Zerohedge v. Tgn: Stockholm Hbf. 200 marokkanische Kinder grapschten, raubten; heute: 100te Maskierte schlügen Refugee Kinder
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 31.01.2016, 14:11
Hallo allen,
vielleicht sehe ich ja etwas düster und bitte deshalb jeweilige Äußerungen, auch im Sinne unseres Forums, des ohnehin damit belasteten Elli (und HM), mit Bedacht vorzunehmen. Man kann das ja auch mit gewissen wissenschaftlichen Anspruch her prüfen und besprechen.
Vor Tagen kam eine Meldung, nach der hunderte marokkanische Kinder (welche Altersspanne?) den Stockholmer Hauptbahnhof unsicher machen würden, über den viele Schweden aus dem großen Siedlungsgebiet um die Stadt herum, zur Schule, Uni und Arbeit in den Stadt gelangen (habe die Örtlichkeit selbst kurz bei so ähnlicher Gelegenheit gesehen und das von Einheimischen berichtet bekommen). Dabei sollen sie vorgegangen sein, wie die Täter in Köln, Hamburg und auch an Orten im Ausland: Aggressiv, bedrohlich, dabei in den Intimbereich greifend und/oder raubend.
http://www.zerohedge.com/news/2016-01-25/gangs-all-male-moroccan-migrant-children-%E2%8...
(Kann mir vorstellen, das elektrisiert Schweden, wie solche Umstände: "„In den tristen Betonburgen der zumeist von Ausländern bewohnten Vororte von Stockholm, Malmö und Göteborg kommt es seit mehr als einem Jahr immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und der Polizei. Den traurigen Rekord hält Malmö, wo es im vergangenen Jahr zu mehr als 30 Anschlägen mit Handgranaten gekommen ist. In den meisten Fällen geht die Polizei von Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen aus.“
http://www.welt.de/politik/ausland/article151598689/So-macht-sich-Schweden-unattraktiv-...
Das würde auch hier aufregen - wobei ich mich immer frage, ab wann es wer als zu nahe erlebt - ein z. B. Anschlag oder eine Massen-Schlägerei ein paar Orte oder Stadtteile weiter, kann als entfernt oder sogar relativ bedeutungslos empfunden werden, solange es das eigene Leben nicht direkt tangiert (bzw. die eigenen Rechte direkt verletzt).
Es gibt eine Reihe Berichte. gerade auch in jüngerer Zeit und auch von "seriösen" Medien, wonach auch in Schweden Politik, Medien und Polizei Taten von Migranten zu zurückhaltend berichtet haben sollen. Was es alles vermutlich nicht besser macht.
Man überlegt, was man sonst noch dazu hörte: U. a. auch, dass verschiedentlich schöne alte große Häuser, die als Unterkunft für Asylbewerber bzw. Menschen mit Asylstatus, abgefackelt sind, wie auch damals Zelte in Flüchtlingsunterkünften in Südeuropa, und angenommen wird, dass sich so bei Unzufriedenheit besserer Ersatz erlangt werden sollte.)
Heute: Folgende Meldungen, die wohl als Reaktion darauf gelten werden kann (wobei abzuwarten ist, wer in der Medien-Berichterstattung da was dazu erinnert):
1) 'Hundreds' of masked men beat refugee children in Stockholm
They handed out leaflets threatening to give 'the North African street children who are roaming around' the 'punishment they deserve' http://www.independent.co.uk/news/world/europe/hundreds-of-masked-men-beat-refugee-chil...
2) http://kurier.at/politik/ausland/dutzende-maskierte-machten-in-stockholm-jagd-auf-fluec...
3) http://www.handelsblatt.com/politik/international/stockholm-dutzende-maskierte-machen-j...
Selbstjustiz wird nicht geduldet, und das ist auch in aller Regel gut so (außer im Notstand, der von der staatliche Seite überall eng definiert wird, was wenig verwunderlich ist - und wer an die Stichworte Landfriede, Vendetta, Rache, Faustrecht, Recht des Stärkeren und Lynchen denkt, weiß auch sehr wohl, warum. Gewalt gebiert zudem schnell neue Gewalt (was auch für militärische, selbst für legale Gewalt, etwa Polizeimaßnahmen gilt). Und es erinnert an die Erklärung, dass es einen alten "Deal" erinnert, wonach die Untergebenen 'Treue und Gehorsam' (auch dem Gesetz gegenüber) gegen 'Schutz und Schirm' leisten.
Es ist, beunruhigenderweise gerade in jüngster Zeit, immer wieder von der "dünnen Firnis der Zivilisation" die Rede, die geprägt ist von Einsichten (Überzeugtsein vom dem Sinn der Normenbefolgung, der Regelungen und des staatlichen Gewaltmonopols) sowie dem Zwang zur Rechtsbefolgung (ebenfalls ein Begriff der Rechtssoziologie), wie in der Rechtssoziologie breit diskutiert wird.
Wenn nun, wie neulich von Don Alphonso beschrieben, öffentliche Räume unsicher werden und die Polizei es nicht schafft wieder Ordnung zu schaffen (und vielleicht Politik und Medien entsprechende zu reagieren), kann die Wut und der Wunsch nach schneller Veränderung der Situation in Konflikt mit den Normen führen.
Sind solche Überlegungen unstatthaft? Sind solche Diskussionen "schädlich"? Sind solche Informationen nicht hinnehmbar?
Sicher kommt es dabei auch auf die Art und Weise an.
Eine ketzerische Frage am Ende, die eben schwer zu beantworten ist (stellenweise kann man bei bestimmten Antworten selbst in Konflikt mit dem Gesetz kommen - wobei nicht immer Aufstachelung vorliegen wird, die jedes System fürchtet und sanktioniert): Wann wird das Äußern von Nachvollziehbarkeit, bei gleichzeitiger klarer Abgrenzung und Verurteilung, nicht mehr akzeptabel sein? Und bei welchen Taten und welchen Opfergruppen?
Kinder schlagen ist zuden sicher nicht umsonst besonders verpönt ( weiß man nicht immer, wie alt die Beteiligten wirklich sind und wer aus welchem Grund die Bezeichnung Kinder) und wird eine ganz eigene Wirkung entfalten. Man kennt soetwas Ähnliches übrigens auch von Besuchen in ärmeren Ländern (selbst aus DDR-Zeiten, wenn man nach Rumänien fuhr), wie unangenehm auch Kleinere werden können. Von Heranwachsenden wird stellenweise ausgenutzt, dass sie nicht verfolgt werden können (und dieser Umstand wird auch von Erwachsenen ausgenutzt, die sich solcher Kinder bedienen - bei z. B. Diebesbanden und auch wie z. B. bei Ehrenmorden, wo angenommen wird, dass der jüngste die geringste Strafe erhalten würde).
Auf jeden Fall ist es eine Sache, die alarmiert und beunruhigend ist.
Bisher hat die Staatsmacht auf so etwas noch immer mit aller Härte reagiert, um die Grundsätze der Rechtsordnung und den Bestand des Staates zu sichern.
Selbstjustiz ist auch der direkte Gegensatz zu einer ruhigen Klärung nach formalen Grundsätzen (auch wenn deren Ergebnisse nicht immer befriedigen können - zumal es selten Entscheidungen im Vergleich, aber oft Unterlegene gibt). Die meisten Ausnahmen sind aus gutem Grund klar verboten, weil sie immer immer auch von fatalen Ergebnissen geprägt waren (wie auch bei z. B. Standgerichten, die aber im Unterschied zum privaten Faustrecht, quasi Lizenz darstellen relativ frei zu entscheiden und zu vollstrecken, aber nach Recht, Gesetz und anerkannten Grundsätzen / man wird sie wohl als stellenweise systemlogisch ansehen können, um eine Ordnung und Handlungsfähigkeit aufrechterhalten zu können, und die deshalb wohl zur Geschichte von Militär und Notstand gehören). Auch eine nüchterne Güterabwägung kann ungerechte und unmenschliche Ergebnisse zur Folgen haben. Fatale Folgen von Selbstjustiz usw. sind bekannt.
Hoffen wir sehr, dass sich so etwas nicht mehr wiederholt.
Wer Regeln bricht, muss immer damit rechnen, dass sie einen ggfs. selbst nicht mehr schützen. Alle schützende Normen sowie der darauf basierende Rechtsfriede sind ein hohes Gut, wie stellenweise leider schnell vergessen wird, die man nicht preisgeben sollte.
Viele freundliche Grüße
azur
PS: Wut ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber.
PPS: Es kann auch sein, dass Menschen, die Selbstjustiz verüben, in Rage gar nicht weiter nachdenken, der Überzeugung sind, keiner würde ihnen helfen und so der eigentlichen Ordnung signalisieren wollen, dass dringend gehandelt werden muss.
Stellenweise drängt sich mir bei dem Bild mit der "Firnis" ein Bild auf, wonach es sich so ähnlich verhielte, wie die Mechanismen, die bei einer Verletzung an der Haut stattfinden.
Z. B. wenn ein Zustand als Vakuum durch die Abwesenheit der regulären (und erwünschten) Ordnung empfunden wird (oder sogar diese Ordnung objektiv nicht gewährleistet ist), geht es schnell zu wie im wilden Westen. Schnelle staatliche Einsatzkräfte wären dann vielleicht so etwas wie weiße Blutkörperchen... Und Ausgangssperren so etwas wie ein künstliches Koma...
Man versucht es sich halt zu erklären (ohne zu rechtfertigen, wie sich sicher versteht). Auch um heraus zu bekommen, wie sich was vermeiden lässt usw. Das ist sicher Teil des normalen gesellschaftliche Diskurses (und wir tragen ja den Kopf nicht umsonst mit uns herum). Einige Teile der Gesellschaft werden vermutlich schneller nervös und handeln, als andere. Und einige Dinge mehr aufregen, als andere. Damit beschäftigt sich ja auch die Kriminologie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminologie
https://de.wikipedia.org/wiki/Anatomie_der_menschlichen_Destruktivit%C3%A4t
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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)
Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

. Danke sehr fürs Einstellen.