Die Krise des kirchlichen Christentums

Falkenauge @, Montag, 18.01.2016, 10:17 vor 3656 Tagen 3472 Views

Mal zur Abwechslung etwas Kulturkritisches, das aber doch auch mit der erlaubten Invasion islamischer Immigranten zu tun hat, sozusagen ihre Rückseite darstellt.

Es geht um den Verlust des christlichen Glaubens und die zunehmende gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit der christlichen Kirchen, deren Mitglieder schwinden.

Die Ratlosigkeit gegenüber zentralen Glaubensinhalten, ja, ihre rationalistische Zersetzung hat aber auch viele Repräsentanten der Kirchen selbst ergriffen. Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz sagte z. B. kürzlich über die evangelische Kirche, sie habe Angst vor den eigenen Glaubenswahrheiten und möchte um keinen Preis rechtgläubig sein:

„Man lässt sich zwar noch von der Jesus-Geschichte rühren, vor allem an Weihnachten. Aber vom Jüngsten Gericht will niemand mehr etwas hören. Aus Gott ist der liebe Gott geworden. Und aus Jesus ist ein guter Mensch geworden – gewissermaßen ein Integrationsbeauftragter höherer Ordnung. Aber wer den Lehrer und Sozialarbeiter Jesus lobt, will den Erlöser Christus verdrängen.“ Die Kirche ersetze „den Skandal des Gekreuzigten zunehmend durch einen neutralen Kult der Menschheit“. Durch diesen „Verrat am Kreuz“ bleibe nur „die Sentimentalität einer unrealistischen Menschenfreundlichkeit“. Statt der Botschaft vom Kreuz bekomme man viel zu hören „über die unzähligen kleinen Kreuze dieser Welt wie Hunger, Flüchtlingselend, Arbeitslosigkeit, Klimakatastrophe“. „Der Pfarrer tritt immer häufiger als Gutmensch auf – und das heißt in der Sprache des Neuen Testaments: als Pharisäer. Dabei missbraucht er seine Predigt für einen sentimentalen Moralismus.“

Betrachtet man das Problem kultur- und bewusstseinsgeschichtlich, muss man sich sagen, dass der Verlust des Glaubens das Ergebnis einer allmählichen Veränderung des Bewusstseins des Menschen ist, die ohne sein Zutun geschehen ist. Alles unterliegt der Entwicklung, auch das Bewusstsein. Ja, in ihm spielt sich die primäre Entwicklung ab, aus der erst alle großen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen hervorgehen. Denn der Mensch kann nur das in einer bestimmten Weise schaffend aus sich heraussetzen, was jeweils an entsprechenden empfindungs- und gedankenmäßigen Anschauungen in seinem Bewusstsein lebt. Dies zu durchschauen ist von fundamentaler Bedeutung. Wir sehen in der Geschichte in den wechselnden Kulturen, den Staaten, Religionen, Bauten, Kunstwerken die Ausprägungen dessen, was aus der jeweiligen Verfassung des Bewusstseins der Menschen hervorgegangen ist. Es sind sozusagen die äußeren Fußspuren ihrer inneren seelisch-geistigen Entwicklung, die sich in ihrem Bewusstsein spiegelt. So wie das charakteristische architektonische Bauwerk in der griechischen Epoche der dorische Säulen-Tempel, im Mittelalter die aufstrebende Kathedrale war, ist es heute das kubische Warenhaus.

Weitere Überlegungen hier.

Wenn die Kirche mit dem "Staat" auf Kuschelkurs bleibt, darf sie sich nicht wundern

stocksorcerer @, Montag, 18.01.2016, 13:58 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2283 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 14:06

Der Glaube und die Kirche, das sind und waren schon immer zwei verschiedene Paar Schuhe. Glaube prägt und Kirche prägt auch, aber eben völlig unterschiedlich.

Die Kirche hat sich zwar weiter entwickelt, die Heilige Schrift ist in zahlreichen Interpretationen einem sich immer weiter wandelnden Selbstverständnis unterworfen. Sie ist deutlich toleranter zu anderen Religionen geworden und auch toleranter in Bezug auf die Menschen im allgemeinen und in Bezug auf die Frauen im speziellen und die Fehler Sterblicher. So weit so gut.

Meines Erachtens den größten Fehler, den sie in den vergangenen Jahren gemacht hat, ist das Unpolitische in Sachen Staatswesen und in Sachen sozialer Kultur abgesehen von der breiten ausgewalzten Nächstenliebe und der Liebe zur "political correctness". Hier verlangt sie vom Glaubenden eine Menge, verlangt aber von den Staatsführungen zu wenig. Themen gibt es genug. Zuwanderung, Kriege und Destabilisierungen im Nahen Osten und in Nordafrika. Die Politik gegen Russland, das Verbleiben in einem sich immer weiter ausdehnenden, imperialistischen Kriegsbündnis zum Schaden Europas, ...

Die Kirche müsste vorangehen in dem Bestreben, den sozialen Frieden im Lande und in Europa zu erhalten. In dieser Hinsicht melden sich deutsche Bischöfe gar nicht zu Wort. Eine ganz schlimme Sache. Stattdessen reiten sie die falsche Tour, indem sie Zeichen setzen gegen Menschen, die auf die Straße gehen, um die drohenden Gefahren für die zahlreichen deutschen Kirchengemeinden, die aus der Politik der Systemparteien für die deutsche Christenheit und die gelebte Kultur inklusive des Frauenbildes erwachsen, indem sie die Beleuchtung der Kirchen bei Demonstrationen ausschalten und sich damit auf die Seite derer stellen, die keine Diskussion zum Thema zulassen wollen. Sprengstoff pur!

Rühmliche Ausnahmen gibt es dann und wann in Kirchen, aber eben nicht organisiert "im großen Stil".
https://www.youtube.com/watch?v=A1vNqIh7hRI

Die vereinzelten Lichter am Horizont werden dann in der Öffentlichkeit aber entweder totgeschwiegen oder in der Luft zerrissen.

Gruß
stocksorcerer

P.S.: Im übrigen hat die Kirche (sowohl evangelische als auch katholische) in jedem Rundfunkrat ein Mitspracherecht!" Da muss mehr kommen als das Wort zum Sonntag.

Unpolitisch?

Nico @, Montag, 18.01.2016, 14:15 vor 3655 Tagen @ stocksorcerer 2268 Views

Die Kirche hat sich zwar weiter entwickelt, die Heilige Schrift ist in
zahlreichen Interpretationen einem sich immer weiter wandelnden
Selbstverständnis unterworfen. Sie ist deutlich toleranter zu anderen
Religionen geworden und auch toleranter in Bezug auf die Menschen im
allgemeinen und in Bezug auf die Frauen im speziellen und die Fehler
Sterblicher. So weit so gut.

Meines Erachtens den größten Fehler, den sie in den vergangenen Jahren
gemacht hat, ist das Unpolitische in Sachen Staatswesen und in Sachen
sozialer Kultur abgesehen von der breiten ausgewalzten Nächstenliebe und
der Liebe zur "political correctness". Hier verlangt sie vom Glaubenden
eine Menge, verlangt aber von den Staatsführungen zu wenig. Themen gibt es
genug. Zuwanderung, Kriege und Destabilisierungen im Nahen Osten und in
Nordafrika. Die Politik gegen Russland, das Verbleiben in einem sich immer
weiter ausdehnenden, imperialistischen Kriegsbündnis zum Schaden Europas,
...

Die Kirche müsste vorangehen in dem Bestreben, den sozialen Frieden im
Lande und in Europa zu erhalten.

Hübsch beobachtet, aber auch richtig?

In dieser Hinsicht melden sich deutsche
Bischöfe gar nicht zu Wort.

Und was sagst du zu dem hier:

https://www.youtube.com/watch?v=dONcetGDxvw

[[herz]] Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Nicht belastbar

MI @, Montag, 18.01.2016, 14:33 vor 3655 Tagen @ Nico 2132 Views

In dieser Hinsicht melden sich deutsche
Bischöfe gar nicht zu Wort.


Und was sagst du zu dem hier:

https://www.youtube.com/watch?v=dONcetGDxvw

Kommentar ganz unten: "Fake". Natürlich wird der das auch nicht besser wissen. Nur gibt es keinen Namen (hört sich nach Schweiz an), keinen Ort, keinen sonst üblichen Schwenk in die Gemeinde. Es sieht alles sehr kitschig aus, auffällig kitschig, und Komischerweise bricht die Predigt irgendwann ab und es gibt keine Fortsetzung.

Wenn man strenge Kriterien anlegt, dann besagt dieses Video nichts. Das kann alles mögliche sein: Wirklich ein Priester, der mal schaut, wieviel das Boot so aushält, bis hin zu einem geistig Verwirrten, der immer schon mal im Priesterkostüm seine Meinung kundtun wollte.

Grüße,
MI

Die Kirche im Dorfe

Nico @, Montag, 18.01.2016, 19:33 vor 3655 Tagen @ MI 1950 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 20:11

In dieser Hinsicht melden sich deutsche
Bischöfe gar nicht zu Wort.


Und was sagst du zu dem hier:

https://www.youtube.com/watch?v=dONcetGDxvw


Kommentar ganz unten: "Fake".

Unglaublich, jetzt fälscht die Kirche schon ihre Bischöfe. [[freude]]

Natürlich wird der das auch nicht besser
wissen.

Es sei denn, der Verfasser ist selbst der gefälschte Bischof. [[freude]]

... und Komischerweise bricht die Predigt
irgendwann ab und es gibt keine Fortsetzung.

Vielleicht ist da auf einmal das Merkel rein gekommen. [[freude]]

Wenn man strenge Kriterien anlegt, dann besagt dieses Video nichts. Das
kann alles mögliche sein: Wirklich ein Priester, der mal schaut, wieviel
das Boot so aushält, bis hin zu einem geistig Verwirrten, der immer schon
mal im Priesterkostüm seine Meinung kundtun wollte.

Ich wäre selbst nicht auf die Idee gekommen, aber mir scheint es sicher nicht ausgeschlossen, dass hier was nicht stimmt. So weiß ich auch nicht, woran man einen Bischof genau erkennen kann, und ob vielleicht ja auch in unteren Rängen solche Kleidung getragen wird.

Immerhin haben wir ja den zwischenzeitlich allseits bekannten und zumeist beliebten Pastor Jakob Tscharntke, der vor nicht langer Zeit mit einer außergewöhnlichen Predigt auf sich aufmerksam machte – und an den aus dem hier gegebenen Anlass gerne noch mal erinnert werden darf.

https://www.youtube.com/watch?v=BWQYxgzMUnw

Noch weiß ich nicht, wie es diesen lieben Menschen seit dem ergangen ist, und ob er seit dem Repressalien zu erdulden hatte und/oder hat. Angedroht wurden diese seinerzeit wohl. Anzumerken sei, dass Tscharntke offenbar der evangelischen Kirche angehört und deshalb vielleicht mehr Freiheiten genießt , als seine katholischen Kollegen. Ansonsten habe ich von keinen Äußerungen seitens der Kirche zu diesen Vorfall je erfahren.

Entsprechend kann aber auch die Frage gestellt werden, welcher Konfession eigentlich der in der Videoaufzeichnung auftretende Bischof angehört, und ob dies vielleicht auch an seiner Kleidung zu erkennen ist. Womöglich genießt dieser auch solche Freiheiten, wenn er vielleicht ein evangelischer Bischof ist?

Grüße,
MI

Schöne Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Kirchen und Parteien, Volksverräter durch und durch

Monterone @, Montag, 18.01.2016, 14:26 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2340 Views

Wie die demokratischen Parteien haben es beide christliche Kirchen in der Kunst, die Völker an's Messer zu liefern, aber so, daß es nicht allzu sehr auffällt, zu großer Meisterschaft gebracht.

Irgendwann merkt vielleicht auch das teutscheste aller teutschen Dummschafe, daß die geistlichen Herren, vor allem Päpste, Kardinäle, Bischöfe und Oberkirchenräte, die Komplizen seiner Todfeinde und Henker sind.

Ceterum censeo: irgendwann rächen sich Kollaboration und Verrat.

Daß sich die Kölner Ereignisse in Blickweite des Domes abgespielt haben, war ein kleiner, aber feiner Hinweis, wo wir neben den Parlamenten, Banken und Konzernzentralen die wahren Urheber der Vergewaltigungsexzesse finden werden.

Monterone

Richtig beobachtet, wie häufig bei dir, jedoch falsche Schlußfolgerung, wie immer bei dir

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 18.01.2016, 15:22 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2245 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 15:33

Betrachtet man das Problem kultur- und bewusstseinsgeschichtlich, muss man
sich sagen, dass der Verlust des Glaubens das Ergebnis einer allmählichen
Veränderung des Bewusstseins des Menschen ist, die ohne sein Zutun
geschehen ist.

Und das Bewusstsein folgt dem Sein, wenn auch häufig nicht direkt, sondernin Windungen und Verdrehungen.

Alles unterliegt der Entwicklung, auch das Bewusstsein. Ja,

in ihm spielt sich die primäre Entwicklung ab, aus der erst alle großen
gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen hervorgehen. Denn der
Mensch kann nur das in einer bestimmten Weise schaffend aus sich
heraussetzen, was jeweils an entsprechenden empfindungs- und
gedankenmäßigen Anschauungen in seinem Bewusstsein lebt. Dies zu
durchschauen ist von fundamentaler Bedeutung. Wir sehen in der Geschichte
in den wechselnden Kulturen, den Staaten, Religionen, Bauten, Kunstwerken
die Ausprägungen dessen, was aus der jeweiligen Verfassung des
Bewusstseins der Menschen hervorgegangen ist. Es sind sozusagen die
äußeren Fußspuren ihrer inneren seelisch-geistigen Entwicklung, die sich
in ihrem Bewusstsein spiegelt. So wie das charakteristische
architektonische Bauwerk in der griechischen Epoche der dorische
Säulen-Tempel, im Mittelalter die aufstrebende Kathedrale war, ist es
heute das kubische Warenhaus.

Nö.
Falsche Beobachtung.
Religio ist Rückverbindung, Rückbesinnung auf die letzten Dinge.

Und der Mensch wendet sich immer an Gott, wenn er in eine Krise gerät, beispielsweise durch einen Unfall oder einen Herzkasper.
Aber, an welchen Gott wendet er sich denn?

Etwa an den über den Wolken oder den Platzhalter des biblischen Gottes, den Pfarrer?
Oder ruft er nicht per Notruf 112 den lieben GHott an, dass der ihm ein paar weißbekittelte Engel schicken solle, die dann auch schnell kommen mit Tatütata?
An wen wendet er sich aber, wenn er materiell in eine Notlage gerät und nichts zum beißen und keine Wohnung hat?
Wendet er sich da an den Pfarrer, den Stellvertreter des biblischen Gottes, oder wendet er sich an Gott unsd seine Stellvertreter baim Sozialamt, auf dass Gott ihm sein Konto wieder auffüllen möge, so dass der Bankomat Gottes Wohltaten ausschütte?

Mit Sicherheit wendet einer sich nicht an das Warenhaus, wenn er in Not geraten ist.

Und ganz zum Schluss, wenn ihn Gott aus der Erbsünde entlassen hat und es unter die Erde geht, nach wessen Maßgabe läuft die Prozedur dann ab?
Etwa nach der Bibe, oder nach den Richtlinien der göttlichen Bestattungsordnung?

Gruß Mephistopheles

PS: Der Pfarrer wendet sich übrigens an denselben Gott, wenn er monatlich sein Konto wiederaufgefüllt haben möchte, und das ist der Gott, der nicht in der Bibel steht. Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nicht verstanden und verdreht, gedacht wie ... Mephistopho eben

Falkenauge @, Montag, 18.01.2016, 15:53 vor 3655 Tagen @ Mephistopheles 2165 Views

Und das Bewusstsein folgt dem Sein, wenn auch häufig nicht direkt,
sondernin Windungen und Verdrehungen.

Also: Das Sein folgt dem Bewusstsein, und das Bewusstsein folgt dem Sein? Das ist ein abstrakter Zirkel, der zwar furchtbar klug klingt, aber nonsens ist, sich aufhebt und nichts aussagt.

Welchem Sein folgt denn konkret das Bewusstsein? Da müsste man schon sagen: Es folgt den Veränderungen, die ohne sein Zutun höhere Wesen in ihm allmählich bewirken und die er einfach vorfindet. Eine höhere Entwicklungspädagogik sozusagen. Und aus dem so jeweils veränderten Bewusstsein, schafft der Mensch jeweils ein eignes gesellschaftliches, kulturelles usw. Sein.

Alles unterliegt der Entwicklung, auch das Bewusstsein. Ja,

in ihm spielt sich die primäre Entwicklung ab, aus der erst alle

großen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen hervorgehen. Denn der Mensch kann nur das in einer bestimmten Weise schaffend aus sich

heraussetzen, was jeweils an entsprechenden empfindungs- und
gedankenmäßigen Anschauungen in seinem Bewusstsein lebt. Dies zu
durchschauen ist von fundamentaler Bedeutung. Wir sehen in der

Geschichte in den wechselnden Kulturen, den Staaten, Religionen, Bauten,
Kunstwerken die Ausprägungen dessen, was aus der jeweiligen Verfassung des

Bewusstseins der Menschen hervorgegangen ist. Es sind sozusagen die
äußeren Fußspuren ihrer inneren seelisch-geistigen Entwicklung, die

sich in ihrem Bewusstsein spiegelt. So wie das charakteristische

architektonische Bauwerk in der griechischen Epoche der dorische
Säulen-Tempel, im Mittelalter die aufstrebende Kathedrale war, ist es
heute das kubische Warenhaus.


Nö.
Falsche Beobachtung.
Religio ist Rückverbindung, Rückbesinnung auf die letzten Dinge.

Nicht verstanden. Es geht bei diesen von mir zitierten Sätzen gar nicht speziell nur um Religion, sondern allgemein um Bewusstseinsgeschichte, aus der Kulturgeschichte hervorgeht, zu der auch die Religion gehört.

Und der Mensch wendet sich immer an Gott, wenn er in eine Krise gerät,
beispielsweise durch einen Unfall oder einen Herzkasper.
Aber, an welchen Gott wendet er sich denn?

Etwa an den über den Wolken oder seinen Platzhalter, den Pfarrer?
Oder ruft er nicht per Notruf 112 den leiebn GHott an, dass der ihm
schnell ein paar weißbekittelte Engel schicken sollen, die dann auch
schnell kommen mit Tatütata?
An wenn wendet er sich aber, wenn er materiell in eine Notlge gerät und
nichts zum beißen und keine Wohnung hat?
Wendet er sich da an den Pfarrer, oder wendet er sich an Gott unsd seine
Stellvertreter baim Sozialamt, auf dass Gott ihm sein Konto wieder
auffüllen möge, so dass der Bankomat Gottes Wohltaten ausschütte?

Mit Sicherheit wendet einer sich nicht an das Warenhaus, wenn er in Not
geraten ist.

Völlig neben dem Thema. Darum geht es hier gar nicht. Da gehen deine Gedanken eigene Wege, unbewusst oder bewusst zur Ablenkung.

Gruß Mephistopheles

Gruß
Falkenauge

Tja, wenn du es nicht verstanden hast...

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 18.01.2016, 20:18 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2073 Views

Und das Bewusstsein folgt dem Sein, wenn auch häufig nicht direkt,
sondernin Windungen und Verdrehungen.


Also: Das Sein folgt dem Bewusstsein,

Nichts also.
Zuerst ist das Sein, und das Sein ist sinnlos.
Das Gehirn konstruiert jedoch in dieses sinnlose Sein einen Sinn hinein, und diesen Konstruktuionsvorgang nennt man Bewusstsein.

Bewusstsein ist nichts anderes als der Versuch, aus der sinnlosen Fülle von Informationseinheiten Muster herauszufiltern und mit diesen Mustern einen Sinn zu postulieren.
Sinn ist nicht vorhanden, er wird geschaffen.

und das Bewusstsein folgt dem Sein?

Das ist ein abstrakter Zirkel, der zwar furchtbar klug klingt, aber nonsens
ist, sich aufhebt und nichts aussagt.

Welchem Sein folgt denn konkret das Bewusstsein?

Es folgt der Reduktion. damit Bewusstsein entstehen kann, ist es notwendig, den größten Teil des Informationsflusses auszublenden.

Da müsste man schon

sagen: Es folgt den Veränderungen, die ohne sein Zutun höhere Wesen in
ihm allmählich bewirken und die er einfach vorfindet. Eine höhere
Entwicklungspädagogik sozusagen. Und aus dem so jeweils veränderten
Bewusstsein, schafft der Mensch jeweils ein eignes gesellschaftliches,
kulturelles usw. Sein.

Eben. Erst aus der Reduktion der Sinn-losen Fülle an Informationen auf einige wenige Muster entstehen höhere Wesen.

Alles unterliegt der Entwicklung, auch das Bewusstsein. Ja,

in ihm spielt sich die primäre Entwicklung ab, aus der erst alle

großen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen hervorgehen.

Das ist eine platte Umdrehung dessen, was wirklich geschieht.

Denn der Mensch kann nur das in einer bestimmten Weise schaffend aus sich

heraussetzen, was jeweils an entsprechenden empfindungs- und
gedankenmäßigen Anschauungen in seinem Bewusstsein lebt. Dies zu
durchschauen ist von fundamentaler Bedeutung. Wir sehen in der

Geschichte in den wechselnden Kulturen, den Staaten, Religionen,

Bauten,

Kunstwerken die Ausprägungen dessen, was aus der jeweiligen Verfassung

des

Bewusstseins der Menschen hervorgegangen ist. Es sind sozusagen die
äußeren Fußspuren ihrer inneren seelisch-geistigen Entwicklung,

die

sich in ihrem Bewusstsein spiegelt. So wie das charakteristische

architektonische Bauwerk in der griechischen Epoche der dorische
Säulen-Tempel, im Mittelalter die aufstrebende Kathedrale war, ist

es

heute das kubische Warenhaus.


Nö.
Falsche Beobachtung.
Religio ist Rückverbindung, Rückbesinnung auf die letzten Dinge.


Nicht verstanden. Es geht bei diesen von mir zitierten Sätzen gar nicht
speziell nur um Religion, sondern allgemein um Bewusstseinsgeschichte, aus
der Kulturgeschichte hervorgeht, zu der auch die Religion gehört.

Bewusstseinsgeschichte ist eine Geschichte der Reduktionen und der Ausblendungen.
(Diejenigen, welche weniger ausblenden als andere, gelten - je nach historischen Kontext, entweder als Religionsstifter - oder als Wahnsinnige.
Es dürfte wohl kaum einem Zweifel unterliegen, dass, wenn Jesus heute - im Westen - auftauchen würde - vorausgesetzt, die Berichte im NT haben einen realen Hintergrund - er ziemlich bald in der Psychiatrie landen würde. Und in Indien wäre er ein Guru mit einer beschränkten Anhängerschaft, Und in China würde er im Umerziehungslager landen. Nur in den arabischen und nordafrikanischen Ländern - dazu zählt auch Israel - würde er gekreuzigt werden.)

Und der Mensch wendet sich immer an Gott, wenn er in eine Krise gerät,
beispielsweise durch einen Unfall oder einen Herzkasper.
Aber, an welchen Gott wendet er sich denn?

Etwa an den über den Wolken oder seinen Platzhalter, den Pfarrer?
Oder ruft er nicht per Notruf 112 den leiebn GHott an, dass der ihm
schnell ein paar weißbekittelte Engel schicken sollen, die dann auch
schnell kommen mit Tatütata?
An wenn wendet er sich aber, wenn er materiell in eine Notlge gerät

und

nichts zum beißen und keine Wohnung hat?
Wendet er sich da an den Pfarrer, oder wendet er sich an Gott unsd

seine

Stellvertreter baim Sozialamt, auf dass Gott ihm sein Konto wieder
auffüllen möge, so dass der Bankomat Gottes Wohltaten ausschütte?

Mit Sicherheit wendet einer sich nicht an das Warenhaus, wenn er in Not
geraten ist.


Völlig neben dem Thema. Darum geht es hier gar nicht. Da gehen deine
Gedanken eigene Wege, unbewusst oder bewusst zur Ablenkung.

Durchaus sehr bewusst.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

so wird das nix ;-)

nereus @, Dienstag, 19.01.2016, 13:59 vor 3654 Tagen @ Mephistopheles 1675 Views

Hallo Meph!

Du schreibst: Zuerst ist das Sein, und das Sein ist sinnlos.

Das behauptest Du – es muß aber nicht stimmen.

Das Gehirn konstruiert jedoch in dieses sinnlose Sein einen Sinn hinein, und diesen Konstruktionsvorgang nennt man Bewusstsein.

Ah ja.
Welchen Sinn ergibt es für das Gehirn einen „scheinbaren“ Sinn zu konstruieren?
Wozu? In einer sinnlosen Welt gibt es keinen Bedarf dafür.
Wenn doch stimmt Deine Annahme nicht.
Das Gehirn wäre dann ja eigentlich sinnlos in die Welt gekommen, denn es wäre zunächst via Zufall oder ohne hinreichend vernünftigen Grund entstanden. Erst als es existierte, konnte gedacht werden, nicht wahr?
Um es mal konsequent zu formulieren: Deine These erscheint mir ziemlich sinnlos? [[freude]]

Bewusstsein ist nichts anderes als der Versuch, aus der sinnlosen Fülle von Informationseinheiten Muster herauszufiltern und mit diesen Mustern einen Sinn zu postulieren.

Welchen Sinn hat es aus einer sinnlosen Fülle von Informationen Muster herauszufiltern?
Eigentlich trägst Du einen einzigen Widerspruch vor.
Information an sich kann schon mal nicht sinnlos sein, sonst wäre es keine Information.
Daraus ergibt sich das jede Information sinnvoll sein muß, selbst wenn sie trivial ist.
Eine sinnlose Information ist ein Widerspruch in sich.

Sinn ist nicht vorhanden, er wird geschaffen.

w.z.b.w. [[zwinker]]

Welchem Sein folgt denn konkret das Bewusstsein?
..
Es folgt der Reduktion. damit Bewusstsein entstehen kann, ist es notwendig, den größten Teil des Informationsflusses auszublenden.

Das ist auch reichlich haarsträubend.
Die Reduzierung von Information hat nichts damit zu tun, daß überhaupt Bewußtsein ausgebildet werden kann. Wie kann man denn etwas ausblenden, was man zuvor nicht wahr genommen hat?
Das Ausblenden von Information jedoch wieder sinnvoll sein kann ist ein andere Tasse Tee.

Bewusstseinsgeschichte ist eine Geschichte der Reduktionen und der Ausblendungen.

Du redest von Geschichte oder besser gesagt: Zertifizierter Historie!
Was soll denn eine Bewusstseinsgeschichte sein?
Das Bewußtsein ist eine Fähigkeit Dinge/Ereignisse mit dem Verstand wahrzunehmen und sie dann auch noch als Vergangenheit abzurufen, sprich bewußt werden lassen.
Wenn hier von Geschichte gesprochen wird, dürfte es mehr um die Qualität dieser Fähigkeit gehen, aber nicht um den Ablauf historischer Prozesse, was wiederum nicht heißt, daß diese Dinge nichts miteinander zu tun haben.

(Diejenigen, welche weniger ausblenden als andere, gelten - je nach historischen Kontext, entweder als Religionsstifter - oder als Wahnsinnige.

Das ist ein fulminanter Satz dem man zweimal lesen muß.
Der kann nämlich auf verschiedene Weise gedeutet werden.
Damit hast Du Dein Posting vor dem Totalabsturz in die Sinnleere gerettet. [[zwinker]]

Es dürfte wohl kaum einem Zweifel unterliegen, dass, wenn Jesus heute - im Westen - auftauchen würde - vorausgesetzt, die Berichte im NT haben einen realen Hintergrund - er ziemlich bald in der Psychiatrie landen würde. Und in Indien wäre er ein Guru mit einer beschränkten Anhängerschaft, Und in China würde er im Umerziehungslager landen. Nur in den arabischen und nordafrikanischen Ländern - dazu zählt auch Israel - würde er gekreuzigt werden.)

Das sortiere ich jetzt mal.
Gekreuzigt würde er bestenfalls in Israel. Aber nicht weil Ex-Palästina noch unter römischer Herrschaft steht, sondern weil es den Talmudisten eine Freude wäre, denn Christen eins reinzuwürgen, denn eine 2. Kreuzigung ist gemäß NT nicht vorgesehen.

Was passierte, wenn Jesus auftauchen würde (War er denn untergegangen?) ist schwer prognostizierbar.
Wenn er NUR reden würde, gäbe ich Dir mit Deiner Prognose sogar recht.
Wenn er HEILEN und REDEN würde, sähe ich das jedoch ziemlich anders.
Und da Du als Teufel bestens im NT bewandert bist, weißt Du auch, daß Jesus vor zweitausend Jahren sich für Letzteres entschied.
Warum sollte er es also diesmal anders machen?

Und jetzt mal ganz unter uns.
Zu heilen gäbe es wirklich ganz viel.
Als wenn dann noch Jünger gesucht würden, solltest Du Dich einfach mal melden. [[lach]]

mfG
nereus

Mit dem Heilen würde er sich in heutiger Zeit recht schwer tun

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 19.01.2016, 18:35 vor 3654 Tagen @ nereus 1696 Views

Hallo Meph!

Du schreibst: Zuerst ist das Sein, und das Sein ist sinnlos.

Das behauptest Du – es muß aber nicht stimmen.

Das Gehirn konstruiert jedoch in dieses sinnlose Sein einen Sinn
hinein, und diesen Konstruktionsvorgang nennt man Bewusstsein.

Ah ja.
Welchen Sinn ergibt es für das Gehirn einen „scheinbaren“ Sinn zu
konstruieren?
Wozu? In einer sinnlosen Welt gibt es keinen Bedarf dafür.
Wenn doch stimmt Deine Annahme nicht.
Das Gehirn wäre dann ja eigentlich sinnlos in die Welt gekommen, denn es
wäre zunächst via Zufall oder ohne hinreichend vernünftigen Grund
entstanden. Erst als es existierte, konnte gedacht werden, nicht wahr?
Um es mal konsequent zu formulieren: Deine These erscheint mir ziemlich
sinnlos? [[freude]]

Hattu mal von Evolution gehört? Und Mikroben - das sind die Lebewesen, von denen Gott keine Ahnung hat - mit einem Primärbewusstsein?

Bewusstsein ist nichts anderes als der Versuch, aus der sinnlosen
Fülle von Informationseinheiten Muster herauszufiltern und mit diesen
Mustern einen Sinn zu postulieren.

Welchen Sinn hat es aus einer sinnlosen Fülle von Informationen Muster
herauszufiltern?
Eigentlich trägst Du einen einzigen Widerspruch vor.
Information an sich kann schon mal nicht sinnlos sein, sonst wäre es
keine Information.
Daraus ergibt sich das jede Information sinnvoll sein muß, selbst wenn
sie trivial ist.
Eine sinnlose Information ist ein Widerspruch in sich.

Habe ich dir doch schon beantwortet. Was stattfindet, ist Energieausstrahlung. Erst der Empfänger macht aus der Energie Information.

Sinn ist nicht vorhanden, er wird geschaffen.

w.z.b.w. [[zwinker]]

Welchem Sein folgt denn konkret das Bewusstsein?
..
Es folgt der Reduktion. damit Bewusstsein entstehen kann, ist es
notwendig, den größten Teil des Informationsflusses auszublenden.

Das ist auch reichlich haarsträubend.

Nö, du verstehst es nur nicht. Information entsteht erst beim Empfänger von Energie.

Die Reduzierung von Information hat nichts damit zu tun, daß überhaupt
Bewußtsein ausgebildet werden kann. Wie kann man denn etwas ausblenden,
was man zuvor nicht wahr genommen hat?
Das Ausblenden von Information jedoch wieder sinnvoll sein kann ist ein
andere Tasse Tee.

Bewusstseinsgeschichte ist eine Geschichte der Reduktionen und der
Ausblendungen.

Du redest von Geschichte oder besser gesagt: Zertifizierter Historie!

Nein, Geschichte könnte man in diesem Zusammenhang auch mit Evolution übersetzen.

Was soll denn eine Bewusstseinsgeschichte sein?
Das Bewußtsein ist eine Fähigkeit Dinge/Ereignisse mit dem Verstand
wahrzunehmen und sie dann auch noch als Vergangenheit abzurufen, sprich
bewußt werden lassen.
Wenn hier von Geschichte gesprochen wird, dürfte es mehr um die Qualität
dieser Fähigkeit gehen, aber nicht um den Ablauf historischer Prozesse,
was wiederum nicht heißt, daß diese Dinge nichts miteinander zu tun
haben.

(Diejenigen, welche weniger ausblenden als andere, gelten - je nach
historischen Kontext, entweder als Religionsstifter - oder als Wahnsinnige.

Das ist ein fulminanter Satz dem man zweimal lesen muß.
Der kann nämlich auf verschiedene Weise gedeutet werden.
Damit hast Du Dein Posting vor dem Totalabsturz in die Sinnleere gerettet.
[[zwinker]]

Es dürfte wohl kaum einem Zweifel unterliegen, dass, wenn Jesus heute
- im Westen - auftauchen würde - vorausgesetzt, die Berichte im NT haben
einen realen Hintergrund - er ziemlich bald in der Psychiatrie landen
würde. Und in Indien wäre er ein Guru mit einer beschränkten
Anhängerschaft, Und in China würde er im Umerziehungslager landen. Nur in
den arabischen und nordafrikanischen Ländern - dazu zählt auch Israel -
würde er gekreuzigt werden.)

Das sortiere ich jetzt mal.
Gekreuzigt würde er bestenfalls in Israel. Aber nicht weil Ex-Palästina
noch unter römischer Herrschaft steht, sondern weil es den Talmudisten
eine Freude wäre, denn Christen eins reinzuwürgen, denn eine 2.
Kreuzigung ist gemäß NT nicht vorgesehen.

Das NT wurde wie jedes NT post festum erzeugt. Das NT hat sich schon so oft gewandelt, dass ich keine Sorge habe dass bei Bedarf ein neues erzeugt werden wird.


Was passierte, wenn Jesus auftauchen würde (War er denn untergegangen?)
ist schwer prognostizierbar.
Wenn er NUR reden würde, gäbe ich Dir mit Deiner Prognose sogar recht.
Wenn er HEILEN und REDEN würde, sähe ich das jedoch ziemlich anders.
Und da Du als Teufel bestens im NT bewandert bist, weißt Du auch, daß
Jesus vor zweitausend Jahren sich für Letzteres entschied.
Warum sollte er es also diesmal anders machen?

Er würde sich heute mit den Heilungen recht schwer tun bei der heute üblichen Nachuntersuchung.
Diese Heilungen, vor allem von Dämonen, erlebt man in jeder Psychiatriestation, ja, sie gehören so gar zum Krankheitsbild von psychiatrischen Erkrankungen, dass die Leute vor oder nach einem für Laien relativ normal wirken. Fachleute können das aber sehr wohl unterscheiden, aber dass Jesus da ein Fachmann war, das wird ihm selbst von seinen Gegnern nicht unterstellt.
Auch bei Multipler Sklerose erlebt man das alltägich, dass "Lahme wieder gehen können- bis zum nächsten Schub halt.

Und auch dass Tote wiederauferstehen ist ohne moderne diagnostische Möglichkeiten eher alltäglich. Im Abendland ist man dann iegendwo dazu übergegangen, die Toten nicht am Tag ihres Todes zu beerdigen, sondern 3 Taqge abzuwarten, ob sie nicht wiederauferstehen.

Wenn die Lähme allerdings physische Ursachen hatte, wie beispielsweise zerbrochene Knochen, dann hat sich auch Jesus schwer getan mit einer Heilung.
Zumindest ist kein einziger Fall überliefert.

Er selber war ja so vorsichtig, sich die Knochen nicht zerbrechen zu lassen, im Unterschied zu den beiden Schächern, sonst wäre es schwierig geworden mit der Wiederauferstehung, und auch die Beerdigung hat er sich gespart.

Und jetzt mal ganz unter uns.
Zu heilen gäbe es wirklich ganz viel.
Als wenn dann noch Jünger gesucht würden, solltest Du Dich einfach mal
melden. [[lach]]

mfG
nereus

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Energieausstrahlung

Falkenauge @, Mittwoch, 20.01.2016, 08:46 vor 3654 Tagen @ Mephistopheles 1544 Views

Aus welcher "Energieausstrahlung" hast du denn diese "Informationen" gesaugt? Und was ist diese "Energieausstrahlung" und wo kommt sie her?
Das sind doch freischwebende Phantasien, die mit kontrolliertem, überprüfbarem Denken nichts zu tun haben.

Dein Namensgeber würde sich solch verschwuchtelte Phantasie-Akrobatik nicht erlauben. [[lach]] Denn sowas Illusionäres gehört in das Gebiet seines Bruders Luzifer. [[freude]]

Guckst du hier

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 20.01.2016, 09:06 vor 3654 Tagen @ Falkenauge 1540 Views

Dein Namensgeber würde sich solch verschwuchtelte Phantasie-Akrobatik
nicht erlauben. [[lach]] Denn sowas Illusionäres gehört in das Gebiet
seines Bruders Luzifer. [[freude]]

bezeichnet dagegen fast immer ein Strahlenbündel, das gerichtet ist und dabei Energie und Impuls transportiert.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nicht-Erklärung der Nichterklärung

Falkenauge @, Mittwoch, 20.01.2016, 10:04 vor 3654 Tagen @ Mephistopheles 1496 Views

bezeichnet dagegen fast
immer ein Strahlenbündel, das gerichtet ist und dabei Energie und Impuls
transportiert.

Gruß Mephistopheles

Das erklärt doch nichts. Die Frage ist: Was strahlt da aus und von was strahlt es aus? "Energieausstrahlung" wie du sie verwendest, ist keine Wahrnehmung, die man gedanklich durchdringen könnte, sondern ausgedacht, eine Fiktion. Und wieso werden daraus Informationen, also Gedanken, und welche? Und warum gerade die? Du vernebelst dir selbst das Bewusstsein.

Gruß
Falkenauge

Wem dient der Papst?

Monterone @, Montag, 18.01.2016, 15:40 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2515 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 16:01

[image]

Gestern besuchte der Papst die große Synagoge von Rom. Le Parisien schreibt, Franziskus I. habe sich wie Johannes Paul II. an die Juden als *seine älteren Brüder* gewandt und seine *seine Nähe zu jedem Überlebenden der Shoah* zum Ausdruck gebracht.

Vielleicht läßt inzwischen mein Gedächtnis nach, aber wenn mich nicht alles täuscht, hat Jesus von Nazareth andere Töne angeschlagen.

Das Oberhaupt von Kirche und Katholiken: *Sechs Millionen Menschen wurden Opfer der unmenschlichsten Barbarei, begangen im Namen einer Ideologie, die den Menschen an die Stelle Gottes setzen wollte, nur weil sie dem Volk der Hebräer angehörten.*

Einen Hinweis auf die 10 Gebote, vor allem das *Du sollst kiein falsches Zeugnis reden wider Deinen Nächsten* schenke ich mir lieber.

Bei allem, was der Nationalsozialismus verbrochen hat, vor allem die Shoah, niemals sollte der Mensch an die Stelle Gottes gesetzt werden.

Das scheint eher die Spezialität derer, die heute regieren, und denen der Heilige Vater seine Aufwartung gemacht hat, (Bischof Henri Delassus, Douglas Reed, Pierre Hillard).

Angenommen, ein Maler wie Raffael oder Tizian hätte darstellen wollen, wer oben ist, wer unten, wer Herr, wer Knecht, wie wären die Figuren angeordnet gewesen?

Etwa so wie auf dem Photo?

Ich kann mir nicht helfen, aber der Typ im weißen Gewande wirkt ein wenig wie der verlorene Sohn aus dem Alten Testament.

Monterone

https://twitter.com/herveryssen
http://www.leparisien.fr/pape-vatican/rome-le-pape-francois-a-la-grande-synagogue-sous-...

der NWO

Lydia, Montag, 18.01.2016, 16:11 vor 3655 Tagen @ Monterone 2252 Views

Hallo Monterone

Ich kann mir nicht helfen, aber der Typ im weißen Gewande wirkt ein wenig
wie der verlorene Sohn aus dem Alten Testament.

Das Gleichnis des verlorenen Sohnes steht im Neuen Testament, im Lukas Evangelium Kapitel 15.

M.E. nach dient der Papst der NWO. Er macht während verschiedener Zeremonien das Teufelszeichen und steht so ganz offiziell zu seinem wahren Meister. Man muss nur etwas genauer hinschauen und darf sich nicht blenden lassen von seiner zur Schau getragenen Demut.
Der Papst ist kein Christ, noch lehrt die RKK biblische Maßstäbe, sondern ihre eigenen Traditionen.
Ich lese zzt. ein Buch über Märtyrerschicksale im 16. Jahrhundert. Dort tritt unverhüllt das Böse zutage.
Ein wiedergeborener Christenmensch, der nach der neutestamentlichen Bergpredigt lebt, zumindest danach strebt ( Matthäus 5 - 7), wird niemals Gewalt anwenden.

Beste Grüße
Lydia

Beim Tanz um das Goldene Kalb ist die Kirche mit dabei

Monterone @, Montag, 18.01.2016, 16:28 vor 3655 Tagen @ Lydia 2257 Views

Hallo Lydia,

M.E. nach dient der Papst der NWO.

Darauf wollte ich hinaus. Der Papst dient dem Mammonismus und Leuten, die Jesus aus dem Tempel geprügelt hat. Wahrlich eine Umkehrung aller Werte.

Das Gleichnis des verlorenen Sohnes steht im Neuen Testament, im Lukas Evangelium Kapitel 15.

Danke für die Richtigstellung.

Monterone

Die christlichen Kirchen sind Institutionen

Balu @, Montag, 18.01.2016, 18:15 vor 3655 Tagen @ Monterone 2021 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 18:58

der Macht und Gier, schon immer gewesen. Im Mittelalter gab´s die sog. Fürstbischöfe, die die Bevölkerung dazu verdonnerten, ihre Lebenskraft in den Dienst der Kirche zu stellen für den Bau von Monumenten, gen. Kathedralen.

In der Neuzeit melken diese Institutionen die Bevölkerung durch Betrug, indem sie ihren zahlenden Mitgliedern eine Versicherungspolice mit Erfüllungsdatum nach dem Tod offeriert - scheinheiliger geht´s nimmer.

Die Ebene oberhalb der örtlichen Pfarrer lebt wie die Made im Speck, Verwaltungsfachangestellte der Kirche. Auch Nichtmitglieder werden von dieser Institution ausgesaugt wie von einem Vampir, indem viele sog. kirchliche" Leistungen letztlich aus Steuermitteln bezahlt werden.

Die Kirche ist eine Institution wie jede andere, deren Wohl und Wehe in erster Linie darauf abzielt, ihre Macht zu erhalten und auszubauen und die Menschen als Untertanen zu halten.

Ich habe diesem Haufen schon lange ade gesagt und würde es inzwischen auch gerne der BRD tun, leider kann ich mir meine Renteneinzahlungen nicht auszahlen lassen und hoffe immer noch darauf, dass der Staat seine Teil der Vereinbarung erfüllt und den Zeitpunkt nicht immer weiter hinaus schiebt.

Auf beide eine großen Haufen machen ist leider noch zu viel der Ehre; aber Kirche - kannste vergessen!

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Tja, Papst Benedikt XVI. hatte den neuen Kurs nicht mitgekriegt.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Montag, 18.01.2016, 23:53 vor 3655 Tagen @ Monterone 1946 Views

Die Zeiten ändern sich :

Die EKD-Synode distanziert sich von Luthers Judenfeindschaft

Von dem Jesus, jenem, der die Tische der jüdischen Geldwechsler umgeworfen hat, von dem muss die Kirche sich noch nicht distanzieren?

Antwort steht in dem Artikel: Jesus war Jude, der durfte das.

[[freude]]

Grusz

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Natürlich, denn...

nemo, Dienstag, 19.01.2016, 00:12 vor 3655 Tagen @ Hannes 1858 Views

Von dem Jesus, jenem, der die Tische der jüdischen Geldwechsler
umgeworfen hat, von dem muss die Kirche sich noch nicht distanzieren?

„Es hat bisher nur einen Christen gegeben. Man hat ihn erwischt und gekreuzigt – gleich zu Anfang.“

Mark Twain

Saat und Ernte

Lydia, Montag, 18.01.2016, 16:29 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2126 Views

Hallo Falkenauge,

die ganze Krise ist, wenn man es aus biblischem Hintergrund betrachtet, eine Glaubenskrise des europäischen, resp. deutschen Volkes.

Wie gesagt, wenn man die Bibel und den christlichen Glauben als Erklärungsmodell nimmt. Es gibt wahrscheinlich unzählige Erklärungsversuche auf ganz anderen Ebenen.

Hierzu gibt aber die Bibel eine gute Verstehenshilfe.
Nicht nur, dass diese und die folgenden (viel schrecklicher werdenden) Ereignisse oftmals quasi eins zu eins in dem Buch der Bücher geschrieben stehen.
Wichtiger ist noch, warum es passiert.
Wenn es Gott gibt und wenn die Aussagen der Heiligen Schrift stimmen, wenn wir aus einem Reformationsland kommen, das sich mit unglaublichen Qualen von der Katholischen Kirche abgewandt hat und wenn unsere Vorfahren noch ein gewisses Grund Glaubensgut in ihrem ganzen Lebensgefüge hatten - und wir betrachten die heutige Moral und Sitte - wer würde sich wundern, dass wir hier jetzt ernten, was wir gesät haben?

Ich will nur anregen, sich mit dem "Du sollst nicht töten" zu beschäftigen und auf die unzähligen Abtreibungen hinweisen.

Denke an die geistesgestörte Gendergeschichte, die uns weismachen will, dass es keinen Mann und keine Frau gibt. Gott aber erschuf sie als Mann und als Frau. Das steht im ersten Kapitel der Bibel. Somit möchte man die Schöpfungsordnung Gottes negieren.

Wir haben nahezu jedes Gebot gebrochen, welches in der Bibel steht und wundern uns, wenn Gott uns unser Tun auf den Kopf kommen läßt?

Es ist ein Thread, wo die Krise aus christlicher Ethik besprochen werden darf, darum bezog ich mich jetzt hier ausschließlich auf die Gesamtaussage der Bibel.

Viele Grüße
Lydia

Empfehlung

Lydia, Montag, 18.01.2016, 16:42 vor 3655 Tagen @ Lydia 2168 Views

Damit die werten Forumsteilnehmer sehen, dass sich nicht alle Gemeinden mit dem Verbrecherregime einsmachen, empfehle ich wirklich jedem, sich die sehr guten, sehr deutlichen Worte von Jakob Tscharnke, evangelisch-freikirchlicher Pastor aus Riedlingen,anzuhören.

Runterscrollen, die beiden Predigten heißen: "Der Christ und der Fremde" vom 04.10.2015 und "Wie gehen wir als Christen mit der Zuwanderungsproblematik um?" vom 11.1.0.2015

Er wird wegen seiner klaren und realistischen Haltung massiv verleumdet. Seine Gemeinde steht hinter ihm.

http://www.efk-riedlingen.de/predigtarchiv/index.php

Es gibt auf der Seite noch einen intressanten Blog, wo er neue, aktuelle Artikel bringt und kommentiert. Er schreibt die realen Zustände und bekommt tausende positive Zuschriften, weil es kaum solch mutigen Männer gibt, die massive Nachteile um der Wahrheit willen in Kauf nehmen.

Der Blog steht unter Kurz bemerkt :
http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/

Gruß
Lydia

Zustimmung

Falkenauge @, Montag, 18.01.2016, 16:45 vor 3655 Tagen @ Lydia 2003 Views

die ganze Krise ist, wenn man es aus biblischem Hintergrund betrachtet,
eine Glaubenskrise des europäischen, resp. deutschen Volkes.

Wenn es Gott gibt und wenn die Aussagen der Heiligen Schrift stimmen, wenn
wir aus einem Reformationsland kommen, das sich mit unglaublichen Qualen
von der Katholischen Kirche abgewandt hat und wenn unsere Vorfahren noch
ein gewisses Grund Glaubensgut in ihrem ganzen Lebensgefüge hatten - und
wir betrachten die heutige Moral und Sitte - wer würde sich wundern, dass
wir hier jetzt ernten, was wir gesät haben?

Ich will nur anregen, sich mit dem "Du sollst nicht töten" zu
beschäftigen und auf die unzähligen Abtreibungen hinweisen.

Denke an die geistesgestörte Gendergeschichte, die uns weismachen will,
dass es keinen Mann und keine Frau gibt. Gott aber erschuf sie als Mann und
als Frau. Das steht im ersten Kapitel der Bibel. Somit möchte man die
Schöpfungsordnung Gottes negieren.

Wir haben nahezu jedes Gebot gebrochen, welches in der Bibel steht und
wundern uns, wenn Gott uns unser Tun auf den Kopf kommen läßt?

Ja, dem kann ich nur zustimmen. Es illustriert das Ausmaß der Glaubenskrise, der vollständigen Reduktion des Bewusstseins auf die sinnliche Welt, in der man dann glaubt, schalten und walten zu können, wie man will.

Es ist eine Herausforderung des Menschen: Entweder er nimmt sie an und erweitert durch eigene Anstrengung wieder seine Erkenntnis, oder der Weg in die Sinnlosigkeit und Selbstzerstörung setzt sich fort.

Die Spätform der christlichen Gesellschaft?

Revoluzzer @, Montag, 18.01.2016, 17:30 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2052 Views

Die Ablehnung des Christlichen seit Nitsche, öffentlich prägend seit 1967, ist nichts weiter als die Spätform der christlichen Gesellschaft.

Das "Liebe Deinen Nächsten"-Gebot wandelt heute ebenso als "nuttiger Teenager" wie als "Gutmensch" oder "Angela Merkel" (pfuideibel) durch die Gegend. Die Tradition tritt dabei, und das finde ich faszinierend, als Ablehnung der Tradition auf: Die Gesellschaft muss das Christliche ablehnen, um unter der Bedingung der modernen, pluralen Gesellschaft christlich sein zu können.

Ich wage hier mal die steile These: Unsere Gesellschaft ist sehr, sehr viel mehr "christlich gläubig" als wir meist denken oder wahrnehmen.

Die interessante Frage ist übrigens: Kommt es nach der "Bejahung durch vermeintliche Verneinung" zu einer Renaissance im Sinne der "Bejahung durch Bejahung" oder geht das Christentum tatsächlich unter, so dass man sich noch nicht einmal mehr davon abgrenzen muss (so ähnlich wie sich heute auch niemand mehr von Odin oder Jupiter abgrenzen muss, weil sich die Frage schon gar nicht mehr stellt).

Revo.

Na ja

Falkenauge @, Montag, 18.01.2016, 17:56 vor 3655 Tagen @ Revoluzzer 1925 Views

Lieber Revoluzzer,

das ist etwas angestrengt dialektische Begriffsakrobatik.

Die "Revoluzzion" muss im Bewusstsein stattfinden, wie in dem oben verlinkten Artikel dargelegt.

Gruß
Falkenauge

Neuer Versuch

Revoluzzer @, Dienstag, 19.01.2016, 09:11 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 1725 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 19.01.2016, 09:17

Lieber Falkenauge,

das ist etwas angestrengt dialektische Begriffsakrobatik.

Uhh, das schmerzt...

Also, ich probiere es noch mal:

Ich widerspreche Deiner These, dass es einen "Verlust des Glaubens" gibt.

Jede Generation muss sich seine eigene Glaubensform erschaffen. Die "alte" Kirche ist nie der Glaube von "heute". Das Christentum hat nun bereits sehr viele Formen durchlaufen, deshalb emergierte "heute" eine Form des Christentums, die sich durch ein Zugleich von Ablehnung und Bejahung des C. kennzeichnet.

Die Beliebigkeit der Moderne ist aber gar keine Beliebigkeit.

Oder anders formuliert: Die Gesellschaft verfolgt heute mit gleicher Inbrunst Abweichler von der propagierten Moral, die heute noch so viel eine christliche ist, wie immer schon, wie die Hexen im Mittelalter usw. Und wir begehen als Gesellschaft im Namen unseres Glaubens Verbrechen, die denen unserer Vorfahren in gar nichts nachstehen: Abtreibungen, Kriege, Umweltzerstörung (im Namen des Glaubenssatzes des Umweltschutzes! Man denke an die Missionare, die die Ureinwohner im Namen Gottes "beglückten" usw.)

Es hat sich nur die Form des Glaubens verändert, er hat sich sozusagen unsichtbar gemacht, damit er weiter wirken kann.

Ich würde übrigens auch der Aussage von den "gläubigen Massen" im MA insofern widersprechen, dass wir diese gläubigen Massen exakt genau so heute haben.

Weiter: "Rationalistische Zersetzung". Nein, ganz und gar nicht. Vielmehr haben wir die Ratio bemüht, um das, was uns der Glaube eh sagt, jetzt auch von der Immanenz her begründen zu können.

Freiheit, Menschenrechte? Ist theologisch nichts anderes, als dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und daher kein Mensch befugt ist, "die Würde des Menschen" zu verletzen (denn das hieße ja Gott angreifen).

Usw.

Was uns in der Tat verloren gegangen ist, ist die Möglichkeit unsere Glaubenssätze als Religion zu kritisieren. Aber genau das sind unsere Glaubenssätze, die sich der Ratio bemühen, um sich gegen Kritik zu immunisieren: Nichts weiter als Glauben.

Das ist übrigens auch der Kern der islamischen Herausforderung: Menschen können einfach andere Dinge glauben - und sich dann die Wirklichkeit nach ihrem Glauben zurechschustern.

Wir machen es genauso!

Und wir kotzen heute genauso über die Ungläubigen, wie unsere Vorfahren...

...

Jetzt muss ich leider aufhören, weil Arbeitssklave muss ja Geld verdienen...

Herzlich,
Revo.

Glaube

Falkenauge @, Dienstag, 19.01.2016, 18:57 vor 3654 Tagen @ Revoluzzer 1637 Views

Lieber Revoluzzer,

eine kurze Antwort.

Es geht nicht darum, dass auch heute Menschen sich auf ihren Glauben berufen, um Verbrechen usw. zu begehen und Kriege zu führen, auch nicht darum, dass die Moral und die Menschenrechte letztlich Früchte des Christentums sind, auch nicht dass manche ihren Glauben rationalistisch begründen.

Es geht darum, dass sehr viele und immer mehr Menschen der westlichen Welt an die Existenz des Christus der Evangelien, an Gott, an Engel, an Teufel usw. überhaupt nicht mehr glauben können, selbst viele Pfarrer nicht mehr. Sie glauben nur noch an das, was sie sinnlich wahrnehmen können, an ihre Frau bzw. ihren Mann, wenns gutgeht, an die Wissenschaft, die CDU und Frau Merkel oder den SPD-Mann mit dem himmlischen Namen des Verkündigungsengels, den man doch in beeindruckender Leibhaftigkeit sehen kann.

Das hat den Materialismus in den Wissenschaften, den weltanschaulichen Atheismus, die absolute Dominanz des Wirtschaftslebens, die ungeheure Zunahme seelischer Erkrankungen und der Selbstmorde.

Die Grundursache dafür haben wir in der sich über Jahrtausende und Jahrhunderte allmählich vollziehenden Bewusstseinsveränderung zu suchen.
Unser Bewusstsein ist heute anders beschaffen als im Mittelalter, in Rom und Griechenland, in der alten ägyptischen Kultur usw.

Um dieses kultur- und bewusstseinsgeschichtliche Thema geht es mir.

Herzlichen Gruß
Falkenauge

bewusstseinsgeschichtlich?

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Montag, 18.01.2016, 17:45 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2024 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.01.2016, 17:56

Betrachtet man das Problem kultur- und bewusstseinsgeschichtlich, muss man...

Hallo Falkenauge,

'bewusstseinsgeschichtlich' hört sich spannend an.
Gibt es Bewusstseinsgeschichte?
Noch nie was davon gehört, wäre aber spannend, da mal was zusammenzutragen.
Schreib doch mal hierzu...

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Bewusstseingeschichte

Falkenauge @, Montag, 18.01.2016, 18:04 vor 3655 Tagen @ Hinterbänkler 2003 Views

Hallo Falkenauge,

'bewusstseinsgeschichtlich' hört sich spannend an.
Gibt es Bewusstseinsgeschichte?
Noch nie was davon gehört, wäre aber spannend, da mal was
zusammenzutragen.
Schreib doch mal hierzu...

Danke und Gruß
Hinterbänkler

Hallo Hinterbänkler,

einiges steht in dem oben von mir verlinkten Artikel.

Genaueres habe ich hier versucht:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/05/23/die-aufgabe-europas-zwischen-ost-und-west/

Soweit auf die Schnelle mal.

Gruß
Falkenauge

RFID - Russo - Rockefeller - 911 - Bitcoin - Offenbarung - RFiD

Blum @, D, Montag, 18.01.2016, 21:00 vor 3655 Tagen @ Falkenauge 2194 Views

http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/rfid-chip.html

keine bekannte Seite, dann nehmt das Gesagte dort einfach als Gedankenexperiment einer ungenannten Zahl von Personen.

Nick Rockefeller habe Russo einige Monate vor dem 11.09.2001 gesagt, nach diesem Tag könne man sich Öl und Ressourcen, vor allem aber die Freiheit der Amerikaner leichter nehmen und das Ziel sei, ein Mensch - ein Chip - alle Daten und Totalabschaltungsfunktion.

Was haltet Ihr denn von der Idee, über RFID-Chips mehr Daten als bisher zu speichern? Schon in den 80-ern wurde mir von Plänen berichtet, man wolle den Kanadiern Chips implantieren, wegen der umständlichen Passgeschichte. Der Mensch, der das Projekt leiten sollte, sprach angeblich aus moralischen Gründen ab. Inzwischen gibt es RFID versehene Pässe wie bei uns.

Wie ist diese 10cm Ablesungsmöglichkeit mittels energieübertragenden Magnetfeldern vor unberechtigtem Ablesen geschützt?

Unauthorized reading: Basic access control

The personal information stored on the chip is privacy protected by basic access control (BAC). For the chip in the Canadian ePassport to be read, the passport must be held within 10 centimeters of a reader and the date of the individual’s birth, the date of expiration of the passport and the passport number must also first be provided to the reader (either by manually entering the information or from the machine readable zone when the book is inserted in the reader). Without this information, the information in the e-chip cannot be accessed.

BAC also protects the wireless communication channel after access is granted by generating a session encryption key with the reader and then encrypting all data transmitted both ways between the chip and the reader. The information cannot be read or easily decrypted by a radio frequency (RF) eavesdropper.


Theoretisch kann ein RFID-Transponder aber über Strecken bis zu über einem Kilometer ausgelesen werden und wahrscheinlich werden diese Weiten mit fortschreitender Entwicklung der RFID-Systeme noch getoppt.

Probleme liegen bisher in Störgrößen wie Wasser oder Metall auf der Strecke. Deshalb der Abschirmungstipp mit Alupapier in der Tasche um moderne Autoschlüssel und diverse Karten, bald vielleicht auch um Bargeldröllchen.

Ich finde diese Sache neben dem Religionsaspekt (Reagan wollte angeblich dieses "Mark of the Beast" - Zeichen nicht per Gesetz unterstützen) aber auch interessant für Bitcoiner und Datenselbstbenutzerfreunde, weil man ja viele Daten wie Gesundheits- und Kontoddaten auf den kleinen Chips speichern (und auch löschen?) kann. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=322718 Hier hat CalBaer ein paar Dinge geschrieben, leider noch nicht zum Löschvorgang aus der Ferne. Und für Elektroniker wie Ottoasta wäre es auch interessant, Aus rechtlicher Sicht könnte auch azur hier reinschauen und diese Ideen aufnehmen in seine Sammlung von Anzeichen, wie eng es für die Freiheit oder für Recht wird.

Möglicherweise sollte Widerstand sich hierzu ähnlich wie gegen TTIP aufbauen oder gegen Wasser- und Pflanzen-Monopolisierung. Bei Patenten wird es zu abstrakt, doch beim Bargeld ist es konkret. Aber http://wafflesatnoon.com/will-obamacare-require-rfid-chips-in-humans-by-march-23-2013/ das mit der RFID-Pflicht im Menschen ist Quatsch, ein Faxenfake. Andererseits, es gibt Dinge, die sollte man wirklich nicht glauben: http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/ausblick-2016-glauben-sie-kein-...


Eine im wahrsten Sinne des Wortes verschwörerische Theorie könnte sein, dass dann, wenn bewaffnete Roboter die letzten nicht gechippten Menschen eingefangen haben, eine totale Steuerung (inkl. Abschaltung wg. Überbevölkerung oder Überintelligenz?) der Menschen möglich ist, über starke Elektromagnetwellen, die wegen der in ihren Hirnen eingepflanzten Chips genau das machen, was sie sollen, schuften, töten, freundlich oder unfreundlich sein, einfach weil das von einer Zentrale aus, ganz datenschützerisch anonymisiert natürlich, für die definierten Gruppen so geplant ist. Damit die geheimen Hinterpersonen genug Zeit für ihr ganz normales 1% Leben haben, können sie diese Steuerungsprozesse auch von Computern erledigen lassen, die ihnen willfährige Zeitgenossen gegen Silberlinge leisten werden.

Na ja, wir können das auch alles in Ruhe auf uns zukommen lassen, bisher sind die RFIDs ja sehr praktisch, nicht wahr? Und GO kommt ja auch automatisch.

Oder doch: Freiheit und Recht verteidigen - nur mit den Waffen des Wortes? Für die lieben Kinder? Worte aber nicht auf dem Computer alleine speichern, denn wenn der Strom fehlt, fehlt irgendwann das Argument, oder? Und wo man Menschen fernlöschen kann, also mit Computern sollte das doch einfacher sein. Aber das mit dem Strom gilt auch für die RFID-Leser. Ja, die Energie ist eine Schlüsselgröße - Mensch- gegen Maschinenenergie. Wer gewinnt, heißt das Spiel? Oder heißt es Mensch gegen Unmensch? Das sind soo viele Fragen.

(Die Phantasie war ein Potpourrie zur Verbesserung des Raumduftes)

Blum

PS: jetzt müsste ich den Thread in so viele Fäden hängen, also ich denke, bei Religion, Bindung, Glaube, Aberglaube und Geister - da ist er gut aufgehoben. Danke an Falkenauge, Du scharfsichtiger, hoffentlich nicht auch noch hellsichtiger Zeitgenosse, sei lieber auch stark wie ein Falke und achte auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen beim Fallen [[zwinker]]

--
It's not what you don't know that gets you into trouble, it's what you know that just ain't so that gets you into trouble. (Satchel Paige)

Das muss man sehen können

Leserzuschrift @, Dienstag, 19.01.2016, 12:55 vor 3654 Tagen @ Falkenauge 1724 Views

Hallo,
ich finde Deine Ausführungen hierzu insgesamt sehr interessant und zukunftsträchtig.
Besonders schön finde ich die Hinwendung zum angedeuteten: „Warum und wie könnte es weiter gehen“. Endlich mal was anderes wie das Wühlen in Vergangenem und der Torschlussmentalität des Jetzt.

Man muss erst mal eine Ahnung haben, wo es hingehen könnte, wenn man das gruselig wirkende Jetzt irgendwann überwinden will.

Deine Überschrift „Die Krise des christlichen Glaubens“ führt dann aber schon zu Anfang auf gespurte Fährten. Das führt dann dazu, dass so mancher Leser auf christlichem Machtderivat weiterdenkt, sich in den leergewordenen Glaubensherrschaften ent;- sinnt fühlt und dem großen Moment Deiner Schrift kaum Aufmerksamkeit schenkt.

z.B.:. „Alles unterliegt der Entwicklung, auch das Bewusstsein. Ja, in ihm spielt sich die primäre Entwicklung ab, aus der erst alle großen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen hervorgehen. Denn der Mensch kann nur das in einer bestimmten Weise schaffend aus sich heraussetzen, was jeweils an entsprechenden empfindungs- und gedankenmäßigen Anschauungen in seinem Bewusstsein lebt.“

„Und man könnte den Gedanken hegen, das sei die Absicht einer geheimen Pädagogik, die der Entwicklung zugrunde liegt.“ Die Wortwahl „Geheime Pädagogik“ klingt schon wieder so testamentarisch, patriarchalisch doktrinierend, da stellen sich sämtlich „Spätpubertierenden“ sofort die Stacheln. Für mich passt das, keine Sau würde hier bei der „Entwicklung“ vom Samenkorn zum Baum in zeitgenössischer Vielfalt und äonenlanger Abwandlung in diesen aufgeklärten Zeiten patriarchalischen Willen und personifizierten Göttergusto unterstellen, wenn Jemand die Entwicklung beim Menschen in ähnlich gearteter Evolution (nix Darwin und Grabenkämpfe, sondern ANSCHAUUNG) darstellt, erscheint es mir fast so, als würde sich dann ein Jeder möglichst schnell dann doch wieder hinter die eine oder eben andere Fassade in Sicherheit bringen.

So ist das. Zukunftsvisionen hast Du da angedeutet.

Danke, Sigrid

Verständig

Falkenauge @, Mittwoch, 20.01.2016, 10:54 vor 3654 Tagen @ Leserzuschrift 1466 Views

Hallo Sigrid,

vielen Dank für die verständigen und konstruktiven Anmerkungen.

Gruß
Falkenauge

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