Ich denke ja, dass man wahre Geschichte immer erst NACH dem Imperium kriegt
Daher ist es schwer zu entscheiden, was gewesen sein mag und was nicht. Dabei glaube ich aber immer gerne Berichten von Zeitzeugen, wenn man so etwas kriegen kann oder eben Dokumenten, die für sich sprechen. Wie nereus sagen würde, sind das wahnsinnig viele kleine Teilchen eines Mosaiks, das immer ein wenig verschwommen sein wird.
Gut gemacht finde ich beispielsweise die Vorgehensweise von Gerd Schultze-Rhonhof, der einfach verschiedene überlieferte Textversionen gegenüberstellt und zu bewerten versucht. Dabei sagt er dann auch, warum er welche Versionen für abwegig hält.
Ich habe das Buch 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte verschlungen, es war nie langweilig, manchmal hätte ich mir noch mehr gewünscht. Manchmal ging es mir auch nicht weit genug, vor allem, wenn der Weg in den ersten Weltkrieg beleuchtet wurde. Da gefällt mir die Darstellung der beiden Schotten in "Verborgene Geschichte" deutlich besser.
Gruß
stocksorcerer