Cecil Rhodes und Oxford
Das war zu erwarten. Oxford ist die intellektuelle Kaderschmide der britischen Elite und damit der britischen imperialistischen Weltpolitik. Sie ist stark in okkulten Gesellschaften verankert, was man nicht als Hokuspokus unterschätzen darf.
Rhodes hat in Oxford kurz studiert und ist Mitglied der Freimaurer-Apollo-Loge Nr. 357, Orient of Oxford geworden, wo er am 17.4.1877 zum Master Mason erhoben wurde. Er trat ferner der Prince Rose Croix Loge Nr. 30 bei, einer Loge der Schottischen Hochgradmaurerei in Oxford. Von 1868-1914 wurden in der Apollo University-Loge 1271 junge Männer der britischen Oberschicht eingeweiht, also jährlich im Schnitt 28 Personen. Darunter befand sich auch der Prince of Wales und spätere König Edward VII, ferner der von 1905-1916 als britischer Außenminister wirkende Sir Edward Grey.
Rhodes wollte sein riesiges, in Südafrika durch Gold- und Diamantenminen und an der Börse erworbenes Einkommen von über 1 Million Pfund jährlich (heute über 8 Millionen Euro) „zu und für die Einrichtung, Förderung und Entwicklung einer Geheimgesellschaft“ widmen, „deren wahres Ziel und Zweck die Ausdehnung der britischen Herrschaft über die ganze Welt sein wird.“
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