Die Zuverlässigkeit von DHL aktuell - "ich bin die Christl von der Post.."

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 17.01.2016, 08:16 vor 3675 Tagen 5390 Views

Ich bestellte von einem in Deutschland ansässigen Verlag ein Buch. Dieses Buch sollte mir in Rumänien zugestellt werden. Das ist nicht geschehen, - niemand weiss , wo das Buch geblieben ist. Danach bestellte ich nochmals zu einer Adresse in Nürnberg, wo meine Freunde wohnen. Da sich mein Sohn am Wochenende dort aufhält, sollte er das Buch nach der Anlieferung in Empfang nehmen und dann zu mir nach Rumänien bringen. Soweit, so gut.

Der Ablauf im Detail (alle Benachrichtigungen per Mail):

-Ich bekam die Versandanzeige des Verlages am 13. 1. d.J. mit richtig angegebener Zustellanschrift.

-Ich bekam die Zustellankündigung der DHL am 14.1. mit dem schönen Text: Hallo lieber Kunde, wir haben gute Nachrichten: Ihr Paket ist bald da. (Die Adresse stimmte).

-Ich bekam die Unzustellbarkeitsbenachrichtigung der DHL am 15.1. mit den Worten: Hallo lieber Kunde, leider konnten wir Sie unter der angegebenen Adresse nicht finden. Wir versuchen es weiter. Sollte die Zustellung nicht gelingen, müssen wir Ihr Paket leider an den Absender zurück senden.

-Bei der Nachforschung per Mail erhielt ich als Suchergebnis die Information: Status vom Fr, 15.01.2016 12:28 - Der Empfänger ist unbekannt. Nächster Schritt - Die weitere Behandlung der Sendung wird geprüft.

Nun zu meiner Tätigkeit, die ich dem Verlag anschließend per Mail mitgeteilt habe:

Mail v. 15.1.2015:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Anlage erhalten Sie vier Kopien des mir zugegangenen Schriftverkehrs über die Lieferung des erneut bestellten Buches. Nachdem ich um die Mittagszeit die letzte Nachricht von DHL heute erhalten habe, setzte ich mich sofort telefonisch mit dem Kundendienstservice in Verbindung. Der Sachbearbeiter bedauerte, keinen Einfluß darauf zu haben, was mit dem Paket weiter passiert, - es geht automatisch an den Absender zurück. Die darin enthaltene Aussage, "Wir versuchen es weiter." ist also nur Makulatur.

Ich wies den Sachbearbeiter darauf hin, dass die Adresse absolut richtig sei. Mein Appell, das Paket doch bei der nur wenige Meter entfernten DHL-Postfiliale in der .......straße zu hinterlegen, fand genauso kein Gehör, - es wurde mir immer wieder entgegnet, dass das Paket bereits zurück zum Versandort unterwegs sei. Das war genau um 13 Uhr 11 (deutscher Zeit, ich habe von Rumänien aus um 14 Uhr 11 angerufen), also 43 Minuten nach der Nachricht über die erfolglose Zustellung. Die Telefongespräche bei DHL werden aufgezeichnet.

Zu diesem Zeitpunkt muss das Lieferfahrzeug noch in der Nähe gewesen sein, - eine telefonische Benachrichtigung von Seiten der DHL-Logistik an den Fahrer schloß man kategorisch aus.

Nun ist das bereits der zweite Versuch, über eine Zustellung Ihres Verlages an ein Buch zu kommen. Die erste Lieferung, die nach Rumänien gelangen sollte, hat nicht geklappt, weshalb das Buch auch nicht bezahlt wurde. Bei der zweiten Lieferung bezahlte ich im Voraus, zumal ich davon ausging, dass eine Lieferung innerhalb von Deutschland problemlos sei.

Warum der Fahrer nicht ausgeliefert hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist nach meiner telefonischen Unterredung mit dem Kundendienstservice davon auszugehen, dass es ich um einen Beschäftigten gehandelt hat, der der deutschen Sprache nicht besonders mächtig ist.

Nun ist mein Sohn mittlerweile in Nürnberg angekommen, und sollte das Buch nach Rumänien mitnehmen. Er wird am kommenden Sonntag abend von Nürnberg wegfahren.

Mail v. 17.1.2015:

Sehr geehrte Damen und Herren,
bezugnehmend auf mein Mail vom 15.1.2016 möchte ich folgendes ergänzen:

Durch gewisse Rückfragen bei den Leuten, wo das Buch ankommen sollte, hat sich folgendes herausgestellt:

Ein Zeuge hat beobachtet, wie ein Lieferfahrzeug der DHL um ca. 12 Uhr an einer Einfahrt in die .........straße vergeblich eine Parkmöglichkeit gesucht hat. Das war ca. 10 Hausnummern von der Lieferanschrift entfernt. Dazu muss man wissen, dass die ...........straße eine stark befahrene Durchgangsstraße mit meist besetzten Parkplätzen am Straßenrand ist, die gerade am Freitag stark frequentiert ist. Das DHL-Lieferfahrzeug konnte keinen Parkplatz ausfindig machen und natürlich nicht in der .........straße vor dem Haus Nr. xxx selbst stehen bleiben, da in diesem Fall eine Fahrspur blockiert worden wäre, was einen erheblichen Verkehrsstau ausgelöst hätte.

Diese Suche dauerte ca. 5 - 10 Minuten, dann fuhr das Fahrzeug weiter. Das also bedeutet, dass es gar keine Irritation bei der Anschrift gegeben hat, - der Fahrer ist ja nicht einmal ausgestiegen und bis zum Haus Nr. xxx gegangen. Offensichtlich hätte er das Fahrzeug weiter entfernt parken und dann einen längeren Weg zurücklegen müssen. Das war der Grund, warum das Paket nicht angeliefert wurde.

Auf Wunsch werde ich diese mir telefonisch gemachte Zeugenaussage schriftlich verlangen und Ihnen zusenden. Da für mich fest steht, dass es eindeutig ein Fehlverhalten des Fahreres der DHL war, so denke ich, dass man diese Firma dazu verpflichten könne, das Paket nun zu mir direkt - für Ihren Verlag und für mich kostenfrei - anzuliefern.

Meine Anschrift in Rumänien lautet: ..........

In diesem Falle würde ich aber die Fa. DHL dazu verpflichten, das Paket gegen Unterschrift innerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Mo - Fr 8 Uhr - 16 Uhr) anzuliefern.

Ich denke, ich kann mir dazu jeglichen Kommentar ersparen, - die Fakten sprechen für sich. Würde mich nur interessieren, ob Sie bereits mehrmals derlei Vorfälle bemerkt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Mein Kommentar fürs DGF: Sind das Einzelfälle oder ist das bereits die Auswirkung der neuen qualifizierten Facharbeiter aus anderen Ländern? Bin nun gespannt, wie es weitergeht und was letztlich herauskommt.

Ist mittlerweile der Normalfall würd ich sagen

Kaladhor @, Münsterland, Sonntag, 17.01.2016, 09:11 vor 3675 Tagen @ helmut-1 3744 Views

Auch so eine Unart ist es, Lieferungen bei Nichtanwesenheit bei einem Nachbar zu hinterlegen, es aber dann zu unterlassen, eine entsprechende Mitteilung in den Briefkasten zu werfen, UPS und Hermes gleiches Bild. Einzig DPD fragt dann nach, ob ein Zettel beim Empfänger eingeworfen werden soll.

Ich befürchte allerdings, dass das noch "bessere" Auswüchse annehmen wird.

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Wenn der Computer beim Nachbarn landet

Sundevil @, Sonntag, 17.01.2016, 09:37 vor 3675 Tagen @ helmut-1 3733 Views

Hatte sehr viele ähnliche Erlebnisse mit diesen Qualitätsservices.

Einmal bestellte ich einen ziemlich teuren Laptop, den ich für einen neuen Job dringend bruachte. Nach einigen Tagen war der immer noch nicht da und ich wunderte mich. Auf Rückruf hiess es dann, dass er ausgeliefert worden sein. Der Paketdienstleister sagte mir, dass ich ja unterschrieben hätte, also sei es nicht ihr Problem!

Wie sich dann herausstellte hat der Fahrer das Paket in einem Haus gegenüber abgegeben, weil er da immer viele Pakete abgibt. Die Dame am Empfang hatte dann auch gleich für mein Paket unterschrieben.

So ein Fehler kann schonmal passieren, aber das hätte ziemlich blöd ausgesehen, wenn ich auf dem Schaden sitzen geblieben wäre. Wie hätte ich meinem Arbeitgeber erklären sollen, dass das Ding weg ist?

Arbeitgeber

SevenSamurai @, Sonntag, 17.01.2016, 13:32 vor 3674 Tagen @ Sundevil 2681 Views

neuen Job dringend bruachte.

Wie hätte ich meinem Arbeitgeber erklären sollen, dass das Ding weg ist?

Verstehe ich nicht. Der Arbeitgeber hat das notwendige Werkzeug zur Verfügung zu stellen!

Wenn DU das Werkzeug bezahlst, darf der Arbeitgeber KEINERLEI dumme Fragen stellen.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Eine Fall für den örtlichen Buchhandel?

Uwe @, Sonntag, 17.01.2016, 09:40 vor 3675 Tagen @ helmut-1 3351 Views

Hallo, @helmut-1!

Du fragst zwar nach Erfahrungen mit DHL, doch die habe ich leider oder wohl zum Glück nicht, da ich in derartigen Fällen, wo es um Bücher geht, lieber den örtlichen Buchhandel aufsuche.

Warum bittest Du also Deinen Sohn nicht, den nächsten Buchhandel aufzusuchen, das Buch zu bestellen und bei Abholung zu bezahlen. Das geht, bei lieferbaren Büchern innerhalb eines oder zwei Tagen nach meiner Erfahrung sehr gut in Berlin, warum also nicht einmal in Nürnberg versuchen? Eine Woche ist doch eine Zeit, die genutzt werden kann.

Der Rücküberweisung des gezahlten Geldbetrags für das nicht gelieferte Buch, das an den Absender zurückgegangen ist, sollte eigentlich bei einem seriösen Lieferanten nicht zum Problem werden.

Mögest Du Deine gewünschtes Buch letztlich doch aufschlagen können!

Gruß,
Uwe

Es gibt solche und solche Fahrer

Prophet @, Sonntag, 17.01.2016, 09:49 vor 3675 Tagen @ helmut-1 3397 Views

Zu sagen: "Bei DPD klappt es, und bei GLS und Hermes nicht" ist natürlich völliger Blödsinn.

Es hängt die Zuverlässigkeit letztendlich vom Zustellfahrer oder vom verteilenden Depot ab. In Stadt A kann DPD totaler Mist sein, aber GLS gut, in Stadt B kann es genau andersherum sein. Der eine Fahrer lässt das Paket zurückgehen, weil er zu faul ist, eine Hausnummer zu suchen, der andere Fahrer trägt dir das 25-kg-Paket bis in den 7. Stock vor die Tür.

Deswegen sind alle "Erfahrungsberichte" und "Tests" in Verbrauchermagazinen über Qualität der einzelnen Paketdienste absoluter Unfug.


Im Service schenken sich die einzelnen Dienste i.d.R. nichts. Die sind genauso kulant oder unverschämt wie alle anderen. Und wenn was kaputt gegangen ist, heißt es, daß das Paket nicht gut genug verpackt war. Basta. Keine Entschädigung bei Beschädigung des Inhalts. Und wißt ihr was: da haben die auch verdammt recht, wenn ihr mich fragt. Viele Waren sind einfach viel zu schlecht oder völlig unlogisch verpackt (Ware in die Ecken des Pakets geschoben, in der Mitte (!) dann Packmaterial hineingestopft).

Die Erfahrungen beruhen auf 15 Jahren Versandhandel mit verschiedenen Paketdienstleistern.

Grüße,
Prophet

PS: Was habt denn ihr für Nachbarn, die euch nicht das Paket aushändigen? - Bei uns ist Nachbarschaftsabgabe ganz normal und funktioniert ohne Zettel vom Fahrer im Briefkasten...

Meine Erfahrungen:

software-engineer @, Sonntag, 17.01.2016, 10:17 vor 3675 Tagen @ helmut-1 3341 Views

• FedEx sollte ein Express-Paket in die USA bei mir abholen. Es kam ein sehr kompetenter örtlicher FedEx-Manager, der mir in jeder Hinsicht behilflich war. 100% Erfolgserlebnis.

• Ein anderer internationaler Paketdienst überbrachte mir ein Paket aus den USA durch einen "sehr dunkelhäutigen" Paketboten, der überhaupt kein Deutsch sprach. Eine Nachfrage ergab, dass er auch kein Englisch sprach. Darüber ergab sich ein Missverständnis über die Begleichung von Zusatzkosten, worauf dieser in seinem gutturalen Tonfall begann, aggressiv zu werden. Um eine Eskalation zu vermeiden, beendete ich den Vorgang sofort.

Ich könnte noch eine Menge schrecklicher Erlebnisse mit dem örtlichen Postdienst aufzählen, aber ich möchte euch das nicht zumuten.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Problemdiagnose: Du hast einfach zu viel freie Zeit

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 17.01.2016, 10:45 vor 3674 Tagen @ helmut-1 3592 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.01.2016, 11:06

Ich bestellte von einem in Deutschland ansässigen Verlag ein Buch. Dieses
Buch sollte mir in Rumänien zugestellt werden. Das ist nicht geschehen, -
niemand weiss , wo das Buch geblieben ist. Danach bestellte ich nochmals
zu einer Adresse in Nürnberg, wo meine Freunde wohnen. Da sich mein Sohn
am Wochenende dort aufhält, sollte er das Buch nach der Anlieferung in
Empfang nehmen und dann zu mir nach Rumänien bringen. Soweit, so gut.

Der Ablauf im Detail (alle Benachrichtigungen per Mail):

-Ich bekam die Versandanzeige des Verlages am 13. 1. d.J. mit richtig
angegebener Zustellanschrift.

-Ich bekam die Zustellankündigung der DHL am 14.1. mit dem schönen Text:
Hallo lieber Kunde, wir haben gute Nachrichten: Ihr Paket ist bald da. (Die
Adresse stimmte).

-Ich bekam die Unzustellbarkeitsbenachrichtigung der DHL am 15.1. mit den
Worten: Hallo lieber Kunde, leider konnten wir Sie unter der angegebenen
Adresse nicht finden. Wir versuchen es weiter. Sollte die Zustellung nicht
gelingen, müssen wir Ihr Paket leider an den Absender zurück senden.

-Bei der Nachforschung per Mail erhielt ich als Suchergebnis die
Information: Status vom Fr, 15.01.2016 12:28 - Der Empfänger ist
unbekannt. Nächster Schritt - Die weitere Behandlung der Sendung wird
geprüft.

Nun zu meiner Tätigkeit, die ich dem Verlag anschließend per Mail
mitgeteilt habe:

Mail v. 15.1.2015:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Anlage erhalten Sie vier Kopien des mir zugegangenen
Schriftverkehrs über die Lieferung des erneut bestellten Buches. Nachdem
ich um die Mittagszeit die letzte Nachricht von DHL heute erhalten habe,
setzte ich mich sofort telefonisch mit dem Kundendienstservice in
Verbindung. Der Sachbearbeiter bedauerte, keinen Einfluß darauf zu haben,
was mit dem Paket weiter passiert, - es geht automatisch an den Absender
zurück. Die darin enthaltene Aussage, "Wir versuchen es weiter." ist also
nur Makulatur.

Ich wies den Sachbearbeiter darauf hin, dass die Adresse absolut richtig
sei. Mein Appell, das Paket doch bei der nur wenige Meter entfernten
DHL-Postfiliale in der .......straße zu hinterlegen, fand genauso kein
Gehör, - es wurde mir immer wieder entgegnet, dass das Paket bereits
zurück zum Versandort unterwegs sei. Das war genau um 13 Uhr 11 (deutscher
Zeit, ich habe von Rumänien aus um 14 Uhr 11 angerufen), also 43 Minuten
nach der Nachricht über die erfolglose Zustellung. Die Telefongespräche
bei DHL werden aufgezeichnet.

Zu diesem Zeitpunkt muss das Lieferfahrzeug noch in der Nähe gewesen
sein, - eine telefonische Benachrichtigung von Seiten der DHL-Logistik an
den Fahrer schloß man kategorisch aus.

Nun ist das bereits der zweite Versuch, über eine Zustellung Ihres
Verlages an ein Buch zu kommen. Die erste Lieferung, die nach Rumänien
gelangen sollte, hat nicht geklappt, weshalb das Buch auch nicht bezahlt
wurde. Bei der zweiten Lieferung bezahlte ich im Voraus, zumal ich davon
ausging, dass eine Lieferung innerhalb von Deutschland problemlos sei.

Warum der Fahrer nicht ausgeliefert hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Es
ist nach meiner telefonischen Unterredung mit dem Kundendienstservice davon
auszugehen, dass es ich um einen Beschäftigten gehandelt hat, der der
deutschen Sprache nicht besonders mächtig ist.

Nun ist mein Sohn mittlerweile in Nürnberg angekommen, und sollte das
Buch nach Rumänien mitnehmen. Er wird am kommenden Sonntag abend von
Nürnberg wegfahren.

Mail v. 17.1.2015:

Sehr geehrte Damen und Herren,
bezugnehmend auf mein Mail vom 15.1.2016 möchte ich folgendes ergänzen:

Durch gewisse Rückfragen bei den Leuten, wo das Buch ankommen sollte, hat
sich folgendes herausgestellt:

Ein Zeuge hat beobachtet, wie ein Lieferfahrzeug der DHL um ca. 12 Uhr an
einer Einfahrt in die .........straße vergeblich eine Parkmöglichkeit
gesucht hat. Das war ca. 10 Hausnummern von der Lieferanschrift entfernt.
Dazu muss man wissen, dass die ...........straße eine stark befahrene
Durchgangsstraße mit meist besetzten Parkplätzen am Straßenrand ist, die
gerade am Freitag stark frequentiert ist. Das DHL-Lieferfahrzeug konnte
keinen Parkplatz ausfindig machen und natürlich nicht in der
.........straße vor dem Haus Nr. xxx selbst stehen bleiben, da in diesem
Fall eine Fahrspur blockiert worden wäre, was einen erheblichen
Verkehrsstau ausgelöst hätte.

Diese Suche dauerte ca. 5 - 10 Minuten, dann fuhr das Fahrzeug weiter. Das
also bedeutet, dass es gar keine Irritation bei der Anschrift gegeben hat,
- der Fahrer ist ja nicht einmal ausgestiegen und bis zum Haus Nr. xxx
gegangen. Offensichtlich hätte er das Fahrzeug weiter entfernt parken und
dann einen längeren Weg zurücklegen müssen. Das war der Grund, warum das
Paket nicht angeliefert wurde.

Auf Wunsch werde ich diese mir telefonisch gemachte Zeugenaussage
schriftlich verlangen und Ihnen zusenden. Da für mich fest steht, dass es
eindeutig ein Fehlverhalten des Fahreres der DHL war, so denke ich, dass
man diese Firma dazu verpflichten könne, das Paket nun zu mir direkt -
für Ihren Verlag und für mich kostenfrei - anzuliefern.

Meine Anschrift in Rumänien lautet: ..........

In diesem Falle würde ich aber die Fa. DHL dazu verpflichten, das Paket
gegen Unterschrift innerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Mo - Fr 8 Uhr
- 16 Uhr) anzuliefern.

Ich denke, ich kann mir dazu jeglichen Kommentar ersparen, - die Fakten
sprechen für sich. Würde mich nur interessieren, ob Sie bereits mehrmals
derlei Vorfälle bemerkt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut, wenn man sich den ganzen Sermon ansieht (darum habe ich ihn stehenlassen), dann liegt die Diagnose auf der Hand:
Du hast einfach zu viel freie Zeit.

Warum schickst du an den Zusteller nicht eine Mail/Brief (Kopie an den Verlag)

Sgdh, das von mir bestellte Buch wurde nicht an die (Adresse) ausgeliefert.
Dadurch ist mir ein Schaden von xxx,xx € (3-stelliger Betrag) entstanden.

Bitte teilen Sie mir mit, an welche Stelle in Ihrem Hause ich mich wenden muss, um mir den Schaden erstatten zu lassen.

Mehr schreibst du nicht, und dann warte mal ab.
Hintergrund:
Durch die Nennung eines Schadens in 3-stelliger Höhe ist derdiedas Sachbearbeiter, der deinen Brief, Mail in die Hand bekommt, mit Sicherheit überfordert.
Also wird ersiees sich an den Gruppenleiter wenden, also hast du schon mal dessen (teurere) Arbeitszeit ebenfalls in Anspruch genommen, und so lange der Gruppenleiter und der Sachbearbeiter deinen Brief/Mail bearbeiten, um schließlich festzustellen, dass das ihre Entscheidungskompetenz übersteigt, können sie keine anderen Fälle erledigen.
Also wird der Gruppenleiter den Abteilungsleiter ansprechen, folglich geht die Zeit des Gruppenleiters und die noch teurere des Abteilungsleiters mit drauf.
Der befindet sich wahrscheinlich in einem Callcenter, vermutlich werden sie dann die Leitung des Callcenters einschalten, und die wird auf die Idee kommen, dass der Fall den Rahmen des Dienst- oder Werkvertrags des Callcenters mit dem Postzusteller übersteigt, und folglich werden sie deinen Fall dem Zustellunternehmen direkt vorlegen.
Usw.

Grundregel: Niemals versuchen, selber rauszufinden, wer bei dem Dienstleistungsunternehmen für das Manko verantwortlich ist, sondern die Beschwerde immer so gestallten, dass sich die höherrangige Ebene damit beschäftigen muss.
Nicht deine Zeit aufwenden, sondern die Zeit des Unternehmens!

Mein Kommentar fürs DGF: Sind das Einzelfälle oder ist das bereits
die Auswirkung der neuen qualifizierten Facharbeiter aus anderen Ländern?
Bin nun gespannt, wie es weitergeht und was letztlich herauskommt.

Dem sie 8,50 €/Std. bezahlen, wobei sie wahrscheinlich 7,50 € von irgendeiner Behörde erstattet bekommen.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Das mit der zu viel freien Zeit…

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 17.01.2016, 12:11 vor 3674 Tagen @ Mephistopheles 3096 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.01.2016, 16:50

mag vieleicht so aussehen, - aber mir gings eigentlich darum, herauszubekommen, warum ein einfacher Vorgang nicht so klappt, wie es eigentlich sein sollte.

Die Geltendmachung eines Schadens in 3-stelliger Höhe ist in diesem Falle schwierig. Es handelt sich um ein Buch aus dem Kopp-Verlag, kann man ruhig sagen, welches:

Zbigniew Brzezinski
Die einzige Weltmacht
Gebunden, 269 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Verlag: Kopp Verlag
Artikelnummer: 947500
Preis: 9,95 €
Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Jetzt gehts mir um den tatsächlichen Grund. Deshalb habe ich das sowohl beim Versender als auch hier im DGF so ausgebreitet. Es ist denkbar, dass ich hier in RO auf einer gewissen Liste stehe, seit ich mich der Gruppe angeschlossen habe, die die netten Leute von Chevron davon überzeugt hat, mit ihren Frackingideen besser woanders hinzugehen. In RO hat Chevron das Handtuch geworfen. Klar hätten dabei wieder einige bei den Regierungsparteien satt abgesahnt, - wie das in RO so üblich ist (Goldabbau Rosia Montana, u.a.v. Beispiele).

Was die Post betrifft, habe ich manchmal gewisse Vorgänge bemerkt (vorsichtig geöffnet, etc.), - aber verloren gegangen ist noch nie bis jetzt etwas. Stellt sich natürlich die Frage, ob das Buch komplett verpackt war oder nur in durchsichtiger Folie, sodass man den Inhalt erkennen konnte. Alles, was sich in irgendeiner Weise mit Kritik an den USA beschäftigt, ist in RO nicht gerne gesehen, - denn das sind ja die lieben Verbündeten. Deshalb will ich über den Verlag die Nachforschung auch in RO betreiben, wo ich von hier aus wenig Möglichkeiten habe.

Das Problem wird sein: Die Kerle bei Kopp haben mit Sicherheit viele Bestellungen, - wie ich gemerkt habe, nimmt die Nachfrage nach einschlägigen Büchern immer mehr zu. Wer stellt denn schon jemanden zusätzlich ein, - es wird immer mit denselben Leuten abgewickelt. Dann wiederum werden die sich sagen, - gemessen am Zeitaufwand - , dass es billiger ist, das Buch (Selbstkosten vielleicht 3-5 €) lieber mehrmals gratis zu verschicken, als hier Zeit mit Nachforschungen zu verlieren.

Natürlich möchte ich auch den Zustand in Deutschland aufdecken, - auch, um aktuell die Leser hier zu informieren, weil manche aufgrund weniger Erfahrung sonst Nachteile erleben würden. Nun, die Antwort, die der Wahrheit am nächsten kommt, habe ich von einem langjährigen Aushilfsfahrer direkt auf mein Mail bekommen. Ich drucke den maßgeblichen Absatz hier ab, ohne Namens- und Ortsnennung.

Ein Computer rechnet nun anhand dieser Daten und der Fahrstrecke den Ablauf der Tour aus mit vorgegebenen Zeiten und wenn nun längere Störzeiten z.B.Wartezeiten an einen Rampe oder ein Tankstopp,Stau,Umleitung etc. dazu kommen und zum Beispiel der Computer ausgerechnet hat das man um 11,59 Uhr bei einem Kunden sein muss der um 1200 Uhr zu macht(Extreme)dann ist der ganze Fahrplan nichts mehr wert und es können, wenn man nicht die Tour als Fahrer selbst neu einteilt, andere Kunden nicht mehr beliefert werden.Es gibt unter der Kunden VIP Kunden und andere.

Ich habe in meiner Firma bis ca. 14 Kunden zu beliefern bei einer Fahrstrecke von bis zu 200 Kilometern.

Die DHL hat sicher um die Hundert Kunden zu beliefern. Das hat mir mal ein Fahrer der DHL vor einigen Jahren selbst gesagt und ich kann den Fahrer verstehen das er nach zehn Minuten vergeblicher Parkplatzsuche den Kunden aufgibt und den Grund aber in seinen Taschencomputer eingeben muss und die Lieferung storniert.Das passiert mir etwa alle sechs bis acht Wochen auch einmal.

Dadurch ist für mich klar, was hier in Nürnberg abgegangen ist, - die Sache in RO aber noch nicht. Zu viel oder zu wenig Zeit oder nicht, - ich bin so ein Komiker, der den Sachen gerne auf den Grund geht. D ist also abgehakt, - bei RO warte ich noch aufs Resultat.

Insgesamt war es aber doch gut, dass ich das so detailliert geschildert habe, - wie ich aus den Antworten ersehe, war für mich viel Informatives dabei, - wahrscheinlich für den einen oder anderen auch.

Was RO betrifft, werde ich zukünftig über die deutsche Buchhandlung im Zentrum bei uns bestellen, - der Preis wird derselbe sein, - und dann haben die das Risiko. Ich hab das fallweise schon gemacht, die Bücher sind auch immer angekommen, nur war die Lieferzeit meistens ungleich länger.

Bohrtürme vor deiner Nase

Regina B. @, im Schwäbischen, Sonntag, 17.01.2016, 13:09 vor 3674 Tagen @ helmut-1 2777 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.01.2016, 16:40

Lieber Helmut, Chevron mag in Ro das Handtuch geworfen haben, aber Explorationsbohrtuerme gab es diesen Herbst in seiner Gegend, selbst gesehen. Die Bohrtürme,wirklich nach modernem Hightec aussehend, waren von der ROMGaz.Die Türme muss wohl jeder Aktivist übersehen haben, denn es gab keinerlei Proteste.

Weiss, wovon Du sprichst

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 17.01.2016, 13:26 vor 3674 Tagen @ Regina B. 2664 Views

Hat aber nichts mit Fracking zu tun, - ist eine traditionelle Technologie.
Nachdem ich das direkt aus der Quelle erfahren habe (hab da so meine Verbindungen), habe ich mich nicht mehr für Näheres interessiert.

Solltest Du mehr wissen wollen, dann schreib mir und ich mach mich schlau, was da genau abgeht.

So geht es nicht.

SevenSamurai @, Sonntag, 17.01.2016, 13:35 vor 3674 Tagen @ Mephistopheles 2669 Views

Warum schickst du an den Zusteller nicht eine Mail/Brief (Kopie an den
Verlag)

Sgdh, das von mir bestellte Buch wurde nicht an die (Adresse)
ausgeliefert.
Dadurch ist mir ein Schaden von xxx,xx € (3-stelliger Betrag)
entstanden.

Bitte teilen Sie mir mit, an welche Stelle in Ihrem Hause ich mich wenden
muss, um mir den Schaden erstatten zu lassen.

Mehr schreibst du nicht, und dann warte mal ab.

Das landet in der Rundablage.

Du musst erstens Nachbesserung (Lieferung) verlangen und zweitens eine Frist setzen.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Kann ich bestätigen

Kaltmeister ⌂ @, Sonntag, 17.01.2016, 11:00 vor 3674 Tagen @ helmut-1 3186 Views

Das ist hier ähnlich gelaufen. Angeblich konnte ich als Empfänger nicht ausfindig gemacht werden, obwohl vorher schon zig Lieferungen ankamen. Der Absender hat versucht, den Sachverhalt zu beanstanden, allerdings ohne Erfolg. Am Ende haben wir nochmal bezahlt und die Kosten geteilt. Beim zweiten Mal kam das Paket an.

Die Systemideologie sagt uns dazu: Wenn wir mit einer Dienstleistung nicht zufrieden sind: Kein Problem, das regelt alles der Markt - einfach auf einen Konkurrenten ausweichen. Leider ist Hermes noch unzuverlässiger (die Annahme-Frau in einem Hermes-Paketladen sagte mir mal: "Keine Ahnung, wo die ihre Zusteller immer hernehmen: Wahrscheinlich am Bahnhof mit dem Lasso eingefangen." ) Und es wäre naiv anzunehmen, die anderen Anbieter wären besser. Wer schonmal den Telefonanbieter gewechselt hat, weiß was ich meine.

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Wandere aus, solange es noch geht.