noch raffinierter?
Hallo Falkenauge!
Du schreibst: Denselben Gedanken hatte ich gestern abend auch, nereus, als ich ausnahmsweise mal den Fernseher anmachte, um Film und Diskussion zu verfolgen.
Da sind wir schon mal zwei oder (+ @Dieter) jetzt schon drei. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Allerdings schreibst Du dann: Unterschwellig wird das Gefühl suggeriert: Da tun sich ja in der eigenen Bevölkerung Abgründe sexueller Perversion und Gewalt auf, die noch gar nicht ans Licht gekommen sind. Also solche Dinge sind ein allgemein menschliches Problem und nicht nur eines bei den "Flüchtlingen". Es verschwindet daher nicht, wenn diese wieder weg wären.
Fazit: Flüchtlinge weiter willkommen heißen und sich um sie kümmern, halt auch um ihre sexuellen Nöte.
Das ist aber dann eine andere Interpretation als meine und auf die bin ich überhaupt noch nicht gekommen.
In diesem Fall wäre der Tenor aber etwas schräg gewesen denn dann hätte man das „Problem“ doch sicher anders „beworben“, oder?
Also so, wie der grüne Beck oder Konsorten und der hier mal herum schwirrende @Silberengel.
Ich kenne mich natürlich in Tiefenpsychologie nicht aus, aber meinst Du ernsthaft, daß die Stigmatisierung eines Themas (Pfui / Bäh) es neutralisiert oder am Ende gar das Gegenteil hervorruft und es interessant macht?
Bezüglich abtrünniger Personen und Parteien ist das tatsächlich so.
Sollte das hier auch der Fall sein?
Ich muß zugeben, ich bin jetzt ein wenig verwirrt und will das nicht so einfach glauben.
Wenn ich einen Mord (Film oder Nachrichten) im TV sehe, dann habe ich jedenfalls noch nicht bei mir festgestellt, daß ich das demnächst auch mal probieren müßte. Oder weiß ich es nur noch nicht und bei x-facher Wiederholung wird es normal? ![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
Mein lieber Schwan – hier tun sich ja Abgründe auf.
mfG
nereus