwanderer aus aller Welt gutheißen.
In der reinen Libertären Schule, wird aber genau dies gefordert, weil Staatsgrenzen einen Staat ausmachen. Da der Staat aber einfach nur undifferenziert "weg muss", trifft es auch die Nationalstaatsgrenzen. Zara hat Dir das doch oben dargelegt.
Ist das Dein Libertarismus?
Ist das Ron Pauls Libertarismus?
Ich denke, dass nicht.
Aber es ist eben "die reine Lehre". Und die führt aus den genannten Gründen in die Irre, weil sie die beschriebene 0,1-Prozent-Elite fördert, die gottgleich über Staaten stehen will und Bürger samt ihrer Bürgerrechte als lästig empfindet, in ihrer Herrschaft.
Vor diesem Hintergrund beantworte ich Deine Frage:

Warum haben die Elite-Leute denn nicht den einzigen Mann
gepusht, der Libertärer ist, wenn die so libertär sind?

Weil Ron Paul kein Libertärer im Sinne der reinen (und falschen) Lehre ist, die diese Eliten fördern würde.

Molyneux wäre so einer. Paul bei weitem nicht. Paul hat die richtigen Kompromisse gefunden, so weit ich das überblicken kann.

Gruß, Bla

P.S. Einverstanden: End the FED (after Audit)!

Vergiss es...

Fabio ⌂ @, München, Sonntag, 07.02.2016, 19:59 vor 3654 Tagen @ Bernadette_Lauert 4355 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.02.2016, 20:32

Weil Ron Paul kein Libertärer im Sinne der reinen (und falschen) Lehre
ist, die diese Eliten fördern würde.

Molineux wäre so einer. Paul bei weitem nicht. Paul hat die richtigen
Kompromisse gefunden, so weit ich das überblicken kann.

Das ist mir jetzt zu blöd. Dir geht es nur darum, auf Deiner durch NICHTS untermauerten Behauptung, die "0,01 %" seien Anarchokapitalisten, zu bestehen.
Wo sind sie denn, die anarchokapitalistischen Präsidentschaftskandidaten, die vom Establishment gepusht werden?!?!?!?!?

Edit:
Falls Du es echt nicht kapierst:
Du willst mir also sagen, dass die ominösen 0,01 % Ron Paul nicht unterstützt haben, weil er nicht libertär genug war und sie aber dann stattdessen John McCain und Mitt Romney präferiert haben? Das ist doch - wie gesagt - albern.

Deine oberlehrerhafte Art ist schon anstrengend genug, aber diese Rechthaberei ist einfach nur albern. Glaub doch, was Du willst und halte Dich weiterhin für eine große Expertin des Themas.

Ron Paul ist übrigens ganz sicher nicht für staatliche Wasserversorgung und er teilt auch Deine Konzern-Paranoia nicht. Es sei denn, die Konzerne stecken mit dem Staat unter einer Decke und kaufen/missbrauchen dessen Macht, die ein Konzern an sich nämlich gerade nicht hat. Das ist der besagte "crony capitalism".

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Keine Ahnung, warum Du das jetzt in den falschen Hals bekommen hast. (Langsam reiten, Cowboy)

Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 20:00 vor 3654 Tagen @ Fabio 4599 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Sonntag, 07.02.2016, 20:49

Das ist mir jetzt zu blöd. Dir geht es nur darum auf Deiner durch NICHTS
untermauerten Behauptung die "0,01%" seien Anarchokapitalisten zu
bestehen.
Wo sind sie denn, die anarchokapitalistischen Präsidentschaftskandidaten,
die vom Establishment gepusht werden?!?!?!?!?

Keine Ahnung, warum Du das jetzt in den falschen Hals bekommen hast. Wahrscheinlich hab ich schlichtweg ein Smiley vergessen. :3

Im US-amerikanischen Parteiensystem sind beide Seiten vom Großkapitel vereinnahmt. Deswegen ist die USA auch eine funktionelle Oligarchie, was ich Dir auch u.a. mit dem Hinweis auf eine Princeton-Studie belegt hatte (s.u.).

[image]

...also letztlich den Oligarchen der US-Oligarchie(Princeton-Studie): http://www.neopresse.com/politik/usa/princeton-university-usa-ist-eine-oligarchie-keine...

...den 62 Leuten, denen die halbe Welt gehört (Oxfam-Studie): http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/oxfam-studie-62-superreiche-besi...

...den Privaten Oligarchen, die Geopolitik betreiben: https://www.youtube.com/watch?v=bd_7hXuv9aQ

...den 147 Unternehmen, die laut ETH Zürich die Weltwirtschaft kontrollieren und hinter denen wiederum Banken und EIgentümer stehen: http://www.fr-online.de/wirtschaft/maechtige-konzerne-147-unternehmen-kontrollieren-die...

Keine Ahnung, warum Du keine Ahnung hast, wertes Cowgirl

Fabio ⌂ @, München, Montag, 08.02.2016, 11:11 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 3972 Views

Keine Ahnung, warum Du das jetzt in den falschen Hals bekommen hast.
Wahrscheinlich hab ich schlichtweg ein Smiley vergessen. :3

Nein...

Hier nochmal:

"Das ist mir jetzt zu blöd. Dir geht es nur darum, auf Deiner durch NICHTS untermauerten Behauptung, die "0,01 %" seien Anarchokapitalisten, zu bestehen.
Wo sind sie denn, die anarchokapitalistischen Präsidentschaftskandidaten, die vom Establishment gepusht werden?!?!?!?!?

Edit:
Falls Du es echt nicht kapierst:
Du willst mir also sagen, dass die ominösen 0,01 % Ron Paul nicht unterstützt haben, weil er nicht libertär genug war und sie aber dann stattdessen John McCain und Mitt Romney präferiert haben? Das ist doch - wie gesagt - albern.
"

Du antwortest dann völlig am Punkt vorbei und benimmst Dich trotzdem die ganze Zeit so, als würde ich nur irgendwas nicht checken und müsste nur Deinen Erleuchtungsgrad erreichen, der mir aber angesichts dessen, was Du so schreibst, nicht besonders hell erscheint.

Du belehrst am laufenden Band andere Foristen bzgl. ihrer Diskursfähigkeit und hast selber meterdicke Bretter vor dem Kopf. Das ist sehr anstrengend und macht für mich eine Diskussion mit Dir zu einer Zeitverschwendung.


Kurz, knapp, präzise:

Deine Behauptung, die ominösen 0,01% seien Libertäre/Ankaps ist Unfug und durch nichts belegt!
Das sage ich als jemand, der sich sogar freuen würde, wenn Du richtig liegen würdest.

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Die Macht hinter dem Thron

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 12:20 vor 3653 Tagen @ Fabio 4018 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 13:55

Deine Behauptung, die ominösen 0,01% seien Libertäre/Ankaps ist Unfug
und durch nichts belegt!
Das sage ich als jemand, der sich sogar freuen würde, wenn Du richtig
liegen würdest.

Die 0,1 Prozent sind mit dem jetzigen System (das ich beschrieb) gut bedient. Von der Richtung her spielt ihnen die libertäre Lehre in der Reinform (nix Ron Paul, wie beschrieben), also im Sinne von Bürgerrechte abbauen, Wasser, Infrastruktur, Bildung verkaufen etc. aber in die Hände.

Besagte 0,1-Prozent stellen sich nicht hin und sagen, die seien "Anarchokapitalisten". Das sind vielmehr NWOler.
Was das bedeutet schimmert manchmal durch.

David Rockefeller:
"Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen - eine Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf." (Autobiographie, "Memoiren", 2006)

Mehr: http://www.orwell-staat.de/zitate.htm

Klar sollte aber sein, dass das NWO-Machtvehikel eine Verschmelzung von einem zu schaffenden Weltstaat und der Konzernwirtschaft ist. Das heißt Nationalstaat abbauen, die bestehenden Machtstrukturen (wie anhand der US-Oligarchie beschrieben) festigen und ausbauen.

Nur so lässt sich Geopolitik verstehen, auch in Hinblick auf das westliche Machtimperium und die BRICS-Staaten. Ein Stück weit reichen da Begriffe wie "Anarchokapitalist" nicht mehr aus. Du musst Dich vielmehr fragen: Was fördert den Einfluss dieser oder jener Interessengruppe.
Ich behaupte ja nicht mal, dass sich da alle in "der Elite" einig sind. Höchstens in der Marschrichtung. Und dazu war eben das Macroanalystenvid gut.

Du kannst das übrigens gerne auch ganz anders sehen. Ich antworte nur artig auf Deine Postings und wenn ich vom Gesagten überzeugt bin, erfinde ich keine Zweifel. Wenn ich aber welche habe, nenne ich sie.

Blablablabla. Q.e.d. (oT)

Fabio ⌂ @, München, Montag, 08.02.2016, 13:18 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 3900 Views

- kein Text -

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Seltsam, dass das so endet, wo doch so viel Konsens da war... (oT)

Bernadette_Lauert, Montag, 08.02.2016, 13:29 vor 3653 Tagen @ Fabio 3959 Views

- kein Text -

Weil Du es offenbar nicht böse meinst....

Fabio ⌂ @, München, Montag, 08.02.2016, 20:03 vor 3653 Tagen @ Bernadette_Lauert 4179 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.02.2016, 20:11

Die 0,1 Prozent sind mit dem jetzigen System (das ich beschrieb) gut
bedient. Von der Richtung her spielt ihnen die libertäre Lehre in der
Reinform (nix Ron Paul, wie beschrieben), also im Sinne von Bürgerrechte
abbauen, Wasser, Infrastruktur, Bildung verkaufen etc. aber in die Hände.

Ok, also dann hast Du Ron Paul offenbar doch nicht so ganz verstanden, weil er z.B. das US-Bildungsministerium abschaffen will.
Aber nochmal: wenn denen die "libertäre Lehre in der Reinform" in die Hände spielen würde, wäre es sinnvoll gewesen Ron Paul zu unterstützen, weil kein anderer Kandidat auch nur annähernd in diese Richtung geht.


Besagte 0,1-Prozent stellen sich nicht hin und sagen, die seien
"Anarchokapitalisten". Das sind vielmehr NWOler.
Was das bedeutet schimmert manchmal durch.

Ja was denn nun??? Bitte glaube mir einfach (oder lies selber nach), dass das ein Widerspruch ist. Du kannst nicht "die libertäre Lehre in der Reinform" herbeisehnen und gleichzeitig auf einen korporatistischen Weltstaat hinarbeiten.
Du hast gewisse Feindbilder ("NWO", "Konzerne" etc) und wirfst deswegen alles in einen Topf.
Ich sitze da und lese Deine Ergüsse, die mir dann deswegen als schwadronieren erscheinen, weil es völlig an der Sache vorbeigeht.
Du bist aber so überzeugt, dass Du weisst wovon Du redest, dass Du irgendwie garnicht wahrnimmst, was ich Dir sagen will. Dann verliere ich die Geduld, was mir dann hinterher Leid tut, weil Du ja an sich ein sympathischer Mensch zu sein scheinst und es ja offenbar nicht böse meinst, sondern (meine Vermutung), vielleicht von jugendlicher Hybris beseelt bist.


David Rockefeller:
"Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen
den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine
Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit
anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche
Struktur schaffen - eine Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage
ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf." (Autobiographie,
"Memoiren", 2006)

Mehr: http://www.orwell-staat.de/zitate.htm

Ja, kenne ich, das Zitat ist tatsächlich authentisch. Das hat mit Libertarismus aber nicht das geringste zu tun und wird von Libertären kritisiert.

Lies Dir doch mal diesen Essay von Murray Rothbard durch. Er ist sozusagen der Säulenheilige des Libertarismus:

Wall Street, Banks, and American Foreign Policy
https://www.lewrockwell.com/1970/01/murray-n-rothbard/wall-street-wars/

Libertäre sagen kurz gesagt, dass "Konzerne" und "Staat" unter einer Decke stecken und Konzerne nur dann gefährlich werden können, wenn sie die staatliche Macht kaufen können, was sie ja ständig tun. Deswegen wollen sie dem Staat die Macht nehmen, die Konzerne kaufen könnten, während Du offenbar eher der Meinung bist, dass einfach nur "die richtigen" Politiker gewählt werden müssten. Tja, "Vote harder".
Man kann ja Libertarismus blödsinnig finden (wie die meisten hier im Forum meines Wissens), aber Du unterstellst seinen Vertretern Dinge, für die sie garnicht stehen, wie zB eben jene NWO. Nur darum geht es mir.


Klar sollte aber sein, dass das NWO-Machtvehikel eine Verschmelzung von
einem zu schaffenden Weltstaat und der Konzernwirtschaft ist. Das heißt
Nationalstaat abbauen, die bestehenden Machtstrukturen (wie anhand der
US-Oligarchie beschrieben) festigen und ausbauen.

Ja, hat aber "leider" nix mit Libertarismus zu tun. Das ist - zum x-ten Mal - das, was Libertäre als Korporatismus oder Crony Capitalism angreifen.

Edit: zum Thema "Nationalstaat": ein (minarchistischer) Libertärer verteidigt den Nationalstaat eigentlich nur, weil er das kleinere Übel gegenüber einen Supra-Nationalstaat darstellt.

Nur so lässt sich Geopolitik verstehen, auch in Hinblick auf das
westliche Machtimperium und die BRICS-Staaten. Ein Stück weit reichen da
Begriffe wie "Anarchokapitalist" nicht mehr aus. Du musst Dich vielmehr
fragen: Was fördert den Einfluss dieser oder jener Interessengruppe.
Ich behaupte ja nicht mal, dass sich da alle in "der Elite" einig sind.
Höchstens in der Marschrichtung. Und dazu war eben das Macroanalystenvid
gut.

Ja, wie gesagt, "blablabla"..."Ich muss mich vielmehr fragen...". Aha. Soso. Warum denn, wenn es völlig am Thema vorbeigeht?
Jetzt weichst Du das ganze nur noch weiter auf. Jetzt reicht also auch der Begriff "Anarchokapitalist" nicht mehr aus. Soso. Fakt bleibt, dass Libertarismus - ob Du ihn nun gut oder schlecht findest - diesen Interessengruppen überhaupt nicht in die Karte spielt und sie ihn auch nicht unterstützen.
Der einzige mir bekannte selbsterklärte libertäre "Elitist" (weil z.B. Bilderberger) ist Peter Thiel, wobei ich dessen libertäre Positionen nicht kenne. Vielleicht ist der so "libertär" wie Alan Greenspan oder so demokratisch wie die DDR. Leider gibt es auch viele Schönwetter-Liberale, z.B. in der Finanzindustrie. Die reden gerne von Markt, wenn`s gut läuft und lassen sich dann vom Staat retten, wenn`s schiefläuft. Diese Figuren bringen dann auch Begriffe wie "Kapitalismus" in Mißkredit und sind für Libertäre rote Tücher, während Du sie zu Glaubensbrüdern erklärst.

Du kannst auch nicht einfach behaupten, dass sie es vielleicht heimlich undercover betreiben, nur weil dir dieser Macroanalyst den Floh ins Ohr gesetzt hat, dass die Elite Libertarismus anstrebt. Du kannst es von mir aus vermuten, aber es gibt nunmal keinerlei Indizien dafür. Und nein, Du hast keine geliefert, siehe oben.

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“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

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DASH - Digital CASH

Danke, das hat selten hier jemand so schön auf den Punkt gebracht.

siggi, Montag, 08.02.2016, 14:17 vor 3653 Tagen @ Fabio 4018 Views

Hallo Fabio,

Du antwortest dann völlig am Punkt vorbei und benimmst Dich trotzdem die
ganze Zeit so, als würde ich nur irgendwas nicht checken und müsste nur
Deinen Erleuchtungsgrad erreichen, der mir aber angesichts dessen, was Du
so schreibst, nicht besonders hell erscheint.

Herrliche Formulierung. Kommt in meine Sammlung<img src=" />

Du belehrst am laufenden Band andere Foristen bzgl. ihrer
Diskursfähigkeit und hast selber meterdicke Bretter vor dem Kopf. Das ist
sehr anstrengend und macht für mich eine Diskussion mit Dir zu einer
Zeitverschwendung.

Volltreffer!

Auch interessant, wie, da @Zara offensichtlich nicht mehr zur Verfügung steht, andere Foristen in das Visier genommen werden, z. B. @Mercury.

Das hat mittlerweile nicht mal mehr Unterhaltungswert.

lg

siggi

Rechtsunterschied zw. gesetzl. Ermächtigung und Befehl (Anweisung) Dir bewußt oder unbewußt unklar? (oT)

Wayne Schlegel @, Freitag, 05.02.2016, 18:26 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 4794 Views

- kein Text -

Das ist genau so, wie die Lüge, es wären in Dresden KZs gefordert worden - Was ist denn ein Schießbefehl?!

azur @, Freitag, 05.02.2016, 17:00 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 5233 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 17:06

Hallo Bernadette,

die Sache ist so, wie das stete Wiederholen der Lüge (übrigens mehrfach in den Medien, die sich nun beschweren, dass die Lügenpresse genannt werden), der Pirincci habe in Dresden bedauert, es gäbe keine KZs in Deutschland.

Auch eine der merkwürdigen Antworten auf Dein Post geht so vor: Er will unbedingt einen Schießbefehl sehen und vor allem vorwerfen können (nun auch Voluntarist). Dabei weiß keiner, was das eigentlich sein soll. Sicher ist es das nur, wenn ein Befehlshabender den Feuerbefehl gibt im Rahmen einer Exekution, eines Übungsschießens oder beim Abfeuern von Saltuschüssen. Eine Definition gibt es dafür nicht.

Wie gesagt: Es gibt heute rechtliche Grundlage der Polzeiarbeit, die aber kein Schießbefehl darstellen (können) und Dokumente, die man der DDR nachsagt, aber nicht vorweisen kann (wobei man die Schusswaffengebrauchsordnung der Grenztruppen wohlweislich ständig unterschlägt: https://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl#Anweisungen_an_DDR-Grenzsoldaten_durch_... bzw. https://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl#Gesetzliche_Grundlagen_des_Schie.C3.9Fb...
Siehe auch u. a. die Fussnoten 28 und 29 ).

Zum Rechtsvergleich mit den heutigen Regelungen:
Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik
vom 25. März 1982
http://www.verfassungen.de/de/ddr/staatsgrenze82.htm - siehe besonders die Vorschriften im III. und IV. Abschnitt: Befugnisse der Grenztruppen usw.


Zu der Dienstvorschrift der Grenztruppen der DDR – Schusswaffengebrauchsbestimmung:

Etwas durcheinander zitiert, und natülich nur teilweise, hier: http://www.berliner-mauer.de/schusswaffengebrauchsbestimmung.html

Weiter:
http://www.demokratie-statt-diktatur.de/DE/Wissen/MfS-Dokumente/MfsUndGrenze/_inhalt.html
(Das wird woanders genannt: Dienstvorschrift der Grenztruppen der DDR – Schusswaffengebrauchsbestimmung
DV III/2 Dienstvorschrift für den Dienst der Grenzposten vom 12. Sept. 1958, in: Riemer 1995, S. 100ff. )

Es wird viel vom Schießbefehl gesprochen, ohne das es ein Dokument dieses Namens gibt.

Und wenn jede gesetzliche Erlaubnis zur Anwendung der Schusswaffe ein "Schießbefehl" wäre, dann wimmelte es in sämtlichen Rechtsordnungen nur so von "Schießbefehlen".

Aber die, die das vorwerfen und andichten wollen, benutzen es doch nur als Mittel ihrer Polemik und im Rahmen ihrer Agenda (da zählen nicht Fakten, sondern ihre Diskussionsziele, und dabei ist ihnen doch jedes Mittel Recht). Wirklich zur Klärung beitragen können sie nicht. Sondern nur stet wiederholen, was sie anderen einhämmern wollen (eben wie die Propaganda).

Natürlich wird dabei so getan, als gäbe es einen entsprechenden terminus technicus und so, als würden es nach ihnen gehen, das zu deuten und festzulegen. Das ist aber nicht so.

Z. hat überdies nur gezeigt, was er mal wieder gern anderen etwas weismachen möchte, und stetig, dass er vom Recht nun wirklich überhaupt keine Ahnung hat. Darauf kann man rein gar nichts geben.

Viele freundliche Grüße

azur


PS: Leserzuschrift T. von kurz nach 16 Uhr: Keine Ahnung, was Du meinst wissen zu können, aber Du liegst in etlichen Deiner Annahmen schlicht fehl. Das war doch nur ein Wutausbruch, den Du Dir hättest gut schenken können.

PPS: das wird auch herumgedeutet, aber wenig gezeigt: https://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/MfS-Dokumente/MfsUndGrenze/_inhalt.html
Ganz typisch für diese Art Stellungnahmen.

PPPS: Das auch die DDR verstand heikle Dinge so festzulegen, dass es (später) kaum möglich ist, dass genauer zu erfassen, ist keine Sonderheit dieses Staates. Viele Handlungsanweisungen und Motivierungen zum heiklichen Handeln, ist nicht offenbar oder wird vermieden.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Man kann ja von Fefe halten, was man will

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 17:28 vor 3656 Tagen @ azur 5636 Views

Auch eine der merkwürdigen Antworten auf Dein Post geht so vor: Er will
unbedingt einen Schießbefehl sehen und vor allem vorwerfen können.

...aber hier spricht er über solche Phänomene und hat recht:

Fefe - #32c3 - Jung & Naiv: Folge 248 (ab Minute 24:06): https://youtu.be/tKjKxVrCOPk?t=1446

"Und es kann auch, wenn es falsch ist, noch ein Erkenntnisgewinn damit verbunden sein... [Wer will mir einen Spin reindrücken und warum]"

AfD-Wähler dieser Welt: Focus will wissen ob sie weiter hetzen dürfen, oder mangels Leser pleite gehen, wenn sie fortfahren

Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 21:40 vor 3656 Tagen @ DT 6046 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 05.02.2016, 21:54

So kann man diese Leserdebatte, die heute startet, interpretieren:

FOCUS Leserdebatte: Ist die AfD für Sie (noch) wählbar?
http://www.focus.de/magazin/debatte/focus-leserdebatte-ist-die-afd-fuer-sie-noch-waehlb...

Ich fasse die bisherigen Kommentare zusammen: Jetzt schlägt´s aber 13! Die AfD ist derzeit die einzig wählbare Partei, nachdem Deutschland von einer verrückten Kaiserin namens Frau Merkel von der Merkelpartei besetzt wurde.

Gegen den Hauptstrom!
[image]

Schön, dass meine mysteriösen Mitbürger so klug sind, wenngleich sie viele Fragen aufwerfen: https://www.youtube.com/watch?v=lQcYL95XaZI (Vaterland)

Forsa-Chef Manfred Güllner (SPD) hat übrigens ein ganz spezielles Verhältnis zur AfD:

[image]

Erinnert mich an:

„Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt.“
Thomas Watson, IBM-Vorsitzender, 1943

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