Ich häng das mal hier dran: Bundesmarionettentheater – Der Migrationsmythos

nereus, Montag, 18.01.2016, 13:58 (vor 3672 Tagen) @ Leserzuschrift2303 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 14:06

Recht lesenswerte Serie auf der Achse des Guten, die wohl bald zur Achse des Bösen gehören wird. [[freude]]

Man muss sich die Situation bildlich vor Augen führen. Jeden Morgen häufen sich auf den Schreibtischen von Merkel, Altmaier und de Maizière neue Meldungen über Gewalt, Täuschung und hilflose Verwaltungen. Sie hätten es in der Hand, noch am gleichen Morgen die Anweisung an die Bundespolizei zur Grenzschließung zu geben. Sie könnten auf das bestehende Angebot der bayrischen Landesregierung zurückgreifen, Kräfte der bayrischen Landespolizei einzusetzen. Sie tun es nicht.

Gut, wenn es so ist, dann muss man jetzt feststellen: Wer so handelt, der nimmt die Gewaltopfer der Silvestereignisse und all die Opfer, die bald folgen werden, billigend in Kauf. Ob diese Charakterisierung des Regierungshandelns im juristischen Sinn zutreffend ist, müssen andere beurteilen. Aber im politischen Sinne trifft sie zu. Frau Merkel nimmt ja eine Abwägung vor: Die Übergriffe und Beschädigungen des öffentlichen Lebens, die nicht mehr zu leugnen sind, auf der einen Seite – die Grenzöffnung, die Merkel zum „humanitären Imperativ“ erklärt hat, auf der anderen Seite.

In dieser Abwägung hat Merkel entschieden, dass die Übergriffe und Beschädigungen hinzunehmen sind. Sie hat das sehenden Auges (mit einem recht kalten Blick) entschieden. Nach Köln kann sie sich bei neuen Angriffen auf den Landfrieden nicht mehr darauf herausreden, das sei völlig überraschend und sie sei „tief erschüttert“.
Nein, die weiteren Opfer, die uns drohen, sind politisch dem Kurs der Kanzlerin zuzurechnen. Es sind die Opfer all derjenigen, die immer noch jede Migrationsbegrenzung zum Tabu erklären.

Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wir_brauchen_ein_moratorium_fuer_m...

Leider schwächelt der Kommentar danach, denn er redet der Rund-um-Vollüberwachung das Wort.
Nichtsdestoweniger kratzt der Autor vielen Worthülsen den Lack ab, siehe z.B. hier:

Also Obergrenzen. Oder Kontingente. .. Sind wir damit am Ziel?
Nicht ganz, denn nun wird eine Geschichte erzählt, mit der sich alles wieder in heiße Luft auflöst. Am 22.November durfte Herr Altmaier im „Bericht aus Berlin“ die Kontingente als neue Lösungsidee vorstellen. Dabei kam man auch auf die Frage: Was geschieht an der Grenze, wenn das Kontingent voll ist? Was geschieht mit dem „eintausendundersten“ Menschen? Wird er zurückgewiesen? Tja, mmh, sagte da der große Koordinator und setzte ein besonders freundliches Gesicht auf, so dürfe man das nicht verstehen. Denn bei diesem Menschen Nr.1000 + 1 könnten ja besondere menschliche Gründe vorliegen. Und nur wenig später hieß es von Frau Klöckner: „Wenn da noch einer vor unser Haustür steht, dann gebietet es die Humanität, ihn aufzunehmen.“
Aha. Damit wären die Vorschläge „Obergrenze“ und „Kontingente“ letztlich doch nur eine Farce, denn man hält ja noch zusätzliche Zugangswege bereit. Wenn man die Plus-Eins-Regel akzeptiert, bleibt die Zuwanderung nach Deutschland eine grenzenlose Geschichte.

Zugegeben, die Haustür-Geschichte lässt niemand kalt. Wir stellen uns einen einsamen, erschöpften Wanderer vor, der bei Nacht und klirrender Kälte an unsere Tür klopft. Wer würde in so einer dramatischen Situation „Nein“ sagen? Allerdings ist diese Geschichte auch eine abwegige Geschichte, die mit dem, was politisch zu entscheiden ist, nichts zu tun hat. Politik muss allgemeinverbindliche Normen setzen. Deshalb ist es hier durchaus kein Verstoß gegen die Menschlichkeit, wenn dem Bürger zugemutet wird, dass er keinen Platz bekommt und zurückstehen muss. Zum Beispiel, wenn die Operationstermine im Krankenhaus im laufenden Monat erschöpft sind. Oder die Termine beim Einwohnermeldeamt. Man verlangt vom Bürger Anpassung, wenn in einem Fach nicht genügend Studienplätze oder in der Bahn nicht genügend Sitzplätze zur Verfügung stehen. Es gibt auch keine Plus-Eins-Regel, wenn der letzte Tag zur Abgabe einer Bewerbung oder zum Bezahlen der Steuern verstrichen ist.
Die Bürger sind durchaus bereit, solche Obergrenzen, die ohne Ansehen der Person gelten, zu akzeptieren. Das hat seinen guten Grund. Bei den Fällen, die oben beispielhaft aufgezählt wurden, geht es um Gemeingüter. Gemeingüter müssen vor Übernutzung geschützt werden.
..
Es ist eigentlich unfassbar, dass angebliche Berufspolitiker im Angesicht einer Migrationswelle von historischen Ausmaßen solche naiven Haustür-Geschichten erzählen.

Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/legitim_handelt_wer_grenzen_setzt_...

Das war allerdings der Tenor vor Köln.
Danach wurde der Ton (siehe erster Text) ein wenig schärfer.

mfG
nereus


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