Noch einmal zu § 11 UZwG

Michael Krause @, Montag, 01.02.2016, 15:09 vor 3659 Tagen 12190 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 01.02.2016, 15:23

Ich wusste dass der BGH hierzu schon einmal etwas gesagt hatte, konnte das aber gestern nicht richtig rekonstruieren. Es waren natürlich die Mauerschützenprozesse, in denen der BGH auch auf § 11 UZwG eingegangen ist. Hier die entscheidende Stelle:

"(4) Der Senat nimmt, was das Recht auf Leben angeht, die von der Revision des Angeklagten W. gemachten kritischen Hinweise auf die Auslegung des § 11 UZwG sowie der §§ 15, 16 UZwGBw (ebenso Polakiewicz EuGRZ 1992, 177, 185) ernst. Er findet es befremdlich, daß im Schrifttum bei der Auslegung des § 16 UZwGBw ein bedingter Tötungsvorsatz als von der Vorschrift gedeckt bezeichnet worden ist (Jess/Mann, UZwGBw, 2. Aufl. 1981, § 16 Rdn. 4), und pflichtet Frowein (in: Kritik und Vertrauen, Festschrift für Peter Schneider, 1990 S. 112 ff) darin bei, daß in der Bundesrepublik Deutschland der Schußwaffengebrauch gegen Menschen angesichts seiner unkontrollierbaren Gefährlichkeit (vgl. dazu BGHSt 35, 379, 386) auch im Grenzgebiet (§ 11 UZwG) auf die Verteidigung von Menschen beschränkt werden sollte (aaO S. 117), also auf Fälle, in denen von demjenigen, auf den geschossen wird, eine Gefährdung von Leib oder Leben anderer zu befürchten ist. Der Umstand, daß die derzeitige Auslegung der Schußwaffenvorschriften des geltenden Rechts im Lichte des Verhältnismäßigkeitsprinzips nicht in jeder Weise befriedigend ist (vgl. auch BGHSt 26, 99), rechtfertigt indessen kein Verständnis für den Schußwaffengebrauch durch die Grenztruppen der DDR; dieser war durch eine Konstellation gekennzeichnet, die in der Bundesrepublik Deutschland angesichts ihrer offenen Grenzen keine Parallele hat."

Das ganze Urteil kann man hier nachlesen:
http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/92/5-370-92.php

Also an alle die Helden im Geiste der DDR Grenztruppen im Klartext: Der § 11 UZwG befugt nicht dazu, auf unbewaffnete Flüchtlinge zu schießen. Es wundert mich nicht, dass ausgerechnet die AfD Frauen anderer Auffassung sind. Da ist wohl offensichtlich jedes Urteilsvermögen verloren gegangen.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

AfD Frauen

Zarathustra, Montag, 01.02.2016, 15:27 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 11204 Views


Also an alle die Helden im Geiste der DDR Grenztruppen im Klartext: Der §
11 UZwG befugt nicht dazu, auf unbewaffnete Flüchtlinge zu schießen. Es
wundert mich nicht, dass ausgerechnet die AfD Frauen anderer Auffassung
sind. Da ist wohl offensichtlich jedes Urteilsvermögen verloren gegangen.

Warum? Sind AfD Frauen noch dümmer als AfD Männer?

Danke für Aufklärung und beste Grüsse, Zara

Ich weiß nicht,

Michael Krause @, Montag, 01.02.2016, 15:32 vor 3659 Tagen @ Zarathustra 10403 Views

ob das überhaupt geht. Aber immerhin hat sich Gauland von diesen Äußerungen distanziert.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Gefahr für Leib ODER Leben...

Martino @, Montag, 01.02.2016, 15:37 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 10972 Views

stelle Dir mal kurz vor, Du würdest an der Grenze ein paar Facharbeiter zurückweisen, weil sie aus einem sicheren Drittland kommen, oder weil sie sich nicht ausweisen können/wollen oder was auch immer.

Und die Leute reagieren dann so:

https://www.youtube.com/watch?v=V5L5MWuyixo

oder so:

https://www.youtube.com/watch?v=TMoG6TuiyfE

Würdest Du davon ausgehen, dass Gefahr für Deinen Leib, den Deiner Kollegen und den der Bevölkerung ausgehen könnte?

Gruß
Martin

Von Storch: Frauen und Kinder mit Waffengewalt am Uebertritt hindern

Zarathustra, Montag, 01.02.2016, 16:29 vor 3659 Tagen @ Martino 10190 Views

stelle Dir mal kurz vor, Du würdest an der Grenze ein paar Facharbeiter
zurückweisen, weil sie aus einem sicheren Drittland kommen, oder weil sie
sich nicht ausweisen können/wollen oder was auch immer.

Und die Leute reagieren dann so:

https://www.youtube.com/watch?v=V5L5MWuyixo

oder so:

https://www.youtube.com/watch?v=TMoG6TuiyfE

Würdest Du davon ausgehen, dass Gefahr für Deinen Leib, den Deiner
Kollegen und den der Bevölkerung ausgehen könnte?

Würdest Du - wie Frau von Storch - davon ausgehen, dass beim Uebertritt über die grüne Grenze durch Frauen und Kinder diese mit Waffengewalt daran gehindert werden sollen? (Wobei sie die Kinder betreffend nun anscheinend zurückrudert)

https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/?fref=ts

eine Frage oder auch zwei

nereus @, Montag, 01.02.2016, 16:51 vor 3659 Tagen @ Zarathustra 9902 Views

Hallo Zara!

Du fragst: Würdest Du - wie Frau von Storch - davon ausgehen, dass beim Uebertritt über die grüne Grenze durch Frauen und Kinder diese mit Waffengewalt daran gehindert werden sollen? (Wobei sie die Kinder betreffend nun anscheinend zurückrudert)

Gegenfrage: Würdest Du den Einsatz von Schußwaffen (also vom Zeigen, über Warnschuß, über Erreichung von Fluchtunfähigkeit bis zum finalen Rettungsschuß) generell verbieten?
Falls ja, wie sollen dann noch Territorien, Grenzen, Objekte und Personen effektiv geschützt werden?
Bitte beschreibe an konkreten Beispielen wie das praktisch durchgeführt werden soll.

Wenn dies allerdings nicht mehr nötig sein sollte, dann kannst Du das natürlich auch ausformulieren.

Ach, und dann noch ne Kleinigkeit am Schluß.

Mein guter Freund @Zara steht als Flüchtlingshelfer an der deutschen Grenze und wird von einem Migranten als Geisel gewaltsam (mit einem Messer an der Kehle) festgehalten, weil er seinen Grenzübertritt erzwingen will und der nette Helfer aus der Schweiz halt gerade so als Nächster herumstand.
Dürfte die Polizei jetzt noch von der Waffe Gebrauch machen (z.B. Beinschuß) oder wirst Du uns als demütiges Opfer künftig aus dem Paralleluniversum Deine Weisheiten mitteilen?

mfG
nereus

Unbewaffnete / Frauen / Kinder

Zarathustra, Montag, 01.02.2016, 17:01 vor 3659 Tagen @ nereus 9962 Views

Hallo Zara!

Hallo nereus!!

Du fragst: Würdest Du - wie Frau von Storch - davon ausgehen, dass
beim Uebertritt über die grüne Grenze durch Frauen und Kinder diese mit
Waffengewalt daran gehindert werden sollen? (Wobei sie die Kinder
betreffend nun anscheinend zurückrudert)

Warum beantwortest Du die Frage nicht?

Gegenfrage: Würdest Du den Einsatz von Schußwaffen (also vom Zeigen,
über Warnschuß, über Erreichung von Fluchtunfähigkeit bis zum finalen
Rettungsschuß) generell verbieten?

Nein, natürlich nicht generell, inklusive waffenbewehrt angreifende Gewalttäter. Aber Frauen und Kinder würde ich - anders als diese irre AfD Von Storch - natürlich nicht mit Waffengewalt am Grenzübertritt hindern. Die Beantwortung Deiner übrigen Fragen erübrigt sich somit.

Danke und Gruss

Zara

aha - ich frage trotzdem nach ;-)

nereus @, Montag, 01.02.2016, 17:15 vor 3659 Tagen @ Zarathustra 9675 Views

Hallo Zara!

Du schreibst: Nein, natürlich nicht generell, inklusive waffenbewehrt angreifende Gewalttäter. Aber Frauen und Kinder würde ich - anders als diese irre AfD Von Storch - natürlich nicht mit Waffengewalt am Grenzübertritt hindern.

Und wenn die Person, welche Dir das Messer an den Hals hält eine Frau ist oder 13-Jähriger, der bei IS schon mal das Töten gelernt hat?

Woraus sich gleich noch eine andere Frage ergibt.
Warum dürfen immer nur Männer angeschossen oder erschossen werden und nie Frauen?
Gibt es dazu eine gesetzliche Regelung, die ich noch nicht kenne?

Und woran erkenne ich zweifelsfrei das Unbewaffnet sein?
Der Flüchtling zieht eine täuschend echte Attrappe aus der Tasche und richtet sie direkt auf den Polizisten oder auf Dich.
Streng genommen war er unbewaffnet.

Darf geschossen werden – es könnte auch ne echte Wumme sein - oder begibst Du Dich präventiv auf den Altar und wir senden Dir aus der Forumskasse einen letzten Blumengruß?

mfG
nereus

Der Mann ist der Fehler im System

Zarathustra, Montag, 01.02.2016, 21:38 vor 3658 Tagen @ nereus 9246 Views

Hallo Zara!

Du schreibst: Nein, natürlich nicht generell, inklusive waffenbewehrt
angreifende Gewalttäter. Aber Frauen und Kinder würde ich - anders als
diese irre AfD Von Storch - natürlich nicht mit Waffengewalt am
Grenzübertritt hindern.

Und wenn die Person, welche Dir das Messer an den Hals hält eine Frau ist
oder 13-Jähriger, der bei IS schon mal das Töten gelernt hat?

Seit wann halten Frauen einem das Messer an den Hals? Die Kopfabschneider sind meines Wissens nicht die Frauen.

Der Mann ist der Fehler im System. Das System heisst Zivilisation/Patriarchat.

https://www.youtube.com/watch?v=9-hl6xPv9-s

Woraus sich gleich noch eine andere Frage ergibt.
Warum dürfen immer nur Männer angeschossen oder erschossen werden und
nie Frauen?

Weil es sich bei den Gewalttätern in den allermeisten Fällen um den fleischgewordenen Fehler im System handelt.

Beste Grüsse, Zara

Papperlapapp - die Frage ist eindeutig

nereus @, Dienstag, 02.02.2016, 07:56 vor 3658 Tagen @ Zarathustra 8974 Views

Hallo Zara!

Du schreibst: Seit wann halten Frauen einem das Messer an den Hals? Die Kopfabschneider sind meines Wissens nicht die Frauen.
Der Mann ist der Fehler im System. Das System heisst Zivilisation/Patriarchat.

Du sollst hier keine philosophischen Gedanken anstellen, sondern es ging um die ganz praktische Frage, was in einem solch theoretischen denkbaren Fall passieren sollte.

Das Frauen und Kinder sehr wohl töten können, beweisen weltweit Soldatinnen und die schauerlichen Bilder aus Syrien, wo Kinder wehrlose Männer getötet haben und das auch noch auf Bildern/Videos festgehalten wurde.
Und ob das Messer nun an den Hals gehalten oder es wird Dir von hinten in den Rücken gestoßen bzw. eine Waffe an den Kopf gehalten, dies sind halt belanglose Details die später maximal die Gerichtsmedizin interessieren.
Es bleibt daher die Frage von Dir noch immer unbeantwortet und ich stelle sie erneut.

Darf ein Polizist Dich mit Waffengewalt aus einer Notlage befreien in der Dich Frauen oder auch Kinder gebracht haben und bei der die Gefahr besteht, daß Du schwer verletzt oder gar getötet wirst?

mfG
nereus

Philosophische Gedanken

Zarathustra, Dienstag, 02.02.2016, 08:16 vor 3658 Tagen @ nereus 9081 Views

Hallo Zara!

Guten Morgen lieber nereus!

Du schreibst: Seit wann halten Frauen einem das Messer an den Hals?
Die Kopfabschneider sind meines Wissens nicht die Frauen.
Der Mann ist der Fehler im System. Das System heisst
Zivilisation/Patriarchat.

Du sollst hier keine philosophischen Gedanken anstellen,

Tue ich aber, solange man es mir nicht verwehrt.

sondern es ging
um die ganz praktische Frage, was in einem solch theoretischen denkbaren
Fall passieren sollte.

(...)


Darf ein Polizist Dich mit Waffengewalt aus einer Notlage befreien in
der Dich Frauen oder auch Kinder gebracht haben und bei der die Gefahr
besteht, daß Du schwer verletzt oder gar getötet wirst?

Ja, das darf er meines Erachtens. Ist doch klar. Wieweit das Gesetz dies zulässt, weiss ich jedoch nicht. Nur sind diese eher theoretischen Fälle natürlich nicht das, was diese AfD-'Frauen' meinen, wenn sie den Waffeneinsatz gegen Flüchtlinge fordern.

Grüsse, Zara

es wird ein wenig heller

nereus @, Dienstag, 02.02.2016, 10:43 vor 3658 Tagen @ Zarathustra 8928 Views

Hallo Zara!

Du schreibst zu meiner Frage nach dem Einsatz von möglicher Waffengewalt.

Ja, das darf er meines Erachtens. Ist doch klar. Wieweit das Gesetz dies zulässt, weiss ich jedoch nicht. Nur sind diese eher theoretischen Fälle natürlich nicht das, was diese AfD-'Frauen' meinen, wenn sie den Waffeneinsatz gegen Flüchtlinge fordern.

Selbstverständlich sind sie das!
Wenn der Mannheimer Morgen Frau Petry fragt:

Der Grenzpolizist „muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.“ Was in der aktuellen Anti-Petry-Kampagne seltener (oder fast gar nicht) zitiert wird: Nachdem Frau Petry ihren Satz gesagt hatte, fragten die Journalisten des Mannheimer Morgens: „Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält?“
Worauf Petry antwortete: „Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.“

Quelle: https://www.compact-online.de/frauke-petry-wenn-konformisten-medien-an-der-hysterieschr...

Was Ultima Ratio heißt muß ich Dir sicher nicht erklären.
Falls nicht, tue ich es hiermit. [[zwinker]]

Die Ultima Ratio (von lat.: ultimus, hier: „letzter“, „äußerster“; sowie ratio, hier: „Mittel“, „Möglichkeit“) bezeichnet den letzten Lösungsweg, das letzte Mittel oder den letzten Ausweg in einem Interessenkonflikt, wenn zuvor alle sonstigen im ethischen Sinne vernünftigen Lösungsvorschläge verworfen wurden, da mit ihnen keine – oder angeblich keine – Einigung erzielt werden konnte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ultima_Ratio

So, und wegen dieser theoretisch möglichen Konstellation hatte ich Dich in einem Beispiel an die deutsche Grenze „verbannt“ und eine seltene aber eben nicht ausschließbare Bedrohungslage konstruiert.
Was meinst Du denn wie oft die Polizei jeden Tag mit unvorstellbaren Ereignisketten konfrontiert wird? Und für diesen Fall müssen sie wissen was zu tun ist.

Kurzum, Frau Petry und Frau von Storch wurden nach dem Ultima Ratio befragt bzw. gedrängt und haben beide wahrheitsgetreu geantwortet.
Und nun kommen die Dummbeutel dieser Welt, die Oppermanns und die Göring-Eckharts und sabbern einmal mehr Blödsinn vor sich hin.
Das selbst Herr Gauland von der AfD sich nun beginnt zu verteidigen ist nicht sehr schlau, weil er damit die verlogenen Tränen-Kampagne des SYSTEMS befeuert und den Nebel eben nicht lichtet.

mfG
nereus

Das Risiko der Wahrheit

Monterone @, Dienstag, 02.02.2016, 11:45 vor 3658 Tagen @ nereus 8758 Views

*Der erste, der die Wahrheit sagt, wird erschossen*, Louis Ferdinand Céline über die Praktiken in der französischen Armee während des Ersten Weltkriegs.

Monterone

Ultima ratio wogegen, ist die entscheidende Frage

Zarathustra, Dienstag, 02.02.2016, 11:53 vor 3658 Tagen @ nereus 8965 Views

Was Ultima Ratio heißt muß ich Dir sicher nicht erklären.
Falls nicht, tue ich es hiermit. [[zwinker]]

Die Ultima Ratio (von lat.: ultimus, hier: „letzter“,
„äußerster“; sowie ratio, hier: „Mittel“, „Möglichkeit“)
bezeichnet den letzten Lösungsweg, das letzte Mittel oder den letzten
Ausweg in einem Interessenkonflikt, wenn zuvor alle sonstigen im ethischen
Sinne vernünftigen Lösungsvorschläge verworfen wurden, da mit ihnen
keine – oder angeblich keine – Einigung erzielt werden konnte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ultima_Ratio

Ultima Ratio wogegen, ist die entscheidende Frage:

Beatrix von Storch
30. Januar um 18:58 ·
Es ist so weit. Wir diskutieren (bar jeder Kenntnis) den "Schiessbefehl". (Was für eine Verhöhnung der Mauertoten!) Schießen? An der Grenze? Die Empörung - grenzenlos.
Menschen, die aus Österreich einreisen, haben kein Asylrecht (Art 16 a Abs. 2 GG). Ihnen ist die Einreise zu verweigern (18 Abs. 2 AsylG). Und wenn Sie das HALT an der Grenze nicht akzeptieren, "können die Vollzugsbeamten im Grenzdienst Schusswaffen auch gegen Personen einsetzen." (§ 11 UZwG).
Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer. Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen. Die Menschen sind in Österreich in Sicherheit. Es gibt keinen Grund, mit Gewalt unsere Grenze zu überqueren.

Es geht dieser Zeitgenossin in puncto ultima ratio also um die Abwendung eines simplen Grenzübertritts, den sie als Gewalttat bezeichnet, sobald ein „HALT!“ nicht befolgt wird. Wes Geistes Kind sowas ist, dürfte klar sein.

(...)


Kurzum, Frau Petry und Frau von Storch wurden nach dem Ultima Ratio
befragt bzw. gedrängt und haben beide wahrheitsgetreu geantwortet.

Ja, und wie!

Gruss, Zara

Ja, es ist schwer zu ertragen - aber noch gibt es Gesetze

nereus @, Dienstag, 02.02.2016, 13:49 vor 3658 Tagen @ Zarathustra 9075 Views

Hallo Zara!

Eine Quellenangabe wäre sinnvoll gewesen, aber ist nun auch nicht das große Problem und hole es hiermit nach:
https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/posts/1046239668750811

Die Ultima ratio bezog sich auf die Aussage von Frauke Petry - a bisserl sortieren sollten wir es schon.

Wir lesen: Beatrix von Storch 30. Januar um 18:58 ·
Es ist so weit. Wir diskutieren (bar jeder Kenntnis) den "Schiessbefehl". (Was für eine Verhöhnung der Mauertoten!) Schießen? An der Grenze? Die Empörung - grenzenlos.

Die Bewertung ist absolut korrekt, denn der Vergleich ist wirklich absurd.
Damals wollten die Menschen das Land verlassen und wurden mit einer auf sie gerichteten Schußwaffe (MPi) und schwer gesicherten Grenz-SCHUTZ-Anlagen – was für ein Witz! – daran gehindert.
Jetzt geht es um einen ECHTEN Schutz der Grenze, die mittlerweile von über einer halben Millionen Menschen illegal übertreten wurde.

Menschen, die aus Österreich einreisen, haben kein Asylrecht (Art 16 a Abs. 2 GG). Ihnen ist die Einreise zu verweigern (18 Abs. 2 AsylG).

Richtig, so ist die aktuelle Gesetzeslage.
Sie zitiert nur was im Gesetz steht.
Dagegen hält sich die Volksverräter-Regierung Merkel seit vielen Monaten nicht mehr an die herrschende Rechtslage.

Und wenn Sie das HALT an der Grenze nicht akzeptieren, "können die Vollzugsbeamten im Grenzdienst Schusswaffen auch gegen Personen einsetzen." (§ 11 UZwG).

Richtig.
Wenn ich am Flughafen ausbüchse, risikiere ich einen Fangschuß, wenn ich in ein gesichertes Objekt eindringe und der Wachdienst fordert mich auf stehen zu bleiben und ich halte mich nicht dran oder ich verübe gar Gewalt gegen diesen, wird dieser in letzter Konsequenz die Waffe gegen mich richten, wenn es z.B. das Pfefferspray nicht tut.
Und an jeder Landesgrenze dieser Welt, wo Wachpersonal Dienst tut wirst Du bewaffnete Soldaten antreffen.
Das sind absolut banale Grundsätze, die eigentlich keiner großen Erörterung bedürfen.

Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer.

Völlig richtig!
Wer vor Krieg flieht, fände schon in Griechenland in Serbien, Mazedonien usw. oder in Österreich Unterschlupf.
Also können es UNMÖGLICH Kriegsgründe oder Verfolgung sein, die den Übertritt veranlassen. Frau von Storch verweist erneut auf die gültige Rechtslage.

Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen. Die Menschen sind in Österreich in Sicherheit. Es gibt keinen Grund, mit Gewalt unsere Grenze zu überqueren.

Ja, auch das ist absolut in Übereinstimmung mit den herrschenden Gesetzen.
Als letztes Mittel darf die Waffe gezeigt und dann auch angewendet werden, mit allen Varianten und Konsequenzen, die sich daraus ergeben.
Und nun wieder Du.

Es geht dieser Zeitgenossin in puncto ultima ratio also um die Abwendung eines simplen Grenzübertritts, den sie als Gewalttat bezeichnet, sobald ein „HALT!“ nicht befolgt wird. Wes Geistes Kind sowas ist, dürfte klar sein.

Wenn der illegale Grenzübertritt partout nicht verhindert werden kann, darf nach herrschender Rechtslage die Schußwaffe eingesetzt werden.

Du kannst jetzt noch zwei Dutzend Pirouetten drehen und vier Dutzend Zitate zitieren und vielleicht noch ganz traurig dreinblickende Kinderbilder einstellen, über die sich eine mordlüsterne Beatrix beugt, mit Messer im Maul und zwei Wummen, die sie an die Schläfen der kleinen Süßen hält, um ihre teutonisch barbarisch Tollwut endlich zu befriedigen. [[freude]]

Es ist wie es ist und da können die amtlich bestellen Schwachmaten von Rot-Grün noch so viel daher schwätzen.
Die AfD- Frauen sprechen Klartext, was wäre wenn.
Das Regierungsgesindel macht nichts und sorgt durch Nichtstun dafür daß Kriminelle in Zehntausendmann-Stärke seit Monaten hier einsickern.

Selbst das Drecksblatt BILD berichtet darüber, aber natürlich nur so, daß es in die Agenda paßt

„Geister“ – so werden die Kriegsverbrecher in Syrien genannt. Sie sind Mitglieder von Schlägertrupps, die für Diktator Baschar al-Assad die Drecksarbeit machen.
Meist tragen die Shabihas keine offiziellen Uniformen, können somit nicht direkt mit dem Regime in Verbindung gebracht werden. Sie agieren im Schatten der Autoritäten, üben ihre Aufgaben mit unvorstellbarer Grausamkeit aus.
„Shabihas sind eine Mördertruppe des Assad Regimes. Seit Jahren sind sie in den Straßen unterwegs und leben außerhalb des Rechts und Gesetzes. Sie dürfen alles machen, was ihnen gerade in den Sinn kommt: Zivilisten quälen, Frauen vergewaltigen, Wohnungen ausrauben“, berichtet die erfahrene Nahost-Korrespondentin Antonia Rados.

Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/baschar-al-assad/schergen-mischen-sich-unter-fluechtl...

Ja ja, die gute Antonia.
Die hat auch erklärt, daß Assad den Flüchtingsstrom in Gang setzte.
Ist auch völlig klar.
Die DDR hatte den Wall errichtet, damit das Personal nicht "verloren ging" und der viel schlauere Baschar treibt die Massen aus dem Land, daß um jeden Preis beim Wiederaufbau auch wirklich keine Menschen mehr zur Verfügung stehen. Der ist noch viel schlauer als der Hosenanzug.
Assad läßt den Staatsbehälter leer laufen, während Merkel den Behälter überlaufen läßt.
So kommen beide an ihr Ziel, beide Staaten lösen sich auf und in 2018 wird es erstmals einen Doppel-Posten als UNO-Generalsekretär geben, der von Angela und Baschar gemeinsam besetzt wird, weil beide treu und verläßlich der NWO zur Entfaltung verhalfen. [[euklid]]

Dagegen lassen sich die Meldungen zu den angeblich freigelassenen tunesischen Häftlingen nicht verifizieren. Entweder ist das tatsächlich eine Ente oder das System lügt – wie so oft.

https://fragdenstaat.de/files/foi/30906/antwort-aa-tunesien-gefangnisinsassen-2472015_g...

mfG
nereus

Unbequemer Augen-/Ohrenzeugenbericht aus der Runde beim Petry-Interview

Odysseus @, Dienstag, 02.02.2016, 14:22 vor 3658 Tagen @ nereus 9103 Views

Für die Suche des Artikels bei tagesschau.de und der Zuschrift dazu habe ich gerade keine zeit.
Deshalb soweit hier aus der Zweitverwertung zitiert.
Aufgrund der Umstrittenheit der Quelle aber vorbehaltlich einer Verifizierung zu sehen.:


"Leserbrief von Imad Karim, 2.2.2016

Frauke Petry & Mannheimer Morgen: Imad Karim entlarvt Lügenpresse:

Beim Interview von Frauke Petry mit dem „Mannheimer Morgen“ war auch der Medienschaffende Imad Karim mit anwesend. Imad ist gebürtiger Libanese und Ex-Moslem. Er kommentiert unter einem Artikel von Tagesschau.de:

„Kollegen von der Tagesschau, Ihr betreibt Propaganda von unglaublichen Maßen. Das hat Frau Petry niemals gesagt. Ihr habt Euer Gewissen verkauft!! Ich saß am selben Tisch und verfolgte das ‚Interview‘ , in der Redaktion von Mannheimer Morgen, das vielmehr ein Verhör war. Frau Petry wurde mehrmals diesbezüglich gefragt und jedesmal sagte sie, ‚wir müssen die Grenzen sichern und ich hoffe, es kommt nie soweit, dass ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch macht‘.

Das hat aber die kleinkarierten Dorfjournalisten von MM (Mannheimer Morgen) nicht interessiert und wiederholten immer wieder und wieder und wieder ob sie für Schießbefehl sei und jedesmal antwortete das gleiche, bis sie am Ende sagt, ein Polizist habe auch laut seinen Vorschriften zu handeln. (Es gibt Tonaufzeichnungen). Ihr verratet die Zukunft Eurer Kinder, Kollegen – und das Schlimme, ihr wisst das nicht!

Lasst Euch das von einem arabischsprechenden Kollegen von Euch sagen:

IHR WERDET NOCH ZU EUREN LEBZEITEN BEREUEN, WAS IHR FRAU PETRY UND ANDEREN AUFRICHTIGEN BESORGTEN FRAUEN UND MÄNNERN IN DIESM LAND ANTUT!!!!! ……

SPÄTESTENS, WENN DER ‚EROBERUNGSZUG‘ DER ‚GLÄUBIGEN‘ BEGINNT UND IHR ERKENNT, IHR HABT EUEREM LAND BALKANVERHÄLTNISSE BESCHERT!!

Gott oder Jupiter von mir aus, seid Ihr arrogant und ignorant!“ "


Link:
http://michael-mannheimer.net/2016/02/02/augenzeuge-des-interviews-mit-petry-das-hat-pe...

.

Wahnsinn

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 11:31 vor 3657 Tagen @ nereus 8677 Views

bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 11:35


Es geht dieser Zeitgenossin in puncto ultima ratio also um die
Abwendung eines simplen Grenzübertritts, den sie als Gewalttat bezeichnet,
sobald ein „HALT!“ nicht befolgt wird. Wes Geistes Kind sowas ist,
dürfte klar sein.

Wenn der illegale Grenzübertritt partout nicht verhindert werden kann,
darf nach herrschender Rechtslage die Schußwaffe eingesetzt werden.

Du kannst jetzt noch zwei Dutzend Pirouetten drehen und vier Dutzend
Zitate zitieren und vielleicht noch ganz traurig dreinblickende
Kinderbilder einstellen, über die sich eine mordlüsterne Beatrix beugt,
mit Messer im Maul und zwei Wummen, die sie an die Schläfen der kleinen
Süßen hält, um ihre teutonisch barbarisch Tollwut endlich zu
befriedigen. [[freude]]

Wer so etwas begrüsst, zeigt schlicht, wes Geistes Kind er/sie ist.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Auf verzweifelte Frauen und Kinder schiessen, falls sie dem HALT! nicht Folge leisten; Wahnsinn.

O Ekel, Ekel, Ekel ...

wie erwartet – Argumente hat er nicht mehr, jetzt kommt der Druck auf die Tränendrüse ;-)

nereus @, Mittwoch, 03.02.2016, 11:53 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 9316 Views

Hallo Zara!
So etwas nennt man den klassischen Knock-Out! [[zigarre]]

Nachdem die rechtliche Lage klipp und klar definiert wurde und Dein aaliges Winden nichts nützte, kommen nun die blutgeifernden Frauke und Beatrix um die Ecke gerannt.
Jetzt darf nicht mehr der Verstand angesprochen werden, sondern jetzt geht es nur noch um das Gefühl.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Auf verzweifelte Frauen und Kinder schiessen, falls sie dem HALT! nicht Folge leisten; Wahnsinn.
O Ekel, Ekel, Ekel ...

Bilder von grausam hingemetztelten stillenden Müttern drängen sich in den schläfrigen Geist und lassen den Michel nach Mitternacht aus den Kissen fahren.
Oh weh!
Habe ich da nicht ein paar Maschinengewehr-Salven gehört?
Wurden schon wieder Mütter mit Kind im Auftrag der grässlichen AfD-Killerinen kaltblütig ermordet?

Wenn Du die passende Grafik nicht einstellen willst, dann mache ich das für Dich.
Hier sind die elendigen Nazi-Bräute!

[image]

Quelle: http://de.toonpool.com/cartoons/AfD%20Petry%20für%20Schießbefehl_263923

Damit kannst Du vielleicht im Kindergarten punkten, bei der SPD oder der Antifa - aber nicht hier!

mfG
nereus

Oh Ekel, Ekel, Ekel ...

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 11:57 vor 3657 Tagen @ nereus 8833 Views


Damit kannst Du vielleicht im Kindergarten punkten, bei der SPD oder der
Antifa - aber nicht hier!

Bei Leuten, die es begrüssen, auf verzweifelte Frauen und Kinder zu schiessen, die einem HALT! nicht Folge leisten, jedenfalls nicht. Ob diese Art Bürger hier im DGF mittlerweile in der Mehrzahl sind, weiss ich nicht. Es scheint mir jedenfalls auch so.

Oh Ekel, Ekel, Ekel ...

Und weiter geht’s in die nächste Runde

nereus @, Mittwoch, 03.02.2016, 13:36 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8629 Views

Hallo Zara!

Der senile SPIEGEL toppt Dich noch.
Erst meldet er:

Ja, Polizisten dürfen bei akuter Gefahr Waffen an Deutschlands Grenzen einsetzen. Nein, Schüsse auf Flüchtlinge erlauben unsere Gesetze nicht.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-schusswaffengebrauch-an-den-grenzen-die-r...

Um dann auf das geltende Gesetz zu verweisen: Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG)

http://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/BJNR001650961.html

Konkret kann man die Rechtslage im Gesetz zur Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG) nachlesen, und zwar in den Paragrafen 10 und 11.
Sie heißen "Schusswaffengebrauch gegen Personen" und "Schusswaffengebrauch im Grenzdienst".
Demnach können Vollzugsbeamte im Grenzdienst Schusswaffen gegen Personen einsetzen.

So so, sie dürfen das also. Und wann genau?

Tatsächlich ist der Waffeneinsatz an den Grenzen mit hohen Hürden versehen. Er darf nur bei entsprechender Verhältnismäßigkeit erfolgen.

Soweit ich mich erinnere sprach Frau Petry auch von der Ultima ratio.
Hatten wir zwar schon, doch für Lernbehinderte wiederholen wir das gerne.

Darüber hinaus dürfen Schusswaffen gegen einzelne Personen eingesetzt werden, "die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen". Im Klartext: gegen Personen, die eines Verbrechens verdächtigt werden und die auch nach mehreren Hinweisen erheblichen Widerstand leisten. Sollte die mündliche Weisung nicht verstanden werden, könne sie auch durch einen Warnschuss ersetzt werden, so steht es im Gesetz.

Da isser ja – der Warnschuß. Und wenn auch das nicht hilft, wie geht es dann weiter?
Wenn es nur einen Warnschuß geben darf, dann ist dieser absolut überflüssig, denn wenn eine weitere Verschärfung ohnehin nicht mehr möglich ist, dann kann man sich den Warnschuß auch sparen.
Wovor soll der Warnschuß denn WARNEN?

Wir sind jetzt komplett in der Irrenanstalt angekommen!

Petry hat im Grunde nahegelegt, dass man die geltende Gesetzeslage auch auf Flüchtlinge anwenden könnte, die illegal Deutschlands Grenzen übertreten.

Ja natürlich, es hieß ja oben, daß Vollzugsbeamte im Grenzdienst Schußwaffen gegen Personen einsetzen können.
Gilt das jetzt nicht mehr?

Doch unabhängig von der moralischen Unverantwortlichkeit solcher Gedankenspiele geben es die geltenden Polizeigesetze an keiner Stelle her, Flüchtlinge mit Schusswaffen an einem Grenzübertritt zu hindern.

Geistloses und tränenreiches Geseiere, um ein weiteres Gesetz auszuhebeln.
Der Umkehrschluß bedeutet nämlich in der Realität.

Niemand wird Euch aufhalten!
Ihr könnt in Millionenstärke die Grenze überschreiten.
Und der dumme Michel wird ein weiteres Mal rasiert.
Und, damit auch ein wenig Abenteuerlust aufkommt, schießen unsere drolligen Beamten gern mal auch in die Luft

[[kotz]] [[kotz]]

Der Vizevorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, stellt klar: "Kein deutscher Polizist würde auf Flüchtlinge schießen." Wer ein solches radikales Vorgehen vorschlage, wolle "offenbar den Rechtsstaat aushebeln und die Polizei instrumentalisieren".

Noch so ein Dummschwätzer, der die eigenen Gesetze nicht kennt und sich dem Mahlstrom der PC unterwirft, die jeden Verstand gnadenlos ausräuchert.

Polizisten seien keineswegs per Gesetz dazu verpflichtet, zum Schutz vor illegalem Grenzübertritt "notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch" zu machen. Radek: "Das ist gesetzlich nicht gedeckt. Waffen dürfen nur zur Abwehr einer unmittelbaren Gefahr eingesetzt werden. Die illegale Einreise von Flüchtlingen zählt dazu nicht."

Wie hieß es zuvor?
Darüber hinaus dürfen Schusswaffen gegen einzelne Personen eingesetzt werden, "die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen". Im Klartext: gegen Personen, die eines Verbrechens verdächtigt werden und die auch nach mehreren Hinweisen erheblichen Widerstand leisten.

Sie entziehen sich einer Überprüfung ihrer Person .. durch Flucht.
Dann kommt der Warnschuß .. und dann ein breites Grinsen und ein frisch gelerntes Ällerbätsch – Du kannst mir gar nix – Du Nazisau!

Der Zika-Virus ist längst hier.

mfG
nereus

Ja, Pech für Dich, nereus

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 13:47 vor 3657 Tagen @ nereus 8511 Views


Darüber hinaus dürfen Schusswaffen gegen einzelne Personen
eingesetzt werden, "die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die
Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel
und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen". Im
Klartext: gegen Personen, die eines Verbrechens verdächtigt werden und die
auch nach mehreren Hinweisen erheblichen Widerstand leisten. Sollte die
mündliche Weisung nicht verstanden werden, könne sie auch durch einen
Warnschuss ersetzt werden, so steht es im Gesetz.

Da isser ja – der Warnschuß. Und wenn auch das nicht hilft, wie geht es
dann weiter?
Wenn es nur einen Warnschuß geben darf, dann ist dieser absolut
überflüssig, denn wenn eine weitere Verschärfung ohnehin nicht mehr
möglich ist, dann kann man sich den Warnschuß auch sparen.

Du siehst, da hilft Dir Dein ganzer Sermon nix. Warnschüsse sind im äussersten Notfall erlaubt, und darüber hinaus eben keine Scharfschüsse. Pech gehabt, nereus, und was die Unaussprechliche hier absondert (gegen Kinder), ist gesetzlich sowieso nicht gedeckt. Ist natürlich ärgerlich für sie und ihre Anhänger:

[image]

Ein allerletzter Versuch :-(

nereus @, Mittwoch, 03.02.2016, 17:21 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8545 Views

Hallo Zara!

Was sollen denn Warnschüsse wenn sie keine Folgen haben?
Die kann man sich sparen, kapierst Du das denn nicht?
Die ganze Diskussion ist eine Phantom-Diskussion!

Außerdem ist der Kinder-Sermon abgestandener Quark.
Die ganze Schußwaffenkiste wird nun auf die lieben Kleinen reduziert.
Beim Mannheimer Morgen hat man gesehen, wie subtil die Lügenpresse arbeitet.

So, und damit jetzt mal Klarheit in die Debatte kommt, zitiere ich das Gesetz wortwörtlich.

§ 12 Besondere Vorschriften für den Schußwaffengebrauch
..
(1) Schußwaffen dürfen nur gebraucht werden, wenn andere Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges erfolglos angewendet sind oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen. Gegen Personen ist ihr Gebrauch nur zulässig, wenn der Zweck nicht durch Waffenwirkung gegen Sachen erreicht wird.

(2) Der Zweck des Schußwaffengebrauchs darf nur sein, angriffs- oder fluchtunfähig zu machen. Es ist verboten, zu schießen, wenn durch den Schußwaffengebrauch für die Vollzugsbeamten erkennbar Unbeteiligte mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet werden, außer wenn es sich beim Einschreiten gegen eine Menschenmenge (§ 10 Abs. 2) nicht vermeiden läßt.

(3) Gegen Personen, die sich dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter befinden, dürfen Schußwaffen nicht gebraucht werden.

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/BJNR001650961.html

Absolut eindeutig.
Der Gebrauch der Schußwaffe soll die Angriffs- und Fluchtfähigkeit EINSCHRÄNKEN.
Ein gezieltes TÖTEN ist verboten.
Damit ist auch klar, was mit SchußwaffenGEBRAUCH gemeint ist – nämlich das gezielte Feuer.
Und hier bezieht sich die Regelung auf die Kinder DIREKT.
Und warum wohl?
Weil der Gesetzgeber unterstellt, daß Kinder nicht nur schutzbedürftig sind sondern auch auf andere Art überwältigt werden können, da von ihnen ohnehin kaum Gefahr ausgehen wird. Beim 14-Jährigen Kindersoldaten wird es dann eine Ermessensentscheidung sein.

Und jetzt ganz langsam zum Mitschreiben.
Es ist VERBOTEN GEZIELT auf Kinder zu schießen.
Aber ich bin noch nicht fertig, denn der Teufel liegt im Detail.
Wir wissen zwar jetzt, daß AUF Kinder NICHT GEZIELT geschossen werden darf.
Aber wir wissen noch nichts über den Warnschuß an sich.
Und so geht der Text weiter.

§ 13 Androhung

(1) Die Anwendung von Schußwaffen ist anzudrohen. Als Androhung gilt auch die Abgabe eines Warnschusses. Einer Menschenmenge gegenüber ist die Androhung zu wiederholen.

Aha, die Anwendung ist anzudrohen und der Warnschuß gilt als Androhung.
Dann ist der Warnschuß also nur eine Drohung und keine direkte Anwendung der Waffe an sich, denn das ergibt sich aus dem Text.
Als Schußwaffenanwendung, in diesem Sinn und ausschließlich diesem, wird dann nämlich NUR gezieltes Feuer verstanden.

Das ist auch logisch, denn mit einem Warnschuß kann ich weder einen Angreifer noch einen Flüchtenden handlungsunfähig machen. Aber ich kann ihn damit einschüchtern, weil der Betroffene danach mit gezielten Feuer rechnen muß.

Daraus folgt, es kann gegen jede Person ein Warnschuß abgegeben werden.
Es wäre auch völlig sinnlos, so etwas zu verbieten, weil z.B. bei einer Demo mit hunderten von wild gewordenen Teilnehmern keine Sau weiß ob da auch Kinder in der Menge sind. Deswegen hat der Gesetzgeber auch von einer Menschenmenge gesprochen und nicht von Männern, Frauen, Omas, Behinderten und Kindern.
Aber ein Schuß in die Luft ist auch nur viel Lärm und sonst nichts, könnte aber durchaus Respekt einflößen und das soll der Sinn der Übung sein.

Damit ist belegt, daß das ganze Geplapper um das Thema nur heiße Luft ist und das Geschwätz der Politnarren und leider auch der Gewerkschafter jeder Substanz entbehrt.

Doch nun müssen wir nochmals zum Warnschuß zurückkehren und der absurden Debatte danach.
Was muß ich denn unter einer Anwendung verstehen, wenn der Warnschuß bereits die Drohung impliziert?
Da die Drohung VOR der Warnung kommt, muß vernunftgemäß jetzt noch die Anwendung folgen.
Oder folgt da nichts mehr?
Falls ja, wozu drohe ich denn dann?

Ist es möglich diese simple Konstellation mal vernünftig zu diskutieren ohne das Forum vollzuheulen?

Und dann kommt noch.
(2) Der Einsatz von Wasserwerfern und Dienstfahrzeugen gegen eine Menschenmenge ist anzudrohen.

Aha, wahrscheinlich mit Lautsprecher und einem gepanzerten Fahrzeug.
Und jetzt wende ich konsequent die Zara-Logik an.

Wenn dann gedroht wurde und die Massen haben sich darüber kaputt gelacht, dann fährt das Fahrzeug inkl. Besatzung wieder zurück zur BePo, weil außer einer verbalen Drohung nun nichts mehr kommen darf.

Wenn also das Gesetz tatsächlich SO Anwendung finden sollte, wie die versammelten Pappnasen dies interpretieren, also das gezieltes Feuer nicht mehr möglich ist – und darum ging es beim Ultima ratio – dann können alle Grenzpolizisten nach Hause fahren und endlich mal ausschlafen.
Den herein strömenden Flüchtlingen kann man in großen Lettern eine Adresse zukommen lassen, wo sie Kontakt zur Meldestelle aufnehmen können.
Und wer sich meldet, wird registriert und wer sich nicht meldet, wird eben nicht registriert.
Also im Prinzip, wie es schon seit Monaten passiert.
Insofern ist die Auslegung dann doch wieder konsequent.

Gute Nacht Deutschland,
nereus

Polit-VerbrecherInnen

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 22:45 vor 3656 Tagen @ nereus 8301 Views

bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 22:48


Was sollen denn Warnschüsse wenn sie keine Folgen haben?

Abschrecken. Einige Warnschüsse schüchtern ein, andere nicht.

Die kann man sich sparen, kapierst Du das denn nicht?

Tun sie ja. Sie sparen sich die Warnschüsse auf Leute, die lediglich die Grenze übertreten wollen.
Wenn es nach den AfD-'Frauen' und deren GesinnungsgenossInnen ginge, dann würde man sich weder Warnschüsse noch darauffolgende echte Schüsse sparen, sondern drauflosballern.

Die ganze Diskussion ist eine Phantom-Diskussion!

Außerdem ist der Kinder-Sermon abgestandener Quark.
Die ganze Schußwaffenkiste wird nun auf die lieben Kleinen reduziert.
Beim Mannheimer Morgen hat man gesehen, wie subtil die Lügenpresse
arbeitet.

Und? Immerhin kommt dann zum Vorschein, mit was für Leuten man es zu tun hat.

So, und damit jetzt mal Klarheit in die Debatte kommt, zitiere ich das
Gesetz wortwörtlich.

§ 12 Besondere Vorschriften für den Schußwaffengebrauch
..
(1) Schußwaffen dürfen nur gebraucht werden, wenn andere Maßnahmen des
unmittelbaren Zwanges erfolglos angewendet sind oder offensichtlich keinen
Erfolg versprechen. Gegen Personen ist ihr Gebrauch nur zulässig, wenn der
Zweck nicht durch Waffenwirkung gegen Sachen erreicht wird.

(2) Der Zweck des Schußwaffengebrauchs darf nur sein, angriffs-
oder fluchtunfähig zu machen. Es ist verboten, zu schießen, wenn durch
den Schußwaffengebrauch für die Vollzugsbeamten erkennbar Unbeteiligte
mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet werden, außer wenn es sich beim
Einschreiten gegen eine Menschenmenge (§ 10 Abs. 2) nicht vermeiden
läßt.

(3) Gegen Personen, die sich dem äußeren Eindruck nach im
Kindesalter befinden, dürfen Schußwaffen nicht gebraucht werden.

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/BJNR001650961.html

Absolut eindeutig.

Absolut eindeutig nicht gegen Kinder, wie es diese unterirdische Kreatur forderte.
Zudem geht es in Paragraf 12 nicht um den Einsatz von Schusswaffen im Grenzdienst gegen Flüchtlinge, denn dort sind, wie auch Du sicher festgestellt hast, nur Warnschüsse erlaubt.

Der Gebrauch der Schußwaffe soll die Angriffs- und Fluchtfähigkeit
EINSCHRÄNKEN.

Beim Grenzdienst halt nur Warnschüsse. Pech gehabt, nereus! Paragraf 11 lesen!

Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.

Flüchtlinge wollen aber lediglich ins Land hinein; sie wollen sich nicht 'durch Flucht entziehen'.

Mir schon klar, dass die AfD-'Frauen' und deren GesinnungsgenossInnen dennoch die selbe Regel wie gegen Gewalttäter anwenden wollen. Die Polizei selber will dies natürlich nicht. Sind halt mehrheitlich keine Misanthropen.

Ein gezieltes TÖTEN ist verboten.
Damit ist auch klar, was mit SchußwaffenGEBRAUCH gemeint ist – nämlich
das gezielte Feuer.

Ja, aber ganz bestimmt nicht gegen Menschen, von welchen keinerlei Gefahr ausgeht, ausser, dass sie in ein Land ein- oder austreten. So einen Wahnsinn zu befürworten muss man krank genug sein. Und selbst wenn so ein Scheiss in einem Gesetz der Staatsterroristen stünde (was es nicht tut im Gesetz der BRD), verböte es sich von selbst!


Wenn also das Gesetz tatsächlich SO Anwendung finden sollte, wie die
versammelten Pappnasen dies interpretieren, also das gezieltes Feuer nicht
mehr möglich ist – und darum ging es beim Ultima ratio – dann können
alle Grenzpolizisten nach Hause fahren und endlich mal ausschlafen.

Beim 'Ultima ratio' dieser unterirdischen Polit-VerbrecherInnen geht es um die Verhinderung eines simplen Grenzübertritts durch Nichtverbrecher unter Nichtbefolgung einer Aufforderung, das Land nicht zu betreten. Es geht nicht um die Abwendung einer Gewalttat, die Leib und Leben anderer gefährdet.

Dummes Geschwätz bleibt dummes Geschwätz

nereus @, Donnerstag, 04.02.2016, 09:41 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 8846 Views

Hallo Zara!

Du schreibst zu dem Zweck von Warnschüssen.

Abschrecken. Einige Warnschüsse schüchtern ein, andere nicht.

Wir ballern halt mal so in die Luft und wenn der Angreifer/Flüchtende nicht reagiert, dann ist es halt so.
Mit mit solch infantilem Gewäsch bist Du der Totengräber jeder Gewaltprävention und die Folge wird eine viel höhere Gewalt sein.
Das ist die gleiche beschissene Logik, welche die Menschen mit voller Absicht auf’s Mittelmeer treibt und die dann jämmerlich ersaufen.

Sie sparen sich die Warnschüsse auf Leute, die lediglich die Grenze übertreten wollen.
Wenn es nach den AfD-'Frauen' und deren GesinnungsgenossInnen ginge, dann würde man sich weder Warnschüsse noch darauffolgende echte Schüsse sparen, sondern drauflosballern.

Du stellst mit voller Absicht die Dinge falsch dar, um die widerliche Agenda Deiner Gesinnungsgenossen durchzupeitschen.
Du bist und bleibst ein notorischer Lügner und Täuscher.

Und? Immerhin kommt dann zum Vorschein, mit was für Leuten man es zu tun hat.

Nein, es reißt den Gutmenschen die Maske vom Gesicht und offenbart eine häßliche Fratze. Die Toten im Nahen Osten, egal ob durch Krieg oder Vertreibung oder Soros-Transfer, sind zum allergrößten Teil das Werk solcher kruden Ideen.

Absolut eindeutig nicht gegen Kinder, wie es diese unterirdische Kreatur forderte.

Die unterirdische Kreatur spricht aus Deinem Geist.
Du warst es der den Syrien-Krieg befürwortete und das Ergebnis sehen wir jetzt. Du verteidigst auch gerne den Großverbrecher Soros, der unablässig mit der schiefsitzenden Maske der Menschenfreundlichkeit und vollen Geldkoffern durch die Gegend reist.
Dafür ist die Ukraine jetzt ein zerfallender Staat und Deutschland beginnt zu erodieren.
Aber solchen Gestalten, den das Schicksal oder Leben von Hunderttausenden scheiß egal ist, bereitet es anderseits ausgiebig Freude talmudische Diskussionen zu führen, wo jedes Detail bis in die letzte Zelle zerlegt wird, so das am Ende die eigentliche Botschaft nicht mehr zu erkennen ist.
Ob Herr Werner und von Frau von Storch beim Begriff „Waffengewalt“ tatsächlich den realen Gesetzestext vor Augen hatten und zwischen Warnschüssen und gezielten unterschieden, wissen weder Du noch ich.
Die Ultima ratio von Frau Petry war der eigentlich Beginn der Phantom-Diskussion an der nun seit einer Woche sich die erregte Gesellschaft aufgeilt, während in der Zwischenzeit wertvolle Zeit verrinnt und immer mehr Gewaltpotential einsickert.
Aber diese hinterlistige Methodik ist gut bekannt.

Beim Grenzdienst halt nur Warnschüsse. Pech gehabt, nereus! Paragraf 11 lesen!

Jetzt sind wir endgültig im Wahnsinn deutscher Gründlichkeit angekommen.
Der Warnschuß bleibt folgenlos, weil er vor nichts mehr warnt.
Nennen wir ihn doch viel besser Signalschuß.
Der sogenannte Warnschuß ist Wirklichkeit ein Signalschuß, der den Eindringlingen klar macht, dieser Knall war der letzte staatlich legitimierte Atemzug der Bundesrepublik Deutschland, danach gibt es nichts mehr zu befürchten und ihr könnt machen was ihr wollt.

Flüchtlinge wollen aber lediglich ins Land hinein; sie wollen sich nicht 'durch Flucht entziehen'.

Echte Zara-Rabulistik!
Gemeint war der unerlaubte Grenzübertritt.
Die Grenzverletzung ist eine Straftat und wenn man sich anderer Mittel und Wege bedient als offiziell vorgesehen, dann wird man straffällig. Und wenn man den Aufforderungen der Grenzpolizei nicht nachkommt und sich dieser durch Flucht entzieht oder einen Angriff provoziert ..

Mir schon klar, dass die AfD-'Frauen' und deren GesinnungsgenossInnen dennoch die selbe Regel wie gegen Gewalttäter anwenden wollen. Die Polizei selber will dies natürlich nicht. Sind halt mehrheitlich keine Misanthropen.

Ich schrieb es schon zu Beginn, Du bist der Totengräber jeder Gewaltprävention.
Regeln werden außer Kraft gesetzt und jeder kann machen was er will.
Die Folgen solcher Idiotien sehen wir nun überall in Deutschland.

Ja, aber ganz bestimmt nicht gegen Menschen, von welchen keinerlei Gefahr ausgeht, ausser, dass sie in ein Land ein- oder austreten. So einen Wahnsinn zu befürworten muss man krank genug sein. Und selbst wenn so ein Scheiss in einem Gesetz der Staatsterroristen stünde (was es nicht tut im Gesetz der BRD), verböte es sich von selbst!

Spar Dir Deine Tränenflut, die nichts anders ist als übles und verlogenes Taktieren.
Die ungarischen Szenen haben jedem vor Augen geführt, wer da u.a. ins Land dringt.
Wie die Hyänen schäumten sie vor dem Zaun und man hatte sogar Megaphone im Gepäck. Erstaunlicherweise wurden die gerettet – die Pässe leider nicht.
Wenn diese jedoch später „überreicht wurden“, wäre die spannende Frage, von wem?

Beim 'Ultima ratio' dieser unterirdischen Polit-VerbrecherInnen geht es um die Verhinderung eines simplen Grenzübertritts durch Nichtverbrecher unter Nichtbefolgung einer Aufforderung, das Land nicht zu betreten. Es geht nicht um die Abwendung einer Gewalttat, die Leib und Leben anderer gefährdet.

Ja ja, simpler Grenzübertritt. [[kotz]]
Die Gewalt entlädt sich wenig später in den Städten und Dörfern dieses Affenstaates.
Die theoretischen wenigen Toten an der Grenze - falls es überhaupt dazu kommt, es ging ja zunächst um das Abschreckungspotential, welches durch solche Geister wie Dich unterminiert wird - werden nun zu ganz praktischen in der Realität.
Der ganze Unverstand von Gewaltprävention, der dieser primitiven Weltsicht folgt, erschafft wenig später das wirkliche Grauen.
Da die Flut nicht begrenzt werden darf und eine echte Abwehr im Notfall nicht möglich ist, wird alles so bleiben wie es ist und es kann kommen wer will.
Ein Zaun geht auch nicht – im Prinzip geht ÜBERHAUPT nichts mehr.

Wunderbar hast Du die infantile und gleichzeitig äußerst boshafte Geisteshaltung der amtierenden Staatsmacht beschrieben.
Sie entspringt dem gleichen Geist, der jetzt nach einem Stop der russischen Bombenangriffe in Syrien schreit.
Jetzt wo absehbar ist, daß endgültig die Versorgungsquellen der Kopfabschneider austrocknen und die Barbaren USraels vernichtet werden, sorgt man sich im Westen um die Menschenrechte. Man kann gar nicht so viel fressen ..

Frankreich und die USA beschuldigen nun auch Russland: Moskau behindere mit seinen Luftangriffen im Bürgerkriegsland die Suche nach politischen Lösungen.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-konferenz-usa-geben-russland-mitschuld-an-...

Das ist die gleiche Taktik, mit der Leute wie Du und Deine Gesinnungsgenossen die Leser „besoffen“ machen wollen und mit Worthülsen wie Oh Ekel und falschen Unterstellungen die giftige Saat aussäen, die sich als eßbarer Speisepilz tarnt.

ofG
nereus

Herzlichen Dank für deine Ausführungen

Odysseus @, Donnerstag, 04.02.2016, 11:19 vor 3656 Tagen @ nereus 8175 Views

Nahezu alles, was du entgegnest, ist mir auch durch den Kopf gegangen.

Danke und nochmal danke für die Ausführungen und die Zeit, die du dir dafür nimmst.Ich habe sie leider nur sehr selten und bedauere das in solchen Momenten zutiefst. Hoffe, viele lesen Das.

Noch soviel:

Die Verunsicherung bei Beamten der Polizei und des Grenzschutz wird jetzt auf die Spitze getrieben.

Das "Schießen auf Flüchtling = Mutter mit Kind" -Gedankenbild-Implantat zur perfekten Scheuklappen-Konditionierung wird hervorragend wirken.

Im Zweifel.... nein, nahezu sicher, wird sich in naher Zukunft ein Beamter sich deswegen seine waffe abnehemen und/oder gar sein Leben lassen.

Mit den zu erwartenden Massen in diesem Jahr werden alle Dämme brechen.

Die ungesicherte Grenze und die Unfähigkeit aller Entscheidungsträger spätestens bereits vor einem Jahr die schiere Dimension zu begreifen wird dazu führen.

Vielleicht kommt es zusätzlich noch zu folgendem Effekt:

Das "nix passiert" wird sich herumsprechen. Vielleicht etablieren sich dann auch noch aus den umliegenden EU-Ländern "Adventure Holidays to the Coutry were you can take all without serious risks. Lets have a try."

Köstlich, nereus ...

Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 13:02 vor 3656 Tagen @ nereus 8360 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 13:33

War's nun doch kein letzter Versuch?


Du schreibst zu dem Zweck von Warnschüssen.

Nicht nur ich, sondern der entsprechende Gesetzes-Paragraf.

Abschrecken. Einige Warnschüsse schüchtern ein, andere nicht.

Wir ballern halt mal so in die Luft und wenn der Angreifer/Flüchtende
nicht reagiert, dann ist es halt so.

Ja, dann ist es so. Nach Gesetzes-Paragraf sind echte Schüsse nicht erlaubt. Man muss es nur lesen wollen, dann klappt das schon. Dass Dir der Paragraf nicht gefällt, ist mir auch klar.

Mit mit solch infantilem Gewäsch bist Du der Totengräber jeder
Gewaltprävention und die Folge wird eine viel höhere Gewalt sein.
Das ist die gleiche beschissene Logik, welche die Menschen mit voller
Absicht auf’s Mittelmeer treibt und die dann jämmerlich ersaufen.

Wahnsinns-Logik. Nach Deiner Logik müsste man Warnschüsse auf die Boote abgeben, und wenn sie nicht umkehren, die volle Ladung.

Sie sparen sich die Warnschüsse auf Leute, die lediglich die Grenze
übertreten wollen.
Wenn es nach den AfD-'Frauen' und deren GesinnungsgenossInnen ginge, dann
würde man sich weder Warnschüsse noch darauffolgende echte Schüsse
sparen, sondern drauflosballern.

Du stellst mit voller Absicht die Dinge falsch dar, um die widerliche
Agenda Deiner Gesinnungsgenossen durchzupeitschen.
Du bist und bleibst ein notorischer Lügner und Täuscher.

Nein, Deinesgleichen. Völlig skrupellos. Auf Frauen und Kinder schiessen lassen, die nicht umkehren.

Und? Immerhin kommt dann zum Vorschein, mit was für Leuten man es zu
tun hat.


Absolut eindeutig nicht gegen Kinder, wie es diese unterirdische
Kreatur forderte.

Die unterirdische Kreatur spricht aus Deinem Geist.
Du warst es der den Syrien-Krieg befürwortete und das Ergebnis sehen wir
jetzt.

Nein, Du befürwortest den Syrien-Krieg und unterstützt auch Deinen Oberguru bei diesem Kriegseinsatz.

Du verteidigst auch gerne den Großverbrecher Soros, der unablässig
mit der schiefsitzenden Maske der Menschenfreundlichkeit und vollen
Geldkoffern durch die Gegend reist.

Du verteidigst gerne die ultimativen Geheimdienstler, welchen Soros mit Investitionen in Bildung etwas entgegenhält.


Beim Grenzdienst halt nur Warnschüsse. Pech gehabt, nereus! Paragraf
11 lesen!

Jetzt sind wir endgültig im Wahnsinn deutscher Gründlichkeit
angekommen.
Der Warnschuß bleibt folgenlos, weil er vor nichts mehr warnt.
Nennen wir ihn doch viel besser Signalschuß.

Weder Du noch Von Storch schreiben das Gesetz. Zum Glück! Dann wäre alles noch viel grausliger als es eh schon ist.


Flüchtlinge wollen aber lediglich ins Land hinein; sie wollen sich
nicht 'durch Flucht entziehen'.

Echte Zara-Rabulistik!
Gemeint war der unerlaubte Grenzübertritt.

Ganz genau, und dies ist nunmal kein Gewaltverbrechen, wie auch der Bundesgerichtshof in einem entsprechenden Urteil klar machte. Kein Grund zu schiessen, wie es die Unterirdischen gerne hätten.


Mir schon klar, dass die AfD-'Frauen' und deren GesinnungsgenossInnen
dennoch die selbe Regel wie gegen Gewalttäter anwenden wollen. Die Polizei
selber will dies natürlich nicht. Sind halt mehrheitlich keine
Misanthropen.

Ich schrieb es schon zu Beginn, Du bist der Totengräber jeder
Gewaltprävention.
Regeln werden außer Kraft gesetzt und jeder kann machen was er will.

Nein, die Regel steht im Gesetz.

Die Folgen solcher Idiotien sehen wir nun überall in Deutschland.

Die Folgen der Konzepte der Feudalstaatsenthusiasten und bibelwerfender Neocon in der West- wie in der Ostkurve sieht man an den Kriminalitäts- und Mordraten, dort, wo dieser Typus den Staat regiert. In Westeuropa zum Glück nicht mehr.

Ja, aber ganz bestimmt nicht gegen Menschen, von welchen keinerlei
Gefahr ausgeht, ausser, dass sie in ein Land ein- oder austreten. So einen
Wahnsinn zu befürworten muss man krank genug sein. Und selbst wenn so ein
Scheiss in einem Gesetz der Staatsterroristen stünde (was es nicht tut im
Gesetz der BRD), verböte es sich von selbst!

Spar Dir Deine Tränenflut, die nichts anders ist als übles und
verlogenes Taktieren.

Deine Erlaubnis ist das letzte, was ich brauche, um Deiner unterirdischen Doktrin entgegenzutreten.


Beim 'Ultima ratio' dieser unterirdischen Polit-VerbrecherInnen geht
es um die Verhinderung eines simplen Grenzübertritts durch Nichtverbrecher
unter Nichtbefolgung einer Aufforderung, das Land nicht zu betreten. Es
geht nicht um die Abwendung einer Gewalttat, die Leib und Leben anderer
gefährdet.

Ja ja, simpler Grenzübertritt. [[kotz]]

Ja, das ist, was Deinesgleichen stört und als Schwerverbrechen ahnden will: ein simpler Grenzübertritt von Leuten, die eine bessere Welt aufsuchen. Du würdest genau das selbe tun in deren Situation, und wärest heilfroh, am Ziel nicht auf Dein Spiegelbild zu treffen.

Die Gewalt entlädt sich wenig später in den Städten und Dörfern dieses
Affenstaates.
Die theoretischen wenigen Toten an der Grenze - falls es überhaupt dazu
kommt, es ging ja zunächst um das Abschreckungspotential, welches durch
solche Geister wie Dich unterminiert wird - werden nun zu ganz praktischen
in der Realität.
Der ganze Unverstand von Gewaltprävention, der dieser primitiven
Weltsicht folgt, erschafft wenig später das wirkliche Grauen.

Das wirkliche Grauen zeigen Dir die Mordraten in den 'Affenstaaten', wo Hardliner regieren. Je brutaler die Obermafia regiert, desto kranker die Unterhunde. Zum Glück regiert Ihr (noch) nicht. Der Ausdruck Affenstaat zeigt mal wieder Dein verkehrtes Weltbild. Der Affe steht hundertmal über jedem dekadenten Staatsapologeten, der vom einstigen Menschen abstammt.

Da die Flut nicht begrenzt werden darf und eine echte Abwehr im Notfall
nicht möglich ist, wird alles so bleiben wie es ist und es kann kommen wer
will.
Ein Zaun geht auch nicht – im Prinzip geht ÜBERHAUPT nichts mehr.

Ja, aber nicht aus den Gründen, die die nationalen Sozialisten zum Besten geben. Sondern, weil der Debitismus/Kollektivisms ein System ist, das ohne Ende bis zum Ende funktioniert. Am Ende dürfen die Systemapologeten dann jedesmal staunen und abkotzen. Köstlich!

Jeder Deiner Sätze trifft den Nagel auf den Kopf. Hier der echte "AfD-Skandal", der eigentlich ein Springer-Skandal ist

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 04.02.2016, 15:16 vor 3656 Tagen @ nereus 8473 Views

Hi nereus,

jeder Deiner Sätze trifft den Nagel auf den Kopf. Danke dafür.

Der eigentliche "AfD-Skandal" ist übrigens ein ganz anderer und hat nichts mit dieser unsäglichen Grenzsicherungskeulendebatte zu tun, mit der man der AfD schaden will:

Hier geht´s zum echten Skandal:
"Am späten Abend des 25. Januar 2016 postete der NRW-Landesvorsitzende der AfD (und Lebensgefährte von Frauke Petry), Marcus Pretzell, drastisches auf Facebook. Unter der Überschrift „4000-Euro-Lachmann – oder wie ein Journalist der Welt seine Unabhängigkeit verlor“, beschuldigte er den AfD-Berichterstatter der „Welt“ schwer. Dieser habe der AfD-Vorsitzenden Petry vorgeschlagen, sie in Sachen PR zu beraten und habe dafür heimlich mit 4000 Euro pro Monat entgolten werden wollen, während er weiter für seine Zeitung über die AfD berichtet hätte. Petry habe abgelehnt und seither schreibe er sehr giftig über sie."

Artikel von Norbert Häring, der das Thema nicht untergehen sehen will:
http://norberthaering.de/de/27-german/news/543-afd-pretzell-lachmann

Und hier besagter Facebook-Post von Marcus Pretzell:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=913124115419711&id=51647541508458...

Und prompt springt dem Springer-Mietmaul die Lügenpresse zur Seite.

Tünnes @, Donnerstag, 04.02.2016, 17:23 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 8526 Views

In Form eines wieder mal unterirdischen Hetz-Artikels auf Stern-online vom
Capital-Chef-Redakteur, direkt an Pretzell gerichtet:
http://www.stern.de/politik/deutschland/afd--offener-brief-an-frauke-petrys-lebensgefae...
"Ja, Du bist auf einem Irrweg, und ich schüttle den Kopf, was genau Dein Plan ist für unser Land, dem Du angeblich endlich mal ein paar offene, unangenehme Botschaften verpassen willst. Ich fürchte, Du hast gar keinen Plan. Ihr habt im Grunde kein Anliegen, außer Euch selbst, außer auf dieser Empörungswelle zu reiten, etwas zweifelhaften Ruhm und Geld einzustreichen, um dann ohne irgendeine politische Tat wieder in der Versenkung zu verschwinden. Und das werdet ihr irgendwann."

(Um etwas Geld einzustreichen? Witzig, dieser Vorwurf, im Zusammenhang mit
Lügen-Mietmaul Lachmann.[[freude]])

Nazi-Keule und diffamierende Beleidigungen dürfen natürlich auch nicht fehlen:

"Wird Dir in diesem populistischen Sturm und Drang nicht auch manchmal mulmig? Denn wenn wir bei einem Bier in Heidelberg stehen würden, würde ich fragen, wann Du mit dieser Scheiße endlich aufhörst. Ich muss Dir sagen, dass ich diese Gestalten, mit denen Du Dich umgibst, einfach nur gespenstisch finde. Gestalten, die irgendwo ein dunkles Loch in Deutschland ausgespuckt haben muss. Vorneweg Euer Mini-Goebbels Björn Höcke, ein kleiner Oberstudienrat, der nun auf dicke deutsche Hose macht; der "erfolgreiche Unternehmer" André Poggenburg, der sich mit einem Rittergut übernommen hat und für den das Ticket in den Landtag offenbar der letzte Ausweg ist, seine Rechnungen wieder zu bezahlen. Oder Beatrix von Storch, das gespenstischste Gespenst von allen, die neuerdings über Schießbefehle auf Kinder referiert."
...
"In unserem Kopf spuken zu viele widersprüchliche Bilder – Bilder von toten Kindern am Meer und Bilder von Horden junger Männer, die Frauen den Slip vom Leib reißen. Diese Bilder wühlen uns gleichermaßen auf, sie gehören zum gleichen Phänomen, der "Flüchtlingskrise", aber unser Verstand kann sie nicht zusammenbringen, denn beide sind so erschütternd, dass sich unmöglich ein klarer Imperativ ableiten lässt."

Ja, das kann der Verstand solcher verlogenen Pseudo-Gutmenschen natürlich
nicht zusammenbringen, das glaube ich in diesem Fall sogar mal.[[freude]]

Quintessenz des zaraesken Pamphlets: WIR (ja, vier alle[[top]]) sind natürlich selber schuld.

"Glaube ich denn etwa noch, höre ich Dich spöttisch fragen, dass Deutschland es schafft? Sagen wir so: Ich hoffe es. Die Realität sieht anders aus. Ein Land, das jetzt schon so aus dem Lot ist, schafft es nicht. Wir haben uns übernommen, heillos. Wir erleben eine doppelte Unreife: Tausende junge Männer sind nicht reif für die Offenheit unserer westlichen Gesellschaft. Und wir sind nicht reif, sie hier auszuhalten und zu integrieren."

Mann, Mann, und ich fand die Schreibe von G. Lachmann sogar mal richtig gut.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=254592

Nicht schön, feststellen zu müssen, sich getäuscht zu haben...[[sauer]]

Schönen Gruß und danke für die Info.

Mist, wir hätten einen eigenen Faden eröffnen sollen! / 80 Prozent der Deutschen glauben: Regierung hat Krise nicht im Griff

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 04.02.2016, 20:03 vor 3655 Tagen @ Tünnes 8313 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 04.02.2016, 20:12

Quintessenz des zaraesken Pamphlets: WIR (ja, vier alle[[top]]) sind
natürlich selber schuld.

"zaraesk" [[top]]

"Glaube ich denn etwa noch, höre ich Dich spöttisch fragen, dass
Deutschland es schafft? Sagen wir so: Ich hoffe es. Die Realität sieht
anders aus. Ein Land, das jetzt schon so aus dem Lot ist, schafft es nicht.
Wir haben uns übernommen, heillos. Wir erleben eine doppelte Unreife:
Tausende junge Männer sind nicht reif für die Offenheit unserer
westlichen Gesellschaft. Und wir sind nicht reif, sie hier auszuhalten und
zu integrieren.
"

Wenn 80 Prozent glauben, dass die Regierung planlos ist* - wie derzeit der Fall - dann geht bei 80 Prozent auch das Taschenmesser in der Hose bei Lachmanns Zeilen auf.

Man will ihm zurufen: Du Berufslügner hast doch nie etwas anderes gemacht als Deinen Lesern "einen Spin verpasst" und jetzt fliegen Dir und den anderen Gutmensch_Innen alle Lügen um die Ohren. Und Du erdreistest Dich solche Reden zu schwingen gegen jene, die stets die Wahrheit gesagt haben?

*80 Prozent der Deutschen glauben: Regierung hat Krise nicht im Griff
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/04/80-prozent-der-deutschen-glauben-...
"Die große Mehrheit der Bürger hat das Vertrauen in die Regierung verloren: 81 Prozent der Befragten haben laut ARD-Umfrage den Eindruck, dass die Regierung die Flüchtlingssituation nicht im Griff hat. Vor allem Angela Merkel verliert massiv an Zustimmung."

Schönen Gruß und danke für die Info.

Dir auch einen lieben Gruß!

Bla

G. Grandt: *Es darf geschossen werden, aber nicht auf Kinder.*

Monterone @, Mittwoch, 03.02.2016, 13:57 vor 3657 Tagen @ nereus 8500 Views

Hallo nereus,

Guido Grandt kommt zu dem für mich überzeugenden Fazit, daß Schußwaffengebrauch an der Grenze völlig korrekt ist, aber nicht, wenn es sich um Kinder handelt.

https://guidograndt.wordpress.com/2016/02/02/schusswaffengebrauch-an-der-grenze-wer-hat...

Wenn sie die Grenzen, also uns nicht mit der Waffe schützen wollen, sollen sie halt Wasserwerfer nehmen oder einen hohen Zaun hinstellen; ähnlich wie es auch Israel macht.

Monterone

Da kann ich dir zustimmen. Ich finde es auch total ekelhaft

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 03.02.2016, 13:50 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8445 Views


Damit kannst Du vielleicht im Kindergarten punkten, bei der SPD oder

der

Antifa - aber nicht hier!


Bei Leuten, die es begrüssen, auf verzweifelte Frauen und Kinder zu
schiessen, die einem HALT! nicht Folge leisten, jedenfalls nicht. Ob diese
Art Bürger hier im DGF mittlerweile in der Mehrzahl sind, weiss ich nicht.
Es scheint mir jedenfalls auch so.

Oh Ekel, Ekel, Ekel ...

Finde ich auch total ekelhaft, wie die Schweiz plant Militär einzusetzen gegen verzweifelte Frauen und Kinder
http://www.info-direkt.eu/die-schweiz-ubt-fur-den-eu-zusammenbruch/

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Was meinst Du denn wie ruppig es erst in Stammesgesellschaften zugeht? (oT)

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.02.2016, 14:24 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8601 Views

- kein Text -

Und deswegen würden Stammesgesellschaften keine Grenzen verteidigen, oder?

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.02.2016, 14:33 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8478 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.02.2016, 14:39

Der semantische Unterschied zwischen "Gemeinschaft" und "Gesellschaft" verleiht Deinen Aussagen also Sinn?
Bitte hier entlang: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387237
Und mal beweisen, dass Deine Hohlphrasen mehr sind als nur Hohlphrasen.
Und die Frage im Betreff beantworten, bitte.

Bin nicht unbedingt auf endgültige Sperre aus; such' Dir jemand anders für's Gespräch (oT)

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 14:39 vor 3657 Tagen @ Bernadette_Lauert 8331 Views

- kein Text -

Im Grunde ist ja eh alles geklärt...

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.02.2016, 14:44 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8538 Views

...weil Stammesgesellschaften keine "Gesellschaft", sondern eine "Gemeinschaft" sind, würden die ihre Grenzen nicht "ruppig" verteidigen.
Und deswegen kannst Du gleichzeitig das Ideal der Stammesgesellschaften hochhalten und eine Grenzsicherung dieses Landes ekelhaft finden, ohne in logische Widersprüche zu kommen.

Das erklärt natürlich, warum Deutschland als einziges Land auf der Welt jeden aufnehmen und versorgen muss, der hier her kommt.

Irgendwie so halt.

[[ironie]]

Alles gut.

Und deswegen würden Stammesgesellschaften keine Grenzen verteidigen, oder?

trosinette @, Donnerstag, 04.02.2016, 16:24 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 8227 Views

Guten Tag,

in der von Zara gemeinten vorpatriarchalen Stammesgesellschaft gibt es nach meinem Verständnis keine Grenzen in dem hier diskutierten Sinne. Und ob diese vorpatriarchale Stammesgesellschaft nun richtigerweise als Clan oder Sippe bezeichnet werden muss erscheint mir an dieser Stelle etwas kleinkariert.

dass Deine Hohlphrasen mehr sind als nur Hohlphrasen.

Unter diesem Gesichtspunkt werde ich mir erlauben, dich in vier Wochen an deine ausführliche Antwort auf Zaras falsche Patriarchats- oder Zivilisations-Metaebenen zu erinnern, die dir angeblich auf den Nägeln brennt.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Wie meinen?

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 04.02.2016, 16:39 vor 3656 Tagen @ trosinette 8418 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 04.02.2016, 16:58

Guten Tag,

in der von Zara gemeinten vorpatriarchalen Stammesgesellschaft gibt es
nach meinem Verständnis keine Grenzen in dem hier diskutierten Sinne. Und
ob diese vorpatriarchale Stammesgesellschaft nun richtigerweise als Clan
oder Sippe bezeichnet werden muss erscheint mir an dieser Stelle etwas
kleinkariert.

Ich habe Stammesgesellschaften weder als Clan, noch als Sippe bezeichnet, sondern frage mich, wie Zara einerseits geradezu kreischend von "Ekel, Ekel, Ekel!" schreiben kann, wenn die AfD unsere Grenzen vor millionenfacher Einwanderung sichern will, während er das Hohelied von Stammesgesellschaften singt. Meine Vermutung: Stammesgesellschaften würden ihr Gebiet sichern. Auch mit Waffengewalt. Warum also der kreischend vorgetragene Ekel, wenn Deutschland seine Grenzen vor unberechtigten*, zu versorgenden Asylforderern (mit einem A*sch voll Urschuld) schützen will?

*Laut Frontex-Bericht haben ca. 60 Prozent der Zuwanderer nicht mal ansatzweise einen Asylgrund.

Zara hat angedeutet, er fände die "offene Gesellschaft" von Soros toll. Ich denke, dass das ganz und gar nicht toll ist, wenn unser Land samt Kultur und sozialem Frieden dabei kaputt geht. Wie auch immer: Mit Fragen will ich entweder selbst dazu lernen oder Widersprüche hervorheben.

Allerdings entsteht bei mir nicht der Eindruck, dass da ein stimmiges Gesamtbild dahintersteht und das alles irgendwie zusammenpasst. Ich verstehe auch nicht wie man vor diesem Hintergrund Beifall klatschen kann, wenn der geopolitische Machtspieler Soros die Migrantenströme in unser Land organisiert: https://www.youtube.com/watch?v=bd_7hXuv9aQ

So komme ich zum Schluss, dass nereus hier eine recht plausible Einschätzung geschrieben hat, wenn er (am Beispiel der Grenzsicherung) darlegt wie derlei Logikbrüche zu bewerten sind:
Dummes Geschwätz bleibt dummes Geschwätz
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=393804

dass Deine Hohlphrasen mehr sind als nur Hohlphrasen.


Unter diesem Gesichtspunkt werde ich mir erlauben, dich in vier Wochen an
deine ausführliche Antwort auf Zaras falsche Patriarchats- oder
Zivilisations-Metaebenen zu erinnern, die dir angeblich auf den Nägeln
brennt.

Wie ist denn das gemeint?
Ich bat Zara mal zu erklären, wie das alles zusammenpasst:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387237

In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit Hohlphrasen-Semantik. Ist das Dein Bezug? Müsste dann Deine Erinnerung nicht an Zara gehen?

Lug und Trug

Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 16:55 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 8240 Views

Meine Vermutung: Stammesgesellschaften würden
ihr Gebiet sichern.

Erstens bilden vorpatriarchale Stämme Gemeinschaften und zweitens gehen sie sich aus dem Weg, statt aufeinander los. Das unterscheidet den Apologeten der Gemeinschaft von jenem der Gesellschaft im allgemeinen und von den Waffennarren bei der AfD im besonderen.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=246391

Auch mit Waffengewalt. Warum also der kreischend
vorgetragene Ekel,

Ich kreische nicht; der Ekel birgt sich an meinem Munde ob den nationalen Sozialisten.

wenn Deutschland seine Grenzen vor unberechtigten, zu
versorgenden Asylforderern schützen will?

Deutschland schiesst nicht auf Flüchtlinge. Es schützt sich als Schwarm quasi selber vor den schiesswütigen nationalen Sozialisten. Einmal war wohl genug.

Zara hat angedeutet, er fände die "offene Gesellschaft" von Soros toll.

Das ist eine Deiner unzähligen Lügen. Ich deutete an, dass mir eine offene Gesellschaft das kleinere Uebel ist als eine eingemauerte. Mauern und Schützen sind so ziemlich das Letzte, was wir brauchen.


So komme ich zum Schluss, dass nereus hier eine recht plausible
Einschätzung geschrieben hat und darlegt wie derlei Logikbrüche warum (am
Beispiel der Grenzsicherung) zu bewerten sind:
Dummes Geschwätz bleibt dummes Geschwätz
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=393804

Scharfschützen klopfen sich gerne gegenseitig auf die Schultern.

Anderen wiederum graut es bis in die Eingeweide:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=393841
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=393675

Ein stimmiges Gesamtbild zu erwarten ist naiv

trosinette @, Donnerstag, 04.02.2016, 17:12 vor 3656 Tagen @ Bernadette_Lauert 8196 Views

Guten Tag,

Allerdings entsteht bei mir nicht der Eindruck, dass da ein stimmiges
Gesamtbild dahintersteht und das alles irgendwie zusammenpasst.

Na und? Du scheinst in der Geistesgeschichte noch nicht besonders weit rumgekommen zu sein. Wer ein stimmiges Gesamtbild hat möge bitte vortreten.

Wie ist denn das gemeint?

Du schreibst:

"P.S. Falls mich hier irgendjemand (außer Zara) fragen sollte, warum Zaras Neocon-Reduktionismus genauso falsch ist, wie sein Patriarchats- oder Zivilisations-Metaebenen-Ablenkungsmanöver gemäß Masche A "verwischen", werde ich es gerne ausführlich beantworten. Die Antwort brennt mir im Grunde auf den Nägeln…"

und nun ist der Fall eingetreten, dass ich frage.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

So ein Quatsch. Nicht Stämme sind eine Gemeinschaft, sondern DER Stamm ist eine Gemeinschaft, alle anderen sind Feinde (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 03.02.2016, 15:49 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8432 Views

- kein Text -

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Erstens weiss das jeder, dass ein Stamm eine Gemeinschaft ist

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 16:01 vor 3657 Tagen @ Mephistopheles 8406 Views

... und drei Stämme deren drei, und zweitens kennen nur kriegerische Gesellschaften (Tautologie) Feinde, während natürliche, nicht kriegführende, exogame, vorpatriarchale Gemeinschaften andere Gemeinschaften nicht als Feinde betrachten. Keine Mutter hat ein natürliches Interesse, ihre Nachkommen in benachbarten Stämmen zu jagen.

Was auch immer Stämme sind... Die Frage ist doch: Würden sie ihre Genzen sichern?

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.02.2016, 16:15 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8358 Views

...und dabei auch von Waffen gebrauch machen?

Ver sacrum

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 03.02.2016, 16:27 vor 3657 Tagen @ Zarathustra 8688 Views

Keine Mutter hat ein

natürliches Interesse, ihre Nachkommen in benachbarten Stämmen zu jagen.

http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/htm/338132.htm
Man schickt die - überzähligen - Jungs einfach weit genug fort, so dass sie sich nicht mit den eigenen Nachkommen bekriegen, sondern fremde Beute/Bräute kapern.

PS: Vielleicht solltest du vor deinen Statements öfter mal die Sammlungen zu Rate ziehen. [[zigarre]]

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Genau, die Sammlungen

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 22:58 vor 3656 Tagen @ Mephistopheles 8317 Views


http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/htm/338132.htm
Man schickt die - überzähligen - Jungs einfach weit genug fort, so dass
sie sich nicht mit den eigenen Nachkommen bekriegen, sondern fremde
Beute/Bräute kapern.

Weder bei den Bonobo noch bei vorpatriarchalen Menschen können Bräute gekapert werden. Das sind Hirngespinnste patriarchal-religiös abgerichteter Zyniker und Misanthropen.

PS: Vielleicht solltest du vor deinen Statements öfter mal die Sammlungen
zu Rate ziehen. [[zigarre]]

Genau, die Sammlungen:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=246391

Ein Stamm ist keine Gemeinschaft

MausS @, Mittwoch, 03.02.2016, 23:49 vor 3656 Tagen @ Mephistopheles 8300 Views

sondern, wenn man diesen Begriff unbedingt in seiner sozialen Bedeutung und Verwendung einordnen und verstehen sowie verwenden will, eine Art Keimzelle der zivilisatorisch-gesellschaftlichen Organisation.

Unser Debitismus-Obererklärer verwechselt ob mangelnden eigenen Verständnisses der von ihm andauernd anderen vorgelärmten Theorie des debitistischen Denkmodells diesen Begriff mit den Begriffen Sippe bzw. Clan.

Bei diesen beiden handelt es sich, zumindest im hier diskutierten debitistischen Sinn, um Gemeinschaften.

Stämme dagegen sind stets bereits patriachalisch, also hierarchisch, organisiert und mithin bereits (mindestens) gesellschaftsähnliche soziale Organisationsformen.
In ihnen sind erste, für alle Mitglieder verbindliche Machtstrukturen verankert, welche sich auf, von diesen allgemein anerkannte, sanktionsbewehrte Regeln begründen.
Wie beispielsweise hier bei den Trobriandern.

Die bewusste Zuordnung der einzelnen Mitglieder untereinander(!) nach deren Abstammung spielt bereits eine herausragende Rolle dabei - ganz im Gegensatz zu Sippen und Clans, wo diese lediglich gegenüber anderen Sippen/Clans von Bedeutung ist.

Der Wikipedia-Eintrag hilft in diesem Fall echt weiter, insbesondere verweist er auf die in seiner soziologischen Verwendungsgeschichte ideologisch aufgeladene Bedeutung des Stammesbegriffes.

Man braucht sich also überhaupt nicht wundern, wie unsauber @Zarathustra (auch) diesbezüglich argumentiert.

Beste Grüße

MausS

--
"Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar."
Igor Schafarewitsch, 1980

Ein Stamm ist ein Verbund von Blutsgemeinschaften

Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 12:29 vor 3656 Tagen @ MausS 8506 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 12:34


Unser Debitismus-Obererklärer verwechselt ob mangelnden eigenen
Verständnisses der von ihm andauernd anderen vorgelärmten Theorie des
debitistischen Denkmodells diesen Begriff mit den Begriffen Sippe
bzw. Clan.

Bei diesen beiden handelt es sich, zumindest im hier diskutierten
debitistischen Sinn, um Gemeinschaften.

Stämme dagegen sind stets bereits patriachalisch, also hierarchisch,
organisiert und mithin bereits (mindestens) gesellschaftsähnliche soziale
Organisationsformen.

Lachhaft. Stämme gab es seit eh und je. Vom Stamm und vom Patriarchat versteht ein Gerhard Bott bestimmt hundertmal mehr als ein MausS, der die jeweiligen Zivilisationen als jedesmal („seit Aeonen“) von aussen (Aliens) herangeflogen postuliert, statt als Evolution. Eso-Literatur hilft hier nicht weiter. Ein Stamm ist ein Verbund von Blutsgemeinschaften, eine lose, erweiterte Gemeinschaft sozusagen. Die Welt ist halt fraktal.

(b) Die vor-patriarchalen Sozialverbände lebten nicht ohne Exogamie und waren gekennzeichnet durch " matrilokale ENDOGAMIE ", wie Gimbutas annimmt.

ENDOGAMIE gab es nur auf der STAMMES-Ebene , und diese "Stammes-Endogamie" war nur der soziale Handlungsrahmen, in welchem die Blutsfamilen, jene konsanguinealen Sozialverbände, die eine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft bildeten, untereinander und mit einander ihre EXOGAMIE matrilokal praktizierten. Auch diesen soziologischen Zusammenhang macht Gimbutas nicht klar. (vgl. "Die Erfindung der Götter" , S. 69, 85 ).

Selbst "neanderthalensis" und "sapiens" haben sich geliebt und nicht massakriert sagen Genforscher (oT)

Silke, Donnerstag, 04.02.2016, 14:21 vor 3656 Tagen @ Mephistopheles 8240 Views

Ach Silke, es war so: Zuerst wurde massakriert, und danach wurde geliebt

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 04.02.2016, 18:49 vor 3655 Tagen @ Silke 8175 Views

http://postcollapse.blogspot.de/2014/09/post-collapse-gesellschaft-teil-1-frauen.html
Wenn ein Stamm den anderen überfallen und besiegt hat, so wurden alle männlichen Angehörigen dieses Stammes getötet und die weiblichen Angehörigen versklavt. Dies ist in Afrika bspw. auch immer noch eine sehr gängige Art der Kriegsführung. Wenn der Matabele Stamm das Volk der Shona angegriffen hat, so wurden alle Männer getötet und Frauen neu besamt, genau wie ein Löwe alle Jungtiere eines Rudels tötet, welches er übernimmt. Es gibt in vielen afrikanischen Sprachen kein Wort für "Vergewaltigung" sondern wird gleichgesetzt mit Diebstahl, so gängig ist diese Praxis. Das verstehen westliche Menschen in der Regel nicht und glauben ein 15 minütiger TV Bericht über Vergewaltigungen im Kongo der besonders auf die Tränendrüse drückt würde daran irgendwas ändern.

Das war offenbar so sehr Teil der conditio humanitas, dass Frauen sogar einen eigenen Überlebensmechanismus entwickelt haben: Das Stockholmsyndrom.

Während dieser Zeit haben Frauen einen psychologischen Überlebensmechanismus entwickelt, den man heute oft als Stockholmsyndrom beschreibt. Um wenigstens ihre weiblichen Nachkommen schützen zu können, können sie sehr schnell Loyalitäten wechseln. Wird eine Frau konfrontiert mit einem stärkeren, dominanteren Mann der die Männer ihrer Gruppe oder ihren Partner unterdrücken kann, so wird sich ein psychologischer Schalter in ihrem Kopf umlegen der sie sich gegenüber dem neuen und dominanteren Mann und seiner Gruppe unterordnen lässt. Aus diesem Grund trennen Polizisten ein verdächtiges Pärchen von Mann und Frau und bearbeiten grundsätzlich immer zuerst die Frau, denn diese wird aller Wahrscheinlichkeit nach nachgeben. Die ältesten Geschichten der Menschen, Samson und Delilah oder Helena von Troja, handeln vom Verrat der Frauen.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Interessanter Ansatz sachlich vorgetragen - widerspricht aber der natürlichen "femal choice"

Silke, Donnerstag, 04.02.2016, 19:40 vor 3655 Tagen @ Mephistopheles 8260 Views

bearbeitet von Silke, Donnerstag, 04.02.2016, 19:47

Lieber Meph.

Gerhard Bott in "Die Erfindung der Götter"

Da habe ich erst einmal Aussage gegen Aussage wobei deiner Quelle wohl schon im tiefsten Patriarchat bei den Viehzüchtern verweilt.
Woher sonst das Wissen, dass Mann Frauen neu besamen muss für neue und eigene Kinder.
Entweder wir stammen nun von den Bonobos ab, bei denen das keine gängige Praxis ist, oder haben eher etwas von Löwen…
Du weißt ja, dass ich als Gutmenschin nicht so recht an das Böse im Menschen glauben mag.
Ich schaue mir das aber mal genauer an.
Zum Beispiel wären dann Massengräber mit männlichen Neandertalerskeletten und entsprechenden Kriegsbeschädigungen sehr hilfreich für die von dir favorisierte Darstellung.

Die ältesten Geschichten der Menschen,
Samson und Delilah oder Helena von Troja, handeln vom Verrat der
Frauen.

Das ist nicht die älteste Geschichte der Menschen…
Die findet sich in Höhlenmalereien.
…kein Wort vom Verrat der Frauen.

Liebe Grüße
Silke

Aus den Höhlenmalereien...

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 04.02.2016, 20:39 vor 3655 Tagen @ Silke 8660 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.02.2016, 20:45

Lieber Meph.

Das ist nicht die älteste Geschichte der Menschen…
Die findet sich in Höhlenmalereien.
…kein Wort vom Verrat der Frauen.

...können wir streng nach Zarathustra schließen, dass es damals noch keine Frauen gab.
Zarathustra behauptet ja, dass es damals noch keine gewaltsamen menschlichen Konflikte gab, weil in den Höhlenmalereien keine dargestellt werden, während jedoch diese sofort, nachdem sie in der Geschichte auftauchten, in der Kunst überall dargestellt wurden.
Das gilt natürlich auch für Frauen, die wurden überall in der Kunst dargestellt, sobald es sie einmal gegeben hat.
Aber, kannst du in den Höhlenmalereien eine einzige Frau entdecken?
Also...[[zigarre]]

Entweder wir stammen nun von den Bonobos ab, bei denen das keine gängige
Praxis ist,

Wir stammen mit Sicherheit nicht von Bonobos ab, sondern von aufrecht gehenden Affen, die im Lebensraum Uferrandgebiet als Sammler lebten.
Uferrandgebiete sind die Gebiete mit dem höchsten Nahrungsangebot für Sammler, sie liefen das meiste Eiweis, sie haben Vorteile für aufrecht gehende Affen, oder hättest du gerne den Mund voll Wasser bei jedem Schritt? Und außerdem kann man Muscheln, Krebse, Schnecken, Frösche, Eier und Kleinfische sammeln. Mit dem Faustkeil hat man ein wunderbares Werkzeug, um Muschelschalen und Eier aufzuknacken.

Eine Gefahr sind zwar Krokodile - aber mit kräftigen Oberscheneln ist man mit ein paar Sprüngen außer Reichweite. Krokodile verfolgen einen nicht am Strand.

oder haben eher etwas von Löwen…

Ja, wir sind Raubtiere wie die Löwen.

Du weißt ja, dass ich als Gutmenschin nicht so recht an das Böse im
Menschen glauben mag.
Ich schaue mir das aber mal genauer an.
Zum Beispiel wären dann Massengräber mit männlichen
Neandertalerskeletten und entsprechenden Kriegsbeschädigungen sehr
hilfreich für die von dir favorisierte Darstellung.

Die Massengräber mit männlichen Neandertalerskeletten fehlen alleine deswegen weil Neandertaler niemals in Massen auftraten.

Die ältesten Geschichten der Menschen,
Samson und Delilah oder Helena von Troja, handeln vom Verrat der
Frauen.


Liebe Grüße
Silke

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Keine Ahnung, und davon viel

Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 20:50 vor 3655 Tagen @ Mephistopheles 8149 Views

Lieber Meph.

Das ist nicht die älteste Geschichte der Menschen…
Die findet sich in Höhlenmalereien.
…kein Wort vom Verrat der Frauen.


...können wir streng nach Zarathustra schließen, dass es damals noch
keine Frauen gab.
Zarathustra behauptet ja, dass es damals noch keine gewaltsamen
menschlichen Konflikte gab, weil in den Höhlenmalereien keine dargestellt
werden, während jedoch diese sofort, nachdem sie in der Geschichte
auftauchten, in der Kunst überall dargestellt wurden.
Das gilt natürlich auch für Frauen, die wurden überall in der Kunst
dargestellt, sobald es sie einmal gegeben hat.
Aber, kannst du in den Höhlenmalereien eine einzige Frau entdecken?
Also...[[zigarre]]

https://www.google.ch/search?q=cave+paintings&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&a...

--

Danke, danke. Es scheint ja einer Zivilisation bedurft zu haben, bevor die Frau als Mensch mit Gesicht wahrgenommen wurde

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 05.02.2016, 12:48 vor 3655 Tagen @ Zarathustra 8016 Views

https://www.google.ch/search?q=cave+paintings&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&a...

...und nicht nur als Möse.

Die Tiere wurden in den Höhlenmalereien durchaus als Individuen gezeichnet, man konnte es also.
Diese Grafiken sind wohl ein abbild davon, welche Wertschätzung Frauen genossen in vorzivilisatorischen Zeiten.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Du sollest es aufgeben, mit Hypothesen gegen Zaras Faktenlage anzurennen, auch wenn diese dünn ist.

trosinette @, Freitag, 05.02.2016, 14:39 vor 3655 Tagen @ Mephistopheles 7919 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 17:08

Guten Tag,

alles, was postneolithisch abgegangen ist spielt, in Zaras Erzählung keine Rolle, weil es bereits patriarchalisch motiviert ist. Und die total spärlichen Erkenntnisse, die uns aus der präneolithischen Zeit vorliegen, sprechen nun mal für Zara. Wenn du für präneolithische Gewalt unter Artgenosse plädierst, musst du auch was liefern.

Ich kann nur bis ins Neolithikum zurück liefern. Gundula Lidke sieht in ihrer Doktorarbeit zur Bedeutung von Gewalt und Aggression im Neolithikum die Existenz aggressiver und gewaltsamer Akte von Personen gegen Personen sowohl im individuellen als auch im gruppenübergreifenden Kontext für das Neolithikum als gesichert an. Was aber Zara in seiner Argumentation aus den oben genannten Grund nicht tangiert, weil das Kind im Neolithikum längst in den Brunnen gefallen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Über Gewalt

Orlando ⌂ @, Freitag, 05.02.2016, 15:00 vor 3655 Tagen @ trosinette 7930 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 05.02.2016, 15:14

Über Gewalt im Lauf der Zeiten könnte man mal herrlich diskutieren, aber nicht hinten in irgendeinem Alle-Flüchtlinge-erschießen-thread.

Etwa so, dass es nicht um existenzialistische Gewalt zwischen einzelnen Menschen, sondern um die virtuell überhöhte, also institutionalisierte NICHT ausgeübte, aber trotzdem vorhandene Gewalt geht.

Also, Sklaverei geht ja nicht so, dass der Sklave jeden Morgen aufs Neue erst mal die Fresse voll kriegt, sondern er glaubt das auch ohne Schläge (Steuerbescheid).

Klasse Doktorarbeit - nix ausgelassen, nicht mal den guten N.Chagnon S.43

Silke, Freitag, 05.02.2016, 17:21 vor 3655 Tagen @ trosinette 8097 Views

bearbeitet von Silke, Freitag, 05.02.2016, 17:37

Was soll ich sagen liebes Schneiderlein,

ich fühle mich überführt ... ein aggressionsgetriebenes kriegerisches Wesen. Eigentlich habe ich es schon immer geahnt.

Und hier noch einmal Seite für Seite der Beweis, quer Beet durch alle Zeitalter, egal ob nun Kupferaxtträger Ötzi oder eben die mörderischen
Yanomamö.
Aber halt...hatte da nicht mal @RogRog (den ich wegen seinem großen Wissen sehr schätze)ein Klasse Statement dazu abgegeben?
Doch hier:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=312748
Anthropologen sind wie Ökonomen.
Für Geld, Ruhm und Ehre tun die meisten alles.
Chagnon der "Todesengel" habe Massenimpfungen mit hohen Kollateralschäden durchgeführt und nachweislich die "Feindseligkeiten unter den Yanomami provoziert "NUR UM ZU BEHAUPTEN, DASS DIE YANOMAMI EIN KRIEGERISCHES VOLK WÄREN!!."
Da gibt es eine hervorragende knallharte Doku darüber, über diese widerlichen Geschäfte, gesponsert von der Pharmaindustrie, über sexuellen Mißbrauch, über Lügen und Betrug.
Die letzten Sätze eines Häuptlings "wir wollen keine Anthropologen mehr hier haben!"
Aber ist wahrscheinlich nur eine einzige holprige Quelle in der Arbeit.
Der Rest wird ganz sicher völlig richtig sein.
Ich gebe mich geschlagen.
So, jetzt muss ich aber wieder rauben und morden gehen.

Kriegerische Grüße
Silke

Archäologie - oder aus einer Radkappe den 3er BMW rekonstruieren

trosinette @, Montag, 08.02.2016, 11:28 vor 3652 Tagen @ Silke 7965 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.02.2016, 11:58

Guten Tag,

ich fühle mich überführt ... ein aggressionsgetriebenes kriegerisches Wesen. Eigentlich habe ich es schon immer geahnt.

Da Gundula Lidke im Neolithikum ansetzt musst du dich nicht grämen, da ihr eure „heile Welt“ präneolithisch verortet. Ich gehe davon aus, dass „ihr“ die Sesshaftwerdung an sich bereits als Ergebnis zwischenmenschlicher Gewaltakte anseht.

Anthropologen sind wie Ökonomen. Für Geld, Ruhm und Ehre tun die meisten alles.

Diesen Gewerken grundsätzlich bestechlichkeit zu bscheinigen ist mir etwas zu simpel. Als Laie frage ich mich aber, welche Methoden die Archäologen und Anthropologen in die Lage versetzen aus einer Radkappe einen 3er BMW zu rekonstruieren oder anhand eines Loches in einem 10.000 Jahre alten Schädel und einer Scherbe, auf was weiß ich alles zu schließen.

Aber halt...hatte da nicht mal @RogRog (den ich wegen seinem großen Wissen > sehr schätze)ein Klasse Statement dazu abgegeben? Doch hier:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=312748

Mein Kommentar fand ich damals auch nicht schlecht. Ich habe von RogRog aber schon Besseres gelesen. Die postneolithische Gewalt liegt sowieso offen zutage. Von den Inka, Maya und Azteken abgesehen, scheinen mir die Indianer allerdings auch zu zeigen, dass ein stationäres vor-sich-hin-blubbern auch mit monogamer Paarungsfamilie unter patriarchalen Vorzeichen und spaghetti-monströsen Glaubensinhalten möglich ist.

So, jetzt muss ich aber wieder rauben und morden gehen.

Ich bin übrigens davon überzeugt, dass der Mensch gegenüber seinen Artgenossen im tiefsten Grunde friedliebend ist. So trifft der Reisende Florian Blümm, der seit vier Jahren um die Welt tingelt, nach eigenem Bekunden meist auf herzliche, hilfsbereite, zuvorkommende und gastfreundschaftliche Menschen. Diese Eigenarten sollen aber mit steigendem Wohlstands- und Bildungsniveau abnehmen, was möglicherweise erklärt, wieso man im Gelben- und deutschsprachigen Raum eher auf nörgelnde Zeitgenossen trifft.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Behüte! Die Faktenlage der präneolithischen Zeit steht dir doch ins Gesicht geschrieben!

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 06.02.2016, 08:47 vor 3654 Tagen @ trosinette 7972 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 06.02.2016, 09:09

Guten Tag,

alles, was postneolithisch abgegangen ist spielt, in Zaras Erzählung
keine Rolle, weil es bereits patriarchalisch motiviert ist. Und die total
spärlichen Erkenntnisse, die uns aus der präneolithischen Zeit vorliegen,
sprechen nun mal für Zara. Wenn du für präneolithische Gewalt unter
Artgenosse plädierst, musst du auch was liefern.

Bitte sehr.
Die Faktenlage der präneolithischen Zeit ist dir nämlich deutlich ins Gesicht geschrieben.
...........................................[image]
Gewalt ins Gesicht geschrieben

Ich nehme doch den Zara nicht ganz ernst. Ich dachte, das hätte dir spätestens bei folgender Formulierung von mir aufffallen müssen: "...können wir streng nach Zarathustra schließen, dass es damals noch keine Frauen gab.
Zarathustra behauptet ja, dass es damals noch keine gewaltsamen menschlichen Konflikte gab, weil in den Höhlenmalereien keine dargestellt werden,
"
Für mich argumentiert er auf dem Niveau dieses Schülerwitzes:

Zwei Archäologenkinder unterhalten sich.
Der Eine:
Mein Vater hat in den Pyramiden Metalldrähte gefunden. Das beweist, dass die alten Ägypter bereits über Telefone verfügten.
Darauf der andere:
Mein Vater hat in den Pyramiden keine Metalldrähte gefunden. Das beweist, dass die alten Ägypter bereits über Funk verfügten.
(Ein Agnostiker würde jetzt fragen:
Und wenn doch? Wie kann bewisen werden, dass die alten Ägypter über keinen drahtlosen Funk verfügten? [[zwinker]] )


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Aggression gegen Artgenossen vs. Organisierte Gewalt...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Samstag, 06.02.2016, 17:48 vor 3654 Tagen @ Mephistopheles 8042 Views

Zarathustra behauptet ja, dass es damals noch keine gewaltsamen
menschlichen Konflikte gab, weil in den Höhlenmalereien keine dargestellt
werden"

Hallo in die gelbe Runde...

Sind wir uns einig, dass es Eigentum an Grund und Boden erst mit der Neolithischen Revolution gab?

Aufgrund dieser Tatsache ist der zivilisierte Mensch an die Scholle gebunden worden.
Davor war er unabhängig und nicht notwendigerweise an eine konkrete Scholle gebunden.
Er hat wohl größtenteils als Nomade gelebt, aber es gibt auch Funde, wonach er vor ca. 23.000 Jahren bereits phasenweise sesshaft war (Ohalo II).
Nomadisierende und auch siedelnde Gruppen ließen sich anfangs nicht unterdrücken oder versklaven, da sie einfach dem Aggressionsdruck ausweichen konnten.
Z. B. wichen die Buschmänner in Afrika dem Druck aus, indem sie sich immer mehr in die unwirtlichen Gegenden der Kalahari-Wüste zurückzogen.
Mit der technologischen Entwicklung, dem Bevölkerungszuwachs und dem Bodenbedarf der dominierenden Völker sind jedoch auch der Rückzugsbewegung der wilden Stämme in die Wüste Grenzen gesetzt, was mittlerweile zur Ausrottung oder Reservatsbildung geführt hat.

Mit der Verbindung von Scholle und Mensch begann die Erpressbarkeit der Menschen, was zunächst durch die Priester des eigenen Stammes/Volkes vorgenommen wurde.
Später konnten stärkere (besser wohl: kriegerisch organisierte) Stämme das vorhandene Meme-Klima zur Unterwerfung nutzen.
In diesem Klima lässt sich der Mensch einfach versklaven und ausbeuten, vorausgesetzt er hat zudem die dafür 'richtigen Meme' internalisiert.
Zu solchen Memen gehörten beispielsweise:
- Ich kann nur auf meinem Feld eine ausreichende Nahrungsgrundlage erarbeiten.
- Mein individuelles Leben ist wichtig oder bedeutungsvoll.
- Es gibt ein laaaanges Leben nach dem Tod (Wiedergeburt, Leben im Jenseits...).
- Die Qualität des künftigen Lebens ist abhängig von meinem Verhalten jetzt.
- Es ist für mich wichtig möglichst lange zu leben, z. B. um durch lange und gute Führung diesseits sicherzustellen, dass ich nach dem Tod bessere Lebensbedingungen im Jenseits habe und vor allem sicher 'in den Himmel komme').

Für die Implementierung der Meme sorgte die sich entwickelnde Priesterklasse.
Gerhard Bott hat sehr gut beschrieben, wie die Entwicklung der mythologisch-religiösen Vorstellungen dem Zeitgeist vorweg lief. Diese entwickelten sich also nicht 'von selbst', sondern wurden politisch, d. h . bewusst gestaltend eingeführt bis sie dann jeweils vom Volk internalisiert wurden, worauf sofort die nächste Entwicklungs- und Domestifizierungsstufe umgesetzt wurde.

Eine Versklavung von noch-nicht-zivilisierten Menschen ist praktisch unmöglich (Aborigines, Buschmänner...), bestenfalls kann man sie alkoholisiert ruhigstellen.

Zur erfolgreichen Versklavung oder Ausbeutung müssen also zwei zivilisatorische Entwicklungslinien parallel laufen:
1. Wie oben beschrieben die Verhaftung der Menschen an Scholle und entsprechende Meme.
2. Das umgekehrte Bedürfnis der Priester nach Machtausübung, politischem Gestaltungswille und materiellen Vorteilen.
Wie sich dieser zweite Aspekt entwickelt hat, lohnt es sich nochmals tiefer zu vergewissern bzw. darzustellen und kommt evtl. bei Bott zu kurz.

Aggression ist als Verhalten beim homo immer vorhanden gewesen und hat sich auch - eher im Affekt - gegen die Artgenossen gerichtet.
Von mir aus mit der Faust.
Ich sehe gigantische Unterschiede zwischen affektgesteuerter Aggression, sportlicher Aggression und struktureller Gewaltausübung.

Von mir aus ist die strukturelle Gewaltausübung eine logische evolutionäre Weiterentwicklung aufgrund dem Vorhandensein von Aggression.

Die Aggression gegen Menschen des benachbarten Clans des gemeinsamen Stamms hatte meiner Meinung nach eher sowas wie sportlich-vergleichenden Charakter.
Es ging mehrheitlich um die Clan-Identifikation bzw. Clanbildung.
Eine Abgrenzung konnte nicht durch geografische Grenzen vollzogen werden - es gab sie noch nicht.
Es musste eine kulturelle Abgrenzung vorgenommen werden und diese durch eine Art sportlicher Vergleich in der Art 'Ihr seid nicht so gut wie wir...' bzw. 'lasst uns vergleichen wer besser ist' durchgeführt werden. Dass diese in aggressive Vergleiche oder auch langanhaltende bzw. jahrelange Konflikte abgleitet, ist für mich verständlich, weil ja beide Seiten die besseren sein wollen.
Das Ganze hat aber nichts mit Dominanz, Unterwerfung oder Versklavung (also Organisierte Gewalt) zu tun.
Und beide rivalisierenden Gruppen haben selbstverständlich und bewusst im anderen Genpool gebadet.

Ganz schön ist dieses Denken und Fühlen am Beispiel der Auseinandersetzungen und Sammelbewegungen der Dakota im 18. und 19 Jhd. in Ruth Beebe Hills überragenden Indianer-Roman 'Hanta Yo' dargestellt worden.

Besten Dank und freundlichen Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Nein, da sind wir uns überhaupt nicht einig

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 06.02.2016, 18:45 vor 3654 Tagen @ Hinterbänkler 7953 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 06.02.2016, 18:51

Zarathustra behauptet ja, dass es damals noch keine gewaltsamen
menschlichen Konflikte gab, weil in den Höhlenmalereien keine

dargestellt

werden"


Hallo in die gelbe Runde...

Sind wir uns einig, dass es Eigentum an Grund und Boden erst mit der
Neolithischen Revolution gab?

Lange bevor es Eigentum an Grund und Boden gab, gab es bereits Eigentum, und zwar das an Sklaven, genauer gesagt an Sklavinnen.
Die wurden erobert, indem sie anderen Männern, weniger wehrhaften, mit der Faust (Faustrecht) abgenommen und diese getötet wurden.
Ver Sacrum.
Das ist schon so uralt, dass es sich bei den Frauen genetisch verankert hat und zum Stockholm-Syndrom führt, wie ich bereits vor einigen Tagen (Link anklicken) erläuterte.

Diese Sexsklavinnen konnten natürlich nicht abhauen, aus zwei Gründen:
1. Können sie sich vom Sammeln nicht ernähren und
2. wurden sie natürlich geschwängert und konnten dann ihre Brut nicht im Stich lassen.

Diese Skalvinnenhaltergesellschaft ermögliche erst (sehr viel später) die neolithische Revolution, weil kein stolzer Jäger würde sich auf die mühselige, langwierige, zeitfressende Arbeit in der Landwirtschaft einlassen. Diese hat man dann den Frauen aufgehalst und ist in weiten Teilen der ehemaligen 3. Welt und den islamischen Ländern heute noch so.

Männliche Sklaven kamen erst sehr viel später, und zwar mit der Zähmung von großen Säugetieren, wie Schafen, Ziegen, Schweinen, Rindern und Pferden.
Dazu brauchte man dann Männer, die Sklaven in der Odysseee und auch in der Bibel, die Hirten, Knechte usw., die sich ums Großvieh kümmern, sind alle männlich, während man Kleinvieh, Hühner, Tauben, Enten usw. den Frauen überlässt.

Aufgrund dieser Tatsache ist der zivilisierte Mensch an die Scholle
gebunden worden.

Der zivilisierte Mensch ist nicht gebunden worden, die Nomaden oder steinzeitlichen Bauern konnten ihren Ort jederzeit wechseln und machten es notwendigerweise, weil vor Erfindung der 3-Felder-Wirtschaft und der Düngung musste alle paar Jahre woanders angebaut werden, weil die Felder nichts mehr lieferten; sondern er wurde gebunden.
Weil nur von einem an sein Stück Land gebundenen Hörigen konnten Abgaben eingetrieben werrden.

Und erst nachdem der Hörige gebunden war, wurde die Verteidigung dieses Landes erforderlich.

Das Ganze hat aber nichts mit Dominanz, Unterwerfung oder Versklavung
(also Organisierte Gewalt) zu tun.
Und beide rivalisierenden Gruppen haben selbstverständlich und bewusst im
anderen Genpool gebadet.

Ach, beschäftige dich lieber mit der deutschen Geschichte seit Vertreibung der Römer und der Landnahme durch die Allemannnen und Franken nach der Völkerwanderung, kannst du alles nachvollziehen.
Die Geschichte der Zivilisation beginnend von den Stämmen hat sich in der Welt nämlich mehrfach wiederholt.
Die deutsche Geschichte ist viel interessanter als die irgendwelcher Barbarenvölker in Amerika.

Die Kirche war für die Frauen weitgehend eine Erleichterung, weil
1. Wenn sie mal verheiratet war, durfte ihr Herr sich nicht so einfach eine andere grapschen (wobei die Oberschicht es trotzdem machte, aber bei allen anderen wurde es geahndet)
2. Und zweitens, wenn sie mal einem Herrn gehörte, war sie damit - in friedlichen Zeiten - durch dessen Eigentumsrechte vor den Nachstellungen anderer gesichert.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Gar nichts hast Du erläutert

Zarathustra, Sonntag, 07.02.2016, 10:57 vor 3653 Tagen @ Mephistopheles 7824 Views

bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 07.02.2016, 11:03

Zarathustra behauptet ja, dass es damals noch keine gewaltsamen
menschlichen Konflikte gab, weil in den Höhlenmalereien keine

dargestellt

werden"


Hallo in die gelbe Runde...

Sind wir uns einig, dass es Eigentum an Grund und Boden erst mit der
Neolithischen Revolution gab?


Lange bevor es Eigentum an Grund und Boden gab, gab es bereits Eigentum,
und zwar das an Sklaven, genauer gesagt an Sklavinnen.
Die wurden erobert, indem sie anderen Männern, weniger wehrhaften, mit
der Faust (Faustrecht) abgenommen und diese getötet wurden.
Ver
Sacrum
.
Das ist schon so uralt, dass es sich bei den Frauen genetisch verankert
hat und zum Stockholm-Syndrom führt, wie ich bereits vor einigen
Tagen
(Link anklicken) erläuterte.

Erläuterte? Du hast gar nichts erläutert, sondern einen anonymen Nobody zitiert, der nichts als unbelegte Behauptungen ohne jede Evidenz auftischt, im Kontrast zu einer umfassenden, interdisziplinären Aufarbeitung des Patriarchats durch Gerhard Bott. Auch jetzt verweist Du wieder auf einen Brauch zu einer Zeit, als das Patriarchat bereits ein paar Jahrtausende etabliert war.

Spaßfaktor Gelbes Forum

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Sonntag, 07.02.2016, 12:34 vor 3653 Tagen @ Mephistopheles 7817 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.02.2016, 14:46

Sind wir uns einig, dass es Eigentum an Grund und Boden erst mit der
Neolithischen Revolution gab?

Lange bevor es Eigentum an Grund und Boden gab, gab es bereits Eigentum,
und zwar das an Sklaven, genauer gesagt an Sklavinnen.

Der zivilisierte Mensch ist nicht gebunden worden, die Nomaden oder
steinzeitlichen Bauern konnten ihren Ort jederzeit wechseln und machten es
notwendigerweise, weil vor Erfindung der 3-Felder-Wirtschaft und der
Düngung musste alle paar Jahre woanders angebaut werden, weil die Felder
nichts mehr lieferten; sondern er wurde gebunden.
Weil nur von einem an sein Stück Land gebundenen Hörigen konnten Abgaben
eingetrieben werrden.

Und erst nachdem der Hörige gebunden war, wurde die Verteidigung dieses
Landes erforderlich.


Hallo Mephistopheles

Dir ist natürlich schon klar, dass Du gar nicht auf meine Eingangsfrage geantwortet hast, oder?
Ich habe nicht den Eigentumsbegriff an sich diskutiert, sondern das Eigentum an Grund und Boden. Und daraus habe ich Ableitungen gemacht.
Deine Antwort ist also erstens falsch, zweitens hast Du das Thema verfehlt, drittens argumentierst Du phasenweise genau aus meiner Position, tust aber so, als wäre es eine Entgegnung...

Ansonsten habe ich Deine Sachen zu den Sexsklavinnen schon gelesen, bin aber nicht überzeugt.
Deine Logik fußt natürlich auf den Gegebenheiten nach dem Beginn des Ackerbaus ("...mühselige, langwierige, zeitfressende Arbeit in der Landwirtschaft..." - hahaha).
Ebenso Dein Link zu Ver Sacrum, der betrifft auch die zivilisatorische Situation.
Alles ziemlich chaotisch bei Dir.
Schnell mal oberflächlich lesen, alles durcheinander bringen, einfach irgendwie reinhauen, ob es passt oder nicht. Hauptsache man hat ein fettes Nein im Betreff.

Einzig das Stockholm-Syndrom wäre diskutabel.
Nur diese Deine Art lädt keineswegs zu einer Diskussion ein und macht schlicht keinen Spaß, den ich definitiv auch im hintersten Zweig einer Diskussion im Gelben haben möchte.
Dagegen Altherren-Rechthaben überlasse ich sehr gerne Dir...
...wenn Du es brauchst und es Dir Dein Dasein rechtfertigt.

Danke und Gruß

Hinterbänkler

edit: Einfügen eines hahaha

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Wertschätzung anno dazumal

Zarathustra, Freitag, 05.02.2016, 15:47 vor 3655 Tagen @ Mephistopheles 8018 Views

https://www.google.ch/search?q=cave+paintings&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&a...

...und nicht nur als Möse.

Die Tiere wurden in den Höhlenmalereien durchaus als Individuen
gezeichnet, man konnte es also.
Diese Grafiken sind wohl ein abbild davon, welche Wertschätzung Frauen
genossen in vorzivilisatorischen Zeiten.

Die Wertschätzung gegenüber Frauen bewegte sich irgendwo zwischen Mensch und Uebermensch:

[image]

...während die Männer als Jäger und Arbeiter gewertschätzt wurden.

Mal wieder ein guter Merksatz fürs RL, Zara

Kurt @, Freitag, 05.02.2016, 16:47 vor 3655 Tagen @ Zarathustra 8041 Views

[image]

Die Wertschätzung gegenüber Frauen bewegte sich irgendwo zwischen Mensch und Uebermensch


Danke für diese empirische Unterstützung fürs Hauptstudiumâ„¢! Das versuche ich seit längerer Zeit in der Sippe und auch sonst im RL wieder zu etablieren, natürlich unauffällig bzw. auf die James-Bond-Methode, dank der ich dann immerhin noch weiterhin:

[...] als Jäger und Arbeiter gewertschätzt [...]

...werden kann.

Im Ernst, die meisten Frauen in meinem Leben sind wirklich Übermenschen. Ich würde so was alles nie schaffen. Andererseits: dafür können sie das alles nicht was ich kann.

LG Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Leere Behauptungen eines anonymen Niemands

Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 20:01 vor 3655 Tagen @ Mephistopheles 8127 Views

Auf derlei unbelegte Behauptungen eines anonymen Niemands fährst Du ab? Vom Uebergang ins Patriarchat mit männlichen Göttern hat der vermutlich noch nie etwas gehört.
Vergleich diesen Quatsch einmal mit dem interdisziplinär-wissenschaftlich aufgearbeiteten Material eines Gerhard Bott.

Gleichbehandlung für Deutsche und illegale Asylanten

Monterone @, Mittwoch, 03.02.2016, 12:18 vor 3657 Tagen @ nereus 8653 Views

Hallo nereus,

Nachdem die rechtliche Lage klipp und klar definiert wurde und Dein
aaliges Winden nichts nützte, kommen nun die blutgeifernden Frauke und
Beatrix um die Ecke gerannt.
Jetzt darf nicht mehr der Verstand angesprochen werden, sondern jetzt geht
es nur noch um das Gefühl.

Was spräche dagegen, Asylkriminelle so zu behandeln wie korrekte deutsche Bürger und ihnen mit Wasserwerfern im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen zu setzen?

Dunkel erinnere ich mich an ein paar Vorkommnisse im Zusammenhang mit Stuttgart 21.

Monterone

"Nachdem die rechtliche Lage klipp und klar definiert wurde"

Zarathustra, Mittwoch, 03.02.2016, 13:38 vor 3657 Tagen @ nereus 8516 Views

Hallo Zara!
So etwas nennt man den klassischen Knock-Out! [[zigarre]]

Nachdem die rechtliche Lage klipp und klar definiert wurde und Dein
aaliges Winden nichts nützte, kommen nun die blutgeifernden Frauke und
Beatrix um die Ecke gerannt.

Die rechtliche Lage deckt nicht, was 'Frau' von Storch hier absonderte:

http://static.bz-berlin.de/data/uploads/2016/01/screenshot-facebook-bvs_1454244942.jpeg

Zudem sind gegen Nichtkinder nur Warnschüsse erlaubt, und dies auch nur, wenn unmittelbare Gefahr für ein schweres Verbrechen besteht.

http://web.de/magazine/politik/not-schusswaffengebrauch-rechtslage-illegaler-grenzueber...

Nein, die entscheidende Frage ist, wer besser trifft, der Deutsche oder der Österreicher

pigbonds @, Donnerstag, 04.02.2016, 02:52 vor 3656 Tagen @ Zarathustra 8387 Views

Es ist so weit. Wir diskutieren (bar jeder Kenntnis) den "Schiessbefehl".
(Was für eine Verhöhnung der Mauertoten!) Schießen? An der Grenze? Die
Empörung - grenzenlos.
Menschen, die aus Österreich einreisen, haben kein Asylrecht (Art 16 a
Abs. 2 GG). Ihnen ist die Einreise zu verweigern (18 Abs. 2 AsylG). Und
wenn Sie das HALT an der Grenze nicht akzeptieren, "können die
Vollzugsbeamten im Grenzdienst Schusswaffen auch gegen Personen einsetzen."
(§ 11 UZwG).
Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer.
Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen. Die Menschen sind in
Österreich in Sicherheit. Es gibt keinen Grund, mit Gewalt unsere Grenze
zu überqueren.[/i]

Es geht dieser Zeitgenossin in puncto ultima ratio also um die
Abwendung eines simplen Grenzübertritts, den sie als Gewalttat bezeichnet,
sobald ein „HALT!“ nicht befolgt wird. Wes Geistes Kind sowas ist,
dürfte klar sein.

(...)


Kurzum, Frau Petry und Frau von Storch wurden nach dem Ultima Ratio
befragt bzw. gedrängt und haben beide wahrheitsgetreu geantwortet.


Ja, und wie!


Österreich wird dann seine Grenzen auch schützen wollen und wird nicht akzeptieren,
dass deutsche Bewaffnete versuchen, illegal Leute über die österreichische Grenze
zu verschieben.
Der zu erwartende Showdown an der deutsch-österreichischen Grenze läuft nicht zwischen
deutschem Grenzwächter und Flüchtling sondern zwischen deutschem und österreichischen Grenzwächter.

Das natürlich nur gesetzt der Fall, dass es noch eine grüne Grenze gäbe. Man kann
aber auch, und das würde man tun müssen, einen breiten Grenzstreifen ziehen, wo direkt
auf alles geschossen wird.

Dann macht es aber auch keinen Sinn, unkontrolliert Personen- und Gütertransporte durch
die regulären Grenzübergänge passieren zu lassen, es müsste alles rigoros kontrolliert
werden.

Das ist die Vision von Petry und Storch für Deutschland. "Schnell mal ins Ausland" liegt
dann nicht mehr drin.

Ich sehe nichts verwerfliches darin, diese Vision zu teilen, zweifle aber, dass man so
die Heinsohnschen Talente anziehen oder halten kann. Bald würde sich wie im Falle der DDR
diese Grenze nach innen richten, um Leute von der Flucht aus Deutschland abzuhalten.

Erträglicher wäre eine Grenze um ganz Europa rum - das Problem hier ist, eine solche setzte
vermutlich einen Bundesstaat Europa voraus und während die Landgrenze gesichert werden könnte,
ist die Küste kaum zu schützen, ausser man wolle jede Küste und jeden Strand in eine
Sperrzone verwandeln, was dann auch die Grenze des Erträglichen überschreiten würde.

Es ist jetzt gut 40 Jahre her ....

NST ⌂ @, Südthailand, Donnerstag, 04.02.2016, 03:57 vor 3656 Tagen @ nereus 8236 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.02.2016, 04:46

Woraus sich gleich noch eine andere Frage ergibt.
Warum dürfen immer nur Männer angeschossen oder erschossen werden und
nie Frauen?
Gibt es dazu eine gesetzliche Regelung, die ich noch nicht kenne? [[hüpf]] siehe Video Link

seit dieses Gespräch geführt wurde zwischen A. Schwarzer und Esther Vilar - es erklärt einige Ursachen ganz gut (das Wort Jude oder Neger und die Faschisten - und wie A. Schwarzer damit argumentiert, zeigt wie das Spiel läuft)

Es zeigt auch, das die Feministin A. Schwarzer mit dem Lügen und mit manipulierten Quellen niemals nicht Probleme hatte (Frauen sterben früher) - denn heute sind die Fakten ja bekannt. [[freude]]

Man sollte sich dieses Video wirklich wieder einmal anschauen auch wenn man es schon kennt. Es zeigt, dass der Feminismus von A. Schwarzer, Claudia Roth, Jutta Ditfurth usw. auf ganzer Linie eingeschlagen ist. Die nachgewachsene Generation von Männern sind alles Frauenversteher .... und handzahm.

Jetzt werden sie mit den neuen Wilden konfrontiert, da wird nichts mehr ausdiskutiert, da fliegen zuerst die Fäuste und dann die Messer. Ja, der Waldorfschüler versteht die Welt nicht mehr und von den Wowereits und Freunde hört man die Tage auch nichts, werden wohl schon die Koffer packen. Die einzigen die noch protestieren sind die zugewanderten Russen und die Ossis - aber die sind ja amtlich bekanntlich alle tief rechts und bildungsfern.

Die heutigen Zustände waren absehhbar, nicht im Detail aber von der Tendenz. Dass jetzt Europa mit fremden Kulturen sturmreif geflutet wird, davon wurden alle auf dem falschen Fuss erwischt. Ehrlich gesagt, ich bin davon auch überrascht worden. In der Rückschau ist das aber ein logisch und konsequenter Schritt und wie man sehen kann von den demokratischen Eliten in Europa gewollt.

Jetzt darüber zu diskutieren ob die Grenzen mit Waffen geschützt werden dürfen, ist reine Zeitverschwendung. Wenn die Ratten das sinkende Schiff verlassen (erkennbar daran, dass A. Schwarzer und Konsorten jetzt plötzlich den schwarzen/moslemischen Mann bemerken, der ein anderes Frauenbild hat) und die handzahmen Waldorfschüler nicht mehr wehrfähig sind, zeigt wo wir tatsächlich stehen.

Warten wir ab, wie diesmal gewählt wird [[zigarre]] nicht dass das irgend etwas ändern würde, es zeigt nur ob überhaupt noch Gegenwehr zu erwarten ist.
Gruss

PS: wenn ich mir die Sorgen der heutigen modernen Frau so anhöre, sind die neuen Facharbeiter vielleicht die Antwort auf .... Sodom und Gomorra

--
Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
Seit 2020 Facebook Mitarbeiter+Forentroll

Was macht eigentlich der Staat Israel hins. illegalem Grenzübertritt Besagter? (oT)

Wayne Schlegel @, Montag, 01.02.2016, 18:01 vor 3659 Tagen @ Zarathustra 9542 Views

- kein Text -

Passiert nicht

Spinocita @, Montag, 01.02.2016, 18:42 vor 3659 Tagen @ Wayne Schlegel 9602 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 01.02.2016, 18:50

Hallo Wayne,

Israel nimmt keine an:
http://america.aljazeera.com/opinions/2015/9/why-isnt-israel-accepting-more-refugees.html

Es gibt israelische Hilfe in Serbien u.a., auch in Griechenland, und sie nehmen immer wieder Verletzte aus Syrien auf zwecks OP etc., meistens über den Golan. Ohne jetzt viele Links zu senden, es gab ein wenig Druck aus den USA im Herbst, aber PM N hat das weggebogen, ein wenig gegen die Linke (Herzog).

Israel hat v.a. Immigranten aus Eritrea (73%) und dem Sudan (19%), der Rest auch Afrika, und damit bereits Probleme.

Grundsätzlich ist dort etwa zeitgleich mit Beginn der Flutung Mitteleuropas die 3. Intifada ausgebrochen.

Ich finde es sehr verständlich, dass Israel sich nicht engagiert. Das Land ist sehr klein, und es ist schon das Palästinenser-Problem so gut wie unlösbar. Gäbe es eine Einstaatenlösung, so wäre deren Geburtenrate in kürzester Zeit eine Gefährdung der Existenz des jüdischen Anteils an einer Gesamtbevölkerung.

Europa hätte schon viel früher von Israel lernen können und müssen.

Und die Bedrohung Europas ist de facto auch eine gleichzeitige Bedrohung Israels.

Saluti
Spinocita

Rezepte - explizit: "an der Grenze abschiessen" - implizit & politisch korrekt: "griechische Marine soll Boote stoppen" (oT)

pigbonds @, Montag, 01.02.2016, 19:18 vor 3658 Tagen @ Zarathustra 8866 Views

- kein Text -

Doppelmoral, Griechen sollen die Drecksarbeit machen, damit CDUCSUSPDGruen ihre Illusion leben koennen (oT)

CalBaer @, Montag, 01.02.2016, 19:48 vor 3658 Tagen @ pigbonds 9142 Views

- kein Text -

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

"1789"

Spinocita @, Montag, 01.02.2016, 20:04 vor 3658 Tagen @ Martino 9286 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 01.02.2016, 20:28

Ich fühle mich langsam zurückversetzt in historische Bilder a la 1789.

Ob des ersten Videos von Lampedusa frage ich mich Folgendes:

Es stammt aus 2011. Lassen wir Januar 2016 weg und gehen retour zum Sommer 2015, so sind dazwischen 4 Jahre vergangen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Szenario nirgendwo rezipiert wurde, weder in Brüssel noch bei Geheimdiensten, Militärs, Marine, Frontex etc.

Der Normalbürger fragt sich seit Monaten, warum da nicht mal ein paar Kriegsschiffe auftauchen. Man kann auch fragen, was die NATO macht, außer ständig im Geheimen oder weniger Geheimen Übungen für Angriffe auf RU oder Verteidigung gegen RU zu betreiben.

Und man hat sogar 2008 bereits eingeladen:

http://afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=122&clang=0

Pilotprojekt der Europäischen Union, das erste “Zentrum für Information und Migrationsmanagement”(1) auf afrikanischem Boden. Völlig von der EU finanziert, handele es sich gleichwohl, so wird versichert, um eine “rein malische Einrichtung”, deren Aufgabe indes in Brüssel definiert wurde: “Die legale Einwanderung nach Europa erleichtern, indem es die illegale Immigration eindämmt.” Nicht jeder in Afrika ist mit dieser orwellschen Diktion vertraut; für einen Moment kam vor der Einweihung im Oktober 2008 das heitere Missverständnis auf, Brüssel eröffne ein Jobcenter in der Sahelzone."

Summa summarum bleibt aber doch immer nur eine Conclusio:
Man weiß, man unternimmt aber nichts, also ist es sogar gewollt.

Scheinbar ist Europa zu verbrennende Erde, bevor man RU filetieren kann, dann bleibt nur noch China übrig?

Saluti
Spinocita

Woher weiß der Grenzer, dass der Eindringling ein Flüchtling ist?

Martin @, Montag, 01.02.2016, 15:57 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 9902 Views

Es heißt ja ständig, dass auf Flüchtlinge geschossen werden könnte. Ob aber ein Eindringling ein Flüchtling ist wird erst klar, wenn er sich identifiziert. Wenn er aber über einen Zaun klettert, eine Anweisung sich auszuweisen nicht befolgt, dann darf der Grenzer davon ausgehen, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Nehmen wir mal an, ein Schwerverbrecher will über die Grenze, dann darf davon ausgegangen werden, dass von ihm Leib und Leben in Gefahr sein könnte (nicht unbedingt das des Grenzers). Kommt er auch noch per Auto, voll mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln, dann dürfte ebenfalls eine gewisse Gefährlichkeit von ihm ausgehen.

Nur weiß das der Grenzer erst, wenn dieser sich ausgewiesen hat und evtl. einen Blick in sein Fahrzeug geworfen hat. Also muss es im Ermessen des Grenzers sein, wie er auf ein Verhalten eines Eindringlings reagiert.

In dem Urteil steht auch 'sollte'. Das ist noch kein 'muss'. Andernfalls muss der Staat aufzeigen, wie er sein Gewaltmonopol wahrnimmt. Der eine oder andere Russe kann ja jetzt auch auf sein Visum verzichten, einfach rüber ist einfacher.

Du legst Frauke Worte in den Mund, die sie so nie gesagt hatte

Sorrento @, Montag, 01.02.2016, 15:58 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 10734 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 01.02.2016, 16:23

Hallo,

Also an alle die Helden im Geiste der DDR Grenztruppen im Klartext: Der §
11 UZwG befugt nicht dazu, auf unbewaffnete Flüchtlinge zu schießen. Es
wundert mich nicht, dass ausgerechnet die AfD Frauen anderer Auffassung
sind. Da ist wohl offensichtlich jedes Urteilsvermögen verloren gegangen.


Was passiert, wenn ein Flüchtling über den Zaun klettert?
Petry: Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.
Und wenn er es trotzdem tut?
Petry: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben.
Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?
Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält?
Petry: Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.

http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/sie-konnen-es-nicht-lassen-1.2620328

"Gebrauch machen" beinhaltet auch einen Warnschuss oder die Verwendung von nichtlethalen Geschossen, Wasserwerfern usw. Also auch von "Waffengewalt" wie sie etwa bei Demonstrationen ohne Bedenken Anwendung findet (Stuttgart 21 lässt grüssen!). Frauke redete nicht von einem Zwang, auf unbewaffnete Invasoren zu schiessen, sondern von einem "Notfall", der "Ultima ratio". Und das könnte dir an fast jedem Flughafen in jedem Land bei einem Einreiseversuch drohen, wenn du den Verdacht erregst, dass du a) bewaffnet bist und b) gewaltsam deine Einreise zu erzwingen versuchst. Spätestens nach der dritten Aufforderung stehen zu bleiben und die Hände zu erheben....

Danke @Sorrento fuer die Klarstellung, Lehrstueck der Propaganda unserer "freien Medien"

CalBaer @, Montag, 01.02.2016, 18:00 vor 3659 Tagen @ Sorrento 9858 Views

Was passiert, wenn ein Flüchtling über den Zaun klettert?
Petry: Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er
deutschen Boden betritt.
Und wenn er es trotzdem tut?
Petry: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben.
Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?
Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls
auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen
enthält?
Petry: Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist
will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur
Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt.
Entscheidend ist,
dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich
und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.[/i]

http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/sie-konnen-es-nicht-lassen-1.2620328

Dieser Dialog wurde seziert, ueberinterpetiert und dann eine gewisse Botschaft in den PC-Medien daraus extrahiert und propagiert. Wieder mal ein Lehrstueck der Propaganda unserer "freien Medien". Natuerlich haette Petry das wissen muessen. Die Petry haben sie jetzt ebenfalls "Akifiert".

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

AfD mit 12% - einziger Grund für die Hetzjagd auf Petry

Odysseus @, Dienstag, 02.02.2016, 15:53 vor 3658 Tagen @ CalBaer 8803 Views

Petry könnte echt was reißen.

Deshalb gerät man nun völlig in den Panik-Modus und aktuell ist der Pawlowsche-Schießbefehl-Reflex dran und wird exzessiv ausgewalzt:

Genaue unvoreingenommene Analyse? Nicht gewünscht.

Nach Forderung von Beobachtung durch Verfassungsschutz
und Auschluß aus TV-Vorwahl-Runden gehts weiter:

Aktuelle Momentaufnahme:

-OB Augsburg will "alles tun um einen Auftritt Petrys zu verhindern"

-Anwalt zeigt sie wegen Volksverhetzung an

-Ganze Batallione von "Entsetzten" merschieren auf, freilich ohne genau nachzufragen.

-Selbst der NPD soll es zu weit gehen.[[euklid]]

-Und vorsorglich will man schon von einem Abberuf Petrys innerhalb der AfD wissen.

-Bernd Lucke tritt in der "Augsburger Allgemeinen" nach:"Der Umgang der AfD mit Flüchtlingen ist inhuman, unmenschlich und nicht zu ertragen. Sie verfolgt in der Flüchtlingskrise eine hässliche Politik, sie will die Leute nicht in Deutschland haben"

VT: Eine AfD, wo möglichst viele,dem äußeren rechten Rand zuzuordnenden Mitglieder, als Hauptfiguren nach oben rücken, ist erstrebenswert. Somit wesentlich einfacher als Nazis darstellbar und bekämpfbar.

More to come, for sure

Das System zeigt seine diktatorische Haßfratze

Monterone @, Dienstag, 02.02.2016, 16:08 vor 3658 Tagen @ Odysseus 8824 Views

-OB Augsburg will "alles tun um einen Auftritt Petrys zu verhindern"
-Anwalt zeigt sie wegen Volksverhetzung an

In Hong Kong und Thailand wird der Auftritt eines Spaßmachers und Kabarettisten nach gemeinsamer französisch-israelischer Intervention verboten. Dieudo verweigert man die Einreise nach Hong Kong und weist ihn nach 14 Stunden Aufenthalt am Flughafen wieder aus.

Immer und überall das Gleiche. Sobald jemand diesem Verbrechersystem gefährlich werden kann, selbst wenn er nicht mehr tut als Witze zu machen, zeigt es seine diktatorische Haßfratze.

VT: Eine AfD, wo möglichst viele,dem äußeren rechten Rand zuzuordnenden
Mitglieder, als Hauptfiguren nach oben rücken, ist erstrebenswert. Somit
wesentlich einfacher als Nazis darstellbar und bekämpfbar.

Irrenhaus BRD! Petrys Forderung ist eine linke, weil die Interessen von Volk und Arbeiterklasse verfolgend, wogegen alle Systemparteien und Systemlinge einen scharf rechtsextremen Kurs fahren, ganz auf Linie von Siegern, Besatzern, Hochfinanz, Großkapital sowie sonstigen Volksfeinden und Ausbeutern.

Monterone

Wichtige Ergänzung

Monterone @, Dienstag, 02.02.2016, 18:48 vor 3657 Tagen @ Monterone 8749 Views

-OB Augsburg will "alles tun um einen Auftritt Petrys zu verhindern"
-Anwalt zeigt sie wegen Volksverhetzung an


In Hong Kong und Thailand wird der Auftritt eines Spaßmachers und
Kabarettisten nach gemeinsamer französisch-israelischer Intervention
verboten. Dieudo verweigert man die Einreise nach Hong Kong und weist ihn
nach 14 Stunden Aufenthalt am Flughafen wieder aus.

Robert Faurisson wurde in Paris vor Gericht gezogen, weil er in Teheran einen Vortrag gehalten hat, dessen Inhalte nur nach französischem Recht strafbar sind, aber nicht gemäß iranischer Justiz.

Worauf ich wieder mal hinauswill: Nachzuweisen, daß Demokratie das Gegenteil von Meinungsfreiheit ist; abgesehen von dem mehr als eigenartigen, um nicht zu sagen abartig-kriminellen Rechtsverständnis, das die eigenen Paragraphen einfach so auf Drittstaaten anzuwenden pflegt.

Diese Praxis scheint auf Roosevelt, Churchill und das IMT zurückzugehen.

Monterone

sehr schräge Diskussion

nereus @, Montag, 01.02.2016, 16:16 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 10121 Views

Hallo Michael!

Du zitiertst: .. daß in der Bundesrepublik Deutschland der Schußwaffengebrauch gegen Menschen angesichts seiner unkontrollierbaren Gefährlichkeit (vgl. dazu BGHSt 35, 379, 386) auch im Grenzgebiet (§ 11 UZwG) auf die Verteidigung von Menschen beschränkt werden sollte (aaO S. 117), also auf Fälle, in denen von demjenigen, auf den geschossen wird, eine Gefährdung von Leib oder Leben anderer zu befürchten ist. Der Umstand, daß die derzeitige Auslegung der Schußwaffenvorschriften des geltenden Rechts im Lichte des Verhältnismäßigkeitsprinzips nicht in jeder Weise befriedigend ist (vgl. auch BGHSt 26, 99), rechtfertigt indessen kein Verständnis für den Schußwaffengebrauch durch die Grenztruppen der DDR; dieser war durch eine Konstellation gekennzeichnet, die in der Bundesrepublik Deutschland angesichts ihrer offenen Grenzen keine Parallele hat."

Hier werden wirklich Äpfel mit Birnen verglichen.
Die fett gedruckten Stellen veranschaulichen die ganze Problematik und deshalb auch der Verweis auf BGHSt 26/99.

Für Polizeibeamte gilt diese Vorschrift mit der Maßgabe, dass die Grenzen der Festnahmemittel durch das Polizeirecht bestimmt werden (vgl. BGHSt 26, 99, 101; ferner Senat NJW 1974, 806, 807;…;…;…).
Auch bei Vorliegen sämtlicher Zulässigkeitsvoraussetzungen
darf von einer Schusswaffe allein in einer Weise Gebrauch gemacht werden, die den Flüchtenden (nur) fluchtunfähig macht (vgl. BGH NJW 1999, 2533 ff.), so dass insbesondere Schüsse im Beinbereich vom Festnahmerecht gedeckt sind (vgl. bereits BGHSt 26, 99, 103; BGH NStZ 2005, 31 f.;…;…).
Wenn der Schusswaffengebrauch zur Erreichung des angestrebten Zwecks notwendig und sachlich gerechtfertigt ist, so ist er auch trotz des damit verbundenen Risikos statthaft (vgl. BGHSt 26, 99, 103 f. für die Abgabe eines durch einen Polizisten auf das Bein gezielten Schusses, der den Flüchtenden tödlich im Rücken traf; ferner BGH NStZ 2005, 31 f. im Rahmen des § 32 StGB für einen auf die Beine gezielten Schuss durch einen Polizeibeamten, der den sich gerade nach einem Stein als Wurfgeschoss bückenden Täter tödlich im Rückenbereich verletzte).

Quelle: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Karlsruhe&Datum=...

Wie sollen Soldaten, Polizei oder SEK ihrem Auftrag gemäß tätig werden, wenn ihnen der Gebrauch der Schußwaffe als letztes Mittel verwehrt wird?
Diese ganze Paragrafen-Reiterei ist nichts als Propaganda!
Selbst der Objektschutz trägt mitunter Waffen.

Die Wachpolizei ist ebenso wie die Schutzpolizei mit einer SIG-Sauer P6, einem Schlagstock und einem Reizstoffsprühgerät sowie im Objektschutz auch mit einer MP5A3 bewaffnet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wachpolizei#Bewaffnung

Wozu führen diese Leute Waffen mit sich, wenn von vornherein deren Anwendung AUSGESCHLOSSEN ist?
Wie die Waffen dann im konkreten Fall benutzt werden – Schüsse in die Luft oder auf die Beine – ist wieder ein anderes Thema.

Wenn die „fette Gaby“ und das übrige Polit-Mausoleum daraus ein Politikum macht, dann ist das alles reine Schwatzhaftigkeit, um irgendwo noch Punkte zu sammeln.
Das Interview mit Petry zeigt doch klar, wie man die AfD-Chefin einkreiste und sie am Ende den Mut hatte Klartext zu reden.

Der Einsatz der Waffe beginnt bereits mit dem bewußten Zeigen derselben.
Wahrscheinlich werden künftig deutsche Soldaten und Polizisten mit Wasserspritzpistolen ausgestattet, um die größer werdenden Probleme zu lösen.

Und der Vergleich DDR und BRD hinkt ohnehin anständig.
In der DDR wurden die Menschen daran gehindert das Land zu verlassen.
Jetzt geht es darum eine „Überflutung“ zu verhindern.
Grenzzäune darf es nicht geben und „Gewalt“ darf keine angewandt werden.
Das entspricht nochmals 5 neuen Selfies mit der Bundeskanzlerin und dem Ruf: Kommt hierher – wir haben noch gaaaaanz vieeeel Platz!

Und wenn die Fluchthelfer diese absurde Diskussion der Politversager mitbekommen dann knallen bei denen nochmals die Sektkorken und die tägliche „Beladungsrate“ wird von 5.000 Personen pro Tag auf 7.500 angehoben.

Da ist wohl offensichtlich jedes Urteilsvermögen verloren gegangen.

Ja, das fürchte ich allerdings auch. [[sauer]]

mfG
nereus

"sollte"

Julius Corrino @, Sur l'escalier des aveugles, Montag, 01.02.2016, 16:34 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 9587 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 01.02.2016, 16:40

Ich kann in dem ganzen Urteil (inklusive der zitierten Stelle) keinen einzigen Satz finden, der den Schußwaffengebrauch gegen illegale Grenzübertreter kategorisch ausschließt. Der zitierte §11(1) UZwG ist mehr als nur eindeutig und darüber hinaus in unmißverständlicher Weise als Kann-Bestimmung formuliert. Das komplette Spektrum des eigenen Ermessensspielraums des Grenzers, der Verhältnismäßigkeit und der verschiedenen Anwendungsarten der Schußwaffe (der Warnschuß ist expressis verbis aufgeführt) ist abgedeckt.

Der kruden Logik der Grenzöffnungs- und Gewaltverzichtsapologeten zufolge bedarf es dann ja lediglich einer Horde "Unbewaffneter", die einfach wortlos an den Grenzposten vorbeirennen. Dagegen kann man dann leider überhaupt nichts machen. Weil obskurer Satz von BGH irgendwann einmal. Weil in UZwG in Wahrheit gar kein Zw drin ist.

Wäre Merkel schon in den 80ern in der BRD-Politik umtriebig gewesen, hätte der Warschauer Pakt seine Soldaten also einfach in zivil und ohne Gewehre durchmarschieren lassen können. Hätte der BGH betimmt auch hervorragend gefunden.

Wenn man diesen Stuß ernstnimmt, ist eine Grenze auch keine Grenze mehr. Dann können wir hier ja gleich die windbestromten Lichter ausmachen.

Sorry, aber auf welchem Planeten lebt ihr Leute eigentlich?

Also an alle die Helden im Geiste der DDR Grenztruppen im Klartext: Der §
11 UZwG befugt nicht dazu, auf unbewaffnete Flüchtlinge zu schießen. Es
wundert mich nicht, dass ausgerechnet die AfD Frauen anderer Auffassung
sind. Da ist wohl offensichtlich jedes Urteilsvermögen verloren gegangen.

Mal davon abgesehen, daß von "Flüchtlingen" im zitierten § keine Silbe steht und also die Motive des illegalen Grenzübertreters zunächst keine Rolle spielen (wie sollte der Grenzer die auch kennen?)- darf ich dezent darauf hinweisen, daß im Fall der DDR auf Leute geschossen wurde, die hinaus wollten, während es hier um Leute geht, die rechtswidrigerweise in das Land hinein wollen? Was zum Geier ist daran so schwer zu verstehen? Wo hier tatsächlich ein Gutteil an Urteilsvermögen verloren gegangen ist, dürfte mehr als klar sein.

Ratlose Grüße,
Julius

--
Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari

Einfach absurd, die innerdeutsche Grenze samt Schießbefehl zu bemühen.

Reffke @, Montag, 01.02.2016, 16:55 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 9897 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 01.02.2016, 18:40

Sorry Michael Krause,
aber das ist einfach absurd!
Damals wurden die Leute daran gehindert, die DDR zu verlassen, und nicht zu überrumpeln...
Das sollte doch logisch sein, oder?

Obendrein ist der Gebrauch einer Waffe vielfältig und mit dem "Schießbefehl an die Grenztruppen der DDR"(den es übrigens so nie gab...) überhaupt nicht vergleichbar.
Bekanntlich wurden die Fliehenden (!) in den Rücken (!) geschossen.

Immerhin reicht oft schon das Zücken der Waffe oder gar ein Warnschuss, dem Ernst der Lage Nachdruck zu verleihen:
ganz ohne Blutvergießen oder Opfer.
Wenn Asylanten weiterhin die Grenze überfluten, ist garantiert Chaos angesagt [[sauer]]

Die Lösung:
Anreize ausschließlich nach D zu kommen reduzieren - aufs Nötigste.
So einfach wäre das! [[top]]
Die Änderung der Asylgesetze war der eigentlich Auslöser für den Goldrush-Effekt.

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Illegaler Grenzübertritt als Straftat

Ötzi @, Montag, 01.02.2016, 17:14 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 9806 Views

Warum fordert die AFD eigentlich nicht, statt Schusswaffengebrauch, einfach den illegalen Grenzübertritt gesetzlich als Straftatbestand zu verankern.

Wer ohne Papier kommt, kann dann gleich festgenommen werden und wandert in den Knast. Ungarn macht es bereits so, und viele andere Staaten auch.

Asyl kann man bei den deutsche Botschaften in sicheren Drittstaaten beantragen.
Straffrei kommt dann als Asylant oder Flüchtling nur noch nach Deutschland, wer mit seinem Schlauchboot direkt an der deutschen Nordseeküste anlandet.

Das ist schon heute eine Straftat

Julius Corrino @, Sur l'escalier des aveugles, Montag, 01.02.2016, 17:20 vor 3659 Tagen @ Ötzi 9700 Views

Siehe hier.

Wenn das Gesetz aber nicht exekutiert wird, ist das alles wurscht. Papier ist geduldig.

--
Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari

Gut zu wissen

Ötzi @, Montag, 01.02.2016, 17:29 vor 3659 Tagen @ Julius Corrino 9455 Views

Dann braucht die nächste Bundesregierung keine Mehrheit im Bundesrat, weil sie das Gesetz nur anwenden muss.

Alle vernünftigen Ansätze wurden wie besessen bekämpft

Reffke @, Montag, 01.02.2016, 17:29 vor 3659 Tagen @ Ötzi 9815 Views

Hallo Ötzi,

Es gab sogar mal Abschiebehaftanstalten...
Alles aus und vorbei, weil man 2015 blauäugig das Asylrecht aufweichte, sodass - wie Sarrazin feststellte - 80 Prozent der Weltbevölkerung ein Recht auf Asyl in Deutschland hätten!

Die "Asylindustrie" tut ein übriges [[zwinker]]

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Naja

stocksorcerer @, Montag, 01.02.2016, 18:13 vor 3659 Tagen @ Michael Krause 9690 Views

Nun ging es in diesem Zusammenhang dezidiert ja um die Flucht von Deutschen aus der Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik, oder nicht? Also war für die Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik ja in diesem Sinne keine Gefahr im Verzuge. Die Leute wollten ja raus und nicht rein.

Also halte ich diesen Passus für das, was wir gerade erleben, nicht als stichhaltig.

Der Wortlaut des Gesetzes ist aber eindeutig und wenn hier BGH-Entscheide einfließen, so doch in einem ganz anderen Kontext.

Griba @, Dunkeldeutschland, Montag, 01.02.2016, 22:34 vor 3658 Tagen @ Michael Krause 9130 Views

Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG)
§ 11 Schußwaffengebrauch im Grenzdienst
(1) Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.
(2) Als Grenzdienst gilt auch die Durchführung von Bundes- und Landesaufgaben, die den in Absatz 1 bezeichneten Personen im Zusammenhang mit dem Grenzdienst übertragen sind.

Solange das Gesetz ist, kann der BGH daran zwar herumkriteln, Konsequenzen hat es hier nicht. Denn der Kontext, auf den sich die BGH-Kritik bezog, war der Grenzdienst der DDR und der war ja bekanntermaßen nach innen und nicht nach außen gerichtet.


"(4) Der Senat nimmt, was das Recht auf Leben angeht, die von der Revision
des Angeklagten W. gemachten kritischen Hinweise auf die Auslegung des §
11 UZwG sowie der §§ 15, 16 UZwGBw (ebenso Polakiewicz EuGRZ 1992, 177,
185) ernst. Er findet es befremdlich, daß im Schrifttum bei der Auslegung
des § 16 UZwGBw ein bedingter Tötungsvorsatz als von der Vorschrift
gedeckt bezeichnet worden ist (Jess/Mann, UZwGBw, 2. Aufl. 1981, § 16 Rdn.
4), und pflichtet Frowein (in: Kritik und Vertrauen, Festschrift für Peter
Schneider, 1990 S. 112 ff) darin bei, daß in der Bundesrepublik
Deutschland der Schußwaffengebrauch gegen Menschen angesichts seiner
unkontrollierbaren Gefährlichkeit (vgl. dazu BGHSt 35, 379, 386) auch im
Grenzgebiet (§ 11 UZwG) auf die Verteidigung von Menschen beschränkt
werden sollte (aaO S. 117), also auf Fälle, in denen von demjenigen, auf
den geschossen wird, eine Gefährdung von Leib oder Leben anderer zu
befürchten ist.
Der Umstand, daß die derzeitige Auslegung der
Schußwaffenvorschriften des geltenden Rechts im Lichte des
Verhältnismäßigkeitsprinzips nicht in jeder Weise befriedigend ist (vgl.
auch BGHSt 26, 99), rechtfertigt indessen kein Verständnis für den
Schußwaffengebrauch durch die Grenztruppen der DDR; dieser war durch eine
Konstellation gekennzeichnet, die in der Bundesrepublik Deutschland
angesichts ihrer offenen Grenzen keine Parallele hat."

Das ganze Urteil kann man hier nachlesen:
http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/5/92/5-370-92.php

--
Beste Grüße

GRIBA

Meine absolute Zustimmung zu Deinen Ausführungen, Griba.

Ondekdebüllent @, Dienstag, 02.02.2016, 13:57 vor 3658 Tagen @ Griba 8668 Views

Solange das Gesetz ist, kann der BGH daran zwar herumkriteln, Konsequenzen
hat es hier nicht. Denn der Kontext, auf den sich die BGH-Kritik bezog, war
der Grenzdienst der DDR und der war ja bekanntermaßen nach innen und nicht
nach außen gerichtet.

Richtig!

Interessanter Aspekt: Herrmann über die Kommunikation Merkeldeutschland <-> Freistaat Bayern

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.02.2016, 14:31 vor 3657 Tagen @ Michael Krause 8445 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 03.02.2016, 14:35

In diesem Ausschnitt einer Podiumsdiskussion geht es eigentlich um Medien und ihre Berichterstattung in der Flüchtlingskrise.

In der "Hans-Seidel-Stiftung e.V." in München nahmen dazu der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann MdL, Chefredakteur Bayerisches Fernsehen Sigmund Gottlieb, Kommissarischer Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks Prof. Andreas Bönte, Mitbegründerin von "Citizens for Syria e.V." Ruham Hawash, Verleger Straubinger Tagblatt Prof. Dr. Martin Balle und Intendant der Deutschen Welle (DW) Peter Limbourg teil.

Der intererssante Teil ist, als der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann erzählt, wie das war, als Merkel dafür sorgte, dass im Rahmen einer einmaligen Notfallhilfe aktiv das Dublin-Abkommen ausgesetzt wurde, Flüchtlinge in Busse reingesetzt wurden und wie dieser Zustand des Zustromes dauerhaft blieb.

Herrmann (sinngemäß): Ich habe in Berlin angerufen, wann diese Ausnahmesituation beendet wird, aber keine Antwort erhalten.

Die Flüchtlinge und die Medien

https://www.youtube.com/watch?v=Zyu6sgzHDG8 (16 Minuten)

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.