Mal was Neues aus Syrien
Die Strategie des großen Strategen - dessen Namen nicht mehr genannt werden braucht, weil ihn jeder weiß
- trägt einmal mehr reife Früchte.
Durch die Hilfe Russlands und Iran hat das Regime die Oberhand gewonnen
Gemeint ist nicht das Merkel-Regime sondern das von Assad. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Dass die syrische Armee, durch die Unterstützung Russlands und Irans, das Blatt im Kriegsgeschehen gewendet hat und sich militärische bedeutende Vorteile gegenüber den gegnerischen Milizen verschafft hat, analysiert auch ein anderer Kenner des syrischen Konflikts, der schwedische Autor Aron Lund. Dessen Bericht zur gegenwärtigen Lage in den umkämpften Gebieten Syriens endet mit der Feststellung: "Im Augenblick stecken die Rebellen in großen Schwierigkeiten."
Ende September vergangenen Jahres ist die russische Luftwaffe der syrischen Regierung zu Hilfe gekommen. Man war gespannt auf die Auswirkungen. Erste Folgen, so Lund zeigten sich im Dezember, die Positionen der syrischen Armee stabilisierten sich, eindeutige Fortschritte wurden noch zu dem Zeitpunkt noch nicht festgestellt. Das Lagebild war "gemischt".
Doch das sei jetzt anders, gesteht laut Lund mittlerweile auch General Joseph F. Dunford Jr, Vorsitzender des US-Generalstabs ein. Das Regime sei jetzt in einer besseren Ausgangsposition als vor der russischen Militärintervention.
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Im Ergebnis entspricht dies auch dem Lagebild, das Joshua Landis zeichnet. Nur dass dieser etwas deutlicher darauf verweist, dass sich mit Idlib und Jisr al-Shugur noch sehr wichtige Orte im zentralen Syrien unter der Kontrolle oppositioneller Gruppen befinden.
Bemerkenswert ist, was Landis dem hinzufügt. Nämlich, dass diese Orte eben auch zeigen, dass die salafistischen/dschihadistischen Gruppen keine Alternative zu Assads Regierung sind.
Die Gebiete, die seit etwa einem Jahr unter ihrem Diktat stehen, vermitteln ganz und gar nicht das Bild einer irgendwie erstrebenswerten Alternative zur bisherigen Regierung: Sie dokumentieren eine Talibanisierung Idlibs, Schulen mit getrenntem Unterricht für Jungen und Mädchen, Zwang zum Schleier, Poster von Osama Bin Laden, geplünderte Regierungsräume, und weitere Anzeichen dafür, dass hier keine gute Regierungsarbeit betrieben wird.
Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/47/47239/1.html
Diese Ansicht zur viel beschworenen Opposition ist zwar nicht wirklich neu, aber sie scheint nun langsam in die Öffentlichkeit zu dringen.
Die Trendwende, die von Voltairenet vorausgesehen wurde, dürfte den Falken an den „Ostküsten“ des Atlantik und des Mittelmeers nicht besonders gefallen.
Sie werden sich etwas einfallen lassen und es wird nichts gutes sein. ![[[sauer]]](images/smilies/sauer.gif)
mfG
nereus