Hallo ebbes!
Die Litwinenko–Kiste ist lange durch.
Dem SYSTEM fällt nichts mehr ein, deswegen werden alte Brötchen nochmals neu aufgebacken.
Das Vorgehen ist dermaßen dämlich, daß man sich fast schon fragen muß, ob das Absicht ist.
1. Warum sollte Putin einen Gegner so spektakulär umbringen lassen?
Nemzow lag fast vor der Kremlmauer und wahrscheinlich wird der nächste Tote vor Putins Tür gefunden. Wenn der Zar wirklich jemanden beseitigen lassen wollte, dann gäbe einen Autounfall eine mißlungene OP oder eine Herzattacke, also das, was allen normalen Menschen ab und zu passiert.
2. Wer stand wirklich hinter Litwinenko?
Er arbeitete für den Menschenfreund Beresowski, also Putins „Stiefvater“, denn der Oligarch ganz nach oben geschossen hatte. Und als der „blasse Soldat“, der so zuverlässig war, oben angekommen war, hat er die Krallen ausgefahren und sich von dem Geschmeiß weitestgehend befreit.
Nutzt man die gleichen Mittel, die SIE immer anwenden und sie stürzen dabei in die Grube sinnen sie auf Rache. Das vergessen sie nie. Das ist schon pathologisch.
Intrige ist nur erlaubt wenn es ihnen nützt. Da kennen wir die altbekannte „Sippschaft“ zur Genüge.
3. Und was machte Litwinenko so?
Der in London vergiftete Ex-FSB-Mitarbeiter Alexander Litwinenko soll nach Angaben des russischen Innenministeriums im vergangenen Jahr Tschetschenien besucht haben, um Mitwisser des engen Kontaktes zwischen Boris Beresowski und dem Terroristen Schamil Bassajew aus dem Weg zu räumen.
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Nach seinen Worten haben die Generalstaatsanwaltschaft und der russische Inlandsgeheimdienst FSB Beweise dafür, dass Beresowski die Extremistengruppen von Schamil Bassajew finanzierte, auf deren Konto der Überfall auf Dagestan, die Terroranschläge in Wolgodonsk, Moskau, Bujnaksk und Stawropol gehen.
Quelle: http://de.sputniknews.com/panorama/20070601/66514151.html#ixzz3xzH5VNxn
Aha, der Oligarch finanzierte die Rebellen, die Rußlands Ränder einfräsen sollten.
Nun, diese Strategie kennen wir zur Genüge. Der Irak, Syrien oder Libyen lassen grüßen.
Das Neocon-System hatte die Oligarchen als Demokraten gefeiert, während Rußland zu einen Dritte Welt Land abstürzen zu drohte.
Hier verliert sich die echte Spur.
Gegen Scaramella, der als einer der Kronzeugen im Litwinenko-Mord gilt, laufen in Italien seit längerem mehrere Ermittlungsverfahren. So durch die Staatsanwaltschaft von Bologna wegen Falschaussage in einem Strafverfahren wegen Uran-Schmuggel nach San Marino. Die Staatsanwaltschaft in Neapel ermittelt im Rahmen eines Mafia-Prozesses wegen eines Müllverwertungsskandals gegen Scaramella. Festgenommen wurde Scaramella jetzt aber auf Betreiben der römischen Staatsanwaltschaft wegen Waffenhandel und Geheimnisverrat.
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Mario Scaramella war einer der letzten Kontaktpersonen des in London ermordeten Alexander Litwinenko. Er galt eine Zeit lang als Kronzeuge für den Verdacht, der Kreml habe den Mord organisiert. Seine Glaubwürdigkeit wurde aber schnell erschüttert. Nach dem Tode Litwinenkos wurde auch Scaramella untersucht, aber zunächst kein Polonium gefunden. Drei Wochen später wurde in seinem Körper überraschend doch der hochgefährliche Alpha-Strahler diagnostiziert, Scaramella wurde in eine Londoner Klinik eingeliefert und ließ erklären, auch er sei tödlich vergiftet. Die Meldungen über Scaramellas nahen Strahlentod kursierten aber nur ein Wochenende lang, bis die Ärzte der Londoner Klinik mitteilten, dass die Polonium-Spuren nicht gesundheitsgefährdend sind.
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Die Festnahme Mario Scaramellas in Italien könnte auch die Ermittlungen der russischen Generalstaatsanwaltschaft gegen Boris Beresowski und Sakajew beeinflussen. Das erklärt in London der Rechtsanwalt Alexander Goldfarb, der Beresowski, Achmed Sakajew und die Familie des ermordeten Alexander Litwinenko vertritt.
Quelle: http://www.aktuell.ru/russland/panorama/litwinenkos_informant_scaramella_festgenommen_2...
Übrigens, Litwinenko war kurz vor seinem Tod zum Islam übergetreten.
Interessant, nicht wahr? ![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
Hier noch ein älterer Artikel zum Thema: http://www.freace.de/artikel/200611/251106a.html
Leider sind viele andere Verweise nicht mehr abrufbar und die Hintergründe nochmals aufzubereiten, wäre etwas zeitintensiv.
mfG
nereus