2016 entwickelt sich zum Fiaskojahr für das linke Schweigekartell

Taktiker @, Freitag, 15.01.2016, 15:05 vor 3674 Tagen 3532 Views

Gerade eben lese ich, dass Lufthansa die gedruckten Zeitschriften aus dem Flieger wirft. Man will stattdessen verstärkt epaper anbieten.

Das wiederum dürfte für die Mehrzahl der bislang zugreifenden Passagiere eher uninteressant sein, da technisch umständlich und weniger attraktiv als das bisherige schnelle Einstecken der geistig kontaminierten Papierbündel.

http://www.airliners.de/lufthansa-digital-printangebote/37637

Wenn jetzt noch Arztpraxen mitzögen, hätten wir ein weiteres tradiertes Einfallstor für verseuchte Ideologie geschlossen. Nicht nur emanzipiert sich das Volk mit steigendem Nachdruck via sozialer Medien sowie freier Nachrichten- und Meinungsportale, fallen Denk- und Sprachtabus.

Nein, diese Verbannungsmaßnahme schwächt die Verlage auch durch absehbar fallende Werbeerlöse und Verluste bei der Eigenwerbung. Dem Volk werden viele ideologisch aufgeladene Postillen - bevorzugt Spiegel, Focus, Zeit - fast gar nicht mehr begegnen, so dass das Kaufrisiko nochmals geringer werden wird.

Der Lufthansa meinen Dank für diesen pragmatischen Demokratiebeitrag!

Leider, vermute ich, hat daran Sigmar Gabriel mehr Anteil, als die meisten ahnen ...

CrisisMaven ⌂ @, Freitag, 15.01.2016, 15:12 vor 3674 Tagen @ Taktiker 3019 Views

Gerade eben lese ich, dass Lufthansa die gedruckten Zeitschriften aus dem Flieger wirft. Man will stattdessen verstärkt epaper anbieten.

... denn die rasant um sich greifende Adipositas, die den merkelschen Luestlingskommissar ebenso wie den Unwirtschaftlichkeitsminister ergriffen hat, stellt die Fluggesellschaften vor Probleme. Daher werden sie die Zeitungen rein der Gewichtsersparnis wegen abschaffen.

Der Lufthansa meinen Dank für diesen pragmatischen Demokratiebeitrag!

... Und dann werden sie als ePaper (Ausnahme: Toiletten) nur noch mehr defaetistische Angebote online stellen und die Hirne weiter vernebeln. Fuerchte ich.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Stratege an Taktiker: Reichweite der MSM ist im elektronischen Zeitalter grösser denn je (oT)

pigbonds @, Freitag, 15.01.2016, 15:21 vor 3674 Tagen @ Taktiker 1781 Views

- kein Text -

Wer liest e-paper?

Taktiker @, Freitag, 15.01.2016, 15:27 vor 3674 Tagen @ CrisisMaven 2117 Views

... Und dann werden sie als ePaper (Ausnahme: Toiletten) nur noch mehr
defaetistische Angebote online stellen und die Hirne weiter vernebeln.
Fuerchte ich.

Das e-paper-Angebot ist völlig wirkungslos. Eine Zeitung hat man schnell eingesteckt und dann beginnt das Fiasko: der naive Bildungsbürger fängt zu blättern an und schon wird er infiziert. Er reicht die Bakterienschleuder danach womöglich daheim noch der Familie weiter.

Auf dem Tablet hingegen konkurriert das e-paper mit meinen Angeboten, die ich ohnehin ständig nutze, es steht in voller Aufmerksamkeitskonkurrenz mit der schönen weiten freien Welt... und schnell wechselt man die App.
Auf Mobiltelefonen wird ohnehin keiner Längliches lesen und das gesamte Mikro-Layout ist weniger immersiv. Ganz zu schweigen vom technischen Heckmeck mit Passwörtern, Freischaltungen, Registrierungen, Copyrights usw. Das erreicht keine Leser mehr!

Eine kleine Meldung heute, aber in der Wirkung nicht zu unterschätzen.

erhöhte Reichweite ist nicht erhöhte Leistung

Taktiker @, Freitag, 15.01.2016, 15:39 vor 3674 Tagen @ pigbonds 1905 Views

Die Reichweite ist elektronisch naturgemäß höher.
Dass die Verlage davon nicht profitieren, ist Empirie.

Selbst Springer als Platzhirsch und Vorreiter ist nur dank niedriger Erwartungen zufrieden mit seiner Digitalstrategie. Die Umsätze aus News-Distribution sinken, Entlassungen allerorten sprechen Bände.

Eine hohe Bekanntheit (spon, faznet) bedeutet kein Monopol in der Aufmerksamkeitsökonomie mehr. Die Konsumenten holen sich nur noch, was sie brauchen (picking), nicht mehr das gesamte Bukett.

Ungefähr so, wie sich in der Musikindustrie keine Buketts (Alben) mehr verkaufen, sondern nur einzelne Titel. Die Treue zu einzelnen Musikern weicht einer Beliebigkeit (Spotify), das alles bei traumhafter "Reichweite".

Will sagen: wer früher nur die Diät-Tipps im Spiegel las, bekam die politische Meinung gleich dazu, so wie früher ein Musik-Album neben 3-Chart-Hits auch die Rumpelsongs zu Geld machte. Die Musikindustrie hat das nur leidlich überlebt.

Indoktrinierung

Falkenauge @, Freitag, 15.01.2016, 16:04 vor 3674 Tagen @ Taktiker 1815 Views

Ob paper, e-paper, oder Mattscheibe - das wichtigste ist, sich den suggestiven Indoktrinierungsvorgang klarzumachen. Denn nur dadurch kann sich der Leser und Glotzer in acht nehmen und schützen. Siehe dazu hier.

Wurst zur Diät erklärt

pigbonds @, Freitag, 15.01.2016, 16:44 vor 3674 Tagen @ Taktiker 1771 Views

Die Reichweite ist elektronisch naturgemäß höher.
Dass die Verlage davon nicht profitieren, ist Empirie.

Selbst Springer als Platzhirsch und Vorreiter ist nur dank niedriger
Erwartungen zufrieden mit seiner Digitalstrategie. Die Umsätze aus
News-Distribution sinken, Entlassungen allerorten sprechen Bände.

Wen interessiert denn der Umsatz, wenn es Ziel sei, die Massen zu verblöden? Was ist denn der
Umsatz von PressTV, RT oder Sputnik?

Fakt ist: die Reichweite ist viel grösser geworden, der angebliche Verdummungsprozess
müsste also noch schneller laufen.

Eine hohe Bekanntheit (spon, faznet) bedeutet kein Monopol in der
Aufmerksamkeitsökonomie mehr. Die Konsumenten holen sich nur noch, was sie
brauchen (picking), nicht mehr das gesamte Bukett.

Das war schon immer so. Es wurde gelesen, was interessiert und meist noch, was den
eigenen Vorurteilen am meisten entsprach - ist heute immer noch so.

Ungefähr so, wie sich in der Musikindustrie keine Buketts (Alben) mehr
verkaufen, sondern nur einzelne Titel. Die Treue zu einzelnen Musikern
weicht einer Beliebigkeit (Spotify), das alles bei traumhafter
"Reichweite".

Die besten Songs haben mehr Reichweite denn je. Die besten Fussballteams haben
mehr Reichweite denn je, ebenso die besten Serien oder Filme.
So auch bei der Presse.

Will sagen: wer früher nur die Diät-Tipps im Spiegel las, bekam die
politische Meinung gleich dazu,

Falsch. Wer die Diät Tipps wollte, musste auch für den politischen Teil zahlen,
auch wenn dieser nicht gelesen wurde.

so wie früher ein Musik-Album neben
3-Chart-Hits auch die Rumpelsongs zu Geld machte.

Klar.
Aber genauso wenig, wie die Rumpelsongs gehört wurden, wurde der politische Teil von den
Diät-Konsumenten gelesen, wenn sie der nicht interessierte.

Die Musikindustrie hat
das nur leidlich überlebt.

Die besten der Musikindustrie verdienen mehr denn je. Die besten Songs und Interpreten werden mehr denn
je gehört.


Aber du verwurstest eben etwas, geht es denn nun um Reichweite oder um Umsatz? Gehört nun
die Presse nicht mehr zu den Systemmedien aka Lügenpresse? Sind das nun plötzlich wieder normale
Unternehmen, die Umsatz benötigen und deshalb vor allem schreiben, was potentielle Käufer lesen wollen?

Nie konnte die Presse ihre Inhalte zielsicherer - z.B. via Profiling - an die Leser bringen, die zahlreicher
denn je sind.

@pigbonds: welchen Bären willst du uns aufbinden?

Taktiker @, Samstag, 16.01.2016, 09:55 vor 3674 Tagen @ pigbonds 1306 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.01.2016, 15:07

Du willst mir also verkaufen, der Rausschmiss der Zeitungen bei Lufthansa und der Ersatz durch e-Paper sei ein Beitrag zur Reichweitensteigerung der Verlage?

Du willst uns weiterhin verkaufen, die politische Deutungsmacht der Leitmedien habe sich in den vergangenen Jahren erhöht?

Du willst uns drittens verkaufen, der wirtschaftliche Erfolg habe nichts mit der Existenzfrage ausgewählter MSM-Titel zu tun?

Was willst du und eigentlich sagen? Meine Eingangsmeldung war die der Lufthansa-Entscheidung. Du willst uns sagen, das sei gut für die MSM. Ist das so?

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