Wahrscheinlich ist es eher ein soziales Sandwich
Darin heißt es als 1. Zwischenergebnis nach 200 Befragungen:
Die AfD rekrutiert demnach Hochgebildete, Akademiker und die Bezieher von
hohen Einkommen.
Die AfD rekrutiert gleichsam Wähler aus der Schicht der Leistungsträger (Überzeugte) als auch der sozial prekären, aber kulturkonservativen Unterschicht (Protest).
Die Systemmedien referenzieren gern letztgenannte Gruppe, um die AfD als Partei der "Verlierer" darstellen zu können. Nur eine der vielen Lebenslügen der Etablierten, denn in Wahrheit besitzt die AfD - wie in der Befragung nachgewiesen - sehr viel Rückhalt und vor allem effektive Multiplikatoren in der sozial hochstehenden, leistungstragenden Schicht.
Die Ignoranz dieser Tatsache bewirkt, dass die Kampagnen der MSM - genauso wie die Nazi- oder Fremdenfeindkeule - permanenent ins Leere schlagen, ja sogar weiteren Zuspruch generieren. Die Leute, welche die AfD treiben, sind keine Schaumschläger und haben die Kraft, Initiative und das Können, das Projekt AfD noch breiter zu organisieren und intelligent auszubauen.
Derweil stützen sich Union, SPD und Grüne noch auf die angstgetriebene, obrigkeitshörige, passive Mittelschicht, die glaubt, noch was zu verlieren zu haben, obwohl sie längst nackig ist. Die AfD muß diese verbliebene Schicht in der Mitte des Sandwiches noch aufweichen und dazu muss sie sehr moderat auftreten, etwa wie Gauland am Mo bei Plasberg: redlich, ruhig, argumentativ, wenig Attacke.
Derweil muss sie den Spagat schaffen, die untere Schicht der Protestwähler mit klarem Kontrakurs und eingängigen Losungen auszubauen. Mit Petry (moderat) und Höcke (offensiv) soll diese Spreizung gelingen.