Kindernachrichten Logo vom Kika klären Kinder über das Frauenbild der Zuwanderer auf - und warnen, zumindest indirekt
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.01.2016, 22:48
Hallo allen,
gestern habe ich noch mit einem Freund über das Schauen der Kindernachrichten Logo diskutiert, und heute ein Paukenschlag.
Unsere Kinder sehen nicht andauernd Kika und Loge, aber es kommt schon mal vor. Heute durch Zufall das Folgende gesehen. Die fast Achtjährige war sehr erstaunt und aufgeregt (ob wohl wir hin und wieder schon ganz vorsichtig, schon weil sie eine behütete Kindheit frei von Sorgen verdient, über Zuwanderung und natürlich auch Gleichberechtigung und Selbstbestimmung in jeder Beziehung gesprochen haben) und hatte Angst. Das war eine ziemlich dynamische Stunde, die danach folgte.
Warum so viele kommen dürften, die so sind, wie in dem 2 Videos erklärten (auf Seite 2 unten, wo zwar von Bestrafung gesprochen wird, aber die Strafe erfolgt ja nur, wenn es für das Opfer bereits zu spät ist und nur, wenn man dem Täter auch habhaft wird und etwas nachweisen kann, wie ergänzt werden musste). Sie beschäftigte sehr, was man machen müsse... Wir haben ihr erzählt, dass es hierzulande viele ärgert, dass es für Frauen und Mädchen unsicherer geworden wäre. Und, dass nicht sicher wäre, wie lange die Zuwander zum Umlernen bräuchten, wie von Kika-Logo berichtet bzw. ob sie es alle lernen würden, und dass man natürlich nicht alle über eine Kamm scheren dürfe, nur aber eben vorsichtig (und wir haben ausgedrückt, dass uns das sehr ernst ist).
Es ist natürlich so, dass wir uns fragen, wodurch man sich veranlasst sieht, bereits die Kinder aufzuklären. Gut, die Kinder bekommen ohnehin einiges mit und es besser, wenn man selbst ruhig mit ihnen darüber reden kann.
Man sehe selbst – die beiden Videos sind auf Seite 2 (nicht klicken "zu den Videos", sondern nur auf die gelb-weißen Abspielknöpfe - und auf die Bildvergrößerung):
http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/45340/index.html
1) "Gleichberechtigt oder nicht? logo! erklärt's."
2) "Expertin zu Frauenbildern" (es hat nichts mit dem Islam zu tun)
Die eigentliche Länge ist nicht leicht herauszufinden, aber die Videos sind eher sehr kurz.
Sendertext, den die Moderatorin zu diesem Thema vortrug:
"Diskussion nach Silvester-Vorfällen
Es ist jetzt fast einen Monat her, dass es in der Silvesternacht in Köln und mehreren anderen deutschen Städten heftige Vorfälle gab: Gruppen von Männern haben in der Silvesternacht vor allem Frauen bedrängt, ausgeraubt und sexuell belästigt. Inzwischen haben Hunderte Opfer bei der Polizei Anzeige erstattet. Verdächtigt wurden zunächst vor allem Männer aus Nordafrika. Die Polizei hat ungefähr 30 Männer ermittelt, bei denen nun geprüft wird, ob sie an den Taten beteiligt waren.
Viele Frauen fühlen sich unwohl
Nach den Vorfällen in der Silvesternacht wurde immer wieder über Situationen berichtet, in denen Frauen sich belästigt und bedroht gefühlt haben. Frauen zu belästigen und anzugreifen, ist nicht in Ordnung..."
Es gab, wie man auch nach dem Folgen auf "zu den Videos" sowie den Videos auf Seite 1 sieht, wohl bereits weitere kleine Aufklärungsfilme im Zusammenhang "mit Köln".
Wie gesagt: So häufig sehen wir diese Kindernachrichten nicht (die Kinder leben natürlich nicht im luftleeren Raum, wie wir eben auch hierbei sehen).
Vermutlich reagiert nicht nur unser Kind wütend und verunsichert. Das hätten wir ihr (und uns) natürlich allzu gern erspart.
Viele freundliche Grüße
azur
PS: so geht es in der größten Unterkunft Berlins zu: "Fehlender Rückzug und Langeweile | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg
...Fehlende Rückzugsorte und Langeweile - das sind zwei große Probleme in der Notunterkunft. Tagsüber geht es. Da seien viele in der Stadt unterwegs, sagt Michael Elias, Geschäftsführer von Tamaja und Betreiber der Unterkunft. Zwei Drittel der Bewohner seien gerade weg: "Die sind schon registriert, die sind nicht mehr beim Amt, die suchen sich ihren Weg in den Deutschkursen. Wir stellen fest, dass das Engagement einfach sehr sehr hoch ich."
Das größte Lager Berlins
Am späten Nachmittag füllen sich die vier bewohnten Hangars am Tempelhofer Feld. Kinder toben in den neu eingerichteten Spielzimmern. Dann wird es laut, sagt Elias lächelnd. Ein Flüchtlingsdorf will er die Einrichtung nicht nennen. Eine Notunterkunft ohne Mindeststandards sei es. Besser passe "das größte Lager Berlins", sagt Elias..." (Interview mit diesem unten)
weiter: http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/fluechtlinge_tempelhof/beitr...
Ein weiterer Artikel zum Lager: "Arbeitsvermittlung soll Integration beschleunigen | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg" (und vermutlich die Leute still halten sowie Handlungsfähigkeit und -möglichkeiten zeigen)
"Beratung schon vor der Anerkennung des Asylantrags
Unklar blieb dagegen, wer wie schnell das Recht auf Arbeit bekommt. Kolat sagte, das "Willkommen in Arbeit"-Büro richte sich an alle Flüchtlinge ab dem ersten Tag ihrer Registrierung. "Erst nach der Anerkennung ihres Asylantrags werden die Geflüchteten Kunden des Jobcenters", sagte Kolat. Die Menschen sollten aber schon vorher mit Arbeitsmarktangeboten erreicht werden. Vorhandene Kompetenzen sollen ermittelt, nötige Weiterqualifizierungen vermittelt werden..."
aus: http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2016/01/berlin-fluechtlinge-...
Sehr interessant auch dieses Interview mit dem GF:
"Obdachlosigkeit vermeiden ist höchste Priorität" | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg
"weit gegangen. Jetzt muss tatsächlich Stabilität in die Prozesse kommen. Wir nennen das den Freestylemodus, in dem wir waren, und der muss jetzt raus. Das könne Sie so vielen Mitarbeiten nicht zumuten, das können Sie den Bewohnern nicht zumuten.
Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hat darauf hingewiesen, dass ich die Fluktuation hier hoch sei. Wohin gehen die Menschen, auch in Wohnungen?
Nein, bis jetzt nicht. Faktisch ist es so, dass hier eine Verdichtung stattgefunden hat, die wahrscheinlich der mangelnden Alternative geschuldet ist. 95 Prozent der Leute, die hergekommen sind, sind noch hier. Die haben teilweise jetzt schon Leistungsbezüge nach SGB II [Arbeitslosengeld II] und sind in Jobcentren gemeldet. Die haben schon längst Anspruch auf andere Unterkünfte. Wir machen das den Behörden gegenüber auch deutlich, ohne die Menschen auf die Straße zu setzen, um ein Mindestmaß an Rechtstaatlichkeit zu dokumentieren..."
aus: http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/fluechtlinge_tempelhof/beitr...
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