Wie der Ex-TV-Moderator Percy Hoven als Dr. Alfons Proebstl bei YouTube gegen Flüchtlinge hetzte

azur, Montag, 25.01.2016, 12:39 (vor 3666 Tagen) @ politikus2574 Views

Hallo politikus,

hatte mir nach der Verlinkung das eine Video von ihm angeschaut, wo er ausmalt wie es wäre selbst als Migrant in andere Länder zu gehen. Als Beispiel nahm er ein islamisches Land. Nunja, so ganz uninteressant war diese Überlegungen nicht.

Die hier haben ihn jedenfalls demaskiert, in welchem Sinne auch immer: "Wie der Ex-TV-Moderator Percy Hoven als Dr. Alfons Proebstl bei YouTube gegen Flüchtlinge hetzte"

"Eine bizarre Geschichte: Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, hetzte der ehemalige TV-Moderator Percy Hoven ("Big Brother") in fast 90 Folgen als österreichischer Grantler "Dr. Alfons Proebstl" verkleidet gegen Multikulti, Genderwahn und Flüchtlinge. Hoven hat nach seiner Enttarnung damit aufgehört und erklärt nun, es sei alles als Satire gemeint gewesen."

http://meedia.de/2015/10/06/wie-der-ex-tv-moderator-percy-hoven-als-dr-alfons-proebstl-...

Er hatte übrigens auch die Story von den Personalausweisen und der BRD-GmbH (ja, eine solche gibt es, hat andere Gründe und wir müssen diese nicht ausdiskutieren) verarbeitet. Hier wird sein Partner genannt:

"Hoven erklärt, die Kunstfigur Dr. Alfons Proebstl sei ein Gemeinschaftsprojekt von ihm und dem Münchner Produzenten Alfred Schropp sowie dessen Redaktionsteam gewesen. Ziel sei gewesen, Themen wie TTIP, Russland, Euro-Rettung, Faschismus, Geldpolitik und Klimawandel „satirisch“ aufzubereiten. „Erst das völlig falsch angelegte Flüchtlingsthema sorgte für Eskalation und Empörung in den Medien. Es war nie unsere Absicht zu hetzen. Dass dies so aufgefasst werden konnte, dafür entschuldige ich mich in aller Form“, so Hoven."

Darf Satire alles?

"Wenn man sich seine satirisch gemeinten Video-Auftritte bei YouTube als Dr. Alfons Proebstl anschaut, kommen allerdings Zweifel daran auf, dass dies wirklich alles so satirisch gemeint war. In Folge 85, die mit dem Titel „Pack“ versehen ist, fordert Proebstl die Zuschauer beispielsweise auf, wegen der ankommenden Flüchtlinge schon mal „das Gästezimmer zu kacheln“. Wörtlich sagt er: „Haben Sie des gesehen? Die Bilder von dem menschlichen Trek, wohlgemerkt mit ‚T‘ und der Müllspur in Ungarn, die die feinen Herren hinterlassen. Geht’s nach denen in der Block-Partei, endet diese Multikulturspur demnächst bei Ihnen zu Hause auf dem Teppich.“

Die Medienfachseite Meedia erreicht sehr viele im Medienbereich und griff das hier auf: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Percy-Hoven-Vom-Fernsehliebling-zum-Pegida-S...

Von ihm über sich selbst: http://www.percyhoven.de/de/ueber-mich.html

Viele freundliche Grüße

azur

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