los geht's: Sein Artikel "Ihr da oben müsst weg" hat W. Eichelburg ein
Verfahren wegen Volksverhetzung eingebracht.
Ich dachte, es wäre lediglich eine Anzeige eingegangen?
Von einem Verfahren (wie immer man das definieren mag) war doch gar nicht die Rede. Gegen mich hat schon zig-Mal ein "Vefahren" stattgefunden, und wenn es nur ein unbezahlter Strafzettel war. Man kann alles aufbauschen, wenn man will. Bin gestern in eine Polizeikontrolle gekommen. Soll ich jetzt in meinem Blog auch schreiben: "Jetzt geht's los: Repressiver Polizeiapparat filzt mit Waffe am Holster das Auto von bekanntem Anarchisten!"
Das ist ja schon wie bei Indymedia (einfach nur peinlich solche Meldungen). Mehr nicht. Erstaunlicher finde ich allerdings, dass diese Peinlichkeiten auch noch aller Orten wie ein Evangelium verkündet werden. Auf den einschlägigen Unfugseiten natürlich...
Wer diese Meldungen noch ernst nimmt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Walter soll froh sein, wenn er nicht in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wird - die Österreicher scheinen ja wirklich sehr tolerant zu sein. Mit solchen Äußerungen säße ein deutscher Blogger bereits in der Vollzugstherapie mit hohen Medikamentengaben... aber wahrscheinlich lässt man in bewusst agieren. Erstens ist es ein Ventil für greise Wutrentner, zweitens fügt er der systemkritischen Bewegung enorm viel Schaden zu. Besser kann er seine Rolle also nicht ausfüllen.
Nicht, dass man mich falsch versteht: Mir ist es egal, was er erzählt. Das kann er den ganzen Tag machen. Die freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut. Aber sich als "Systemopfer" wegen einer Banalität zu stilisieren, ist einfach nur lächerlich. Aber zugegeben, der humoristische Faktor lässt mich dort gelegentlich mitlesen. Von daher: Mehr von solchen Geschichten, bitte
Und jetzt lande ich wahrscheinlich auf einer seiner Verhaftungslisten
Grüße,
Prophet