FOCUS: "... hatten sie den Geldtransporter mit einem Kleinbus zugeparkt. ... ergriffen sie die Flucht mit einem Auto, das der dritte Täter mitgebracht hatte."
Ich ging (WELT) davon aus, dass sie die Autos mitgenommen hatten (und man derer nicht habhaft wurde - den Begriff Tatauto habe ich missinterpretiert).
Auch wenn's nicht explizit drinsteht - vermutlich hat die Polizei auch noch das Fluchtauto gefunden.
Verwunderlich ist andererseits, dass die RAF-ler solche Spuren noch hinterlassen.
Das waren ja ziemlich alles hochintelligente Leute, deretwegen man in den Siebzigern bundesweit alle Universitaetsbibliotheken auf bestimmte Ausleihungen von Buechern ueberwachte, was mich auch in den Fokus brachte, da ich ja auch nicht grade nur Philosophen auslieh ...
Die haben doch mitbekommen, dass ihre jahrzehntealten DNA-Spuren nachtraeglich, lange nach den Taten, als man es ploetzlich konnte, akribisch ausgewertet wurden (vgl. Haar im Motorradhelm beim Buback-Attentat u.v.a.).
Da sie schon immer drauf spezialisiert waren, Autos zu klauen, um Taten zu begehen, und diese entsprechend zu tarnen (Nummernschild-Dubletten, um in Kontrollen nicht aufzufallen), haette ich angenommen, dass sie nunmehr schlau genug sind, keine DNA-Spuren mehr zu hinterlassen (schwierig, aber machbar).
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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