Moral als Metapher für das gesellschaftlich Nützliche?
Auch mir geht der ständig moralisierende Tonfall, das ständige Appellieren an das moralische Über-Ich von Ken ein wenig auf den Wecker.
Ken sollte mal ein wenig innehalten, sich zurücklehnen und darüber nachdenken, ob es auch noch andere Ebenen der journalistischen Auseinandersetzung mit der Realität gibt.
Sollte er das lesen, würde er sich wahrscheinlich sofort empören, da er sein Moralisieren sozusagen als heldenhaft empfindet. Moral ist jedoch häufig eine Metapher für das gesellschaftlich Nützliche. Warum also nicht mal den erhobenen Zeigefinger weg lassen und die Dinge ganz konkret vom Gesichtspunkt der gesellschaftlichen Nützlichkeit aus betrachten?
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Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.