Frage eines Österreichers: Können die deutschen Wahlumfragen stimmen?

Phoenix5, Montag, 18.01.2016, 17:03 vor 3673 Tagen 6872 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 17:31

Wenn ich mir diese Umfragen unterschiedlichster Institute anschaue...

www.wahlrecht.de/umfragen

...dann hat sich doch ggü. 2013 kaum etwas geändert. Ein paar Prozentpunkte mehr für die AfD und ein paar weniger für CDU/CSU, SPD beinahe stabil, die Grünen sogar eher am Zulegen. Ich tu mehr schwer, das zu glauben und wenn ich es zu glauben versuche, dann kann ich es nicht begreifen.

Man kann von der FPÖ halten, was man will, aber in Österreich liegt sie aufgrund der Asylkrise mit großem Abstand auf Platz 1 mit rund 35 %, was ich als gesunden Protest der hiesigen Bevölkerung werte.

Wie erklären sich die Deutschen hier im Forum diese Umfragewerte?

Beste Grüße
Phoenix5

Manipulation

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 18.01.2016, 17:20 vor 3673 Tagen @ Phoenix5 5759 Views

anders kann ich mir das langsam nicht mehr erklären.

Da wird mit Sicherheit Einflussnahme ausgeübt, weil es ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Oder die "repräsentative Umfrage" ist dann doch nicht so repräsentativ wie immer gesagt wird.

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

"gesunder Protest"

Wiener Ninja @, Wien, Montag, 18.01.2016, 17:22 vor 3673 Tagen @ Phoenix5 5504 Views

Man kann von der FPÖ halten was man will, aber in Österreich liegt sie
aufgrund der Asylkrise mit großem Abstand auf Platz 1 mit rund 35%, was
ich als gesunden Protest der hiesigen Bevölkerung werte.

Leider hat das in Wien auch nicht gereicht. Rot und Grün zusammen haben - angeblich - die Mehrheit erreicht. Ich persönlich glaube ja an Manipulationen. So dumm können die Wiener gar nicht sein. Oder der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug.

resignierte Grüsse
Manfred

Glaube an keine Manipulation in Wien

Phoenix5, Dienstag, 19.01.2016, 14:01 vor 3672 Tagen @ Wiener Ninja 3459 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 19.01.2016, 14:15

Leider hat das in Wien auch nicht gereicht. Rot und Grün zusammen haben -
angeblich - die Mehrheit erreicht. Ich persönlich glaube ja an
Manipulationen. So dumm können die Wiener gar nicht sein. Oder der
Leidensdruck ist noch nicht hoch genug.

Wien ist ein Spezialfall, da es mehrfach als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet wurde und dieses Etikett untrennbar mit der roten Regierung verbunden ist. Unzufriedenheit über diese Regierung zeigt sich zwar im Erstarken der Blauen, allerdings nur bis zu einer gewissen Grenze: Nur ein Teil der Blauwähler will Wien wirklich von den Blauen regiert sehen. Die Meisten wollen den Roten nur weh tun. Genau das hat man bei der Wien-Wahl schamlos ausgenutzt. Zwei Wochen vor der Wahl brachten regierungstreue Meinungsinstitute Umfragen heraus (welche von regierungstreuen Medien hysterisch verbreitet wurden), welche die Blauen entweder als klare Nr. 1 sahen oder zumindest ein hartes "Kopf an Kopf-Rennen" prognostizierten. Beides war vollkommen unrealistisch und die Folge war, dass viele Protestwähler plötzlich einen Bammel hatten vor einem Bürgermeister Strache und gleichzeitig Nichtwähler mobilisiert wurden, um nun doch rot zu wählen, um Strache zu verhindern. Das Resultat war dann, dass Strache selbst unter den realistischen Wahlprognosen relativ stark zurückblieb.

Es hat einen Sinn, warum es in mehreren Ländern verboten ist, Wahlumfragen zwei Wochen vor der Wahl zu veröffentlichen.

Beste Grüße
Phoenix5

Umfragen gefälscht (mLmT)

SMK ⌂ @, Montag, 18.01.2016, 17:37 vor 3673 Tagen @ Phoenix5 5593 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 17:41

Die Umfrageergebnisse "rechtspopulistischer" Parteien wurden schon in der Vergangenheit systematisch gefälscht: https://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Demoskopie_Allensbach

Für öffentliche Kritik sorgten Umfragen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 1992 und Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996, bei denen das Institut die Umfragewerte der Partei Die Republikaner viel zu niedrig ansetzte. Allensbach prognostizierte 4,5 bzw. 4 Prozent Stimmenanteil. Die tatsächlichen Wahlergebnisse der Republikaner lagen jedoch bei 10,9 und 9,1 Prozent. In einem Interview zu den Vorfällen sagte Renate Köcher sinngemäß, sie habe aufgrund aufsteigender Werte in den Umfragen ein höheres Ergebnis erwartet.


Eine Wahl wurde auch schon gefälscht (Bremen, zu Ungunsten der AfD). Einfach mal googeln.

Meine persönliche Vermutung ist, dass tatsächlich die bundesweite Stimmverteilung mittlerweile so aussieht:

CDU/CSU 30%
SPD 20%
Grüne 10%
LINKE 8%
FDP 7%
AfD 20%
Sonstige 5%

Für ein geschlossenes Bündnis "gegen Rechts" reicht es dennoch dicke. FDP oder Grüne zur GroKotz dazu und Merkel wird auch noch bis in die nächste Dekade die Morgenthauisierung Deutschlands vorantreiben können.

meiner Ansicht nach können die durchaus stimmen

Dieter, Montag, 18.01.2016, 18:12 vor 3673 Tagen @ Phoenix5 5260 Views

Hallo Phoenix5,
bei vorangegangenen Wahlumfragen bin ich auch davon ausgegangen, daß die Institute die Aufgabe hatten, ein Ergebnis zu prognostizieren, welches dem Wähler verdeutlicht, daß seine Stimme für eine Partei aus dem sogenanntem "rechten" Spektrum eine verlorene Stimme sei,und er besser einer der etablierten Parteien wählt.

Bei den nächsten Wahlen funktioniert das aber nicht mehr, da jedem klar ist, daß z.B. die AfD in alle Landtage und den Bundestag einziehen wird.

Insofern glaube ich, daß die gezeigten Umfragewerte auch in etwa repräsentativ sind.
Aber wie schon früher hier geäußert: Deutschland ist erst erwachsen und überm Berg, wenn die Grünen von den Wählern aus allen Parlamenten gejagt wurden. Daran mache ich es fest und nicht am Abschneiden der AfD.

Gruß Dieter

Von mir aus passts. In meinem Umfeld landet die AFD allerhöchstens bei 5%. (oT)

DDüsentrieb @, Montag, 18.01.2016, 20:16 vor 3673 Tagen @ Phoenix5 4078 Views

- kein Text -

Um so besser. Das bringt ja noch Hoffnung. Nicht auszudenken, wenn die AFD bei 30-40% landen würde

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 18.01.2016, 20:51 vor 3673 Tagen @ DDüsentrieb 4541 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 21:25

5% bedeutet, der Bürgerkrieg ist unvermeidbar mit all seinen Verheerungen.
Wahrscheinlich so wie der 30-jährige Krieg und am Ende wird das Land vielleicht noch 20 Mio Einwohner haben, aber bewohnbar sein.

30-40% würde bedeuten, die AFD setzt sich durch und schmeißt alle Flüchtlinge incl die EU aus Deutschland raus, mit der Folge, dass Deutschland in einem atomaren Holocaust vollständig zerstört und auf Jahrtausende unbewohnbar sein würde.


Gruß Mephistopheles

So sah Deutschland 1945 aus, nachdem die Besatzer uns "befreit" hatten: (mB)

DT @, Montag, 18.01.2016, 20:58 vor 3673 Tagen @ Mephistopheles 7005 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 21:31

Wesel am Niederrhein, über 90% zerstört:

[image]

Hildesheim, binnen 10 min am 22.3.1945 vernichtet. Bis heute
hat sich die Stadt nicht davon erholt:

[image]

http://www.hildesheimer-allgemeine.de/bomben.html

Hildesheim war eine Schatzkiste des dt. Mittelalters, vergleichbar mit Marburg, Heidelberg, Dinkelsbühl, Rothenburg o.d.T., Nürnberg, Würzburg (Renaissance).

So sah es vorher aus:

[image]

http://www.hist-chron.com/2wk/b/1945-03-22-Hildesheim-feuersturm.html

[image]

[image]
Wer den heutigen Hbf in Hildesheim und den Bahnhofsvorplatz kennt, weiß, was da binnen 10 min von den Bombern der Besatzer zerstört wurde.

[image]
Derzeitiger Status.

Und so soll der "renovierte" Bahnhof aussehen. Geschmacksverbrechen:
[image]


Und natürlich das hier:
Hiroshima 1945
1 einzige Bombe:

[image]
Und noch jahrzehntelang verstrahlte Menschen.
Und ein Volk, das man noch schlimmer geknechtet hat als uns. Das auch noch einen 4-fach Gau und ein 9.1er Erdbeben erdulden mußte. Ich glaube, kein Volk haben die Besatzer so schlimm unterjocht und geknechtet wie die Japaner.

Bildgröße

Köpi @, Berlin, Montag, 18.01.2016, 21:14 vor 3673 Tagen @ DT 4459 Views

Wesel am Niederrhein, über 90% zerstört:

Hallo DT,

ich schätze Deine Beiträge und die gezeigten Fotos wirklich sehr!

Aber:
Kannst Du die Bilder vielleicht auf maximal 1600pix Breite verkleinern,
oder aber alternativ die Bilder in der Größe belassen,
jedoch hier im Forum nur anklickbare Vorschaubilder präsentieren.

als Leser muss ich sehr oft die Beitrage zum lesen ständig horizontal "scrollen"[[zwinker]]

Das ist sowohl auf dem Rechner als auch Handy etwas umständlich.

Danke! Und ansonsten weiter so,
ich kann die Besatzer ebensowenig leiden...

abendliche Grüße!

Welche Ursache hat die Bauweise am Grad der Zerstörung

Leser23 @, Mittwoch, 20.01.2016, 10:27 vor 3672 Tagen @ DT 3027 Views

Welche Ursache hat die Bauweise am Grad der Zerstörung

Wenn man sich Hildesheim anschaut und die „verdichtete“ Bauweise der Gegenwart, dann schwant mir Schlimmes.

In Mitteldeutschland, also den 1945 besonders gepeinigten Regionen Sachsens im Besonderen, machte man nicht denselben Fehler, erneut so eng zu bauen, dass eine einzige Brandbombe das ganze Stadtviertel in Schutt und Asche legt.

Bei Hildesheim fällt auf, daß der Zerstörungsgrad sehr stark von der Bebauung abhängig ist, setzt man eine definierte Menge Sprengmittel voraus.

Fachwerk, welches sich mit jeder Etage zum gegenüberliegenden Haus hinausbeugt, beide brennbar stellt die Feuerwehr vor unlösbare Probleme.

Lege ich eine Schablone drauf, dann sind die gegenwärtig engst bebauten Reihenhaussiedlungen mit Styroporverkleidung, übertragen Hildesheim 2.0 bei eine etwaigen neuen Kriegssituation.

Wer dort wohnt, verbrennt oder erstickt in Brandfall, der nicht mal sein eigenes Haus allein betreffen muss.

Im Kriegsfall gibt’s keine Feuerwehr mehr. Die ist überfordert so dass sich jeder selbst helfen muss und das der Regelfall sein wird.

Breite Alleen, deutliche voneinander getrennte Quartiere, sowie grundsätzlichen Wohnerfordernissen geschuldete Hausabstände sichern das Überleben in Zukunft!

Dabei ist ein deutliches Ost West Gefälle erkennbar, denn diese Alleen sind im Osten omnipräsent und im Westen kaum aufzufinden!

Ich kenne einen Fall im Westen, da wurde noch nach dem Krieg so um 1949 herum mit 43 m Hausabstand gebaut. Die vorletztes Jahr daneben gebauten Gebäude haben noch 6 m Abstand und darüber hinaus zuweilen sogar noch, wie Fachwerk - Hildesheim mit brennbarer Fassade versehen!

Es sein daran erinnert, wem diese „verdichtete Bebauung“ und mit welcher Begründung, die ja ein reines Westphänomen war, zu verdanken ist!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

die frustrierten Nichtwaehler nicht vergessen

kicker @, Montag, 18.01.2016, 22:31 vor 3673 Tagen @ Phoenix5 3951 Views

alle 4 Jahre mal ein Kreuzchen machen zu duerfen, na ja,

viele sind von den Politikern angewidert,
wollen sie nicht mehr hoeren und sehen,
und gehen prinzipiell nicht mehr waehlen,
informieren sich auch nicht mehr,
haben zu gemacht.

gar nicht so wenige arbeiten in oder fuer die Asyl-industrie,
und profitieren kurzfristig davon

Grundsätzliche Methodik von Wahlprognosen

Leserzuschrift @, Dienstag, 19.01.2016, 12:52 vor 3672 Tagen @ Phoenix5 3622 Views

Guten Tag,

ich möchte zum angesprochenen Thema auf die kritische Analyse von Prof. Fritz Ulmer auf der Seite http://www.wahlprognosen.info/indexDE.htm - dort dann am Ende der Seite auf "weiter" klicken oder gleich bei http://www.wahlprognosen.info/inhalt.htm einsteigen. Dort dann in der Navigation rechts oder unten links weiter.

Die Seite ist leider nicht immer auf dem neuesten Stand und auch ziemlich unübersichtlich aufgebaut. Das Grundsätzliche, um das es hier geht, ist davon aber nicht betroffen.

Einführung hier: http://www.wahlprognosen.info/einfuehrung.pdf und etwas ausführlicher dort: http://www.wahlprognosen.info/archiv/rot.pdf

Zusammenfassung: aussagekräftige Prognosen von Wahlergebnissen oder gar Analyse von Tendenzen im Bereich weniger Prozentpunkte sind mit der typischen Umfragegröße bei bundesweiten Befragungen (durchschnittlich 2000 Befragte bei etwa 62 Millionen Wahlberechtigten) schlichtweg nicht möglich. Die unvermeidbaren "Lotteriefehler" - Zusammensetzung der Stichprobe stimmt nicht mit derjenigen der Grundgesamtheit überein - sind dazu viel zu groß. Die Auswahl der "repräsentativ Befragten" kann schließlich mangels entsprechender Daten gar nicht von vornherein auf die Zusammensetzung der Wählerschaft (Alter, Geschlecht, Beruf, Familienstand, sozialer Status und manches andere) angepasst werden, sondern es werden einfach Telefonnummern zufällig angewählt. Dazu kommen noch systematische Fehler in unbekannter Größe, beispielsweise weil Befragte absichtlich eine falsche Antwort geben. Würden die Prognosen mit einem realistischen Fehlerbereich angegeben - das heißt: Fehlerbandbreiten bei großen Parteien bis zu 10 Prozentpunkte und bei kleineren bis zu 5 Prozentpunkte -, würde kein Mensch mehr Geld für solche Umfragen ausgeben oder sie ernst nehmen.

Halbwegs funktionieren solche Umfragen nur deshalb, weil sich bislang erfahrungsgemäß die Wahlergebnisse von Wahl zu Wahl relativ wenig unterscheiden und sich die allgemeine Stimmung nur langsam ändert. So können dann stark schwankende Umfrageergebnisse durch "Gewichtungen" nachträglich verändert werden, damit sie realistisch wirken. Würden die unveränderten Umfragedaten mit den notwendigerweise aufgrund statistischer Fehler stark schwankenden Zahlen veröffentlicht, würde jeder sich gleich fragen, wie realistisch dies alles sei. Treten wirklich starke Stimmungsumschwünge auf, enden die Prognosen naturgemäß als Fiasko (siehe Beispiele auf der Internetseite).

Zugespitzt mit Prof. Ulmer ausgedrückt: Es werden nicht Wahlergebnisse anhand der Umfragedaten prognostiziert, sondern mit Hilfe der letzten Wahlergebnisse und eines vermuteten zwischenzeitlichen Trends werden "Korrekturen" und damit die veröffentlichten Umfrageergebnisse erzeugt.

Ich hoffe, dies war von Interesse.

Sehr interessant, danke sehr! (oT)

Phoenix5, Dienstag, 19.01.2016, 13:48 vor 3672 Tagen @ Leserzuschrift 3296 Views

- kein Text -

Von 43% (03.08.2015) auf 33% (18.01.2016) ist die CDU/CSU abgesunken bei der Umfrage

Leserzuschrift @, Dienstag, 19.01.2016, 14:02 vor 3672 Tagen @ Phoenix5 4248 Views

Hallo, @Phoenix5,

wenn man auf den Namen des jeweiligen Instituts klickt, erhält man die früheren Ergebnisse der "Sonntagsfrage" der jeweiligen Institute. Zu beachten sind, neben der unterschiedlichen Erhebungsmodalitäten(*), die unterschiedlichen Befragungszeiträume.

Die INSA-Ergebnisse beruhen auf der aktuellsten Erhebung (Umfrage in der Zeit vom 15.01 bis 18.01.2016) gegenüber den anderen Instituten. Es lohnt sich, diese Datenreihe in einem Diagramm abzubilden.

[image]

Wenn man bedenkt, dass Anfang August 2015 der Umfragewert für die CDU/CSU bei 43% lag (Emnid und INSA), dann ist das Ergebnis von 33%, das bei der Befragung in der Zeit vom 15. bis 18.01.2016 von INSA ermittelt wurde, doch schon ein Alarmsignal für die Partei. Grafisch aufgetragen, sieht das dann doch wie ein Absturz für die CDU/CSU aus, während die SPD in einem stabilen Abwärtskanal gefangen bleibt.

Am 03.08.2015, an dem Tag, an dem 43% für die CDU/CSU von INSA veröffentlicht wurde, lag bei den Umfragen die AfD bei 3%.

Am 18.01.2016 veröffentlicht INSA 33% für die CDU/CSU (nach 35% am 11.01.2016 und von 34% am 09.11.2015 und einem "Zwischenerholungshoch" mit 36% am 04.01.2016) und 12,5% für die AfD.

Am 04.01.2016, dem Tag des veröffentlichten "Zwischenhochs" für CDU/CSU wurden die Ergebnisse der Befragung im Zeitraum 30.12.2015 bis 04.01.2015 veröffentlicht. Silvester war gerade ohne bekanntgegebene Vorkommnisse vorbei.

Interessant ist, dass die Emnid-Umfrage bei 38% liegt, allerdings aus der Befragung im Zeitraum vom 07. bis 13.01.2016 (Allensbach gibt als aktuellstes Ergebnis die Zahlen der Befragung vom 28.11. bis 10.12.2015 an).

Ob der Trend, der bei der Datenreihe von INSA zu sehen ist, in den Ergebnissen der nächsten Umfrage von Allensbach, Emnid und u. a. auch erkennbar wird, warte ich mit Spannung ab.

Gruß,
Uwe

[1] aus der Tabellenunterschrift der Sonntagsfrage Bundestagwahl:

Die Allensbach-Daten beruhen auf einer persönlich-mündlichen Befragung von zufällig ausgewählten Personen, bei INSA auf einer Online-Befragung von gezielt ausgewählten Mitgliedern einer Personengruppe (Befragten-Pool). Die übrigen Institute lassen zufällig ausgewählte
Personen telefonisch befragen.

Herzlichen Dank für die Mühe! (oT)

Phoenix5, Dienstag, 19.01.2016, 14:18 vor 3672 Tagen @ Leserzuschrift 3212 Views

- kein Text -

Soben im Radio, Sonntagsfrage in Hessen: CDU 34%, AFD 12%, Grüninnen 11% (oT)

Ankawor, Mittwoch, 20.01.2016, 11:00 vor 3671 Tagen @ Phoenix5 3285 Views

- kein Text -

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