Warum kulturbedingter Untergang und nicht einfach Untergang?
Hallo CenTao,
Frage: Lässt sich ein kulturbedingter Untergang überhaupt noch
vermeiden?
Warum grenzt Du mit dem Adjektiv kulturbedingt ein?
Ungefähr alle 62 Millionen Jahre war bisher auf der Erde ein Reset fällig.
Der Homo sapiens tummelt sich jetzt seit ca. 400.000 Jahre auf dem Planeten
und schickt sich durch seine hohe Reproduktionsrate an,
das 3. Massensterben auf der Erde vor 245 Millionen Jahren durch Methanosarcina mit einer Aussterberate von 90% aller Spezies in wesentlich kürzerer Zeit zu überbieten.
Von El Azizija bis zur Wostok-Station hat er sich breit gemacht.
So wie jedes Vulkanit auf der anderen Seite sein Plutonit hat, gäbe es ohne steigende Lasten für die einen kein steigendes Vermögen für die anderen.
Wie kann Mensch nun seine eigenen Bedürfnisse auf Kosten zukünftiger Generationen befriedigen?
Zum Beispiel, indem man anderen das Wasser abgräbt, oder auch durch eine Schwänze bei den fossilen Brennstoffen.
Die Schwänze bezeichnet eine Lage auf Effekten- oder Warenmärkten,
bei der am Erfüllungstag aufgrund übermäßigen Engagements der Baissiers
oder durch systematischen Aufkäufe interessierter Kreise Materialmangel besteht, sodass sich die Baissiers zu stark gestiegenen Kursen eindecken müssen, um die Ware zu erhalten.
Ich gehe davon aus, für zukünftige Generationen und Menschen, die nicht die richtige Strategie verfolgen, wird es schwieriger, notwendige Dinge des täglichen Bedarfs zu erhalten, dadurch sinkt aber auch unsere Reproduktionsrate auf ein erträgliches Maß und der Laden läuft weiter.
Viele Grüße
amos