Da schreibt ein wahrer Kenner

pigbonds, Donnerstag, 04.02.2016, 13:29 (vor 3656 Tagen) @ Piter4055 Views

Betrug und Verrat gehören zum Standard-Repertoire der US-amerikanischen
Buchführung

Ahja! Ausgerechnet in den USA, wo die Behörden rigoros gegen solche Vergehen
vorgehen, massive Strafen verhängen und dies öffentlich machen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/enron-chef-skilling-darf-zehn-jahre-fruehe...
Enron Boss kommt nun früher raus: nur 14 Jahre statt 24 Jahre Knast.

Ich kenne keine solcher Fälle in der Schweiz.

und Verhandlungsführung, in Wirtschaft und Politik. Der
US-Amerikaner, wenn er Harvard & Co. studiert wurde, kennt keine
moralischen Werte wie Ehrlichkeit.

Das Gegenteil ist der Fall, Betrug wird massiv bestraft, Milliarden Bussen und
meist mehrere Jahrzehnte Knast drohen! Dazu wird alles noch medial extrem hoch
gepuscht. Das ist der Grund, wieso man die grossen Betrugsfälle meist in den USA
aufgedeckt werden.

Alles ist der Erreichung des Ziels, das
meistens eine massive persönliche Bereicherung beinhaltet, untergeordnet.
Oft ist diese Bereicherung auch das einzige Ziel.

Klar, nicht wie dort, wo der Staatspräsident mit ca USD 100k Jahreseinkommen verschiedene Uhren
im Wert von über USD 500k trägt. [[top]]

Hat es der Selfmade Millionär geschafft und zeigt er sein Apartment mit
Blick auf den Central Park vor,

Ausgerechnet am Central Park! Wie will sich bitte ein Millionär dort ein
Apartment leisten, wenn dort alles von chinesischen, russischen und indischen
Mulitmillionären und Milliardären aufgekauft wird?

dann lecken ihm seine Mitbürger den Arsch,
statt ihm ordentlich einmal dort hinein zu treten...

Weder noch. Genau wie die Chinesen sind Amerikaner nicht so von Neid zerfressen,
wie die Europäer.

Dieses unterwürfige Verhalten haben die USA in alle Vasallenstaaten
exportiert.

Amerikaner mit unterwürfigem Verhalten! Du fantasierst doch, die Amis glauben doch
meist, alles am besten zu wissen.

Die Sowjetunion wurde durch US-amerikanische Werte vernichtet und die
Selbstbediener - Chordorkowski & Co. - leben alle in anglophilen Gebieten.

Ja, Chodorkowski lebte in Rapperswil, zieht nun nach London und statt in Moskau seine
Freiheit und Rechte zu nutzen, zieht er sich kleinlaut zurück.

Wie die sogenannte "Selbstbedienung" funktionierte, kannst Du bald selber ausprobieren,
wenn der sell-off russischer Assets wieder beginnt, jetzt ist für Millionen zu haben, was
in 5-10 Jahren wieder Milliarden wert sein könnte. Die Angestellten würden es Dir danken,
in 10 Jahren wirst Du dann aber denselben Neid und dieselbe Missgunst erfahren, wie Du
Chodorkowski zugestehst.

Die wahren Selbstbediener sitzen doch im Staatsapparat, aber die Fälle wie Magnitski oder
Tschaika sind für Dich wohl reine Propaganda der Opposition.
Der Fall Tschaika ist ja aktuell:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/standard/Die-Paten-vom-GranatapfelHotel/story/21140769
inkl. Pussy Riot Video: https://www.youtube.com/watch?v=VakUHHUSdf8


Die Russen, denen diese neuen Geschäftsmethoden, völlig fremd waren,
passten sich an

Ja, mit schwachen Eigentumsrechten, Korruption und fehlendem Rechtsstaat ist
es schwierig, Unternehmen aufzubauen.

und versanken in Chaos, Verzweiflung und Alkoholsucht, weil
sie die Widersprüche im eigenen Kopf nicht mehr aushielten.

Klar, Verzweiflung und Alkohol wurde 1990 in Russland eingeführt.

Die Schweiz und früher auch in Deutschland, wo Ehrlichkeit noch etwas
bedeutete, werden jetzt vom US-Betrugssystem auseinandergenommen.

Genau das Gegentel, die USA ist mehrheitlich von der Schweiz und Deutschland geprägt, weil es
vor allem Protestanten waren, die in die USA aufwanderten und diese prägten, sie trugen die
Lehren vom Deutschen Luther und den Schweizern Zwingli und vor allem Calvin nach Amerika. Die meisten
Amis sind deutscher Abstammung und z.B. bei den Amisch wird noch Schweizerdeutsch und
Süddeutsche Dialekte gesprochen.

Am Ende, wenn nur Skelette übrig sind und die Leichenschänder sich
mehrfach an den Resten der weltweit bedeutsamsten Qualitätsindustrie
vergangen haben, wird man sich fragen: Wie konnte das passieren?

Es gelten halt Eigentumsrechte und Aktionäre sind in der Regel frei, um zu verkaufen.

In Deutschland und auch speziell hier im Forum entrüstet man sich ja regelmässig, wenn
den Deutschen vermehrt Aktieninvestments "aufgeschwatzt" werden. Nur wer Aktien hat,
kann diese auch verkaufen oder nicht verkaufen.

Dann ist es nur leider zu spät.

Ja, irgendwer, aber nicht Deutschland, hat ein Jahrzehnt verloren. Zu spät ist es aber
trotzdem noch nicht.


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